Kreative Ziele – Monatsrückblick Juli 2017

Diesen Monat kommt mein Monatsrückblick ein wenig später, ich war andersweitig ziemlich abgelenkt.

Irgendwie habe ich Listen für mich entdeckt. Listen mit Zielen, die ich abhaken kann. Und ich habe für 2017 beschlossen, eine nette Liste mit kreativen Zielen abzuarbeiten.

24x creadienstag – ich möchte gerne mindestens 24 x am creadienstag teilnehmen (28/24)

3x geschafft

24 x Upcycling – ich möchte mindestens 24 Upcycling-Projekte zeigen (31/24)

4x geschafft

12 x Backen – ich möchte dieses Jahr mal wieder mehr backen (4/12)

12 x Zwischenziele – die Zwischenziele werde ich einmal monatlich zusammen fassen (7/12)

1x geschafft

6 x was anderes machen als Nähen – ich möchte auch mal andere Projekte als Nähen machen (2/6)

1x geschafft

6  x neues versuchen – ich habe so viele Ideen, die ich irgendwie mal umsetzen will. Bzw. habe ich auch noch Schnittmuster hier liegen, die ich unbedingt mal versuchen möchte. (15/6)

1x geschafft

6 x Taschen Sew Along – ich habe bei greenfietsen den Taschen Sew Along 2017 entdeckt. Ich bin zwar kein Taschentyp, nähe sie aber trotzdem gerne. Deshalb möchte ich mindestens 6 x am Taschen Sew Along teilnehmen. (6/6)

5 x  MeMadeMittwoch – ich will mehr für mich nähen. Als Anreiz möchte ich mindestens 5 x am MMM teilnehmen. (2/5)

5 x RUMS – auch hier das Ziel mehr für mich zu machen. (4/5)

1x geschafft

Ein Jahr – 100 Ziele. Manches wird sich sicherlich überschneiden. Denn ich neige ja dazu vieles als Upcycling zu machen. Aber wir werden sehen.

10 Ziele geschafft – ich könnte mehr machen 🙂

Und abschließend das Projekt der letzten Tage. Ich bin ja immer noch mit dem Nähen der Lavendelsäckchen beschäftigt. Ich habe nun gute 500 Stück die auf ihre Befüllung warten.

Zwischenzeitlich binde ich ein paar Schleifchen, die nachher an die Lavendelsäckchen kommen sollen. Ich binde die vor, damit ich die nachher in einem Rutsch alle fertig machen kann.

Verwenden werde ich dafür: Obst- und Gemüsenetze, Fliegengitter, Krepppapier (lag meinem Geburtstagspaket bei – Danke Gudrun) und Jerseyreste. Hier seht ihr eine kleine Auswahl:

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Die Lavendelsäckchen werden also ein tolles und vielseitiges Upcycling-Projekt.

Und hier noch der Monat Juli in Bildern:

Und ich reihe mich nun ein beim Creadienstag und dem Upcycling-August.

Warum ich nie wieder aufräume!

Letzte Woche wollte ich eine Gute Besserung Karte machen. Ich habe lange überlegt, wie ich das umsetzen möchte. Erst wollte ich eine Karte nähen. Die warmen Temperaturen und der fehlende zündende Gedanke ließen mich davon Abstand nehmen. Aber ich hatte Lust dazu, mal wieder ein wenig Zentangle zu machen. Papier für eine Karte habe ich ja genügend da. Die war auch fix aus einem großen Bogen Fotokarton zugeschnitten.

Nun sollte es ans Malen gehen. Und hier begann dann mein Chaos. Ich hatte mir im letzten Jahr extra Stifte gekauft. Die waren auch schon mit im Urlaub. Aber egal wo ich suchte, ich konnte die Stifte nicht finden. Obwohl ich fest der Meinung war, sie extra an einen festen Platz gelegt zu haben. Nur waren sie dort nicht.

