HandyLadeTasche mit Paisleymuster

Ich liebe weiterhin Paisleymuster. Deshalb hatte ich vor einigen Wochen auch Bettwäsche gerettet, bei der eigentlich nur der Reißverschluss kaputt war. Die Bettwäsche durfte ja bereits zur Hose werden.

Nun brauchte ich mal wieder ein Geschenk für einen Mann. Ein Smartphone hat ja mittlerweile fast jeder – ok ich habe immer noch keines. Somit kann man(n) so ein LadeTäschchen an sich gut brauchen.

Grau-Schwarz passt ja irgendwie bei Männern immer. Ok er kennt auch meine Hose. Ihm wird aber wohl nicht bewusst gewesen sein, dass die aus Bettwäsche selbst genäht ist. Wie ich mich kenne, wird er meiner Story dazu aber nicht entkommen können.

Verwendet habe ich Reste der Bettwäsche. Innen ein schwarzer Stoff mit weißen Punkten. Den habe ich irgendwann in den 90er Jahren mal gekauft und er geriet in Vergessenheit. Also Kombistoff allerdings wirklich ideal.

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Endlich mal wieder ein Upcycling-Werk – ich gestehe, mir fällt es schwer nur neue Stoffe zu verwenden. Deshalb hopse ich damit auch zum Oktober-Upcycling und beim creadienstag bin ich auch zu finden.

Krawatte trifft Handy

Irgendwie verschenke ich ja gerne meine selbst gemachten Werke. Oftmals fällt mir auch jemand ein, der was gebrauchen könnte. Aber es gibt auch Menschen, denen man gerne etwas Gutes tun würde, für die man aber so absolut Null Ideen hat.

In meinem Leben gibt es einen Menschen, dem ich gerade unendlich dankbar für das bin, was er für mich macht. Was er vielleicht auch gar nicht machen müsste. Und ich habe keinerlei Idee gehabt, wie ich mich mal durch was selbst gemachtes bedanken könnte. Noch dazu finde ich Männer generell schwerer zu benähen.

Vor einigen Wochen entdeckte ich nun, dass er sein Handy sehr abenteuerlich an einer Steckdose hängen hatte. Und schwupps fielen mir die Handy-Lade-Taschen ein, die ich bereits schon mal genäht hatte. Also mal fix nach der Wunschfarbe gefragt.

Dunkelblau. Ich gestehe, Dunkelblau ist irgendwie nicht so wirklich mein Ding. Ich tendiere da immer zu schwarz. Warum nicht gleich schwarz, die meisten richtigen Dunkelblautöne sind doch fast schwarz. Mit dem Unterschied, dass zu schwarz alles dazu passt. Bei Dunkelblau aber nicht. So sind meine Gefühle zu Dunkelblau. Ok ich habe auch noch ein leichtes Dunkelblau-Kindheitstrauma.

Ich schob die Arbeit auch erst mal vor mir her, bis mir mein Krawattenfundus einfiel. Da ist sicherlich was dabei, wusste ich. Und dann fiel mir das Stück ein, welches ich erst vor Kurzem zusammen genäht hatte und daraus ein Utensilo gemacht hatte. Da hatte ich noch was übrig.

Mein gempimpter Schnitt war, wie sollte es anders sein, verschollen. Also habe ich einen neuen Schnitt erstellt. Grundlage ist das Handy-Lade-Täschchen von Das Haus mit dem Rosensofa, welches ich mit Zacken pimpte. Mir gefallen die Zacken einfach viel besser.

Schlussendlich bin ich nun um die Erfahrung reicher, dass Zeitungspapier eine wirklich günstige Option zum Schnitt erstellen ist, aber die Schnitte schnell reißen, wenn man sie unbeaufsichtigt und unachtsam auf der Couch liegen lässt.

Die Handy-Lade-Tasche ist mittlerweile beim Empfänger, der sich sehr gefreut hat. Farblich passte es auch. Und Upcycling ist ebenfalls ganz in seinem Sinne.

