Geburtstagstop mit Sternen

Alle Jahre wieder – ich habe auch dieses Jahr entschieden, dass ich zum Geburtstag ein neues Top brauche. Die Stoffauswahl war dann doch ein wenig schwieriger. Sterne sind aber definitiv immer passend. Wie gut das ich noch Sternenjersey in Lila und Schwarz daheim hatte. Wobei kein Stück für ein komplettes Top reichen sollte. Fix wurde der Stoff eben zusammen genäht, ein anderes Top aufgelegt und losgelegt.

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Gestern wurde dann das neue Top spazieren getragen. Momentan ist alles angenehmer als meine Dachgeschosswohnung. Wobei es in der Stadt auch nicht wirklich kühler war. Mit meiner Begleitung steuerte ich erst mal ein Geschäft mit gebrauchten DVDs an. Danach noch einen Stoffladen, in den ich sonst weniger komme. Kommentar meiner Begleitung: Der Stoffladen, in dem wir letzte Woche waren, hatte aber mehr Auswahl. Hat er, dafür gibt es in de Stoffladen die ganzen tollen Stoffe diverser Labels. Wobei die momentan weit außerhalb meiner Möglichkeiten liegen. Ok mich hat auch nichts wirklich angesprungen.

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Viel schwieriger war es dann, eine perfekte Kulisse zum Fotografieren zu finden. An sich wollte ich in einen Park, aber bei der Hitze war dann irgendwann jeder Schritt zu viel. Ich erwischte dann aber vor der Wiesbadener Marktkirche ein schattiges Plätzchen.

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Ich durfte dann, wie der gute Wilhelm, posieren. Ok ich bin da nicht wirklich gut drin.

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Von Hinten, von Vorne und von der Seite und dann noch die tollen Zipfel ein wenig anheben.

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Nun noch die schwarze Seite, wenn wir schon die lila Seite geknipst haben.

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Ok vorne habe ich wohl ein wenig kurz geschnitten.

Aber die Zipfel sind mir eindeutig gut gelungen oder nicht?

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Ich trage natürlich auch ein Paar meiner Socken. Die sieht man nur kaum. Könnte aber auch daran gelegen haben, dass ich vorher der Meinung war, ich müsste mal quer durch eine dieser sprudelnden Quellen in Wiesbaden laufen. Ich hätte auch dort Fotos gemacht, die Kulisse wäre sicherlich hübsch gewesen. Aber da saßen so viele Leute.

Und nun noch ein klein wenig Geschichte – wenn ich schon nicht alleine auf den Fotos bin.

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Damit darf ich mich diese Woche beim MeMadeMittwoch einreihen.

Außerdem hat Lunaju die Abstimmung eröffnet.

Die ultimativen Freundschaftssocken

Anfang der 90er Jahre war ich in der örtlichen Friedensbewegung aktiv. Damals war klar, dass ich mit den Leuten auch meinen 18. Geburtstag feiern werde. Von den Leuten bekam ich damals ein T-Shirt (in Lila – ich hatte schon damals einen Lilatick), auf dem der Umriss der Kirche zu sehen war, vor der wir wochenlang eine Mahnwache abgehalten hatten und dem Satz:

Viele kleine Menschen,

die viele kleine Schritte machen,

können das Gesicht der Welt verändern.

Das T-Shirt gibt es immer noch, auch wenn es nicht mehr tragbar ist. Der Spruch ist allerdings irgendwie zu meinem Lebensmotto geworden.

Meine Aktivitäten in der Friedensbewegung wurden irgendwann immer weniger. Erst war ich beruflich stark eingebunden, dann gesundheitlich gehandicapt. Leider schränkte beides zeitweise auch meine freundschaftlichen Kontakte ein.

Anfang des neuen Jahrtausends zog bei mir dann auch ein Modem ein und ich konnte mich im damals noch fremden weltweiten Internet bewegen. Was soziale Kontakte wieder vereinfachte, weil die eben auch nach Feierabend statt finden konnten. Bald hatte ich dann über das Internet soziale Kontakte. Wobei ich, zumindest damals, Wert darauf gelegt hatte, dass ich die Leute auch irgendwann mal Live erleben kann. Und bis 2005 habe ich einige der Leute, mit denen ich vorher Online kommuniziert hatte, auch live und in Farbe kennen. Aus manchen Begegnungen sind Freundschaften geworden.

