Kreativer Jahresrückblick 2017

Das Jahr 2017 liegt in den letzten Zügen und ich habe mich zu einem Jahresrückblick entschieden. Nachdem ich das Jahr mit Kreativen Zielen begonnen hatte – nun ja, das Vorhaben habe ich irgendwann abgebrochen. Wobei ich sicherlich 100 Ziele erreicht habe, nur beim Me Made Mittwoch war nicht so oft vertreten.

Aufgegeben hatte ich das monatliche Posten meiner Ziele, als ich fest stellte, dass mein Monatsrückblick vom Vormonat nicht veröffentlicht worden ist. Was mich so genervt hat, dass ich die Lust verloren hatte.

2017 war definitiv ein Jeansjahr. Jeans scheint eindeutig mein Material zu sein.

Auch Babykleidung und Kinderkleidung habe ich relativ viel genäht.

Ansonsten blieb ich dem Upcycling treu. Definitiv auch mein Ding.

Zu Weihnachten habe ich mir selbst das Jersey Nähbuch für Erwachsene von Klimperklein geschenkt. Reichlich Jersey-Bettwäsche für die Umsetzung habe ich auch im Haus. Nächstes Jahr habe ich zumindest vor, mehr für mich zu nähen.

Einen guten Rutsch und ein kreatives Jahr 2018 wünsche ich allen meinen Lesern!

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Jeanskiste

Im vorweihnachtlichen Verpackungswahn habe ich diverse Kartons organisiert. Meine letzte Quelle hat leider geschlossen, also blieb nur Quelle 2. Dort wurde mein Wunsch nach leere Kartons mit einem Lachen quittiert. Man bot mir dann aber ein paar Kartons an. Besser als Nichts und zusammen basteln kann ich mir die benötigen Größen auch.

Ein Karton war besonders hübsch. Da gab es den Deckel extra dazu und der passt über die ganze Kiste. Die Kiste stand dann auch erst mal vor meiner Wohnungstür und jedes Mal wenn ich daran vorbei kam, blitzte die Idee auf, dass diese Kiste sich wunderbar als Jeanskiste eignen würde.

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Nun habe ich dieses Jahr mal wieder gewichtelt. Die Empfängerin hat großes Interesse an Upcycling. Und da ich ja massig Material daheim habe, dachte ich mir, so eine Upcycling-Kiste kommt sicherlich gut an. Andere Wünsche gab es auch noch, die ich aber ebenfalls gebraucht organisieren konnte.

Für die Kiste habe ich Jeans in breitere Streifen geschnitten und dann noch mal in Rechtecke. Der Karton wurde Bahn für Bahn mit Heißkleber eingeschmiert und dann die Jeansstücke darauf befestigt.

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Zwei Jeanstaschen habe ich auch noch angebracht. Für Kleinkram, dachte ich mir. An einer Ecke hatte ich nicht wirklich sauber geklebt und da habe ich noch ein Stück vom Bund einer Jeans aufgeklebt.

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Gefüllt wurde die Kiste mit Stoffresten, Knöpfen, Kugeln, Nähgarn, Bilderrahmen. Und ich weiß bereits, dass die Kiste voll den Geschmack getroffen hat.

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Ich habe die Kiste in Geschenkpapier gepackt und bewusst als unterstes Geschenk in die Versandkiste gepackt. Drumherum und obendrauf andere Geschenke. Und an allen Päckchen habe ich Zahlen befestigt, damit auch ja die Jeanskiste als Letztes ausgepackt wird.

Ich habe nun die letzten Wochen bewusst nichts gebloggt, was mit in das Wichtelgeschenk kam. Ich habe einen anderen Absender verwendet. Die anderen Geschenke waren auch eher nicht typisch für mich.

Das die Jeanskiste für mich absolut typisch ist und ich beim Auspacken des letzten Päckchens auffliegen würde, war mir bewusst. Aber ich wollte die Spannung ja aufrecht erhalten. Vor allem da ich in der Jeanskiste auch noch Geschenke hatte, die als von mir bekannt waren.

