Gehäkelte Teelichthalter

Der Beitrag enthält nicht beauftragte und nicht bezahlte Werbung.

Bereits im Sommer hatte ich begonnen Teelichthalter zu häkeln. Das Spannen und Stärken habe ich allerdings dann aufgeschoben und habe erst im Dezember damit begonnen.

Ich habe mich dazu entschieden, mein Bügelbrett dafür zu missbrauchen. Um den Bügelbrettbezug zu schützen, habe ich einen Kittel drüber gelegt. Den habe ich aus einem Altkleidersack, weil die Farben toll waren und das Muster so hässlich, das es schon wieder toll ist. Irgendwas würde ich daraus mal nähen können, dachte ich mir. Aber erst mal habe ich darauf meine Teelichthalter gespannt und fixiert.

teelichthalter5

teelichthalter4

Die Teelichter habe ich dazu in Folie eingewickelt, damit ich sie später noch verwenden kann. Der Kittel steht allerdings von alleine und ich überlege noch, ob ich mich traue ihn zu waschen oder ob ich ihn gleich in einen Altkleidersack stecke.

An sich dachte ich, Sterne feucht machen, spannen, leicht antrocknen lassen, mit Sprühstärke besprühen, würde reichen. Dem war leider nicht so. Ich habe alle Teelichthalter 3-4 Mal besprüht. Also besprüht, trocknen lassen, noch mal besprüht und so weiter.

Bei um die 80 Teelichthaltern und dem Platz für etwa 8-10 auf dem Bügelbrett, war ich damit viele Tage beschäftigt. Und Weihnachten kam dann doch mal wieder schneller als gedacht.

Deshalb nur eine kleine Auswahl an Fotos meiner Werke.

teelichthalter3

teelichthalter2

teelichthalter1

Verarbeitet habe ich hauptsächlich Wollreste. Ich habe auf der Kreativ-Messe in Frankfurt noch Glitzerbeilaufgarn dazu gekauft, welches zumindest teilweise zum Einsatz kam.

Und nun sehe ich bei folgenden Linkpartys vorbei: Creadienstag, HoT, DvD, Froh und Kreativ, Upcycling-Love, Stricklust, Auf den Nadeln, CarosFummeley

Da ich die Teelichthalter an Weihnachten u.a. als Dankeschön an einige Menschen verschenkt habe, passen sie wunderbar in die Kleine Geschenke Linkparty.

 

 

 

Vom geliebten Sweater zum Rucksack

Der Beitrag enthält unbezahlte und nicht beauftragte Werbung.

Im letzten Herbst bekam ich ein Sweatshirt in die Hand gedrückt. Duuu, Alex, der ist meinem Mann zu klein, aber er mag Kraftwerk so, kannst du daraus einen Beutel machen? Klar kann ich.

Und dann lag das gute Stück erst mal. Immerhin war ich so schlau, als ich in Frankfurt auf dem Weihnachtsmarkt war, in einem Kurzwarenladen, Kordel zu kaufen. Reichlich Kordel, da der Empfänger sehr groß ist.

Ich habe aus dem Sweater alles raus geholt was ging, damit ich nicht einen winzigen Beutel für einen Riesen als Ergebnis habe. Den Bund habe ich oben als Tunnel für die Kordel angenäht. Außerdem habe ich innen noch eine Schlaufe mit angenäht, an der ich einen Karabiner befestigt habe, damit man da mal einen Schlüsselbund dran hängen kann und nicht im ganzen Beutel wühlen muss.

kraftwerkbeutel1

Nach dem ich die Aufgabe endlich in Angriff genommen hatte, war sie an sich auch recht schnell beendet. Und wie ich mittlerweile weiß, ist der Empfänger restlos begeistert!

Bessere Bilder gibt es leider keine, ich hab das gute Stück bereits im Dezember in meiner eher dunklen Wohnung knipsen müssen.

kraftwerkbeutel2

Mich findet ihr diese Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Upcycling-Love, Froh und Kreativ, DvD, HoT, NixPlastix,

Klischeesocken zu Weihnachten

Der Beitrag enthält nicht bezahlte und nicht beauftragte Werbung.

Alle Jahre wieder naht Weihnachten und ich brauche ein Geschenk für liebe Menschen. In der Regel habe ich ja eine Sorte Geschenk, die ich in großer Stückzahl herstelle und recht großzügig verschenke. Das war auch im letzten Jahr so. Aber ein paar Menschen wollte ich noch ein besonderes Geschenk machen. Meine Wahl fiel dann irgendwann auf genähte Socken. Die sind einfach und schnell zu machen und die meisten Menschen, die meine bisher gesehen haben, fanden sie irgendwie cool. Und außerdem musste ich irgendwie ja beweisen, dass es durchaus cool sein kann, das Klischee, Socken zu Weihnachten zu verschenken, zu bedienen.

