Genähte Weihnachtsengelchen

Ich verschenke ja eher genähte und gehandarbeitete Kleinigkeiten. Gutscheine und Geldgeschenke wird man zu Weihnachten bei mir eher selten finden. Aber die genähten Weihnachtsengelchen von Aprilkind, die eine Tasche für Gutscheine oder Geschenke haben, haben mir einfach zu gut gefallen. Deshalb sind mir ein paar unter meine Nähmaschine gehüpft.

Deshalb hatte ich bereits auf der Kreativmesse in Frankfurt passende Stoff mitgebracht. Außerdem hatte ich noch mehrere Meter Weihnachtsstoff, der bis vor wenigen Jahren in meinem Lieblingsbastelladen als Schaufensterdeko verwendet wurde. Den habe ich, als das Geschäft geschlossen hat, vor der Mülltonne gerettet.

Der weiße Engel rechts ist aus dem Dekostoff entstanden. Wobei der  Stoff schon sehr rutschig ist und mir von 3 ausgeschnittenen Exemplaren, nur einer gelungen ist. Bei den anderen lief immer irgendwas falsch.

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Dafür wirken die anderen Stoff auch wirklich hübsch. Ich bin ehrlich gesagt, ja schon ein wenig verliebt.

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Und ich reihe mich nun bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Upcycling-Dezember und Froh und Kreativ.

 

 

 

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Handyladetäschchen mit Jeans

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Ich steige so langsam in die Produktion von Weihnachtsgeschenken ein. Dieses Jahr soll es unter anderem Handyladetäschchen geben. Irgendwie bin ich bald die Einzige, die kein Smartphone hat. Und meine Steckdosen sind alle in Bodennähe. Somit habe ich selbst keinen Bedarf.

Mein abgewandeltes Schnittmuster habe ich mittlerweile modifiziert. Und ich habe einen Nähschritt verändert. Somit ist so ein Handyladetäschchen auch schneller genäht.

Es sei denn, man kämpft recht verzweifelt mit der Vlieseline vom Stoffmarkt. Ich habe mehrere Runden fluchen hinter mir und mein neues Bügeleisen habe ich auch schon abgekratzt.

So landete ich letzte Woche bei Karstadt. Nun habe ich die perfekte Vlieseline. Bei den Massen, die ich brauchen werde, wird das ein teurer Spaß werden. Und Online zahle ich leider nicht viel weniger und habe dann noch die Versandkosten. Ach ja, wir reden hier von Vlieseline H 250.

In dieser Produktionsrunde ist das nicht das erste Ladetäschchen. Allerdings mein erstes, bei dem ich Jeans verarbeitet habe. Ok es sieht aus wie Jeans und war im Sommer eine gern getragene, dünne Jeanshose. Die kam schon gebraucht zu mir, war zwischen den Beinen schon dünn und gab dann auch dort irgendwann den Geist auf.

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Kombiniert habe ich mit einem türkisen Stoff mit Paisleymuster. Den Stoff habe ich auch irgendwie Second Hand mit genommen.

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Geschlossen habe ich das Handyladetäschchen mit einem Kam Snap. Ich habe bei meinen anderen am Sonntag eine Ewigkeit damit zugebracht, passende Knöpfe aus meiner Knopfsammlung, die wirklich riesig ist, zu suchen und anzunähen. Allerdings hätten da Kam Snaps auch nicht wirklich gepasst.

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Diese Woche bin damit bei folgenden Linkpartys zu finden: Creadienstag, Upcycling-November, Froh und Kreativ

 

 

Sommerkleid oder so

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Ich lebe ja in einer sehr schönen und vor allem schlecht isolierten Dachgeschosswohnung. Im Sommer ist es hier tierisch heiß. Am liebsten würde man dann im Evakostüm durch die Wohnung laufen, was aber nicht immer geht, wenn man den Nachbarn gegenüber schon in die Fenster sehen kann und man ja auch nie weiß, wer spontan vor der Tür steht.

Irgendwann trug ich mal ein relativ langes Top und hatte die Hose ausgezogen und bemerkte dann, dass so ein Kleid durchaus angenehm daheim zu tragen ist. Deshalb beschloss ich dieses Jahr, mir ein paar einfache Kleidchen aus Jersey für daheim zu nähen.

