Aus Kalender wird Tasche – 1978 trifft 2015

Retro ist ja in. Und aus etwas, was an sich niemand mehr gebrauchen kann, etwas Neues machen, ist ja durchaus mein Ding. So drückte mir vor Wochen jemand zwei Stoffkalender in die Hand. Tasche – das fiel mir spontan ein. Im ersten Moment war ich an sich auch so weit, die Kalender mit Jeans zu kombinieren. Ich habe es bei der ersten Tasche aber erst mal ohne Jeans versucht.

Zu sehen sind der zweite Kalender, weil ich vergessen habe vom ersten Kalender Bilder zu machen. Und dann die fertige Tasche. Ich habe oben noch einen Kam Snap angebracht, damit man die Tasche mindestens schließen kann. Der zweite Kalender ist demnächst dran.

Kommentar eines Bekannten, der meine Werke sonst nur „nett“ findet: Die hat was. Und so Retro Zeugs ist ja auch gerade total in. Gerade wegen dem Stoff passt das gerade total gut.

Und damit lieber spät als nie zu

creadienstag

UpcyclingDienstag

Kopfkino

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Sabberlätzchen meets Sonne

Ich habe es diese Woche noch mal gewagt, meine Werke mal im Freien zu fotografieren und ein Busch musste dran glauben. Ich befürchte allerdings, ich muss mehr üben, denn ich stand eindeutig mit dem Rücken zur Sonne und nun habe ich „schöne“ Schattenbilder von mir.

Ich habe die Tage noch ein wenig mit meiner Nähmaschine gekämpft und sie macht nun mindestens fast immer was ich will. So machte ich noch zwei Sabberlätzchen, da mir die Mama des Kindes erzählte, wie glücklich sie darüber sei, weils eben gerade passt und ihr Kind ein Sabberkind ist.

Das blaue Frotteehandtuch ist nun aufgebraucht. Für die Vorderseite habe ich einmal Stoff von einem alten Rock von mir genommen. Eines meiner ersten Nähwerke. Der andere Stoff ist wieder ein Snoopystoff, von einer Hose eines Hausanzuges. Ein wenig verwaschen.

Auf dem einem Foto ist recht gut zu erkennen, dass die Nähmaschine nicht immer wollte wie ich. Allerdings war der Stoff generell doof zu nähen. Und ich habe eindeutig mehr Übung darin, auf dem Boden zu knipsen.

Und somit wäre das mal wieder ein Fall für den Creadienstag und den Upcyclingdienstag.

HandyLadeTasche mit Skulls

Ich bin gerade ziemlich frustriert. Ich habe meine Nähmaschine vor Kurzem von einem Bekannten mal sichten lassen. Das Ganze war ziemlich chaotisch und irgendwie hatten wir wohl auch andere Ansichten davon, wie die Maschine eingefädelt wird. Ich bekam sie aber zurück und dachte mir, daran soll es nun wirklich nicht liegen. Mir ging es hauptsächlich auch darum, dass die Maschine mal von innen gesäubert wird.

Nun ja sauber ist die Nähmaschine nun. Ich habe nun versucht zu nähen und war nur frustriert, da sie weiterhin nicht macht, was sie soll und was ich will. Beim letzten Versuch einer Eve habe ich an jeder Naht sicherlich 10x den Faden neu eingefädelt. Und ich hab echt alles versucht, was mir spontan einfiel. Besseres Nähgarn zum Beispiel. Stiche lässt die Nähmaschine auch weiter aus. Nun stehe ich zwar da, wo ich vor drei Wochen schon stand, aber es ist gerade fürchterlich frustrierend.

Nun habe ich noch die Nähmaschine meiner Mutter hier stehen. Die generell hochwertiger ist als meine. Allerdings sind beide Pfaff Maschine. Beide aus letztem Jahrhundert. Die Maschine meiner Mutter nun ja die zickt auch. So näht sie zwar rückwärts, aber wenn man den Schalter mal gedrückt hat und wieder los gelassen hat, näht sie weiter rückwärts. Ab und an frisst sie auch den Stoff.

Da ich aber unbedingt noch was nähen wollte, dachte ich mir, für das Projekt brauchst du keine Rückwärststich. Nun ja ich hatte alles von ständig neu einfädeln, bis Stoff fressen, Fadenknoten hinten usw. Ich habs nun aufgegeben. Leider fällt mir auch nichts ein, als die Nähmaschinen in den Pfaff Laden nach Mainz zu bringen, was finanziell leider nicht drin ist. Wo lasst ihr eure Maschinen denn mal durchsehen?

In dem geerbten Nähkästchen fand sich auch Stopfgarn. Ich habe Stopfen in der Schule gelernt. So vor gefühlten 100 Jahren. So versuchte ich mich die Tage am Socken stopfen. Angeregt von widerstandistzweckmaessig die sich ja für Reparieren statt Wegschmeißen ausspricht. Ich persönlich trage bevorzugt Golfsocken – sprich Löcher stören mich selten. Aber ab und an ist es echt peinlich. Und so schnappte ich mir eben die Tage ein paar Socken. Die ansonsten schlicht in den Müll gehören. Wo sie nun auch landen werden, da die Löcher entschieden zu groß zum Stopfen sind.

Somit heute ältere Werke. Ich habe ja bereits HandyLadeTaschen gezeigt. Hier eine Version aus einem Stoff mit Skulls. Da steht die Empfängerin besonders drauf. Innenstoff ist ein grünes Cordstoff, der mal Teil meines Lieblingshemdes war.

Und damit husche ich nun trotzdem zu creadienstag und zum Upcycling-Dienstag.

Alf trifft Shopping Center – Knuddelbeutel 3

Vor vielen vielen Wochen fiel mir der Bezug einer Alf-Bettwäsche in die Finger und brüllte förmlich danach, nicht im Altkleidersack zu landen. Den Wunsch konnte ich doch glatt erfüllen. Und da ich gerne noch jemand mit einem Knuddelbeutel beehren möchte und die Dame einen sehr schrägen Humor hat, was liegt da Nahe? Man nehme die Alf-Bettwäsche dafür.

Ich bin mal wieder krank. Da ich aber aus dem Haus musste, ob ich wollte oder nicht, nahm ich mir den Kommentar einer Bloggerin zu Herzen. Diese hatte vor Wochen in ihrem Blog mal erwähnt, dass sie Blogs gar nicht erst anklickt, in denen die Werke nur so auf dem Boden fotografiert werden. Da das Wetter sooo schön war, nahm ich den Alfbeutel mit.

Nun ja, um die Ecke ist meine Lieblingsbaustelle und ich dachte mir, das würde ja nun passen. Alf trifft Baustelle. Ich wollte den Beutel an den Bauzaun hängen. Im Hintergrund ein wunderschöner Baum. Und rund herum halt diese Baustelle. Nun ja, mir flog, wegen des Windes, der Beutel fast weg. Zum Glück nicht über den Bauzaun. So gab ich dieses Vorhaben auf. Leider blieb es so windig, während ich unterwegs war und somit musste mein (wertvoller) Dielenboden mal wieder dafür herhalten.

Und damit bin ich diese Woche zu finden bei:

Creadienstag

Upcycling-Dienstag

KopfKino