Wie aus HandyLadeTäschchen Hängeaufbewahrungen wurden

Ich verschenke zu Weihnachten ja gerne Dinge, die man in irgendeiner Form gebrauchen kann. Netter Nippes ist nicht wirklich mein Ding. Außerdem halte ich es meistens so, dass ich was handarbeite, was ich an alle verschenken kann. Oder eben an möglichst viele Menschen verschenken kann.

Ein Smartphone hat mittlerweile fast jeder. Deshalb fiel meine Wahl letztes Jahr auf HandyLadeTäschchen. Ok es gab noch einen anderen Beweggrund, den ich euch aber ein anderes Mal erzähle.

Außerdem ist es in meinem Sinne, wenn ich irgendwas upcyclen kann. An Krawatten kommt man relativ einfach dran. Meine sind mehr oder weniger aus einem Altkleidersack.

Ich habe also fleißig Krawatten aufgetrennt. Immer ein paar zusammen genäht und habe dann mit meinem Schnittmuster ein wenig probiert, wie es am besten passt. Was nicht immer einfach war und ich zwischenzeitlich dann doch noch mal zusammen nähen musste, bevor ich weiter machen konnte.

Zwischenzeitlich habe ich mich mit der Vlieseline rum geärgert, die ich im Haus hatte. Vom Stoffmarkt. Die war halt günstig. Bisher hatte ich mit der Vlieseline auch gute Erfahrungen gemacht. Nun ja, scheinbar hat der Händler die Marke geändert, denn die hielt irgendwie gar nicht gut.

Was aber halt doof ist, wenn einem das an einem Wochenende passiert. Also werkelte ich fröhlich und leicht verärgert weiter.

Ich präsentierte stolz meinen Kolleginnen meine bisherigen HandyLadeTäschchen. Irgendwie haben alle, außer mir, ein Smartphone. Die fanden meine HandyLadeTäschchen auch sehr schön. Nun ja, sie verwenden sie aber mittlerweile anders. Für die Lesebrille zum Beispiel.

Das finde ich eigentlich eine nette Idee. Denn man kann die Täschchen ja wunderbar wo hinhängen und eben was rein machen. Ich kann mir die Täschchen auch wunderbar am Kleiderschrank vorstellen, da hat man ja meistens Schlüssel, wo sie wunderbar dran hängen könnten. Oder auch am Griff der Wohnungstür oder Schranktüren oder oder oder.

So wurden also aus meinen HandyLadeTäschchen Hängeaufbewahrungen. Wobei ich die Täschchen, die ich verschenkt habe, mit einem Zettel dazu verschenkt habe, auf dem ich knapp beschrieb, für was sie eigentlich gedacht sind, aber das man sie eben auch als Hängeaufbewahrung einsetzen kann.

Und wie es so ist, wenn man in Massen arbeitet, dann passieren auch Fehler. Den hier stellte ich erst fest, als ich die Täschchen zeigte. Seht ihr den Fehler auch?

Grundlage für die HandyLadeTäschchen war mal wieder ein von mir umgearbeiteter Schnitt vom Haus mit dem Rosensofa. Mittlerweile habe ich den Schnitt weiter verwandelt. Aber davon berichte ich ein anderes Mal.

Ich reihe mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Froh und Kreativ, Taschen und Täschchen, Happy Recycling

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Krawatten treffen auf Schlüssel

Meine Lieblingskollegin drückte mir Letztens die Schlüssel zu unseren heiligen Hallen in die Finger, weil sie früher gehen musste. Ich solle doch bitte abschließen. Klar kein Problem. Die Schlüssel hüte ich natürlich wie mein Erstgeborenes.

Die Schlüssel wurden aber nur von einem Gummiband zusammen gehalten. Immerhin war es ein stabiler Gummi. Ich hatte trotzdem schon alle Schlüssel einzeln zusammen gesucht. Also musste nun ein Schlüsselband her.

Momentan arbeite ich an etwas mit Krawatten. Ok mein Schweinehund und ich werden sich da gerade nicht einig – was an sich heißt, ich komme gerade nicht weiter. ABER ich habe massig Reste von den Krawatten. Die ich nun zu einem Schlüsselband verarbeitet habe.

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Wie man sieht, wirklich kunterbunt gemischt. Ok ich hatte blaue, grüne und rote Krawatten.

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An der Stelle, an der ich das Band zusammen genäht habe, habe ich ein Webettikett von den Krawatten angenäht.

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Und auf der Rückseite einen Knopf, den ich vorher noch mit einem Krawattenstück umhüllt hatte.

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Und da bei mir selten was ohne Pleiten, Pech und Pannen abgeht:

Ich hatte einen Schlüsselring, den ich verwenden wollte. Der war mir dann allerdings gestern Abend doch zu klein für das Schlüsselband. Ich wusste aber, ich habe irgendwo noch eine ganze Tüte mit Schlüsselringen. Die ich dann suchte.

Also Bastelschrank auf und rein gesehen. Ein paar Kistchen und Tütchen entnommen – leider alle ohne Schlüsselringe. Ok, dachte ich mir, dann muss der kleine Schlüsselring eben doch passen.

Nun ja, er passte nicht wirklich und ich setzte mich vor meinen Bastelschrank und fing von unten an alle Kisten zu öffnen. Bis ich am obersten Fach war. Die Kisten auf der rechten Seite hatte ich bereits alle durch. Die mittlere Kiste dann auch und ich wendete mich an die Kistchen auf der linken Seite. Da lachte mich auf einem Karton ein Schildchen entgegen, auf dem u.a. Schlüsselringe stand. Immerhin hatte ich die Kiste irgendwann bereits gekennzeichnet. Da waren sie dann auch drin.

