Schon wieder Wahlwochenende

In Wiesbaden stand dieses Wochenende die Stichwahl zur Oberbürgermeisterwahl an. Deshalb zog ich auch heute, wie bereits vor 3 Wochen los.

Aber eigentlich begann mein Wochenende bereits am Freitag. Am Freitag und Samstag war in Wiesbaden das größte Straßenfest der Stadt – das Wilhelmstraßenfest oder auch Theatrium. Dort gehe ich gerne bereits am Freitag Nachmittag hin, um in Ruhe den Kunsthandwerkermarkt dort zu besuchen.

Es war ein sehr heißes Wetter angekündigt und so zog ich leicht mit einem Top bekleidet los. So sonnig war das Wetter dann allerdings nicht und teilweise war es ein wenig kühl. Ok teilweise war es auch sehr schwül.

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Der Kunsthandwerkermarkt war dieses Jahr, zu meinem Leidwesen, sehr dünn. Ich erinnere mich noch an frühere Jahre, als auf beiden Seiten der Wilhelmstraße Stände zu finden waren. In den letzten Jahren ist der Kunsthandwerkermarkt auf dem Bowling Green vorm Kurhaus. Anfangs waren da auch eher weniger Aussteller, aber in den letzten Jahren waren dort wesentlich mehr Stände zu bewundern.

Vorm Kurhaus deshalb nur ein Foto das Kurhauses und ein Selfie – das musste einfach sein.

Einen Blick auf die Gastronomie der Ente und des Nassauer Hofes.

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Und dann die Wilhelmstraße in die andere Richtung.

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Ich habe mir an zwei Bühnen einen Teil der Aufführungen angesehen – also nicht ewig, aber ein wenig länger, als nur mal einen Blick drauf zu werfen. Fotos gibt es davon aber nicht, da ich in ziemlicher Entfernung zu den Bühnen stand.

Auf dem Heimweg erhaschte ich aber noch einen Blick auf die brasilianischen Tänzer – die bringen an sich immer Stimmung.

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Und eine Riesenspieß musste ich auch unbedingt noch haben. Der gehört für mich einfach dazu. Auch wenn die Warteschlange mal wieder lang war.

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Auf dem Heimweg kam ich noch an einem Fest auf dem Quartiersplatz vorbei. Da war irgendwie mehr los, als auf dem Theatrium und die Stimmung war auch besser.

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Am Samstag feierte die Wiesbadener Tafel ihr 20jähriges Bestehen und lud deshalb zu einer langen Tafel mitten in der Stadt ein. Mit Musik und  kleinem Rahmenprogramm konnte da jeder auch eine warme Mahlzeit bekommen. Auch für Obst und Süßigkeiten war gesorgt und die ESWE (örtlicher Energieversorger) bot einen Wasserstand an.

Dort hatte ich mich mit Freunden und meinem Vater verabredet.Auf dem Weg dort hin, rechnete ich allerdings mit viel Regen, denn es war total schwarz am Himmel.

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Hier ein Eindruck der Veranstaltung. Das Essen war sehr lecker und die Leute der Tafel sind auch immer sehr nett.

Ein Wiesbadener Künstler bemalt Birkenholzlöffel, die er zugunsten der Wiesbadener Tafel verkauft. Ich finde die Löffel einfach toll und ich bin ja ein wenig neidisch, da ich ja auch gerne mal so nen Löffel bemalen würde.

Ihr könnte die Löffel bei ihm erwerben und damit die Wiesbadener Tafel unterstützen: Löffelgeschichten

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Sehr geehrt fühlte ich mich, als ich auf einem Plakat, mit Fotos aller ehrenamtlichen Helfer auch mein Bild entdeckte.

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Heute stand dann die Stichwahl an. Damit ich aus dem Haus gehe, wählte ich auch direkt und nicht schon im Vorfeld.

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Und danach genoss ich noch die nicht wirklich vorhandene Sonne und strickte dabei.

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Und ein Selfie musste auch heute sein. Smartphones sind wirklich ein tolles Spielzeug.

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Zum Abschluss gabs dann noch ein Eis. An dem Platz ist, sehr zu meiner Freude, nämlich nun ein Waffelhaus, die auch Eis haben. Leider fand ich das Eis nicht wirklich toll. Könnte aber auch daran gelegen haben, dass dort alles in wenig chaotisch war und die Verkäuferin mit dem Portionierer vorher in einem eklig aussehendem Eis war.

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Und immerhin lief ich dann eine andere Straße Richtung Heimat und ersparte mir die Enge der doofen Baustelle.

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Und damit reihe ich mich nun wieder bei Wochenende in Bildern ein.

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12 von 12 im Juni in Wiesbaden

Der Beitrag enthält unbezahlte und nicht beauftragte Werbung.

