Brownies mit M&Ms, Mars und Snickers

Ich hatte letzte Woche Besuch und da musste was Gebackenes her. Ich selber liebe ja Brownies. Diese Brownies liebe ich besonders. Ich wollte allerdings nicht noch Zutaten kaufen und es saß jemand mit am Tisch, die keine Schweinegelatine isst, so habe ich mich an vorhandenen Zutaten bedient.

Das Topping bestand aus roten M&Ms, die ich klein gemacht habe. Ich dachte an sich, die rote Hülle wird evt. schmelzen. Das tat sie dann aber nicht. Außerdem habe ich noch Mars und Snickers Sticks in feine Scheibchen geschnitten.

Für den Teig habe ich außerdem einen Osterhasen eingeschmolzen. Ok der hatte mehr Gewicht und die restliche Schokolade kam zerkleinert noch ins Topping. Damit mein Topping sich gut verteilen lässt, denn dank Snickers und Mars war die Masse sehr klebrig, habe ich noch ein paar gemahlene Mandeln unter die Menge gegeben.

Der Teig war dann sehr hell, weil ich Vollmilchschokolade verwendet hatte. Ich mag aber lieber dunkle Brownies und so habe ich noch Backkakao unter den Teig gerüht.

mumbrownies

Die Brownies waren ausgesprochen lecker. Mars und Snickers bestehen ja zum Teil aus Karamell, was dem Topping eine besondere Note gab. Dazu die Nüsse aus den M&Ms – lecker.

Verlinkt bei: Creadienstag und der Rezepte Linkparty.

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Brownie Cookies für den Nähnachmittag

Ich bin mal wieder zu einem Nähnachmittag eingeladen. Da es ja gestern nicht so sehr heiß war, ergab sich für mich die Möglichkeit was aus meiner Küche mit zu bringen. Ich schwankte zwischen Brownies und Cookies. Irgendwie bin ich letztens in einem Blog auf ein Cookie Rezept gestoßen. Ich habe mir das Rezept nur leider nicht abgespeichert. So wurde eben Google mit Cookies und Blog gefüttert und ich stieß dabei auf dieses wundervolle Brownie Cookie Rezept.

Die Cookies sind wirklich schnell gemacht. Das Spülen der „vielen“ schokoladenverschmierten Schüsseln nimmt mehr Zeit in Anspruch.

Lecker sind sie auch geworden und ein Teil meiner Osterschokoladensammlung konnte ich auch gleich verwenden. Und die Cookies nehme ich gleich in einer alten Gebäckdose mit.

browniecookies

Und somit wandern meine Cookies jetzt nicht nur zum Nähnachmittag, sondern auch zum creadienstag und zur Rezepte Linkparty.

Wirsing-Nudeln überbacken

Die Tage las ich im Netz ein interessantes Rezept für Wirsing-Nudeln. Ich habe das nun aber so abgewandelt, dass es ein neues Rezept ist. U.a. weil ich die benötigten Zutaten nicht im Haus hatte, andere Dinge verwendet werden mussten und mir manches auf meine Weise besser gefallen hat.

Zutaten:

1 Wirsing, 1 Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch, 1 Päckchen Nudeln nach Wahl, Mascarpone (ich hatte so einen 500 Gramm Becher da), 2 Eier, Gemüsebrühe, Salz, Paprikagewürz, ca. 250 – 300 Gramm geriebenen Gouda

Zubereitung:

Wirsing putzen, in Streifen schneiden und waschen. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Knoblauch schälen und würfeln. Zwiebeln und Knoblauch in ein wenig Öl anbraten. Den Wirsing dazu geben und mit Gemüsebrühpulver und Salz würzen. Kurz anbraten. Dann mit kochendem Wasser ablöschen. Die Nudeln dazu geben. Bei Bedarf noch Wasser auffüllen. So lange köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind. Dabei immer wieder um rühren.

Nudeln und Wirsing mit einer Schaumkelle in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Die Brühe aufkochen und einreduzieren und ein wenig abkühlen lassen.

Käse reiben. Mascarpone mit Brühe verrühren. Zwei Eier unterrühren. Evt. abschmecken – ich gebe ja gerne ein wenig Paprikapulver für die Farbe mit dazu. Den geriebenen Käse unterrühren.

