Marzipanbrownies mit Marzipanstreuseln

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Ich wollte letzte Woche etwas backen. Einmal für meinen Stricktreff bei Kiko, aber auch die Kolleginnen wollte ich beglücken, in einem Schreibcafe war ich auch und letztendlich hatte ich auch noch Besuch. Das Paket erschwerte dann die Backerei ein wenig. Von meinen Haselnüssen habe ich mich bereits getrennt, da so viele beim Stricktreff keine Haselnüsse essen. Die hat nun eine nette Frau bekommen, die sich riesig gefreut hat. Ganze Nüsse gehen auch nicht. Und mein Besuch mochte keinen Zimt im Kuchen. Und das wurde zum richtigen Problem, da ich sehr großzügig mit Zimt bin und an sich meine Lebkuchen vom Blech im Kopf hatte.

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Eine meiner Besucherinnen liebt aber Marzipan und dafür bin ich auch jederzeit zu haben. Vor Kurzem stieß ich bereits auf diverse Rezepte mit Marzipanstreuseln und so wusste ich, ich will was mit Marzipanstreuseln backen.

Leider weiß ich nicht mehr, woher ich das Rezept hatte, denn ich habe mir nur die Zutaten notiert und habe das Rezept noch dazu abgewandelt und verdoppelt.

Ich selber liebe Brownies. Am liebsten mit Walnüssen. Die gingen aber nicht, weil ganze Nüsse eben ausschieden. Aber warum nicht einfach Marzipan mit in den Brownieteig machen? dachte ich mir so und schritt zur Tat.

Und ich muss leider zugeben, das Ergebnis war mehr als lecker. Jeder der davon probiert hatte, wollte mehr.

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Die Marzipanbaumstämme habe ich an sich nur verwendet, weil mein Marzipanvorrat nichts anderes mehr her gab. Reines Marzipan und evt. ein paar Schokoraspeln gehen sicherlich auch.

Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: Froh und Kreativ, DvD, HoT

 

 

Mein Wochenende unter dem Motto: Wider das Vergessen

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Wie ich bereits gestern erwähnte, war am Samstag der 81. Jahrestag der Reichspogromnacht. Den samstäglichen Vormittag verbrachte ich u.a. damit, über meine Besuch in Dachau zu berichten.

Am späten Samstag Nachmittag brach ich dann Richtung Gedenkort auf.

Vorbei an der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, die hell erleuchtet war und der Elly-Heuss-Schule, die ebenfalls angestrahlt wurde…

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…quer durch die Stadt. An sich wollte ich noch irgendwo rein, aber dafür war ich entschieden zu warm angezogen. So blieb es bei einem sehr kurzem Besuch bei Butlers. Die haben immer so ausgefallene Christbaum“kugeln“. Aber ein herbstlicher Baum, vor dem dunklen Abendhimmel, musste ich dann doch noch knipsen.

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So kam ich relativ früh am Standort der ehemaligen Synagoge an.  Dieses Jahr machte nicht die Polizei die Einlasskontrolle, sondern ein Sicherheitsdienst schien den Dienst zu übernehmen. Ich fragte höflich, ob ich rein darf. Durfte ich, bis man meinen Rucksack bemerkte.

An meinem Rucksack habe ich meistens sehr viel Freude. Mit dem werde ich oft bei dieser Gedenkveranstaltung kontrolliert. Manchmal nehme ich deshalb auch eine andere Tasche mit. Da ich aber an sich vorher noch wo hin wollte und mir eine andere Tasche zu schwer ist, weil mein Rücken eh mosert, habe ich den Rucksack genommen. Immerhin prangt ja auch ein riesiges Peace-Zeichen darauf.

Die jungen Männer wollten also meinen Rucksack kontrollieren. Ich hatte ihn bereits abgezogen, da näherte sich ein Mann, den ich bereits aus den letzten Jahren vom Sehen kannte und der dort irgendeine tragende Rolle spielt. Ich meinte nur so: Er kennt mich! Er nickte, ich zog meinen Rucksack wieder auf und ich durfte so auf das Gelände. Wo es noch relativ leer war.

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Pünktlich startete man mit dem Programm und das Gelände hatte sich auch mittlerweile sehr gefüllt.

Jugendliche eines örtlichen Gymnasium hatten, wie jedes Jahr, einen Programmpunkt gestaltet. Mit Bildern berichten sie aus dem Leben jüdischer Menschen. Auch Jugendliche eines anderen Gymnasium und jüdische Jugendliche gestalteten mit Bildern einen Beitrag.

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Teil der Veranstaltung war auch eine Rede unsere Oberbürgermeisters Gert-Uwe Mende. Die Rede war wirklich gut. Und auch das Kaddisch war Bestandteil der Veranstaltung.

Die Akkustik fand ich persönlich nicht immer so toll. Könnte aber auch daran gelegen haben, dass ich erst wo stand, wo Kinder lauter waren und Leute sich unterhielten.