Im Spätsommer habe ich jemand ein Shirt mit Minions Stoff verschönert. Davon hatte ich noch Stoff übrig und habe dieser Person daraus passende Socken genäht. Alleine das Klischee, zu Weihnachten Socken zu verschenken und das auch noch gerade ihr – aber ich lag definitiv richtig.

Mein Fundus gab aber leider nicht mehr wirklich viel passender Stoffe für andere Menschen her. So landete ich bei einem Besuch des Weihnachtsmarktes in Frankfurt bei JP Stoffe. In der JP Stoffe Filiale in Mainz-Kastel hatte ich bereits vor Längerem mal Monster AG Stoff gekauft. Damals an sich für Socken und dann wurde daraus ein Shirt.

Als ich irgendwann, bewandet mit dem Shirt, im Hausflur stand und mich mit meiner Lieblingsnachbarin unterhielt, kam sie immer näher – sie wollte sehen, ob das wirklich ein Monster AG Shirt ist. Als ich dann auf die Idee kam Socken zu nähen, wusste ich, ich brauche den Stoff noch mal.

Da Mainz-Kastel mit dem Bus doof zu erreichen ist und ich eh in Frankfurt war, war ich eben in der dortigen JP StoffeFiliale und wurde auch fündig. Schwieriger gestaltete sich die Suche nach anderen Stoffen, die ich passend zu Socken verarbeiten konnte. Aber ich habs geschafft.

Aber erst mal die wirklich coolen Monster AG Socken:

Da ich wusste, dass drei der Männer der Familie auf großem Fuße leben, habe ich das Schnittmuster vergrößert. Da aber alle großen Füße relativ nah beisammen lagen, blieb mir nichts anderes übrig, drei verschiedene Stoffe zu verwenden. Denn ich wollte vermeiden, dass Muttern da Probleme beim Sortieren bekommt.

Für ihren Mann gab es dezentere Socken. Aus Sommerjersey. Somit also durchaus auch für kältere Tage geeignet.

Weihnachtssocken9

Für die Söhne gabs Totenköpfe. Einmal ebenfalls Sommerjersey von JP Stoffe und einmal ein Stoff aus meinem Fundus. Den ich wirklich nur für besondere Menschen mal weiter verwende.

Und dann war mein jüngster Nachbar dran. Da der glücklicherweise noch kleine, zarte Füße hat, reichte hier der Rest des Minions Stoffs.

Für eine weitere liebe Person aus meinem Umfeld gab es Socken mit Paisley-Muster. Ok, eigentlich gab es zwei Paar, aber nur ein Paar hat es vor die Kamera geschafft. Ebenfalls aus Sommerjersey. Wobei ich mittlerweile weiß, dass ein Paar ein wenig weit an den Fesseln ist. Man trägt sie nun aus gemütliche Couchsocken.

Alle anderen Socken, die ich noch genäht hatte, habe es ebenfalls nicht vor die Kamera geschafft oder waren einfach doof zum Knipsen. Wobei selbstgenähte Socken generell doof zum Knipsen waren.

Ich reihe mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, HoT, DvD, Froh und Kreativ,Upcycling-Love.

Mein kreatives 2019

Der Beitrag enthält unbezahlte und nicht beauftragte Werbung.

Begonnen habe ich das Jahr 2019 mit einem Rückblick auf die Weihnachtsgeschenke 2018. Da gab es vor allem HandyLadeTäschchen.

Zu Weihnachten 2018 habe ich mir ein Garn Wolle gegönnt und mir ein Paar Socken gestrickt, die erst im Januar fertig wurden. Das war dann auch das einzige Paar Socken für so ziemlich genau ein Jahr. Denn auch dieses Jahr habe ich Weihnachten Socken gestrickt. Die aber noch nicht fertig sind.

glitzersocken6

Die Socken für Obdachlose habe ich aber auch im Januar weg gebracht.

sam_7934

Dieses Jahr habe ich Handschuhe für Obdachlose gestrickt. Angefangen habe ich mit Stulpen, von denen es kein Bild gibt und weiter ging es mit Handschuhen.

Damit mal mehr Wolle weg kommt, gab es auch Drachenschwänze. Einmal in Lila für mich und dann in anderen Farben für obdachlose Frauen.

Dieses Jahr war ich auch ein wenig im Klebefieber und habe fleißig alte CD-Rohlinge auf Kisten geklebt. Die Aktion habe ich später noch mal wiederholt und bin nun geheilt. Die Arbeit entspannt zwar, aber mir fiel eine Kiste runter und die ganzen Teilchen platzten ab. Ich bin somit um eine Erfahrung reicher.