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Da mir am Schnitt Tulipa von Crealie ja die Passe so gut gefallen hatte, dachte ich mir, die würde doch auch vorne gut aussehen. Dann fiel mir eine Jerseybettwäsche aus einer Restekiste in die Hände, die ich nun zerschnitten habe. Allerdings eben das Rückenteil mit Passe zweimal.

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Den Ausschnitt habe ich dann später angepasst und nur umgenäht. Unten kam ein Rüschensaum dran.

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Ich habe das Shirt genau einmal außer Haus getragen und das war zum Fotos machen. Der Stoff ist eben doch schon sehr verwaschen. Außerdem sind die Armausschnitte sehr tief, dadurch das ich das Rückenteil vorne auch verwendet habe.

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Daheim wurde es im Sommer wirklich häufig getragen, denn es trägt sich wirklich angenehm und luftig. Die Länge passt, wobei ein paar Zentimeter mehr auch nicht geschadet hätten.

Beim Fotografieren habe ich der Fotografin nonstop erzählen wollen WO das Vögelchen ist. Manchmal bin ich eben einfach nur kindisch.

Der Schnitt Tulipa, den ich probenähen durfte, ist somit also nicht nur für Sweatshirts und Sweatstoff geeignet, sondern lässt sich auch zu einem luftigen Jerseykleidung verarbeiten.

Wenn man die Fotos so sieht, kann man irgendwie noch gar nicht wirklich glauben, dass der Sommer schon rum sein soll. Ich habe die dicken Sachen auf alle Fälle schon ausgepackt und trage sie auch schon. Geht es euch auch so?

Und nun wende ich mich noch folgenden Linkpartys zu: Creadienstag, Upcycling-Oktober, Froh und Kreativ.

November-Wetter Sew-Along Der Zuschnitt

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Wie ich bereits letzte Woche erzählte, nehme ich am November-Wetter Sew-Along von Küstensocke teil. Die Stoffauswahl ist mittlerweile getroffen. Beginnen werde ich mit einer Kombination in Türkis. Einmal mit Paisleymuster und dann mit Sternen. Beide Stoffe reichen alleine nicht für ein Oberteil, deshalb werden sie nun kombiniert. Da Türkis meine zweite Lieblingsfarbe ist, ich total auf Paisleymuster und Sterne stehe, ist diese Kombination natürlich typisch Alex.

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Ich habe auch noch Stoffe für zwei andere Shirts ausgewählt. Einmal mit Totenköpfen und dazu ein weinroter Stoff. Das Foto ist nun nicht wirklich der Hit. In Natura passt der rote Stoffe wirklich prima dazu.

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Und dann gibt es noch eine Auswahl an Stoffen in Lila. Wie ich die miteinander kombinieren werde, weiß ich noch nicht. Aber mir wird sicherlich was einfallen-

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Ich nähe an sich wenig ein Probemodell. Ich habe dieses Mal aber entschieden, erst mal nur ein Shirt zuzuschneiden und zu nähen, bevor ich die anderen Stoffe zerschneide. Klar war, es wird ein Shirt Tulipa von Crealie. Und die türkisen Stoffe wollte ich zuerst verarbeiten.

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Die Stoffmenge ist allerdings sehr knapp. So habe ich das Rückenteil geteilt und werde eine Streifen des Stoffes einnähen. Die Körperteile entstehen somit aus dem Stoff mit dem Paisleymuster. Die Arme und die Passe aus dem Sternenstoff.

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Wobei ich aber sicherlich noch irgendwie Akzente setzen werde, aber das entscheide ich dann beim Nähen. Bisher ist geplant, am Wochenende das Shirt fertig zu nähen.

Und damit husche ich nun zum ersten Mal zum SewLaLa.

Wie ich meinem Schweinehund den Kampf gegen das November-Wetter ansage

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Momentan versuche ich mich am Nähen von Weihnachtsgeschenken. Wirklich weit gekommen bin ich noch nicht. Und ich befürchte, ich selbst bleibe beim Nähwahn auf der Strecke. Das passiert mir leider immer wieder.