Ich war aber erstaunt, wie viele Menschen sich in diesem Jahr eingefunden hatten. So voll war es dort noch nie. Eventuell als das Mahnmal damals eingeweiht wurde. Aber ansonsten ist die Menge immer übersichtlich. Also nicht wenige Menschen, aber wesentlich weniger als dieses Jahr.

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In Anbetracht der Ereignisse vor Kurzem in Halle, hatte ich zum ersten Mal ein wenig Bauchweh, zu dieser Veranstaltung zu gehen. Wobei ich deshalb erst Recht dort hin bin. Mir ist es 1. wichtig, dass daran erinnert wird und 2. sehe ich als klares Zeichen gegen Rechts!

Das Gelände war dieses Jahr aber auch sehr gut gesichert. Es ist immer gut gesichert. Aber dieses Jahr hat auch die ELW (Entsorgungsbetriebe in Wiesbaden) das Gelände mit gesichert.

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Auf dem Heimweg leistete ich mir noch ein Pizza, die ich vorm Fernsehen verspeiste. Dabei schaute ich mir den Film Der Pianist an, der sich ja auch um das Thema Holocaust dreht.

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Dabei habe ich an einem Adventskalender gearbeitet, aber Bilder kann ich davon noch nicht zeigen, da die Empfängerin hier mit liest und ein wenig Überraschung muss ja sein.

Den Sonntag habe ich ziemlich verschlafen und werde nach meinem Abendessen noch ein wenig an meinem Adventskalender weiter arbeiten.

Abschließend zu diesem Wochenende und besonders zur Gedenkveranstaltung von gestern: Danke an Wiesbaden. Danke an alle, die sooo zahlreich dort erschienen sind und damit ein Zeichen gesetzt haben. Danke an die Veranstalter, die diese Veranstaltung wieder so gut organisiert haben. Danke an die Wiesbadener Polizei und die ELW für die Sicherheit, die sie uns gegeben haben.

Auch wenn ich mich „gefreut“ habe, dass die Veranstaltung so gut besucht war, denke ich, dass es schade ist, dass die aktuellen politischen Ereignisse in Deutschland scheinbar sooo viele Menschen auf die Straße bringen.

Hier findet ihr die Reden von unserem Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

Und auch Wiesbaden-lebt berichtet von der Veranstaltung.

Und ich reihe mich die Woche wieder beim Wochenende in Bildern ein.

 

 

Wider das Vergessen – Ein Besuch in Dachau

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Heute jährt sich der Jahrestag der Reichspogromnacht zum 81. Mal. Ein dunkles Stück deutscher Geschichte. Etwas, was wir nie vergessen sollten. Und dank der momentanen politischen Entwicklungen in Deutschland, ist es wichtig, immer wieder daran zu erinnern, damit sich die Geschichte hoffentlich nie wiederholt.

Als ich im Sommer meine Freundin in Bayern besuchte, habe ich mich entschlossen, mir auch das ehemalige KZ Dachau anzusehen. Zusammen mit einem befreundetem Pärchen und ihrer jüngsten Tochter, hatte ich mal die Gelegenheit, einen Ort des Grauens zu sehen.

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Bereits im März 1933 wurde das Konzentrationslager Dachau erbaut. Gedacht erst mal „nur“ für politische Gefangene, wurde es zum Modelllager für viele weitere die folgten.

Das Lager bestand von 1933 bis zu seiner Befreiung Ende April 1945. In dieser Zeit wurden dort über 200.000 Menschen gefangengehalten und 41.500 Menschen wurden dort ermordet.

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Im Rahmen des geschichtsträchtigen heutigem Tage, nehme ich euch mit auf meinen Besuch in Dachau. Ich habe die Bilder bewusst in Grautönen gehalten. Und ich lasse nun die Bilder alleine für sich sprechen.

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Ich war erstaunt, wie groß das Lager war. Wobei das KZ ja nicht mehr in voller Größe erhalten ist.

Ich werde heute noch eine Gedenkveranstaltung besuchen. Wie jedes Jahr. Dieses Jahr werde ich zum ersten Mal mit ein wenig Sorge dort hin gehen. Aber mir ist der Besuch so wichtig, dass ich dafür einfach meine Sorge und meine Ängste mit nehmen werde.

Mein Dank geht an meinen Freund K., der mir so viel über das Lager erzählen konnte. Mein Dank geht auch an seine Familie, die mir den Besuch ermöglicht haben. Und mein ganz besonderer Dank geht an die Menschen, die diese Gedenkstätte so gut pflegen!

 

 

 

 

Kreativ Welt 2019

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Nach meinem enttäuschendem Besuch der Kreativ Messe in Wiesbaden im Frühjahr, brach ich am Freitag voller Vorfreude zur Kreativ Welt nach Frankfurt auf. Das Wetter war nicht der Hit und das sollte sich auch den ganzen Tag über nicht ändern. Zum Glück ist die Messe überdacht. Nur die Raucherpausen und die An- und Abreise waren ein wenig ungemütlich.