Die Empfängerin erzählte nun, dass sie die riesige Kiste (der Versandkarton war entsprechend groß) ausgepackt hat und da schlug ihr Lavendelduft entgegen und da wusste sie, die Kiste ist von Alex. Daran hatte ich nicht gedacht.

Die abstehenden Fäden, die mir nun erst auf den Fotos wirklich bewusst wurden, waren an sich gewünscht. Used-Look eben. Auch wenn es erst mal vielleicht als störend gesehen werden könnte.

Ich hoffe, ihr hattet ein paar schöne Feiertage :-)

Ich reihe mich diese Woche ein beim CreadienstagUpcycling-Dezember, Alt trifft Neu und der Weihnachtszauberlinkparty.

Umgekehrter Adventskalender Woche 4

Nach Woche 1, Woche 2 und Woche 3 wollte ich auch die letzte Woche weiter machen. Da ich wusste, dass kein Flohmarkt statt finden wird, musste ich mir was anderes einfallen lassen.

Die Lavendelsäckchen gingen an die Wiesbadener Tafel. Diese wurden an die Helfer verteilt. Ein paar haben mich darauf angesprochen, was mich sehr glücklich macht.

Dann hatte ich noch Täschchen für Einkaufswagen-Chips genäht. Die zeige ich demnächst noch mal ausführlicher, da ich wohl noch welche machen muss. Ich wollte damit einmal 7 Tafelkunden beehren und dann noch an die Ausgeber welche verteilen.

Am ersten Stand hatte ich die Chipstäschchen noch. Danach waren sie weg. Scheinbar sind sie mir runter gefallen und jemand hat sie eingesteckt. Das hinterlässt bei mir leider ein sehr unschönes Gefühl! Aber immerhin konnte ich vorher 4 Tafelkunden beehren und die Damen am ersten Stand haben auch jede eines bekommen. Trotzdem ärgerlich.

24 Teile habe ich aber mindestens an die Wiesbadener Tafel gespendet.

Lavendelsäckchen

Ich habe dieses Jahr für eine soziale Einrichtung vor Ort Lavendelsäckchen genäht. Schon vor Monaten habe ich begonnen die Säckchen zu nähen. Vor ein paar Wochen habe ich dann auch den Lavendel bekommen und die Säckchen mit Lavendel und Reis gefüllt.

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Ich habe natürlich nun massig Säckchen übrig – nächstes Jahr werde ich jeden mit Lavendel im Garten endlos nerven!

Paarundneunzig sind es geworden. Ich habe die Säckchen oben noch zugenäht und über die Naht Geschenkband gewickelt und dann noch Schleifchen rein gebunden. Die meisten Schleifen sind von Obst- und Gemüsenetzen und Fliegengittern.

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Mir gefallen die Lavendelsäckchen richtig gut und ich hoffe, sie kommen auch gut an.

Damit reihe ich mich die Woche bei folgenden Linkpartys ein: http://www.creadienstag.de, Upcycling-Dezember, Alt trifft Neu, Taschen und Täschchen und Weihnachtszauber.

Umgekehrter Adventskalender Woche 3

Der Advent geht diese Jahr irgendwie schnell rum. Nachdem ich in der ersten Adventswoche und der zweiten Adventswoche diverse Sachen zur Tafel gebracht habe, waren auch diese Woche mehrere Dinge unterwegs dort hin. Wobei dieses Mal ein paar Sachen direkt im Lager gelandet sind, da sie nicht der Jahreszeit entsprechend sind.

Es kamen u.a. mit: Ein Kinder T-Shirt, ein Jersey Morgenmantel, ein Espressotassenset, 1 Buch, 1 Langarmshirt und weitere Teile, an die ich mich nicht mehr wirklich erinnere. Ein Teil aus einer Spende meiner Nachbarin, die ich endlich mal weg gebracht habe.

