Mutmachmonster

Hier ist es still geworden. Ich bin mehr ehrenamtlich eingebunden, mir macht Corona immer mehr zu schaffen und ich bin auch eher bei Instagram aktiv. Aber da mein Blog mal eine Herzenssache wird, plane ich, wieder mehr hier zu zeigen.

Den Anfang dieses Jahr macht mein erstes Mutmachmonsterchen. Seit letztem Sommer engagiere ich mich ja auch bei der Ahrtalhilfe. Dadurch und über Facebook bekam ich Kontakt zu einer Frau, die regelmäßig ins Ahrtal zum Helfen fährt.

Besagte Frau möchte bis Ostern 1000 Mutmachmonster an betroffene Kinder verteilen und hat deshalb zum Nähen aufgerufen. Nähen ist ja genau mein Ding und ich habe bereits bei einer Reha einen Sorgenfresser genäht.

Marleen, die die Aktion organisiert, hat die ersten Monsterchen schon verteilt. Die Kinder sind ganz verliebt und schleppen sie überall mit hin. Das zeigt, wie sehr die Kinderseelen doch unter den Ereignissen gelitten haben und noch leiden. Marleen zeigt auch regelmäßig Fotos aus den Hochwassergebieten und die schockieren immer noch. Fließendes Wasser und Strom sind immer noch nicht überall eine Selbstverständlichkeit!

Ich habe gestern nun mein erstes Monsterchen genäht. Das Prinzip ist mir bekannt und ich hab das ohne Schnittmuster mal nach eigener Idee gefertigt. Für den 1. Versuch finde ich es ganz gut. Die nächsten werden eindeutig breiter und kürzer.

Die Augen beschäftigen mich noch. Knöpfe sind nicht erlaubt, weil sie verschluckt werden könnten. Sicherheitsaugen sind nicht mein Ding. Bei diesem Monster habe ich einen Kreis aus einer Fleecedecke ausgeschnitten und eine Pupille gehäkelt. Wahrscheinlich werde ich meine Augen häkeln. Für das Aufnähen der Pupille fehlt mir die Geduld.

Verarbeitet habe ich Bettwäsche. Davon habe ich noch mehr. Gefüllt habe ich mit der Füllung eines Kissen. Beides geupcycelt. Der Reißverschluss ist neu. Ich hab letztes Jahr Endlosreißverschlüsse gekauft und genieße den Luxus, mal keine Reißverschlüsse irgendwo raus zu trennen.

Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: Froh und Kreativ, HoT, DvD, Upcycling-Love, Lieblingsstücke, Creativsalat, KinderAllerlei, MagicCrafts, CarosFummeley

Wie eine Strickdecke Obdachlosen helfen soll…

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus oder so. Ich warne gleich mal vor, ich hole nun zu einer längeren Geschichte und Bilderflut aus. Für diejenigen, die nicht so gerne viel Text lesen wollen, beginne ich mit einer Kurzfassung.

Ich habe aus Sockenwollresten eine Decke gestrickt. Und das ganze in Blautönen. Die Decke besteht aus 70 Quadraten, die ich von der Mitte raus gestrickt habe und später mit einem Maschenstich miteinander verbunden habe. Die Decke ist etwa 120 cm x 180 cm groß und wiegt gut 1 Kilo. Sie soll nun für die Private Obdachlosen Hilfe Wiesbaden versteigert werden.

Und nun zur langem Fassung oder wieso warum ich so eine Decke gestrickt habe.

Ich habe Anfang der 90er Jahre, während meiner Ausbildung zur Fleischereifachverkäuferin, von meiner Lehrherrin Socken stricken gelernt. In Runden stricken konnte ich bereits, aber die Ferse kannte ich bis dahin noch gar nicht. Bis vor wenigen Jahren habe ich immer mal wieder Socken gestrickt. Aber eigentlich habe ich eher andere Sachen im Handarbeitsbereich gemacht.

