Glitzersocken nur für mich <3

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Im letzten Dezember habe ich mich mit einer lieben Freundin auf dem Weihnachtsmarkt in Mainz getroffen. Mainz ist ja generell in vielen Sachen toller als Wiesbaden. Vor allem der Weihnachtsmarkt ist eher einen Besuch in Mainz wert. Auch wenn ich ja eher der totale Wiesbaden-Freak bin. Am meisten angetan haben es mir auf dem Weihnachtsmarkt in Mainz die Anti-Terror-Poller. Aus Ermangelung eines Smartphones habe ich leider kein Foto gemacht.

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Auf alle Fälle landeten wir auch in dem tollsten Wollgeschäft der Welt. Ok, soo viele Wollgeschäfte kenne ich nicht. In besagtem Wollgeschäft lande ich aber öfters, wenn ich in Mainz bin.

Da waren wir dann nun. Für ortskundige Mainzer, zwischen Karstadt in einer der Seitengassen/anbauten. Erst mal nur schauen. Die wirklich emsigen und gar nicht aufdringlichen Verkäuferinnen sprachen uns dann auch an. Ich sagte gleich, dass ich erst mal nur schauen mag. Sie nickte wissend und wollte sich gerade umdrehen mit den Worten: Falls Sie doch Hilfe brauchen… da meinte ich, mit strahlenstem Lächeln: und streicheln! Die Verkäuferin grinste dann ebenfalls wissend.

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Da fiel mir ein, ich wollte schon immer mal aus diesem komischen Garn Spülschwämme machen. Und da ich schon mal in einem Fachgeschäft war, fragte ich da halt nach. Das Gespräch mit der Verkäuferin war sehr erheiternd, für alle Beteiligten. Ich war recht bald um 3 Knäuel dieser Wolle reicher und 2 Anleitungshefte gab es auch dazu. Auch meine Freundin war kaufwillig. So standen wir dann an der Kasse.

Meine Freundin nur so, dass es ja mal wieder typisch ist, dass meine Wolle LILA ist. Ja, das ist typisch. Und ich meinte nur, dass ich da mittlerweile auch voll zu stehen würde. Während wir also zahlten oder so, stellten wir fest, dass in dem Anleitungsheft auch Einhörner waren. Einhörner sind eindeutig meine neue Leidenschaft und ich war sofort hin und weg.

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Die Verkäuferinnen dort sind wirklich sehr emsig. Denn eine meinte sofort, sie hätten auch Einhornknöpfe. Ich war stark, ich habe NUR einen mitgenommen. In Lila natürlich. Auch den bezahlte ich, bis wir zum Thema Glitzergarn kamen. Nun ja, wir fanden auch da eins mit Lila. Und somit kaufte ich auch dieses noch. Da wusste ich schon, dass das ein Paar Socken nur für mich gibt.

Nun ja Weihnachten war es dann so weit und ich strickte mir aus dem Glitzergarn ein Paar Socken. Vorher allerdings wälzte ich tagelang mein neu erworbenes Sockenmusterbuch. Ok ich habe es bereits auf der Kreativ-Messe erworben. Von Regia zu einem unschlagbaren Preis. Dort sind wirklich viele tolle Muster drin. Ich entschied mich für Zartes Apricot, edle Struktur. Ich wollte ein einfaches Muster, was aber was hermacht.

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Gestrickt habe ich wieder Toe Up mit Bumerangferse und ich habe quasi nur die Strickschrift grob übernommen. Denn statt aus irgendeinem Querfaden habe ich die Masche aus der Masche rechts verschränkt aufgenommen.

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Gestern habe ich nun endlich mal die Fäden vernäht. Und eigentlich wollte ich mit Euch heute eine kleine Fototour machen, weil ja heute der 12. ist. Nun bin ich krank und habe mich gerade mal aufgerafft, einmal um die Ecken zu gehen, eine Apotheke und Rewe anzusteuern und habe eben dort auch Fotos gemacht.

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Ich habe leider keine Ahnung, was das für genau eine Statur ist. Die steht schon länger da und ich weiß auch, wo sie vorher mal stand. Zwischenzeitlich war sie auch mal irgendwie für Pokemon Go wichtig. Leider lassen sich auch im Netz gerade keine Informationen finden.

Gestrickt aus dem Buch Die 100 schönsten Socken aus dem Topp-Verlag. Die Wolle ist aus dem bezaubernden Wollladen in Mainz, von der ich aber leider kein Schild mehr habe.