Ich entschied mich dann eben für einen blauen Stift, den ich mal im Set gekauft hatte. Der war zumindest nicht so dick und deshalb geeignet. Trotzdem ärgerte ich mich weiter darüber, dass ich die tollen Stifte nirgends gefunden hatte. Als die Karte halbfertig war, fiel mir dann ein, wo ich die Stifte hin geräumt habe.

Ich habe seit Längerem eine kleine Schubladenkommode im Wohn-Hobby-Zimmer stehen. Dort habe ich an sich sehr bewusst Dinge eingeräumt. Immerhin suche ich seit dem Einräumen keine Nähmaschinennadeln mehr. Die haben dort nämlich ihren festen Platz bekommen. In einer Schublade sind aber halt auch Stifte. Und dort habe ich die Stifte auch eingeräumt. Ich habe das Bild mittlerweile auch wieder klar vor Augen. Nur nachgeschaut habe ich noch nicht.

Wie es für mich nämlich typisch ist, fing ich Abends vorm Fernseher mit der Aktion an, wohl wissend ich brauche die Karte am nächsten Tag. Da die Karte aber eh schon fast fertig war, brauchte ich nun die tollen Stifte auch nicht mehr.

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Die Gestaltung des Umschlages habe ich dann auf den nächsten Abend verschoben. Da ich die Karte recht groß gestaltet habe, weil einige Leute unterschreiben sollten, fehlte mir noch die zündende Idee.

Die Empfängerin ist eine Liebhaberin meiner Upcycling-Projekte und bewundert meine Ideen immer sehr. Da war es passend, den Umschlag aus Stoff zu nähen. Die Wahl fiel auf einen Vorhang. Ich hab es mir einfach gemacht, das Stoffstück im Bruch zusammen gelegt, die zwei Seiten zugenäht, die Tasche gewendet, den Rand eingeschlagen und gebügelt. Voila – Fertig.

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Die Karte passt dort wunderbar rein und obwohl das wirklich ein einfaches Upcycling ist, sieht die Idee sehr hübsch aus.

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Ich ärgere mich also ein wenig über mich selbst. Da versuche ich nun schon ein Ordnungssystem anzulegen und suche meine Sachen trotzdem noch. Aber ich nehme es gerade mit Humor: Es kann nur besser werden. Die Karte gefällt mir trotzdem sehr gut.

Und damit besuche ich diese Woche den creadienstag und den Upcycling-Juli.

 

Unterhosen mit Herzchen

Ich brauche bei Gelegenheit mal wieder neue Unterhosen. Also kramte ich meinen Schnitt mal wieder hervor. Stoff fand ich auch bald. Ein schwarzer Jersey mit weißen Herzen. Für ein T-Shirt oder ähnliches gefiel mir der Stoff nicht unbedingt.Für das Innenteil des Zwickels habe ich ein altes Shirt verwendet.

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Da der Stoff nicht wirklich weit reichte, habe ich bei zwei Unterhosen das Vorderteil halbiert und einen Kontraststoff eingesetzt. Ebenfalls von einem alten Shirt.

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Beim Zwickel habe ich den Trick, das innere Teil schmaler zuzuschneiden mal beherzigt. So wird der Rand nicht so dick.

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Ich habe auch versucht eine Anleitung zu fotografieren. Die sichte ich die Tage noch mal und werde versuchen sie in verständliche Worte zu fassen.

Diese Woche reihe ich mich nun beim RUMS und beim Upcycling-Juli ein.

Kreative Ziele – Monatsrückblick Juni 2017

Diesen Monat kommt mein Monatsrückblick ein wenig später, ich war andersweitig ziemlich abgelenkt.

Irgendwie habe ich Listen für mich entdeckt. Listen mit Zielen, die ich abhaken kann. Und ich habe für 2017 beschlossen, eine nette Liste mit kreativen Zielen abzuarbeiten.

