Mein Wochenende unter dem Motto: Wider das Vergessen

Der Beitrag enthält unbezahlte und nicht beauftragte Werbung.

Wie ich bereits gestern erwähnte, war am Samstag der 81. Jahrestag der Reichspogromnacht. Den samstäglichen Vormittag verbrachte ich u.a. damit, über meine Besuch in Dachau zu berichten.

Am späten Samstag Nachmittag brach ich dann Richtung Gedenkort auf.

Vorbei an der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, die hell erleuchtet war und der Elly-Heuss-Schule, die ebenfalls angestrahlt wurde…

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…quer durch die Stadt. An sich wollte ich noch irgendwo rein, aber dafür war ich entschieden zu warm angezogen. So blieb es bei einem sehr kurzem Besuch bei Butlers. Die haben immer so ausgefallene Christbaum“kugeln“. Aber ein herbstlicher Baum, vor dem dunklen Abendhimmel, musste ich dann doch noch knipsen.

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So kam ich relativ früh am Standort der ehemaligen Synagoge an.  Dieses Jahr machte nicht die Polizei die Einlasskontrolle, sondern ein Sicherheitsdienst schien den Dienst zu übernehmen. Ich fragte höflich, ob ich rein darf. Durfte ich, bis man meinen Rucksack bemerkte.

An meinem Rucksack habe ich meistens sehr viel Freude. Mit dem werde ich oft bei dieser Gedenkveranstaltung kontrolliert. Manchmal nehme ich deshalb auch eine andere Tasche mit. Da ich aber an sich vorher noch wo hin wollte und mir eine andere Tasche zu schwer ist, weil mein Rücken eh mosert, habe ich den Rucksack genommen. Immerhin prangt ja auch ein riesiges Peace-Zeichen darauf.

Die jungen Männer wollten also meinen Rucksack kontrollieren. Ich hatte ihn bereits abgezogen, da näherte sich ein Mann, den ich bereits aus den letzten Jahren vom Sehen kannte und der dort irgendeine tragende Rolle spielt. Ich meinte nur so: Er kennt mich! Er nickte, ich zog meinen Rucksack wieder auf und ich durfte so auf das Gelände. Wo es noch relativ leer war.

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Pünktlich startete man mit dem Programm und das Gelände hatte sich auch mittlerweile sehr gefüllt.

Jugendliche eines örtlichen Gymnasium hatten, wie jedes Jahr, einen Programmpunkt gestaltet. Mit Bildern berichten sie aus dem Leben jüdischer Menschen. Auch Jugendliche eines anderen Gymnasium und jüdische Jugendliche gestalteten mit Bildern einen Beitrag.

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Teil der Veranstaltung war auch eine Rede unsere Oberbürgermeisters Gert-Uwe Mende. Die Rede war wirklich gut. Und auch das Kaddisch war Bestandteil der Veranstaltung.

Die Akkustik fand ich persönlich nicht immer so toll. Könnte aber auch daran gelegen haben, dass ich erst wo stand, wo Kinder lauter waren und Leute sich unterhielten.

Ich war aber erstaunt, wie viele Menschen sich in diesem Jahr eingefunden hatten. So voll war es dort noch nie. Eventuell als das Mahnmal damals eingeweiht wurde. Aber ansonsten ist die Menge immer übersichtlich. Also nicht wenige Menschen, aber wesentlich weniger als dieses Jahr.

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In Anbetracht der Ereignisse vor Kurzem in Halle, hatte ich zum ersten Mal ein wenig Bauchweh, zu dieser Veranstaltung zu gehen. Wobei ich deshalb erst Recht dort hin bin. Mir ist es 1. wichtig, dass daran erinnert wird und 2. sehe ich als klares Zeichen gegen Rechts!

Das Gelände war dieses Jahr aber auch sehr gut gesichert. Es ist immer gut gesichert. Aber dieses Jahr hat auch die ELW (Entsorgungsbetriebe in Wiesbaden) das Gelände mit gesichert.

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Auf dem Heimweg leistete ich mir noch ein Pizza, die ich vorm Fernsehen verspeiste. Dabei schaute ich mir den Film Der Pianist an, der sich ja auch um das Thema Holocaust dreht.

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Dabei habe ich an einem Adventskalender gearbeitet, aber Bilder kann ich davon noch nicht zeigen, da die Empfängerin hier mit liest und ein wenig Überraschung muss ja sein.

Den Sonntag habe ich ziemlich verschlafen und werde nach meinem Abendessen noch ein wenig an meinem Adventskalender weiter arbeiten.