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Ich habe lange überlegt, ob es sinnvoll ist am Freitag die Messe zu besuchen, da ja am Freitag in Rheinland-Pfalz Feiertag war. Da ich aber Donnerstag und Samstag nicht konnte, ich den Sonntag vermeide, blieb nur der Freitag übrig. Der Andrang hielt sich aber in Grenzen. Voll ist es sonst auch. Nur beim Einlass stand ich ein wenig länger. Vielleicht sollte ich das nächste Jahr die Eintrittskarte doch im Vorverkauf kaufen.

Durch die erste Halle war ich recht fix durch. Könnte daran liegen, dass ich mit Karten basteln und Perlchen wenig am Hut habe. Und auch am VBS Stand sprang mich nichts an, obwohl ich dort eigentlich immer was kaufe. Allerdings war der Stand auch mal wieder sehr gut besucht.

Zwei magnetische Platten mussten aber mit. Da wird irgendwas für meine Stecknadeln draus gebastelt.

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Dann ging es im 2. Stock weiter. Dort begrüßte mich auch gleich ein riesiger Stoffstand. Der mich faszinierte. Gekauft habe ich dort allerdings nichts, weil ich an sich genügend Stoff habe und Stoff nur kaufe, wenn er mich sooooo supergut gefällt.

Gegenüber war auch dann der Stand von Tausendschön. Meine Freundin liebt Tauschendschön Wolle und so musste ich ihr erst mal ein Foto vom Stand schicken.

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An Stoff mit Wendepailetten kam ich auch vorbei. Ich fahre da ja leider total drauf ab und so landeten dann auch 2 Stücke in meinem Rucksack. Dort war es allerdings so voll, dass ich erst mal weiter bin. Ok ein wenig blieb ich an Wolle mit Glitzer hängen, die mir aber zu eintönig war. Aber ich bin dort später noch mal in Ruhe vorbei. Ein Strang Wolle hatte es mir dann zwar angetan, für meine Vorhaben war mir diese leider zu teuer.

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Einen Schrägbandformer habe ich mir nun auch mal gegönnt. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren. 4 Schnallen landeten auch noch im Einkaufskorb, für ein geplantes Projekt.

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Ich habe mich unterwegs mit einer Dame aus meinem Stricktreff bei Kiko getroffen. Sie hat mir den Stand von Alice im Wunderladen empfohlen. Dort nahm ich ein Knäuel Wolle mit. Und einen Einhorn Schlüsselanhänger. Ich steh ja total auf Einhörner und der Schlüsselanhänger gefiel mir schon im Stricktreff.

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Ich bin von dem Stand immer noch hin und weg. Meine Bekannte hatte der Besitzerin bereits von mir erzählt. Ich, die aus gespendeten Wollresten für Obdachlose strickt. Das schien der Besitzerin zu gefallen und sie bot mir spontan an, dass sie mir gerne auch Wollreste zuschicken würde. Und darüber freue ich mich total :-)

Als ich später noch mal an dem Stand war, habe ich mich dann noch überzeugen lassen, LILA Beilaufgarn zu kaufen. Leider hatte ich wesentlich früher schon 6 Rollen Beilaufgarn an einem anderen Stand gekauft.

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Bei einer meiner letzten Runden im 2. Stock fiel mir dann auch noch LILA Cord ins Auge. Ich stehe ja leider auch total auf Cord. Meine Kolleginnen bekommen da immer schon zu viel. Und nun ja, der Cord kostete nur 3 Euro der Meter und da musste da der Rest der Rolle mit. Sind aber nur 1,4 Meter.

Zum Abschluss musste ich noch im 1. Stock zu einem Stand. Da war bei meiner ersten Runde so voll. Aber ich finde die Sachen dort einfach zu schön und schleiche seit Jahren um den Stand rum. Dieses Jahr habe ich auch mal was gekauft.

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Als ich die Messe wieder verlassen habe, war es immer noch trüb.

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Nach der Messe ging es noch in die City, meine Ex-Kollegen besuchen. Das gehört einfach zu einem Messebesuch in Frankfurt dazu. Mein einer Kollege meinte gleich zu mir, er hat die Woche schon an mich gedacht, weil ja Messe ist.

Dank Smartphone bin ich dieses Mal auf einem anderen Weg dort hin. Vorbei am Römer.

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Ich glaube, nächstes Jahr fahre ich wieder den gewohnten Weg. Wobei das wahrscheinlich egal ist, weil ich das Geschäft wirklich jedes Jahr aufs Neue suche.

Dort musste ich auch noch ein wenig Geld lassen. Socken Stop geht immer, schwarz war aber leider aus. Mein Kollege erzählte mir von neuem Fimo, da musste dann auch was mit. Eine Probe gab es auch noch dazu. Und leider fiel mir das Einhorn Häkelbuch auch noch in die Finger.

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Als ich den Laden dann wieder verließ, war es schon ziemlich dunkel.

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Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich Vowinckel in Wiesbaden vermisse. Ich bin dann aber Heim gefahren, da ich einfach nur platt war.

So sehr viel habe ich also nicht gekauft, hatte aber einen sehr schönen Tag :-)

Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Froh und Kreativ, SewLaLa.

Rote Handschuhe

Seit mehreren Wochen lagen in meinem Wohn-Bastel-Hobbyzimmer ein paar Handschuhe rum, bei denen ich dringend die Fäden mal vernähen sollte. Ich habe das nun endlich auch mal erledigt.