Ich reihe mich nun bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Auf den Nadeln, Stricklust, Froh und Kreativ, SewLala  –Ich habe ja eindeutig was aus einem Buch gestrickt :-)

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Krümelmonstermuffins

Was für ein Wort, für diese kleinen und niedlichen Leckereien. Krümelmonstermuffins. Angelehnt an das Krümelmonster aus der Sesamstraße. Da werden Kindheitserinnerungen wach.

Ich habe für einen Kindergeburtstag gebacken. Ich habe mir selbst als Vorgabe gemacht, dass ich einen Teil meiner Backzutatensammlung los werde. Ich habe mal wieder viel zu viel Backzutaten für meine Weihnachtsbäckerei gekauft. Und es sollte für Kinder geeignet sein.

Da erinnerte ich mich daran, dass ich vor Jahren schon mal Krümelmonstermuffins gebacken hatte. Und die Idee gefiel mir dann auch und ich legte los. Für die Muffins habe ich mein Rezept für Lebkuchen verwendet. Das Lebkuchengewürz habe ich weg gelassen.

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Dann habe ich Kokosraspeln mit blauer Lebensmittelfarbe eingefärbt. Ich hatte tagelang blaue Finger. Ich sollte das nächste Mal wirklich daran denken, Handschuhe anzuziehen. Für dieses Mal kam der Gedanke zu spät.

Als die Muffins ein wenig abgekühlt waren, habe ich Zuckerguss angerührt und den mit blauer Lebensmittelfarbe eingefärbt. Damit habe ich die Muffins einzeln bestrichen und dann in die gefärbten Kokosraspeln gedrückt.

Nachdem ich alle Muffins so bearbeitet hatte, habe ich aus Marzipan kleine Kugeln geformt. Für die kleinen, braunen Punkte habe ich Marzipan mit Kakao eingefärbt und kleine Kugeln geformt und auf die Augen gedrückt. Die Augen habe ich dann mit Zuckerguss auf den Muffins befestigt. Zum Schluss habe ich Kekse klein geschnitten und einen Schlitz in die Muffins geschnitten und die Keksstücke rein gesteckt.

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Da ich reichlich von diesen niedlichen Muffins hatte, habe ich ein paar am nächsten Tag meinen Kolleginnen mitgebracht. Ganz stolz packte ich meine Dose aus. Alle fanden sie niedlich. Meine Chefin packte einen aus, machte ein Foto und meinte dann, das Bild habe ich nun als Whats App Bild. Ein größeres Lob kann es nicht geben oder?

Mich findet ihr die Woche beim Creadienstag, Rezepte-Linkparty und Froh und Kreativ.

HandyLadeTäschchen

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Wie ich bereits letzte Woche erzählte, gab es letzte Weihnachten HandyladeTäschchen oder eben Hängeaufbewahrungen. Wie es dazu kam, erzähle ich euch jetzt.

Ich habe zu Weihnachten 2017 Chipstäschchen verschenkt. So wie ich eben jedes Jahr was selbst gemachtes verschenkte. Die meisten Leute sind begeistert. Besonders erfreut war ich, als ich mit bekam, dass der Sohn meiner Nachbarn besonders begeistert über meine selbst gemachten Kleinigkeiten ist. Nur die Chipstäschchen fand er nicht so sehr dolle. Teenager eben :-)

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Da war da mein Ehrgeiz gepackt. Mir war im Laufe des Jahres 2018 irgendwann klar, es gibt HandyLadeTäschchen. Im Herbst nahm das immer mehr Gestalt an. Nun war nur noch der Punkt zu klären, dass ich dazu auch einen halbwegs coolen Stoff brauchte. Kennt ihr das, man hat fest was im Kopf und bekommt dann das dann einfach nicht? So schwebte mir ein Stoff mit Skulls vor.

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Keine Ahnung, wie oft ich die örtliche Stoffkaufmöglichkeiten aufsuchte. Die Kreativ-Messe stand auch unter dem Zeichen: Ich brauche einen Skulls-Stoff. Wobei ich nirgends wirklich fündig wurde.

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Zwischenzeitlich kämpfte ich bereits mit der Vlieseline aus meinem Vorrat. Ich kaufte dann bei Karstadt Vlieseline, die wesentlich stabiler war, als die, die ich zu Hause hatte. Die hätte ich auch auf Jersey aufbügeln können. Und einen tollen Skulls-Jersey hatte ich noch im Haus. Der mir dafür eigentlich zu schade war.