Abschließend zu diesem Wochenende und besonders zur Gedenkveranstaltung von gestern: Danke an Wiesbaden. Danke an alle, die sooo zahlreich dort erschienen sind und damit ein Zeichen gesetzt haben. Danke an die Veranstalter, die diese Veranstaltung wieder so gut organisiert haben. Danke an die Wiesbadener Polizei und die ELW für die Sicherheit, die sie uns gegeben haben.

Auch wenn ich mich „gefreut“ habe, dass die Veranstaltung so gut besucht war, denke ich, dass es schade ist, dass die aktuellen politischen Ereignisse in Deutschland scheinbar sooo viele Menschen auf die Straße bringen.

Hier findet ihr die Reden von unserem Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

Und auch Wiesbaden-lebt berichtet von der Veranstaltung.

Und ich reihe mich die Woche wieder beim Wochenende in Bildern ein.

 

 

Wider das Vergessen – Ein Besuch in Dachau

Der Beitrag enthält unbezahlte und nicht beauftragte Werbung.

Heute jährt sich der Jahrestag der Reichspogromnacht zum 81. Mal. Ein dunkles Stück deutscher Geschichte. Etwas, was wir nie vergessen sollten. Und dank der momentanen politischen Entwicklungen in Deutschland, ist es wichtig, immer wieder daran zu erinnern, damit sich die Geschichte hoffentlich nie wiederholt.

Als ich im Sommer meine Freundin in Bayern besuchte, habe ich mich entschlossen, mir auch das ehemalige KZ Dachau anzusehen. Zusammen mit einem befreundetem Pärchen und ihrer jüngsten Tochter, hatte ich mal die Gelegenheit, einen Ort des Grauens zu sehen.

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Bereits im März 1933 wurde das Konzentrationslager Dachau erbaut. Gedacht erst mal „nur“ für politische Gefangene, wurde es zum Modelllager für viele weitere die folgten.

Das Lager bestand von 1933 bis zu seiner Befreiung Ende April 1945. In dieser Zeit wurden dort über 200.000 Menschen gefangengehalten und 41.500 Menschen wurden dort ermordet.

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Im Rahmen des geschichtsträchtigen heutigem Tage, nehme ich euch mit auf meinen Besuch in Dachau. Ich habe die Bilder bewusst in Grautönen gehalten. Und ich lasse nun die Bilder alleine für sich sprechen.

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Ich war erstaunt, wie groß das Lager war. Wobei das KZ ja nicht mehr in voller Größe erhalten ist.

Ich werde heute noch eine Gedenkveranstaltung besuchen. Wie jedes Jahr. Dieses Jahr werde ich zum ersten Mal mit ein wenig Sorge dort hin gehen. Aber mir ist der Besuch so wichtig, dass ich dafür einfach meine Sorge und meine Ängste mit nehmen werde.

Mein Dank geht an meinen Freund K., der mir so viel über das Lager erzählen konnte. Mein Dank geht auch an seine Familie, die mir den Besuch ermöglicht haben. Und mein ganz besonderer Dank geht an die Menschen, die diese Gedenkstätte so gut pflegen!

 

 

 

 

#Blogger-fuer-Fluechtlinge

Rechtsherum – wehrt euch

Wie bereits sicherlich bekannt ist, ist eines meiner Steckenpferde der Holocaust. Wobei der Holocaust ja (scheinbar) weit weg ist. Aber Ausländerfeindlichkeit gerade mit Sicherheit ein großes Thema ist. Die Internetwelt läuft gerade über mit Meldungen über brennenden Flüchtlingsunterkünften, Forderungen zur Wiedereröffnung von Auschwitz, braunem Gewäsch in allen Schattierungen und alles unter dem Deckmäntelchen: Wir sind doch nur „Besorgte Bürger“!

Mein besonderes Highlight ist hier ein Bekannter, der über diese (nicht näher definierten) Ausländer herzog, aber dasselbe Verhalten, was er ausländischen Mitbürgern ankreidete, bei deutschen Landsmännern gut fand. Begründet hat er es schlussendlich mit den entschuldigenden Worten: Er sei eben ein kleiner Adolf. Was ich nur trocken damit kommentieren konnte, dass ich dann schon längst in einem KZ vergast worden wäre.

Er fand seine Worte generell so toll, dass er mir das Tage später noch mal sagen musste, wie toll er doch sei. Was von mir nur noch den Kommentar einbrachte, ob ihm klar sei, dass solche Worte mittlerweile ein Kündigungsgrund sein könnte? Er musste tatsächlich bei mir nachfragen: Wegen so ein bisschen Rassismus?

Leider bin ich seit Anfang September krank. Denn ich würde gerne in irgendeiner Weise was für Flüchtlinge machen. Ich war zwischenzeitlich mal ein paar Tage halbwegs gesund und habe versucht meine Fühler nach Möglichkeiten vor Ort auszustrecken, was nicht wirklich gefruchtet hat. Eine direkte Anlaufstelle scheint es hier vor Ort nicht zu geben. Von anderen höre ich leider ähnliches.

