Socken für Obdachlose 11

Ich bin erstaunt, dass ich tatsächlich schon das 11. Paar Socken aus meiner Strickaktion Socken für Obdachlose zeigen kann.

Gestrickt habe ich dieses Mal Secret Shell Socken. Wobei ich 16 Maschen pro Nadel hatte und den Mustersatz pro Nadel zweimal über 8 Maschen gestrickt habe.

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Ich habe allerdings wieder bei den Zehen begonnen und das Muster sowohl auf dem Fußrücken, wie auch dem Schaft gestrickt. Ich befürchte allerdings, das Muster ist nicht wirklich dehnbar und die Socken sind somit eher für schlanke Füße geeignet. Beim nächsten Mal würde ich das Muster vom Bund her stricken und den Fuß glatt rechts stricken.

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Statt des Umschlages habe ich eine Masche zugenommen. Also aus einer Masche eine rechte Maschen und eine rechts-verschränkte Masche gestrickt. So entstehen keine Löcher, die es bei dem Umschlag geben würde.

Damit reihe ich mich nun bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Auf den Nadeln, Stricklust, Froh und Kreativ.

 

 

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Kurztrip nach München

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Vor Kurzem ist meine Tante verstorben. Sie lebte in der Nähe von München. Mein Vater und ich reisten deshalb zu ihrer Beerdigung. Da aber so eine Reise an einem Tag mit dem Zug kaum zu bewerkstelligen ist, haben wir noch einen Tag in München dran gehängt. Also an einem Tag hin, auf die Beerdigung und Trauerfeier, in München eine Nacht übernachten, am nächsten Tag dann Sightseeing und gegen Abend wieder zurück nach Wiesbaden.

Ich war zwar am Donnerstag Abend schon mit meinem Vater in der Münchener Innenstadt, hatte aber leider keine Kamera mit dabei. Am Freitag habe ich mich mit Freunden getroffen, die ich aus dem Internet kenne und die ebenfalls in der Nähe von München leben.

Mein Freund kennt meine „Leidenschaft“ für den Holocaust und Gegen Rechts. Deshalb überraschte er mich mit einem Besuch des Gerichtssaals, in dem die Geschwister Scholl zum Tode verurteilt wurden.

 

Alleine das Gebäude hatte es mir schon angetan, ohne das ich wusste, was sich dahinter verbergen würde. Auch von innen ist es sehenswert.

 

Wobei die Sicherheitsbestimmungen nicht ohne sind. Da ich gefühlt meinen halben Hausstand in den Hosentaschen habe, dauerte die Sicherheitsüberprüfung ein wenig. Aber das war es echt wert!

 

Von dort aus ging es zum Stachus. Ich gestehe, so Brunnen mit Fontänen sind ebenfalls genau mein Ding. Da hat München scheinbar einige von.

 

Ich war als Jugendliche mal alleine zu Besuch bei meiner Tante und ihrem Mann. Damals hatte ich den Wunsch das Deutsche Museum zu sehen. Leider war es an den Tagen, an denen ich dort war, wohl nicht geöffnet. Dieses Mal konnte ich es aber zumindest von außen bewundern.

 

Ich glaube aber, die Gegend drum herum hat mich mehr begeistert.

 

Es folgten weitere Kirchen, deren Namen ich nicht mehr weiß. Außerdem noch das dazu gehörige Wohnheim einer der Kirchen.

 

Weiter ging es zum Englischen Garten. Ich gestehe, ich bin verliebt. Alleine der wäre es wert nach München zu ziehen.

 

Zum Monopteros sind wir ebenfalls hoch gestiegen und haben die Aussicht bewundert.

 

Und der Chinesische Turm durfte natürlich auch nicht fehlen.

 

Ich würde auch weiterhin bei diesem Schild einen Bogenschießplatz erwarten.

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Das nächste Highlight war das Schloss Nymphenburg.

 

 

Mir haben es vor allem die Parkanlagen angetan. Ok da war auch irgendeine Ausstellung von goldenen Männerbüsten. Nach Erdogan habe ich momentan ein wenig genug von goldenen Männerbüsten.

 

Über den Rotkreuplatz und den Viktualienmarkt ging es noch zum Marienplatz. Wobei ich Viktualienmarkt und Marienplatz noch von meinen letzten Besuchen kannte, die allerdings schon fast 30 Jahre her sind.

 

In Erinnerung an meine Tante H. – auch wenn wir wenig Kontakt hatten, werde ich dich vermissen!

Und ein großes Lob an meine Stadtführer Kevin+Heike.

Da ich das Wochenende mit erholen von der stressigen Tour verbracht habe und die einzige größere Aufgabe das bearbeiten der Fotos war, verlinke ich mich noch bei WiB. Ok meinen Koffer werde ich noch ausräumen.