Ab und an muss ich bei 12 von 12 von Draußen nur Kännchen mitmachen. Meistens war ich dann ja auch in Mainz. Da war ich dieses Mal nicht. Aber ich musste mal mit meinem Handy ein wenig spielen oder so. Wahlweise wollte ich mich bewegen.

Aber erst mal war ich beim Friseur.

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Ob ich zufrieden bin, weiß ich noch nicht. Es ist eindeutig kürzer. Im Geschäft zeigte er mir irgendwie weniger an, als er schlussendlich abgeschnitten hat. Vielleicht wirkt es auch nur so. Wobei das eh egal ist, ich würde so oder so jeden Zentimeter bedauern.

Da ich letzte Woche bei NanuNana was gesehen, was sich als Mitbringsel anbieten würde, für Kinder, die mich nächste Woche kennen lernen dürfen. Ok, ich darf sie endlich kennen lernen und freue mich schon riesig.

Ratet mal was NanuNana nicht mehr hatte. Also zog ich weiter. In einem Schreibwarenladen war ich auch noch und habe sogar bekommen was ich wollte. Und da ich dann eh im Luisenforum war, dachte ich mir, ich kann in dem schnuckligen kleinen Lädchen noch stöbern gehen, vielleicht finde ich dort was für die Kids. Nun ja, ich hab eine Stricknadel gekauft – ist ja nicht so, dass ich schon gefühlte hunderte habe.

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Was für die Kids hatte ich immer noch nicht und somit musste ich auch noch Müller beehren. Die hatten immerhin das Ding, was mir bei NanuNana ins Auge gefallen war, aber dort sah es billig aus. Ja, ich bin schwierig. Aber immerhin habe ich dort nichts gekauft!

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Ein paar Meter weiter machte ich ein Päuschen auf einer Bank und durfte mir das hinten rum gejammere einer Dame anhören, die sich nach mit dort dazu setzte und sich daran hochzog, dass ich es wagte im Freien zu rauchen. Ich zog da dann doch recht bald weiter und gönnte mir ein Eis.

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Welches ich genüsslich leckte und dann weiter zog. Eine kurze Runde durch Kaufhof und dann weiter zu Tedi. Dort bin ich zumindest nicht mit dem Ziel eines Mitbringsels rein. Gekauft hab ich dann auch nur was für mich.

Auf dem Weg von Kaufhof zu Tedi musste ich diesen Giebel knipsen. Der reizt mich schon länger. Eine der Schokoseiten Wiesbadens!

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Auf dem Heimweg kam ich natürlich am Platz der Deutschen Einheit vorbei. Statt der üblichen Grünanlagefotografie, gibt es heute mal ein ein wenig anderes Bild der Großsporthalle dort.

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Und dort fiel mir dann auch ein, ich könnte auch mal ein Selfie meiner neuen Frisur machen.

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Ok ich sollte solche Bilder das nächste Mal direkt nach dem Friseur machen oder mir erst die Haare kämmen.

Ich hab dann doch noch ein wenig an der Grünanlage auf einer Bank gesessen. Eigentlich wollte ich noch einkaufen, aber irgendwie war es auf einmal total spät.

An meiner momentanen Lieblingsbaustelle (Achtung Sarkasmus) musste ich auch vorbei. Zum Glück habe ich kein Auto mehr, denn dann hätte ich ein Problem. Und ihr müsst nun leider mehrere Ansichten besagter Baustelle über euch ergehen lassen.

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Zwischendurch musste ich meinen Bruder noch via Whats App nerven, mit einem Bild und der Frage: Rate mal, wo ich heute war? Dabei ist auch dieses Bild entstanden, welches ich ganz gelungen finde.

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Und dann war ich irgendwann schon daheim. Dieses Mal gibt es nicht die Blümchen, sondern gleich unser schick bepflanztes Blumenbeet.

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Neues Leben für „alte“ Perlen – Maschenmarkierer

Ich bin gerade dabei, meinen Haushalt ein wenig zu minimalisieren. Ok, wirklicher Minimalist werde ich wohl nie werden. Aber ich muss mich eindeutig mal von ein paar Sachen trennen.

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Bei einer Räumaktion vor ein paar Wochen tauchten Perlen auf. Die Perlen hatte ich Ende der 80er Jahre/ Anfang der 90er Jahre gekauft und habe daraus Schmuck gemacht. Ich kann mich noch erinnern, dass mich die Perlen damals ein halbes Vermögen gekostet haben. Zumindest gemessen an meinem Lehrlingsgehalt.

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Die Perlen nun einfach weg schmeißen, dafür war ich nicht wirklich bereit. Mal davon abgesehen, dass ich die Perlen immer noch hübsch finde. Deshalb machte ich daraus Maschenmarkierer und hoffe damit anderen eine Freude machen zu können.

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Mittlerweile gehen mir Maschenmarkierer einfacher von der Hand. Längst sind die nicht mehr so ein Aufwand wie die letzten Maschenmarkierer, die ich gemacht habe. Und Perlchen von der letzten Aktion waren auch noch, die sich nun prima kombinieren ließen.

