Die absoluten Traumsocken

Auf der Kreativ Messe vor wenigen Wochen habe ich ja auch Wolle gekauft. Einen Teil des einen Knäuel habe ich bereits verstrickt. Das Knäuel, das auf dem Foto meiner Einkäufe zu sehen ist.

Um dieses Knäuel bin ich eine halbe Ewigkeit rum geschlichen. Den Stand habe ich mindestens 10 Mal besucht, um diese Wolle zu bewundern. Der Kauf war eine gute Entscheidung, die Wolle lies sich wunderbar verstricken.

Nach einem Muster habe ich länger gesucht. Fündig wurde ich bei Ravelery mit dem Muster Blender. Das Muster ging irgendwann recht fix zu stricken. Ok geübte Strickerinnen würde den ein oder anderen Fehler entdecken. Ansonsten gehen die im Muster unter. Welch ein Glück für mich :-).

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Ich habe mal wieder an den Zehen begonnen, habe dann eine Bumerangferse gestrickt und oben am Abschluss eine elastisches Bündchen. Ich wollte mal tolle Fotos machen und habe erst daheim fest gestellt, dass sich da ein Blatt ganz frech über meine tolle Ferse gelegt hat.

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Ich bin total verliebt in meine Socken. Die Farben und das Muster harmonieren doch wirklich toll miteinander – findet ihr nicht?

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Die Reihen der Linkpartys lichten sich ja leider. Deshalb bin ich diese Woche hier zu finden: Creadienstag, Stricklust, Auf den Nadeln, Froh und Kreativ.

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Kaffeebohnenmuster und Sockenliebe

Wie ich bereits mehrfach erwähnt hatte, wurde ich vom Sockenvirus erfasst. Eine ganz schlimme Krankheit, kann ich euch sagen. Aber so langsam werden meine Reste knapp.

Nun war ich vor ein paar Wochen auf der Inklusionsmesse in Mainz. Mir war vorher klar, dass ich die Gelegenheit nutzen werden, den tollen Wollladen in Mainz aufzusuchen. Wiesbaden hat da nämlich leider nicht wirklich viel zu bieten.

Weniger sinnvoll ist es, nach Mainz zu wollen, wenn die Busfahrer mal wieder streiken. Wobei dieses Mal ja nur die Mainzer Busfahrer teilweise gestreikt haben. Sehr spaßig war allerdings, dass auf der Webseite der Mainzer Verkehrsbetriebe stand, dass die überrheinischen Linien teilweise fahren würden und dazu die Wiesbadener Verkehrsbetriebe auf ihrer Webseite informieren würden.

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Nun ja, da stand nichts. Also ging ich erst mal davon aus, die Busse fahren. Ich hatte dabei schon im Hinterkopf, ich fahre mit dem Wiesbadener Bus bis zur Haltestelle Landtag und lauf dann halt zur Rheingoldhalle, in der die Inklusionsmesse stattgefunden hat.

Der Wiesbadener Bus nach Mainz kam auch. Hatte groß einen Mainzer Stadtteil dran stehen. Ich war zum Glück so schlau den Busfahrer zu fragen. Dieser Bus fährt nur bis kurz vor Mainz.

Also bin ich halt doch an den Bahnhof gefahren und habe die S-Bahn nach Mainz genommen. Wer sich ein wenig auskennt, der weiß, dass es vom Hauptbahnhof bis zur Rheingoldhalle ein ganzes Stück zu laufen ist. Aber was wollte ich machen.

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Die Messe war interessant, allerdings kleiner als erwartet. Ich wünsche mir sehr, dass solche Veranstaltung noch mehr Menschen, mit nicht-sichtbaren Behinderungen, mehr einbeziehen.

Auf dem Rückweg war ich dann noch in dem genannten Wollladen. Der ist so toll und so schnuckelig. Die Verkäuferin wies mich darauf hin, dass sie auch Wolle vom Wollschaf hat. Das war mir durchaus ein Begriff. Zumindest dem Namen nach. Laut der Verkäuferin dürfen pro Bundesland nur ein Geschäft die Produkte verkaufen. Allerdings muss ich gestehen, um die 25 Euro für ein bisschen Wolle ist in meinem Budget nicht vorgesehen. Aber ich habe sie mal gestreichelt.

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Ich habe ein Knäuel Wolle gekauft. Ja das ist wenig. Aber ich will ja mal wieder nach Mainz. Ein 100 Gramm Knäuel allerdings. Welches ich daheim in 4 Knäuel geteilt habe, um daraus 2 Paar Socken zu stricken. Wobei ich erst später feststellte, dass das Knäuel nur 97 Gramm hatte. Leider habe ich 2 Knäuel je 50 Gramm gewickelt und die anderen beiden Knäuel sind kleiner. Die reichen nie im Leben für ein paar Socken.