Für die Weihnachtswoche, bei der kein Tafelflohmarkt stattfinden wird, habe ich mir was ganz Besonderes überlegt. Dazu aber nächste Woche mehr.

Jeans Upcycling für Geldgeschenke

Irgendwo stieß ich mal auf die Idee, Jeanstaschen in Bilderrahmen zu kleben und die Jeanstaschen könnte man dann ja mit Gutscheinen oder Geldgeschenken bestücken. Ich selber verschenke in dem Sinne nichts wirklich zu Weihnachten und vor allem mache ich keine Geldgeschenke oder Gutscheine.

Aber ich kenne Menschen, die das durchaus machen und für diese machte ich mich nun ans Werk. Bilderrahmen habe ich seit etwa 20 Jahren, könnten auch 25 Jahre sein, in meinem Bastelschrank. Jeans habe ich auch immer im Haus.  Ok ich habe schon lange bewusst die besonders tollen vorderen Taschen gesammelt.

In meinem Vorrat befindet sich auch Nagellack. Ein toller blauer Nagellack. Der auf den Rahmen aber eher lila schimmert. Was die Gestaltung dann doch schwieriger machte. Allerdings finde ich die Bilderrahmen in Natur auch ganz hübsch. Deshalb gab es eben eine Mischung.

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Die Knöpfe habe ich teilweise dann auch noch von den Jeans abmontiert – fragt besser nicht, was ich da rum gewürgt habe. Aber das Ergebnis mit den Knöpfen finde ich schon recht toll.

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Und bei einer Jeans fand ich die Stickerei auf der Gesäßtasche so toll, dass ich sie unbedingt verwenden musste. Außerdem habe ich auch noch ein Label eingesetzt, bzw. war innen in der Jeans der Herstellername als Band eingenäht.

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Also ich verwende ziemlich viele Einzelteile einer Jeans – die Reißverschlüsse trenne ich meistens auch noch raus. Von vielen Jeans habe ich oft nur die Nähte und den Bund als Rest über.

Damit melde ich mich die Woche bei: creadienstag, Upcycling-Dezember, Alt trifft Neu, Taschen und Täschchen und dem Weihnachtszauber.

Umgekehrter Adventskalender Woche 2

Nach letzter Woche  habe ich mich diese Woche gleich zweimal mit Gegenständen auf den Weg zur Tafel gemacht. Darunter diverse Bücher, die ich gleich dort in den Bücherschrank geräumt habe. Kinderspielzeug, welches eine Nachbarin gespendet hat und schon länger hier rum liegt. Ein Puderzuckersieb – ich hab ein neues, welches besser ist. Diverse Tüten. Ein Oberteil.

Es geht also vorwärts :-)

Jeans-Adventskalender

Vor ein paar Wochen stieß ich bei Nähfrosch auf einen Adventskalender aus Jeans. Der hatte es mir angetan. Jeans ist nun mal mein Material. Da aber bereits alle in meinem Umfeld mit einem Adventskalender versorgt sind, suchte ich nun ein Opfer.

Mir fiel dann auch jemand ein. Problem an der Sachen, sie ist Muslimin und steht gar nicht auf Glitzer Bling Bling. Aber Adventskalender gehen immer, wurde mir mitgeteilt. Nur mit dem Glitzer Bling Bling Tüdelkram wurden wir uns nicht einig. Ich mag das nämlich durchaus sehr. Und ich schwebte gedanklich schon in der Glitzerwelt.

Ich wusste, ich möchte den Adventskalender nur mit Zitaten füllen. Deshalb brauchte ich kleinere Taschen. Ich habe dann einige kaputte Kinderhosen organisiert. Erst mal einfach nur organisiert. Wie ich dann zu meiner Freude feststellen durfte, reichten die Hosentaschen der Kinderhosen für meinen Adventskalender. Mit 3 vorderen Taschen, die die verwendete Jeans hatte, brauchte ich ja nur noch 21 andere Taschen.

