Zucchiniwoche – Zucchinikuchen

Ich bin immer noch dabei, meine Monsterzucchini zu verarbeiten. So langsam geht es aber auf ihr Ende zu.

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So langsam geht es ihrem Ende zu. Da ich gestern den ganzen Tag unterwegs war, hatte ich am Mittwoch bereits einen Zucchinikuchen gebacken. Ich habe das Rezept bei Einfachbacken gefunden. Eines der schnelleren Rezepte und alle anderen Zutaten hatte ich im Haus.

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Nachdem ich im Sommer immer mal wieder Probleme mit Mehlmotten habe, schütte ich alle Nüsse, die von der Weihnachtsbäckerei übrig sind, in leere Marmeladengläser. Sollte ich tatsächlich noch mal Mehlmotten in einem Glas entdecken, kann ich das ganze Glas entsorgen.

So habe ich eben Nüsse aus diesem Vorrat genommen. Da ich kein Problem mit Haselnüssen oder Mandeln habe, beschrifte ich die Gläser leider auch nicht. Somit weiß ich nicht mit Sicherheit, ob ich Mandeln oder Haselnüsse verarbeitet habe, denn die sehen gemahlen sehr gleich aus.

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Das wurde dann gestern leider zum Problem, denn ich habe die kleinen Zucchinikuchenwürfel u.a. auch zum Stricktreff bei Kiko mitgenommen und dort sind einige Leute dabei, die keine Haselnüsse vertragen.

Ich habe meinen Kuchen trotzdem großzügig verteilen können und die 3 Stückchen auf den Bildern sind die letzten Stücke des Bleches. Ok ich hab noch den Rand.

Gebacken war der Kuchen schnell und einfach. Ich habe mehr Zucchini gerieben, als im Rezept angegeben waren. Nach dem ich dann aber die Flüssigkeit raus gedrückt hatte, waren es weniger Zucchini. Was aber dem Kuchen nicht geschadet hat. Und der Kuchen war wunderbar saftig!

Und da ich die Reste meiner Weihnachtsbäckerei mit verarbeitet habe, reihe ich mich noch bei Maria ein.

Weitere Zucchinrezepte:

Kartoffel-Zucchini-Käse-Puffer

Zucchinigemüse mit Nürnbergern und Röstkartoffeln

besondere gefüllte Zucchini

Maultaschen-Zucchini-Pfanne

 

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Zucchiniwoche – besondere gefüllte Zucchini

Ich habe die Tage eine riesige Zucchini zu verarbeiten. Und somit gibt es täglich ein Rezept mit Zucchini.

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Gestern war ich ein wenig faul und so musste es was Schnelles geben. Deshalb habe ich 6 Scheiben meiner Zucchini abgeschnitten. Jeweils 3 habe ich mit Gouda belegt, dann die leeren 3 Scheiben drüber gelegt und die einzelnen Päckchen mit Dörrfleisch umwickelt.

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Die so gefüllten Zucchinischeiben habe ich dann mit Kroketten im Backofen gebacken.

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Bisher habe ich vor allem Würstchen auf die Art gefüllt. Die Variante mit Zucchini war aber definitiv mindestens genauso lecker und das werde ich nun öfters mal machen.

Bisherige Zucchinirezepte:

Kartoffel-Zucchini-Käse-Puffer

Zucchinigemüse mit Nürnbergern und Röstkartoffeln

Zucchiniwoche – Kartoffel-Zucchini-Käse-Puffer

alexzucchini1Ich habe am Samstag eine riesige Zucchini geschenkt bekommen. Ich gestehe, ich habe sie Walpurga getauft. Und wenn das noch nicht spleenig genug ist, ich werde nun täglich vorstellen, was ich aus Walpurga gezaubert habe. So hypertolle Bilder wie bei den großen Kochblogs, wird man bei mir allerdings nicht finden.