Als Muster suchte ich mir das Kaffeebohnenmuster aus. Ich bewundere ja schon lange die Socken einer Freundin und die strickt gerne Kaffeebohnenmuster. Und bei Youtube sah das nicht allzu schwer aus. Im Endeffekt war es leichter, als es ausgesehen hat. Die Wolle reichte für kurze Socken und lies sich wunderbar verstricken. Ich bin total verliebt in diese Socken. Und nun fällt mir ein, ich hatte ja bereits ein paar Socken mit Kaffeebohnenmuster gestrickt und fand die Wolle so „ungewöhnlich“. Bei dieser tollen Wolle passt dieses tolle Muster wunderbar.

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Zu finden bin ich die Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Stricklust, Auf den Nadeln, Froh und Kreativ

Tulipa Top und die passenden Socken

Nach meinem Probeshirt beim Probenähen des Schnittes Tulipa von Crealie, war mir klar, ich muss einen tollen Stoff verwenden. Die Absicht war dieses Mal was ohne Arme, eben der Jahreszeit entsprechend. Außerdem brauchte ich ja für die Kreativ-Messe am letzten Wochenende in Wiesbaden was zum Anziehen :-).

Schlussendlich wurde es ein grüner Jerseystoff mit Totenköpfen. Den habe ich letztes Jahr auf dem Stoffmarkt gekauft. An sich hatte ich beim Kauf was anderes im Kopf. Aber das Shirt ist soo viel toller als das was der Stoff sonst hätte werden sollen.

Ich habe die Armausschnitte einfach umgeklappt und festgenäht. Das Schnittmuster für das Halsbündchen fiel leider meinem Aufräumwahn zum Opfer. Ich dachte mir dann aber, ich kann das ja auch so zu schneiden. Ich habe halt die Weite mal 0,8 gerechnet und das aufgerundet. Allerdings habe ich das Bündchen dann wohl nicht stark genug gedehnt beim Annähen, denn es liegt nicht wirklich an. Allerdings habe ich auch den Halsausschnitt weiter zugeschnitten.

Ich habe den Schnitt außerdem um 5 cm verlängert. Ich mag es generell gerne länger. Ich habe wieder die Schnittvariante mit Passe gewählt, die mir weiterhin sehr gut gefällt.

Passend zu dem Shirt habe ich mir Socken genäht. Nach dem Freebook von Cherry Picking. Die lassen sich eindeutig alleine auch besser knipsen als ich selbst mit Shirt.

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Die Kreativ Messe war nun ja nicht so sehr berauschend. Obwohl ich an sich Stoff kaufen wollte und Sockenwolle von Tausendschön, kam ich mit 2 Stück Stoff und 2 Knäuel Wolle nach Hause. Die Wolle war die gewünschte Menge, aber Stoff hätte es mehr sein können. Aber irgendwie hat mich nichts vom Hocker gehauen oder war mir zu teuer. Ich gebe der Messe mal einen Beginnerbonus und werde mir das im nächsten Jahr noch mal ansehen. Ich hoffe, bis dahin wird sich da mehr präsentieren!

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Und zum Abschluss noch ein Einzelfoto meiner Socken, die ja auf dem anderen Bild von meinen Schuhen fast bedeckt sind.

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Eindrücke von der Messe habe ich keine fotografiert. Dafür aber das neue Rhein-Main-Kongresszenter – ich glaube für mich wird das Ding immer Rhein-Main-Halle heißen. Und von der neu gebauten Halle habe ich irgendwie auch mehr erwartet?

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Damit reihe ich mich diese Woche ein bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Upcycling-Mai, Kostenlose Schnittmuster

 

Shirt Tulipa

Moni von Crealie hat zum Probenähen ihres neuen Schnittes Tulipa aufgerufen. Voller Ehre erhielt ich die Nachricht, dass ich mitnähen darf.

Der Schnitt ist eigentlich für Sommersweat und dünnen Sweat ausgelegt. Mit Sweatshirtstoffen habe ich ehrlich gesagt noch nie gearbeitet. Ich habe zwar den örtlichen Stoffladen aufgesucht, aber mir gefiel natürlich nichts.