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Wie man sieht, hatte ich schon in den 80er Jahren einen Lilatick. Lila und Türkis habe ich schon damals geliebt.

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Meine Maschenmarkierer werden nun folgende Linkpartys beehren: Creadienstag, Froh und Kreativ, Upcycling-Love.

Das Monster AG Shirt in Mainz

Letztes Jahr zu meinem Geburtstag besuchte ich ein Stoff Outlet in Mainz-Kastel. Dort sprang mich ein Stoff mit Motiven der Monster AG an. Ich dachte mir so, das gibt coole Socken. Meine Begleiterin meinte dazu später nur, das würde auch ein cooles Shirt werden. Der Gedanke ließ mich dann nicht mehr los.

Da ich aber für ein Shirt zu wenig Stoff gekauft hatte, musste ich in in meinem Fundus kramen. Mittlerweile habe ich ja zum Glück einige einfarbige Stoffe gekauft. Den Kontraststoff hatte ich allerdings für ein anderes Objekt gekauft, welches ich aber garantiert nicht mehr nähen würde.

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Das ich meinen Shirtschnitt nähen wollte, war nun bald klar. Denn mein Paisleyshirt trage ich wirklich gerne und oft. Da ich stückeln musste, habe ich einfach das obere Teil, inklusive der Arme, in dem Kontraststoff zugeschnitten.

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Da ich von dem pinken Stoff genug hatte, sollte das Shirt länger werden. Nun ja, es war dann erst mal zu lang und ich habe noch was abgeschnitten. Allerdings hatte ich hinten schon einen Streifen des Monster Ag Stoffs dran genäht. Das gefiel mir nämlich irgendwie gut.

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Bei der Arbeit an dem Shirt dachte ich mir, es sieht doch sicherlich gut aus, wenn ich die Armabschlüsse ebenfalls im Monster AG Stoff mache. Nun ja, gesagt, getan. Sieht toll aus, finde ich.

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Die Stoffreste reichten dann auch noch, um den Ausschnitt einzufassen. War eine Fummlerei, aber ich habe es geschafft.

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Als ich mal wieder in Mainz war, musste ich dann unbedingt das Shirt tragen und mich fotografieren lassen.

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Ich liebe meine Monster AG Shirt und habe dafür auch schon einige Komplimente bekommen.

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Folgende Linkpartys werde ich die Woche besuchen: Creadienstag, Froh und Kreativ, SewLaLa, MeMadeMittwoch.

 

Sommer, Sonne, Sonnenschein

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Ich habe das Wochenende bereits am Freitag eingeläutet, mit einem Eisbecher in Mainz und einem Besuch des schnuckligen Wollgeschäftes, von dem ich ständig erzähle.

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Der Samstag begann ein wenig später und ich hab mich, wie meistens Samstags, mit meinem Vater getroffen. Bei mir ist die Woche ein Smartphone eingezogen und wie das mit dem ersten Gerät so ist, ich muss alles fotografieren. Ich habe meinem Vater aber erspart, unser Essen zu knipsen.

Nachmittags holte ich mein Fahrrad aus dem Keller, überredete einen Nachbar ganz lieb es mir aufzupumpen und dann ging es los, Richtung Park. Die Parkanlage, die ich im Sommer immer aufsuche, liegt in der Nähe des Bowling Green, wo am Samstag Abend Elton John aufgetreten ist. War ein wenig abgeschirmt, wie zum Staatsbesuch.

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Dann legte ich mich auf das nächste größere Stück Wiese, die zu finden war und packte meine Beschäftigungsmöglichkeiten aus. Ich bin bei Parkbesuchen wahrscheinlich besser ausgerüstet als manche Mutter. Häkelzeug, was zum Trinken, was zum Essen, E-Book-Reader, Zigaretten (ok, diese haben Mütter wohl eher nicht dabei).

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Um 19 Uhr fing Elton John pünktlich an. Die Kirchenglocke der nahen Marktkirche allerdings auch. Es entstand ein Kampf zwischen Elton John und den Glocken. Die Glocken haben gewonnen. Zumindest an meinem Standort. Die Akustik war an meinem Standort auch nicht prickelnd. Aber nach Hause wollte ich auch nicht. Aber irgendwann machte meine Blase nicht mehr mit und ich packte mein Zeug, suchte die dortige Toilette auf und fuhr dann nach Hause.

Da ich immer noch in einer Dachgeschosswohnung lebe, war es hier auch heute sehr warm. So packte ich am Nachmittag wieder meine Sachen und zog los. Mein Fahrrad darf nun aber zum Glück im Hof stehen, denn aus dem Keller würde ich es wohl nicht so oft raus holen.

Da es mir daheim zu warm zum Frühstücken war und ich leider auch nichts dabei hatte, was sich gut mitnehmen ließ, fuhr ich erst mal an einer Brezelbude vorbei und kaufte zwei Brezeln. Dann ging es weiter durch die Fußgängerzone, die herrlich leer war.

