Einkaufsbeutel – Knuddelbeutel 2

Leider kann ich mein Ostergeschenk noch nicht zeigen, da ich es vermutlich noch nicht ausgepackt ist 🙂

Zwischenzeitlich gibt es aber einen neuen Einkaufsbeutel. Wieder aus einem aussortiertem Bettbezug. Bettbezüge sind so herrlich ergiebig. Aus dem Bettbezug gabs auch schon TaTüTas.

Wieder halbwegs frei Schnauze. Das Knuddelfach ist ein wenig knapp geraten, aber gerade so ausreichend. Die Kordel habe ich wieder selbst gemacht. Der Kordelstopper ist ebenfalls gebraucht. Und das Nähgarn müsste noch aus den Beständen meiner Mutter stammen.

Beide Beutel machen nun einzeln eine halbe Deutschlandreise und ich hoffe, ich kann damit zwei Menschen die mir am Herzen liegen eine Freude machen.

Damit zum letzten Mal im März zu creadienstag, Upcycling-Dienstag und Kopfkino.

 

Wiesbadener Stoffmarkt 2015

Zum Ostermarkt findet in Wiesbaden auch ein Stoffmarkt statt. Von dem ich mittlerweile ganz begeistert bin. Wie es der Teufel so wollte, bin ich aber seit Samstag so richtig schön erkältet. Trotzdem machte ich mich am Sonntag auf den Weg. Da schlugen dann auch noch Rückenschmerzen zu. Aber wo ein Wille ist und so.

Der Stoffmarkt war, wie erwartet, riesig. Die Auswahl war groß. Da ich erst nach 12 Uhr los bin, der Stoffmarkt aber bereits um 10 Uhr eröffnet hat, waren die Besuchermassen nicht mehr gar so arg hoch. Gedränge gab es, aber man hatte eine Chance an die Stände zu kommen.

Ich habe ja an sich Stoffvorräte und gerade auch kein wirkliches Projekt geplant. Somit musste mich Stoff anspringen. Ich bräuchte zwar noch Stoff für meinen Sofaüberwurf, aber da würde ich gerne bei Resten bleiben.

Die Eve Pantys sind mittlerweile auch probegetragen. Ich finde sie sitzen gut. Ich wurde gefragt, ob sie hinten in den Pobbes rutschen. Ein wenig schon. Allerdings empfand ich das nicht so unangenehm wie bei Strings teilweise. Im großen und ganzen habe ich die Unterhose nicht gespürt.

Ich denke aber, der Zwickel könnte ein wenig breiter sein. Dann würde die Unterhose auch nicht mehr hinten rein rutschen. Ich habe nun mal den Schnitt ein wenig verbreitert. Und oben auch gleich 2 Zentimeter mehr eingeplant.

Das Thema Unterhosen nähen gefällt mir also, so habe ich auch bewusst einen Jersey dafür gekauft. In Lila mit Sterne. Damit ich nicht nur Unterhosen aus Altkleidern habe. Wobei ich dafür auch schon einen ganzen Stapel liegen habe.

Eine Freundin bekommt ein Baby und ich darf grundsätzlich gerne was nähen, aber bitte nicht in blau. Als ich den süßen Stoff mit den Rehen sah – nun ja, der war soooo süß und so. Da wird die Mama mit Leben können, denke ich. Nur noch keine Ahnung, was ich nähen werde. Immerhin habe ich passende Bündchenware mitgenommen, um mich evt. an etwas von Schnabelina zu wagen.

Und aus dem Stoff mit den Füchsen wird ein Wildspitz.

Nun hoffe ich sehr, bald wieder fit zu sein, um meine Gedanken alle umsetzen zu können. Und mein Sofaüberwurf wartet ja auch noch und ich brauche bis spätestens Montag noch ein Ostergeschenk.

Hier meine Stoffmarktausbeute:

Deshalb heute nur mit creativen Plänen zu creadienstag.

Reparatur einer Baggy Hose

Ein Bekannter fragte mich vor längerem, ob ich eventuell auch eine Hose flicken könnte. Grundsätzlich natürlich ja. Irgendwann meinte er, die sei aber richtig kaputt. Naja ich kann es mir ja mal ansehen. Er brachte mir das gute Stück und nun ja – es klaffte ein riesiges Loch in Höhe des Poppos.

Voller Elan nahm ich die Hose mal mit. Frei nach dem Motto: DAS muss irgendwie gehen. Als erstes steuerte ich den Kurzwarenladen an. Passendes Garn kaufen… und ab da begannen die Probleme. Die Hose hat nämlich so eine doofe Farbe. Wir wählten ein halbwegs passendes Garn und ich war mal wieder erstaunt, wie teuer Nähgarn ist. Aber was macht man nicht alles.

Dann ging die Suche nach einer anderen passenden Hose an, aus der ich Flicken machen wollte. Das war noch schwieriger als das Garn. Wobei sich im Fundus, in dem ich suchte, auch noch ein oder zwei passende Hosen für meinen Bekannten fanden. Seine einzige Sorge war aber, ob ich die Hose flicken kann.