Nudeln und Wirsing in eine gefettete Auflaufform geben. Die Käse-Ei-Mischung drauf verteilen.

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Nun könnt ihr die Pracht in den Backofen schieben. Ich habe meine Wirsing-Nudeln bei 160 Grad etwa gute 30 Minuten gebacken und dann den Ofen noch mal für gute 10 Minuten voll aufgedreht.

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Ich habe Spiralnudeln verwendet, weil ich keine anderen Nudeln im Haus hatte. Bandnudeln würden sich aber besser anbieten.

Die Wirsing-Nudeln waren durch den Mascarponeguss sehr saftig. Die wird es sicherlich mal wieder geben.

Und mein Rezept liefere ich nun bei Gustas Rezepteparty ab!

Pfirsich-Erdbeer-Kuchen

Ich hatte heute Besuch und wollte diesen mit Kuchen beglücken. Im Vorfeld dachte ich mir so, da steht noch eine Dose Pfirsiche im Vorratsschrank und da könnte ich ja mal wieder den Pfirsichkuchen meiner Tante draus machen.

Im ursprünglichen Rezept werden Preiselbeeren dazu verwendet. Preiselbeeren sind teuer und ich wollte irgendwas verwenden, was ich eh vorrätig habe. Irgendwie habe ich massig Marmelade, die ich eigentlich nur zum Backen verwende. Mittlerweile so viel, dass ich für die paar Plätzchen im Dezember eindeutig genug habe. So fiel meine Wahl auf ein Glas Erdbeermarmelade statt der Preiselbeeren.

Ich halte mich hier auch nicht immer an das Rezept. Ich habe auch schon Sauerkirschen aus dem Glas verwendet.

Rezept Pfirsich-Erdbeer-Kuchen

Zutaten:

250 Gramm Zucker, 1 Vanillinzucker (oder 2-3 Teelöffel selbstgemachten Vanillezucker), 200 Gramm weiche Butter, 4 Eier, 150 Gramm gemahlene Mandeln, 300 Gramm Mehl, 1 Backpulver, 1 Teelöffel gemahlenen Anis

1 große Dose Pfirsiche (ich hatte halbe Pfirsiche und habe die in Schnittchen geschnitten), 1 Glas Erdbeermarmelade oder Preiselbeeren oder Kirschen und 1 Päckchen heller Tortenguss.

Zubereitung:

Pfirsiche abgießen und den Saft auffangen. Wenn man Kirschen verwendet, auch diese abgießen, den Saft kann man trinken.

Butter mit Zucker und Eiern schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Anis und Mandeln mischen und unter die Masse rühren. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Pfirsiche darauf verteilen. Die Marmelade darauf verstreichen. Ich habe sie dazu leicht erwärmt, dann ließ sie sich besser verstreichen.

Den Kuchen nun 40-50 Minuten bei 200 Grad backen. Wenn ihr, wie ich, Marmelade verwendet, geht frühzeitig mit der Temperatur runter, denn die Marmelade wird schnell schwarz.

Aus einem 1/4 Liter des Pfirsichsaftes und dem Tortenguss einen Guss bereiten und auf den noch warmen Kuchen verstreichen.

Ich liebe diesen Kuchen. Gerade Anis gibt ihm noch den besonderen Pfiff. Und durch die Verwendung von Pfirsichen und einer roten Frucht sieht er auch farblich ansprechend aus.

pfirsischkuchen

Ok ich liebe auch diesen Teller, der schon seit über 20 Jahren in meinem Besitz ist und den ich trotz Macken nicht ersetzen möchte.

Man findet mich die Woche beim Creadienstag und der Rezepte-Linkparty.

Rosenkohl-Bratwurst-Kartoffelkuchen

In meinem Singlehaushalt gibt es bei der Essenszubereitung ein paar Regeln. So koche ich meistens selber. Ganz selten kommt mal ein Fertigprodukt auf den Tisch. Eine andere Regel besagt, dass ich möglichst wenig zum Spülen habe. So mag ich durchaus gerne Aufläufe, weil eben wenig zum Spülen ist.