Aus Kaffeetüten und anderen Verpackungen habe ich Taschen genäht. Ein paar zeige ich erst nächstes Jahr, falls sie es noch vor die Linse schaffen. Zu Weihnachten gab es von Freunden ein ganzes Päckchen voll mit Verpackungen, die ich 2020 verarbeiten werde.

Ich habe mir in diesem Jahr relativ viele Shirts genäht. Die ich auch mit viel Freude getragen habe.

Socken für mich gabs auch auch neue. U.a. auch aus alten Sweatshirts und ich trage die wirklich sehr gerne zu Hause.

Ansonsten war mein Jahr sehr holocaustlastig. Was im Anbetracht der Zunahme der Stimmen für die AfD in diesem Jahr, sicherlich weiterhin wichtig ist.

Im Sommer gab es einen Besuch in Dachau. Mein erster Besuch eines Konzentrationslagers. Der eindeutig Eindruck hinter ließ. Die Gedenkstätte muss ich aber definitiv noch mal besuchen, weil es eben auch sehr viele Eindrücke waren. Zum Jahrestag der Reichspogromnacht war ich, wie auch die letzten Jahre, bei der in Wiesbaden statt findenden Gedenkveranstaltung.

dachau43

wib4

Außerdem war ich mehr oder weniger im Urlaub. Meinen Geburtstag habe ich mit meiner Freundin und ein paar anderen Damen in und um Regensburg und München gefeiert. Ich habe die Zeit mit Euch wirklich sehr genossen! In der Zeit habe ich, vor dem Besuch des KZ Dachau, einen Tierpark besucht und hab das beste Eis meines Lebens gegessen und Fürstenfeldbruck habe ich nun auch mal gesehen.

Gekocht habe ich dieses Jahr auch – wie sollte es anders sein. Allerdings habe ich dieses Jahr eine riesige Zucchini bekommen, die ich sehr kreativ verarbeitet hatte und hier darüber berichtet hatte.

Seit Juni besuche ich das Strickcafe inKikos Strickschule. Dort fühle ich mich wohl und bin sowohl Kiko, wie auch den anderen Strickerinnen dankbar für die freundliche Aufnahme. Gestern war ich auch zu einem Strickkurs dort und habe/wollte das Stricken einer bestimmten Ferse lernen. Ich befürchte aber, ich werde Kiko noch mal beglücken müssen. Der Kurs war super und Kiko hatte echt eine Engelsgeduld. Nur ich war irgendwie nicht konzentriert genug.

Für den Advent durfte ich mal wieder einen Adventskalender machen. Der ist mir dieses Jahr wirklich sehr gut gelungen und kam auch super an.

adventskalender1

Für nächstes Jahr habe ich geplant, die Verpackungen zu verarbeiten. Ich habe schon verkündet, dass ich keine mehr annehme, weil ich momentan reichlich habe und auch noch Platz für andere Dinge und Projekte sein muss. Außerdem möchte ich 2020 mal mehr für mich machen.  Außerdem will ich mal wieder was lesen. Seit dem Einzug eines Smartphones habe ich nicht mehr wirklich ein Buch oder einen Reader in der Hand gehabt. Deshalb habe ich mir selbst als Ziel gesetzt, ab und an mal wieder eine Rezession zu schreiben. Vielleicht animiert mich das zum Lesen.

Wir sehen uns also im nächsten Jahr! Ich wünsche allen Leserinnen, Lesern, Freunden, Bekannten, Familie und Nachbarn einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Und dieses Jahr findet ihr mich noch bei HoTund DvD.

Advent, Advent und ein weiterer Adventskalender

Der Beitrag enthält unbezahlte und nicht beauftragte Werbung.

Vor Kurzem berichtete ich ja, dass ich mal wieder an einem Adventskalender bastle. Ich verschenke jedes Jahr Adventskalender und ab und an darf ich dann jemand Neues damit überraschen. So auch dieses Jahr.

Das ich wie vor 2 Jahren  ich wieder Jeans verarbeitem wollte, war mir recht bald klar. Die Empfängerin steht zwar nicht auf Glitzer Bling Bling, wollte sich aber überraschen lassen und mal was wagen. Ich finde, das ist ein sehr schönes Kompliment, wenn man mich einfach machen lässt, weil man weiß, dass ich es nicht übertreibe.

