Jeanskissen – Jeans Upcycling

Ich kam vor Kurzem drauf Jeanskissen zu nähen. In der Art habe ich bereits aus Stoff eine Tasche und einen Rucksack genäht. Das ist allerdings Jahre her. Ich habe das Design nun eben mit Jeans ausprobiert und war ganz angetan vom Ergebnis. Somit stand fest, dieses Jahr gibt es Jeanskissen als Geschenk. Jeans hatte ich im Haus, Füllmaterial auch und nackter Stoff fand sich ebenfalls.

Ich ging damit auch locker flockig ans Werk. Aus den geplanten um die 20 Kissen wurden schlussendlich 9. Ich habe die Arbeit doch ein wenig unterschätzt.

Zum Füllen verwende ich ja aussortierte Kissen. Ich hätte da eindeutig vorher rein sehen soll. Kissen 1 hatte lauter Schaumstoffstreifen drin. Die anderen Kissen hatten so kleine Wattebällchen. Also insgesamt alles Füllmaterial, welches eine riesige Sauerei hinterlässt.

Zwischen Jeansstreifen, Jeansabschnitten und Füllmaterial saß ich da und nähte meine Kissen. Ok an sich nähte ich die tageweise, wie ich sie eben brauchte. Von den ersten 3 Kissen gibt es auch noch Bilder – danach fehlte mir die Zeit. Bzw. ich habe schlicht vergessen, sie zu fotografieren.

Das hier war der Prototyp.

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Die zwei folgten.

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Alle sind etwa 45×45 Zentimeter groß. Verwendet wurden mindestens 10 Sorten Jeans – ich habe irgendwann den Überblick verloren, bzw. habe ich zwischendurch noch für Nachschub gesorgt. Zwischenzeitlich musste auch meine Lieblingsjeans dran glauben.

Außer den Kissen gab es noch Kerzen – denen widme ich aber einen anderen Blogbeitrag.

Mein letzter creadienstag für dieses Jahr.

Und ich stelle mit erstaunen fest, dass ich diesen Monat noch gar keine Upcycling-Werke gezeigt habe.

Ich habe außerdem fest gestellt, dass Jeans eindeutig mein Material sind – so vielseitig einsetzbar, immer zeitlos und passt irgendwie zu allem.

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Schokoladen Weihnachtsbäume als kleine Präsent

Ich kann leider keine Weihnachtsgeschenke zeigen – ich nehme an einer Wichtelaktion teil und die Leute kennen meinen Blog. Aber schlauerweise habe ich die Schokoladen Weihnachtsbäume nicht in mein Wichtelpaket gepackt. Ok ich hoffe, dass ich dies nicht getan habe.

Ich habe in der Weihnachtszeit gerne ein Geschenk, welches sich in größerer Menge relativ schnell und preisgünstig herstellen lässt. Bei Schnabelina stieß ich auf die Schokoladen Weihnachtsbäume. Die sind, mit ein wenig Übung, recht fix hergestellt. Beim ersten Versuch verzweifelte ich noch an den Tütchen aus Backpapier.

Ich habe mittlerweile 2 Sorten Kügelchen im Haus – ich habe schlussendlich darauf verzichtet. Die Dingen wollten nicht wie ich.+

schokobaum1schokobaum2

Ich habe mich auch mit nur Gummibärchen als Dekoration zufrieden gegeben. Mir gefallen die kleinen Mitbringsel allerdings recht gut. Ich habe sie in durchsichtiger Folie verpackt und sie kamen bisher super an.

Ein wenig war das auch als Upcycling-Projekt gedacht. Ich dachte mir so, das bereits verwendete Backpapier von meinen Vanillekipferl würde sich wunderbar eignen und würde der Schokolade noch mal eine besondere Note geben. Was ich nicht bedacht habe, dass dieses Backpapier fettig ist und sich deshalb nicht wirklich gut kleben lässt.

Trotz allem bin ich aber ein Fall für den creadienstag.

Weihnachtsbäckerei Teil 2

Ich habe nochmals gebacken. Am Sonntag Abend klebte nicht nur meine Küche, sondern ich gleich mit. Aber die Spuren sind mittlerweile beseitigt. Dafür durfte ich heute meinen Herd föhnen – die Story dazu gibt es dann irgendwann anders.