Mittlerweile nutze ich das Internet durchaus getreu meinem Lebensmotto. Ich habe eben mal nach der Quelle gesucht und stellte fest, dass das Zitat eigentlich heißt:

Wenn viele kleine Leute,

an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun,

können sie das Gesicht der Welt verändern.

 und afrikanisches Sprichwort ist.

Lunaju hat ja zum Nähwettbewerb zum Thema Freundschaft aufgerufen. Ich überlegte tatsächlich nur kurz, was ich denn nähen könnte. Viel schwerer war es, zu entscheiden, wer nun was bekommen sollte.

Ich habe spontan entschieden Socken zu nähen. Das passte irgendwie gerade zu mir. Gestern präsentierte ich ja bereits meine Erstlingswerke Ich mache halt gerne Sachen, die andere unsinnig ansehen. Ich habe die Tage schon welche für mich genäht und bin mit meinen neuen Socken selig. Da mein erster Gedanke eine Freundin betraf, die Eulen liebt, sollte es was mit Eulen sein. Ich sag euch, es ist gar nicht so einfach, momentan Jerseystoff mit Eulen zu bekommen. Bei Karstadt bin ich fündig geworden.

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Nun habe ich 60 Zentimeter des Eulenstoffs gekauft. Typisch für mich, da ich mal wieder zu verpeilt war, vorher zu überlegen, wie viel Stoff ich eigentlich brauche. Wobei – irgendwie auch wieder gut, denn ich bekam 6 Paar Eulensocken aus meinem Stoffschätzchen raus.

eulensocken1Und nun stand ich vor dem Problem, wer soll die Socken nun bekommen.

eulensocken2Vorher klar war, C. muss ein paar Socken bekommen. Immerhin habe ich wegen ihr den Eulenstoff gewählt. C. und ich haben einen Teil unseres Lebensweges gemeinsam beschritten und sind dabei Freundinnen geworden. Ich finde da passen Socken als Symbol recht gut. Zumindest wenn man mein Lebensmotto noch mit dazu nimmt.

C. war auch gleich hin und weg, als sie die Socken bekommen hat. Ich hatte mein Paar schon an und sie wurde dann genötigt, ihre auch anzuziehen und dann suchten wir jemand, der unsere Socken an uns fotografierte. Was ein lustiger Spaß wurde. An dieser Stelle einen freundlichen Gruß an Frau H., die uns so richtig schön bemuttert hat. Wir haben es genossen. Ach ja, dass schätze ich an Frau H. ja ganz besonders! Falls mir mal ein schöner Stoff entgegenspringt, bekommt Frau H. sicherlich auch ein paar selbst genähte Socken.

Mit C. hatte ich noch einen sehr schönen Nachmittag und ich hoffe sehr, wir können das noch möglichst oft wiederholen!eulensockencAlle anderen Socken durften dann auf die Reise gehen.

R. war eine der ersten Personen, die ich im Internet kennen gelernt habe und mit der ich heute noch Kontakt habe. Wenn auch nicht mehr ganz so intensiv wie früher. Was aber sicherlich auch den geänderten Lebenssituationen liegt.

Uns wurde schon oft gesagt, dass wir aussehen wie Schwestern. Was uns beide verwundert. Komischerweise wurden C. und ich die Woche auch mehrmals gefragt, ob wir Schwestern sind. Somit wären wir nun wohl Drillinge?

Früher habe ich ja auch ab und an Socken gestrickt. Seitdem ich aber Fotos von Rs Socken gesehen habe, weigere ich mich standhaft noch mal Socken zu stricken. R. macht total tolle Socken, so schön waren meine nie. Deshalb aber passen genähte Socken hier auch wunderbar.

Über die Community, auf der ich R. kennen lernte, kannte ich Y. auch schon länger durch Lesen in einem Forum. Näheren Kontakt bekamen wir über unser Handarbeitshobby. Wir machen beide gerne Dinge selbst.

Seit ein paar Jahren organisieren wir ein Weihnachtswichteln. Ich kenne niemand, der das ganze Jahr so sehr im Weihnachtsmodus ist wie Y. Die letzten Jahre gestalten wir das mittlerweile zusammen. Wir gehen also einen gemeinsamen Weg um als viele kleine Menschen, an vielen kleinen Orten,  das Gesicht der Welt anderer zu verändern.

Damit wäre dann auch aufgelöst, wem ich die Tage schon Weihnachtspost geschickt habe. Auch Y. steht auf außergewöhnliches – sie spinnt mittlerweile Wolle und zu Weihnachten habe ich von ihr selbst gefärbte Wolle bekommen, die ich ständig anhimmeln muss.