24 x creadienstag – ich möchte gerne mindestens 24 x am creadienstag teilnehmen (25/24)

3x geschafft

24 x Upcycling – ich möchte mindestens 24 Upcycling-Projekte zeigen (27/24)

5x geschafft

12 x Backen – ich möchte dieses Jahr mal wieder mehr backen (4/12)

 

12 x Zwischenziele – die Zwischenziele werde ich einmal monatlich zusammen fassen (6/12)

1x geschafft

6 x was anderes machen als Nähen – ich möchte auch mal andere Projekte als Nähen machen (1/6)

6  x neues versuchen – ich habe so viele Ideen, die ich irgendwie mal umsetzen will. Bzw. habe ich auch noch Schnittmuster hier liegen, die ich unbedingt mal versuchen möchte. (14/6)

3x geschafft

6 x Taschen Sew Along – ich habe bei greenfietsen den Taschen Sew Along 2017 entdeckt. Ich bin zwar kein Taschentyp, nähe sie aber trotzdem gerne. Deshalb möchte ich mindestens 6 x am Taschen Sew Along teilnehmen. (6/6)

5 x  MeMadeMittwoch – ich will mehr für mich nähen. Als Anreiz möchte ich mindestens 5 x am MMM teilnehmen. (2/5)

2x geschafft

5 x RUMS – auch hier das Ziel mehr für mich zu machen. (3/5)

1x geschafft

Ein Jahr – 100 Ziele. Manches wird sich sicherlich überschneiden. Denn ich neige ja dazu vieles als Upcycling zu machen. Aber wir werden sehen.

15 Ziele geschafft

Und da es hier um meine Kreativität bin, bin ich beim creadienstag sicherlich nicht fehl am Platz 🙂

Lavendelsäckchen Part 1

Vor wenigen Jahren habe ich für eine soziale Einrichtung vor Ort zu Weihnachten Taschentüchertäschchen genäht. Ganze 500 Stück. Die kamen damals auch gut an. Hier habe ich noch ein Bild von den TaTüTas gefunden:

lavendelsaeckchentatü

Vor ein paar Monaten wurde ich gefragt, ob ich Lavendelsäckchen für diese soziale Organisation zu Weihnachten nähen würde. Ich erinnerte mich daran, dass ich vor Jahren mal eine ziemlich heftige Reaktion auf Lavendel hatte. Trotzdem reizte mich die Aufgabe. Im Zweifelsfall suche ich mir halt doch Leute zum Füllen.

Ich habe lange überlegt, wie ich die Aufgabe am schlauesten umsetze. Stichwort war an sich Lavendelkissen und nicht Lavendelsäckchen. Ich finde die aber irgendwie praktischer, wenn man sie aufhängen kann. Außerdem hätte ich bei Kissen das Problem, dass da eine Wendeöffnung schließen muss. Das knappkantige Absteppen ist nicht mein Ding und ich sah mich schon 500 (oder mehr) Wendeöffnungen mit der Hand schließen.

Ich fragte nun mal in die Runde handarbeitsbegeisterter Frauen und prompt hatte G., die ich hier erwähnte eine Idee. Sie verwies mich auf den Blog von Lapika. Die Idee habe ich umgesetzt. Wobei ich viele verschiedene Größen zugeschnitten habe.

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Die ersten 90 sind auch bereits genäht, umgedreht, gebügelt und ich habe den Rand schon nach innen geklappt.

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Hier könnt ihr eines von innen sehen. Ich habe die meisten so zugeschnitten, dass ich die beiden Seitennähte zum Nähen habe.

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Für die nächsten weiß ich, dass lang und schmal besser sein wird als breit und kurz. Das wird sich beim Befüllen noch erweisen. Aber momentan sagt mir das mein Gefühl beim Bügeln.

Verwendet habe ich Textilien aus Altkleidersäcken. Bettwäsche, Vorhänge, Hemden, Hosen und Röcke. Zubinden werde ich sie mit Geschenkband und plane noch ein Schleifchen aus Obst und Gemüsenetzen rein zu binden. So für die Optik. Wobei ich auch noch Fliegengitter im Haus habe, was sich ja auch anbieten würde. Momentan wird jeder von mir angesprochen, dass ich dieses Jahr Geschenkband und Obst- und Gemüsenetze sammle.

