Babyjeans

Da mein Material ja eindeutig Jeans ist, musste ich unbedingt auch eine Babyjeans nähen. Wobei ich bei den meisten Sachen nun gleich in Größe 74 genäht habe.

babyjeans1

Der Jeansstoff stammt von einem Rock. Da Jeans ja sonst gerne steif ist, der Jeansstoff war weicher. Ich habe grauen Bündchenstoff verwendet, dann passt die Jeans nämlich auch zu dem Totenkopfshirt. Die Bündchenware war ebenfalls ein Rest. Genäht habe ich wieder eine Broekje.

babyjeans2

Ich bin damit heute bei folgenden Linkpartys zu finden: creadienstag, Made4Boys, kiddikram, SewMini, Für Söhne und Kerle: Hosen, Kostenlose Schnittmuster, Upcycling-März, Alte Jeans Neues Leben.

 

Zahnweh ade

Ich hatte letztes Wochenende Zahnweh. Am Mittwoch konnte ich einen Zahnarzttermin ergattern. Die Beschwerden waren bis dahin weitgehendst weg. Aber ich habe meinen Mut zusammen genommen und habe meine Zahnärztin trotzdem beehrt.

Bisher kam ich ums Bohren drum herum. Ich darf nun regelmäßig dort antanzen und man spritzt mir ein Medikament. Das war am heutigen Freitag der Fall und weil es mir damit nun wirklich toll geht, ist das eindeutig ein Fall für den Freutag.

Da ich aber keine Bilder meiner Zähne anbieten möchte und ein Beitrag mit Bilder ja viel schöner ist, zeige ich Euch ein weiteres Kleidungsstück, welches ich für die Zwillingsenkel meiner Kollegin genäht habe.

Die Babyhose Broejke.  Verarbeite habe ich mal wieder ein altes T-Shirt. Ich finde grün ja eine wunderbare Farbe für Jungen. Und mit den Tupfen sieht die Hose gleich fröhlich aus.

Punktehose1

Und damit bin ich nun außer beim Freutag auch bei Made4Boys, Kostenlose Schnittmuster Linkparty, Kiddiskram, Sew Mini, Für Söhne und Kerle: Hosen und dem Upcycling-März zu finden.

Babyset mit Totenkopfstoff

Auf der Kreativ-Messe in Frankfurt habe ich den tollen Totenkopfstoff gekauft. Eigentlich sollte da ein Shirt für Erwachsene genäht werden. In meiner Stoffrestekiste schlummerte allerdings noch ein T-Shirt mit türkis-grauen Streifen, das für Babykleidung vernäht werden sollte. Und irgendwie harmonierten die Stoffe miteinander und ich musste sie einfach zu einem Babyset vernähen.

Genäht habe ich wieder ein Shirt mit amerikanischen Ausschnitt. Der mir an sich ja nie wirklich gefiel. Aber an Babyshirts sieht der echt toll aus. Ich habe mich wieder für den Schnitt Morgenstern entschieden. Eine passende Hose gab es auch gleich dazu. Dieses Mal der Schnitt Broekje.

totenkopfset

Abgesetzt mit dem gestreiften Shirt. Außerdem habe ich hier unten ein Mitwachsbündchen angenäht und oben habe ich den Schnitt ein wenig höher zugeschnitten und habe den Bund nur umgenäht und habe ein Gummiband eingezogen.

Am Shirt habe ich am Bund einen Zierstich verwendet.

totenkopfshirt2

Den selben Stich habe auch auch am Bund der Hose eingesetzt.

totenkopfhose2

Und hier noch mal das Shirt von vorne und hinten.

totenkopfshirt1

totenkopfshirt3

Und die Hose zeige ich auch noch mal als Einzelstück.

totenkopfhose1

Im Freundeskreis kam es wegen dem Totenkopfshirt schon zu Diskussionen. Wie ich denn Totenköpfe für Babykleidung verwenden könnte. Ich finde der Stoff ist freundlich und durchaus babygeeignet. Dem stolzen Papa scheint das Shirt zu gefallen.

