Handschuhe für Obdachlose 3

Ich bin weiter am Stricken von Handschuhen für Obdachlose. Beim letzten Paar habe ich ausnahmsweise mal alle Fäden gleich vernäht und deshalb kann ich euch die neuesten vor den anderen zeigen.

Eigentlich hatte ich gestern bereits einen Beutel mit diversen Handarbeiten dabei, um diese zu Fotografieren. Dann war das Wetter blöd und es ergab sich keine Gelegenheit. Nach einer größeren Runde Hausarbeit bin ich heute erst recht spät einkaufen gegangen und habe den Beutel mal auf gut Glück mitgenommen.

Ich blieb auf dem Heimweg dann irgendwo stehen, kramte mein Täschlein und meine Kamera raus und zog auch bereits einen Handschuh an, um den zu knipsen. Und dann blieb ein junges Pärchen hinter mir stehen. Das fand ich dann so doof, dass ich weiter zog.

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Leider war es auch schon ein wenig dunkel. Aber immerhin Tageslicht! und kein elektrisches Licht in meiner kleinen Bude.

Verstrickt habe ich drei verschiedene Wollknäuel. Ein dickes Garn und zwei dünnere Garne, die ich zusammen genommen habe. So sind die Handschuhe schön warm ohne steif zu sein.

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Ich habe dieses Mal ein rechts-links-Muster gestrickt. 2 Reihen je 2 rechts und 2 links und dann zwei Reihen 2 links und 2 rechts. Beim Bund habe ich wieder verschränkte rechte Maschen verwendet.

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Die Handschuhe sind wieder ein wenig größer, als für meine Hände. Männerhände sind doch größer als meine Hände, auch wenn ich nicht gerade damenhafte Händchen habe.

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Und damit reihe ich mich nun bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Froh und Kreativ, Liebste Maschen, Stricklust und SewLaLa.

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Wie aus HandyLadeTäschchen Hängeaufbewahrungen wurden

Ich verschenke zu Weihnachten ja gerne Dinge, die man in irgendeiner Form gebrauchen kann. Netter Nippes ist nicht wirklich mein Ding. Außerdem halte ich es meistens so, dass ich was handarbeite, was ich an alle verschenken kann. Oder eben an möglichst viele Menschen verschenken kann.

Ein Smartphone hat mittlerweile fast jeder. Deshalb fiel meine Wahl letztes Jahr auf HandyLadeTäschchen. Ok es gab noch einen anderen Beweggrund, den ich euch aber ein anderes Mal erzähle.

Außerdem ist es in meinem Sinne, wenn ich irgendwas upcyclen kann. An Krawatten kommt man relativ einfach dran. Meine sind mehr oder weniger aus einem Altkleidersack.

Ich habe also fleißig Krawatten aufgetrennt. Immer ein paar zusammen genäht und habe dann mit meinem Schnittmuster ein wenig probiert, wie es am besten passt. Was nicht immer einfach war und ich zwischenzeitlich dann doch noch mal zusammen nähen musste, bevor ich weiter machen konnte.

Zwischenzeitlich habe ich mich mit der Vlieseline rum geärgert, die ich im Haus hatte. Vom Stoffmarkt. Die war halt günstig. Bisher hatte ich mit der Vlieseline auch gute Erfahrungen gemacht. Nun ja, scheinbar hat der Händler die Marke geändert, denn die hielt irgendwie gar nicht gut.

Was aber halt doof ist, wenn einem das an einem Wochenende passiert. Also werkelte ich fröhlich und leicht verärgert weiter.

Ich präsentierte stolz meinen Kolleginnen meine bisherigen HandyLadeTäschchen. Irgendwie haben alle, außer mir, ein Smartphone. Die fanden meine HandyLadeTäschchen auch sehr schön. Nun ja, sie verwenden sie aber mittlerweile anders. Für die Lesebrille zum Beispiel.

Das finde ich eigentlich eine nette Idee. Denn man kann die Täschchen ja wunderbar wo hinhängen und eben was rein machen. Ich kann mir die Täschchen auch wunderbar am Kleiderschrank vorstellen, da hat man ja meistens Schlüssel, wo sie wunderbar dran hängen könnten. Oder auch am Griff der Wohnungstür oder Schranktüren oder oder oder.