Geplant sind vorerst 500 Stück. Wenn es 1000 werden, würde ich das auch machen. Ich hoffe nur, dass ich genügend Lavendel bekomme. Ich habe nun auch schon jeden den ich kenne, der einen Garten hat, angequatscht.

Ist der Zeitpunkt damit anzufangen nicht passend? Immerhin ist es kein halbes Jahr mehr bis Weihnachten 🙂

Außerdem möchte ich an die Abstimmung von Lunaju erinnern, die ja am Wochenende neu angesetzt werden musste.

Meine Lavendelsäckchen sind diese Woche beim Creadienstag, Taschen und Täschchen und dem Upcycling-Juni zu finden.

Geburtstagstop mit Sternen

Alle Jahre wieder – ich habe auch dieses Jahr entschieden, dass ich zum Geburtstag ein neues Top brauche. Die Stoffauswahl war dann doch ein wenig schwieriger. Sterne sind aber definitiv immer passend. Wie gut das ich noch Sternenjersey in Lila und Schwarz daheim hatte. Wobei kein Stück für ein komplettes Top reichen sollte. Fix wurde der Stoff eben zusammen genäht, ein anderes Top aufgelegt und losgelegt.

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Gestern wurde dann das neue Top spazieren getragen. Momentan ist alles angenehmer als meine Dachgeschosswohnung. Wobei es in der Stadt auch nicht wirklich kühler war. Mit meiner Begleitung steuerte ich erst mal ein Geschäft mit gebrauchten DVDs an. Danach noch einen Stoffladen, in den ich sonst weniger komme. Kommentar meiner Begleitung: Der Stoffladen, in dem wir letzte Woche waren, hatte aber mehr Auswahl. Hat er, dafür gibt es in de Stoffladen die ganzen tollen Stoffe diverser Labels. Wobei die momentan weit außerhalb meiner Möglichkeiten liegen. Ok mich hat auch nichts wirklich angesprungen.

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Viel schwieriger war es dann, eine perfekte Kulisse zum Fotografieren zu finden. An sich wollte ich in einen Park, aber bei der Hitze war dann irgendwann jeder Schritt zu viel. Ich erwischte dann aber vor der Wiesbadener Marktkirche ein schattiges Plätzchen.

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Ich durfte dann, wie der gute Wilhelm, posieren. Ok ich bin da nicht wirklich gut drin.

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Von Hinten, von Vorne und von der Seite und dann noch die tollen Zipfel ein wenig anheben.

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Nun noch die schwarze Seite, wenn wir schon die lila Seite geknipst haben.

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Ok vorne habe ich wohl ein wenig kurz geschnitten.

Aber die Zipfel sind mir eindeutig gut gelungen oder nicht?

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Ich trage natürlich auch ein Paar meiner Socken. Die sieht man nur kaum. Könnte aber auch daran gelegen haben, dass ich vorher der Meinung war, ich müsste mal quer durch eine dieser sprudelnden Quellen in Wiesbaden laufen. Ich hätte auch dort Fotos gemacht, die Kulisse wäre sicherlich hübsch gewesen. Aber da saßen so viele Leute.

Und nun noch ein klein wenig Geschichte – wenn ich schon nicht alleine auf den Fotos bin.

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Damit darf ich mich diese Woche beim MeMadeMittwoch einreihen.

Außerdem hat Lunaju die Abstimmung eröffnet.

Die ultimativen Freundschaftssocken

Anfang der 90er Jahre war ich in der örtlichen Friedensbewegung aktiv. Damals war klar, dass ich mit den Leuten auch meinen 18. Geburtstag feiern werde. Von den Leuten bekam ich damals ein T-Shirt (in Lila – ich hatte schon damals einen Lilatick), auf dem der Umriss der Kirche zu sehen war, vor der wir wochenlang eine Mahnwache abgehalten hatten und dem Satz:

Viele kleine Menschen,

die viele kleine Schritte machen,

können das Gesicht der Welt verändern.

Das T-Shirt gibt es immer noch, auch wenn es nicht mehr tragbar ist. Der Spruch ist allerdings irgendwie zu meinem Lebensmotto geworden.

