Schultüten aus einer anderen Welt

Hier ist es eindeutig zu heiß, um irgendwas sinnvolles zu machen. Ein Dank an eine Dachgeschosswohnung. Ansonsten bin ich weiter mit meinen Sternen beschäftigt, das macht eindeutig süchtig.

Um aber nicht schon wieder weitere Sterne zu präsentieren, habe ich mal meine Fotos durchgesehen. Und ich stieß auch prompt auf unveröffentlichte Fotos.

Die Schultüten sind vor ein paar Jahren entstanden. Die Rohlinge habe ich geschenkt bekommen. Das Design entsprang dann meiner Phantasie, unter Zuhilfenahme eine Bastelbuchs über Außerirdische. Diese Rohlinge mit den Flammen sind nicht gerade toll zu gestalten. Zumindest nicht so, dass es halbwegs kindgerecht ist.

Die Schultüten gingen damals als Spende an die Wiesbadener Tafel. Verwendet habe ich vor allem Reste. Papier und Karton habe ich reichlich. Die Rohlinge sollten an sich auch im Müll landen, bevor ich sie in die Finger bekam.

Damit reihe ich mich nun ein bei Creadienstag, Upcyclingdienstag, Kopfkino, Kiddikram, HandmadeOnTuesday und DienstagsDinge.

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Sternendecke Part 1

Schon seit längerem hat es mir die Decke mit den Sternen angetan, die zur Zeit in einigen Blogs die Runde dreht. Wollreste habe ich massig. Vor Jahren habe ich mal wieder einen Pullover angefangen, den ich zwischenzeitlich schon mal komplett aufgetrennt hatte und neu begonnen hatte. Irgendwie habe ich aber keine Lust mehr auf diesen Pullover. Die Wolle, eine dunkle graue leicht melierte Wolle, würde aber zu so einer Sternendecke passen. Eben weil sich zu dem eher neutralen grau so viel kombinieren lässt.

Ich setzte mich somit mit Häkelnadel und Wolle bestückt an den Computer und ich hab mich mit der Anleitung von Schaubude auseinander gesetzt. Ich arbeite selten nach Anleitung und an manchen Stellen konnte ich auch nicht wirklich folgen. Aber irgendwie wurde eben eine Sechseck draus.

Die letzte Woche stieß ich dann auf die Anleitung für einen anderen Rand bei Schwabus. Der musste dann auch ausprobiert werden. Mit dem Ergebnis, dass ich den nun halb Freestyle mache, weil ich an einer Stelle von Schaubudes Anleitung schon anders arbeite. Aber mir gefällt die Lösung so mittlerweile am Besten. Also eine Kombi aus beiden Anleitungen und meiner Abwandlung. Und ich trennte bei den fertigen Sechsecken dann den Rand eben wieder auf.

Auf dem ersten Bild noch eines mit dem ursprünglichen Rand und auf dem zweiten Bild eben die mit dem für mich endgültigem Rand. Ich möchte an sich auch bei einer Reihe Stäbchen bleiben. Verwendet habe ich verschiedene Wollreste.

Momentan macht mir das Häkeln Spaß. Vorteil an den Sechsecken ist aber eindeutig, man kann sie bei Seite legen und wann anders mal zwischendurch was machen. Deshalb wird das wohl eher ein Jahresprojekt. Und ich werde endlich mal meine Wollreste los.

Mit dem Beitrag reihe ich mich nun bei creadienstag, Upcycling-Dienstag und Häkelliebe ein.

Maschenmarkierer

In einer netten Community bin ich vor längerem in zwei Handarbeitsgruppen eingeladen worden. Was mich sehr geehrt hat. Ich stricke und häkle ja momentan eher weniger. Dafür haben andere da gerade mehr Spaß dran. So kam es zu einer Diskussion über Maschenmarkierer. Ich habe solche Maschenmarkierer nie benötigt und mir im Fall der Fälle anderes beholfen. Aber gesehen habe ich schon mal welche. Als mir dann die Azubine in meinem Bastelfachgeschäft eine Probepackung Fimo schenkte, kramte ich meine anderen Fimo-Vorräte auch wieder aus und musste das mit den Maschenmarkierern unbedingt ausprobieren.

Ich habe sie dann letzte Woche alle als Geburtstagsgeschenk verschickt. Wenn die Post mal pünktlich wäre, wären sie auch pünktlich gewesen. Aber wie das so ist, wenn man auf einen schnelle Versand hofft….

Gestern kam nun die Mail, in der sich das Geburtstagskind bedankte. Als ich aber dann noch erwähnte, dass ich die selber gemacht habe – sie konnte es gar nicht glauben. Ich finde, das höchste Lob ist immer, wenn jemand nicht glauben kann, dass man etwas nicht einfach gekauft hat.

Lange Rede – hier sind sie. Wie gesagt, die Anhänger sind aus Fimo. Mit Aufhängern habe ich ein wenig operiert und habe sowohl Ohrringhaken genommen, wie auch Gardinenröllchen. Die Ohrringhaken in verschiedenen Ausführungen – zum Einhängen, aber auch zum Schließen.