So wurden also aus meinen HandyLadeTäschchen Hängeaufbewahrungen. Wobei ich die Täschchen, die ich verschenkt habe, mit einem Zettel dazu verschenkt habe, auf dem ich knapp beschrieb, für was sie eigentlich gedacht sind, aber das man sie eben auch als Hängeaufbewahrung einsetzen kann.

Und wie es so ist, wenn man in Massen arbeitet, dann passieren auch Fehler. Den hier stellte ich erst fest, als ich die Täschchen zeigte. Seht ihr den Fehler auch?

Grundlage für die HandyLadeTäschchen war mal wieder ein von mir umgearbeiteter Schnitt vom Haus mit dem Rosensofa. Mittlerweile habe ich den Schnitt weiter verwandelt. Aber davon berichte ich ein anderes Mal.

Ich reihe mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Froh und Kreativ, Taschen und Täschchen, Happy Recycling

Socken für Obdachlose 1

Ich habe es schon ein paar Mal erwähnt, ich bin gerade dem Sockenstrickwahn verfallen. Da ich so viele Socken nicht selber tragen kann, meine Familie selbstgestrickte Socken ablehnt, suchte ich nach einer anderen Möglichkeit. Irgendwo stieß ich auf eine Aktion, bei der selbstgestrickte Socken für den Kältebus in Köln gesammelt werden. Das finde ich eine gute Sache.

Mir liegt es allerdings am Herzen, vor Ort Menschen zu unterstützen. Deshalb habe ich beschlossen für Wiesbadener Obdachlose Socken zu stricken. Und wenn ich hier nicht weiter komme, dann sicherlich in Mainz.

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Da ich selber wenig Geld zur Verfügung habe, habe ich in einer Strickgruppe, die ich hier mal herzlich grüße :-), nach Wollresten gefragt. Denn auch aus Resten können wirklich schöne Socken entstehen.

Ein paar Tage später trudelte hier ein riesiges Paket ein, in dem sich superviel Wolle befand. Welche Freude. So konnte ich gleich los legen. Da in dem Paket auch ganze Knäuel Wolle waren, zum Teil auch mehrere einer Sorte, brauchte ich nur ein passendes Muster zu suchen.

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Leider habe ich mir die Quelle nicht notiert, aber das Muster gefällt mir. Die Socken waren auch sehr fix gestrickt und so kann ich hier gleich mal mein erstes Paar präsentieren.

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Was ich mit den Resten der Wolle dieser Socken gemacht habe, kann ich sicherlich nächste Woche präsentieren.

Noch mal einen herzlichen Dank an die Spenderin – mein Strickwahn und ich sind sehr glücklich :-)

Und ich reihe mich nun ein beim: Creadienstag, Stricklust, Auf den Nadeln, Froh und Kreativ.

 

Kreativ-Welt 2017

Am Wochenende stand ja mal wieder die Kreativ-Messe in Frankfurt an. Die ist für mich ja Pflicht und ich freue mich das ganze Jahr darauf. Dieses Jahr war ich mal in Begleitung unterwegs und ich bin nun um die Erfahrung reicher, dass man zu Zweit wesentlich länger braucht. Leider wurde nämlich die Zeit knapp.

Ich habe mich mit dem Kaufen ein wenig zurück gehalten, vor allem weil ich eh so viel Material daheim habe. Es hat mich aber auch nichts wirklich angesprungen.

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Snap Pap wollte ich unbedingt haben. Das habe ich nun. Und Kordel oder so was. Da habe ich mich spontan für Lederschnüre entschieden. Was ich damit vorhabe, zeige ich euch demnächst.

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Webband stand eigentlich auch auf meiner Liste. Allerdings für was ganz anderes. Nun ja, mir fiel dann Webband mit Städten ins Auge. Da mein Bruder ganz großer Hamburg-Fan ist, musste das Hamburg-Webband mit. Ich habe aber noch keinen Plan, was ich damit mache. Aber mir wird sicherlich noch was einfallen.