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Gestrickt habe ich dieses Mal ohne Muster, dafür gestreift.

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Das Bündchen wie immer mit verschränkten rechten Maschen, das gefällt mir am Besten.

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Und die Daumen einfarbig in rot.

Ich reihe mich die Woche bei folgenden Linkpartys ein: Froh und Kreativ, Upcycling-Love, Stricklust, Auf den Nadeln, SewLaLa.

 

Blaues Wiesbaden oder wie ich mich dem Herbstblues entgegenstellte

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Ich warne gleich vor, das wird ein Laberblog mit einer Bilderflut.

Kennt ihr das? So Wochen, in denen einfach alles doof ist? So richtig doof? So eine Woche war die letzte Woche. Nun ja, um dem daraus resultierendem Wochenende mit dem üblichen Ich schließe mich ein entgegen zu treten, wurde ich sehr nett und charmant überredet, das Haus zu verlassen und Fotos zu machen. Ok, so nett und einfach war das nicht, denn ich bin ja durchaus diskutierfreudig. Wir einigten uns dann mal auf 30 blaue Fotos. Hier war mein eindeutig bestes Argument dagegen: Ich kann auch 30 Fotos vom Himmel aus meiner Wohnung machen.

So saß ich also Freitag Abend da und überlegte, wie ich die Aufgabe am geschicktesten lösen könnte. Vor allem weil ich ja Sonntags an sich so gut wie nie aus dem Haus gehe. Bei 30 Bildern würde ich das aber wohl müssen, dachte ich mir. Deshalb musste ein guter Plan her.

Seit längerem stapeln sich bei mir Bücher, die ich zu Geld machen wollte. Die könnte ich ja mal endlich versandfertig machen und zum Hermes Shop bringen. Also schon mal 1-2 Gründe, um das Haus zu verlassen. Leergut könnte auch mal wieder entsorgt werden und das wäre schon mal ein weiterer Grund, um das Haus zu verlassen. Dann könnte ich mir ja noch was Gutes tun, dachte ich mir. So läutete ich dann das Ziel mich zu verwöhnen ein. Da das Fernsehprogramm am Samstag nicht gerade meinen Wünschen entsprach, habe ich entschieden, ich kauf mir eine schöne DVD und seh mal, ob Aldi was zu bieten hat, was ich zu einem leckeren Essen verkochen könnte. Und am Sonntag könnte ich mir mal ein Stückchen Kuchen gönnen.

Am Samstag war ich gegen Mittag bereits unterwegs. Wie an sich jeden Samstag.

Da fiel mir das schiefe Schild auf und das es BLAU ist, passte das ja schon wunderbar.

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Für Wiesbaden typisch, Litfaßsäulen, die mit Bibeltexten beschrieben sind. Da die Werbung aber BLAU enthält….

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Von einem Alex, das Wetter ist doch für am Wochenende mit gut angekündigt, sah man leider nicht viel. Der Blauton am Himmel lässt sich also nur erahnen.

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Hier sieht man den schiefen Baum von Wiesbaden vor blaugrauem Himmel und einem BLAUEN Parkautomatenlogo.

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Eigentlich bin ich Samstags Vormittags immer mit einem Freund unterwegs, der eine Monatsfahrkarte hat und mich mit dem Bus mit nimmt. Der konnte gestern leider nicht. Deshalb bin ich heim gelaufen. Dabei entdeckte ich das tolle BLAUE Motorrad.

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Das BLAUE Schild für die Fahrradstraße, gepaart mit dem BLAUEN Fahrrad und dem BLAUEN Auto, passte auch wunderbar zu meiner Challenge.

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Und mir ist bisher noch nie aufgefallen, dass diese Haustür BLAU ist. Ich bin mir allerdings sicher, dass die nicht immer BLAU war.

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Daheim machte ich meine Büchersammlung versandfertig, packte sie in zwei BLAUE Ikeataschen und schleppte die aus dem 4. Stock zum Hermes Shop. Vom Hermes Shop gibt es allerdings kein Foto, auch wenn das Logo BLAU ist.

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Vorbei an dieser genialen Vespa, zog ich also weiter zum Hermes-Shop.

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Die Baustelle, von der ich schon mal berichtete, ist zwar halbwegs fertig und ein Stück weiter gezogen, aber diese Aufbauten stehen da immer noch.

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Die tolle Vespa gehört zu diesem Geschäft. Und wenn da schon ein BLAUES Plakat im Fenster ist, musste ich das einfach auch noch knipsen.

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Ein Bagger, mit BLAUEM Logo, steht auch noch rum.

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Und die Straße mündet in eine Spielstraße. Wobei die ein wenig ein Hohn ist, da dort auch die Polizei ist und die durchaus mit Blaulicht da durch brettern. Und

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Wiesbaden hat auch diverse Reihräder zu bieten. Hier mal Part 1 mit BLAUEM Logo.

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Ganz aktuell ist Wiesbaden leider nicht immer. Das Stadtfest ist nämlich schon lange rum und man könnte eigentlich die Werbung dafür auch mal entfernen.