Beim Durchsehen meines Stoffvorrates und der Suche nach passenden Stoffen, für die Taschen, fiel mir ein Stoff mit Hunden in die Finger. Die Empfängerin liebt Hunde. Ich nähte probehalber schon mal eine Handyhülle, um zu testen, ob ihr der Stoff gefällt. Die Handyhülle hat schon mal gefallen und so legte ich dann im stillen Kämmerlein los, Taschen für die Jeans zu nähen.

Ich war bereits mitten drin, da stand ich mit der Empfängerin beim Shoppen in einem Geschäft und versuchte ihr ständig irgendwelchen Kram mit Hundemotiven aufzuschwätzen. Bis sie dann mal damit raus rückte, dass sie darauf nicht so wirklich steht.

adventskalender8

Da ich aber schon relativ weit war, habe ich weiter an dem Hunde-Jeans-Adventskalender gearbeitet. Vor allem, da das alles mal wieder nicht so wirklich klappte, wie ich es erst im Kopf hatte.

Irgendwann hatte ich dann alle Sterne und Tannenbäume  fertig,  die „nur“ noch auf die Jeans mussten. Und dann kam ich auf die Idee, ich könnte die Teile ja mit der Hand annähen. Das sieht definitiv sehr schön und sauber aus, war aber eine scheinbar nie enden wollende Aufgabe. Dabei stellte ich dann auch noch fest, dass ich zu wenig Sterne genäht habe und habe noch weitere Sterne produziert.

 

adventskalender6

Die Empfängerin hatte mir vor vielen Monaten von einer Milka Sonderedition vorgeschwärmt. Milka mit Jelly Beans und irgendwas, das knistert. Schokolade habe ich u.a. noch von Ostern. Jelly Beans waren schnell gekauft. Das Knisterzeug war da schon schwieriger zu bekommen. Amazon hat welches im Erwachsenenspielressort angeboten. Ich hab schlussendlich bei Tedi was mitgenommen.

Greta hat ja ein wenig abgefärbt. Früher hätte ich die Schokolade in Folie gepackt. Dieses Jahr war es nur Backpapier. Von der Schokolade selbst gibt es keine Bilder, da die fast alle im Kalender gelandet ist und den Rest haben wir zusammen verspeist. Zugebunden habe ich die Päckchen mit Jerseystreifen.

adventskalender4

Genäht habe ich Sterne und Tannenbäume. Wobei man auf den Fotos die Tannenbäume eher erraten als erkennen kann. Auf der Rückseite habe ich den Stoff eines Hemdes verwendet. Rot-Grün-Weiß kariert – passt doch wunderbar zum Thema Weihnachten. Die Figuren haben ich vor dem annähen mit den Abschnitten gefüllt.

adventskalender3

Die verwendete Jeans hat aufgedruckte Sterne. Die haben ich quasi mit ins Thema einfließen lassen.

Auch die Hosentaschen mussten dran glauben. Die wurden ebenfalls befüllt und ich habe trotzdem Sterne aufgenäht.

adventskalender2

Die Jeans habe ich dann auf einen Kleiderbügel gehängt. So kann man den Adventskalender platzsparend aufhängen, denn so passt er mit einem Türhaken hinter jede Tür.

Den Kleiderbügel habe ich noch mit einem Hundestern verziert. Ein paar Wäscheklammern, die von der Beschriftung übrig waren, fanden dort auch noch einen Platz.

adventskalender5

Eigentlich wird dieser Kalender von mir „nur“ mit Zitaten und Lebensweisheiten gefüllt. Ich musste aber einfach die Empfängerin mit der Schokolade überraschen. Dazu hätte ich die Taschen wahrscheinlich ein wenig mehr annähen sollen. Für die Zettelchen hätte das gereicht, aber so hängen die Taschen nun ein wenig.

adventskalender1

Ich bin mit dem Ergebnis glücklich. Die Empfängerin war eindeutig auch sehr erfreut und meine Sorge war unbegründet.

Verwendet habe ich Jeans aus meinem Fundus, die ich mal aus einem Altkleidersack gerettet habe. Ein kariertes Hemd, welches ebenfalls aus einem Altkleidersack stammt. Für die Nähte mit der Nähmaschine, habe ich mal alle Spulen mit roten Resten leer gemacht. Die Handnähte habe ich mit einem Garn gemacht, welches meine Nähmaschine fressen würde. Die Jerseystreifen für die Verpackung sind von einem T-Shirt, welches ich dieses Jahr aufgehübscht hatte und da ein Stück über hatte. Backpapier war ebenfalls ein Rest. Neu sind die Wäscheklammern. Also ein richtiges Upcycling-Projekt.

Mich findet ihr nun bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Froh und Kreativ, Upcycling-Love, DvD

Fimo Knöpfe

Der Beitrag enthält nicht bezahlte und nicht beauftragte Werbung.