Meine Aktivitäten in der Friedensbewegung wurden irgendwann immer weniger. Erst war ich beruflich stark eingebunden, dann gesundheitlich gehandicapt. Leider schränkte beides zeitweise auch meine freundschaftlichen Kontakte ein.

Anfang des neuen Jahrtausends zog bei mir dann auch ein Modem ein und ich konnte mich im damals noch fremden weltweiten Internet bewegen. Was soziale Kontakte wieder vereinfachte, weil die eben auch nach Feierabend statt finden konnten. Bald hatte ich dann über das Internet soziale Kontakte. Wobei ich, zumindest damals, Wert darauf gelegt hatte, dass ich die Leute auch irgendwann mal Live erleben kann. Und bis 2005 habe ich einige der Leute, mit denen ich vorher Online kommuniziert hatte, auch live und in Farbe kennen. Aus manchen Begegnungen sind Freundschaften geworden.

Mittlerweile nutze ich das Internet durchaus getreu meinem Lebensmotto. Ich habe eben mal nach der Quelle gesucht und stellte fest, dass das Zitat eigentlich heißt:

Wenn viele kleine Leute,

an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun,

können sie das Gesicht der Welt verändern.

 und afrikanisches Sprichwort ist.

Lunaju hat ja zum Nähwettbewerb zum Thema Freundschaft aufgerufen. Ich überlegte tatsächlich nur kurz, was ich denn nähen könnte. Viel schwerer war es, zu entscheiden, wer nun was bekommen sollte.

Ich habe spontan entschieden Socken zu nähen. Das passte irgendwie gerade zu mir. Gestern präsentierte ich ja bereits meine Erstlingswerke Ich mache halt gerne Sachen, die andere unsinnig ansehen. Ich habe die Tage schon welche für mich genäht und bin mit meinen neuen Socken selig. Da mein erster Gedanke eine Freundin betraf, die Eulen liebt, sollte es was mit Eulen sein. Ich sag euch, es ist gar nicht so einfach, momentan Jerseystoff mit Eulen zu bekommen. Bei Karstadt bin ich fündig geworden.

teaser

Nun habe ich 60 Zentimeter des Eulenstoffs gekauft. Typisch für mich, da ich mal wieder zu verpeilt war, vorher zu überlegen, wie viel Stoff ich eigentlich brauche. Wobei – irgendwie auch wieder gut, denn ich bekam 6 Paar Eulensocken aus meinem Stoffschätzchen raus.

eulensocken1Und nun stand ich vor dem Problem, wer soll die Socken nun bekommen.

eulensocken2Vorher klar war, C. muss ein paar Socken bekommen. Immerhin habe ich wegen ihr den Eulenstoff gewählt. C. und ich haben einen Teil unseres Lebensweges gemeinsam beschritten und sind dabei Freundinnen geworden. Ich finde da passen Socken als Symbol recht gut. Zumindest wenn man mein Lebensmotto noch mit dazu nimmt.

C. war auch gleich hin und weg, als sie die Socken bekommen hat. Ich hatte mein Paar schon an und sie wurde dann genötigt, ihre auch anzuziehen und dann suchten wir jemand, der unsere Socken an uns fotografierte. Was ein lustiger Spaß wurde. An dieser Stelle einen freundlichen Gruß an Frau H., die uns so richtig schön bemuttert hat. Wir haben es genossen. Ach ja, dass schätze ich an Frau H. ja ganz besonders! Falls mir mal ein schöner Stoff entgegenspringt, bekommt Frau H. sicherlich auch ein paar selbst genähte Socken.

Mit C. hatte ich noch einen sehr schönen Nachmittag und ich hoffe sehr, wir können das noch möglichst oft wiederholen!eulensockencAlle anderen Socken durften dann auf die Reise gehen.

R. war eine der ersten Personen, die ich im Internet kennen gelernt habe und mit der ich heute noch Kontakt habe. Wenn auch nicht mehr ganz so intensiv wie früher. Was aber sicherlich auch den geänderten Lebenssituationen liegt.