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So schob ich die Nähaktion immer weiter vor mir weg. Ich nähte erst mal aus Krawatten und schnappte mir auch andere Stoffe, die ich im Vorrat hatte. Und dann bekam ich Reststücke günstig angeboten. Und da fanden sich dann auch Stoffe, die für mein Vorhaben brauchbar waren. Auch wenn es keine Skulls waren.

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So bekamen alle in meinem Umfeld ein HandyLadeTäschchen. Selbst unser jüngster Hausbewohner hat so ein Täschchen. Er hat zwar sicherlich noch kein Smartphone, aber wie ich den kleinen Mann kenne, wird er damit seine Autos durch die Wohnung schleppen. Vielleicht ist das auch nur Wunschdenken?

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Den Schnitt habe ich mittlerweile abgewandelt, so das ich einfachere Abläufe in der Herstellung hatte. Ich überlege noch, eine Anleitung zu schreiben. Habt ihr Interesse daran?

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Und wie man es von mir kennt, habe ich außer den tollen neuen Stoffen auch Stoffreste verarbeitet. Jeans eignet sich da wunderbar, wenn sie nicht so dick sind. Ich habe hier bewusst nach dünnen Jeans und Hemden gesucht. Außerdem habe ich noch alte Hemden, Vorhänge, Kissenbezüge und Hosen verarbeitet.

Ich reihe mich damit diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Froh und Kreativ, Happy Recycling, Taschen und Täschchen, Stoffreste-Linkparty

Wie aus HandyLadeTäschchen Hängeaufbewahrungen wurden

Ich verschenke zu Weihnachten ja gerne Dinge, die man in irgendeiner Form gebrauchen kann. Netter Nippes ist nicht wirklich mein Ding. Außerdem halte ich es meistens so, dass ich was handarbeite, was ich an alle verschenken kann. Oder eben an möglichst viele Menschen verschenken kann.

Ein Smartphone hat mittlerweile fast jeder. Deshalb fiel meine Wahl letztes Jahr auf HandyLadeTäschchen. Ok es gab noch einen anderen Beweggrund, den ich euch aber ein anderes Mal erzähle.

Außerdem ist es in meinem Sinne, wenn ich irgendwas upcyclen kann. An Krawatten kommt man relativ einfach dran. Meine sind mehr oder weniger aus einem Altkleidersack.

Ich habe also fleißig Krawatten aufgetrennt. Immer ein paar zusammen genäht und habe dann mit meinem Schnittmuster ein wenig probiert, wie es am besten passt. Was nicht immer einfach war und ich zwischenzeitlich dann doch noch mal zusammen nähen musste, bevor ich weiter machen konnte.

Zwischenzeitlich habe ich mich mit der Vlieseline rum geärgert, die ich im Haus hatte. Vom Stoffmarkt. Die war halt günstig. Bisher hatte ich mit der Vlieseline auch gute Erfahrungen gemacht. Nun ja, scheinbar hat der Händler die Marke geändert, denn die hielt irgendwie gar nicht gut.

Was aber halt doof ist, wenn einem das an einem Wochenende passiert. Also werkelte ich fröhlich und leicht verärgert weiter.

Ich präsentierte stolz meinen Kolleginnen meine bisherigen HandyLadeTäschchen. Irgendwie haben alle, außer mir, ein Smartphone. Die fanden meine HandyLadeTäschchen auch sehr schön. Nun ja, sie verwenden sie aber mittlerweile anders. Für die Lesebrille zum Beispiel.

Das finde ich eigentlich eine nette Idee. Denn man kann die Täschchen ja wunderbar wo hinhängen und eben was rein machen. Ich kann mir die Täschchen auch wunderbar am Kleiderschrank vorstellen, da hat man ja meistens Schlüssel, wo sie wunderbar dran hängen könnten. Oder auch am Griff der Wohnungstür oder Schranktüren oder oder oder.

So wurden also aus meinen HandyLadeTäschchen Hängeaufbewahrungen. Wobei ich die Täschchen, die ich verschenkt habe, mit einem Zettel dazu verschenkt habe, auf dem ich knapp beschrieb, für was sie eigentlich gedacht sind, aber das man sie eben auch als Hängeaufbewahrung einsetzen kann.

Und wie es so ist, wenn man in Massen arbeitet, dann passieren auch Fehler. Den hier stellte ich erst fest, als ich die Täschchen zeigte. Seht ihr den Fehler auch?

Grundlage für die HandyLadeTäschchen war mal wieder ein von mir umgearbeiteter Schnitt vom Haus mit dem Rosensofa. Mittlerweile habe ich den Schnitt weiter verwandelt. Aber davon berichte ich ein anderes Mal.