Vor ein paar Jahren bildete sich ein kleiner Kreis handarbeitsbegeisterter Menschen im Netz. Nachdem da auch meine Freundin ihre tollen Socken zeigte, beschloss ich, ich stricke nie wieder Socken. Denn soo toll waren meine nie. Dem Vorhaben blieb ich auch eine Zeit lang treu, bis man mich dann doch anfixte. Kommt, lasst uns gemeinsam Socken stricken, hieß der Auftrag, in Strickkreisen auch als KAL (Knit Along) bekannt. Und ich machte einfach mal mit. Und da war es um mich geschehen. Ich stellte fest, wie gut mir Socken stricken bekommt und wie viel Freude ich daran habe.

Es folgte noch das eine oder andere Paar Socken. Nur kenne ich niemand, der selbstgestrickte Socken trägt. Außerdem ist Sockenwolle teuer und ich habe wenig Geld. Da dachte ich mir, ich stricke Socken für Obdachlose. Aus anderen Städten weiß ich, dass es dort durchaus Sockenaktionen für Kältebusse gibt. Ich suchte also noch einer Möglichkeit, wo ich meine Socken innerhalb Wiesbadens an den Mann, bzw. die Frau bringen kann. Bei meinen Recherchen stieß ich bei Facebook auf die Privaten Obdachlosenhilfe.

Wie gesagt, Geld ist knapp bei mir, aber ich habe ja durch Handarbeitsgruppe viele Leute, die immer Wollreste haben. Und so fragte ich mal in die Runde, ob mir jemand Wollreste schicken mag, damit ich daraus Socken für Obdachlose stricken kann. Und seitdem bekomme ich mehrmals im Jahre Wollpakete geschickt.

Im ersten Jahr strickte ich Socken, die dann zwar nicht zur Privaten Obdachlosenhilfe gingen, sondern an Bettina Weiler, die jedes Jahr ein Weihnachtsfest für Obdachlose macht. Im Jahr drauf strickte ich Handschuhe, die ich allerdings noch habe, da ich eine rechtzeitige Abgabe zum Weihnachtsfest nicht geschafft hatte.

Für ein Projekt für dieses Jahr hatte ich mich lange noch nicht entschieden. Fakt ist aber, ich habe bergeweise Wolle. Wobei ich die Wollspenden, in Absprache mit den Spendern, teilweise auch bereits an andere verteilt habe, die ebenfalls wenig Geld haben.

Und dann kam Corona und viel Zeit. Und mit meinem Projekt Pullover stricken kam ich nicht weiter und Kikos Strickschule war auch geschlossen. Außerdem habe ich immer gerne ein kleineres Projekt, das sich gut mit in den Park nehmen kann. Denn im Sommer verbringe ich meine Zeit gerne am Warmen Damm.

Irgendwann stieß ich auf Quadrate, die von der Mitte aus gestrickt werden. Ich hab dann gegoogelt, bis ich eine Anleitung gefunden habe und habe dann rum probiert. Das bot sich definitiv prima an für meine Sammlung an Wollresten. Ich hatte mich schnell entschieden, dass die Decke in Blautönen sein soll. Die ersten Quadrate habe ich allerdings wieder aufgemacht und habe dann beschlossen, die Wolle doppelt zu nehmen, damit das Projekt halbwegs übersehbar ist.

So strickte ich fleißig vor mich hin. Ein Quadrat nach dem anderen wurde fertig. Die einzelnen Quadrate habe ich allerdings nicht abgekettet, sondern habe nur einen Faden durch die Maschen durch gezogen. Zusammengefügt werden sollten die Quadrate mit einem Maschenstich. Da wurde ich allerdings bei Youtube und Google nicht wirklich glücklich und habe damit dann Hilfe bei Kiko in Kikos Strickschule gesucht und gefunden.

Die entstandenen 70 Quadrate habe ich dann erst in einer Reihe zusammengefügt und dann habe ich die Reihen zu einer Decke zusammengefügt. Den Schritt würde ich definitiv beim nächste Mal anders machen. Lieber kleinere Teile zusammenfügen, statt die recht langen Reihen zusammen zu nähen.