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Dieses Mal legte ich mich gleich in die Nähe der Toiletten. Ok, da liege ich an sich meistens, wenn ich den Park besuche.

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Hier kann man dann nun auch mal das Toilettenhäuschen sehen. Sagen wir es so, es sieht von außen besser aus, als von innen. Es ist halbwegs sauber, aber Hände waschen kann man da leider nicht, weil die Anlage schon seit über einem Jahr defekt ist.

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Heute hatte ich neben den Sachen von gestern auch noch Strickzeug dabei und habe einen Drachenschwanz angenadelt und leider vergessen ein Foto zu machen. Das folgt aber sicherlich, wenn mein erster Drachenschwanz fertig ist.

Heute bin ich früher als gestern aufgebrochen und bin noch am Weiher, für ein Foto vorbei.

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Auf dem Heimweg knipste ich noch verschiedene Dinge

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Auf diesem Platz wäre ich sicherlich heute gelandet, wenn ich nicht ein Fahrrad hätte. Denn zum Park wäre ich nie im Leben gelaufen bei dem Wetter.

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Das Fahrrad stellte ich dann erst mal in den Hausflur, schnappte den von mir im Hausflur gelagerten Müll, um ihn in den Tonnen vorm Haus zu entsorgen und rauchte beim Nachbarn, der Stühle auf dem Bürgersteig stehen hatte, noch eine Zigarette.

Außerdem bewunderte ich seine Begrünung der Poller vorm Haus. Wie gesagt, ich wohne mitten in Wiesbaden – da zaubert so was ein Lächeln ins Gesicht.

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Damit reihe ich mich nun bei Wochenende in Bildern ein :-)

Täschlein aus Nussverpackungen

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Schon lange reizte es mich, Täschchen aus Milka-Verpackungen zu nähen. Wen wundert es, denn die sind halt Lila. Da ich aber relativ wenig Schokolade esse und Milka Schokolade nicht unbedingt mein Ding ist, musste ich nun an was anderem üben.

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Da Nüsse bei mir immer gehen, sammelte ich nun seit Monaten die Verpackungen und so habe ich nun endlich mal einen Teil der Verpackungen verarbeitet.

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Die Verpackungen habe ich zugeschnitten, gesäubert und mit Bucheinbindefolie beklebt und dann habe ich sie verarbeitet. Reißverschlüsse habe ich noch reichlich und einen Stoff zum Füttern fand sich auch noch in meinem Fundus.

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Die Verarbeitung klappte erstaunlich gut. Nach dem ersten Täschchen habe ich dann für die Reißverschlüsse doch lieber einen anderen Nähfuß verwendet.

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Das Wenden finde ich ein wenig beschwerlich. Vor allem als ich nur zwei kleinere Tüten verarbeitet habe.

 

Und wie man sieht, gibt es dieses Mal relativ viele Bilder. Die habe ich am Wahlsonntag gleich mit gemacht.

 

Und damit besuche ich nun folgende Linkpartys: Creadienstag, Froh und Kreativ, EinaB,  Upcycling-Love  und Taschenparty .

Und wenn SewLala nun wieder aktiv ist, meine Täschchen gehen doch als Accessoire durch oder nicht?

Pinkes Wahlwochenende

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Ich berichtete ja vor Kurzem schon, dass ich mich mehr bewegen sollte. Deshalb suche ich mir ein Fotothema, weil sinnlos durch die Gegend latschen ist nicht wirklich so mein Ding. Ok ich lasse in der Regel das Thema suchen. Ausgesucht wurde Pink und 9. Also 9 pinke Dinge galt es zu knipsen.

Die Tour war eigentlich für Freitag angedacht. Da kündigte Hermes aber einen ihrer Boten an. Da mich der Versender der Sendung per Mail darauf aufmerksam gemacht hat, die Sendung ja gut zu kontrollieren, blieb ich halt die meiste Zeit daheim.

Eigentlich mache ich meistens Briefwahl. Da ich aber Sonntags sonst nie aus dem Haus gehen, habe ich dieses Jahr gegen Briefwahl entschieden und zog deshalb heute zum Wählen und zur Fototour los.

Mittlerweile bin ich froh, erst heute gewählt zu haben. In Wiesbaden ist ja heute auch Oberbürgermeisterwahl. Seit Wochen gehen Berichte über unseren Noch-Bürgermeister durch die Presse, die ich ziemlich heftig finde. Und so toll ich grundsätzlich einen schwulen Oberbürgermeister finde, die Dinge, die er sich geleistet hat, sind in meinen Augen recht heftig.