Seit meinem Wirsingkuchen gefällt mir allerdings die Idee eines herzhaften Kuchens. Als ich am Wochenende beschloss, meine Rosenkohlvorräte mal zu minimieren und auch noch Bratwurst da war, dachte ich eigentlich an einen Auflauf. Dann schwenkte ich doch zum Kuchen. Als mir dann klar wurde, die Bratwürste reichen für den Boden nicht, habe ich noch Kartoffeln gerieben und unter die Bratwurstmasse gegeben. Ein Ei kam auch noch dazu und da alles sehr flüssig war, kam noch Paniermehl dazu.

Vom rein optischen bin ich mit dem Kuchen mehr als zufrieden. Geschmacklich – sagen wir es so, ich hätte weniger Paniermehl nehmen sollen. Aber so habe ich wenigstens noch was gelernt.

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Ich versuche mich mal an einem groben Rezept, denn mit Mengenangaben habe ich es weiterhin nicht wirklich. Außerdem war das auch eine ziemliche Resteverwertung.

Zutaten:

Rosenkohl

Kartoffeln

Bratwürste, grob und roh

Eier

Käse

Milch

Gewürze

Zubereitung:

Rosenkohl putzen, den Strunk kreuzweise einschneiden und waschen. In kochendem Salzwasser garen. Ich mag es gerne weich. Wobei er mir dieses Mal zu weich wurde. Und da ich den bitteren Geschmack nicht mag, gebe ich immer eine gute Prise Zucker ins Kochwasser.

Kartoffeln schälen und fein reiben. Bratwürste vom Darm befreien und Kartoffeln und Bratwurstfülse vermengen. Ich habe noch ein Ei für die Bindung dazu gegeben. Und um die Masse ein wenig zu strecken. Ich habe auch noch ein wenig gewürzt, wobei Bratwurst ja bereits gewürzt ist. Also vorsichtig würzen. Und da mir die Masse dann zu flüssig war, habe ich noch Paniermehl unter geknetet. Ich dachte noch so, zu fest geht nicht. Nun ja zu sehr nach Paniermehl schmecken geht aber schon.

Die Masse habe ich dann in meine Springform gedrückt und kalt gestellt.

Ich hatte noch 4 Eier und habe die dann für den Guß verwendet. Hinzu kamen noch geriebener Käse und ein wenig Milch. Abgeschmeckt habe ich mit Salz und Paprikagewürz.

Den Rosenkohl habe ich dann auf dem Hackboden verteilt. Zum rein drücken war der Rosenkohl zu weich. Wahlweise hab ich zu viel Paniermehl verwendet und der Boden war zu fest. Dann habe ich die Ei-Käse-Masse drüber gegeben.

Gebacken habe ich meinen Rosenkohl-Bratwurst-Kartoffelkuchen etwa 50 Minuten bei 160 Grad. Damit die Kruste noch ein wenig bräunt, habe ich zum Schluss die Temperatur für ein paar Minuten hoch gedreht. Und meine Käsehaube ist doch wirklich schön geworden oder nicht?

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Ich wende mich nun dem creadienstag zu und schwelge in den Rezepten der Rezepte-Linkparty.

 

 

Wirsingkuchen

Ich wollte ja dieses Jahr mehr backen. Irgendwie fehlen mir die Abnehmer meiner Backwerke und irgendwie auch die Zeit und Lust. Nun hatte ich aber Wirsing im Kühlschrank, den ich mal anders zubereiten wollte. So dachte ich an einen Wirsingkuchen.

Ich möchte Euch an dem gelungenen Rezept teilhaben lassen. Leider bin ich eher der Phi mal Daumen Typ.

Boden:

250 Gramm Mehl, eine gute Prise Salz, 100 Gramm Butter, 1 Ei, 4 Esslöffel kalte Milch

Alles zu einem Teig verkneten. Dann in eine Springform geben. Den Rand nicht vergessen. Nun die Form in den Kühlschrank stellen.

Belag:

Ich habe einen Wirsing in Streifen geschnitten und gewaschen. Eine Zwiebel habe ich ebenfalls in Ringe geschnitten und in Öl angeschwitzt. Dann den Wirsing zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Ich habe später noch ein wenig Paprikapulver dazu gegeben. Alles leicht andünsten. Ich habe mit ein wenig Milch alles abgelöscht. Die Masse sollte nicht zu flüssig sein. Nun das Ganze ein wenig weiter dünsten lassen, während man die Eiermischung macht.

Dafür habe ich Käse gerieben. Ich habe jungen Gouda genommen. Da hatte ich noch Endstücke über. Dazu habe ich drei Eier gegeben und ein wenig Milch. Die Mischung habe ich dann mit Salz und Paprikapulver gewürzt.