Und irgendwann waren alle Quadrate zu einer Decke zusammengefasst. Nun stand ich vor der Qual der Wahl, wie ich den Abschluss mache. Da ich seit Kurzem total auf I-Cord stehe, war bald klar, dass ich einen I-Cord machen werde. Das zog sich natürlich, aber es sieht einfach toll aus.

Obwohl ich einen Teil der Fäden gleich mit eingestrickt hatte, stand nun das Vernähen gefühlter 1000 Fäden auf dem Plan. Auch das war dann irgendwann mal erledigt.

Die fertige Decke schleppte ich dann zu Kikos Strickschule, damit Kiko sie waschen und spannen kann. An dieser Stelle vielen Dank an Kiko, die mir einmal mit Rat und Tat zur Seite stand, aber auch Wolle spendete und die Decke echt toll spannte.

Danach brachte ich die Decke zu Fynn von Kutzschenbach von den Marketing Bees, der mir die wirklich schönen Fotos machte. An dieser Stelle vielen Dank an Fynn, der sogar auf meine Extrawünsche eingegangen ist!

Die „knallharten“ Fakten

Zusammengefasst habe ich sicherlich 250 Stunden investiert. Die Wolle war alle gespendet. Zum Großteil Reste. Wobei da durchaus auch ganze Knäuel dabei waren, die andere aussortiert hatten. Ich habe keinerlei Wolle dazu gekauft. Die Nadeln hatte ich auch schon. Ich habe nur für eine Strickstunde bei Kiko bezahlt, was ich aber auch als Investition für andere Projekte ansehe. Die Decke wurde von Kiko kostenlos gewaschen und gespannt und Fynn hat die Bilder unentgeltlich für mich gemacht.

Danksagung

Mein Dank geht hier auch an die Leute meiner Online-Handarbeitsgruppe, die Leute des Stricktreffs bei Kiko, die mir Wolle gespendet haben und mich über Wochen motiviert haben, Solveig von Alice im Wunderladen, die mir ebenfalls Wolle gespendet hat, Kiko von Kikos Strickschule, Fynn von Kutzschenbach und Daniela von Kutzschenbach von den Marketing Bees und Andreas Rolle aus der Gruppe Lust auf Wiesbaden bei Facebook, der mich dabei unterstützen wird, die Decke meistbietend zu versteigern. Den Link zur Auktion werde ich noch nachreichen, wenn die Auktion läuft.

Leider gestaltete sich die Auktion im letzten Jahr schwierig. Der Höchstbietende war nämlich einfach verschwunden. Daraufhin tat sich die Gruppe Lust auf Wiesbaden zusammen und es wurde fleißig Geld für die Private Obdachlosenhilfe gesammelt. Und da kam ein sehr schöner Betrag zusammen.

Die Decke wurde dann unter allen Geldgebern verlost. Alle GewinnerInnen waren sich aber einig, dass wir die Decke dieses Jahr noch mal anbieten.

Ich sammelte dann noch bei Kiko, einer Dame von einer Strickaktion für Obdachlose, Simone von der Sternenwiese Gaben ein, strickte selbst noch ein paar Minisöckchen und so gibt es dieses Jahr eine Tombola – den Link findet ihr hier.

Ich reihe mich nun bei folgenden Linkpartys ein: Upcyclinglove, AufdenNadeln, Stricklust, DvD, HoT, FrohundKreativ, Lieblingsstücke, Weihnachtslinkparty, Creativsalat, CreativLovers

Alex, ich will auch

Ich habe es mir dieses Jahr zur Aufgabe gemacht, täglich ein Bild bei Instagram ui posten und habe meinen Instagram Account mit meinem Facebook Account verknüpft. Dort zeigte ich dann auch die Stulpen aus dem letzten Beitrag. Einer meiner Facebook-Freunde meinte dann, er will auch welche, in schwarz bitte.