Letzte Woche habe ich angefangen, in meinem Stoffchaos mal wieder ein wenig Ordnung rein zu bringen. Dabei waren unter anderem massig Jerseystoffe, die ich endlich mal vernähen sollte. Ich hatte immerhin schon grob im Kopf, dass daraus langärmlige Shirts werden. Zumindest teilweise.

Immerhin habe ich aber nun mal passende Tütchen gepackt. Also Stoffe, die sich miteinander kombinieren lassen, in ein Tütchen. So habe ich nun unzählige Tütchen, muss aber nicht mehr ewig wühlen, ob ich einen passenden Kombistoff finden kann.

Da ich aber immer noch mit meinen Socken beschäftigt bin, dann eben noch Weihnachtsnähereien begonnen habe, befürchte ich schon, dass die Idee meiner Shirts auf der Strecke bleiben wird.

Nun stieß ich auf den November-Wetter Sew-Along von Küstensocke

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Auch wenn der Sew-Along schon läuft – lieber spät als nie. Ich werde also diese Woche einsteigen.

Man mag nun sagen, dass sich Langarmshirts nicht wirklich für den November eignen. Ich persönlich bevorzuge den Lagenlook. Ich habe massig einfarbige Langarmshirts mit Rollkragen. Die trage ich, dann ein tolles Langarmshirt drüber und eine Strickjacke. Wenn es richtig kalt ist, kommt noch ein Top drunter. Und wenn es noch kälter ist, trage ich unter der Winterjacke noch eine mollige Fleecejacke. Somit sind Langarmshirts absolut passend.

Nähen werde ich mindestens 3 Stück, habe ich beschlossen. Mindestens eines davon nach dem Schnitt Tulipa. Mit hinterer Passe und langen Armen. Der Rest wird meiner Phantasie entspringen. Die Wahl wird eindeutig auf Jersey fallen, weil ich da noch massig von zur Verfügung habe. Für welche Kombination ich mich entscheiden werde, weiß ich noch nicht. Aber bis zum nächsten Treffen, werde sicherlich auch ich so weit sein.

So lieber Schweinehund: Nichts Socken, nichts Weihnachtsgeschenke – der Jerseyberg muss kleiner werden!

Damit reihe ich mich diese Woche beim Creadienstag ein.

 

Rock gegen Rechts – auch eine Form von #Wirsindmehr

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In Hessen finden dieses Jahr noch Wahlen statt und somit geht es gerade ein wenig rund. Vor ein paar Wochen besuchte ich schon eine Demonstration in Wiesbaden gegen die AfD im Landtag. Da wurden Jugenderinnerungen an die Friedensbewegung Anfang der 90er Jahre wach. Schon damals besuchte ich immer wieder Demonstrationen gegen Rechts.

Das Thema ist nun leider wieder sehr aktuell und es freut mich, dass sich gerade so viele Menschen positionieren. Auf besagter Demo wurde auch auf Rock gegen Rechts am 1.9. in Frankfurt aufmerksam gemacht.

Erster Gedanke: Boah geil, muss ich hin. Die nächsten Tage kam ich eher ins Wanken. Traute ich mir das noch zu? So viele Menschen, so große Stadt? Nach dem es dann in Chemnitz knallte, war mir klar, ich muss nach Frankfurt. In meinen Augen ist jeder Mensch wichtig, der sich in irgendeiner Form klar gegen Rechts zeigt. Und da ist so eine Veranstaltung doch eine klare Botschaft.

So fragte ich mal bei Online-Freunden nach, ob wer Lust hat mit zu gehen. Und so halbspontan entschieden sich zwei sehr nette Frauen mit zu gehen.

Am Donnerstag präparierte ich aber erst mal meinen Rucksack. Irgendwie schoss mir der Gedanke durch den Kopf, dass sich ein Peace Zeichen wunderbar auf meinem schwarzen Rucksack machen würde und nach dem ich tagelang mit der Idee schwanger ging, schritt ich zur Tat.

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Appliziert aus einem Lila Stoff mit Blumen. Das war irgendwann mal eine Bluse, die ich bereits zerkleinert hatte, um den Stoff zu was Neuem zu verarbeiten. Und so ein wenig Flower-Power ist doch durchaus passend oder nicht?