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Ich hatte Anfang August schon Fotos von den Socken gezeigt, die ich heute präsentiere. Damals allerdings noch im Entstehungsprozess.

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Fertig sind die sie schon länger, nur bis hier her haben sie es noch nicht geschafft. Da ich ein wenig im Stress bin, gibt es diese Wochen auch nur Bilder aus meinen eigenen 4 Wänden.

Ich habe mal wieder Hebemaschen gestrickt, die haben es mir angetan. Dieses Mal auch nur eine Sorte Wolle, die von alleine ein tolles Farbenspiel lieferte. Den Bund stricke ich nun immer mit rechts verschränkten Maschen, weil ich finde, das sieht einfach sauberer aus.

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Und damit reihe ich mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Auf den Nadeln, Stricklust, Froh und Kreativ.

 

12 von 12 in Wiesbaden

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Das schöne Wetter heute musste ich einfach nutzen. Nach einer Runde im Haushalt, schnappte ich mein Fahrrad und fuhr an den Warmen Damm. Eine Parkanlage in Wiesbaden. Ok das Foto ist vom nach Hause kommen, denn mein Tag endete leider anders als geplant.

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Wie immer saß ich auf einer der Wiesen und habe gelesen und gestrickt. Man sieht die Bäume schon braun werden, während es noch um die 30 Grad hat. Irgendwie ein komisches Gefühl – geht es euch auch so?

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Immerhin habe ich an der zweiten Socke die Ferse fertig und kann nun heute Abend am Schaft weiter machen.

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Mein E-Book-Reader durfte auch mit. Momentan lese ich eine Dystopie. Zwar ein Kinderbuch, aber wirklich spannend.

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Ich bekam auch Besuch von Enten – erste eine, dann zwei. Ich hoffe ja sehr, dass ich nicht die Persönlichkeitsrechte der Tiere verletze!

 

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Auf der Heimfahrt musste ich noch an meinem geliebten Weiher vorbei. Leider ist die Wiese dort dieses Jahr sehr unbequem, weswegen ich eine andere Wiese eben vorziehe.

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Überbleibsel der Biennale sind auch noch zu sehen. Zumindest das Rewe-Plakat hätte man ja schon mal entfernen können. Aber nun ja.

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Den Baum bewundere ich schon länger und musste nun einfach ein Foto machen. In Natura sieht der noch toller aus.

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Zurück ging es über die Allee an der Wilhelmstraße.

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Dort konnte ich auch meinen geliebten Weiher noch mal aus einer anderen Perspektive bewundern.

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Auch am Dernsches Gelände kam ich vorbei und konnte Rathaus und Marktkirche noch im Foto festhalten.

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Ich schrieb ja letztens darüber, dass man versucht hat, am Platz der Deutschen Einheit das Westend und die Innenstadt miteinander zu verbinden. Dazu wurde unter anderem dieses Gebäude gebaut. Welches aber eher eine Schranke zwischen Innenstadt und Westend ist.

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Eigentlich wollte ich noch Einkaufen gehen. Leider bin ich mit dem Fahrrad gestürzt. Dem Fahrrad geht es gut, meine Kamera hat den Sturz auch überlebt. Mir geht es auch gut, es ist alles noch dran. Ich befürchte, morgen wird mein Gesicht bunt schillern und meine Handgelenke schmerzen auch leicht. Glücklicherweise passierte das am Platz der Deutschen Einheit und ich war bald daheim. Aber zum Einkaufen hatte ich keine Lust mehr.

Mit diesem Beitrag reihe ich mich bei 12 von 12 bei Draußen nur Kännchen ein.

Socken für Obdachlose 9

Nach dem Trubel die letzten beiden Wochen, kehrt vorerst mal ein wenig Ruhe ein. Somit kann ich mal wieder ein Paar Socken für Obdachlose zeigen.

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Die Wahl fiel dieses Mal auf ein Garn, welches so gar nicht meine Farbkombinationen hat. Orange und Pink finde ich persönlich eine schreckliche Kombination. Zum Glück war es nur ein Restknäuel.

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Das habe ich mit einem Wollknäuel kombiniert, welches schwarz, grau, weiß und rot gemustert ist. Das harmonierte erstaunlich gut miteinander.

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Wie immer Toe Up und mit Bumerangferse. Dieses Mal mal wieder mit Hebemaschen. Die haben es mir ja irgendwie angetan. So kommt auch das ein wenig ungewöhnliche Garn anders zur Geltung, als wenn ich dieses pur verstrickt hätte.

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Diese Woche bin ich bei folgenden Linkpartys zu finden: Creadienstag, Upcycling-September, Auf den Nadeln, Stricklust, Froh und Kreativ.