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An zwei oder drei Fernsehabenden trennte ich die Taschen ab. Zwischenzeitlich stolperte ich bei diversen Linkpartys auf die Idee, dass man einen solchen Adventskalender ja auch ganzjährig als Utensilo verwenden könnte. Somit war dann auch das Thema weihnachtlicher Tüdelkram vom Tisch. Denn die Idee hatte was. Ich selber mag es ja, wenn man etwas für verschiedene Zwecke verwenden kann. Die Empfängerin tickt da ähnlich.

Da ich einige farbige Hosen dabei hatte, wurde der Adventskalender auch ein wenig bunt. Was mir sehr gut gefällt.

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Da der Adventskalender das ganze Jahr als Utensilo verwendet werden soll. habe ich die Zahlen nicht direkt auf die Taschen gemalt. Ich habe kleine Wäscheklammern besorgt. In meinen Vorräten befanden sich noch Lila Sterne, die ich einfach mit Zahlen beschriftete und auf die Wäscheklammern klebte.

Da sich in meinem Haushalt irgendwie massig kleine Schokoriegel wie Twix, Snickers und Mars befanden und ich außerdem noch massig Geschenkpapierreste hatte, befüllte ich den Adventskalender doch mit Schokoriegeln und Zitaten. Ich wickelte die Schokoriegel in Geschenkpapier, wicktelte die Zitate da drum, befestigte das mit Loom Gummis und steckte das in die Taschen.

Außerdem bemalte ich einen alten Kleiderbügel mit Sternen und einen Hinweis auf die Empfängerin. Leider sieht man das auf den Fotos nicht wirklich gut. Aber so ist die Aufhängung auch gleich mit dabei.

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Die Empfängerin war auf alle Fälle begeistert. Von der Freude werde ich noch lange zehren können :-)

Diese Woche reihe ich mich nun bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Upcycling-Dezember, Taschen und Täschen, Taschen Sew Along November ,  Weihnachtszauber,  Alt trifft Neu

 

 

Umgekehrter Adventskalender

Maria von Widerstandisttzweckmaessig hat die Tage von einem umgedrehten Adventskalender berichtet. Maria ist dabei ihren Haushalt zu minimalisieren. Ich gestehe, ich finde ihre Ideen wirklich toll und versuche nach und nach so manche Idee in meinen Alltag zu übernehmen. Denn auch ich habe viel zu viel Kram.

Da ich u.a. auch dazu neige, Sachen, die weg sollen, erst mal irgendwo zwischen zu lagern, habe ich am Samstag an Maria gedacht und aus meiner Wohnung mehrere Sachen eingepackt und habe die mit zur Tafelausgabe genommen.

Die Wiesbadener Tafel bietet, außer der Lebensmittelausgabe, auch einen Flohmarkt an, bei dem für kleines Geld Haushaltsgegenstände, Kleidung und ähnliches verkauft werden. Die Preise sind wirklich klein und der Erlös fließt wieder rum in die Tafel.

Da passt die Aktion von Maria nun wunderbar. Ich werde dieses Jahr also ganz bewusst an mehreren Tagen im Advent Sachen zu diesem Flohmarkt bringen. Ab und an helfe ich dort auch mit. Und bevor ich nun alles hier noch mal hin und her schiebe, nehme ich es bewusst mit. Ziel ist es, mindestens 7 Gegenstände in einer Woche mitzunehmen.

Am Samstag habe ich eine Weihnachtsgeschenktüte, mehrere Geschenkanhänger, 2 oder 3 Christbaumanhänger und noch irgendwas, was mir nicht mehr einfällt, mitgenommen. Da aber Samstag der 2.12. war passt die Menge.

Ich werde nun jeden Adventssonntag berichten. Wobei in der letzten Woche vor Weihnachten kein Flohmarkt statt findet. Aber dafür wird mir noch eine Lösung einfallen.