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Das BLAUE Logo von Tedi passt ebenfalls wunderbar in meine Fotorunde. Drin war ich allerdings nicht, da war ich nämlich Freitag schon. Allerdings bevor wir die Challenge ausdiskutiert hatten.

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Die Ticketbox bietet auch immer wieder Farben, die in meine Aktionen passen. Ganz rechts auf dem Plakat, wird Werbung für eine Veranstaltung gemacht, bei der Marusha auftritt. Da werden Erinnerungen wach.

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Ein wenig Himmel müsst ihr euch zum Thema BLAU immer mal wieder gefallen lassen. Und das Bauwerk muss auch irgendwie immer wieder von mir abgelichtet werden.

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Der einfachheitshalber bin ich bei Kaufhof rein. Dort wird bereits Personal für die Adventszeit gesucht.

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Bei Kaufhof habe ich dieses megasüße Köfferchen entdeckt. Gekauft habe ich es nicht. Aber ich bin total hin und weg.

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Eigentlich wollte ich mit diesem Foto die BLAUEN Luftballons zeigen. Die sieht man allerdings kaum. Aber BLAU ist genug auf dem Foto. Und zu meinem erstaunen, ist da ja auch ein neuer Burgerladen. Ohne Foto wäre mir der nie aufgefallen. Da ich Burger allerdings nicht mag, habe ich auch nichts verpasst.

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Nächstes Ziel sollte Hugendubel sein. An sich dachte ich irgendwie, das Hugendubel-Logo ist BLAU: Ist es aber nicht. Aber Fink hat ein BLAUES Logo und Fink gehört halt einfach zu Wiesbaden.

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ESWE gehört auch zu Wiesbaden. Der Gepäckbus ist mir bereits von der anderen Seite aufgefallen, aber da stand die Busfahrerin davor und da wollte ich keine Fotos machen. Beim Verlassen von Hugendubel konnte ich dann aber die Rückansicht bewundern, inklusive BLAU! Eine DVD habe ich bei Hugendubel allerdings nicht gefunden.

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Deshalb musste ich weiter zu Saturn ins Luisenforum. Vor dem Luisenforum stand ein Imbiss, mit Deko in BLAU.

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In der Innenstadt ist irgendwie ein Veranstaltung wegen Halloween. Deshalb stand auch dieser Pilz dort rum. Welche Funktion er hat, weiß ich nicht. Aber irgendwie fand ich den cool. Und den eher türkisen Stiel, verkaufe ich hier als türkisBLAU.

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Weiter ging es also zu Satur. Einmal um eine DVD zu kaufen und dann konnte ich mich auch mal bei Kühlschränken und Fernsehern umsehen. Zumindest mein Kühlschrank muss dringend erneuert werden. Und ein neuer Fernseher, wäre ganz nett. Ich habe nämlich tatsächlich noch einen Röhrenfernseher.

Eine DVD habe ich nicht gefunden. Ok ich liebäugelte mit Nebel im August. Aber das Thema Holocaust und meine miese Stimmung passen einfach nicht zusammen.

Beim Runterfahren habe ich dann aber noch das Dach des Luisenforums geknipst, denn es ist BLAU.

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Und dann ging es weiter Ricktung Aldi. Und die Bonifatiuskirche muss auch immer wieder herhalten, wenn ich Fotos mache. Bei dem mittlerweile schönen Wetter, sind das auch mal richtig schöne Fotos geworden.

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Weniger schön ist der schief hängende und verknüllte Stadtplan. Der hängt aber schon länger so hässlich da rum.

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Und schon bin ich bei ALDI, mit seinem BLAUEN Logo und einem schicken, blauen Plakat. Das Plakat sprach mich schon an: Aldi liefert. Wie ich mittlerweile weiß, leider nur bestimmte Artikel und nicht das ganze Sortiment.

Leider hat mich bei Aldi nichts angesprungen, was ich hätte verkochen wollen, dafür landeten diverse Sachen in meinem Einkaufswagen, die der Linie nicht wirklich dienlich sind.

Gegenüber von Aldi fielen mir die Schilder mit Lilien auf und die sind nun mal BLAU. Also die Schilder, nicht die Lilien. Das die IKK Südwest aber mittlerweile eine Filiale in der Innenstadt hat, wusste ich noch nicht.

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Als ich auf dem Weg zu Aldi an der Bonifatiuskirche vorbei kam, sah ich einen Mann, der Schilder an den Kirchentüren anbrachte. Deshalb musste ich auf dem Rückweg einfach dort vorbei, weil es mich brennend interessierte, was auf den Schildern stand. War allerdings nur die Information, dass die Abendmesse ausfällt, wegen einem Konzert.

Auf dem Weg dorthin kam ich aber im Pfarrbüro vorbei. Dort hing ein Plakat mit dem Terminen für die Sankt Martins Umzüge. Erstens ist das Plakat BLAU und zweitens interessierten mich die Termine. Vielleicht sollte ich mir mal wieder einen Sankt Martin Umzug ansehen.