Am Samstag musste erst noch Ofenkäse weg und den habe ich mit Pellkartoffeln verzehrt. Die restlichen Pellkartoffeln habe ich dann am Sonntag mit Zucchini und Käse zu kleinen Puffern ausgebacken. Das komplette Rezept in Kurzfassung gibt es unten.

Die Kartoffeln habe ich gepellt und gerieben.

Dann schnitt ich ein Stück meiner Zucchini ab und habe auch diese gerieben. Die Bilder der geriebenen Zucchini sind aber soo unscharf, dass ich darauf verzichte, sie zu zeigen.

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Käse hatte ich auch noch im Kühlschrank und auch den habe ich gerieben.

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Zwei rote Lauchzwiebeln fanden sich auch noch. Ich könnte nun sagen, ich habe sie wegen der Farbe verarbeitet – ehrlicher wäre, die mussten weg.

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Nun durfte alles in eine Schüssel, bevor ich zur Würzung schritt.

Geplant war an sich Ei und Mehl zuzugeben. Nachdem ich die bisherigen Zutaten aber vermengt hatte, war ich der Meinung, die Masse bindet genug. Innerlich dachte ich: Boah toll, wenn ich kein Ei dran mache, dann sind die sogar vegan! Nun ja, mir fiel dann irgendwann noch ein, dass ich ja Käse verwendet habe und die Pufferchen dann eh nicht mehr vegan sind.

So wanderten dann kleine Mengen in eine Pfanne mit heißem Öl. Und da stellte ich dann fest, dass die Masse definitiv keine Puffer gibt, sondern doch zu weich ist.

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Also eine zweite Pfanne auf den Herd gestellt, Öl rein und in meine Puffermasse kam ein Ei und Mehl. Und dann klappte auch das Backen viel besser.

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Und so sahen meine Pufferchen dann aus, als sie fertig waren. Und die waren noch dazu megalecker.

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Zutaten:

Pellkartoffeln, geschält und gerieben

Zucchini gerieben

Käse gerieben (ich hab Gouda genommen)

Zwiebeln oder Lauchzwiebeln in dünnen Halbringen

1 Ei

Mehl

Salz, Kräuter der Provence und eine Grillgewürzmischung

Zubereitung:

Alle Zutaten vermengen, so viel Mehl dazu geben, dass sich die Masse ein wenig formen lässt. Öl erhitzen und mit zwei Esslöffeln kleine Puffer formen und in das heiße Fett gleiten lassen. Von beiden Seiten braten, bis sie die gewünschte Bräune haben.

Ich wende mich dann mal zu Gustas Rezeptelinkparty und reihe mich auch bei Marias Resteküche ein.

Mal sehen, wie lange es dauert, dass ich Zucchini nicht mehr sehen kann :-)

Krümelmonstermuffins

Was für ein Wort, für diese kleinen und niedlichen Leckereien. Krümelmonstermuffins. Angelehnt an das Krümelmonster aus der Sesamstraße. Da werden Kindheitserinnerungen wach.

Ich habe für einen Kindergeburtstag gebacken. Ich habe mir selbst als Vorgabe gemacht, dass ich einen Teil meiner Backzutatensammlung los werde. Ich habe mal wieder viel zu viel Backzutaten für meine Weihnachtsbäckerei gekauft. Und es sollte für Kinder geeignet sein.

Da erinnerte ich mich daran, dass ich vor Jahren schon mal Krümelmonstermuffins gebacken hatte. Und die Idee gefiel mir dann auch und ich legte los. Für die Muffins habe ich mein Rezept für Lebkuchen verwendet. Das Lebkuchengewürz habe ich weg gelassen.

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Dann habe ich Kokosraspeln mit blauer Lebensmittelfarbe eingefärbt. Ich hatte tagelang blaue Finger. Ich sollte das nächste Mal wirklich daran denken, Handschuhe anzuziehen. Für dieses Mal kam der Gedanke zu spät.

Als die Muffins ein wenig abgekühlt waren, habe ich Zuckerguss angerührt und den mit blauer Lebensmittelfarbe eingefärbt. Damit habe ich die Muffins einzeln bestrichen und dann in die gefärbten Kokosraspeln gedrückt.