Nun stand ich dann mal wieder in der örtlichen Stadtbücherei. Auf harte Kost hatte ich an sich keine Lust und sah mich erstmal im Jugendbuchbereich um. Jugendbücher sind so herrlich leichte Kost. Ich blieb, wie sollte es anders sein, allerdings auch im Bereich Holocaust (irgendwie stehen alle geschichtlichen Romane gemischt zusammen) und Rechtsradikalismus hängen. Kurzgeschichten sind als Buch an sich nicht wirklich mein Ding. Ich dachte mir dann aber, naja die Geschichten sind kurz, passt also zum momentanen Gesundheitszustand und so landete

Rechtsherum- wehrt euch! Geschichten vom Wegsehen und Hinsehen

in meinem Bibliothekskorb.

Ich bin der Meinung, dass auch Berichte über Bücher dieser Art ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit sind. Deshalb werte ich den Bericht als meine kleine Tat gegen Fremdenhass und für eine angenehme Willkommenskultur.

Das Buch ist im Ueberreuther Verlag bereits 2001 erschienen, aber die Thematik veraltet ja an sich nie wirklich. Amazon hat es nur noch gebraucht im Sortiment, für ab 1 Cent. Laut einer Inschrift im Buch ist das 160 Seiten starke Werk im Bereich Rechte Gewalt einsortiert und irgendwie gefällt es mir, dass die hiesige Stadtbücherei dafür eine eigene Abteilung zu haben scheint.

Im Vorwort schreibt Sybil Gräfin Schönfeldt: Wehret den Anfängen! Sie erzählt kurz wie es damals war 1933. Zitat: Diejenigen, die Flucht und Konzentrationslager überlebten, sagten nach 1945: Unsere Feinde kannten wir ja. Von ihnen haben wir nichts anderes erwartet. Aber dass uns unsere Freunde verraten haben, das war bitter!  Mich haben die Worte, in Kombination mit dem vorausgegangen Text ziemlich nachdenklich gemacht.

Das Buch besteht aus 12 Kurzgeschichten und einem Gedicht verschiedener Autoren. Ich kenne bewusst keinen der Autoren, was aber dem Lesegenuss ja keinen Abbruch tut. Wobei die Titel der Kurzgeschichten teilweise sehr aussagekräftig sind. Feiglinge, Haken-Kreuz-Fahrt, Seine schöne Haut, um nur mal ein paar zu nennen.

Über eine Inhaltsseite kann man die einzelnen Kurzgeschichten einzeln auswählen. Ich habe allerdings vorne angefangen. Das Gedicht habe ich nur grob überflogen, denn Gedichte sind leider nur selten meine Welt.

Ohne auf den Inhalt nun näher einzugehen, weil eine Nacherzählung oder Inhaltsangabe von Kurzgeschichten meistens länger als der eigentliche Text sind, beschreiben die meisten Texte schon fast Alltagssituationen, die fast jedem Jugendlichen passieren können.

Ob es nun der Sohn deutscher Eltern, der wegen des Berufes des Vaters in Kopenhagen lebt und mit „Freunden“ einen Schabernack bei einem türkischen Gemüsehändler plant oder der Straßenjunge, der von einem Deutschen aufgenommen wird oder dem Trennungskind, der der den neuen Lebensgefährten der kranken Mutter nicht ertragen kann, die Geschichten laden durchaus zum Nachdenken an. Es wird auch von D-Mark gesprochen und an dem Punkt wird einem erst bewusst, wie alt das Buch sein könnte, da die Geschichten durchaus auch im Jahre 2015 spielen könnten.

Klar heraus gestellt wird in einer Geschichte auch die Rolle der Frau im Nationalsozialismus und auch in der rechten Szene. Da gerade im Rahmen der Debatte über Flüchtlinge ein Argument ja immer wieder ist, dass gerade in muslimischen Haushalten die Frau nichts zu sagen hat, beziehungsweise sich viele auch daran hoch ziehen, dass die männlichen Flüchtlinge in der Überzahl sind, passt das in meinen Augen recht gut. Ich gestehe allerdings, ich hatte an die Rolle der Frau nie wirklich einen Gedanken verschwendet, da ich doch relativ gleichberechtigt aufgewachsen bin. Aber auch im Nationalsozialismus war die Rolle der Frau ja eher die des Heimchens am Herd, die dem Führer möglichst viele Kinder gebären sollte und an sich sonst nichts zu melden hatte.