Ich reihe mich nun bei folgenden Linkparys ein:

creadienstag, kostenlose Schnittmusterparty, Made4Boys (beachtet bitte auch das Gewinnspiel!), Kiddikram, SewMini, Für Söhne und Kerle Oberteile, Für Söhne und Kerle Hosen, Upcycling-März

 

Rosenkohl-Bratwurst-Kartoffelkuchen

In meinem Singlehaushalt gibt es bei der Essenszubereitung ein paar Regeln. So koche ich meistens selber. Ganz selten kommt mal ein Fertigprodukt auf den Tisch. Eine andere Regel besagt, dass ich möglichst wenig zum Spülen habe. So mag ich durchaus gerne Aufläufe, weil eben wenig zum Spülen ist.

Seit meinem Wirsingkuchen gefällt mir allerdings die Idee eines herzhaften Kuchens. Als ich am Wochenende beschloss, meine Rosenkohlvorräte mal zu minimieren und auch noch Bratwurst da war, dachte ich eigentlich an einen Auflauf. Dann schwenkte ich doch zum Kuchen. Als mir dann klar wurde, die Bratwürste reichen für den Boden nicht, habe ich noch Kartoffeln gerieben und unter die Bratwurstmasse gegeben. Ein Ei kam auch noch dazu und da alles sehr flüssig war, kam noch Paniermehl dazu.

Vom rein optischen bin ich mit dem Kuchen mehr als zufrieden. Geschmacklich – sagen wir es so, ich hätte weniger Paniermehl nehmen sollen. Aber so habe ich wenigstens noch was gelernt.

rosenkohlhack1

Ich versuche mich mal an einem groben Rezept, denn mit Mengenangaben habe ich es weiterhin nicht wirklich. Außerdem war das auch eine ziemliche Resteverwertung.

Zutaten:

Rosenkohl

Kartoffeln

Bratwürste, grob und roh

Eier

Käse

Milch

Gewürze

Zubereitung:

Rosenkohl putzen, den Strunk kreuzweise einschneiden und waschen. In kochendem Salzwasser garen. Ich mag es gerne weich. Wobei er mir dieses Mal zu weich wurde. Und da ich den bitteren Geschmack nicht mag, gebe ich immer eine gute Prise Zucker ins Kochwasser.

Kartoffeln schälen und fein reiben. Bratwürste vom Darm befreien und Kartoffeln und Bratwurstfülse vermengen. Ich habe noch ein Ei für die Bindung dazu gegeben. Und um die Masse ein wenig zu strecken. Ich habe auch noch ein wenig gewürzt, wobei Bratwurst ja bereits gewürzt ist. Also vorsichtig würzen. Und da mir die Masse dann zu flüssig war, habe ich noch Paniermehl unter geknetet. Ich dachte noch so, zu fest geht nicht. Nun ja zu sehr nach Paniermehl schmecken geht aber schon.

Die Masse habe ich dann in meine Springform gedrückt und kalt gestellt.

Ich hatte noch 4 Eier und habe die dann für den Guß verwendet. Hinzu kamen noch geriebener Käse und ein wenig Milch. Abgeschmeckt habe ich mit Salz und Paprikagewürz.

Den Rosenkohl habe ich dann auf dem Hackboden verteilt. Zum rein drücken war der Rosenkohl zu weich. Wahlweise hab ich zu viel Paniermehl verwendet und der Boden war zu fest. Dann habe ich die Ei-Käse-Masse drüber gegeben.

Gebacken habe ich meinen Rosenkohl-Bratwurst-Kartoffelkuchen etwa 50 Minuten bei 160 Grad. Damit die Kruste noch ein wenig bräunt, habe ich zum Schluss die Temperatur für ein paar Minuten hoch gedreht. Und meine Käsehaube ist doch wirklich schön geworden oder nicht?

rosenkohlhack2

Ich wende mich nun dem creadienstag zu und schwelge in den Rezepten der Rezepte-Linkparty.