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Vor dem Fahrbüro ist ebenfalls eine Fahrradstadion für Leihräder. Hier also Part 2, ebenfalls mit BLAUEM Logo.

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Ich musste auch noch an einem Bastelgeschäft vorbei. Dort standen Schlüsselanhänger von Wiesbaden neben 3D Postkarten und lächelten mich in BLAU an. Ich habe das Geschäft aber nicht betreten, denn ich habe an sich genügend Bastelsachen und genügend Projekte.

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Selbiger Bastelladen hatte Laternenbastelsets draußen stehen. Da ich schon das Plakat mit der Ankündigung diverser Umzüge geknipst hatte, passt das ja nun wunderbar, nicht nur, zum Thema.

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Und in den Farber Castell Kästen sind eindeutig auch BLAUE Stifte.

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Im Schaufenster von Hugendubel entdeckte ich dann noch diese Bücher. Crazy passt ja eindeutig, nicht nur wegen dem BLAUEN Cover.

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Also ging es noch mal ins Luisenforum, weil ich dort bei REWE meinen Kochtopf füllen wollte. Im Luisenforum fiel mir dann der BLAUE Boden auf.

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Ich habe kurzerhand Hackfleisch an der Bedientheke gekauft, damit kann man sooo viel machen. Bevor ich dann langsam Richtung zu Hause aufgebrochen bin, habe ich noch die Toilette im Luisen-Forum aufgesucht. Seit dem ich im 4. Stock ohne Aufzug wohne, kenne ich jeder öffentliche Toilette im Umkreis. Und diese ist an sich noch eine der saubereren Varianten.

Schlauerweise fiel mir dort dann auch ein, dass ich doch Canelloni machen könnte. Nur doof, dass ich die passenden Nudeln nicht gekauft hatte. Mit Einkäufen wollte ich aber REWE nicht noch mal beehren.

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Gegenüber vom Luisenforum ist ein weiterer Schandfleck in Wiesbaden. Das Geschäft steht seit Jahren leer und verkommt zum Schandfleck. Immerhin geschieht nun scheinbar mal was. Und auf dem Bauzaun sind massig BLAUE Bildchen zu sehen.

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So langsam wurde es dann auch schon dunkler – aber immer noch BLAU.

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Vorbei am Bürgerbüro…..

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Werbung mit BLAU….

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kam ich langsam wieder Richtung zu Hause. Unterwegs sah ich eine Neuerung. Auch hier standen die Räume ewig leer. Man kann also gespannt sein, ob es einen weiteren Handyladen gibt oder die Gegend anders aufgewertet wird.

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Da ich noch Rabatt-Coupons von Netto hatte, ging ich dort noch schnell vorbei. Die haben BLAUE Schokolade im Angebot gehabt. Die mich aber nicht interessierte. Canelloni hatten die allerdings auch keine.

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Bis ich dann endlich nach Hause kaum, war der Himmel schon sehr DunkelBLAU.

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Aus dem Hackfleisch habe ich Haschee gemacht. Heute habe ich die Reste in eine Auflaufform gefüllt und es gibt Auflauf. Und der reicht sicherlich noch für Morgen.

Den Abend gestern habe ich dann mit DVDs aus meinem Vorrat und meinem Strickzeug verbracht.

Beim kurzen Sichten der Fotos vor dem ins Bett gehen gestern Nacht (ok es war heute morgen), habe ich fest gestellt, dass ich die 30 Bilder locker übertroffen habe. Somit habe ich beschlossen, mich heute nicht aus dem Haus zu begeben. Da ich entsprechend lange geschlafen habe, habe ich den Großteil des kurzen Nachmittags mit Bilder bearbeiten und Blog schreiben verbracht.

Das Wochenende werde ich nun mit einem leckeren Abendessen und ein paar Folgen Criminal Minds (dank Sat1 Gold) und meinem Strickzeug krönend beenden.

Und meine Stimmung ist eindeutig besser!

Mich findet ihr nun bei Wochenende in Bildern.

 

Blauer Drachenschwanz

Eigentlich wollte ich ja für den letzten Akt des Shietwetter Sew Alongs meine Übergangsjacke reparieren. Dort löst sich eine der Taschen ab. Da aber seit Tagen gefühlte 1000 CDs und gefühlten 10000 kleiner Stücke dieser meinen Couch-Ess-Bastel-Nähtisch bevölkern, muss ich das Vorhaben leider aufschieben. Stattdessen noch ein Drachenschwanz.

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Irgendwie finde ich Drachenschwänze ja toll. Und Reste habe ich auch noch in größeren Mengen. So wurde der Drachenschwanz dieses Mal blau. Allerdings wurde mir dazu nun schon mehrfach gesagt, dass das ja schon wieder! ein Drachenschwanz wird. Ich glaube, ich sollte mal was anderes für den Hals stricken.

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Mit den Zu- und Abnahmen habe ich mal wieder gespielt. Bisher hat jeder Drachenschwanz eine eigene Form. Außerdem habe ich hier teilweise mit 3 Fäden gearbeitet. Also immer eine Rippe mit einem Faden. Das gab noch mal eine besonderen Effekt.

