Jeanskiste

Im vorweihnachtlichen Verpackungswahn habe ich diverse Kartons organisiert. Meine letzte Quelle hat leider geschlossen, also blieb nur Quelle 2. Dort wurde mein Wunsch nach leere Kartons mit einem Lachen quittiert. Man bot mir dann aber ein paar Kartons an. Besser als Nichts und zusammen basteln kann ich mir die benötigen Größen auch.

Ein Karton war besonders hübsch. Da gab es den Deckel extra dazu und der passt über die ganze Kiste. Die Kiste stand dann auch erst mal vor meiner Wohnungstür und jedes Mal wenn ich daran vorbei kam, blitzte die Idee auf, dass diese Kiste sich wunderbar als Jeanskiste eignen würde.

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Nun habe ich dieses Jahr mal wieder gewichtelt. Die Empfängerin hat großes Interesse an Upcycling. Und da ich ja massig Material daheim habe, dachte ich mir, so eine Upcycling-Kiste kommt sicherlich gut an. Andere Wünsche gab es auch noch, die ich aber ebenfalls gebraucht organisieren konnte.

Für die Kiste habe ich Jeans in breitere Streifen geschnitten und dann noch mal in Rechtecke. Der Karton wurde Bahn für Bahn mit Heißkleber eingeschmiert und dann die Jeansstücke darauf befestigt.

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Zwei Jeanstaschen habe ich auch noch angebracht. Für Kleinkram, dachte ich mir. An einer Ecke hatte ich nicht wirklich sauber geklebt und da habe ich noch ein Stück vom Bund einer Jeans aufgeklebt.

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Gefüllt wurde die Kiste mit Stoffresten, Knöpfen, Kugeln, Nähgarn, Bilderrahmen. Und ich weiß bereits, dass die Kiste voll den Geschmack getroffen hat.

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Ich habe die Kiste in Geschenkpapier gepackt und bewusst als unterstes Geschenk in die Versandkiste gepackt. Drumherum und obendrauf andere Geschenke. Und an allen Päckchen habe ich Zahlen befestigt, damit auch ja die Jeanskiste als Letztes ausgepackt wird.

Ich habe nun die letzten Wochen bewusst nichts gebloggt, was mit in das Wichtelgeschenk kam. Ich habe einen anderen Absender verwendet. Die anderen Geschenke waren auch eher nicht typisch für mich.

Das die Jeanskiste für mich absolut typisch ist und ich beim Auspacken des letzten Päckchens auffliegen würde, war mir bewusst. Aber ich wollte die Spannung ja aufrecht erhalten. Vor allem da ich in der Jeanskiste auch noch Geschenke hatte, die als von mir bekannt waren.

Die Empfängerin erzählte nun, dass sie die riesige Kiste (der Versandkarton war entsprechend groß) ausgepackt hat und da schlug ihr Lavendelduft entgegen und da wusste sie, die Kiste ist von Alex. Daran hatte ich nicht gedacht.

Die abstehenden Fäden, die mir nun erst auf den Fotos wirklich bewusst wurden, waren an sich gewünscht. Used-Look eben. Auch wenn es erst mal vielleicht als störend gesehen werden könnte.

Ich hoffe, ihr hattet ein paar schöne Feiertage :-)

Ich reihe mich diese Woche ein beim CreadienstagUpcycling-Dezember, Alt trifft Neu und der Weihnachtszauberlinkparty.

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Adventskalender-Beiwerk

Meinen tollsten Adventskalender überhaupt, kann ich leider noch nicht zeigen. Ganz fettig wird der eh erst heute Abend.

Da der Adventskalender aber in diesem Jahr mal einer wird, den man auch das ganze Jahr über anders verwenden kann, behelfe ich mir mal wieder mit Wäscheklammern und Zahlen.

Holzklammern in klein habe ich leider keine bekommen und so mussten nun eben Plastikklammern her halten. Da ich mal wieder knapp mit der Zeit bin, habe ich Sterne, die noch in meinem Vorrat waren, mit einem silbernen Stift nummeriert und die Sterne auf die Wäscheklammern geklebt.

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Noch müssen die Sternchen trocknen. In meiner Schreibwut habe ich tatsächlich 25 Sterne nummeriert. Bevor ich den 26. Stern beschriftete, fiel mir das dann aber doch auf.