Nachdem ich alle Muffins so bearbeitet hatte, habe ich aus Marzipan kleine Kugeln geformt. Für die kleinen, braunen Punkte habe ich Marzipan mit Kakao eingefärbt und kleine Kugeln geformt und auf die Augen gedrückt. Die Augen habe ich dann mit Zuckerguss auf den Muffins befestigt. Zum Schluss habe ich Kekse klein geschnitten und einen Schlitz in die Muffins geschnitten und die Keksstücke rein gesteckt.

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Da ich reichlich von diesen niedlichen Muffins hatte, habe ich ein paar am nächsten Tag meinen Kolleginnen mitgebracht. Ganz stolz packte ich meine Dose aus. Alle fanden sie niedlich. Meine Chefin packte einen aus, machte ein Foto und meinte dann, das Bild habe ich nun als Whats App Bild. Ein größeres Lob kann es nicht geben oder?

Mich findet ihr die Woche beim Creadienstag, Rezepte-Linkparty und Froh und Kreativ.

LilaWunderSterne im Backchaos

Ich backe für Weihnachten immer viele Plätzchen. Dieses Jahr war ich relativ spät dran. Allerdings möchte ich die Plätzchen auch nicht ewig aufheben. Also passt das zeitlich durchaus.

So stand ich dann vorletzten Samstag gegen Abend in meiner Küche und habe Plätzchenteige, die gekühlt werden müssen, anrühren wollen. Es blieb dann beim Wollen. Ich stellte nämlich bald fest, dass mein Buttervorrat nicht ausreichen wird. Ok ein Päckchen Butter aus meinem Eisfach sah so komisch aus und ich hab sie, wie sie war,entsorgt.

Meine Küchenwaage machte auch nicht wirklich was sie sollte. Zum Glück habe ich noch eine auf Vorrat. Die zwar auch nicht wirklich das machte, was ich wollte, aber im Endeffekt ihren Zweck erfüllt hat.

Nochmal aus dem Haus wollte ich aber nicht mehr wegen der Butter. So habe ich nur einen Teig angerührt. Allerdings auch nur, weil ich Butter und Schokolade schon geschmolzen hatte. Dafür sollte es dann zum Abendessen Kartoffelpüree geben.So habe ich massig Kartoffeln geschält und geschnitten, damit ich am Sonntag aus dem restlichen Kartoffelpüree einen Auflauf machen kann.

Nun was soll ich sagen? Mir sind die Kartoffeln angebrannt. Ich habe die obere Schicht zwar noch halbwegs retten können, aber so wirklich toll war das nicht. Damit war mein Küchenwochenende dann auch gelaufen.

Am Montag habe ich mich dann erstmal mit Sanella eingedeckt. Ich hab gleich mal 3 Kilogramm eingepackt. Man weiß ja nie. Im Laufe der Woche landeten dann noch andere Backzutaten im Einkaufswagen. Auch nach dem Motto: Man weiß ja nie!

Am Samstag, es war schon Spätnachmittag, habe ich dann endlich die Teige anrühren wollen. Als ich meine Mehldose anhob, dachte ich nur: Warum ist die so leicht? Nun ja, da ich am Mittwoch schnell Lebkuchen vom Blech gemacht hatte,war nun nicht mehr viel Mehl da.

Da war ich dann erstmal ziemlich gefrustet. So gefrustet, dass ich eben noch Mehl kaufen gegangen bin. Auch hier gleich mal 5 Kilogramm. Mehl braucht Frau ja immer. Als ich am Sonntag dann was aus meinem Küchenschrank kramte, lachte mir noch ein Päckchen Mehl entgegen. Egal, dann hab ich eben 6 Kilogramm Mehl, rede ich mir das nun schön.

Ich habe Sonntag allerdings erst relativ spät begonnen. Und jedes Jahr wieder verteufle ich die Zimtsterne, die eindeutig mein aufwendigstes Weihnachtsgebäck sind. Ok, ich sollte vielleicht einfach mal größere Ausstecherle verwenden.