Ganz eindeutig ein auch ein Upcaycling- Projekt, denn ich habe teilweise wirklich altes Fimo und andere Kntemasse zum Backen benutzt. Und die Ohrringhaken hatte ich zum Großteil auch noch über aus meiner Zeit als junge Erwachsene. Die Gardinenröllchen sind über vom Vorhänge nähen. Deshalb hüpfe ich damit zum Upcycling-Dienstag.

Da die Ausführung auf meiner Idee im Kopf beruht, sind die Maschenmarkierer nun auch ein Fall für Kopfsache.

Und den creadienstag beehre ich nun auch mal wieder.

12 von 12 im Juni

12 von 12 ist eine Aktion von Draußen nur Kännchen, an der ich mich diesen Monat beteiligen möchte.

Heute Vormittag hat mir jemand Stoff geschenkt. Eine Gardine, die in den Haushalt der Schenkerin nicht rein passt und da ich ja lila mag, hat sie ihn mir verehrt, mit dem Hinweis, dass ich endlich meinen Sofaüberwurf mal fertig machen könnte.

Und da ich dabei auch gleich die Ecke aufgeräumt habe, die sich zwischen meine zwei Sofas befindet, fand sich dort auch ein Weihnachtsgeschenk wieder. An sich sollte es an die Wohnungstür. Was ich mit Masking Tape versucht habe. Hielt nur nicht lange. Da ich in meiner Wohnung keine Nägel in die Wand hauen will(darf), musste eben ein anderes Platz her. Der Regler meiner Heizung muss mittlerweile für alles mögliche herhalten, wie man sieht. Die Abdeckung ist im Zuge des Umzuges verschwunden. In meiner alten Wohnung war das Ding nämlich noch komplett. Dann bauten Handwerker das aus, um es zwei Stockwerke höher wieder einzubauen. Und schwupps war die Abdeckung weg.

Heute Nachmittag habe ich mich dann mit dem Besuch des Wilhelmstraßenfest in Wiesbaden belohnt. DAS Straßenfest in Wiesbaden. Früher mal als Kunsthandwerkermarkt gedacht. Heute überwiegen die Fressstände. Leider.

Es war entschieden zu heiß, gebe ich zu und ich habe mir die paar Kunsthandwerkerstände zwar angesehen, aber wirklich angesprochen haben mich nur diese Tierchen.

Ich habe mich irgendwann in den angrenzenden Park gesetzt. Auf dem Weg dort hin, kam ich u.a. an dieser Bühne vorbei.

Auf dem Heimweg fing es an total dunkel zu werden. Hier zu sehen rechts das Wiesbadener Rathaus.

So dunkel ist es gegen 18 Uhr an sich nie bei uns im Hausflur. Vor allem nicht bei mir oben. Btw. ich war froh, als ich die vier Stockwerke oben war.

Meine erste Tat war es dann auch, erst mal die Fenster aufreißen, bevor es anfängt zu regnen. Denn bei Regen kann ich die Fenster schließen, weil sonst hier alles schwimmt.

Den Abend werde ich nun ausklingen lassen mit meinem E-Book-Reader, der bereits im Park mit dabei war. Und ein Film muss auch noch sein. Noch kann ich mich nicht entscheiden. Beides eine Leihgabe der örtlichen Stadtbücherei.

Und das hier ist an sich mein Lieblingsplatz am Warmen Damm. Das Wilhelmstraßenfest findet drum herum statt. Im Hintergrund kann man es erahnen. Wenn die Musik nicht so laut über den Park gedröhnt hätte, wäre die Stelle die Ruheoase schlecht hin gewesen.

Panty

Das Unterhosenthema lässt mich ja nicht los. Einmal weil ich halt immer welche gebrauchen kann und dann, weil ich eine ganze Kiste nur mit Shirts für Pantys stehen habe, die ich weg haben will.

Ich hab den Schnitt Eve von pattydoo allerdings ein wenig erweitert. Oben höher, den Schritt breiter und auch hinten am Pobbes ein wenig breiter. Ich gestehe allerdings, dass sie generell höher war. Ich den Gummi eingenäht hatte, beim Umnähen dann Mist gemacht habe und das Auftrennen nicht klappte und ich kurzer Hand einfach ein Stück abgeschnitten habe. Ich habe dann allerdings keinen Gummi mehr angenäht, sondern den oberen Rand nur umgeschlagen und einen Tunnel genäht und den Gummi dann mit einer Sicherheitsnadel eingezogen.

Das Vorderteil habe ich auch getrennt, statt an einem Stück genäht. Außerdem habe ich alles irgendwie quer zum Fadenverlauf zugeschnitten, weil es anders nicht hin haute. Mal sehen wie sehr sich das verzieht oder auch nicht.

Meine Nähmaschine zickt leider immer noch und ich werde mit ihr demnächst eine Repair-Cafe aufsuchen.

Und damit wandere ich nun zu creadienstag, Upcycling-Dienstag und Kopfsache.