Ab und an mache ich ja ganz gerne was mit Fimo. Ok, ich habe davon auch noch einen nicht ganz unbeträchtlichen Vorrat. Schon lange reizt es mich, mal Knöpfe aus Fimo zu machen. Das die waschbar sind, wurde mir in meinem Bastelladen bereits versichert.

Die Damen aus dem Strickcafe bei Kiko stricken zusammen eine Strickjacke. Da ich momentan genügend andere Sachen habe, die unbedingt fertig werden müssen, habe ich mich dazu entschlossen, die Jacke nicht zu stricken. Wobei sie mir sehr gut gefällt und ich Strickjacken liebe. Außerdem ist die Anleitung auf Englisch, was mich ein wenig abschreckte.

Kiko strickt sogar zwei Jacken. Eine für ein Kind. Als sie die Jacke zeigte und meinte, sie braucht noch einen passenden Knopf, da war meine Zeit gekommen. Kiko, darf ich einen Knopf machen? Nach dem wir geklärt hatten, dass Fimo waschbar ist, durfte ich ans Werk gehen.

Passende Farben hatte ich genug, denn ich stehe nun mal auf Lila und Türkis und Pink ist auch reichlich vorhanden. So entstanden ein paar zur Probe. Davon ging dann erst mal ein Foto im rohen Zustand an Kiko. Ich liebe mein Smartphone und die Möglichkeiten, die sich damit ergeben.

knoepfe5

Zu sehen außerdem mein 60er Jahre Couchtisch, der zum Basteln, Essen, Nähen und so weiter als Allroundtisch dient. Darauf zu bügeln, war trotz Unterlage, keine gute Idee, wie man sieht.

Gebrannt dunkelten die Knöpfe nach. Aber sie haben etwas, finde ich.

knoepfe1

Kiko hat sich einen Knopf ausgesucht und bereits angenäht und ich darf nun ihre Jacke mit MEINEM Knopf bloggen. Danke Kiko!!

knoepfe2

Zu der Jacke passt der Knopf aber eindeutig sehr gut. Immerhin sind fast alle Farben der Jacke enthalten.

knoepfe4

Ich reihe mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Froh und Kreativ und auch beim SewLaLa, da die restlichen Knöpfe dann irgendwann einmal, ein Werk für mich zieren werden!

Marzipanbrownies mit Marzipanstreuseln

Der Beitrag enthält unbezahlte und nicht beauftragte Werbung.

Ich wollte letzte Woche etwas backen. Einmal für meinen Stricktreff bei Kiko, aber auch die Kolleginnen wollte ich beglücken, in einem Schreibcafe war ich auch und letztendlich hatte ich auch noch Besuch. Das Paket erschwerte dann die Backerei ein wenig. Von meinen Haselnüssen habe ich mich bereits getrennt, da so viele beim Stricktreff keine Haselnüsse essen. Die hat nun eine nette Frau bekommen, die sich riesig gefreut hat. Ganze Nüsse gehen auch nicht. Und mein Besuch mochte keinen Zimt im Kuchen. Und das wurde zum richtigen Problem, da ich sehr großzügig mit Zimt bin und an sich meine Lebkuchen vom Blech im Kopf hatte.

marzipanbrownies1

Eine meiner Besucherinnen liebt aber Marzipan und dafür bin ich auch jederzeit zu haben. Vor Kurzem stieß ich bereits auf diverse Rezepte mit Marzipanstreuseln und so wusste ich, ich will was mit Marzipanstreuseln backen.

Leider weiß ich nicht mehr, woher ich das Rezept hatte, denn ich habe mir nur die Zutaten notiert und habe das Rezept noch dazu abgewandelt und verdoppelt.

Ich selber liebe Brownies. Am liebsten mit Walnüssen. Die gingen aber nicht, weil ganze Nüsse eben ausschieden. Aber warum nicht einfach Marzipan mit in den Brownieteig machen? dachte ich mir so und schritt zur Tat.

Und ich muss leider zugeben, das Ergebnis war mehr als lecker. Jeder der davon probiert hatte, wollte mehr.

marzipanbrownies4

 

Die Marzipanbaumstämme habe ich an sich nur verwendet, weil mein Marzipanvorrat nichts anderes mehr her gab. Reines Marzipan und evt. ein paar Schokoraspeln gehen sicherlich auch.

Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: Froh und Kreativ, DvD, HoT

 

 

Mein Wochenende unter dem Motto: Wider das Vergessen

Der Beitrag enthält unbezahlte und nicht beauftragte Werbung.