 

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Ein viertes Paar ging an G., die ich von der selben Plattform kenn. Keine Ahnung mehr wie wir uns kennen lernten. G. wichtelt mittlerweile fleißig mit. Außerdem sind wir alle in einer Handarbeitsgruppe, in besagter Community. Ich bewundere immer wieder Gs Werke.

G. ist ein wenig älter als ich. Aber ich habe von G. noch nie Argumente ala sie ist ja älter und weiß deshalb mehr, gehört. Letztes Jahr berichtete mir G., dass sie meine Idee eines Leergutsacks so toll findet, dass sie auch unbedingt einen nähen müsste. Das macht mich enorm stolz.

G. und ich tauschen über besagte Gruppe oft Ideen aus. Was uns beiden gefällt. G. zaubert einen immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Ich kann gar nicht zählen, wie oft sie mein Herz mit kleinen Gesten erwärmt hat.

Meine nächste Aufgabe wird eindeutig sein G.  davon zu überzeugen, einen Blog anzulegen. Ich garantiere jetzt schon für eine sehr große Vielfalt an selbst gemachten Dingen.

Am Dienstag verlinkte ich irgendein besonderes Werk von einem Blog in besagter Gruppe. G. meinte dazu nur, dass sie gar nicht weiß, wann sie all die tollen Ideen nacharbeiten soll. Ich foppte sie noch, dass sie demnächst dem selbst genähte Socken Virus verfallen sein wird. Die Begeisterung, als meine Sendung endlich bei ihr ankam, war überdeutlich in besagter Gruppe zu lesen. Was mich sehr glücklich gemacht hat.

G. und ich haben also auch einen gemeinsamen Weg, auf dem wir gegenseitig unser Gesicht der Welt verändern. Was ich irgendwie total toll finde.

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Somit schließt sich der Kreis. Viele kleine Leute, werden nun in tollen Eulensocken, viele kleine Schritte machen, um das Gesicht der Welt zu verändern. Ich für meinen Teil freue mich über die Freude, die ich diese Woche mit den Socken gemacht habe.

Ich bin dankbar für jeden Freund, der mich nimmt wie ich bin. Leider musste ich mich entscheiden, wer dieses Mal selbst genähte Werke bekommt – aber irgendwann ist jeder mal dran 🙂

Damit bin ich heute ganz klar bei Nähwettbewerb von Lunaju zu finden.

Außerdem reihe ich mich beim Freutag und bei den Kostenlose Schnittmustern ein.

12 von 12 im Juni 2017

Ich habe beschlossen, ich möchte gerne mal wieder bei 12 von 12 teilnehmen. Passenderweise war ich heute auch mal wieder in Mainz. Irgendwie war meine letzte Teilnahme bei 12 von 12 auch mit Bildern aus Mainz.

Bevor es los ging, habe ich allerdings noch diverse Sachen verschickt. Ich habe tatsächlich schon die erste Weihnachtspost versendet.

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Auf dem Weg zum Bus habe ich diese wichtige Wichtelpost auch in einem Post Shop abgegeben. Im selben Gebäude war ich bei meiner Rückkehr noch mal, den dortigen REWE beehren.

sporthalle

Ich bin immer wieder überrascht, dass es so schöne Ecke in Mainz gibt, wie man sie auf den nächsten zwei Bildern sieht. Immerhin ist die Innenstadt mit der Straßenbahn in unter 10 Minuten zu erreichen.

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strasse2

Ich habe mit einer Freundin einen netten Nachmittag verbracht. Allerdings waren wir so sehr in unser Gespräch vertieft, dass ich keine Bilder gemacht habe.

Den Rückweg trat ich wieder mit der Straßenbahn an. Die fasziniert mich ja immer noch. So was kennt man aus Wiesbaden eben nicht.

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Und da ich faul war, bin ich mit der S-Bahn oder einer Regionalbahn nach Wiesbaden gefahren. Viel bequemer als mit dem Bus.

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Und der Wiesbadener Hauptbahnhof war mir auch noch ein Bild Wert.

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Auf dem Heimweg „stolperte“ ich noch über dieses faszinierend angebrachte Fahrrad, welches mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ganz so spießig ist Wiesbaden halt doch nicht immer.