Nun ja ich gestehe, ich kann verstehen, warum er die Hose liebt und ich kenne das auch von mir. Und wenn man dann nicht unbedingt Modelmasse hat, ist es immer schwer eine so gut passende Hose zu finden.

Als erstes schnitt ich Stücke eines halbwegs farblich passenden Hemdes zu. Die nähte ich unter den Riss. Dazu trennte ich auch eines der Hosenbeine teilweise auf, um besser dran zu kommen. Auf der anderen Seite war die Hose auch schon sehr dünn und ich nähte auch dort von dem Hemd drunter.

Dann setzte ich auf beide geflickten Stücke Flicken aus einer Hose. Die eben farblich auch halbwegs passte. Die habe ich aber vorher auf Vlieseline aufgebügelt, damit ich die glatt aufnähen konnte, ohne befürchten zu müssen, mir fransen die Flicken aus. Und dann wurde die aufgetrennte Naht wieder geschlossen.

Ach ja, ich war am überlege, ob ich einen Teil des Beines raus trenne und neu einsetze. Das war mir dann aber doch zu aufwendig.

Ich gestehe, ich bin stolz auf mich, denn das Ergebnis gefällt mir. Mal sehen was der Hosenbesitzer sagt.

Zu sehen sind:

Hose mit Riss und geflickte Stellen von außen.

Kostenpunkt 3,80 Euro für das Nähgarn, vielleicht 30 Cent für die Vlieseline und  mehrere Stunden Arbeit. Der Riss und die dünnen Stellen haben ich nämlich mit der Nähmaschine geflickt. Und da beides an schwer zugänglichen Stellen war, hat das seine Zeit gedauert.

Ich hops damit mal zu Reparieren ist nachhaltig und Upcycling Dienstag

Einkaufsbeutel – Knuddelbeutel

Irgendwie finde ich so Einkaufsbeutel, die man zusammen knuddeln kann ja ganz nett. So versuchte ich nun auch mal mein Glück. Grundlage ist hier wieder ein Kissenbezug, der eigentlich im Altkleidersack landen sollte. Außerdem habe ich einen Kordelstopper von einer Jacke abgetrennt, bevor die ihre Bestimmung im Altkleidersack erfüllen durfte. Auch die Kordel habe ich selbst genäht.

Und damit reihe ich mich diese Woche bei: creadienstag, Upcycling-Dienstag und dem Kopfkino ein.

Pattydoo-Panty Eve trifft Upcycling-Wahn

Unterhose und ich sind schon lange Thema für sich. Ich bin da selten zufrieden zustellen. Umso mehr erfreute es mich, als ich die Tage auf den Schnitt Panty Eve von Pattydoo stieß. Die Videoanleitung klang schlüssig und ich versuchte mal mein Glück. Vor allem da der Schnitt ja „nur“ bis Größe 48 geht und ich eher größere Größen trage.

Geprobt wurde mit einem alten T-Shirt. Klappte recht gut. Immerhin mein erster Versuch mit Jersey. Das T-Shirt ist aber wirklich so alt (und verschlissen), dass ich da kein Foto von machen möchte. Irgendwie sah man das nämlich erst, als die Unterhose fertig war. Aber zum Testen und Anprobieren reichte es. Die Hose sitzt recht gut. In einem anderen Blog hatte ich gelesen, dass sie wohl eher für kleinere Poppöchen geeignet sei. Gerade da sitzt sie bei mir besonders gut und mein Poppöchen ist nicht gerade klein.

In meinem Stoffvorrat lagerten auch getragene Shirts aller Art, die ich vor Monaten schon extra für Unterwäsche dort gesammelt hatte. Zu unschön zum Tragen, teilweise fleckig oder zu klein, aber zu schade für den Altkleidersack. Und so zwei tolle Jersey-Stoffe ließen sich auch noch finden.

Hier erst mal alle in Reih und Glied. Meine Nähmaschine wollte teilweise nicht wie ich. Bzw. scheint sie kein Jersey-Freund zu sein. Da hatte ich teilweise schon meinen Kampf, gebe ich zu. Da für mich Unterhosen eher ein Zweckskleidungsstück sind, kann ich damit sehr gut leben. Und ich befürchte ich müsste meine Nähmaschine mal warten lassen, was mir gerade weniger gefällt.

Das hier war eindeutig mal mein Lieblings-Shirt. So ein Shirt im Lagenlook mit langen Armen. Die weißen, langen Arme waren schon lange unschön. Außerdem war mir das Shirt viel zu kurz. Aber der Aufdruck ist so toll. Leider war es nicht breit genug, um das Vorderteil komplett daraus zu schneiden. Deshalb eine Teilungsnaht vorne.