Am Samstag ging es gegen Mittag dann los. Rucksack gepackt, Bus und S-Bahn. Zum Glück kenne ich mich in Frankfurt ein wenig aus und so fand ich den Opernplatz recht einfach. Auch meine Verabredungen kamen bald. Schon irgendwie faszinierend, wir kennen uns seit vielen Jahr aus einer Community, aber ich hatte beide noch nie getroffen und erkannte beide trotzdem sofort.

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Der Opernplatz füllte sich nach und nach immer mehr. Menschen, jeden Alters, verschiedener Nationalitäten waren zu sehen. Und alles ging so friedlich ab. Im eher konservativen Wiesbaden wäre das so wahrscheinlich gar nie möglich. Also friedlich wäre es in Wiesbaden auch gewesen, aber ob man da so viele Generationen zusammen bekommen hätte?

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Das Wetter spielte auch mit. Nicht so heiß, wie die letzten Wochen, aber auch noch nicht so kühl, wie es sonst der September so mit sich bringt. Also wirklich passend. So passend, dass wir nach einem kurzen Abstecher auf das Weinfest in der Fressgass´und einem Besuch der Stände rund um den Opernplatz, dem Konzert auf einer angrenzenden Wiese lauschten.

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Der Opernplatz liegt ja direkt bei den Bank Türmen und ich finde es total schön, wie viel grün in der Gegend doch zu sehen ist. Wobei ich den Opernplatz, mit der Alten Oper und den vielen Altbauten und alten Lampen irgendwie ja schöner finde.

Ich selber bin ja ganz stolz darauf, dass Alex im Westerland fast heutnah sehen konnten. Ich wäre alleine NIE so nah an die Bühne gegangen.

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Viele Fotos habe ich nicht gemacht. Wir waren mehr mit uns und dem Konzert beschäftigt. Deshalb musste ich gestern jemand bitten, doch ein Tragefoto meines Rucksacks zu machen.

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Wie man sehen kann, ist das Denkmal von Erdogan zwischenzeitlich entfernt worden. Ok zwischenzeitlich ist hoch gegriffen. Noch in der Nacht meines letzten Posts musste die Feuerwehr Erdogan entfernen, da es zu Ausschreitungen kam. Ich habe den Schritt ehrlich gesagt sehr begrüßt.

Chemnitz ist leider für eine Besuch bei #Wirsindmehr zu weit entfernt gewesen.

Ich bedanke mich bei meinen beiden netten Begleiterinnen, die den Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Das werden wir sicherlich mal irgendwann wiederholen!

Ein großes Lob an die Veranstalter und allen Beteiligten. Geile Show!

Und somit reihe ich mich ein beim Creadienstag und dem Upcycling-September.

„Ich habe eine Wassermelone getragen!“

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Worte, die ich schon immer mal sagen wollte. Als Kind der 70er Jahre, kam Dirty Dancing passend zur Pubertät in die Kinos. Was haben wir den Film geliebt. Der Satz: „Ich habe eine Wassermelone getragen!“, kennt wohl jeder. Ach ja, den Film kann ich nicht mehr sehen :-(.

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Nach dem es die letzten Tage mollig warm war, habe ich mich heute zu einem Besuch im Wiesbadener Kurpark verabredet. Seit Tagen lechze ich nach Wassermelone und nahm den Parkbesuch zum Anlass eine Wassermelone zu kaufen.

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Das Wetter war nun nicht mehr so toll, wie die letzten Tage. Ehrlich gesagt, saßen wir kurz nach dem wir die Fotos gemacht haben, bei strömenden Regen unter einem Baum. Warm war es aber weiterhin und wir ließen uns die Laune nicht verderben.

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Im letzten Sommer habe ich bei einem Nähkurs ein tolles Shirt genäht. Ok die anderen Damen wollten was mit hinten lang und vorne kurz und da stieg ich mit ein. Schwieriger war die Stoffauswahl. Aber das kennt man dort schon von mir *flöt*

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Die Wahl fiel schlussendlich auf einen Stoff mit Meerjungfrauen – ich mag es ja eher ausgefallen. Ein Hilco-Stoff. Das Shirt wurde auch bisher gerne getragen. Ich habe es leider mit einer grünen Bluse zusammen gewaschen und nun hat es einen Grünstich. Was aber vorne kaum auffällt. Aber innen sieht man es.