Wen ich aber wählen sollte, wusste ich lange nicht. Der Gedanke an eine Bürgermeisterin fand ich toll und Die Grünen schickten ja eine Frau ins Rennen. Seit gestern Abend wird in einer Wiesbaden Gruppe bei Facebook konstant auf die Wahl zu einer Bürgermeisterin gedrängt. Auf den ersten Beitrag der Art reagierte unsere Oberbürgermeisterkandidatin nicht mit guten Worten über ihre Taten und Pläne, sondern verlinkte einen Artikel, in dem die CDU und vor allem die SPD so richtig durch den Dreck gezogen wurden. Damit schied sie dann endgültig aus meinen Wahloptionen aus.

Nachdem ich mal wieder zu spät ins Bett bin, folglich spät aufgestanden bin und dann noch rum getrödelt habe, zog ich am späten Nachmittag los. Bewaffnet mit meinem Müll, den ich dann gleich mal in die Tonne bringen konnte, meinem Rucksack, diversen Dingen, die ich eh noch knipsen wollte und meiner Kamera. Sogar die Wahlbenachrichtigung fand sich ausnahmsweise an. Vorsichtshalber packte ich eine pinke Wäscheklammer ein, falls sich nicht genügend PINK finden würde.

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Auf dem Weg zum Wahllokal lief ich an diesem Graffiti vorbei. Da ist eindeutig PINK drin, auch wenn man es nur schwer auf dem Foto sieht.

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Als ich das Wahllokal verließ, fiel mein Blick auf dieses weniger schöne Graffiti. Aber eh, es ist PINK.

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Nachdem ich PINK als Thema doof fand und schon rum diskutiert habe, ob rosa nicht als HELLPINK durch geht, fiel mir bei Pink vor allem die Telekom und Magenta ein. So nervig die Werbung war, sie sitzt leider fest im Gedächtnis.

Deshalb zog ich weiter Richtung Innenstadt. Dort hatte mich gestern schon das Sale Schild angelacht. Und ja, es ist PINK.

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Zwei Geschäfte weiter gibt es Grußkarten für 50 Cent – und wenn der Preis schon so schön in PINK in Szene gesetzt ist, muss der in meine Runde rein.

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Da fielen mir dann auch diverse Plakate beim Kartenvorverkauf gegenüber auf:

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Und Kaufhof wirbt groß mit einem Rabatt auf einem PINKEN Plakat.

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Laufkleidung, die PINK abgesetzt ist, haben sie auch im Sortiment:

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Einen ersten Blick wagte ich dann mal Richtung Telekom-Laden, bevor ich in die andere Richtung weiter zog.

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Weiter ging es zu Bademode in PINK – so warm wie es auf dem Plakat aussieht, war es allerdings noch nicht ganz.

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Das PINK in diesem Plakat gefiel mir endlich auch mal. Ok, ich mag die Kombination mit Türkis.

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Der Sportschuhanbieter neben dran, hat sogar Turnschuhe, die PINK abgesetzt sind:

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Ein paar Häuser verkündet ein Schild eine Frauenarztpraxis. Frauenfreundlich in PINK!

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In einem Mülleimer entdeckte ich einen PINKEN Schraubverschluss. Zum Glück hieß die Aufgabe nicht, Alex bring möglichst viele PINKE Dinge nach Hause, denn die Flasche hätte ich sonst mitgenommen.

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Und dann war da wieder was mit der Telekom. Wiesbaden hat tatsächlich noch öffentliche Münzfernsprecher. Allerdings nicht mehr viele. Hier ist einer zu sehen, mit PINKEM Logo und PINKEM Hörer. Wobei ich ja die Rote Telefonzelle, die früher gegenüber stand, viel toller fand.

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Nach Pink in Turnschuhen, musste nun Schuh Fink nach pinken Schuhen abgesucht werden. Als Teenager wäre ich für pinke Schuhe Feuer und Flamme gewesen. Pinke Schuhe gibt es auch dieses Jahr bei Fink, mein Fall wären sie aber definitiv auch als Teenager nicht gewesen.

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Apropos Teenagerzeit – so zwischen 15 und 25 Jahre stand auf sicherlich 90 % meiner Kleidung Benetton. Ich habe das Geschäft und die Klamotten geliebt. Das hat sich zwischenzeitlich ein wenig geändert. Umso erstaunter war ich, als ich im Schaufenster Polohemden sah. Die habe ich damals geliebt. Ich glaube eines habe ich sogar noch. Alle anderen haben erst in den letzten Jahren ihren Weg in den Altkleidersack gefunden, weil sie noch nicht mal mehr daheim mehr tragbar waren. Und ich weiß, dass ich damals 79 DM für ein Polohemd bezahlt habe, wenn ich sie nicht gerade im Schlussverkauf kaufen konnte. Da so oft gesagt wird, mit dem Euro wurde alles teurer, die Polohemden bei Benetton kosten heute knappe 26 Euro.

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Hätte ich 9 pinke Teile heim bringen müssen, wäre es mit Sicherheit kein pinkes Poloshirt geworden. Aber so ein Matchsack – davon hätte man mich durchaus überzeugen können.