Heute folgten dann noch ein paar weitere Plätzchen. Ohne große Katastrophen, nix verbrannt, alles lecker.

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Ihr seht hier: (im Uhrzeigersinn) Zimsterne, Zimtplätzchen, Schneebälle, Schneeflöckchen, Vanillekipferl und in der Mitte Schokoeulen.

Und ich reihe mich nun beim Creadienstag ein.

Brownies mit M&Ms, Mars und Snickers

Ich hatte letzte Woche Besuch und da musste was Gebackenes her. Ich selber liebe ja Brownies. Diese Brownies liebe ich besonders. Ich wollte allerdings nicht noch Zutaten kaufen und es saß jemand mit am Tisch, die keine Schweinegelatine isst, so habe ich mich an vorhandenen Zutaten bedient.

Das Topping bestand aus roten M&Ms, die ich klein gemacht habe. Ich dachte an sich, die rote Hülle wird evt. schmelzen. Das tat sie dann aber nicht. Außerdem habe ich noch Mars und Snickers Sticks in feine Scheibchen geschnitten.

Für den Teig habe ich außerdem einen Osterhasen eingeschmolzen. Ok der hatte mehr Gewicht und die restliche Schokolade kam zerkleinert noch ins Topping. Damit mein Topping sich gut verteilen lässt, denn dank Snickers und Mars war die Masse sehr klebrig, habe ich noch ein paar gemahlene Mandeln unter die Menge gegeben.

Der Teig war dann sehr hell, weil ich Vollmilchschokolade verwendet hatte. Ich mag aber lieber dunkle Brownies und so habe ich noch Backkakao unter den Teig gerüht.

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Die Brownies waren ausgesprochen lecker. Mars und Snickers bestehen ja zum Teil aus Karamell, was dem Topping eine besondere Note gab. Dazu die Nüsse aus den M&Ms – lecker.

Verlinkt bei: Creadienstag und der Rezepte Linkparty.

Brownie Cookies für den Nähnachmittag

Ich bin mal wieder zu einem Nähnachmittag eingeladen. Da es ja gestern nicht so sehr heiß war, ergab sich für mich die Möglichkeit was aus meiner Küche mit zu bringen. Ich schwankte zwischen Brownies und Cookies. Irgendwie bin ich letztens in einem Blog auf ein Cookie Rezept gestoßen. Ich habe mir das Rezept nur leider nicht abgespeichert. So wurde eben Google mit Cookies und Blog gefüttert und ich stieß dabei auf dieses wundervolle Brownie Cookie Rezept.

Die Cookies sind wirklich schnell gemacht. Das Spülen der „vielen“ schokoladenverschmierten Schüsseln nimmt mehr Zeit in Anspruch.

Lecker sind sie auch geworden und ein Teil meiner Osterschokoladensammlung konnte ich auch gleich verwenden. Und die Cookies nehme ich gleich in einer alten Gebäckdose mit.

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Und somit wandern meine Cookies jetzt nicht nur zum Nähnachmittag, sondern auch zum creadienstag und zur Rezepte Linkparty.

Wirsing-Nudeln überbacken

Die Tage las ich im Netz ein interessantes Rezept für Wirsing-Nudeln. Ich habe das nun aber so abgewandelt, dass es ein neues Rezept ist. U.a. weil ich die benötigten Zutaten nicht im Haus hatte, andere Dinge verwendet werden mussten und mir manches auf meine Weise besser gefallen hat.

Zutaten:

1 Wirsing, 1 Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch, 1 Päckchen Nudeln nach Wahl, Mascarpone (ich hatte so einen 500 Gramm Becher da), 2 Eier, Gemüsebrühe, Salz, Paprikagewürz, ca. 250 – 300 Gramm geriebenen Gouda

Zubereitung:

Wirsing putzen, in Streifen schneiden und waschen. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Knoblauch schälen und würfeln. Zwiebeln und Knoblauch in ein wenig Öl anbraten. Den Wirsing dazu geben und mit Gemüsebrühpulver und Salz würzen. Kurz anbraten. Dann mit kochendem Wasser ablöschen. Die Nudeln dazu geben. Bei Bedarf noch Wasser auffüllen. So lange köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind. Dabei immer wieder um rühren.

