Die ultimativen Einhornsocken

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Ich stehe ja seit Längerem total auf Einhörner. So landeten beim letzten Stoffmarkt in Wiesbaden auch zwei Einhornstoffe in meiner Einkaufstasche. Da demnächst der nächste Stoffmarkt ansteht, ich ein Geschenk für jemand brauchte, die ebenfalls Einhörner ganz toll findet, habe ich die Stoffe nun mal zu Socken verarbeitet.

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Genäht habe ich wieder nach dem Freebook von Cherry Picking. Ich habe dazu hier dazu mehr geschrieben, inklusive einer kleinen Anleitung.

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Die Socken waren rasch zugeschnitten und ich habe mich mal wieder für ein faules Bündchen entschieden. So waren die Socken auch relativ schnell fertig.

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Entstanden sind je Farbe zwei Paare. Ich habe aber jeweils ein Paar verschenkt. Kommentar der ersten Empfängerin war, ob ich wüsste, dass sie Einhörner mag? Klar wusste ich das.

Von dem zweiten verschenkten Paar hat mir die Empfängerin mittlerweile mitgeteilt, wie bequem die Socken sind. Sie hatte gedacht, die würden nie richtig sitzen und ich konnte sie überzeugen.

Eigentlich wollte ich ja heute was ganz anderes zeigen – ich habe am Wochenende nämlich Kaffeebeutel gebügelt. Aber meine Nähmaschine wollte nicht ganz so wie ich. Aber ich werde gleich noch eine Runde mit ihr liebevoll verhandeln.

Mich findet ihr diese Woche beim Creadienstag, Froh und Kreativ, SewLaLa.

Handschuhe für Obdachlose 3

Ich bin weiter am Stricken von Handschuhen für Obdachlose. Beim letzten Paar habe ich ausnahmsweise mal alle Fäden gleich vernäht und deshalb kann ich euch die neuesten vor den anderen zeigen.

Eigentlich hatte ich gestern bereits einen Beutel mit diversen Handarbeiten dabei, um diese zu Fotografieren. Dann war das Wetter blöd und es ergab sich keine Gelegenheit. Nach einer größeren Runde Hausarbeit bin ich heute erst recht spät einkaufen gegangen und habe den Beutel mal auf gut Glück mitgenommen.

Ich blieb auf dem Heimweg dann irgendwo stehen, kramte mein Täschlein und meine Kamera raus und zog auch bereits einen Handschuh an, um den zu knipsen. Und dann blieb ein junges Pärchen hinter mir stehen. Das fand ich dann so doof, dass ich weiter zog.

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Leider war es auch schon ein wenig dunkel. Aber immerhin Tageslicht! und kein elektrisches Licht in meiner kleinen Bude.

Verstrickt habe ich drei verschiedene Wollknäuel. Ein dickes Garn und zwei dünnere Garne, die ich zusammen genommen habe. So sind die Handschuhe schön warm ohne steif zu sein.

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Ich habe dieses Mal ein rechts-links-Muster gestrickt. 2 Reihen je 2 rechts und 2 links und dann zwei Reihen 2 links und 2 rechts. Beim Bund habe ich wieder verschränkte rechte Maschen verwendet.

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Die Handschuhe sind wieder ein wenig größer, als für meine Hände. Männerhände sind doch größer als meine Hände, auch wenn ich nicht gerade damenhafte Händchen habe.

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Und damit reihe ich mich nun bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Froh und Kreativ, Liebste Maschen, Stricklust und SewLaLa.

Gestrickte Spüllappen oder wie Spülen Spaß machen kann

Ich bin ziemlich pienzig, was Spüllappen betrifft. Diese Schwammtücher mag ich gar nicht gerne verwenden. Die Spüllappen, die ich bis vor Kurzem am Liebsten verwendet habe, bekommt man kaum noch irgendwo. Vor wenigen Jahren hatte ich mal in einem Billigladen Spültücher mitgenommen, die ich an sich nur wegen der Eule, mit der sie bedruckt waren, gekauft habe. Die habe ich vor Kurzem mal verwendet und war begeistert. Die haben irgendwie Struktur und damit ging einiges viel besser.

Nun ja, in das Geschäft, in dem ich die Tücher gekauft hatte, komme ich so schnell nicht mehr. Außerdem war das damals ein Restposten. Also musste was anderes her.

So stand ich beim letzten Besuch in Mainz mal wieder in diesem schnuckligen Wollgeschäft und erzählte der Verkäuferin gleich, dass ich Spültücher stricken möchte. Dazu bräuchte ich Wolle, 100 % Baumwolle und kochfest bitte und natürlich in LILA.