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Zum krönenden Abschluss des Tages leerte ich noch meinen Briefkasten und fischte daraus eine wunderschöne Ansichtskarte. Danke 🙂 – mein Briefkasten freut sich immer, wenn er mal außer meinem Gedöns Post aufnehmen darf.

postkarte

Und bevor ich heute Mittag aus dem Haus bin, habe ich noch meine letzten Nähwerke geknipst. Die ich allerdings heute noch nicht vorstellen kann. Deshalb nur ein Teaser.

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Ich hoffe ich bin noch nicht zu spät für 12 von 12.

 

 

Kreative Ziele 2017 – Monatsrückblick Mai 2017

Diesen Monat kommt mein Monatsrückblick ein wenig später, ich war andersweitig ziemlich abgelenkt. Aber der Pfingstmontag bietet sich ja durchaus zum Bloggen an.

Irgendwie habe ich Listen für mich entdeckt. Listen mit Zielen, die ich abhaken kann. Und ich habe für 2017 beschlossen, eine nette Liste mit kreativen Zielen abzuarbeiten.

24 x creadienstag – ich möchte gerne mindestens 24 x am creadienstag teilnehmen (22/24)

5x geschafft

24 x Upcycling – ich möchte mindestens 24 Upcycling-Projekte zeigen (22/24)

5x geschafft

12 x Backen – ich möchte dieses Jahr mal wieder mehr backen (4/12)

1x geschafft

12 x Zwischenziele – die Zwischenziele werde ich einmal monatlich zusammen fassen (5/12)

1x geschafft

6 x was anderes machen als Nähen – ich möchte auch mal andere Projekte als Nähen machen (1/6)

6  x neues versuchen – ich habe so viele Ideen, die ich irgendwie mal umsetzen will. Bzw. habe ich auch noch Schnittmuster hier liegen, die ich unbedingt mal versuchen möchte. (11/6)

3x geschafft

6 x Taschen Sew Along – ich habe bei greenfietsen den Taschen Sew Along 2017 entdeckt. Ich bin zwar kein Taschentyp, nähe sie aber trotzdem gerne. Deshalb möchte ich mindestens 6 x am Taschen Sew Along teilnehmen. (6/6)

3x geschafft

5 x  MeMadeMittwoch – ich will mehr für mich nähen. Als Anreiz möchte ich mindestens 5 x am MMM teilnehmen.

5 x RUMS – auch hier das Ziel mehr für mich zu machen. (3/5)

 

Ein Jahr – 100 Ziele. Manches wird sich sicherlich überschneiden. Denn ich neige ja dazu vieles als Upcycling zu machen. Aber wir werden sehen.

18 Ziele geschafft

Mini Patchwork Täschlein

Ich hatte letzte Woche Besuch. In meinem Wohnzimmer stehen momentan mehrere meiner kleinen Patchwork Täschlein rum. Die wurden ausgiebig bewundert und ich sehr für meine ordentliche Arbeit gelobt. Das ging eindeutig runter wie Öl.

Meine Besucherin war mit dem Auto da. Wiesbaden Innenstadt und einen Parkplatz finden ist immer Thema für sich. Parkplätze findet man selten und oft sind sie kostenpflichtig. Zumindest tagsüber. Und Nachts sind sie von Anwohnern und Nachtschwärmern belegt.

Nun stand meine Besucherin auf einem Parkplatz mit Parkuhr und hatte kein Kleingeld dabei und musste deshalb nach einer Stunde noch mal runter, um ein weiteres Parkticket zu lösen.

Deshalb dachte ich mir, ich verkleinere mein Täschlein noch mal, verwende aber das selbe Design und dazu passend eben in Lilatönen, weil das eben zu mir passt und nähe für meine Besucherin ein kleines Täschlein, welches demnächst mit ein paar Parkmünzen im Handschuhfach leben könnte.

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Wie man sieht, heute mal Bilder im Freien. Ich habe das schöne Wetter mal in der „neusten“ Grünanlage genossen.

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Zum Größenvergleich habe ich eine 1 Euro Münze dazu gelegt.

Ich habe dieses Mal erst den Reißverschluss ausgewählt. Das Ergebnis ist nicht perfekt. Der Reißverschluss ist ein wenig klein.

Innen habe ich wieder einen Vorhang verwendet. Und ich hatte an sich geplant, dass man an das Band den Schlüssel machen kann und in die Tasche stecken kann. Als ich fertig war und alles mühselig gewendet hatte, fiel mir auf, das Band hätte auf die andere Seite gemusst.

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Gearbeitet habe ich quasi wieder nach einem Utensilo-Schnitt plus Reißverschluss.

