Willbert im Jeans-Sorgen-Wunderland

Heute möchte ich Euch Willbert vorstellen. Willbert ist eine Art Kuscheltier mit Reißverschlusstasche. Allgemein wohl auch unter dem Namen Sorgenfresser bekannt. Entstanden ist er aus einem geliebten Stoff mit Elchen (ok könten auch Renntiere sein). In der Anleitung wird der Bauch an sich aus Streifen gearbeitet, was mir aber nicht gefiel.

Willbert bewacht auf dem Foto diverse Jeansabschnitte. Ich bin nämlich eigentlich dabei Jeanstaschen zu nähen. Als ich damit anfing, zog ich meine Kisten, die mit Jeans gekennzeichnet waren, hervor und stellte fest, brauchbare Jeans sind da nicht mehr wirklich drin.

Ich habe aber noch Jeans organisieren können, die ansonsten in der Altkleidersammlung gelandet wären und war erst mal damit beschäftigt, alle nicht benötigten Teile zu entfernen.

sorgenfresser

Willbert beehrt heute auch den 250. creadienstag und er darf auch mal beim Upcycling-Oktober vorbei schauen, auch wenn er nur Teile des Upcycling-Projektes bewacht.

Marmorlebkuchen mit Alibi-Apfel

Viele Familien haben ja Familien-Backrezepte. Bei uns gibt es so was leider nicht. Wobei ich aber eine große Auswahl an Rezepten habe, die ich immer wieder backe.

Irgendwann durfte ich mal einen Kuchen probieren, den ich einfach genial fand. Als ich das Rezept endlich erhalten habe, war ich doch sehr verwundert, dass es sich um Lebkuchen vom Blech handelt. Denn mit den typischen Lebkuchen hatte dieser Kuchen wenig gemeinsam – außer die Gewürze.

Ich variiere ja gerne mal. Die Gewürze oder Nüsse austauschen oder den Teil halbieren und mit Kakao „färben“. Das Rezept ist schnell gebacken und man bekommt einen wunderbar saftigen Kuchen.

marmorlebkuchen

Auf dem Bild gab es noch einen Alibi-Apfel dazu.

Das Rezept – die Änderungen, die ich vornehme, schreibe ich dazu.

Zutaten:

350 Gramm Mehl

300 Gramm Zucker

1 Vanillinzucker (oder 3-4 Teelöffel selbst gemachten Vanillezucker)

1 Backpulver

100 Gramm gemahlene Haselnüsse (ich verwende grundsätzlich Mandeln)

1 Päckchen Lebkuchengewürz (hier variiere ich – statt dem Lebkuchengewürz Zimt oder Zimt und Anis)

250 ml Milch

150 Gramm flüssige Butter oder Margarine

2 Esslöffel Honig (ich verwende hier gerne die Reste oder kristallisierten Honig)

4 Eier

Nach Wunsch Backkakao

Zubereitung:

Ich gebe in der Regel Milch, Honig (hier kann man wunderbar seine Honigreste los werden) und Butter in einen Topf und lasse die Butter schmelzen.

Dann die trockenen Zutaten und die Eier unterrühren. Die Masse wird recht flüssig!

Ich habe nur einen Teil der Masse auf das Backblech und unter den Rest noch Backkakao gerüht und dann über die helle Masse gegeben. Beim Backkakao mache ich immer nach Gefühl.

Auf einem Backblech bei 170 Grad 20 Minuten backen.

Wer mag kann noch eine Schokoladenglasur drauf machen. Ich habe auch schon einen Klecks geschmolzene Schokolade drauf gemacht und M&Ms rein gedrückt.

Da der Kuchen sich super eignet um irgendwelche Reste los zu werden oder auch sehr gut mit Schokoladenhasen oder Schokoladennikoläuse, die man schmelzen lässt, verzieren lässt, reihe ich mich mal in den Upcycling-Oktober ein.

Vom Bett zum Discounter

Ich versuche gerade mein Leben ein wenig zu minimieren. So räumte ich Letztens auch mein Schrankfach mit Bettwäsche und Tischwäsche auf und fragte mich, ob ich die vorhandenen Mengen wirklich brauchen würde. Die eine Bettwäsche gefiel mir zwar noch gut, aber ich weiß, auf dem Bett möchte ich sie nicht mehr haben. Bei der anderen Bettwäsche fehlte der Kopfkissenbezug. Kann also Beides weg und ich habe mehr Platz.