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Mich findet ihr damit bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Froh und Kreativ, Upcycling-Love, Stricklust, Auf den Nadeln, SewLala 

Und beim Shietwetter Sew Along werde ich mal reinschauen, denn dort war es wirklich toll und ich finde es schade, dass die Aktion nun schon wieder vorbei ist.

Grüne Handschuhe

Ich habe tatsächlich mal wieder ein Paar Handschuhe fertig gestellt. Ok, ich habe mich gezwungen, die endlich zu beenden. Die schlummern schon länger auf meinem Stapel unvollendeter Werke.

Ich habe zum ersten Mal zwei Handschuhe auf einer Rundstricknadel zeitgleich gestrickt. Das erste Mal war es auch, Handschuhe nicht auf einem Nadelspiel sondern auf einer Rundstricknadel zu stricken. Bisher hatte ich einen Knoten im Kopf, wie das überhaupt funktionieren soll.

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Angenadelt habe ich die schon lange und dann lagen sie. Keine Ahnung, wo dran das wirklich gelegen hat. Fakt ist allerdings, dass ich nie wieder mit mehr als einer Farbe zwei Teile auf einer Rundstricknadel stricken werde. Das empfand ich irgendwann in den letzten Tagen nur noch als nervig. Ständig war ich mit dem Entwirren der Fäden beschäftigt.

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Zum Ende hin habe ich mich dann von einer Farbe getrennt und das Oberteil der Handschuhe nur mit einer Farbe gestrickt. Da die eh bunt war, fällt das kaum auf.

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Gestern habe ich das schöne Wetter dazu genutzt, die Handschuhe im Freien zu fotografieren. Die Handschuhe sind grün, auch wenn man das auf den Bildern nicht wirklich so erkennen kann.

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Mich findet ihr diese Woche bei folgenden Linkpartys: Credienstag, Shietwetter Sew Along, Froh und Kreativ, Auf den NadelnStricklust, SewLaLa

 

Shietwetter Sew Along – Unten rum – Haussocken

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Ich bin weiter fleißig mit dem Shietwetter Sew Along zu Gange. Diese Woche ist das Thema unten rum angesagt. Nun ja, ich verweigere ja immer noch, mir eine Hose zu nähen. Schuhe sind mir gerade auch zu aufwendig.

Also lehnt euch zurück, denn nun kommt ein 90er Revival, ein kleiner Blick in meinen Markenfetisch, gepaart mit relativ miesen Bildern, die dem Shietwetter geschuldet sind und *trommelwirbel* – Bekleidung für unten rum.

Fangen wir aber von vorne an. Als ich letztes Jahr aussortierte, fiel mir auch ein Sweatshirt in die Hände, welches an sich noch gut in Schuss war, leider hatte es ein kleines Loch. Ich hab den Sweater geliebt und zum Wegschmeißen war er einfach zu schade. Ich dachte mir da aber so, wäre doch eine Idee, den Schnitt Sockenliebe zu warmen Socken zu machen. Der Benetton Schriftzug quer runter, wäre doch sicherlich ein guter Eyecatcher.

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Bei den letzten genähten Socken, die ich tatsächlich noch nicht gebloggt habe, hatte ich das Schnittmuster erweitert, weil mir die Socken doch ein wenig knapp sitzen. Nun sind sie recht weit. Deshalb dachte ich mir, wenn ich nun Socken aus Sweat nähe, dann müssten die schon passen. Nun ja, sie sind ein wenig arg knapp. Aber sie halten eindeutig warm.

Also habe ich den Schnitt noch mal breiter gemacht. Zwei Sweatshirts, die ich ebenfalls mal sehr gerne angezogen habe, fanden sich auch noch in meinem Upcycling-Haufen. Wegen dem Sisley-Logo hatte ich den Sweater mal gekauft und der musste nun untergebracht werden. Von einem anderen Sweater, den mir mal jemand aus dem Urlaub mitgebracht hatte, habe ich auch diverse prägnante Dinge eingebaut. U.a. habe ich hier den Aufdruck in die Socken gearbeitet und hoffe, dass ich mir dadurch den Einsatz von Socken Stopp sparen kann.

Die passen nun zwar, sind aber teilweise ein wenig weit. U.a. an den Zehen. Ich wollte da aber nichts mehr weg nehmen, da ich dann immer schauen muss, welches der rechte und welches der linke Socke ist.

Der einfachheitshalber habe ich oben nichts umgenäht. Sweat franst ja nicht aus. Ich werde die Socken oder eher Hausschuhe nun die nächste Zeit testen. Eventuell kommt dann noch Socken Stopp auf die Sohlen.

Und bevor sich nun jemand fragt, wie ich mit den Socken in Schuhe kommen möchte: Möchte ich gar nicht. Die Grundidee war, daheim warme Füße zu haben. Meine selbst gestrickten Socken sind mir da doch ein wenig zu schade. Und ich konnte die Sweater auch nicht einfach entsorgen, denn dazu hab ich sie zu sehr geliebt. Und alle Sweatshirts sind aus den 90er Jahren. Das Benetton und das Sisley-Sweatshirt dürfte ich ziemlich zum Anfang der 90er Jahre erstanden haben.