Da ich ihn und einige andere Wiesbadener heute getroffen habe, um sich über diverse Hilfsaktionen auszutauschen, habe ich mich am Wochenende hingesetzt und ihm ein paar Armstulpen gestrickt. Die Wolle dazu hat Kiko gesponsort.

Wie man sieht, haben sie ihm richtig gut gefallen :-)

Uns findet ihr heute bei folgenden Linkpartys: AufdenNadeln, Stricklust, DvD, HoT, Lieblingsstücke, Creativsalat, CreativLovers

Armstulpen für das Ahrtal

Bei mir ist es sehr ruhig geworden. Allerdings bin ich weiter fleißig Abends am Werkeln. Irgendwas mache ich ja eigentlich immer. Seit Ende Juli habe ich mein ehrenamtliches Engagement um die Ahrtalhilfe erweitert. Ok, ich bin da ein wenig rein gerutscht, aber die Arbeit tut mir definitiv gut. Wobei ich nur unterstütze, aber bei den meisten Aktionen in Wiesbaden mit dabei bin. Hier einen lieben Gruß an die Organisatorin, alle anderen Helfer die ich kennenlernen durfte und natürlich an die nette Kollegin, die so fleißig direkt im Ahrtal hilft.

Unser direkter Kontakt ins Ahrtal schrieb letztens, dass in ihrer Firma Taschen bemalt werden und die zu Weihnachten gefüllt werden und in Seniorenheimen verteilt werden. Und wie ich nun mal so bin, fragte ich direkt, ob ich was Nähen darf. Ich bekam als Rückmeldung, ich würde doch auch Stricken, man bräuchte dringend Armstulpen. Aber auch Topflappen und Waschlappen wären willkommen. Egal ob gestrickt oder genäht.

Meine Sammlung an Stulpen und Handschuhen hatte ich kurz vorher bereits der Privaten Obdachlosenhilfe zu kommen lassen. Also rief ich mal auf diversen Kanälen zum Handarbeiten auf. Mein Stricktreff wurde aktiv und strickte, Kiko und ihre Schwester spendeten auch Sachen, Simone von der Sternenwiese nähte fleißig und auch Kundinnen von ihr ließen mir Sachen zukommen und die älteste Strickerin aus unserem Strickkreis für Obdachlose hatte auch noch Sachen auf Lager.

Ich ging natürlich auch ans Werk.Da ich aber auch noch andere Projekte hatte, wurden es nicht ganz so viele eigene Armstulpen.

Auf dem Bild sehen sie recht eigen aus. Getragen sind sie aber echt schön. Und vor allem superschnell gestrickt. Wenn man dran bleibt und nicht wie ich tausend Dinge auf einmal machen will.

Kiko musste modeln, damit man die Armstulpen auch mal getragen sieht.

Mein 1. Paar waren allerdings diese hier. Die habe ich noch rund gestrickt und ein Daumenloch gestrickt.

Und natürlich auch noch mal ungetragen, damit man den Unterschied sieht. Links in rundgestrickt und rechts in rechten Maschen.

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Socktober Part 1

Jedes Jahr im Oktober wird die Sockenstrickwelt zum Socktober aufgerufen. Nachdem ich sooo viel Spendenwolle habe, selbst neue Socken brauche, bin ich mit dabei. Wobei ich mir ein Ziel von 5 Paar gesetzt habe.

Die wundervolle Tanja Steinbach hat auch dieses Jahr wieder ein tolles Socktobermuster entworfen. Das gefällt mir sehr und lässt sich wunderbar stricken. Immerhin bin ich schon beim 3. Paar.