Deshalb entschied ich meine erste Tulipa aus Jersey zu nähen. Mir gefiel die Variante mit der Raffung am Rücken am Besten und so wählte ich den Schnitt aus. Ausgedruckt war das fix. Zu fix. Denn typisch Alex habe ich gleich mehrere Varianten des Shirts ausgedruckt und mein Drucker schmeißt mir Ausdrucke immer quer ins Schlafzimmer. Ich habe eine halbe Ewigkeit gebraucht, um alles zu sortieren und zuzuordnen.

Im Schnitt zusammenkleben bin ich auch noch nicht wirklich geübt. Aber ich habe es hinbekommen und war schon mal ganz stolz.

Dann zog ich meine gutgehütete wunderschöne Jerseybettwäsche aus meiner Upcyclingkiste. Bei mir geht ja scheinbar nix ohne Upcycling*g*. Aber die bot sich wirklich an.

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Genäht war das Shirt recht fix. Mit der Anleitung kam ich gut zurecht. Probleme machte mir das Bündchen am Ausschnitt. Mittlerweile weiß ich auch warum. Ich hab die Seiten nicht richtig abgeschnitten. Aber aus Fehlern lernt man ja.

Vor allem die Rückenpasse hat es mir angetan. Und die fällt mir Jersey wirklich toll.

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Die Ärmel habe ich bewusst so lang gelassen, weil ich das einfach mag. Auch wenn es auf den Fotos ein wenig eigenartig aussieht.

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Obwohl der Schnitt für 1,75 m ausgelegt ist und ich nur 1,65 m groß bin, empfinde ich das Shirt für mich persönlich ein wenig kurz. Ich mag es einfach länger. Aber es dürfte kein Problem sein, dass nächste Modell einfach länger zuzuschneiden.

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Alles in allem ein gelungener Schnitt, der auch von mir mit wenig bis mittlerer Erfahrung gut zu nähen war. Für das Zusammenkleben des Schnittmuster sollte man konzentrierter sein, als ich es war.

Bei weiteren Modellen werde ich den Ausschnitt vergrößern. Mir ist der einfach zu eng. Bzw. das Shirt zu hochgeschlossen. An Sommersweat und Konsorten werde ich mich vorerst nicht wagen, da das Shirt mir dann wahrscheinlich zu eng sein wird. Mit dem Jersey passt es so ganz gut. Außerdem gefällt mir der weiche Fall der Rückenpasse.

Beim letzten für mich genähtem Teil, welches ich noch nicht gezeigt habe, denke ich beim Ansehen der Fotos an Deutsche Panzer rollen wieder. Sprich, ich fühle mich wahnsinnig fett darin. Bei der Tulipa finde ich es irgendwie schmeichelnd und ich wirke darauf nicht ganz so fett. Danke Moni :-)

Damit verlinke ich mich nun beim RUMS und dem Upcycling-Mai.

 

Socken mit Kaffeebohnenmuster und wenn Wolle nicht das ist, was sie zu sein scheint

In meinem Wollvorrat, der zum Teil aus geschenkter Wolle besteht, fand sich auch ein Päckchen mit 4 Knäueln Wolle aus einem Discounter. Irgendwas rot-gemustertes. Nun ist rot nicht wirklich meine Farbe. Aber die Farbkombination wirkte auf den ersten Blick ganz nett.

Eine gute Freundin strickt sehr gerne Kaffeebohnenmuster. Da mir ihre Socken immer wahnsinnig gut gefallen, machte ich mich auf die Suche nach der Anleitung und wurde bei Youtube fündig. Ein wirklich einfaches Muster, wenn man den Dreh mal raus hat.

Ich wickelte mir aus einem Knäuel wieder zwei kleinere Knäuel und strickte wieder von den Zehen her. Ich muss ja immer noch die Bumerangferse üben. Die ich dieses Mal zumindest zum Teil ohne Video hin bekam. So langsam wird das was.

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Beim Stricken stellte ich schnell fest, dass die Wolle ein durchaus nettes Muster ergibt. Nur die Farbkombination, die sich heraus stellte, ist leider so gar nicht mein Ding. Außer  rot,  braun und wollweiß ist auch noch rosa und orange und lila enthalten. Orange und rosa sind in meinen Augen eine schreckliche Kombination.

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Ich habe mich dann auch fast zwingen müssen, die zweite Socke auch noch zu Stricken. Allerdings hatte ich neue Wolle gekauft und habe mir auferlegt, ich darf damit erst Stricken, wenn das Paar fertig ist.

Glücklicherweise habe ich jemand gefunden, der die Farbkombination gefallen hat und somit haben die Socken eine neue Besitzerin, die diese Kombination mehr zu schätzen weiß als ich.

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Und damit reihe ich mich heute bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Liebste Maschen, Häkelline und werde mich auch noch Auf den Nadeln verewigen.