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Auch in der Kinderkleidung kann man bei Benetton dieses Jahr PINK sehen.

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Und ein Blick auf das Shirtregal zeigt auch PINKE Shirts, in vielen Variationen.

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Danach saß ich ein wenig am Mauritiusplatz im Schatten und habe das Treiben um mich herum bewundert. Sicherlich hätte ich nun Personen in PINKER Kleidung knipsen können, aber Persönlichkeitsrechte und so.

Als ich weiter zog, fiel mein Blick auf eine weiteren weiteren öffentlichen Fernsprecher. Da stand früher keiner, denn ich kannte als Teenager wahrscheinlich jeden Fernsprecher in der Innenstadt.

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Auch Karstadt wirbt mit einer Rabattaktion – der selben, wie Kaufhof. Da beide Kaufhäuser nun unter einem Label agieren, kein Wunder.

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Mein nächstes Ziel war dann die Eisdiele neben dem Telekomladen. Ein Eis habe ich mir nach dem ich wählen war und es so schönes Wetter war, eindeutig verdient.

Unterwegs entdeckte ich allerdings noch dieses Kleid. Leider sieht man das auf dem Foto nicht so wirklich gut. Die Blume sind PINK und das war das erste Stück was ich wirklich ganz doll grausam fand!

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Nun noch der Telekomladen aus der Nähe. Auch das eine Eisbällchen der Eisdiele ist PINK.

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Auf dem Heimweg versuchte ich verzweifelt noch dieses Schild zu knipsen. Einmal weil ich es toll finde und dann weil es PINK enthält.

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Und zum Abschluss noch das Nagelstudio mit dem PINKEN Logo.

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Meine Wäscheklammer habe ich gar nicht gebraucht.

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Und ich wende mich damit nun Große Köpfe zu.

Gestrickte Spüllappen Runde 2

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Irgendwie macht mir das Stricken von Spüllappen sehr große Freude. Als ich Anfang März das erste Mal von meinen gestrickten Spüllappen berichtete, meinte ein Freund, dass Spüllappen doch wirklich nicht viel Geld kosten und ich die doch auch kaufen könnte. Mittlerweile spüle ich aber viel lieber mit meinen Spüllappen.Vor allem die Struktur hat es mir angetan. Das sie LILA sind, hat nur einen netten Nebeneffekt.

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Da Wiesbaden seit ein paar Wochen auch wieder eine Drogerie Müller hat, habe ich die bei der Neueröffnung auch mal bewundert. Nun ja, groß ist das Geschäft schon. Vor vielen, vielen Jahren, ich war noch ein Teenager, gab es schon mal einen Müller in Wiesbaden. Mit einer supertollenmegagalaktischen Plattenabteilung. Dort verbrachte ich viel Zeit und habe damals sicherlich einen Großteil zur Miete beigetragen.

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Ich spekulierte darauf, dass es im neuen Müller eine schöne DVD Auswahl geben wird. Den CDs von damals sind in meinem Haushalt DVDs gewichen. Die DVD und CD Abteilung verdient den Namen nicht. Dafür gibt es Wolle. Außerdem gabs einen Eröffnungsrabatt und so landete 2 Knäuel Baumwolle, die eh schon reduziert waren, in meinem Einkaufskorb.

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Die Wolle habe ich nun zusammen mit den Resten der letzten Aktion verarbeitet. Gestrickt habe ich mal wieder 2 Reihen rechts links und dann 2 Reihen links rechts im Wechsel. Ich habe allerdings immer eine Reihe in Türkis, dann die selbe Reihe noch mal in Lila gestrickt. So kam das Muster zustande. Gefällt mir recht gut.

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Faszinierend finde ich beim Betrachten der Fotos, wie unterschiedlich sich der Rand auf den gesamten Spüllappen auswirkt.

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Letzte Woche war ich mal wieder in Mainz und habe das schnuckelige Wollgeschäft aufgesucht. Ich wollte neue Baumwolle kaufen, aber mit Farbverlauf bitte. Die Verkäuferin zeigte mir umgehend ganz tolle Wolle. Mit 5,50 Euro war die allerdings recht teuer und ich habe erst Mal nach was günstigerem gesucht.

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Ich habe die Wolle dann doch mitgenommen, weil mich der Farbverlauf reizte. Und es ist immerhin Bio-Baumwolle. Und ich hatte keine Ruhe, bis ich die Wolle angenadelt hatte. Ich bin begeistert. Der Farbverlauf ist der Hammer, auch wenn es nicht ganz meine Farben sind. Aber irgendwie wirkt das alles gerade super.

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Die Stadt Wiesbaden hat den Quartiersplatz am Platz der Deutschen Einheit neu begrünt. Wochenlang stand da nun ein Bauzaun, der mittlerweile entfernt wurde. Ich bin gespannt, wie lange die Wiese grün bleibt. Den Unterschied zu letztem Jahr sieht man aber deutlich, deshalb habe ich dort auf dem Rasen die Fotos gemacht.