Ich besuche nun noch den Creadienstag, den Upcycling-Oktober und Blog Party #7

Krawatte trifft Handy

Irgendwie verschenke ich ja gerne meine selbst gemachten Werke. Oftmals fällt mir auch jemand ein, der was gebrauchen könnte. Aber es gibt auch Menschen, denen man gerne etwas Gutes tun würde, für die man aber so absolut Null Ideen hat.

In meinem Leben gibt es einen Menschen, dem ich gerade unendlich dankbar für das bin, was er für mich macht. Was er vielleicht auch gar nicht machen müsste. Und ich habe keinerlei Idee gehabt, wie ich mich mal durch was selbst gemachtes bedanken könnte. Noch dazu finde ich Männer generell schwerer zu benähen.

Vor einigen Wochen entdeckte ich nun, dass er sein Handy sehr abenteuerlich an einer Steckdose hängen hatte. Und schwupps fielen mir die Handy-Lade-Taschen ein, die ich bereits schon mal genäht hatte. Also mal fix nach der Wunschfarbe gefragt.

Dunkelblau. Ich gestehe, Dunkelblau ist irgendwie nicht so wirklich mein Ding. Ich tendiere da immer zu schwarz. Warum nicht gleich schwarz, die meisten richtigen Dunkelblautöne sind doch fast schwarz. Mit dem Unterschied, dass zu schwarz alles dazu passt. Bei Dunkelblau aber nicht. So sind meine Gefühle zu Dunkelblau. Ok ich habe auch noch ein leichtes Dunkelblau-Kindheitstrauma.

Ich schob die Arbeit auch erst mal vor mir her, bis mir mein Krawattenfundus einfiel. Da ist sicherlich was dabei, wusste ich. Und dann fiel mir das Stück ein, welches ich erst vor Kurzem zusammen genäht hatte und daraus ein Utensilo gemacht hatte. Da hatte ich noch was übrig.

Mein gempimpter Schnitt war, wie sollte es anders sein, verschollen. Also habe ich einen neuen Schnitt erstellt. Grundlage ist das Handy-Lade-Täschchen von Das Haus mit dem Rosensofa, welches ich mit Zacken pimpte. Mir gefallen die Zacken einfach viel besser.

Schlussendlich bin ich nun um die Erfahrung reicher, dass Zeitungspapier eine wirklich günstige Option zum Schnitt erstellen ist, aber die Schnitte schnell reißen, wenn man sie unbeaufsichtigt und unachtsam auf der Couch liegen lässt.

Die Handy-Lade-Tasche ist mittlerweile beim Empfänger, der sich sehr gefreut hat. Farblich passte es auch. Und Upcycling ist ebenfalls ganz in seinem Sinne.

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Und damit verschwinde ich nun wieder beim creadienstag und dem Upcycling-April.

 

Krawatte trifft auf Jeans

Beim Sortieren meiner Stoffberge, fielen mit auch mal wieder Krawatten in die Finger. Ich gestehe, ich kann die Dinger nicht mehr sehen. Ok das hat sich mittlerweile ein wenig geändert. Aber letzte Woche dachte ich nur: Bitte nicht!

Irgendwie hatte ich da schon mal ein paar Krawatten auseinander getrennt und zusammen gesteckt, mit dem Plan was ganz anderes daraus machen. Immerhin weiß ich nun, wo meine ganzen Stecknadeln waren.

Das Stück habe ich nun die Tage zusammen genäht. Waren so acht bis zehn Krawatten und habe mich dann mit Jeans bewaffnet und aus dem Krawatten-Patchwork-Stück und Jeans ein Utensilo genäht.

Ich finde das Ergebnis sehr gut gelungen. Für weitere wäre ich schlauer. Der eine Stoff ist dehnbar und glänzend und die Kombination lässt sich schlecht nähen. Ich habe ja nun noch von dem Krawatten-Patchwork-Stück, welches noch verarbeitet wird. Für die weiteren Krawatten würde ich allerdings weniger verarbeiten.

Stand bekommt das Utensilo durch den Jeansstoff.

Und somit ist mein Krawatten-Jeans-Utensilo ein Fall für

creadienstag

Upcycling-März

Taschentüchertäschchen aus Krawatten

Letzte Woche bekam ich ein paar Krawatten zum Verarbeiten. Die Krawatten ließen sich auch erstaunlich gut auftrennen. Zusammennähen klappte auch erstaunlich gut. Ok das Material ist teilweise ein wenig rutschig.

Ich habe nun probehalber Taschentüchertäschchen draus gemacht. Ich selbst bin da ja sehr eigen und benutze noch Stofftaschentücher. Allerdings hatte ich im Dezember schon mal Taschentüchertäschchen genäht und diese verschenkt. Die kamen sehr gut an.

Hier die Krawatten. Ich habe nur zwei verarbeitet, weil die anderen nicht wirklich harmonierten. Mehr als zwei Taschentüchertäschchen bekam ich aus zwei Krawatten leider nicht raus. Allerdings sind die ja doppelt und ich habe keinen anderen Stoff zum Füttern genommen. Den Innenstoff sollte ich das nächste Mal aus einem anderen Material wählen, dann müsste ich drei bis vier Taschentüchertäschchen raus bekommen.

Und hier die fertigen Taschentüchertäschchen

Und da ich eindeutig Kreativ war, passt der Beitrag zu Creadienstag.

Da alte Krawatten zu neuem Leben erweckt wurden, passt der Beitrag auch hier Upcycling-Dienstag