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Den rechten Stoff kann man auf dem ersten Bild nur schwer erkennen. Paisleymuster – ich liebe es :-).

Und damit melde ich mich nun beim Creadienstag.

 

Brownie Cookies für den Nähnachmittag

Ich bin mal wieder zu einem Nähnachmittag eingeladen. Da es ja gestern nicht so sehr heiß war, ergab sich für mich die Möglichkeit was aus meiner Küche mit zu bringen. Ich schwankte zwischen Brownies und Cookies. Irgendwie bin ich letztens in einem Blog auf ein Cookie Rezept gestoßen. Ich habe mir das Rezept nur leider nicht abgespeichert. So wurde eben Google mit Cookies und Blog gefüttert und ich stieß dabei auf dieses wundervolle Brownie Cookie Rezept.

Die Cookies sind wirklich schnell gemacht. Das Spülen der „vielen“ schokoladenverschmierten Schüsseln nimmt mehr Zeit in Anspruch.

Lecker sind sie auch geworden und ein Teil meiner Osterschokoladensammlung konnte ich auch gleich verwenden. Und die Cookies nehme ich gleich in einer alten Gebäckdose mit.

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Und somit wandern meine Cookies jetzt nicht nur zum Nähnachmittag, sondern auch zum creadienstag und zur Rezepte Linkparty.

Streifenshirt mit Schleife

Ich habe die Tage für die Tochter einer Freundin genäht.

Das erste Werk war der Schnitt Qutaschkopf. Der Schnitt war wirklich einfach zu nähen. Irgendwie brauchte ich mehr Zeit dazu mich aufzuraffen.

Verwendet habe ich ein ausgedientes T-Shirt. Den Bund unten konnte ich mit einarbeiten und konnte mir so das Säumen unten ersparen. Als Hingucker habe ich aus dem Stoff noch eine kleine Schleife mit Knopf angenäht. Oben habe ich keinen Bund eingefügt, sondern nur den Stoff umgenäht.

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Meine Freundin war begeistert. Könnte aber auch daran liegen, dass wir beide Lila mögen.

Heute bin ich Gast bei folgenden Linkpartys: creadienstag, Upcycling-Mai, Kostenlose Schnittmuster Linkparty, Kiddikram, Made4Girls.

 

Patchworktäschlein in Blau

Weil immer Lila ja langweilig wird, gab es nun mal ein Patchworktäschlein in Blautönen.

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Gefüttert habe ich dieses Mal mit einer weißen Tischdecke.

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Den Reißverschluss habe ich dieses Mal wieder mit Stoffen an den Enden eingesetzt – sicherlich gibt es dafür einen Fachbegriff, der mir aber gerade nicht geläufig ist.

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Und an der Seite wieder einen Schlaufe.

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Einen Teil der Stoffe kennt ihr sicherlich. Wie z.B. die Tischdecke. Ich bin mir allerdigs nicht mehr sicher, ob ich einen gebrauchten oder neuen Reißverschluss verwendet habe. Ich habe den einfach aus meinem Reißverschlussüberraschungssack gezogen.

Das Täschlein sieht aus wie ein Kulturbeutel nur kleiner und passt deshalb auch zum Monatsmotto des Taschen Sew Along.

Damit melde ich mich nun noch beim creadienstag, Upcycling-Mai, Taschen und Täschchen, Taschen Sew Along Mai.

Birthday Top

Zu meinem vierzigsten Geburtstag bedachten mich viele Internetfreunde reichlich. Ein Teil des Geschenkes habe ich in Stoffe investiert. So landete auch ein Lila Stoff mit Paisley-Muster bei mir. Ok ich sehe da Lila und ich sehe da Paisley-Muster. Offiziell heißt er Dancing Drops aus dem Haus Hamburger Liebe.

Ich wusste schon damals, ich möchte mir daraus ein Top nähen. Nur die zündende Idee fehlte mir. Da ich aber gerade dabei bin meine Stoffberge zu Tops zu verarbeiten, fiel mir der Stoff wieder in die Finger. Sehr passend hatte ich die Tage mal wieder Geburtstag und nähte mir aus dem kostbaren Geschenk ein Birthday Top.