Die letzte Geschichte endet damit, dass ein Jugendlicher einen geplanten Angriff auf ein türkisches Restaurant durch einen anonymen Hinweis bei der Polizei verhindert. In dem Zusammenhang wird auch Exit genannt. Exit ist eine Organisation, die Jugendlichen und auch Erwachsenen dabei hilft, aus der rechtsextremen Szene auszusteigen. Es werden Telefonnummern und eine Webseite genannt. Ein für mich wirklich wichtiger Hinweis.

In manchen Geschichten werden spezielle Begriffe in den Fußnoten erklärt. Zum Beispiel welche Bedeutung die Zahl 88 hat. Auch anderssprachige Passagen werden durch Fußnoten ersetzt.

Sehr schön wird auch gezeigt, wie es ist Mitläufer zu sein. Wie viele Gedanken man sich aber trotzdem macht oder machen kann. Ist es richtig, was man da macht? War der dunkelhäutige Junge, den man nun disst nicht früher mein Freund? Habe ich in Berlin-Kreuzberg die vielfältige Kultur nicht auch gemocht?

Ich gebe aber ehrlich zu, ich habe mich durchaus an manchen Stellen gefragt, ob ich mir als Teenager über die angesprochenen Punkte Gedanken gemacht hätte. Klar aus der Sicht heute, sind die Gedankengänge, die im Buch dargelegt werden, wirklich ansprechend und nachvollziehbar.

Allerdings bin ich als Kind der 70er Jahre Mitte/Ende der 80er Jahre Teenager gewesen. Somit also der Zielgruppe entsprechend. Der Holocaust wurde während meiner Realschulzeit so gut wie tot geschwiegen. Der zweite Weltkrieg, wenn überhaupt, nur kurz angerissen. Allerdings war der Ausländeranteil damals doch sehr gering. Und sie wurden meistens gleichwertig behandelt. Sprich, dass was man nun in den Medien kennt, war damals für uns kaum ein Thema.

Abschließend wäre als Fazit zu sagen, dass das Buch mit Sicherheit zum Denken anregt. Nicht nur bei Teenagern, sondern auch bei bereits volljährigen Lesern.

Ich veröffentliche den Bericht nun ausgerechnet heute am 9.11. 1938 brannten deutschlandweit Synagogen und Geschäfte jüdischer Mitbürger. In der heutigen Zeit ist die Mahnung also durchaus passend!

Exit hat eine Webseite: Exit

Da ich gesundheitlich immer noch nicht fit bin, ist das mein Beitrag zu #BloggerFuerFluechtlinge!

Die goldene Uhr

Ich komme mehr oder weniger regelmäßig in den Genuss einer Schreibwerkstatt, die angeleitet wird und sich grob gesagt an die Bewohner meines Stadtviertels richtet, auch wenn ich auf einem anderen Weg dort gelandet bin.

Beim letzten Treffen war ein neuer Mitschreiber mit dabei, der im Endeffekt mehr aus mir raus kitzelte, als ich sonst schreibe. Man legte uns Postkarten vor und wir sollten dazu irgendwas schreiben. Und der Kollege schrieb und schrieb und schrieb. Ich hatte den ersten Text eigentlich schon fertig, begann dann aber mit einem zweiten Text.

Als Hintergrundinformation wäre anzumerken, dass mich das Schicksal jüdischer Mitbürger während des Holocausts sehr beschäftigt. Mich die Karte irgendwie sofort daran erinnerte? Allerdings hatte ich vorher das Buch Jakobs Mantel gelesen, welches mich mehr als sehr berührt hat.

Es dreht sich um diese Postkarte:

(Quelle: http://pascalhanrion.blogspot.de/2011/12/patrimonio-fotografico-willy-ronis.html)

Die goldene Uhr

Leise schlich Eva die Treppe hinunter. In ihren Ohrläppchen pieksten die süßen kleinen Ohrringe, die Frau Meier ihr zusammen mit der zarten goldenen Uhr gegeben hatte. „Damit Du nicht wie ein armes Kind wirkst!“, hatte Frau Meier ihr erklärt.

Frau Meier, die erst vor kurzem mit ihr nach Berlin gezogen war und die sie Mama nennen sollte. Die Kleidung mit dem Judenstern hatte Frau Meier schon kurz nach dem Eva zu ihr kam heimlich verbrannt.

Nun schlich sich Eva aus dem Haus, denn „Mama“ schlief noch und eilte im Dunklen zum Unterricht. Immer wieder erinnerte sich Eva dabei an den Unterricht, der ihr früher durch ihren Vater Isaak erteilt wurde. Ihr Vater, der immer wieder erklärt hat, wie wichtig es ist, dass man lernt. Was man im Kopf hat, kann einem keiner nehmen, sagte der Vater immer wieder. Zuletzt an dem Tag, an dem die SS die Wohnung aufbrach und ihren Vater mitnahm.