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1 Butterplätzchen mit Keksstempeln – nette Idee, aber mir sind die Plätzchen zu groß. Und ich habe nun ewig nach einem passenden Rezept gesucht – mein Dank geht hier an meine Patentante.

2 Zimtsterne – ok und Zimtherzen

3 Schoko Schneeflocken mit Glitzer – die Silberkügelchen hatte ich an sich für was anderes gekauft. Dafür sind sie zu klein. Auf die Plätzchen passen sie wunderbar.

4 Linzer Augen – meine Patentante backt die tollsten Linzer Torten. Ich werde nie den Moment vergessen, in dem meine Mama vor Jahren (oder eher Jahrzehnten) sagte, in dem Päckchen von deiner Patentante ist was leckeres drin. Die Linzer Torte auspackte und zu mir sagte, dass die echt lecker ist. Das war irgendwie ein nettes Ritual, Mama und ich die Linzer Torte aßen. Denn weder Vater noch Bruder mögen sie – ok sie haben nie probiert. Mein Glück!

Da ich mit Torte aber wenig anfangen kann, habe ich Plätzchen daraus gebacken. Das habe ich vor Jahren schon mal versucht. Dieses Mal sind sie besser geworden!

5 Makronen

6 Mars-Tannenbäume – irgendwo habe ich ein Rezept für After Eight Plätzchen. An sich eine nette Sache. Nun hatte ich zwei Mars im Haus, die ich an sich nicht wirklich mag. Ich dachte mir, dann kann ich ja die After Eight ersetzen. Ich sollte das nächste Mal nur darauf achten sie kleiner zu machen – also die Marsriegel.

7 Makronen

8 Mohn Schneeflocken

9 Marskugeln – ich gestehe, ich hatte keine Lust mehr auf Ausstechen.

10+11+12 Makronen

Ich weiß spontan nicht mehr, was ich genau in den Makronen habe. Mandeln sind auf alle Fälle überall drin. Dann teilweise Schokolade, verschiedene Gewürze oder Mandelblättchen.

Diesen Beitrag widme ich Udo, denn es sind definitiv über 20 Sorten zusammen. Von einer Sorte (ebenfalls Makronen), gibt es kein Foto.

Außerdem wende ich mich nun noch dem creadienstag zu.

 

Weihnachtsbäckerei Part 1

Bei mir ist zumindest hier im Blog momentan ruhig. Ich hatte noch eine oder zwei Mammutaufgaben auf dem Tisch. Eine habe ich zumindest mal beendet.

Außer Nähen, Handarbeiten und Basteln, backe ich sehr gerne. Besonders zu Weihnachten. Es gibt Leute, die mich schon im Sommer danach fragen, ob ich auch Weihnachtsplätzchen backen werde.

Letztes Wochenende habe ich begonnen. Immerhin 8 Sorten – wobei ich bei drei Sorten gleich die doppelte Menge gemacht habe.

Und typisch Chaos-Alex habe ich mir auch schon den ersten SuperGau geleistet. Ich hatte aus den Eiweißen eine Makronenmasse gemacht. Unter einen Teil habe ich Kokosraspeln und die Masse zu Kokosmakronen verarbeitet. Unter den Rest sollten Mandeln. Nun ja, als ich die Küche sauber hatte, mir mein Abendessen machen wollte und vorm Fernseher abschalten wollte, entdeckte ich die restliche Makronenmasse im Kühlschrank. Die habe ich dann am nächsten Tag verbacken.

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1- Schneebälle – super lecker, nur sind die mir dieses Jahr nicht so wie gewünscht aufgeplatzt

2- Husarenkrapfen

3- Schogglis

4- Kokosmakronen

5- Schneeflocken

6- Schokoladen-Kokos-Makronen

7- Vanillekipferl

8- Terrassenplätzchen

Ich überlege noch, ob ich die Rezepte, die ich zum Teil perfektioniert habe, hier veröffentlichen soll. Hat denn jemand Interesse daran?

Upcycling habe ich tatsächlich mal nicht gemacht – wobei ja an sich Eiweißverwertung und so …. aber Kreativ war ich und somit eile ich geschwind noch zum Creadienstag.