Krawatten treffen auf Schlüssel

Meine Lieblingskollegin drückte mir Letztens die Schlüssel zu unseren heiligen Hallen in die Finger, weil sie früher gehen musste. Ich solle doch bitte abschließen. Klar kein Problem. Die Schlüssel hüte ich natürlich wie mein Erstgeborenes.

Die Schlüssel wurden aber nur von einem Gummiband zusammen gehalten. Immerhin war es ein stabiler Gummi. Ich hatte trotzdem schon alle Schlüssel einzeln zusammen gesucht. Also musste nun ein Schlüsselband her.

Momentan arbeite ich an etwas mit Krawatten. Ok mein Schweinehund und ich werden sich da gerade nicht einig – was an sich heißt, ich komme gerade nicht weiter. ABER ich habe massig Reste von den Krawatten. Die ich nun zu einem Schlüsselband verarbeitet habe.

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Wie man sieht, wirklich kunterbunt gemischt. Ok ich hatte blaue, grüne und rote Krawatten.

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An der Stelle, an der ich das Band zusammen genäht habe, habe ich ein Webettikett von den Krawatten angenäht.

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Und auf der Rückseite einen Knopf, den ich vorher noch mit einem Krawattenstück umhüllt hatte.

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Und da bei mir selten was ohne Pleiten, Pech und Pannen abgeht:

Ich hatte einen Schlüsselring, den ich verwenden wollte. Der war mir dann allerdings gestern Abend doch zu klein für das Schlüsselband. Ich wusste aber, ich habe irgendwo noch eine ganze Tüte mit Schlüsselringen. Die ich dann suchte.

Also Bastelschrank auf und rein gesehen. Ein paar Kistchen und Tütchen entnommen – leider alle ohne Schlüsselringe. Ok, dachte ich mir, dann muss der kleine Schlüsselring eben doch passen.

Nun ja, er passte nicht wirklich und ich setzte mich vor meinen Bastelschrank und fing von unten an alle Kisten zu öffnen. Bis ich am obersten Fach war. Die Kisten auf der rechten Seite hatte ich bereits alle durch. Die mittlere Kiste dann auch und ich wendete mich an die Kistchen auf der linken Seite. Da lachte mich auf einem Karton ein Schildchen entgegen, auf dem u.a. Schlüsselringe stand. Immerhin hatte ich die Kiste irgendwann bereits gekennzeichnet. Da waren sie dann auch drin.

Ich besuche nun noch den Creadienstag, den Upcycling-Oktober und Blog Party #7

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Restekörbchen in Schwarz

Ich bin weiterhin fleißig am Wickeln und Nähen von Körbchen. Nun allerdings gänzlich ohne Seil. Tischdecken und ähnliches in Streifen gerissen, aneinander genäht und dann umwickelt. Klappt immer besser.

Für diese Woche habe ich mal schwarz gewählt. Die Reste sind von allem möglichen. Hemden, Tüchern und was sich sonst noch so fand.

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Ich habe drei unterschiedliche Größen genäht. Damit es nicht langweilig wird. Auch von der Höhe unterscheiden sich die Körbchen.

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Und ich finde ja, die sehen auch von unten hübsch aus.

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Und ich verlinke mich nun beim Creadienstag und dem Upcycling-September.

 

Sternenshirt mit langen Ärmeln

Ich war vor Kurzem zu einem Nähnachmittag in einem süßen kleinen Nähgeschäft in einem Wiesbadener Vorort eingeladen. Mir war vorher klar, ich möchte was mit langen Armen nähen. Für den Sommer habe ich eindeutig genug Oberteile und davon sind viele mittlerweile selbst genäht.

Die Stoffauswahl war schon schwieriger. Ok, ich bin da immer schwierig. Aber die Besitzerin hat tatsächlich einen Stoff mit Sternen gehabt. Die sind zwar nicht Lila, aber immerhin Pink. Und was grau gemustertes als Untergrund. Das ist wiederum genau mein Ding.

Lang sollte es sein, wallend – ich liebe wallende Gewänder. Da ohne Schnitt gearbeitet wir, wurde erst mal großzügig zugeschnitten. Bei der Anprobe habe ich mich sofort in die überlangen Ärmel verliebt <3.

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Die Besitzerin des süßen Stofflädchens hat mit ihrer Overlook noch einen Rüschenrand an den Armabschlüssen und dem Saumabschluss gezaubert. Ich bin immer noch ganz verliebt.