Wie ich bereits gestern erwähnte, war am Samstag der 81. Jahrestag der Reichspogromnacht. Den samstäglichen Vormittag verbrachte ich u.a. damit, über meine Besuch in Dachau zu berichten.

Am späten Samstag Nachmittag brach ich dann Richtung Gedenkort auf.

Vorbei an der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, die hell erleuchtet war und der Elly-Heuss-Schule, die ebenfalls angestrahlt wurde…

wib1

wib2

…quer durch die Stadt. An sich wollte ich noch irgendwo rein, aber dafür war ich entschieden zu warm angezogen. So blieb es bei einem sehr kurzem Besuch bei Butlers. Die haben immer so ausgefallene Christbaum“kugeln“. Aber ein herbstlicher Baum, vor dem dunklen Abendhimmel, musste ich dann doch noch knipsen.

wib3

So kam ich relativ früh am Standort der ehemaligen Synagoge an.  Dieses Jahr machte nicht die Polizei die Einlasskontrolle, sondern ein Sicherheitsdienst schien den Dienst zu übernehmen. Ich fragte höflich, ob ich rein darf. Durfte ich, bis man meinen Rucksack bemerkte.

An meinem Rucksack habe ich meistens sehr viel Freude. Mit dem werde ich oft bei dieser Gedenkveranstaltung kontrolliert. Manchmal nehme ich deshalb auch eine andere Tasche mit. Da ich aber an sich vorher noch wo hin wollte und mir eine andere Tasche zu schwer ist, weil mein Rücken eh mosert, habe ich den Rucksack genommen. Immerhin prangt ja auch ein riesiges Peace-Zeichen darauf.

Die jungen Männer wollten also meinen Rucksack kontrollieren. Ich hatte ihn bereits abgezogen, da näherte sich ein Mann, den ich bereits aus den letzten Jahren vom Sehen kannte und der dort irgendeine tragende Rolle spielt. Ich meinte nur so: Er kennt mich! Er nickte, ich zog meinen Rucksack wieder auf und ich durfte so auf das Gelände. Wo es noch relativ leer war.

wib7

wib4

wib5

wib6

wib8

wib9

Pünktlich startete man mit dem Programm und das Gelände hatte sich auch mittlerweile sehr gefüllt.

Jugendliche eines örtlichen Gymnasium hatten, wie jedes Jahr, einen Programmpunkt gestaltet. Mit Bildern berichten sie aus dem Leben jüdischer Menschen. Auch Jugendliche eines anderen Gymnasium und jüdische Jugendliche gestalteten mit Bildern einen Beitrag.

wib11

wib12

wib13

Teil der Veranstaltung war auch eine Rede unsere Oberbürgermeisters Gert-Uwe Mende. Die Rede war wirklich gut. Und auch das Kaddisch war Bestandteil der Veranstaltung.

Die Akkustik fand ich persönlich nicht immer so toll. Könnte aber auch daran gelegen haben, dass ich erst wo stand, wo Kinder lauter waren und Leute sich unterhielten.

Ich war aber erstaunt, wie viele Menschen sich in diesem Jahr eingefunden hatten. So voll war es dort noch nie. Eventuell als das Mahnmal damals eingeweiht wurde. Aber ansonsten ist die Menge immer übersichtlich. Also nicht wenige Menschen, aber wesentlich weniger als dieses Jahr.

wib14

wib15

In Anbetracht der Ereignisse vor Kurzem in Halle, hatte ich zum ersten Mal ein wenig Bauchweh, zu dieser Veranstaltung zu gehen. Wobei ich deshalb erst Recht dort hin bin. Mir ist es 1. wichtig, dass daran erinnert wird und 2. sehe ich als klares Zeichen gegen Rechts!

Das Gelände war dieses Jahr aber auch sehr gut gesichert. Es ist immer gut gesichert. Aber dieses Jahr hat auch die ELW (Entsorgungsbetriebe in Wiesbaden) das Gelände mit gesichert.

wib16

wib17

Auf dem Heimweg leistete ich mir noch ein Pizza, die ich vorm Fernsehen verspeiste. Dabei schaute ich mir den Film Der Pianist an, der sich ja auch um das Thema Holocaust dreht.

wib18

wib19

Dabei habe ich an einem Adventskalender gearbeitet, aber Bilder kann ich davon noch nicht zeigen, da die Empfängerin hier mit liest und ein wenig Überraschung muss ja sein.

Den Sonntag habe ich ziemlich verschlafen und werde nach meinem Abendessen noch ein wenig an meinem Adventskalender weiter arbeiten.