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Dadurch das das Shirt hinten länger ist, kaschiert es doch ein wenig. Auf den Fotos,  so beim herum hampeln mit der Wassermelone, sieht es teilweise ein wenig unvorteilhaft aus. Ok außerdem habe ich eine bequeme Freizeithose statt Jeans getragen.

Und ich gestehe, das war nun kein Zufall: ich wollte den berühmten Satz endlich mal sagen.

Und damit verewige ich mich nun beim MeMadeMittwoch.

Sommer Socken

Ich bin momentan wirklich auf dem Sockentrip. Allerdings nicht nur mit den Stricknadeln. Letztens musste auch ein paar alte Shirt geupcycelt werden und die wurden zu Socken.

Das hier war mal ein Top. Nicht mehr ganz mein Stil, als Socken aber durchaus sehr hübsch.

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Im Nachlass meiner Mutter war auch eine bunte Radlerhose. Ich habe sie nie getragen, aber irgendwie immer aufgehoben. Auch hier sind Socken draus geworden.

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Im Winter tragen ich daheim gerne Langarmshirts unter einem warmen Pullover. Am liebsten mit Rollkragen, damit auch der Hals warm bleibt. Die meisten dieser Shirts habe ich früher zum Arbeiten getragen.

Eine besonders große Auswahl hatte ich an Langarmshirts in Lila, verwundert das jemand? Eines habe ich nun mal teilweise zu Socken verarbeitet. Sogar das Halsbündchen habe ich für den Bund verwendet.

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Keine Ahnung wo das letzte Shirt her ist. Allerdings fiel es der letzten Aussortieraktion zum Opfer. Aufgrund der tollen Farbe schaffte es aber nur den Weg in meine Upcycling-Kiste. Zu sehen als halbherziges Tragebild – war ne spontane Idee, die so zu knipsen.

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Schnittmuster mal wieder Sockenliebe von Cherry Picking.

Und damit findet ihr mich diese Woche bei: Creadienstag, Upcycling-Juni und Kostenlose Schnittmuster.

Tulipa Top und die passenden Socken

Nach meinem Probeshirt beim Probenähen des Schnittes Tulipa von Crealie, war mir klar, ich muss einen tollen Stoff verwenden. Die Absicht war dieses Mal was ohne Arme, eben der Jahreszeit entsprechend. Außerdem brauchte ich ja für die Kreativ-Messe am letzten Wochenende in Wiesbaden was zum Anziehen :-).

Schlussendlich wurde es ein grüner Jerseystoff mit Totenköpfen. Den habe ich letztes Jahr auf dem Stoffmarkt gekauft. An sich hatte ich beim Kauf was anderes im Kopf. Aber das Shirt ist soo viel toller als das was der Stoff sonst hätte werden sollen.

Ich habe die Armausschnitte einfach umgeklappt und festgenäht. Das Schnittmuster für das Halsbündchen fiel leider meinem Aufräumwahn zum Opfer. Ich dachte mir dann aber, ich kann das ja auch so zu schneiden. Ich habe halt die Weite mal 0,8 gerechnet und das aufgerundet. Allerdings habe ich das Bündchen dann wohl nicht stark genug gedehnt beim Annähen, denn es liegt nicht wirklich an. Allerdings habe ich auch den Halsausschnitt weiter zugeschnitten.

 

Ich habe den Schnitt außerdem um 5 cm verlängert. Ich mag es generell gerne länger. Ich habe wieder die Schnittvariante mit Passe gewählt, die mir weiterhin sehr gut gefällt.

Passend zu dem Shirt habe ich mir Socken genäht. Nach dem Freebook von Cherry Picking. Die lassen sich eindeutig alleine auch besser knipsen als ich selbst mit Shirt.

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Die Kreativ Messe war nun ja nicht so sehr berauschend. Obwohl ich an sich Stoff kaufen wollte und Sockenwolle von Tausendschön, kam ich mit 2 Stück Stoff und 2 Knäuel Wolle nach Hause. Die Wolle war die gewünschte Menge, aber Stoff hätte es mehr sein können. Aber irgendwie hat mich nichts vom Hocker gehauen oder war mir zu teuer. Ich gebe der Messe mal einen Beginnerbonus und werde mir das im nächsten Jahr noch mal ansehen. Ich hoffe, bis dahin wird sich da mehr präsentieren!