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Nun habe ich es endlich das erste Mal tragen können. Bisher war es dazu eher zu warm. Es schien die Sonne, es fing an zu tröpfeln, meine Fotografin und ich hatten gleich einen Termin und so entstanden 3 schnelle Fotos. Die anderen beiden mit Shirt und mir erspare ich euch – ich finde mich darin nur fett.

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Und deshalb bin ich diese Woche eindeutig ein Fall für den MeMadeMittwoch!

Infiziert – Rope Bowls

Auf diversen Blogs stolpert man ja bereits seit Wochen über diverse Rope Bowls. Irgendwie gefallen mir die kleinen Körbchen ja sehr gut. Außerdem sicherlich eine gute Möglichkeit Stoffreste los zu werden.

Allem vorweg startete ich dann erst mal die Suche nach geeigneter Kordel. In meinem Holzfachgeschäft gab es nur Kordel, die zu dick war. Die bekommen leider auch keine mehr nach. Mein Bastelgeschäft hat vor wenigen Monaten geschlossen. In einem anderen Bastelgeschäft wurde ich leider nicht fündig. Baumärkte sind hier nur sehr schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Ich gab die Suche schon fast auf.

In einem 1 Euro Laden wurde ich dann fündig. Eine Kordel, 20 Meter, weiß und das alles für 1 Euro. Damit konnte ich nicht viel verlieren. Daheim entschied ich mich für die Farbe blau und umwickelte die 20 Meter Kordel nach und nach. Danach ging es ans Nähen.

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Ich gestehe, ich saß vor dem fertigen Körbchen und dachte nur: Boah ist das geil geworden.

Mir war klar, davon möchte ich mehr nähen. Außerdem sah ich meine Stoffrestesammlung schwinden. Aber irgendwie wollte ich nicht noch Geld in die Kordel stecken. 20 Meter sind mehr eh zu wenig.

So setzte ich mich hin, griff mir eine weiße Tischdecke, riss die in Streifen, nähte die Streifen zusammen, rollte die Streifen dann und umwickelte sie mit meinen Stoffstreifen. Diesmal in Lila.

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Mir gefällt das Ergebnis recht gut. Es wird nicht ganz so „steif“ wie mit Kordel, aber das Körbchen kann sich durchaus sehen lassen. Und es ist vor allem ein kompletten Upcycling-Objekt.

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Das Wickeln macht süchtig. Ich sitze nun seit Tagen mit selbst gedrehter Kordel aus Stoffstreifen mehrerer weißer Tischdecken vorm Fernseher und es macht irgendwie glücklich. Es werden also noch ein paar der Stoffkörbchen folgen.

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Und damit wandere ich nun zum Creadienstag und dem Upcycling-September.

Heinrich trifft Paris

Meine Schwägerin hatte Geburtstag. Ich schenke ja sehr gerne was Genähtes dazu. Vor Jahren hatte ich ihr mal einen Wendeeinkaufsbeutel genäht. Den trägt sie oft bei sich, auch wenn wir uns zufällig sehen. Ich fand aber, da muss mal was Neues her.

Geplant war an sich ein Einkaufsbeutel. Ich hatte im Kopf auch schon einen Stoff, der ihr sicherlich gefallen würde. Ich habe nun alle Wiesbadener Stoffeinkaufsmöglichkeiten teilweise mehrfach abgeklappert und nichts passendes gefunden.

Mittlerweile tendierte ich dazu, eben eine Tasche aus meinem Fundus zu nehmen. Wobei ich die schönste Tasche aber erst mal an eine sehr liebe Freundin zum Geburtstag verschickt habe.

Beim Surfen fiel ich dann Ende letzter Woche über die Tasche Heinrich von Was Eigenes. Ich dachte sofort: Die ist es. Ich ging gedanklich noch mal meinen Stoffvorrat durch und kam weiter zu dem Ergebnis, da ist DER Stoff für meine Schwägerin nicht mit dabei. Aber immerhin wusste ich, dass ich einen schicken schwarzen Stoff mit Muster für das Innenfutter hatte.

Kurzerhand änderte ich meine Samstagsplanung. Früher aus dem Haus, zu Karstadt und Stoffe anschauen. Danach Vater treffen und Herrn Schulz „bewundern“ und wenn ich bei Karstadt nicht fündig geworden wäre, auf dem Heimweg noch in einem anderen Stoffladen vorbei.