Ich reihe mich nun bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Auf den Nadeln, Liebste Maschen, Stricklust, Froh und Kreativ.

 

 

 

Die betrunkene Prinzessin zieht zu Obdachlosen

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Ich habe ja schon länger keine Handschuhe mehr gezeigt. Das mit dem Fäden vernähen ist nicht wirklich meins, denn da liegen noch ein paar Handschuhe, bei denen ich nur mal die Fäden vernähen müsste.

Nun ja, meine Prioritäten lagen gerade mal beim Nähen. Nun war ich letzte Woche mit einem Hexenschuss ein wenig gehandicapt und mir stand der Sinn nicht nach Nähen. Aber Stricken geht ja fast immer.

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Da passte es ganz gut, dass in meiner Online-Handarbeitsgruppe gerade zum Sommer-Socken-Kal aufgerufen wurde. Das Muster Betrunkene Prinzessin (zu finden bei Youtube) sollte es werden. Nun ja, nach Socken stand mir nicht der Sinn und so verwurschtelte ich das Muster eben zu Handschuhen.

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Verarbeitet habe ich drei Reste in Blautönen. Das Muster ließ sich locker flockig leicht runter stricken. Ganz nach meinem Geschmack.

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Mein Hexenschuss ist zwar besser, aber wirklich fit bin ich noch nicht. Da ich aber dringend mal mehr aus dem Haus muss, habe ich gestern Abend noch die Fäden vernäht und zog damit heute los. Ok Aufgabe war unter Anderem auch bei Tedi Wärmepflaster kaufen.

Auf dem Rückweg habe ich dann meine Handschuhe knipsen wollen. Nur die gewählten Büsche wollten nicht wie ich. Wahlweise waren auch die Handschuhe zu schwer oder der Wind zu stark.

Und der Initiatorin des Kals zuliebe, gibt es auch mal wieder Tragefotos. Mit einem Stück Berliner Mauer!

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Passenderweise gibt es seit heute auch eine neue Aufgabe für unser Handarbeitsbingo: Struktur. Da passt mein Beitrag dann wunderbar hin.

Ansonsten findet ihr mich diese Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag (schön das du wieder da bist Anke!), Auf den Nadeln, Stricklust, Liebste Maschen und Froh und Kreativ.

 

Grünes Wiesbaden

Enthält unbezahlte und unbeauftragte Werbung.

Ich bin leider ziemlich lauffaul. Um meine Kondition ein wenig zu verbessern, versuche ich nun mehr spazieren zu gehen. Spazieren gehen ist generell ja eher langweilig. Die Tage war ich schon mal unterwegs, da hatte ich aber mir selber einen Auftrag erteilt und habe bewusst die Geschäfte angesteuert, wo ich den gesuchten Artikel finden könnte.

Also brauchte ich eine neue Aufgabe – neudeutsch könnte man es sicherlich auch Challenge nennen, klingt auf alle Fälle cooler. So bat ich eine Person meines Vertrauens, die ich hiermit mal herzlich grüße, mir eine Zahl zwischen 1 und 20 zu nennen und eine Farbe. Aber nichts zu ausgefallenes und grün oder braun sollte man besser meiden.

Es wurde GRÜN – irgendwas zwischen grün und blau-grün-türkis oder so und die Zahl 11. Somit war meine Challenge komplett: 11 grüne Dinge in Wiesbaden fotografieren. Welch ein Glück, dass Wiesbaden so viele Bäume hat.

Ich zog also los. Geplant war: erst mal bei Netto mein Leergut los werden, dann von dort aus weiter durch die Stadt und dann zu einem neueren Aldi und von dort aus zur neuen Fußgängerzone und nach Hause, mit einem Umweg über Netto, um meinen Einkauf zu erledigen.

Das erste GRÜN konnte ich schon auf dem Weg zu Netto fotografieren.

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Weiter ging es dann am Unverpacktladen, Oxfam und Alnatura vorbei. Ohh wunder, die haben alle GRÜNE Schilder.

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Weiter ging es Richtung Luisen-Forum. Dort wurde am Fußgängerüberweg die Grünfläche sehr schön neu bepflanzt. Ich kann mich nicht erinnern, dass es dort schon mal so schön aussah.

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Schon beim Überqueren der Kreuzung fiel mein Blick auf das Parkhausschild. Da ist ja auch GRÜN zu sehen. Außerdem sollte man das Galeria Kaufhof Logo unbedingt fest halten, dachte ich mir. Jetzt, da Galerie Kaufhof und Karstadt fusioniert haben und es ein neues Logo gibt.

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In der Fußgängerzone musste dann auch das große Galeria Logo her halten. Denn auch dieses ist GRÜN.