Die Nähte sind teilweise nicht der Hit. Dann war der Unterfaden noch leer und ich habe mit weißem Unterfaden weiter genäht.

Das hier war mal ein Top. Das habe ich in den 90er Jahren gebatikt. Mittlerweile leider auch zu klein, aber ich liebe ja Lila. Eine meiner ersten Eves, was man hier wohl auch an den Stichen sieht.

In den 90er Jahren bekam ich ein orange-weiß gebatiktes Shirt mit einem Männchen geschenkt. Ich habe das Shirt geliebt. Da hatte ich auch eindeutig eine Orangephase. Ich habe es die letzten Jahre daheim getragen. Der Aufdruck ist mittlerweile verblichen.

Die obere Hose war auch eine der ersten Eves. Bei der zweiten habe ich erst nach dem Zuschneiden gesehen, dass ich auf das Männchen hätte achten sollen.

Das hier war mal mein Lieblingsshirt. Ich habe es die letzten Jahre daheim getragen und leider prangte auf dem Vorderteil ein hässlicher Fleck. Das Shirt könnte sogar noch aus den 80er Jahren sein.

Hier ein Stoff aus einer Überraschungstüte, die ich zu Weihnachten bekommen habe. Die Tüte ist aus dem wundertollsten Stoffladen vor Ort, der noch dazu bei mir um die Ecke ist. Wenn ich dort vorbei laufe, muss ich immer die tollen Stoffe bewundern.

Und das hier ist eindeutig mein Lieblingsteil. Aus dem Stoff habe ich vor zwei Jahren einen tollen Loop genäht und hatte nun noch einen Rest, der zumindest für das Vorderteil reichte. Ein Shirt, welches ich aus dem Altkleidersack gerettet habe, ergänzt die Unterhose.

Für meine ersten Gehversuche mit Jersey bin ich zufrieden. Irgendwann werde ich auch noch heraus finden, warum meine Nähmaschine teilweise nicht alle Stiche näht.

Ich widme den Beitrag meinen Freundinnen Christine und Rita, denen ich zwei der Shirts zu verdanken habe. Es ist schön, dass es euch gibt!

Außerdem eindeutig Upcycling und ich reihe mich mal wieder beim Upcycling-Dienstag ein.

Und Pattydoo macht eine Panty-Blogparty , bei der ich auch gerne Gast ein möchte.

Upcycling Snoopy Schlafanzug

Ich bin, wie sollte es anders sein, weiter mit meinem Sofaüberwurf beschäftigt. Ich habe zwar nun schon Stücke dazu genäht, werde mich aber noch mal um Nachschub kümmern müssen.

Hier ein kleiner Einblick:

Damit ich aber auch mal das Erfolgserlebnis von was Fertigem habe, fragte ich am letzten Wochenende eine junge Mutter, ob ich für ihr Kind was nähen darf. Denn ich wollte schon lange Mal die Sabberlätzchen von Schnabelina nähen.

Ich habe letztens eine Snoopy Schlafanzug vor dem Altkleidersack gerettet. Ich stehe ja total auf Snoopy. Da werden Kindheitserinnerungen wach. Das Oberteil ist mir leider zu klein, aber die Hose könnte passen. So habe ich aus einem Teil des Oberteils die Oberseite des Sabberlätzchen gemacht. Auf der Rückseite ist blauer Frottee zu finden. Ein altes, ausrangiertes Handtuch.

Für den ersten Versuch doch ganz ordentlich oder nicht? Ich hoffe die Mama freut sich darüber. Auch wenn ihr Kind ein Mädchen ist. Aber wir sehen das alle nicht so eng.

Und nun husche ich noch zu creadienstag und dem Upcycling-Dienstag

Topfhandschuhe

Ich bin weiter mit meinem Sofaüberwurf beschäftigt. Irgendwie ist das mehr Arbeit als erwartet. Was aber wieder mal typisch für mich ist. Deshalb nur einen kleinen Ausblick auf das Werk. Zu sehen sind die 1000 Stücke aneinander genäht und aufgerollt vor dem Nähte auseinander bügeln. Als Größenvergleich daneben ein Spulchen.

Nun zu einem älteren Projekt. Ein Paar Topfhandschuhe für eine Freundin die eine wahre Zauberin mit dem Backofen ist.

Der Stoff mit den Cupcakes hatte ich gekauft. Gefüttert sind die Topfhandschuhe allerdings mit dem Fleece eines Hemdes. Und Jeans habe ich klar auch verwendet. Zwischen den Fingern habe ich mit mehreren Lagen gearbeitet. Was zumindest die Finger vor Brandblasen schützt. Meine Nähmaschine hat damit ganz schön zu kämpfen gehabt.

Creadienstag werde ich damit auch beehren. Eindeutig ein Upcycling-Projekt und deshalb beehre ich auch den  Upcycling-Dienstag. Und das Schnittmuster ist von mir, beziehungsweise meine Idee und Umsetzung und deshalb wandere ich auch zu Kopfkino.