Damit wandere ich nun zum Creadienstag und zum Upcycling-November.

Ach ja, der Weihnachtsmann diente mir als Deko. Ebenfalls ein gebrauchter Gegenstand und der hat doch irgendwie was oder nicht?

Lavendelsäckchen Part 1

Vor wenigen Jahren habe ich für eine soziale Einrichtung vor Ort zu Weihnachten Taschentüchertäschchen genäht. Ganze 500 Stück. Die kamen damals auch gut an. Hier habe ich noch ein Bild von den TaTüTas gefunden:

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Vor ein paar Monaten wurde ich gefragt, ob ich Lavendelsäckchen für diese soziale Organisation zu Weihnachten nähen würde. Ich erinnerte mich daran, dass ich vor Jahren mal eine ziemlich heftige Reaktion auf Lavendel hatte. Trotzdem reizte mich die Aufgabe. Im Zweifelsfall suche ich mir halt doch Leute zum Füllen.

Ich habe lange überlegt, wie ich die Aufgabe am schlauesten umsetze. Stichwort war an sich Lavendelkissen und nicht Lavendelsäckchen. Ich finde die aber irgendwie praktischer, wenn man sie aufhängen kann. Außerdem hätte ich bei Kissen das Problem, dass da eine Wendeöffnung schließen muss. Das knappkantige Absteppen ist nicht mein Ding und ich sah mich schon 500 (oder mehr) Wendeöffnungen mit der Hand schließen.

Ich fragte nun mal in die Runde handarbeitsbegeisterter Frauen und prompt hatte G., die ich hier erwähnte eine Idee. Sie verwies mich auf den Blog von Lapika. Die Idee habe ich umgesetzt. Wobei ich viele verschiedene Größen zugeschnitten habe.

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Die ersten 90 sind auch bereits genäht, umgedreht, gebügelt und ich habe den Rand schon nach innen geklappt.

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Hier könnt ihr eines von innen sehen. Ich habe die meisten so zugeschnitten, dass ich die beiden Seitennähte zum Nähen habe.

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Für die nächsten weiß ich, dass lang und schmal besser sein wird als breit und kurz. Das wird sich beim Befüllen noch erweisen. Aber momentan sagt mir das mein Gefühl beim Bügeln.

Verwendet habe ich Textilien aus Altkleidersäcken. Bettwäsche, Vorhänge, Hemden, Hosen und Röcke. Zubinden werde ich sie mit Geschenkband und plane noch ein Schleifchen aus Obst und Gemüsenetzen rein zu binden. So für die Optik. Wobei ich auch noch Fliegengitter im Haus habe, was sich ja auch anbieten würde. Momentan wird jeder von mir angesprochen, dass ich dieses Jahr Geschenkband und Obst- und Gemüsenetze sammle.

Geplant sind vorerst 500 Stück. Wenn es 1000 werden, würde ich das auch machen. Ich hoffe nur, dass ich genügend Lavendel bekomme. Ich habe nun auch schon jeden den ich kenne, der einen Garten hat, angequatscht.

Ist der Zeitpunkt damit anzufangen nicht passend? Immerhin ist es kein halbes Jahr mehr bis Weihnachten :-)

Außerdem möchte ich an die Abstimmung von Lunaju erinnern, die ja am Wochenende neu angesetzt werden musste.

Meine Lavendelsäckchen sind diese Woche beim Creadienstag, Taschen und Täschchen und dem Upcycling-Juni zu finden.

Schokoladen Weihnachtsbäume als kleine Präsent

Ich kann leider keine Weihnachtsgeschenke zeigen – ich nehme an einer Wichtelaktion teil und die Leute kennen meinen Blog. Aber schlauerweise habe ich die Schokoladen Weihnachtsbäume nicht in mein Wichtelpaket gepackt. Ok ich hoffe, dass ich dies nicht getan habe.

Ich habe in der Weihnachtszeit gerne ein Geschenk, welches sich in größerer Menge relativ schnell und preisgünstig herstellen lässt. Bei Schnabelina stieß ich auf die Schokoladen Weihnachtsbäume. Die sind, mit ein wenig Übung, recht fix hergestellt. Beim ersten Versuch verzweifelte ich noch an den Tütchen aus Backpapier.