Ich zeige euch aber heute erst mal das zweite Paar, denn das hat noch ein wenig besondere Geschichte. Irgendwann habe ich Kiko mal befragt, wie ich meine Socken enger bekomme. Ergebnis war, dass sie mir Addi Crasy Trio in die Hand drückte. um diese mal zu Testen. Das erste Paar Socktobersocken nadelte ich in 2,75 Crasy Trio Nadeln und ich war angefixt. Also lieh ich mir noch 4er Crasy Trio aus. Kiko hat nämlich vor Kurzem die neue 6fach Opalwolle bekommen, von der Serie Paradies. Da hat mich eine sehr angesprochen und ich hatte beschlossen, das gibt Couchsocken.

Ich sag euch, mit 6fach Wolle sind Socken superschnell gestrickt. Ich hab mich allerdings auch beeilt, weil ich die Socken gerne Kiko als Schaufensterdekoration leihen wollte.

Die Tage habe ich dann die Socken geschnappt und habe erst schöne Fotos bei Kiko gemacht und sie ihr dann gleich dagelassen. Das Schweinchen hält einen Zettel auf dem ich das Muster genannt habe und auf Tanja Steinbach verwiesen. Und meine Socken stehen auch bereits im Schaufenster. Ich fühle mich geehrt. Die Wolle ist, wie immer, selbst gekauft und bezahlt.

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Jeans- Projekttaschen

Ich ging nun schon länger mit der Idee schwanger, aus Jeans Projekttaschen zu nähen. Eine Tasche, die steht, eine Innentasche hat, nicht zu groß oder zu klein ist.

Einmal habe ich das für mich typische Muster genäht. Gefüttert habe ich die Tasche mit einem Stoff, der türkis enthält, weil ich die Tasche für Kiko sein sollte. Fotografiert habe ich die Tasche, als ich letzte Woche auf dem Wiesbadener Neroberg war.

Die zweite Tasche hat sich eine Freudin vom Stricktreff ausgesucht. Wir haben es nämlich tatsächlich geschafft, uns alle mal wieder cronakonform in einer Wiesbadener Gaststätte im Freien zu treffen. Bevor wir die Veranstaltung beendet haben, fiel mir ein, dass ich noch gar kein Foto von der Tasche habe. Wie man sieht, wurde sie von der neuen Besitzerin auch gleich gefüllt.

Gefüttert habe ich die Tasche mit Ikea Bettwäsche, die mir meine Lieblingsnachbarin mal gespendet hatte.

Zwei Taschen habe ich noch, die ich nächste Woche zeigen werde, Falls ich nicht auf andere Ideen komme :-).

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Ein neues Armband für meine Uhr

Vorletztes Jahr gab es zu Weihnachten einen Schrittzähleruhr. Und ich bin damit total glücklich. Ok, mit Hardcore-Stricken oder Wolle per Hand aufwickeln, bekomme ich die Schrittzahl durchaus auch gepusht.

Vor Kurzem hat sich allerdings das Armband verabschiedet. Ich hatte irgendwo vor Jahren mal gesehen, dass man Uhrenarmbänder auch aus Stoff machen kann. Wenn ich eines reichlich habe, dann ist es Stoff. Im Kopf hatte ich erst lila karierten Hemden. Als ich davon allerdings eines raussuchen wollte, fiel mir eine lila Schürze in die Finger. Die habe ich mal mitgenommen, weil mir der Stoff so gut gefiel. Der irisiert nämlich und das finde ich toll.

Schlussendlich habe ich einen langen Schlauch genäht. Dort habe ich ein Gummiband eingezogen, welches ca. 2 Mal ums Handgelenk passt und somit kürzer als der Schlauch ist. Diese Konstruktion habe ich dann durch die Stäbchen an der Seite der Uhr gezogen, an der normalerweise das Band befestigt ist.

Mir gefällt das so wirklich gut und so eine Uhr hat halt auch niemand. Durch den Gummi ist die Uhr leicht an und auszuziehen und hält doch sicher am Handgelenk.

Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: FrohundKreativ, DvD, Upcyling-Love, Creativsalat, Lieblingsstücke, ReparierenistNachhaltig, CreativLovers

Maschenmarkierer mal wieder

Ich habe ja bereits letzte Woche davon erzählt, dass sich auf Facebook gerade Leute sammeln, die selbstgemachte Dinge zugunsten der Fluthilfe verkaufen. Da ich keine Sachen auf Vorrat hatte, habe ich mir gedacht, Maschenmarkierer sind schnell und einfach gemacht. Kiko hat mir dafür Draht gespendet.

Da sich unser Stricktreff am letzten Wochenende nach 1,5 Jahren mal wieder Live und in Farbe getroffen hat, habe ich am Freitag aus dem noch vorhandenen Draht welche für die Damen gemacht.

Am Sonntag war dann Kikos Draht dran und ich habe noch ein paar Maschenmarkierer gemacht, die ich demnächst dann zugunsten der Fluthilfe verkaufen möchte. Sobald der Einstellstop in besagter Gruppe beendet ist. Die Aktion läuft nämlich wirklich bombastig.

Wobei ich die folgenden 3 für ganz besondere Menschen weg gemacht habe und demnächst verteilen werde.

Ein Großteil der Perlen ist aus meinen Beständen. Kaputte Kettchen und so – mein Upcyclingherz muss die ja immer mitnehmen.

Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: FrohundKreativ, HoT, DvD, Stricklust, Lieblingsstücke, Creativsalat, Upcycling-Love

Häkeln für die Weltmeere 2

Wie ich bereits vor 2 Wochen erzählte, bin ich weiter mit dem Häkeln von Korallen beschäftigt. Letzte Woche hab ich ein bisschen weniger an Korallen gearbeitet und meinen Blog mal wieder vernachlässigt, weil ich einer kleinen,feinen Truppe geholfen habe, Spenden für die Hochwasseropfer zu sortieren.

Aber ich war ja vorher fleißig und kann euch deshalb diese Woche ein paar weitere Korallen zeigen.

Bei den oberen Korallen habe ich weißes Polyestergarn mit meiner Nähgarnmischung verhäkelt. Die oben rechts bekommt bei Gelegenheit noch einen Rand. Genauso wie die lilane unten.

Bei dieser hier habe ich dünnes türkises Garn mit verhäkelt und aus dem türkisem Garn auch gleich den Rand angehäkelt.

Diese hier habe ich Headbanger-Koralle getauft, weil sie mich an einen Metaller beim Headbangen erinnert.

Gearbeitet ebenfalls aus dem weißes Polyestergarn, von dem ich wirklich reichlich habe, und dann habe ich Fransen aus Wollresten und den Resten meiner Nähgarnmischung angeknüpft. Ich habe lange überlegt, ob ich die Fransen kürzen sollte. Meine Instagram Follower meinten, ich soll sie so lassen. Und mir gefällt sie so eigentlich auch am Besten.

Das mit den Fransen hat mich nicht losgelassen und da ja auch Korallen gewünscht sind, bei denen Kunststoff mit verarbeitet wurde, habe ich hier Streifen einer Fruchtgummiverpackung angeknüpft. Leider gehen die Fransen zum Teil schon wieder auf. Das Material ist eindeutig zu steif. Ich habe aber noch ein paar kaputte blaue Säcke hier rum liegen, mit denen ich das irgendwann noch mal versuchen werde.

Und apropos Hochwasseropfer: Auf Facebook organisiert gerade jemand eine Spendenaktion mit selbstgemachten Sachen. Man stellt seine Werke ein, gibt Endzeit und Startgebot ein und die Leute bieten. Ist das Werk verkauft, benachrichtigt man die Gruppenleiterin, der Käufer zahlt den Preis + Versandkosten in einen Moneypool, sobald das Geld eingegangen ist, versendet die Leiterin ein Versandlabel an den Verkäufer. Die Versandkosten sind immer 4,90 Euro und werden komplett gespendet. Die Organisatorin bezahlt die Versandlabel aus eigener Tasche. Momentan laufen da zwar so viel Auktionen, dass sie kaum mehr nachkommt, aber ich wollte euch davon berichten, als Anregung, wie man Hochwasseropfer eben auch unterstützen könnte. Kleidung und ähnliches wird nämlich vorerst nicht wirklich gebraucht.

