Kinderwagen-Muff Part 2

Einer Freundin hat der Kinderwagen-Muff gefallen und so wollte auch gerne einen für den Kinderwagen ihrer Prinzessin. Der Wagen ist schwarz, aber die genutzten Decken sind u.a. Lila. Was natürlich genau mein Ding ist.

Verwendet habe ich als Oberstoff einen Cordstoff aus einer Überraschungstüte. Der hat wohl einen kleinen Webfehler. Die Sterne sind aus einem geupcycelem Shirt. Das Innenfutter ist Fleece, aus eben dieser Überraschungstüte. In den Tüten sind vor allem Stoffe, die eben Fehler haben. Dafür aber zu einem Spottpreis. Ich habe mir so eine Tüte 2014 zu Weihnachten schenken lassen. Bei dem Innenfutter sieht man den Farbfehler ja nicht wirklich.

Die Kam-Snpas passen im Original irgendwie besser zu den verwendeten Stoffen.

Und somit kann ich diese Woche zum zweiten Mal zum Upcycling-Januar und zu Kiddieskram.

Kinderwagen-Muff

Bei dem Wetter am letzten Wochenende, stellte ich es mir eisig vor, einen Kinderwagen schieben zu müssen. Mittlerweile herrschen hier schon fast wieder frühlingshafte Temperaturen. Trotzdem wollte ich die großen Brüder und Mama und Papa des neuen Erdenbürgers mit warmen Fingern versorgen.

Die Anleitung habe ich so teilweise von Leni-pepunkt übernommen. Verwendet habe ich einen schönen dicken Fleecepullover. Der sah irgendwie bequemer aus, als er schlussendlich war. Irgendwie wollte man da Lagenlook präsentieren und ich zuppelte an dem Teil nur rum und so durfte er in meine Nähkiste. Der Oberstoff ist Cord einer schwarzen Cordhose, die mir zu klein ist und außerdem kaputt ist. Ich habe, um der Tristesse zu entgehen, noch ein paar Sterne appliziert. Den Stoff hatte ich vor Jahren mal gekauft, aber nie verarbeitet. Da der Kinderwagen grau mit roten Sternen ist, dürfte mein Kinderwagen-Muff wunderbar passen.

Ich habe bewusst rote Kam-Snaps gewählt. Wobei ich an den Dingern irgendwie verzweifle. Für die 16 Stück habe ich keine 32 Teile, sondern mindestens 40 gebraucht. Das sollte ich eindeutig noch üben. Und bei schwarzen Snaps wäre es nicht so aufgefallen, wenn die Snaps nicht genau eingefügt wurden.

Und damit verewige ich mich dann wieder bei creadienstag, Upcycling-Januar und Kiddiskram.

Knistertücher

Vor langer Zeit erzählte mal jemand in seinem Blog von Knistertüchern für Babys/Kinder. In die man einfach einen Bratenschlauch eingenäht hat. Die Idee fand ich Klasse und seit langem schlummert deshalb eine Packung Bratschlauch in meinem Haushalt. Am Wochenende habe ich die Idee mal umgesetzt.

Verwendet habe ich den süßen Jerseystoff mit Rehen. Für die andere Seite habe ich ein Stück Frottee verwendet. Ursprünglich war das mal ein Haartrockenturban oder so, den meine Mutter mal aus unerfindlichen Gründen gekauft hat und die verwendet hat und der irgendwann bei mir landete und ich den ebenfalls nicht wirklich gebrauchen kann.

Außerdem wollte ich eigentlich noch zwei Kindershirts zeigen. Ich habe mich bei einem so vernäht, dass ich zwei Tage versuchte aufzutrennen und es dann aufgegeben habe. Ich glaube ich werde die Teile einfach zu einem Kleidungsstück in unter Größe 62 umarbeiten. Denn bisher habe ich ja ausschließlich in Größe 68 genäht.

Und damit wandere ich nun auch diese Woche zum creadienstag, Upcycling-Januar und Kiddiskram.

Trotzkopf – Mischung

Die Woche folgten weitere Trotzkopf-Modelle. Wieder nach dem Schnitt von Schnabelina. Wobei ich die Arme schon annähe, wenn ich das Bündchen an den Ausschnitt nähe. Geht irgendwie einfacher von der Hand.

Einmal habe ich den süßen Jersey mit den Rehen endlich mal angeschnitten. Der ist vom letzten Stoffmarkt. Die zu benähenden Babys sind ja alle männlich, da passt das. Wobei das Shirt irgendwie sehr nach Schlafanzug aussieht. Das nächste Mal würde ich solche Stoffe irgendwie kombinieren.

Die anderen beiden Shirts sind aus abgelegten Shirts von mir. Einmal ein gestreiftes und einmal ein unifarbenes. Die ich miteinander kombiniert habe.

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Da ich noch nicht wirklich viel Jersey-Stoffe verarbeitet habe, stellt sich mir die Frage, muss ich jede Naht noch mal extra mit einem ZickZack Stich versäubern? Jersey franst ja an sich nicht aus.

Damit wandere ich nun zum creadienstag, zum Upcycling-Januar und zu Kiddiskram.

Upcycling Trotzkopf

Schon lange will ich mal Kinderkleidung nähen. Stoffe befinden sich dafür eigentlich auch im Haus. Nur habe ich nie die Zeit gefunden. Und wirklich getraut habe ich mich auch nicht. Da aber nun ein neuer Erdenbürger in meinem Umfeld eingezogen ist, wollte ich doch mal aktiv werden.

Ich habe mich für einen Trotzkopf von Schnabelina entschieden. Das Schnittmuster ist bei ihren Tutorials kostenlos zu finden. Die Anleitung habe sogar ich verstanden, obwohl ich mich mit Anleitung sonst schwer tue.

Geübt habe ich mit alten T-Shirts von mir. Leider habe ich fest gestellt, dass ich das benötigte Jerseybündchen irgendwie aus meinen Shirts nicht gewinnen konnte. Aber ich hatte zum Glück Bündchenware im Haus. Ich habe aber erst beim Annähen gesehen, dass ich wohl dunkelblau erwischt habe.

Ich habe bewusst die Größe 68 genäht. Irgendwie finde ich es schade, wenn man so viel Zeit in selbst genähtes steckt und die Kinder können es nur kurz tragen. Mir kommt das Shirt allerdings sehr groß vor?

Ich habe sowohl die Armbündchen, wie auch den unteren Abschluss mit dem Abschluss der Shirts verarbeiten können, was mir massig Arbeit erspart hat.

Für einen Versuch an sich ganz gut gelungen. Farblich sicherlich Geschmackssache. Wobei ich die frisch gebackenen Eltern so einschätze, dass sie den Upcycling-Gedanken durchaus unterstützen würden. Aber am Wochenende/nächste Woche versuche ich mich an schönem Stoff 🙂

Mal sehen ob es noch einen Platz beim Creadienstag gibt. Beim Upcycling-Januar und bei Kiddiskram bin ich aber auf alle Fälle mit dabei.

Und am Rande bemerkt, ich feiere dann wohl meinen 2jährigen Geburtstag hier und dachte nie, dass ich mal so viele Beiträge konstant schreiben würde.