 

 

Kreative Ziele 2017 – Monatsrückblick Februar

Irgendwie habe ich Listen für mich entdeckt. Listen mit Zielen, die ich abhaken kann. Und ich habe für 2017 beschlossen, eine nette Liste mit kreativen Zielen abzuarbeiten.

24 x creadienstag – ich möchte gerne mindestens 24 x am creadienstag teilnehmen (9/24)

4x geschafft

24 x Upcycling – ich möchte mindestens 24 Upcycling-Projekte zeigen (10/24)

5x geschafft

12 x Backen – ich möchte dieses Jahr mal wieder mehr backen (2/12)

1x geschafft

12 x Zwischenziele – die Zwischenziele werde ich einmal monatlich zusammen fassen (2/12)

1x geschafft

6 x was anderes machen als Nähen – ich möchte auch mal andere Projekte als Nähen machen

6  x neues versuchen – ich habe so viele Ideen, die ich irgendwie mal umsetzen will. Bzw. habe ich auch noch Schnittmuster hier liegen, die ich unbedingt mal versuchen möchte. (7/6)

5x geschafft

6 x Taschen Sew Along – ich habe bei greenfietsen den Taschen Sew Along 2017 entdeckt. Ich bin zwar kein Taschentyp, nähe sie aber trotzdem gerne. Deshalb möchte ich mindestens 6 x am Taschen Sew Along teilnehmen. (3/6)

2x geschafft

5 x  MeMadeMittwoch – ich will mehr für mich nähen. Als Anreiz möchte ich mindestens 5 x am MMM teilnehmen.

5 x RUMS – auch hier das Ziel mehr für mich zu machen. (2/6)

1x geschafft

Ein Jahr – 100 Ziele. Manches wird sich sicherlich überschneiden. Denn ich neige ja dazu vieles als Upcycling zu machen. Aber wir werden sehen.

19 Ziele geschafft – ich finde, das ist ein guter Schnitt. Wobei ich ja 6 neue Sachen ausprobieren wollte und schon bei 7 neuen Sachen bin.

Küchentürutensilo oder endlich Ordnung im Tütenchaos

Ich bin ja immer noch dabei, meinen Haushalt zu strukturieren. Besonders angenervt hat mich schon lange mein Chaos bei diversen Tüten.

Als Single fällt ja nicht unbedingt viel Abfall an. So habe ich bis vor wenigen Jahren an sich nur blaue Müllbeutel verwendet und meinen Abfall 1-2 Mal die Woche zur Tonne gebracht. In einer Dachgeschosswohnung ist das keine gute Idee. Deshalb bin ich auf kleinere Beutel umgestiegen. Wobei ich da drei bis vier unterschiedliche Größen verwende. Und eben selten die passende in der Hand hatte. Bisher hingen die meistens in einer Plastiktüte hinter der Küchentür.

Ähnlich ging es mir mit Gefrierbeuteln. Ich habe drei Sorten, die in einer Art Regal in einer Küchenecke liegen. Und wen wundert es, ich hatte nie den passenden Gefrierbeutel zur Hand.

Backpapier brauche ich ständig. Und ich habe auch immer 3 bis viele Rollen davon im Haus. Denn irgendwie verschwinden die Rollen immer und Backpapier ist hier irgendwie ständig in Gebrauch.

Nun wohne ich in einer kleinen Wohnung. Meine Schränke sind voll. Manches brauche ich einfach gut greifbar. Da passte das Thema des Taschen Sew Along für Februar: Ordnungshelfer sehr gut und ich setzte meine Ideen um.

Ziel war, einen Ordnungshelfer zu haben, der wenig Platz weg nimmt. Was bietet sich da besseres an, als einen solchen Ordnungshelfer hinter die Küchentür zu hängen. Kleiderbügel wollte ich auch verwenden. Die erste Idee war nämlich an sich, einfach ein Utensilo zu hängen und oben zwei Schlaufen zu befestigen und die an Türhaken zu hängen. Die Lösung mit den Kleiderbügeln gefällt mir besser. Und der Ordnungshelfer musste waschbar sein.