Ich habe mittlerweile 2 Sorten Kügelchen im Haus – ich habe schlussendlich darauf verzichtet. Die Dingen wollten nicht wie ich.+

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Ich habe mich auch mit nur Gummibärchen als Dekoration zufrieden gegeben. Mir gefallen die kleinen Mitbringsel allerdings recht gut. Ich habe sie in durchsichtiger Folie verpackt und sie kamen bisher super an.

Ein wenig war das auch als Upcycling-Projekt gedacht. Ich dachte mir so, das bereits verwendete Backpapier von meinen Vanillekipferl würde sich wunderbar eignen und würde der Schokolade noch mal eine besondere Note geben. Was ich nicht bedacht habe, dass dieses Backpapier fettig ist und sich deshalb nicht wirklich gut kleben lässt.

Trotz allem bin ich aber ein Fall für den creadienstag.

Weihnachtsbäckerei Teil 2

Ich habe nochmals gebacken. Am Sonntag Abend klebte nicht nur meine Küche, sondern ich gleich mit. Aber die Spuren sind mittlerweile beseitigt. Dafür durfte ich heute meinen Herd föhnen – die Story dazu gibt es dann irgendwann anders.

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1 Butterplätzchen mit Keksstempeln – nette Idee, aber mir sind die Plätzchen zu groß. Und ich habe nun ewig nach einem passenden Rezept gesucht – mein Dank geht hier an meine Patentante.

2 Zimtsterne – ok und Zimtherzen

3 Schoko Schneeflocken mit Glitzer – die Silberkügelchen hatte ich an sich für was anderes gekauft. Dafür sind sie zu klein. Auf die Plätzchen passen sie wunderbar.

4 Linzer Augen – meine Patentante backt die tollsten Linzer Torten. Ich werde nie den Moment vergessen, in dem meine Mama vor Jahren (oder eher Jahrzehnten) sagte, in dem Päckchen von deiner Patentante ist was leckeres drin. Die Linzer Torte auspackte und zu mir sagte, dass die echt lecker ist. Das war irgendwie ein nettes Ritual, Mama und ich die Linzer Torte aßen. Denn weder Vater noch Bruder mögen sie – ok sie haben nie probiert. Mein Glück!

Da ich mit Torte aber wenig anfangen kann, habe ich Plätzchen daraus gebacken. Das habe ich vor Jahren schon mal versucht. Dieses Mal sind sie besser geworden!

5 Makronen

6 Mars-Tannenbäume – irgendwo habe ich ein Rezept für After Eight Plätzchen. An sich eine nette Sache. Nun hatte ich zwei Mars im Haus, die ich an sich nicht wirklich mag. Ich dachte mir, dann kann ich ja die After Eight ersetzen. Ich sollte das nächste Mal nur darauf achten sie kleiner zu machen – also die Marsriegel.

7 Makronen

8 Mohn Schneeflocken

9 Marskugeln – ich gestehe, ich hatte keine Lust mehr auf Ausstechen.

10+11+12 Makronen

Ich weiß spontan nicht mehr, was ich genau in den Makronen habe. Mandeln sind auf alle Fälle überall drin. Dann teilweise Schokolade, verschiedene Gewürze oder Mandelblättchen.

Diesen Beitrag widme ich Udo, denn es sind definitiv über 20 Sorten zusammen. Von einer Sorte (ebenfalls Makronen), gibt es kein Foto.

Außerdem wende ich mich nun noch dem creadienstag zu.

 

Gestatten: Clarence Elch

Auf der Kreativ-Messe Anfang des Monats blieb ich an einem Elch hängen. Genauer gesagt einem Elchkopf auf Pappe, dessen Nase durch ein LED-Teelicht ersetzt war. Die Idee fand ich wirklich herzig. Ich gestehe, mir war die Packung an sich zu teuer.

Das kann ich auch selber, dachte ich mir. Ich habe es mittlerweile bitter bereut, die Bastelpackung nicht gekauft zu haben. So locker und flockig habe ich den Elch nämlich nicht hin bekommen.

Hier mein Prototyp. Ich hatte Sorge, man erkennt nicht, was es ist. Deshalb befragte ich ein paar Leute – bei der zweiten Antwort hatten wir bereits die Lösung. Und eine der Mitraterinnen meinte, der schielt wie Clarence.