Sonnig war es zum Glück. Wobei ich grundsätzlich immer ein Jäckchen trage, welches ich zum Foto machen ausgezogen habe. Ansonsten wäre es doch auf Dauer ein wenig kühl gewesen?

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Man merkt, ich bin kein wirklich gutes Modell. Es ist so ungewohnt, selbst fotografiert zu werden.

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Leider habe ich mich Abends beim Geburtstagsessen bekleckert und man sieht den Fleck tatsächlich – ich schäme mich ein wenig.

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Und den tollen Stoff möchte ich euch nicht vorenthalten.

Ich finde es eine total schöne Idee aus dem Stoff eines Geburtstagsgeschenkes ein Geburtstagsgeschenk an mich selbst zu nähen. Und bedanke mich hier ganz besonders bei Holger und Andrea, die die damalige Überraschung damals so schön geplant haben. Und mein besonderer Dank geht natürlich auch an jeden, der sich damals an der Aktion beteiligt hat. Ich denke heute noch mit Freude daran.

Ich hopse nun noch schnell zum Creadienstag und für 12 Letters of Handmade Fashion und ihrer Gastgeberin Frühstück bei Emma bewerbe ich mich damit auch mal.

Reparieren ist nachhaltig – Slip

Ich hatte ja bereits mal erwähnt, dass ich im letzten Jahr Slips bei Primark gekauft habe. Sicherlich aufgrund der Arbeitsbedingungen etc.pp. nicht besonders toll. Um so mehr ärgerte es mich, dass bei einem Slip der Gummi sich von der Hose trennte. Aber wie war das: Wer billig kauft usw?

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Früher hätte ich den Slip einfach weg geschmissen. Aber da ich ja mittlerweile weiß, wie man einen Gummi an eine Unterhose näht, habe ich mich daran eben versucht.

Ich habe dafür keine 5 Minuten gebraucht. Die meiste Zeit nahm es in Anspruch, die Unterfadenspule neu zu bespulen und die Nähmaschine wieder einzufädeln. Ok zwischenzeitlich war auch die Garnrolle leer.

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Verwendet habe ich einen Stretchstich und bin nach wenigen Stichen auf ZickZack im Stretchmodus umgestiegen.

Somit bin ich die Woche nicht nur ein Fall für den creadienstag und den Upcycling-Mai, sondern auch für Fix It – Reparieren ist nachhaltig.

Zentangel – Flut

Ich gebe es zu, mich reizen Zentangel. Wobei ich letzte Woche noch ein wenig rum experimentiert habe.

Hier meine Werke. Gearbeitet habe ich hauptsächlich auf DIN A 4 Blättern. Verwendet habe ich diverse Fineliner und einen Pilot Frixion Ball Tintenroller.

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Hier noch eines auf einem halben DIN A 4 Blatt – ja das entspricht DIN A 5, aber ich bin da ja übergenau und ich hab einfach ein DIN A 4 Blatt gefaltet.

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Und hier habe ich das DIN A 4 Blatt in 4 Teile unterteilt. Erst wollte ich die einzelnen Teile auseinander schneiden. Dachte mir dann aber, falls sich das jemand ausdrucken möchte, dann ist es in DIN A 4 geschickter. Auseinander schneiden kann man die einzelnen Teile ja immer noch und zum Beispiel auf eine Postkarte kleben.

Ich habe hier einzelne Schlagwörter verwendet. Und natürlich Alex – weil das eben mein Rufname ist, bzw. rufen mich die meisten Menschen so und ich kann mich damit identifizieren.

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Mein Scanner und ich werden noch ein wenig experimentieren. So ganz gefallen mir die Scans nämlich nicht. Und mir fiel jetzt auf, dass ich ja bei Alex einen Zeichenfehler drin habe und schäme mich eine Runde.

Ich habe im oberen Menü den Punkt Zentangle eingefügt. Dort stehen die einzelnen Werke auch als PDF zum Ausdrucken zur Verfügung. Ich würde mich natürlich über Bilder eurer fertigen Werke freuen.

Und damit wäre ich mal wieder ein Fall für den Creadienstag.