Damit reihe ich mich diese Woche beim Creadienstag, dem Upcycling-Mai, Taschen und Täschchen und dem Taschen Sew Along Maiein.

Wirsing-Nudeln überbacken

Die Tage las ich im Netz ein interessantes Rezept für Wirsing-Nudeln. Ich habe das nun aber so abgewandelt, dass es ein neues Rezept ist. U.a. weil ich die benötigten Zutaten nicht im Haus hatte, andere Dinge verwendet werden mussten und mir manches auf meine Weise besser gefallen hat.

Zutaten:

1 Wirsing, 1 Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch, 1 Päckchen Nudeln nach Wahl, Mascarpone (ich hatte so einen 500 Gramm Becher da), 2 Eier, Gemüsebrühe, Salz, Paprikagewürz, ca. 250 – 300 Gramm geriebenen Gouda

Zubereitung:

Wirsing putzen, in Streifen schneiden und waschen. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Knoblauch schälen und würfeln. Zwiebeln und Knoblauch in ein wenig Öl anbraten. Den Wirsing dazu geben und mit Gemüsebrühpulver und Salz würzen. Kurz anbraten. Dann mit kochendem Wasser ablöschen. Die Nudeln dazu geben. Bei Bedarf noch Wasser auffüllen. So lange köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind. Dabei immer wieder um rühren.

Nudeln und Wirsing mit einer Schaumkelle in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Die Brühe aufkochen und einreduzieren und ein wenig abkühlen lassen.

Käse reiben. Mascarpone mit Brühe verrühren. Zwei Eier unterrühren. Evt. abschmecken – ich gebe ja gerne ein wenig Paprikapulver für die Farbe mit dazu. Den geriebenen Käse unterrühren.

Nudeln und Wirsing in eine gefettete Auflaufform geben. Die Käse-Ei-Mischung drauf verteilen.

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Nun könnt ihr die Pracht in den Backofen schieben. Ich habe meine Wirsing-Nudeln bei 160 Grad etwa gute 30 Minuten gebacken und dann den Ofen noch mal für gute 10 Minuten voll aufgedreht.

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Ich habe Spiralnudeln verwendet, weil ich keine anderen Nudeln im Haus hatte. Bandnudeln würden sich aber besser anbieten.

Die Wirsing-Nudeln waren durch den Mascarponeguss sehr saftig. Die wird es sicherlich mal wieder geben.

Und mein Rezept liefere ich nun bei Gustas Rezepteparty ab!

Kreative Ziele 2017 – Monatsrückblick April 2017

Diesen Monat kommt mein Monatsrückblick ein wenig später, ich war andersweitig ziemlich abgelenkt.

Irgendwie habe ich Listen für mich entdeckt. Listen mit Zielen, die ich abhaken kann. Und ich habe für 2017 beschlossen, eine nette Liste mit kreativen Zielen abzuarbeiten.

24 x creadienstag – ich möchte gerne mindestens 24 x am creadienstag teilnehmen (17/24)

4x geschafft

24 x Upcycling – ich möchte mindestens 24 Upcycling-Projekte zeigen (17/24)

3x geschafft

12 x Backen – ich möchte dieses Jahr mal wieder mehr backen (3/12)

1x geschafft

12 x Zwischenziele – die Zwischenziele werde ich einmal monatlich zusammen fassen (4/12)

1x geschafft

6 x was anderes machen als Nähen – ich möchte auch mal andere Projekte als Nähen machen (1/6)

6  x neues versuchen – ich habe so viele Ideen, die ich irgendwie mal umsetzen will. Bzw. habe ich auch noch Schnittmuster hier liegen, die ich unbedingt mal versuchen möchte. (8/6)

6 x Taschen Sew Along – ich habe bei greenfietsen den Taschen Sew Along 2017 entdeckt. Ich bin zwar kein Taschentyp, nähe sie aber trotzdem gerne. Deshalb möchte ich mindestens 6 x am Taschen Sew Along teilnehmen. (3/6)

5 x  MeMadeMittwoch – ich will mehr für mich nähen. Als Anreiz möchte ich mindestens 5 x am MMM teilnehmen.

5 x RUMS – auch hier das Ziel mehr für mich zu machen. (3/5)

 

Ein Jahr – 100 Ziele. Manches wird sich sicherlich überschneiden. Denn ich neige ja dazu vieles als Upcycling zu machen. Aber wir werden sehen.

9 Ziele geschafft – das muss besser werden 🙂