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Und damit verschwinde ich nun wieder beim creadienstag und dem Upcycling-April.

 

HandyLadeTasche mit Skulls

Ich bin gerade ziemlich frustriert. Ich habe meine Nähmaschine vor Kurzem von einem Bekannten mal sichten lassen. Das Ganze war ziemlich chaotisch und irgendwie hatten wir wohl auch andere Ansichten davon, wie die Maschine eingefädelt wird. Ich bekam sie aber zurück und dachte mir, daran soll es nun wirklich nicht liegen. Mir ging es hauptsächlich auch darum, dass die Maschine mal von innen gesäubert wird.

Nun ja sauber ist die Nähmaschine nun. Ich habe nun versucht zu nähen und war nur frustriert, da sie weiterhin nicht macht, was sie soll und was ich will. Beim letzten Versuch einer Eve habe ich an jeder Naht sicherlich 10x den Faden neu eingefädelt. Und ich hab echt alles versucht, was mir spontan einfiel. Besseres Nähgarn zum Beispiel. Stiche lässt die Nähmaschine auch weiter aus. Nun stehe ich zwar da, wo ich vor drei Wochen schon stand, aber es ist gerade fürchterlich frustrierend.

Nun habe ich noch die Nähmaschine meiner Mutter hier stehen. Die generell hochwertiger ist als meine. Allerdings sind beide Pfaff Maschine. Beide aus letztem Jahrhundert. Die Maschine meiner Mutter nun ja die zickt auch. So näht sie zwar rückwärts, aber wenn man den Schalter mal gedrückt hat und wieder los gelassen hat, näht sie weiter rückwärts. Ab und an frisst sie auch den Stoff.

Da ich aber unbedingt noch was nähen wollte, dachte ich mir, für das Projekt brauchst du keine Rückwärststich. Nun ja ich hatte alles von ständig neu einfädeln, bis Stoff fressen, Fadenknoten hinten usw. Ich habs nun aufgegeben. Leider fällt mir auch nichts ein, als die Nähmaschinen in den Pfaff Laden nach Mainz zu bringen, was finanziell leider nicht drin ist. Wo lasst ihr eure Maschinen denn mal durchsehen?

In dem geerbten Nähkästchen fand sich auch Stopfgarn. Ich habe Stopfen in der Schule gelernt. So vor gefühlten 100 Jahren. So versuchte ich mich die Tage am Socken stopfen. Angeregt von widerstandistzweckmaessig die sich ja für Reparieren statt Wegschmeißen ausspricht. Ich persönlich trage bevorzugt Golfsocken – sprich Löcher stören mich selten. Aber ab und an ist es echt peinlich. Und so schnappte ich mir eben die Tage ein paar Socken. Die ansonsten schlicht in den Müll gehören. Wo sie nun auch landen werden, da die Löcher entschieden zu groß zum Stopfen sind.

Somit heute ältere Werke. Ich habe ja bereits HandyLadeTaschen gezeigt. Hier eine Version aus einem Stoff mit Skulls. Da steht die Empfängerin besonders drauf. Innenstoff ist ein grünes Cordstoff, der mal Teil meines Lieblingshemdes war.

Und damit husche ich nun trotzdem zu creadienstag und zum Upcycling-Dienstag.

HandyLadeTäschchen aus Lieblingsstoff

Als ich die HandyLadeTäschchen aus Krawatten nähte, gab es auch noch eines aus meinem Lieblingsstoff. Da das beim Posten letzter Wochen aber auf dem Weg als Geschenk war, muss ich es nun nach reichen.

Zum Verschließen keinen Knopf. Ich habe ein Vögelchen ausgeschnitten, mehrfach Vliesline drunter gebügelt und fest genäht. Zu dem Geschenk gab es dann noch ein TaTüTa, welches u.a. einen der Stoffe enthielt.