Nun habe ich meine Backform aus dem Kühlschrank geholt und den Boden ein paar Mal mit einer Gabel eingestochen.. Den Wirsing eingefüllt und die Eier-Käse-Mischung darauf verteilt.

Ich habe den Kuchen etwa 45 Minuten gebacken. Erst bei 150 Grad und zum Schluss etwa eine Viertelstunde bei 180 Grad.

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Ich freue mich, dass ich heute noch mal davon essen darf und bin deshalb beim Freutag vertreten.

Außerdem reihe ich mich in der Rezepte Linkparty ein.

Kreative Ziele 2017 – Monatsrückblick Januar

Irgendwie habe ich Listen für mich entdeckt. Listen mit Zielen, die ich abhaken kann. Und ich habe für 2017 beschlossen, eine nette Liste mit kreativen Zielen abzuarbeiten.

24 x creadienstag – ich möchte gerne mindestens 24 x am creadienstag teilnehmen (5/24)

5x geschafft

24 x Upcycling – ich möchte mindestens 24 Upcycling-Projekte zeigen (5/24)

5x geschafft

12 x Backen – ich möchte dieses Jahr mal wieder mehr backen (1/12)

1x geschafft

12 x Zwischenziele – die Zwischenziele werde ich einmal monatlich zusammen fassen (1/12)

1x geschafft

6 x was anderes machen als Nähen – ich möchte auch mal andere Projekte als Nähen machen

6  x neues versuchen – ich habe so viele Ideen, die ich irgendwie mal umsetzen will. Bzw. habe ich auch noch Schnittmuster hier liegen, die ich unbedingt mal versuchen möchte. (2/6)

2x geschafft

6 x Taschen Sew Along – ich habe bei greenfietsen den Taschen Sew Along 2017 entdeckt. Ich bin zwar kein Taschentyp, nähe sie aber trotzdem gerne. Deshalb möchte ich mindestens 6 x am Taschen Sew Along teilnehmen. (1/6)

1x geschafft

5 x  MeMadeMittwoch – ich will mehr für mich nähen. Als Anreiz möchte ich mindestens 5 x am MMM teilnehmen.

5 x RUMS – auch hier das Ziel mehr für mich zu machen. (1/6)

1x geschafft

Ein Jahr – 100 Ziele. Manches wird sich sicherlich überschneiden. Denn ich neige ja dazu vieles als Upcycling zu machen. Aber wir werden sehen.

Also 16 Ziele erreicht – kein schlechter Schnitt oder?

Dem aufmerksamen Leser dürfte nicht entgangen sein, dass ich mein Backwerk nicht vorgestellt habe. Was ich nun aber erledigen möchte.

Ich auf das Rezept für einen Joghurtkuchen bei Backen mit Leidenschaft gestoßen. Sehr passend war, dass ich reichlich Joghurt im Haus habe. Auch wenn ich einfach irgendeinen Naturjoghurt genommen habe, der die erforderliche Fettstufe eher nicht hatte. Was Chocolatechunks sind, weiß ich nicht wirklich. Aber es lebten noch Schokoladenweihnachtsmänner bei mir, die ich einfach klein gemacht habe und meinem Kuchen zugefügt habe.  Ok das waren mehr als die 100 Gramm und ich habe meine Schokoladenstückchen auch gleich alle in den Teig gerührt.

Ich brauche ja meistens Kuchen, den ich gut transportieren kann. Den Joghurtkuchen habe ich fleißig verteilt. Da kam die Stollendose, die ich unbedingt haben musste, auch wenn ich an sich nie Stollen backe, gerade recht. Ich glaube, ab sofort gibt es mehr Kastenkuchen.

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Der Kuchen war megalecker und saftig. Selbst das Lob der Herren, die erst ablehnten, weil sie ja keinen Kuchen essen, kam gut bei mir an.

Ich melde mich damit nun beim creadienstag – letzte Woche habe ich dort tatsächlich das Buch über das Buchbinden gewonnen und freue mich riesig. Vielen lieben Dank 🙂

Bei der Rezeptelinkparty schaue ich auch noch vorbei, wenn ich meinen Kuchen schon nicht als Upcycling-Projekt verkaufe.