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Tja, wenn ich LILA Wolle mit meiner Kochwäsche waschen würde, dann wäre die Wolle danach weiß, meinte die Verkäuferin. Da ich regelmäßig wasche, täglich spüle, habe ich nun doch Wolle genommen, die ich bis 40 Grad (oder waren es 60 Grad?) waschen kann. Da ich eh Hygienespüler an meine Buntwäsche mache, sollte das kein Problem sein.

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Gekauft habe ich ein Knäuel Wolle in Lila, eines in Türkis und eines mit einem Farbverlauf Lila/Türkis. Daheim habe ich mich dann auch umgehend ans Werk gemacht.

Ich habe einfach Pi mal Daumen drauf los gestrickt. Ich wusste, ich möchte was mit Struktur und habe mich für ein Rechts-Links-Muster entschieden. Zwei Reihen 1 Rechts 1 Links und dann zwei Reihen 1 Links 1 Rechts.

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Der erste Spüllappen war recht klein. Ich habe den dann noch mit Zacken umhäkelt. Den zweiten Spüllappen habe ich größer gestrickt. Bisher hatte ich aber nur den kleinen Spüllappen im Gebrauch und der war prima. Definitiv nicht zu klein.

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Ich habe die Tücher vorm ersten Gebrauch mal mit gewaschen. U.a. weil ich auch noch Essig statt Weichspüler benutze, um die Farbe ein wenig zu fixieren. Ich spüle nämlich recht heiß und hatte Sorge, dass ich sonst Lila Spülwasser habe.

Mir hat das Stricken sehr viel Spaß gemacht. Das Spülen geht mir nun auch freudiger von der Hand. Ich werde definitiv noch mehr Spültücher stricken. Davon mal abgesehen, dass die Spültücher einfach hübscher sind, als die gekauften, finde ich sie auch viel nachhaltiger. Immerhin reduziert das auch den Plastikabfall, in dem gekaufte Spüllappen in der Regel eingepackt sind. Wenn ich mich nicht ganz irre, sind die gekauften auch aus Acryl.

Man mag nun sicherlich darüber diskutieren können, ob meine Spüllappen noch nachhaltig sind, wenn ich zum Waschen einen Hygienespüler verwende. Den verwende ich leider aus gesundheitlichen Gründen. Dafür reduziert sich aber nun meine Kochwäsche noch mal, was ja auch wieder nachhaltig ist.

Diese Woche reihe ich mich bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Einfach nachhaltig Leben, Froh und Kreativ, Stricklust,  Liebste Maschen

Ein neues Leben für Kisten und CDs

Irgendwo stieß ich auf Gegenstände, die mit Stückchen von alten CDs und DVDs beklebt waren. Keine Ahnung mehr wo. Ich vermute in einer Upcycling-Gruppe oder einem Upcycling-Blog.

Nun ja, CDs und DVDs, mit denen ich irgendwas basteln könnte, habe ich massig. Schon früher habe ich mit CDs gebastelt. Aber ich wollte mal was anderes machen. Außerdem finde ich kleben durchaus meditativ.

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Der erste Versuch lief weniger gut. Der Kleber und die Kiste mochten sich nicht unbedingt. Die beklebten Stellen wellten sich total doof. Zum Glück hatte ich aber noch einen anderen Kleber gekauft und damit ging es wesentlich besser.

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Verwendet habe ich einmal eine Kiste, die ich irgendwo vorm Abfall gerettet habe. Oben war sie aus einer Art grünen Stoff. Unten golden. Die Kiste sah auch so schon gut aus. Aber ich brauchte ein Erfolgserlebnis und die Kiste ist sehr stabil.

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Die CDs habe ich ein breite Streifen von unterschiedlicher Länge geschnitten und habe die Stücke relativ ordentlich rund herum oben drauf geklebt.

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Die Seiten habe ich dann mit gleichlangen Streifen gestaltet.

Trotzdem wollte ich noch versuchen, wie es aussieht, wenn man mehr Freestyle klebt. Vor Weihnachten hatte ich von einem Nachbarn alle Kisten mitgenommen, die ich bekommen konnte. Dabei waren auch ein paar kleinere Kistchen mit Deckel.

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Am schwierigsten war das Kleben der Lasche. Aber irgendwie ging auch das.

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Sicherlich würde die Kiste noch besser aussehen, wenn ich sie vorm Bekleben einfarbig angemalt hätte. Da ich aber ein reines Upcycling-Projekt, ohne großen Aufwand wollte, finde ich das Braun der Kiste durchaus passend.

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Da es letzte Woche so tolles Wetter war, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und habe die Kisten eingepackt und mich erst zum Lesen in die Sonne gesetzt und habe dann die Kisten noch geknipst.

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Mir gefallen die Kisten ziemlich gut. Den Nachbar, von dem ich die braune Kiste habe, wollte ich auch schon beglücken. Aber er will keine Kiste. Er findet sie einfach zu schön, als das sie in seiner Werkstatt untergeht.

Diese Woche findet ihr mich bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Einfach nachhaltig Leben.