Patchwork Täschlein

Nachdem ich im Dezember aus Jeansresten Kissen genäht habe, dachte ich mir, dass aus dem selben Muster, aber mit anderen Stoffen, ja auch eine Tasche hübsch aussehen würde. Stoffreste hatte ich dafür schon länger gesammelt. Schnell war klar, es müssen lila Stoffreste sein.

Eigentlich sollte es ein Einkaufsbeutel werden. Die kann ich eindeutig immer brauchen. Nur hatte ich dafür irgendwie nicht genügend Stoffauswahl. Da es aber nun bald Sommer wird und ich meine Geldbörse irgendwie unterbringen muss, wurde es ein neues Täschlein für meine Geldbörse. Seit dem mir mal meine Geldbörse aus meinem Rucksack geklaut wurde, habe ich die nun in einer extra Tasche, die ich mit einer Kette und einem Karabiner an den Rucksack binde.

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An dem Täschlein hängt viel Geschichte. Verarbeitet habe ich u.a. mein Lieblingshemd, ein anderes Hemd, welches ich gerne getragen habe, zwei Schürzen, diverse Lieblingsstoffe.

Von innen gefüttert ist das Täschlein auch.

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Dieses Mal habe ich einen Boden eingearbeitet. Ok eigentlich habe ich einfach ein Utensilo genäht und habe oben einen Reißverschluss mit eingenäht.

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Und ein Aufhänger musste auch dran, damit ich mein Täschlein gut befestigen kann.

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Das Innenfutter ist eine alte weiße Tischdecke. Der Reißverschluss ist auch geupcycelt.

Damit bin ich bei folgenden Linkpartys zu finden: Upcycling-März, RUMS, Taschen Sew Along März, Taschen und Täschchen.

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Gut geknöpft – was man aus Fimoresten zaubern kann

Ich wollte ja unbedingt mal was anderes als Nähen machen. Außerdem liebe ich Fimo. Und genügend Fimoreste habe ich an sich auch im Haus. Als ich auf der KreativAll war habe ich auch bewusst Ausstecherle gekauft, mit denen ich Knöpfe machen kann. Ok meine Ausstecherledose habe ich auch noch durchsucht.

Ich habe verschiedene Lilatöne zusammen geknetet, denn mit meinem Lilatick müssen es einfach lila Knöpfe sein. Da ich auch noch reichlich blau hatte, habe ich noch verschiedene Blautöne zusammen geknetet. An sich habe ich keine Farbe verwendet, die einfach aus dem Päckchen kam. Und zum Schluss habe ich die Reste noch zusammen zu weiteren Knöpfen verarbeitet.

Ausgestochen habe ich zwei Größen runde Knöpfe, dann noch Herzen und Fische.

Allerdings hätte ich vorm Backen auf die Backempfehlung achten sollen. Ich habe den Backofen ein wenig hoch eingestellt, deshalb sind die Knöpfe ein wenig dunkel geworden.

Achtung Bilderflut 🙂

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Damit reihe ich mich nun beim creadienstag, Märzherzen, Made4Boys, Made4Girls und Kiddikram (die Knöpfe eignen sich wunderbar für Kinderkleidung) ein.

Babyjeans

Da mein Material ja eindeutig Jeans ist, musste ich unbedingt auch eine Babyjeans nähen. Wobei ich bei den meisten Sachen nun gleich in Größe 74 genäht habe.

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Der Jeansstoff stammt von einem Rock. Da Jeans ja sonst gerne steif ist, der Jeansstoff war weicher. Ich habe grauen Bündchenstoff verwendet, dann passt die Jeans nämlich auch zu dem Totenkopfshirt. Die Bündchenware war ebenfalls ein Rest. Genäht habe ich wieder eine Broekje.

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Ich bin damit heute bei folgenden Linkpartys zu finden: creadienstag, Made4Boys, kiddikram, SewMini, Für Söhne und Kerle: Hosen, Kostenlose Schnittmuster, Upcycling-März, Alte Jeans Neues Leben.

 

Zahnweh ade

Ich hatte letztes Wochenende Zahnweh. Am Mittwoch konnte ich einen Zahnarzttermin ergattern. Die Beschwerden waren bis dahin weitgehendst weg. Aber ich habe meinen Mut zusammen genommen und habe meine Zahnärztin trotzdem beehrt.