Geknipst, entsprechend dem heutigen Shietwetter, leider drinne. Deshalb sind die Fotos heute nicht wirklich der Hit. Außerdem lassen sich die Socken definitiv nur schwer knipsen. Sie passen besser, als es auf den Bildern aussieht. Eventuell kann ich oben noch ein paar Zentimeter abschneiden, das entscheide ich aber erst nach diversen Tragetests.

Und ich besuche nun folgende Linkpartys: Creadienstag, ShietwetterSewAlong, Upcycling-Love, Froh und Kreativ, SewLaLa.

 

Upcycling – aus 3 doofen mach 1 tolles Teil

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Wie bereits angekündigt, nehme ich am Shietwetter Sew Along teil. Das erste Ziel war ein Oberteil. Wie bereits angekündigt, habe ich hier ein Shirt, welches zu kurz war, mit anderen Shirts verändert. So wurde aus einem Kleidungsstück fürs Sofa was straßentaugliches.

2017 habe ich mir ein Geburtstagsshirt genäht. Klar Sterne und Lila – genau mein Ding. Aber irgendwie fühlte ich mich damit nicht wohl, weil es vorne so kurz war. So habe ich es beim Ausmisten im Frühjahr auf meinen Verarbeitungsstapel genäht und habe mit Socken geliebäugelt.

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Auf dem Stoffmarkt im Frühjahr 2018 habe ich u.a. einen dunkelgrauen Jersey mit silbernen Flamingos ergattert. Ich liebäugelte an sich damit, daraus Socken oder Schlüpfer zu machen. Nun ja, bis ich den Stoff jemand zeigte, die ganz pikiert meinte, der ist dafür zu schade, der sollte ein sichtbares Kleiderstück werden. So verbrachte ich Ostern 2018 mit dem Buch von Klimperklein und besagtem Stoff. Kombiniert hatte ich das mit Lila Jersey – ok ich vermute, dass war Sommerjersey oder so.

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Da es absehbar war, dass mir der Schnitt von Klimperklein ein wenig knapp sein könnte, habe ich eben weiter zugeschnitten. Dann passte der Ausschnitt nicht mehr. Da habe ich getrickst. Aber wirklich wohl habe ich mich mit dem fertigen Shirt nicht gefühlt. Es saß unmöglich und war viel zu warm für ein Top. So hing es seit der Frühjahrräumaktion am Kleiderschrank und ich überlegte, was ich damit machen soll.

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Als ich nun letztens mal meine Kleidungsstücke für daheim sortierte, fiel mir u.a. ein Langarmshirt in die Hände, welches ich mal Second Hand irgendwo mitgenommen habe. Klar es ist LILA. Und ich steh total auf Polokragen. Aber ich hab es nicht wirklich gerne angezogen, weil es einfach ein wenig kurz war.

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Von dem Shirt wollte ich das Oberteil erhalten und auch die Ärmel sollten bleiben. Unten sollte es einmal länger werden und ich mag es unten gerne weiter. Also war war in Richtung A-Linie geplant. Also Umfang des Shirts gemessen. Erst wollte ich 6 trapezförmige Keile einsetzen, stellte dann aber fest, dafür reicht der Stoff des Sternenshirts nicht. Also habe ich aus dem Sternenshirt 2 Teile zugeschnitten und aus dem Flamingostoff ebenfalls 2 Teile. Diese habe ich alle zusammen genäht.

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Bei einem Ärmel habe ich die Naht aufgetrennt und mit Resten der Sternenstoffe Negativapplikationen gemacht. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren. Für das nächste Mal wäre es sicherlich sinnvoller, erst das Shirt zu probieren, damit die Sterne nicht sonst wo hängen.

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Auf der Brust waren Glitzersteinchen. Die machten das Shirt sehr altbacken und so habe ich auch hier noch eine Negativapplikation eingefügt.

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Nach dem die Applikationen an ihrem Platz waren, die Naht des Ärmels wieder zu war, habe ich meinen „Rock“ an das abgeschnittene Oberteil genäht. Unten hatte ich noch gar nichts begradigt und habe das Shirt erst mal angezogen. Die Länge passte und ich habe nun eher Freestyle unten umgeklappt und fest genäht und dann erst den überschüssigen Stoff weg geschnitten.

Heute war ich in Mainz und war Cafe trinken. Da ich somit eine Fotografin hatte, musste das Shirt bis heute fertig sein. Das habe ich geschafft. Leider regnete es total. Meine Begleitung meinte schon, ob wir bei dem Wetter wirklich Fotos machen wollen. Ja, ich brauch die heute, meinte ich nur. Nun ja, bis wir das Cafe verließen, hat sich auch der Regen verzogen. Schön war das Wetter immer noch nicht. Die Fotos finde ich allerdings gelungen.

Und damit reihe ich mich nun ein beim Freutag und beim Shietwetter Sew Along  und bei Upcycling-Love darf ich auch nicht fehlen.

Ach ja, ich bin total verliebt <3