Rock gegen Rechts – auch eine Form von #Wirsindmehr

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In Hessen finden dieses Jahr noch Wahlen statt und somit geht es gerade ein wenig rund. Vor ein paar Wochen besuchte ich schon eine Demonstration in Wiesbaden gegen die AfD im Landtag. Da wurden Jugenderinnerungen an die Friedensbewegung Anfang der 90er Jahre wach. Schon damals besuchte ich immer wieder Demonstrationen gegen Rechts.

Das Thema ist nun leider wieder sehr aktuell und es freut mich, dass sich gerade so viele Menschen positionieren. Auf besagter Demo wurde auch auf Rock gegen Rechts am 1.9. in Frankfurt aufmerksam gemacht.

Erster Gedanke: Boah geil, muss ich hin. Die nächsten Tage kam ich eher ins Wanken. Traute ich mir das noch zu? So viele Menschen, so große Stadt? Nach dem es dann in Chemnitz knallte, war mir klar, ich muss nach Frankfurt. In meinen Augen ist jeder Mensch wichtig, der sich in irgendeiner Form klar gegen Rechts zeigt. Und da ist so eine Veranstaltung doch eine klare Botschaft.

So fragte ich mal bei Online-Freunden nach, ob wer Lust hat mit zu gehen. Und so halbspontan entschieden sich zwei sehr nette Frauen mit zu gehen.

Am Donnerstag präparierte ich aber erst mal meinen Rucksack. Irgendwie schoss mir der Gedanke durch den Kopf, dass sich ein Peace Zeichen wunderbar auf meinem schwarzen Rucksack machen würde und nach dem ich tagelang mit der Idee schwanger ging, schritt ich zur Tat.

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Appliziert aus einem Lila Stoff mit Blumen. Das war irgendwann mal eine Bluse, die ich bereits zerkleinert hatte, um den Stoff zu was Neuem zu verarbeiten. Und so ein wenig Flower-Power ist doch durchaus passend oder nicht?

Am Samstag ging es gegen Mittag dann los. Rucksack gepackt, Bus und S-Bahn. Zum Glück kenne ich mich in Frankfurt ein wenig aus und so fand ich den Opernplatz recht einfach. Auch meine Verabredungen kamen bald. Schon irgendwie faszinierend, wir kennen uns seit vielen Jahr aus einer Community, aber ich hatte beide noch nie getroffen und erkannte beide trotzdem sofort.

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Der Opernplatz füllte sich nach und nach immer mehr. Menschen, jeden Alters, verschiedener Nationalitäten waren zu sehen. Und alles ging so friedlich ab. Im eher konservativen Wiesbaden wäre das so wahrscheinlich gar nie möglich. Also friedlich wäre es in Wiesbaden auch gewesen, aber ob man da so viele Generationen zusammen bekommen hätte?

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Das Wetter spielte auch mit. Nicht so heiß, wie die letzten Wochen, aber auch noch nicht so kühl, wie es sonst der September so mit sich bringt. Also wirklich passend. So passend, dass wir nach einem kurzen Abstecher auf das Weinfest in der Fressgass´und einem Besuch der Stände rund um den Opernplatz, dem Konzert auf einer angrenzenden Wiese lauschten.

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Der Opernplatz liegt ja direkt bei den Bank Türmen und ich finde es total schön, wie viel grün in der Gegend doch zu sehen ist. Wobei ich den Opernplatz, mit der Alten Oper und den vielen Altbauten und alten Lampen irgendwie ja schöner finde.

Ich selber bin ja ganz stolz darauf, dass Alex im Westerland fast heutnah sehen konnten. Ich wäre alleine NIE so nah an die Bühne gegangen.

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Viele Fotos habe ich nicht gemacht. Wir waren mehr mit uns und dem Konzert beschäftigt. Deshalb musste ich gestern jemand bitten, doch ein Tragefoto meines Rucksacks zu machen.

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Wie man sehen kann, ist das Denkmal von Erdogan zwischenzeitlich entfernt worden. Ok zwischenzeitlich ist hoch gegriffen. Noch in der Nacht meines letzten Posts musste die Feuerwehr Erdogan entfernen, da es zu Ausschreitungen kam. Ich habe den Schritt ehrlich gesagt sehr begrüßt.

Chemnitz ist leider für eine Besuch bei #Wirsindmehr zu weit entfernt gewesen.

Ich bedanke mich bei meinen beiden netten Begleiterinnen, die den Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Das werden wir sicherlich mal irgendwann wiederholen!

Ein großes Lob an die Veranstalter und allen Beteiligten. Geile Show!

Und somit reihe ich mich ein beim Creadienstag und dem Upcycling-September.