Bei Karstadt fand ich dann einen schönen Stoff mit Eifelturm. Irgendwie passte der und kam mit. Wohlweislich auch gleich 60 Zentimeter. Gurtband hatten die auch und ich nahm gleich mal 2 Meter mit.

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Als ich Nachmittags endlich zum Nähen kam, kam auch bald die Ernüchterung. Der Stoff reicht nicht. Ich habe mich erst mal mit was anderem beschäftigt und mich dann entschloss, eine Seite der Außentasche eben mit dem Parisstoff zu machen und die Rückseite aus einem gestreiften Hemd. Das passte dann auch wunderbar.

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Mit dem Gurtband habe ich ein wenig experimentiert. Die angegebenen 2×50 cm erschienen mir sehr kurz. Da ich aber 2 Meter hatte, habe ich die halt geteilt. Was sich später auch als mein Glück herausstellte. Ich habe das Gurtband nämlich nicht auf die rechte Seite, sondern die linke Seite genäht. Da ich da so oft drüber bin, habe ich das Stück dann einfach abgeschnitten.

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Fazit: Ein supertolles Schnittmuster, welches wirklich einfach und eigentlich schnell zu nähen ist. Ich kann es nur empfehlen.

Die Woche bin ich bei folgenden Linkpartys zu finden: Creadienstag, Upcycling-September, Taschen und Täschchen, Kostenlose Schnittmuster.

Patchwork Topflappen

Ich habe bereits angefangen Weihnachtsgeschenke zu nähen, beziehungsweise bin noch in der Versuchsphase.

Irgendwie dachte ich, das Patchworkmuster, welches ich für meine Kissen und diversen kleinen Täschchen verwendet habe, auch gut für Topflappen geeignet wäre. Ok ich habe außerdem mal meine Stoffrestfitzel sortiert.

Quadratische Topflappen kann ja jeder, dachte ich mir. Außerdem hätte ich bei quadratischen Topflappen das Problem mit der Wendeöffnung. Und über unzählige Lagen noch eine Runde knappkantig drum herum nähen, erschien mir sehr aufwendig.

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Deshalb habe ich nun an einer diagonalen Ecke die Wendeöffnung gemacht und konnte dort mit einer einfachen Naht die Wendeöffnung schließen. Mir gefällt die Form an sich ganz gut. Ich muss allerdings noch mal experimentieren, weil ich starke Probleme hatte die Ecken unter den Nähfuß zu bekommen.

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Ich hab das erste Paar Topflappen auch bereits verschenkt. Es kam beim Empfänger wunderbar an.

Damit husche ich nun zum Creadienstag und zum Upcycling-September.

Babyhosen mit Geschichte

Bei meinem vorletzten Nähnachmittag nahm ich die Stoffreste der anderen Damen mit. Da wusste ich bereits, was ich daraus zaubern möchte. Aus den Stoffen einer Oma und der Mutter der Zwillinge nähte ich Babyhosen für die zwei Jungs.

Ok ich habe die Stoffreste nur für die Bündchen und eine Stern- Applikation verwendet, zu mehr reichten die Reste nicht. Der blaue Jersey aus meinem Fundus passte allerdings fabelhaft zu den Stoffresten.

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Genäht habe ich wieder das Freebook Broekje. Dieses Mal in Größe 80. Ich habe allerdings dieses Mal die Seitennaht im Stoffbruch zugeschnitten, da ich von dem blauen Stoff auch nicht mehr ganz so viel auf Vorrat hatte.

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Passte auch gerade, dass die Zwillinge neue blaue Hosen brauchten. Und ich finde es ganz nett, wenn die Beiden nun Hosen tragen, die Bündchen und Applikationen von Shirts ihrer Mutter/Oma haben.

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Durch die verschiedenen Stoffe, gab es zwei ähnliche, aber doch unterschiedliche Hosen.

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Die Beinbündchen haben mich allerdings zum ersten Mal nahe an den Rand des Wahnsinns gebracht. Ständig riss der Faden, rutschte alles Weg usw.

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Und damit reihe ich mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein:

Creadienstag, Upcycling-August, Für Söhne und Kerle, Sew Mini, Kiddikram, Made4Boys und KostenloseSchnittmuster.