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Als ich die Aktion plante, war es schön warm und ich freute mich auf einen Spaziergang in der Sonne. Warm war es heute leider nicht mehr wirklich. Deshalb verkniff ich mir auch das Eis. Aber da ist halt nun auch mal GRÜN enthalten und somit zückte ich meine Kamera.

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Ein Stück weiter drehten sich Bikinis in einem Schaufenster. Mich fasziniert so was ja total – also alles was sich dreht, bewegt und so weiter. Außerdem war auch da GRÜN zu sehen.

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Das Firmenlogo der Parfümerie Douglas ist auch GRÜN – oder sagen wir eher türkisgrün. Aber somit immerhin mal im angegebenen Spektrum.

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Gegenüber ist das Kaufhaus, welches ich mein Leben lang als Karstadt kannte. Nun ja, nun ist es Galeria Karstadt Kaufhof und das neue Logo gefällt mir definitiv gar nicht.

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Diesen Mülleimer auf dem Mauritiusplatz finde ich einfach zu cool. Und da GRÜN enthalten ist, passt er wunderbar in meine Challenge.

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Eigentlich hatte ich bei GRÜN sofort Starbucks im Kopf – obwohl ich nie Kaffee trinke und dort nicht verkehre. Nun ja, das fiel mir dann ein, als ich schon bei Aldi war und zurück laufen wollte ich dann doch nicht mehr.

Dafür erspähte mein Auge dann Grünspan an dem Brunnen vor Aldi und somit darf auch dieser Brunnen Teil meiner Fotostrecke sein.

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Nach meinem Kleineinkauf fuhr ich mit dem Aufzug im Parkhaus nach oben, denn ich wollte ja wieder Richtung Westend. Als ich das Parkhaus verließ, fiel mein Blick auf das Römertor. Ich liebe es einfach. Und da das so schön im GRÜNEN liegt …

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Während ich noch einen kleinen Rundblick wagte, fiel mein Blick auf 2 riesige Kakteen in einem Fenster.

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Nun ging es dann aber weiter die Coulinstraße lang.

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Ein Blick auf den Michelberg bescherte mir dann mal wieder was eher türkis- GRÜNES.

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Und wenn ich schon mal in dem Eck bin, dann muss auch das Holocaust-Denkmal mal wieder fest gehalten werden. Immerhin ist dort auch GRÜN zu sehen. Auf dem zweiten Bild kann man erahnen, wie windig es war.

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Auf meinem weitere Weg sah ich auch diese Mülltonnen. Ja, Mülltonnen sind nichts besonderes. Aber diese irgendwie schon.

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Schnell die Schwalbacher Straße überquert und schon war ich wieder im Westend. Auch türkische Lebensmittelhändler haben GRÜN auf ihren Schildern.

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Und nun wollte ich endlich die neue Fußgängerzone sehen. Nun ja, hier sieht man den Beginn. Mehr aufregendes ist dort leider nicht wirklich zu sehen. Wobei es schon ein wenig ungewohnt war, auf der Straße, auf der vor wenigen Wochen noch Autos fuhren, zu laufen.

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Der Gang durch diese neue Fußgängerzone war sehr unspektakulär und eher langweilig. Dafür erblickte ich um die Ecke dann ein tolles Schild mit GRÜN. Mal ein ganz anderer Grünton.

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So langsam kam ich meiner Heimat immer näher. An einer Kreuzung entdeckte ich auf einem Verteilerkasten diesen Aufkleber. Weihnachten ist zwar schon lange rum – aber eh, da ist GRÜN drauf!

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Ein Ampelmännchen in GRÜN durfte auch nicht fehlen.

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Und Wiesbaden hat auch Straßenschilder für Fahrradfahrer. Die sind ebenfalls GRÜN.

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Ich habe dann schnell noch im Hausflur meinen Einkaufstrolley geholt und zog wieder Richtung Netto. Auf dem Weg dorthin blieb mein Auge auf dem Schriftzug hängen. Die Weinstube gibt es schon lange nicht mehr. Heute ist da ein Inder oder so drinne. Aber ich verbinde den Alten Römer mit vielen Erinnerungen.

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Beim Überqueren der Straße sah ich an einer Litfaßsäule ein Plakat für eine Anne Frank Ausstellung – da muss ich mich unbedingt kundig machen, denn das würde mich durchaus interessieren. Und das Plakat sah von Weitem GRÜNlich aus.

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Das Einkaufen bei Netto war, wie eigentlich fast immer, eher frustrierend und ich bin mit fast leerem Wagen wieder nach Hause. Und diesen Baum musste ich unbedingt auch noch knipsen, weil der einfach soooo schön ist.

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Ich habe fest gestellt, dass ich mit ganz anderen Augen durch Wiesbaden gegangen bin. Sicherlich Sachen entdeckt habe, die mir so bisher nicht bewusst waren. Für nächste Woche brauche ich eine neue Challenge, denn das hat eindeutig Spaß gemacht.

Und da ich wirklich viel Freude hatte, reihe ich mich noch beim Freutag ein.