Bisher kam ich ums Bohren drum herum. Ich darf nun regelmäßig dort antanzen und man spritzt mir ein Medikament. Das war am heutigen Freitag der Fall und weil es mir damit nun wirklich toll geht, ist das eindeutig ein Fall für den Freutag.

Da ich aber keine Bilder meiner Zähne anbieten möchte und ein Beitrag mit Bilder ja viel schöner ist, zeige ich Euch ein weiteres Kleidungsstück, welches ich für die Zwillingsenkel meiner Kollegin genäht habe.

Die Babyhose Broejke.  Verarbeite habe ich mal wieder ein altes T-Shirt. Ich finde grün ja eine wunderbare Farbe für Jungen. Und mit den Tupfen sieht die Hose gleich fröhlich aus.

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Und damit bin ich nun außer beim Freutag auch bei Made4Boys, Kostenlose Schnittmuster Linkparty, Kiddiskram, Sew Mini, Für Söhne und Kerle: Hosen und dem Upcycling-März zu finden.

Babyset mit Totenkopfstoff

Auf der Kreativ-Messe in Frankfurt habe ich den tollen Totenkopfstoff gekauft. Eigentlich sollte da ein Shirt für Erwachsene genäht werden. In meiner Stoffrestekiste schlummerte allerdings noch ein T-Shirt mit türkis-grauen Streifen, das für Babykleidung vernäht werden sollte. Und irgendwie harmonierten die Stoffe miteinander und ich musste sie einfach zu einem Babyset vernähen.

Genäht habe ich wieder ein Shirt mit amerikanischen Ausschnitt. Der mir an sich ja nie wirklich gefiel. Aber an Babyshirts sieht der echt toll aus. Ich habe mich wieder für den Schnitt Morgenstern entschieden. Eine passende Hose gab es auch gleich dazu. Dieses Mal der Schnitt Broekje.

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Abgesetzt mit dem gestreiften Shirt. Außerdem habe ich hier unten ein Mitwachsbündchen angenäht und oben habe ich den Schnitt ein wenig höher zugeschnitten und habe den Bund nur umgenäht und habe ein Gummiband eingezogen.

Am Shirt habe ich am Bund einen Zierstich verwendet.

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Den selben Stich habe auch auch am Bund der Hose eingesetzt.

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Und hier noch mal das Shirt von vorne und hinten.

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Und die Hose zeige ich auch noch mal als Einzelstück.

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Im Freundeskreis kam es wegen dem Totenkopfshirt schon zu Diskussionen. Wie ich denn Totenköpfe für Babykleidung verwenden könnte. Ich finde der Stoff ist freundlich und durchaus babygeeignet. Dem stolzen Papa scheint das Shirt zu gefallen.

Ich reihe mich nun bei folgenden Linkparys ein:

creadienstag, kostenlose Schnittmusterparty, Made4Boys (beachtet bitte auch das Gewinnspiel!), Kiddikram, SewMini, Für Söhne und Kerle Oberteile, Für Söhne und Kerle Hosen, Upcycling-März

 

Rosenkohl-Bratwurst-Kartoffelkuchen

In meinem Singlehaushalt gibt es bei der Essenszubereitung ein paar Regeln. So koche ich meistens selber. Ganz selten kommt mal ein Fertigprodukt auf den Tisch. Eine andere Regel besagt, dass ich möglichst wenig zum Spülen habe. So mag ich durchaus gerne Aufläufe, weil eben wenig zum Spülen ist.

Seit meinem Wirsingkuchen gefällt mir allerdings die Idee eines herzhaften Kuchens. Als ich am Wochenende beschloss, meine Rosenkohlvorräte mal zu minimieren und auch noch Bratwurst da war, dachte ich eigentlich an einen Auflauf. Dann schwenkte ich doch zum Kuchen. Als mir dann klar wurde, die Bratwürste reichen für den Boden nicht, habe ich noch Kartoffeln gerieben und unter die Bratwurstmasse gegeben. Ein Ei kam auch noch dazu und da alles sehr flüssig war, kam noch Paniermehl dazu.

Vom rein optischen bin ich mit dem Kuchen mehr als zufrieden. Geschmacklich – sagen wir es so, ich hätte weniger Paniermehl nehmen sollen. Aber so habe ich wenigstens noch was gelernt.