Das sind so Momente, in denen ich weiß, dass nicht nur ich älter werden und mich an eigenartige Dinge aus meiner Kindheit erinnere. Kennt ihr denn Clarence auch noch?

Ach ja, Clarence ist auch ein wenig Upcycling – da ich einmal Papierreste verwertet habe und die Rückseite ebenfalls mit Karton verstärkt habe, der sonst mal im Abfall landen würde, weil er einfach nicht mehr wirklich zu gebrauchen ist.

Ich hab leider ein wenig mit dem Klebestift geschmiert und so super genau ist der auch noch nicht – die Herde folgt die nächsten Tage :-) Und Aufhänger kommen auch noch dran.

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Mich findet man damit wieder beim Creadienstag und in der Upcycling-Linkliste.

Weihnachtswunder 4

Schon vor längerem bin ich über die supersüßen Stoffelche von dekoretti gestolpert. Eigentlich hatte ich geplant ihre Stofftassen zu nähen, um sie an Weihnachten zu verteilen, hatte mich dann aber auch Zeitmangel zu den Elchen entschlossen.

Aus einem Elch wurde in mehreren Etappen eine Herde. Leider habe ich nicht alle auf einmal vor die Linse bekommen, weil sie es eilig hatten, zu ihren Empfängern zu kommen.

Ich habe den Schnitt allerdings vergrößert. Auf dem ersten Bild sieht man den Größenvergleich. Gearbeitet habe ich nur mit Stoffen, die an sich in einem Altkleidersack landen sollten. Gefüttert sind sie mit Watte, die ebenfalls aus Kissen stammt, die im Altkleidersack landen sollten. Wobei man auf dem letzten Bild sieht, wie viel Vergnügen ich an den Wattebällchen in dem einen Kissen hatte. Die sind nämlich überall gewesen. Allerdings waren diese praktisch für die Geweihenden.

Da ich wieder mal eindeutig kreativ war, verlinke ich mich bei creadienstag und upcycling habe ich ja auch mal wieder betrieben und deshalb bin ich auch bei Zepideh zu finden.

In diesem Sinne allen Lesern, Freunden und Bekannten ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Weihnachtswunder Teil 2

Letzte Woche habe ich mich dann noch an die Adventskalender für meine Angehörigen gemacht. Dafür habe ich vor ein paar Jahren Taschen und Stiefelchen genäht. Ziel war meinen Weihnachtsstoffresteberg zu minimieren. Zugekauft habe ich trotzdem Stoff. Aber eben auch kleinere Reste mit verarbeitet.

Aufbewahrt werden die Adventskalender in einem Schuhkarton, den ich mit Geschenkpapier beklebt hatte. Nicht wirklich toll gemacht, aber erfüllt seinen Zweck.

Die Wäscheklammern sind selbst bemalt.

Und der Inhalt ist zum Teil auch gebraucht.

 

Mit meinen TaTüTas, die ich einer sozialen Einrichtung als Geschenk an Alleinstehende spenden möchte, bin ich auch fast fertig. Ich tendiere gerade zu 500 Stück.

Hier ein Bild von einem Zwischenschritt.

Und da ich eindeutig kreativ war bin ich auch bei creadienstag zu finden.

Und da die TaTüTas nur aus Stoffresten (unter anderem auch Altkleider etcpp)gemacht werden, auch bei Upcycling Dienstag.

Weihnachtsaktion 2014

Ich habe beschlossen, zu Weihnachten einer sozialen Einrichtung Taschentüchertäschchen zu spenden. Diese sollen vor allem an allein stehende Menschen verschenkt werden. Kinder werden im Rahmen dieser Einrichtung sehr großzügig bedacht. Ich tendiere momentan zu um die 400 Stück. Gute 100 habe ich bereits fertig. Den Stoff gewinne ich aus alter Kleidung, Bettwäsche, Tischdecken und ähnliches. Die Taschentücher selbst sammle ich im Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis.

Heute nur 10. Wie man sieht eine bunte Mischung und es wird sicherlich für jeden was dabei sein :-). Im letzten Jahr hatte ich zu Weihnachten 100 Stück gemacht und die auch alle verschenkt und die kamen prima an, was mich nun eben auf die Idee brachte, da auch anderen Menschen eine Freude damit zu machen.

Und da ich damit eindeutig kreativ tätig war, wandert der Beitrag zu creadienstag