Abschließend zu diesem Wochenende und besonders zur Gedenkveranstaltung von gestern: Danke an Wiesbaden. Danke an alle, die sooo zahlreich dort erschienen sind und damit ein Zeichen gesetzt haben. Danke an die Veranstalter, die diese Veranstaltung wieder so gut organisiert haben. Danke an die Wiesbadener Polizei und die ELW für die Sicherheit, die sie uns gegeben haben.

Auch wenn ich mich „gefreut“ habe, dass die Veranstaltung so gut besucht war, denke ich, dass es schade ist, dass die aktuellen politischen Ereignisse in Deutschland scheinbar sooo viele Menschen auf die Straße bringen.

Hier findet ihr die Reden von unserem Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

Und auch Wiesbaden-lebt berichtet von der Veranstaltung.

Und ich reihe mich die Woche wieder beim Wochenende in Bildern ein.

 

 

Wider das Vergessen – Ein Besuch in Dachau

Der Beitrag enthält unbezahlte und nicht beauftragte Werbung.

Heute jährt sich der Jahrestag der Reichspogromnacht zum 81. Mal. Ein dunkles Stück deutscher Geschichte. Etwas, was wir nie vergessen sollten. Und dank der momentanen politischen Entwicklungen in Deutschland, ist es wichtig, immer wieder daran zu erinnern, damit sich die Geschichte hoffentlich nie wiederholt.

Als ich im Sommer meine Freundin in Bayern besuchte, habe ich mich entschlossen, mir auch das ehemalige KZ Dachau anzusehen. Zusammen mit einem befreundetem Pärchen und ihrer jüngsten Tochter, hatte ich mal die Gelegenheit, einen Ort des Grauens zu sehen.

dachau1

Bereits im März 1933 wurde das Konzentrationslager Dachau erbaut. Gedacht erst mal „nur“ für politische Gefangene, wurde es zum Modelllager für viele weitere die folgten.

Das Lager bestand von 1933 bis zu seiner Befreiung Ende April 1945. In dieser Zeit wurden dort über 200.000 Menschen gefangengehalten und 41.500 Menschen wurden dort ermordet.

dachau43

Im Rahmen des geschichtsträchtigen heutigem Tage, nehme ich euch mit auf meinen Besuch in Dachau. Ich habe die Bilder bewusst in Grautönen gehalten. Und ich lasse nun die Bilder alleine für sich sprechen.

dachau3

dachau16

dachau13

dachau14

dachau15

dachau17

dachau18

dachau24

dachau25

dachau26dachau27

dachau28

dachau29

dachau30

dachau31

dachau32

dachau34

dachau33

dachau35

dachau36

dachau37

 

dachau38

dachau39

dachau40

dachau41

dachau42

Ich war erstaunt, wie groß das Lager war. Wobei das KZ ja nicht mehr in voller Größe erhalten ist.

Ich werde heute noch eine Gedenkveranstaltung besuchen. Wie jedes Jahr. Dieses Jahr werde ich zum ersten Mal mit ein wenig Sorge dort hin gehen. Aber mir ist der Besuch so wichtig, dass ich dafür einfach meine Sorge und meine Ängste mit nehmen werde.

Mein Dank geht an meinen Freund K., der mir so viel über das Lager erzählen konnte. Mein Dank geht auch an seine Familie, die mir den Besuch ermöglicht haben. Und mein ganz besonderer Dank geht an die Menschen, die diese Gedenkstätte so gut pflegen!

 

 

 

 

Kreativ Welt 2019

Der Beitrag enthält unbezahlte und nicht beauftragte Werbung!

Nach meinem enttäuschendem Besuch der Kreativ Messe in Wiesbaden im Frühjahr, brach ich am Freitag voller Vorfreude zur Kreativ Welt nach Frankfurt auf. Das Wetter war nicht der Hit und das sollte sich auch den ganzen Tag über nicht ändern. Zum Glück ist die Messe überdacht. Nur die Raucherpausen und die An- und Abreise waren ein wenig ungemütlich.

kreativwelt8

kreativwelt1

kreativwelt2

Ich habe lange überlegt, ob es sinnvoll ist am Freitag die Messe zu besuchen, da ja am Freitag in Rheinland-Pfalz Feiertag war. Da ich aber Donnerstag und Samstag nicht konnte, ich den Sonntag vermeide, blieb nur der Freitag übrig. Der Andrang hielt sich aber in Grenzen. Voll ist es sonst auch. Nur beim Einlass stand ich ein wenig länger. Vielleicht sollte ich das nächste Jahr die Eintrittskarte doch im Vorverkauf kaufen.

Durch die erste Halle war ich recht fix durch. Könnte daran liegen, dass ich mit Karten basteln und Perlchen wenig am Hut habe. Und auch am VBS Stand sprang mich nichts an, obwohl ich dort eigentlich immer was kaufe. Allerdings war der Stand auch mal wieder sehr gut besucht.