Ich reihe mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Froh und Kreativ, Taschen und Täschchen, Happy Recycling

Obadachlosensocken, die keine Obdachlosensocken wurden

Dieser Beitrag enthält Werbung, weil ich verlinke.

Mitte 2018 hatte ich ja begonnen, Socken für Obdachlose zu stricken. Die sind mittlerweile auch bei den Empfängern. Auch wenn es nur 12 Paar waren. Hier ist einer von vielen Berichten zu der Weihnachtsfeier für Obdachlose zu finden.

Im Rahmen der Strickaktion habe ich auch ein sehr schönes Muster gestrickt. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich es gefunden habe und wie es genau heißt. Auf alle Fälle eine freie Anleitung.

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Gestrickt habe ich in zwei Grüntönen. Als die Socken fertig waren, dachte ich nur so, das Muster ist ja schon eng und einem Mann passen die Socken nie im Leben. Aber die Arbeit war eindeutig zu schade zum Auftrennen.

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Ende Dezember fiel mir dann ein, was ich mit den Socken machen kann. Es gab da jemand, die meine Arbeit sehr bewunderte und mich auch immer wieder durch ihr Lob anfeuerte. Eine Frau, mit eindeutig kleinen Füßen. Und deshalb beschloss ich, die Socken an sie zu verschenken.

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Das Gesicht, dass mich dann anstrahlte, sagte mir, das war die richtige Entscheidung. Während wir eine Runde Rummy Kub spielten, vernähte ich noch schnell die Fäden.

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Für dieses Jahr habe ich mir Stulpen vorgenommen. Nun ja, der erste ist fertig, aber irgendwie wird das nicht wie ich will. Ich glaube, da muss ich noch mal probieren. Hat vielleicht jemand eine gute und einfache Anleitung?

Ich lass mich nun bei folgenden Linkpartys blicken: Creadienstag, Auf den Nadeln, Frau freut sich, Stricklust, Froh und Kreativ.

Mein kreativer Jahresrückblick

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Alle Jahre wieder oder so. Nach einem eher stressigem Weihnachtsfest habe ich noch ein wenig Probleme wieder ins Laufen zu kommen. Wobei ich mich Weihnachten damit belohnt habe, mir mal wieder selbst ein Paar Socken zu Stricken. Die sind allerdings noch nicht ganz fertig. Das Fäden vernähen ist nicht unbedingt meine Leidenschaft.

2018 war auch eindeutig mein Socken Jahr. Erst hat mich eine Freundin wieder an die Leidenschaft heran geführt und dann war ich nicht mehr zu bremsen. Da ich alleine gar nicht so viele Socken tragen kann, habe ich irgendwann beschlossen, Socken für einen guten Zweck zu stricken. Ich bedanke mich an dieser Stelle noch mal bei allen, die mir so fleißig Wolle gespendet haben. Die reicht mit Sicherheit auch noch für dieses Jahr.

 

Auch das erste Probenähen habe ich hinter mich gebracht. Das war mal eine neue Erfahrung und es sind einige Stücke nach dem Schnitt Tulipa von Crealie entstanden. Und wie ich gerade feststelle, habe ich noch gar nicht alle gezeigt. Das wird irgendwann noch nachgeholt.

 

Drei Messebesuche fielen 2018 auch an. Unter anderem der alljährliche Stoffmarkt.

 

 

Der Sommer war heiß, sehr heiß und ich verbrachte viel Zeit in Wiesbadenes Grünanlagen. Auch die Biennale fiel in den heißen Sommer und ein Denkmal des türkischen Staatsoerbhauptes erregte die Wiesbadener Gemüter.

 

Das Jahr war außerdem geprägt durch die Wahl des hessischen Landtags im Herbst. Was mir fiele Demonstrationen gegen Rechts einbrachte. Etwas, was ich leider viel zu lange vernachlässigt habe. Und auch hier konnte ich meine Kreativität ausleben. Und unter anderem auch Rock gegen Rechts in Frankfurt besuchen. Inklusive dem kennenlernen zweier Frauen, die ich durch das Internet kenne. Ich winke den beiden hier mal heftigst zu. Das müssen wir unbedingt wiederholen.

 

Leider verstarb auch meine Tante. ich bereue ein wenig, dass wir an sich keinen Kontakt mehr hatten. Aber immerhin habe ich das erste Mal seit Jahren mal Wiesbaden verlassen und war für 2 Tage in München. Auch hier habe ich jemand getroffen, mit dem mich eine Online-Freundschaft verbindet. Auch seine Frau durfte ich endlich mal kennenlernen. Auch den beiden winke ich hiermit mal zu und ich hoffe, wir werden uns irgendwann mal wieder sehen. Ihr habt mir eindeutig einen unvergesslichen Tag beschert.