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Und zum Abschluss noch ein Einzelfoto meiner Socken, die ja auf dem anderen Bild von meinen Schuhen fast bedeckt sind.

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Eindrücke von der Messe habe ich keine fotografiert. Dafür aber das neue Rhein-Main-Kongresszenter – ich glaube für mich wird das Ding immer Rhein-Main-Halle heißen. Und von der neu gebauten Halle habe ich irgendwie auch mehr erwartet?

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Damit reihe ich mich diese Woche ein bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Upcycling-Mai, Kostenlose Schnittmuster

 

Shirt Tulipa

Moni von Crealie hat zum Probenähen ihres neuen Schnittes Tulipa aufgerufen. Voller Ehre erhielt ich die Nachricht, dass ich mitnähen darf.

Der Schnitt ist eigentlich für Sommersweat und dünnen Sweat ausgelegt. Mit Sweatshirtstoffen habe ich ehrlich gesagt noch nie gearbeitet. Ich habe zwar den örtlichen Stoffladen aufgesucht, aber mir gefiel natürlich nichts.

Deshalb entschied ich meine erste Tulipa aus Jersey zu nähen. Mir gefiel die Variante mit der Raffung am Rücken am Besten und so wählte ich den Schnitt aus. Ausgedruckt war das fix. Zu fix. Denn typisch Alex habe ich gleich mehrere Varianten des Shirts ausgedruckt und mein Drucker schmeißt mir Ausdrucke immer quer ins Schlafzimmer. Ich habe eine halbe Ewigkeit gebraucht, um alles zu sortieren und zuzuordnen.

Im Schnitt zusammenkleben bin ich auch noch nicht wirklich geübt. Aber ich habe es hinbekommen und war schon mal ganz stolz.

Dann zog ich meine gutgehütete wunderschöne Jerseybettwäsche aus meiner Upcyclingkiste. Bei mir geht ja scheinbar nix ohne Upcycling*g*. Aber die bot sich wirklich an.

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Genäht war das Shirt recht fix. Mit der Anleitung kam ich gut zurecht. Probleme machte mir das Bündchen am Ausschnitt. Mittlerweile weiß ich auch warum. Ich hab die Seiten nicht richtig abgeschnitten. Aber aus Fehlern lernt man ja.

Vor allem die Rückenpasse hat es mir angetan. Und die fällt mir Jersey wirklich toll.

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Die Ärmel habe ich bewusst so lang gelassen, weil ich das einfach mag. Auch wenn es auf den Fotos ein wenig eigenartig aussieht.

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Obwohl der Schnitt für 1,75 m ausgelegt ist und ich nur 1,65 m groß bin, empfinde ich das Shirt für mich persönlich ein wenig kurz. Ich mag es einfach länger. Aber es dürfte kein Problem sein, dass nächste Modell einfach länger zuzuschneiden.

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Alles in allem ein gelungener Schnitt, der auch von mir mit wenig bis mittlerer Erfahrung gut zu nähen war. Für das Zusammenkleben des Schnittmuster sollte man konzentrierter sein, als ich es war.

Bei weiteren Modellen werde ich den Ausschnitt vergrößern. Mir ist der einfach zu eng. Bzw. das Shirt zu hochgeschlossen. An Sommersweat und Konsorten werde ich mich vorerst nicht wagen, da das Shirt mir dann wahrscheinlich zu eng sein wird. Mit dem Jersey passt es so ganz gut. Außerdem gefällt mir der weiche Fall der Rückenpasse.

Beim letzten für mich genähtem Teil, welches ich noch nicht gezeigt habe, denke ich beim Ansehen der Fotos an Deutsche Panzer rollen wieder. Sprich, ich fühle mich wahnsinnig fett darin. Bei der Tulipa finde ich es irgendwie schmeichelnd und ich wirke darauf nicht ganz so fett. Danke Moni :-)

Damit verlinke ich mich nun beim RUMS und dem Upcycling-Mai.