Täschlein für Kaugummis

Ich muss, immer wenn ich außer Haus bin, Kaugummi dabei haben. Wenn ich mal keinen einstecken habe, werde ich ganz unruhig.

Ich habe meinen Kaugummivorrat immer in der linken vorderen Tasche meiner Hose. Je nach Sorte fliegen die Kaugummis allerdings einzeln in der Hosentasche rum. Was irgendwie ärgerlich ist. Eine Zeit lang habe ich dann meine Kaugummis in ein kleines Metalldöschen gemacht. Was aber auf Dauer keine so tolle Idee war, weil es ständig beim Gehen komisch in meiner Tasche klimperte.

Ich dachte mir so, in der Art meiner Chipstäschchen, nur größer, wäre doch passend. Irgendwann kam mir dann die Idee, ich könnte Bratschlauch mit einarbeiten, dann ist das Täschchen waschbar und der Stoff trotzdem geschützt.

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Dann fiel mir die Two Colours Aktion ins Auge. Gelb gehört nun so gar nicht in meine Farbwelt. Und bei der Kombination von Schwarz und Gelb denke ich irgendwie immer an Biene Maja. Aber irgendwie hatte ich noch eine Tischdecke aus einem Ikeastoff hier rum liegen, bei der mir das Muster gefallen hatte. Da ist die Farbkombination Schwarz und Gelb auch vertreten.

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Gefüttert habe ich die Tasche mit einem Rest eines Herrenhemdes und einem Stück Bratschlauch. Ich habe noch einen Aufhänger aus einem Lederrest mit eingenäht. So kann ich mein Kaugummitäschchen am Schlüsselbund mitnehmen, wenn ich mal keine Hosentaschen zur Verfügung habe. Geschlossen wird das Täschlein mit einem schwarzen Kam Snap.

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Und damit reihe ich mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Upcycling-Januar, Taschen und Täschchen, Alt trifft Neu

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Geschenke zur Goldenen Hochzeit

Meine Tante und mein Onkel haben am Wochenende ihre Goldene Hochzeit feiern dürfen. Über die Einladung zu einer kleine Feier habe ich mich sehr gefreut.

Irgendwie ist es aber auch ein komisches Gefühl. Ich erinnere mich noch an die Goldene Hochzeit meiner Großeltern. Irgendwie kam mir da das Hochzeitspaar fürchterlich alt vor. Meine Tante und mein Onkel kommen mir aber gerade nicht wirklich alt vor. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur daran, dass auch ich älter geworden bin? Und der Altersunterschied nicht ganz so groß ist?

Mein Vater durfte das Geschenk besorgen. Ich durfte es dann einpacken. Irgendwie dachte ich, da muss noch was selbst gemachtes von mir dazu. Nur was schenkt man einem Paar zur Goldenen Hochzeit?

Ich habe mich dann entschlossen, mal wieder Herztäschschen zu nähen. Irgendwie passt das ja zum Thema Liebe. Ich habe dieses Mal auch kein reines Upcycling-Objekt gemacht. Für den Außenstoff habe ich Meterware verwendet. Gefüttert sind die Täschchen allerdings mit geupcyceltem weißem Stoff. Die Reißverschlüsse sind auch aus meinem Fundus und die Anhänger sind aus Lederresten. Ich habe die Täschchen an das Geschenk gebunden.

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Zu so einem Anlass braucht es auch eine Karte. Ich habe lange überlegt, wie ich diese gestalte. Nähen, Malen oder wie sonst sollte ich die Karte gestalten? Ich habe mich dann doch für das Nähen entschieden.

Aus einem der Stoffe habe ich ein Herz ausgeschnitten. Dann die Initialen des Brautpaars und die Zahl 50 appliziert.

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Dann das ganze auf eine Karte genäht. Dieses Mal eine Klappkarte und keine Postkarte.

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Und dann habe ich die Grüße via Handlettering in die Karte geschrieben. Ok es war schon sehr spät, sonst wäre das Ergebnis sicherlich noch schöner gewesen.

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Die Feier war sehr schön und ich hoffe sehr, dass sich meine Tante und mein Onkel über das Geschenk gefreut haben.

Ich verlinke mich diese Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Upcycling-Januar, Taschen und Täschchen, Herzensangelegenheiten.

Weihnachtsmitbringsel – Chipstäschchen

Ich liebe es, zu Weihnachten eine Kleinigkeit zu haben, die ich jedem schenken kann, der mir über den Weg läuft. Noch besser ist es, wenn der Gegenstand wenig kostet, schnell hergestellt ist UND es etwas ist, was (fast) jeder brauchen kann.

Dieses Jahr schwebten mir Chipstäschchen vor. Ich habe massig Einkaufswagenchips gekauft. Ok 500 Stück waren recht günstig. Natürlich in Lila <3. Stoff hatte ich daheim. Kam Snaps hatte ich auch daheim.

Ich habe mich eine gefühlte Ewigkeit durch diverse Blogs geklickt, wegen einer Anleitung. Schlussendlich habe ich das Schnittmuster dann doch selber gemacht. Das zweite Schnittmuster passte sofort. Und somit ging es ans Nähen.

Zwischenzeitlich überlegte ich, die Kordel für die Aufhänger auch selbst zu machen. Mir graute es aber vor dem Aufwand. So mussten erst mal Lederreste her halten. Ach ja, Kunstleder schmilzt, wenn man mit dem Bügeleisen dran kommt. Und schlussendlich habe ich mir einen kaputten schwarzen Lederstiefel aus einem Altschuhsack geschnappt und den zerlegt.

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Das sind nur 18 – gemacht habe ich insgesamt sicherlich über 100. Die meisten aus Stoffen aus der Altkleidersammlung. Nur die Kam Snaps sind neu.

Ich überlege nun, dieses Jahr zu Weihnachten welche an die örtliche Tafel zu spenden. Vom Aufwand her machbar. Kostspielig wird in der Größenordnung die Anschaffung der Kam Snaps und der Einkaufswagenchips. Aber mal sehen.

Damit reihe ich mich nun beim Creadienstag ein.

Alt trifft Neu, Taschen und Täschchen und der Upcycling-Januar sind scheinbar noch in der Winterpause :-)

Die Chipstäschen, die ich beim umgekehrten Adventskalender erwähnte, sind wieder aufgetaucht, auf sehr mysteriöse Weise.