Und ich reihe mich nun bei folgenden Linkpartys ein: DvD, HoT, Lieblingsstücke, CreativLovers, CreativSalat, Stricklust, AufdenNadeln, FrohundKreativ, UpcyclingLove

Häkeln für die Weltmeere 1

In den letzten Wochen ist es bei mir ziemlich still gewesen. Zumindest hier, auf meinem Blog. Für meine rote Decke habe ich nun fast alle Quadrate fertig und ich habe auch schon mit dem Zusammennähen begonnen. Bei dem Wetter allerdings keine so schöne Sache und mit in den Park nehmen kann ich die Näharbeit auch nicht wirklich. Deshalb habe ich bereits mit Decke 3 und 4 begonnen. Anderes Muster. Eine in Grün für die Aktion Grüne Socke und eine in Blau für die Private Obdachlosenhilfe. Ich darf nun immer 2 grüne Quadrate stricken und dann 1 blaues.

Eine Freundin machte mich außerdem auf eine tolle Aktion des Museums Frieder Burda aufmerksam. Dort ist geplant, ein Riff aus gehäkelten Korallen aufzubauen. Deshalb wird nun dazu aufgerufen, fleißig Korallen zu häkeln. Kiko hat mir dafür Wolle gespendet und ich habe auch noch ein Paar Knäuel Wolle hier liegen, die zu keinem anderen Projekt jemals passen werden.

Nun glühen die Häkelnadeln bei mir. Jede Koralle wird anders und man kann sich richtig austoben. Und ich erfreue mich an einem kleiner werdenden Wollberg.

Von einer Bekannten meines Zoom Stricktreffs habe ich außerdem dünnes grünes Garn geschenkt bekommen. Da es nicht dehnbar ist, wollte ich es nicht in meiner grünen Decke verstricken. Aber als Beilaufgarn für die Korallen klappt das wunderbar. Dabei kam ich dann auch auf die Idee, dass ich aus ungenutztem Nähgarn auch Beilaufgarn machen kann. Ich habe so viel Nähgarn geschenkt bekommen, aus solchen Billigsets, welches ich nicht zum Maschinennähen verwenden kann und das habe ich fleißig aufgewickelt.

Beim Verarbeiten stellte ich dann fest, dass ich mit den bereits gewickelten Garnen nicht weit komme und habe dann quer durch die Garnkiste buntes Beilaufgarn gewickelt. So das ich ein größeres Knäuel hatte. Hier habe ich bei den beiden äußeren Korallen das Beilaufgarn mit verhäkelt.

Und hier sind meine 1. Korallen. 2 Kleinere und 1 Große. Nach diesen 3 war ich dann auch endgültig angefixt und häkle nun sehr fleißig.

Das Museum Frieder Burda hat mich darüber informiert. dass sie außerdem gerne noch Korallen aus Plastik hätten. Ich bin mal so frei und zitiere aus ihrer Mail:

Sehr gerne nehmen wir auch gehäkelte Korallen aus recyceltem oder nicht mehr benötigtem Plastik (Umverpackungen aus recyceltem Plastik, nicht mehr benötigte Bänder und Schnüre…). Da ist dann neben der Schönheit auch der Hilferuf der Korallen greifbar.

Ich habe dafür auch schon Material für Liegen, brauche da aber noch ein wenig Muse zu. Freundinnen haben aber bereits Absperrbänder, Videokassetten und Plastiktüten verhäkelt.

Macht von euch auch jemand mit bei der Aktion?

Mich findet ihr diese Woche bei folgenden Linkpartys: Froh und Kreativ, Upcycling-Love, Auf den Nadeln, Stricklust, Creativsalat, Creativlovers, Lieblingsstücke, HoT, DvD