Das ich Jeans verwende, war schon fast klar. Aber alles aus Jeans, wäre mir zu schwer geworden. Zumindest wenn ich den Ordnungshelfer auch mal waschen möchte. Kürzlich fiel mir eine tolle Tischdecke in die Finger. Die leider fleckig ist. Obwohl ich kaum Tischdecken verwende, hätte mir die nämlich gefallen. So wäre sie allerdings ein Fall für die Altkleidersammlung gewesen.

Ich habe Jeansbeine aneinander genäht. Unten habe ich noch mal an jeder Seite ein Bein angenäht, damit das Utensilo lang genug wird. Nun im nach hinein betrachtet, hätte es auch noch ein Bein länger sein können.

kuechenutensilo1

Aus der Tischdecke nähte ich rechteckige Stücke aufeinander, wendete sie und nähte sie dann an den Jeansstoff. Wobei ich noch Falten in die Taschen machte, damit in die Taschen auch was rein geht.

kuechenutensilo2

Platz für Kleinigkeiten habe ich auch geschaffen. Stifte, Schere, Zollstock und Feuerzeuge fliegen hier immer irgendwo rum. So habe ich da auch mal einen festen Platz für.

kuechenutensilo4

Beim Ausmisten meiner gefühlten hundert Beuteln mit Tüten tauchte auch ein Nikolaussack auf. Den habe ich mit einer Sicherheitsnadel am Utensilo befestigt. Dort kann ich Weihnachtskleinkram sammeln. Wie zum Beispiel die Glöckchen von Lindt Produkten.

kuechenutensilo3

Und oben könnte ich auch gleich noch meine batterielose Taschenlampe mit Drück-Dynamo aufhängen. So finde ich sie beim nächsten Stromausfall schneller.

Ich bin überglücklich mit der Lösung. Sieht toller aus, als ich es erwartet habe.

Ich in diese Woche bei folgenden Linkpartys zu finden:

Creadienstag, Upcycling-Februar, Taschen und Täschchen, Taschen Sew Along Februar.

Wirsingkuchen

Ich wollte ja dieses Jahr mehr backen. Irgendwie fehlen mir die Abnehmer meiner Backwerke und irgendwie auch die Zeit und Lust. Nun hatte ich aber Wirsing im Kühlschrank, den ich mal anders zubereiten wollte. So dachte ich an einen Wirsingkuchen.

Ich möchte Euch an dem gelungenen Rezept teilhaben lassen. Leider bin ich eher der Phi mal Daumen Typ.

Boden:

250 Gramm Mehl, eine gute Prise Salz, 100 Gramm Butter, 1 Ei, 4 Esslöffel kalte Milch

Alles zu einem Teig verkneten. Dann in eine Springform geben. Den Rand nicht vergessen. Nun die Form in den Kühlschrank stellen.

Belag:

Ich habe einen Wirsing in Streifen geschnitten und gewaschen. Eine Zwiebel habe ich ebenfalls in Ringe geschnitten und in Öl angeschwitzt. Dann den Wirsing zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Ich habe später noch ein wenig Paprikapulver dazu gegeben. Alles leicht andünsten. Ich habe mit ein wenig Milch alles abgelöscht. Die Masse sollte nicht zu flüssig sein. Nun das Ganze ein wenig weiter dünsten lassen, während man die Eiermischung macht.

Dafür habe ich Käse gerieben. Ich habe jungen Gouda genommen. Da hatte ich noch Endstücke über. Dazu habe ich drei Eier gegeben und ein wenig Milch. Die Mischung habe ich dann mit Salz und Paprikapulver gewürzt.

Nun habe ich meine Backform aus dem Kühlschrank geholt und den Boden ein paar Mal mit einer Gabel eingestochen.. Den Wirsing eingefüllt und die Eier-Käse-Mischung darauf verteilt.

Ich habe den Kuchen etwa 45 Minuten gebacken. Erst bei 150 Grad und zum Schluss etwa eine Viertelstunde bei 180 Grad.

sam_5006

sam_5008

Ich freue mich, dass ich heute noch mal davon essen darf und bin deshalb beim Freutag vertreten.

Außerdem reihe ich mich in der Rezepte Linkparty ein.