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Ich versuche mich mal an einem groben Rezept, denn mit Mengenangaben habe ich es weiterhin nicht wirklich. Außerdem war das auch eine ziemliche Resteverwertung.

Zutaten:

Rosenkohl

Kartoffeln

Bratwürste, grob und roh

Eier

Käse

Milch

Gewürze

Zubereitung:

Rosenkohl putzen, den Strunk kreuzweise einschneiden und waschen. In kochendem Salzwasser garen. Ich mag es gerne weich. Wobei er mir dieses Mal zu weich wurde. Und da ich den bitteren Geschmack nicht mag, gebe ich immer eine gute Prise Zucker ins Kochwasser.

Kartoffeln schälen und fein reiben. Bratwürste vom Darm befreien und Kartoffeln und Bratwurstfülse vermengen. Ich habe noch ein Ei für die Bindung dazu gegeben. Und um die Masse ein wenig zu strecken. Ich habe auch noch ein wenig gewürzt, wobei Bratwurst ja bereits gewürzt ist. Also vorsichtig würzen. Und da mir die Masse dann zu flüssig war, habe ich noch Paniermehl unter geknetet. Ich dachte noch so, zu fest geht nicht. Nun ja zu sehr nach Paniermehl schmecken geht aber schon.

Die Masse habe ich dann in meine Springform gedrückt und kalt gestellt.

Ich hatte noch 4 Eier und habe die dann für den Guß verwendet. Hinzu kamen noch geriebener Käse und ein wenig Milch. Abgeschmeckt habe ich mit Salz und Paprikagewürz.

Den Rosenkohl habe ich dann auf dem Hackboden verteilt. Zum rein drücken war der Rosenkohl zu weich. Wahlweise hab ich zu viel Paniermehl verwendet und der Boden war zu fest. Dann habe ich die Ei-Käse-Masse drüber gegeben.

Gebacken habe ich meinen Rosenkohl-Bratwurst-Kartoffelkuchen etwa 50 Minuten bei 160 Grad. Damit die Kruste noch ein wenig bräunt, habe ich zum Schluss die Temperatur für ein paar Minuten hoch gedreht. Und meine Käsehaube ist doch wirklich schön geworden oder nicht?

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Ich wende mich nun dem creadienstag zu und schwelge in den Rezepten der Rezepte-Linkparty.

 

 

Kreative Ziele 2017 – Monatsrückblick Februar

Irgendwie habe ich Listen für mich entdeckt. Listen mit Zielen, die ich abhaken kann. Und ich habe für 2017 beschlossen, eine nette Liste mit kreativen Zielen abzuarbeiten.

24 x creadienstag – ich möchte gerne mindestens 24 x am creadienstag teilnehmen (9/24)

4x geschafft

24 x Upcycling – ich möchte mindestens 24 Upcycling-Projekte zeigen (10/24)

5x geschafft

12 x Backen – ich möchte dieses Jahr mal wieder mehr backen (2/12)

1x geschafft

12 x Zwischenziele – die Zwischenziele werde ich einmal monatlich zusammen fassen (2/12)

1x geschafft

6 x was anderes machen als Nähen – ich möchte auch mal andere Projekte als Nähen machen

6  x neues versuchen – ich habe so viele Ideen, die ich irgendwie mal umsetzen will. Bzw. habe ich auch noch Schnittmuster hier liegen, die ich unbedingt mal versuchen möchte. (7/6)

5x geschafft

6 x Taschen Sew Along – ich habe bei greenfietsen den Taschen Sew Along 2017 entdeckt. Ich bin zwar kein Taschentyp, nähe sie aber trotzdem gerne. Deshalb möchte ich mindestens 6 x am Taschen Sew Along teilnehmen. (3/6)

2x geschafft

5 x  MeMadeMittwoch – ich will mehr für mich nähen. Als Anreiz möchte ich mindestens 5 x am MMM teilnehmen.

5 x RUMS – auch hier das Ziel mehr für mich zu machen. (2/6)

1x geschafft

Ein Jahr – 100 Ziele. Manches wird sich sicherlich überschneiden. Denn ich neige ja dazu vieles als Upcycling zu machen. Aber wir werden sehen.

19 Ziele geschafft – ich finde, das ist ein guter Schnitt. Wobei ich ja 6 neue Sachen ausprobieren wollte und schon bei 7 neuen Sachen bin.