Nudeln und Wirsing mit einer Schaumkelle in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Die Brühe aufkochen und einreduzieren und ein wenig abkühlen lassen.

Käse reiben. Mascarpone mit Brühe verrühren. Zwei Eier unterrühren. Evt. abschmecken – ich gebe ja gerne ein wenig Paprikapulver für die Farbe mit dazu. Den geriebenen Käse unterrühren.

Nudeln und Wirsing in eine gefettete Auflaufform geben. Die Käse-Ei-Mischung drauf verteilen.

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Nun könnt ihr die Pracht in den Backofen schieben. Ich habe meine Wirsing-Nudeln bei 160 Grad etwa gute 30 Minuten gebacken und dann den Ofen noch mal für gute 10 Minuten voll aufgedreht.

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Ich habe Spiralnudeln verwendet, weil ich keine anderen Nudeln im Haus hatte. Bandnudeln würden sich aber besser anbieten.

Die Wirsing-Nudeln waren durch den Mascarponeguss sehr saftig. Die wird es sicherlich mal wieder geben.

Und mein Rezept liefere ich nun bei Gustas Rezepteparty ab!

Pfirsich-Erdbeer-Kuchen

Ich hatte heute Besuch und wollte diesen mit Kuchen beglücken. Im Vorfeld dachte ich mir so, da steht noch eine Dose Pfirsiche im Vorratsschrank und da könnte ich ja mal wieder den Pfirsichkuchen meiner Tante draus machen.

Im ursprünglichen Rezept werden Preiselbeeren dazu verwendet. Preiselbeeren sind teuer und ich wollte irgendwas verwenden, was ich eh vorrätig habe. Irgendwie habe ich massig Marmelade, die ich eigentlich nur zum Backen verwende. Mittlerweile so viel, dass ich für die paar Plätzchen im Dezember eindeutig genug habe. So fiel meine Wahl auf ein Glas Erdbeermarmelade statt der Preiselbeeren.

Ich halte mich hier auch nicht immer an das Rezept. Ich habe auch schon Sauerkirschen aus dem Glas verwendet.

Rezept Pfirsich-Erdbeer-Kuchen

Zutaten:

250 Gramm Zucker, 1 Vanillinzucker (oder 2-3 Teelöffel selbstgemachten Vanillezucker), 200 Gramm weiche Butter, 4 Eier, 150 Gramm gemahlene Mandeln, 300 Gramm Mehl, 1 Backpulver, 1 Teelöffel gemahlenen Anis

1 große Dose Pfirsiche (ich hatte halbe Pfirsiche und habe die in Schnittchen geschnitten), 1 Glas Erdbeermarmelade oder Preiselbeeren oder Kirschen und 1 Päckchen heller Tortenguss.

Zubereitung:

Pfirsiche abgießen und den Saft auffangen. Wenn man Kirschen verwendet, auch diese abgießen, den Saft kann man trinken.

Butter mit Zucker und Eiern schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Anis und Mandeln mischen und unter die Masse rühren. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Pfirsiche darauf verteilen. Die Marmelade darauf verstreichen. Ich habe sie dazu leicht erwärmt, dann ließ sie sich besser verstreichen.

Den Kuchen nun 40-50 Minuten bei 200 Grad backen. Wenn ihr, wie ich, Marmelade verwendet, geht frühzeitig mit der Temperatur runter, denn die Marmelade wird schnell schwarz.

Aus einem 1/4 Liter des Pfirsichsaftes und dem Tortenguss einen Guss bereiten und auf den noch warmen Kuchen verstreichen.