Zwei magnetische Platten mussten aber mit. Da wird irgendwas für meine Stecknadeln draus gebastelt.

kreativwelt11

Dann ging es im 2. Stock weiter. Dort begrüßte mich auch gleich ein riesiger Stoffstand. Der mich faszinierte. Gekauft habe ich dort allerdings nichts, weil ich an sich genügend Stoff habe und Stoff nur kaufe, wenn er mich sooooo supergut gefällt.

Gegenüber war auch dann der Stand von Tausendschön. Meine Freundin liebt Tauschendschön Wolle und so musste ich ihr erst mal ein Foto vom Stand schicken.

tausendschoenwolle1

An Stoff mit Wendepailetten kam ich auch vorbei. Ich fahre da ja leider total drauf ab und so landeten dann auch 2 Stücke in meinem Rucksack. Dort war es allerdings so voll, dass ich erst mal weiter bin. Ok ein wenig blieb ich an Wolle mit Glitzer hängen, die mir aber zu eintönig war. Aber ich bin dort später noch mal in Ruhe vorbei. Ein Strang Wolle hatte es mir dann zwar angetan, für meine Vorhaben war mir diese leider zu teuer.

kreativwelt3

Einen Schrägbandformer habe ich mir nun auch mal gegönnt. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren. 4 Schnallen landeten auch noch im Einkaufskorb, für ein geplantes Projekt.

kreativwelt15

Ich habe mich unterwegs mit einer Dame aus meinem Stricktreff bei Kiko getroffen. Sie hat mir den Stand von Alice im Wunderladen empfohlen. Dort nahm ich ein Knäuel Wolle mit. Und einen Einhorn Schlüsselanhänger. Ich steh ja total auf Einhörner und der Schlüsselanhänger gefiel mir schon im Stricktreff.

kreativwelt16

Ich bin von dem Stand immer noch hin und weg. Meine Bekannte hatte der Besitzerin bereits von mir erzählt. Ich, die aus gespendeten Wollresten für Obdachlose strickt. Das schien der Besitzerin zu gefallen und sie bot mir spontan an, dass sie mir gerne auch Wollreste zuschicken würde. Und darüber freue ich mich total :-)

Als ich später noch mal an dem Stand war, habe ich mich dann noch überzeugen lassen, LILA Beilaufgarn zu kaufen. Leider hatte ich wesentlich früher schon 6 Rollen Beilaufgarn an einem anderen Stand gekauft.

kreativwelt9

Bei einer meiner letzten Runden im 2. Stock fiel mir dann auch noch LILA Cord ins Auge. Ich stehe ja leider auch total auf Cord. Meine Kolleginnen bekommen da immer schon zu viel. Und nun ja, der Cord kostete nur 3 Euro der Meter und da musste da der Rest der Rolle mit. Sind aber nur 1,4 Meter.

Zum Abschluss musste ich noch im 1. Stock zu einem Stand. Da war bei meiner ersten Runde so voll. Aber ich finde die Sachen dort einfach zu schön und schleiche seit Jahren um den Stand rum. Dieses Jahr habe ich auch mal was gekauft.

kreativwelt12

Als ich die Messe wieder verlassen habe, war es immer noch trüb.

kreativwelt4

Nach der Messe ging es noch in die City, meine Ex-Kollegen besuchen. Das gehört einfach zu einem Messebesuch in Frankfurt dazu. Mein einer Kollege meinte gleich zu mir, er hat die Woche schon an mich gedacht, weil ja Messe ist.

Dank Smartphone bin ich dieses Mal auf einem anderen Weg dort hin. Vorbei am Römer.

kreativwelt5

kreativwelt6

Ich glaube, nächstes Jahr fahre ich wieder den gewohnten Weg. Wobei das wahrscheinlich egal ist, weil ich das Geschäft wirklich jedes Jahr aufs Neue suche.

Dort musste ich auch noch ein wenig Geld lassen. Socken Stop geht immer, schwarz war aber leider aus. Mein Kollege erzählte mir von neuem Fimo, da musste dann auch was mit. Eine Probe gab es auch noch dazu. Und leider fiel mir das Einhorn Häkelbuch auch noch in die Finger.

kreativwelt10

Als ich den Laden dann wieder verließ, war es schon ziemlich dunkel.

kreativwelt7

Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich Vowinckel in Wiesbaden vermisse. Ich bin dann aber Heim gefahren, da ich einfach nur platt war.

So sehr viel habe ich also nicht gekauft, hatte aber einen sehr schönen Tag :-)

Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Froh und Kreativ, SewLaLa.