Einkaufsbeutel kann ich immer gebrauchen. So verarbeitete ich die Bettwäsche nun zu Einkaufsbeuteln. Und dabei fiel mir auch ein weißer Stoff mit Punkten und Karos in die Finger – ich vermute, das war auch mal Bettwäsche. Als Henkel habe ich ein altes Laken in Streifen geschnitten. Irgendwie reichte die Bettwäsche nicht für Henkel.

Ein paar Einkaufsbeutel habe ich schon verschenkt. Die kamen gut an.

Bettwäsche ist wirklich sehr ergiebig für solche Aktionen. Ich habe aus einem Bezug 6 Taschen raus bekommen und ich nähe eher größere Beutel.

Diese Bettwäsche finde ich ja wirklich hübsch, aber es fehlt der Kopfkissenbezug.

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Diese Bettwäsche habe ich geliebt, aber sie entspricht nicht mehr meinen Träumen vom schönen Bett.

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Dieser Stoff fiel mir aus meinen Stoffbergen ins Auge. Ich fand die Idee, beide Seiten unterschiedlich zu gestalten, sehr ansprechend.

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Damit wende ich mich nun dem creadienstag zu – kann mir jemand sagen, warum nicht mehr über die Webseite verlinkt werden kann? Wie ich mittlerweile feststelle, kann ich mich gar nicht verlinken 😦

Und ich bin heute eindeutig auch ein Fall für den Upcycling-Oktober und Taschen und Täschchen.

Kosmetiktücherboxen hübsch verhüllt

Kennt ihr diese Kosmetiktücherboxen? Ich kenne sie vom Sehen aus der Drogerieabteilung, ich verwende sie allerdings nicht. Allerdings kenne ich eine Menge Menschen, die diese Kosmetikücherboxen. Nun wurde ich gebeten eine Hülle dafür zu nähen.

Ich suchte lange im weltweiten Internet nach einem Schnittmuster. Fündig wurde ich erst bei Youtube. Dort fand ich eine sehr ansprechende Anleitung von congabaeren , die ich nur empfehlen kann. Besonders gut gefällt mir, dass sich die Hülle wenden lässt.

Der erste Versuch eines Schnittmusters trieb mich bald in den Wahnsinn, weil ich mal wieder nicht ganz bei der Sache war. Nun habe ich aber ein passendes Schnittmuster. Leider bin ich auch um die Erfahrung reicher, dass jede Firma andere Normen hat. Ich bleibe deshalb erst mal bei den Kosmetiktücherboxen von DM.

Mein erster Versuch:

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Prompt durfte ich noch eine Hülle fertigen. Dieses Mal in für mich typischen Stoffen. Der tolle Stoff mit Peacezeichen und ein Rest einer Tasche, die ich vor Jahren mal für meinen E-Book-Reader genäht hatte:

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Und wenn ich nun schon dabei bin, habe ich noch drei weitere Hüllen gemacht. Alle mit dem Eulenstoff und zwei mit Peace-Zeichen und einmal mit einem Stück der Paisley-Bettwäsche. So Bettwäsche ist ja schon sehr ergiebig!

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Ich verlinke mich nun noch beim Creadienstag und dem Upcycling-Oktober.

HandyLadeTasche mit Paisleymuster

Ich liebe weiterhin Paisleymuster. Deshalb hatte ich vor einigen Wochen auch Bettwäsche gerettet, bei der eigentlich nur der Reißverschluss kaputt war. Die Bettwäsche durfte ja bereits zur Hose werden.

Nun brauchte ich mal wieder ein Geschenk für einen Mann. Ein Smartphone hat ja mittlerweile fast jeder – ok ich habe immer noch keines. Somit kann man(n) so ein LadeTäschchen an sich gut brauchen.

Grau-Schwarz passt ja irgendwie bei Männern immer. Ok er kennt auch meine Hose. Ihm wird aber wohl nicht bewusst gewesen sein, dass die aus Bettwäsche selbst genäht ist. Wie ich mich kenne, wird er meiner Story dazu aber nicht entkommen können.

Verwendet habe ich Reste der Bettwäsche. Innen ein schwarzer Stoff mit weißen Punkten. Den habe ich irgendwann in den 90er Jahren mal gekauft und er geriet in Vergessenheit. Also Kombistoff allerdings wirklich ideal.

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Endlich mal wieder ein Upcycling-Werk – ich gestehe, mir fällt es schwer nur neue Stoffe zu verwenden. Deshalb hopse ich damit auch zum Oktober-Upcycling und beim creadienstag bin ich auch zu finden.