Ich liebe diesen Kuchen. Gerade Anis gibt ihm noch den besonderen Pfiff. Und durch die Verwendung von Pfirsichen und einer roten Frucht sieht er auch farblich ansprechend aus.

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Ok ich liebe auch diesen Teller, der schon seit über 20 Jahren in meinem Besitz ist und den ich trotz Macken nicht ersetzen möchte.

Man findet mich die Woche beim Creadienstag und der Rezepte-Linkparty.

Rosenkohl-Bratwurst-Kartoffelkuchen

In meinem Singlehaushalt gibt es bei der Essenszubereitung ein paar Regeln. So koche ich meistens selber. Ganz selten kommt mal ein Fertigprodukt auf den Tisch. Eine andere Regel besagt, dass ich möglichst wenig zum Spülen habe. So mag ich durchaus gerne Aufläufe, weil eben wenig zum Spülen ist.

Seit meinem Wirsingkuchen gefällt mir allerdings die Idee eines herzhaften Kuchens. Als ich am Wochenende beschloss, meine Rosenkohlvorräte mal zu minimieren und auch noch Bratwurst da war, dachte ich eigentlich an einen Auflauf. Dann schwenkte ich doch zum Kuchen. Als mir dann klar wurde, die Bratwürste reichen für den Boden nicht, habe ich noch Kartoffeln gerieben und unter die Bratwurstmasse gegeben. Ein Ei kam auch noch dazu und da alles sehr flüssig war, kam noch Paniermehl dazu.

Vom rein optischen bin ich mit dem Kuchen mehr als zufrieden. Geschmacklich – sagen wir es so, ich hätte weniger Paniermehl nehmen sollen. Aber so habe ich wenigstens noch was gelernt.

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Ich versuche mich mal an einem groben Rezept, denn mit Mengenangaben habe ich es weiterhin nicht wirklich. Außerdem war das auch eine ziemliche Resteverwertung.

Zutaten:

Rosenkohl

Kartoffeln

Bratwürste, grob und roh

Eier

Käse

Milch

Gewürze

Zubereitung:

Rosenkohl putzen, den Strunk kreuzweise einschneiden und waschen. In kochendem Salzwasser garen. Ich mag es gerne weich. Wobei er mir dieses Mal zu weich wurde. Und da ich den bitteren Geschmack nicht mag, gebe ich immer eine gute Prise Zucker ins Kochwasser.

Kartoffeln schälen und fein reiben. Bratwürste vom Darm befreien und Kartoffeln und Bratwurstfülse vermengen. Ich habe noch ein Ei für die Bindung dazu gegeben. Und um die Masse ein wenig zu strecken. Ich habe auch noch ein wenig gewürzt, wobei Bratwurst ja bereits gewürzt ist. Also vorsichtig würzen. Und da mir die Masse dann zu flüssig war, habe ich noch Paniermehl unter geknetet. Ich dachte noch so, zu fest geht nicht. Nun ja zu sehr nach Paniermehl schmecken geht aber schon.

Die Masse habe ich dann in meine Springform gedrückt und kalt gestellt.

Ich hatte noch 4 Eier und habe die dann für den Guß verwendet. Hinzu kamen noch geriebener Käse und ein wenig Milch. Abgeschmeckt habe ich mit Salz und Paprikagewürz.

Den Rosenkohl habe ich dann auf dem Hackboden verteilt. Zum rein drücken war der Rosenkohl zu weich. Wahlweise hab ich zu viel Paniermehl verwendet und der Boden war zu fest. Dann habe ich die Ei-Käse-Masse drüber gegeben.

Gebacken habe ich meinen Rosenkohl-Bratwurst-Kartoffelkuchen etwa 50 Minuten bei 160 Grad. Damit die Kruste noch ein wenig bräunt, habe ich zum Schluss die Temperatur für ein paar Minuten hoch gedreht. Und meine Käsehaube ist doch wirklich schön geworden oder nicht?

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Ich wende mich nun dem creadienstag zu und schwelge in den Rezepten der Rezepte-Linkparty.