Uns wurde schon oft gesagt, dass wir aussehen wie Schwestern. Was uns beide verwundert. Komischerweise wurden C. und ich die Woche auch mehrmals gefragt, ob wir Schwestern sind. Somit wären wir nun wohl Drillinge?

Früher habe ich ja auch ab und an Socken gestrickt. Seitdem ich aber Fotos von Rs Socken gesehen habe, weigere ich mich standhaft noch mal Socken zu stricken. R. macht total tolle Socken, so schön waren meine nie. Deshalb aber passen genähte Socken hier auch wunderbar.

Über die Community, auf der ich R. kennen lernte, kannte ich Y. auch schon länger durch Lesen in einem Forum. Näheren Kontakt bekamen wir über unser Handarbeitshobby. Wir machen beide gerne Dinge selbst.

Seit ein paar Jahren organisieren wir ein Weihnachtswichteln. Ich kenne niemand, der das ganze Jahr so sehr im Weihnachtsmodus ist wie Y. Die letzten Jahre gestalten wir das mittlerweile zusammen. Wir gehen also einen gemeinsamen Weg um als viele kleine Menschen, an vielen kleinen Orten,  das Gesicht der Welt anderer zu verändern.

Damit wäre dann auch aufgelöst, wem ich die Tage schon Weihnachtspost geschickt habe. Auch Y. steht auf außergewöhnliches – sie spinnt mittlerweile Wolle und zu Weihnachten habe ich von ihr selbst gefärbte Wolle bekommen, die ich ständig anhimmeln muss.

 

eulensockenbeere

Ein viertes Paar ging an G., die ich von der selben Plattform kenn. Keine Ahnung mehr wie wir uns kennen lernten. G. wichtelt mittlerweile fleißig mit. Außerdem sind wir alle in einer Handarbeitsgruppe, in besagter Community. Ich bewundere immer wieder Gs Werke.

G. ist ein wenig älter als ich. Aber ich habe von G. noch nie Argumente ala sie ist ja älter und weiß deshalb mehr, gehört. Letztes Jahr berichtete mir G., dass sie meine Idee eines Leergutsacks so toll findet, dass sie auch unbedingt einen nähen müsste. Das macht mich enorm stolz.

G. und ich tauschen über besagte Gruppe oft Ideen aus. Was uns beiden gefällt. G. zaubert einen immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Ich kann gar nicht zählen, wie oft sie mein Herz mit kleinen Gesten erwärmt hat.

Meine nächste Aufgabe wird eindeutig sein G.  davon zu überzeugen, einen Blog anzulegen. Ich garantiere jetzt schon für eine sehr große Vielfalt an selbst gemachten Dingen.

Am Dienstag verlinkte ich irgendein besonderes Werk von einem Blog in besagter Gruppe. G. meinte dazu nur, dass sie gar nicht weiß, wann sie all die tollen Ideen nacharbeiten soll. Ich foppte sie noch, dass sie demnächst dem selbst genähte Socken Virus verfallen sein wird. Die Begeisterung, als meine Sendung endlich bei ihr ankam, war überdeutlich in besagter Gruppe zu lesen. Was mich sehr glücklich gemacht hat.

G. und ich haben also auch einen gemeinsamen Weg, auf dem wir gegenseitig unser Gesicht der Welt verändern. Was ich irgendwie total toll finde.

eulensockengudrun

Somit schließt sich der Kreis. Viele kleine Leute, werden nun in tollen Eulensocken, viele kleine Schritte machen, um das Gesicht der Welt zu verändern. Ich für meinen Teil freue mich über die Freude, die ich diese Woche mit den Socken gemacht habe.

Ich bin dankbar für jeden Freund, der mich nimmt wie ich bin. Leider musste ich mich entscheiden, wer dieses Mal selbst genähte Werke bekommt – aber irgendwann ist jeder mal dran 🙂

Damit bin ich heute ganz klar bei Nähwettbewerb von Lunaju zu finden.

Außerdem reihe ich mich beim Freutag und bei den Kostenlose Schnittmustern ein.