Babyset mit Totenkopfstoff

Auf der Kreativ-Messe in Frankfurt habe ich den tollen Totenkopfstoff gekauft. Eigentlich sollte da ein Shirt für Erwachsene genäht werden. In meiner Stoffrestekiste schlummerte allerdings noch ein T-Shirt mit türkis-grauen Streifen, das für Babykleidung vernäht werden sollte. Und irgendwie harmonierten die Stoffe miteinander und ich musste sie einfach zu einem Babyset vernähen.

Genäht habe ich wieder ein Shirt mit amerikanischen Ausschnitt. Der mir an sich ja nie wirklich gefiel. Aber an Babyshirts sieht der echt toll aus. Ich habe mich wieder für den Schnitt Morgenstern entschieden. Eine passende Hose gab es auch gleich dazu. Dieses Mal der Schnitt Broekje.

totenkopfset

Abgesetzt mit dem gestreiften Shirt. Außerdem habe ich hier unten ein Mitwachsbündchen angenäht und oben habe ich den Schnitt ein wenig höher zugeschnitten und habe den Bund nur umgenäht und habe ein Gummiband eingezogen.

Am Shirt habe ich am Bund einen Zierstich verwendet.

totenkopfshirt2

Den selben Stich habe auch auch am Bund der Hose eingesetzt.

totenkopfhose2

Und hier noch mal das Shirt von vorne und hinten.

totenkopfshirt1

totenkopfshirt3

Und die Hose zeige ich auch noch mal als Einzelstück.

totenkopfhose1

Im Freundeskreis kam es wegen dem Totenkopfshirt schon zu Diskussionen. Wie ich denn Totenköpfe für Babykleidung verwenden könnte. Ich finde der Stoff ist freundlich und durchaus babygeeignet. Dem stolzen Papa scheint das Shirt zu gefallen.

Ich reihe mich nun bei folgenden Linkparys ein:

creadienstag, kostenlose Schnittmusterparty, Made4Boys (beachtet bitte auch das Gewinnspiel!), Kiddikram, SewMini, Für Söhne und Kerle Oberteile, Für Söhne und Kerle Hosen, Upcycling-März

 

Advertisements

Upcycling SternenShirt

Zu meiner Schande stelle ich gerade fest, dass ich einen ganzen Monat gar nicht gebloggt habe. Nun ja ich war/bin krank… aber die TaTüTa Produktion läuft fleißig weiter. Zwischendurch kommt auch mal ein anderes Projekt dazwischen, wie das SternenShirt Projekt.

Ich stehe total auf Sterne. Das Shirt sollte eigentlich entsorgt werden, weil oben neben dem Ausschnitt irgendwie Kleberreste waren, die sich nicht entfernen ließen. Ich habe das Shirt gerettet und dachte mir, da nähe ich halt was drauf. Anfänglich dachte ich an eine Häkelblume, dann an einen Stern aus einem schönen Stoff und dann fiel mein Blick auf den Rest des Skulls Stoff und dachte so: Das würde ja echt passen.

Also Bügelvlieseline aufgebügelt. Ausgeschnitten. Auf das Shirt genäht. Voila – Shirt gerettet und bisher fanden es alle toll. Man sollte es nur nicht direkt vor Halloween tragen.

So sah das Shirt vorher aus:

 

 

Und so sah es später aus:

 

 

Da ich eindeutig creativ war, ist mein Beitrag klar ein Fall für den creadienstag

Und da ich altes zu neuem Glanz erweckt habe auch für den Upcycling Dienstag

Kosmetiktäschen-Utensilo

Geplant war eine Kosmetiktasche. Daraus wurde ein Kosmetiktasche-Utensilo.

Das schwierigste war die Stoffwahl, da die Freundin, die sich die Kosmetiktasche wünschte, schon ein wenig eigen ist. Was einer der Gründe ist, warum ich sie so mag. Irgendwann fiel das Stichwort Skulls und zufällig hatte ich mal Stoffe mit Skullsmotiv gekauft und sie dabei irgendwie im Kopf gehabt. Als Innenstoff wählte ich Reste eines Bettbezugs, den ich aus dem Altkleidersack rettete. Sie wollte ja eine Tasche mit Geschichte. Und nun ja, der Bettbezug war selten hässlich. Zarter Blumenstoff aus Baumwolle, mit irgendwas knallrotem aus Kunstfaser. Außerdem verwendet wurden Reste einer Jeans, die letztens ihren Geist aufgab.

Ich habe eine Innentasche gemacht, die noch kleinere Fächer hat. Außen wirkt der Stoff alleine. Bei beiden Taschen wurde Jeans als Boden genommen, weil das eben relativ standfest wird. Auf den Außenstoff habe ich Vlieseline aufgebügelt, damit die Tasche mehr Stand hat. Ich denke allerdings, ich hätte bei beiden Taschen Vlieseline verarbeiten sollen.

Nun die Bilder.

Der Beutel zugeklappt. Eine Seite weiß, die andere schwarz.

Die Kosmetiktasche offen. Wieder eine Seite weiß, die andere schwarz:

Die innere Tasche. Einmal ganz und einmal die kleinen Fächer.

Die Kosmetiktasche als Utensilo. Wieder einmal weiß, einmal schwarz und einmal gefüllt.

Ich gebe zu, ich bin da schon ein wenig stolz drauf. Und gelernt habe ich daran natürlich auch mal wieder was.