 

Die Socken für Obdachlose habe ich am Wochenende noch gemessen, mit einem Größenschild versehen, noch zwei Schokoladenkugeln dran gebunden und habe sie gestern der Veranstalterin der Weihnachtsfeier für Obdachlose in Wiesbaden vorbei gebracht. Die Feier findet nämlich am Freitag statt.

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Mich findet ihr diese Woche beim 1. Creadienstag 2019.

 

 

 

Hamburg Tasche

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Mein Bruder ist bekennender Hamburgfan. Umso erfreuter war ich, als ich beim Besuch der Kreativ-Messe in Frankfurt einen tollen Hamburg-Stoff erbeuten konnte. Nur was ich genau damit machen wollte, wusste ich noch nicht.

Nun ja, aus dem Großteil des Stoffes wurde ein Einkaufsbeutel für meinen Lieblingsbruder. Die Griffe/Henkel sind aus dem Stoff einer Hose, die ich vor dem Altkleidersack gerettet habe. Ok, ich gestehe, ich habe die Hose mitgenommen, weil ich mit dem Stoff was anderes vor hatte. Aber die passte nun farblich wunderbar zu dem Hamburg-Stoff.

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Mein Bruder hat sich sehr über die Tasche gefreut. Er hat nur kritisiert, dass das Stadion des HSV fehlen würde. Aber ich habe ja noch ein wenig Stoff übrig, von dem es ein Weihnachtsgeschenk geben wird. Ich werde aber vorher den Stoff nach einem Motiv des Stadions untersuchen!

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Meint ihr, ich kann den Stoff reklamieren, falls das Stadion nicht drauf ist? (Die Frage ist nicht ganz Ernst gemeint – ich konnte sie mir aber nicht verkneifen!)

Diese Linkpartys wird die Tasche nun besuchen dürfen: Creadienstag, Upcycling-Dezember, Taschen und Täschchen, Froh und Kreativ.

Genähte Weihnachtsengelchen

Ich verschenke ja eher genähte und gehandarbeitete Kleinigkeiten. Gutscheine und Geldgeschenke wird man zu Weihnachten bei mir eher selten finden. Aber die genähten Weihnachtsengelchen von Aprilkind, die eine Tasche für Gutscheine oder Geschenke haben, haben mir einfach zu gut gefallen. Deshalb sind mir ein paar unter meine Nähmaschine gehüpft.

Deshalb hatte ich bereits auf der Kreativmesse in Frankfurt passende Stoff mitgebracht. Außerdem hatte ich noch mehrere Meter Weihnachtsstoff, der bis vor wenigen Jahren in meinem Lieblingsbastelladen als Schaufensterdeko verwendet wurde. Den habe ich, als das Geschäft geschlossen hat, vor der Mülltonne gerettet.

Der weiße Engel rechts ist aus dem Dekostoff entstanden. Wobei der  Stoff schon sehr rutschig ist und mir von 3 ausgeschnittenen Exemplaren, nur einer gelungen ist. Bei den anderen lief immer irgendwas falsch.

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Dafür wirken die anderen Stoff auch wirklich hübsch. Ich bin ehrlich gesagt, ja schon ein wenig verliebt.

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Und ich reihe mich nun bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Upcycling-Dezember und Froh und Kreativ.

 

 

 

LilaWunderSterne im Backchaos

Ich backe für Weihnachten immer viele Plätzchen. Dieses Jahr war ich relativ spät dran. Allerdings möchte ich die Plätzchen auch nicht ewig aufheben. Also passt das zeitlich durchaus.

So stand ich dann vorletzten Samstag gegen Abend in meiner Küche und habe Plätzchenteige, die gekühlt werden müssen, anrühren wollen. Es blieb dann beim Wollen. Ich stellte nämlich bald fest, dass mein Buttervorrat nicht ausreichen wird. Ok ein Päckchen Butter aus meinem Eisfach sah so komisch aus und ich hab sie, wie sie war,entsorgt.

Meine Küchenwaage machte auch nicht wirklich was sie sollte. Zum Glück habe ich noch eine auf Vorrat. Die zwar auch nicht wirklich das machte, was ich wollte, aber im Endeffekt ihren Zweck erfüllt hat.

Nochmal aus dem Haus wollte ich aber nicht mehr wegen der Butter. So habe ich nur einen Teig angerührt. Allerdings auch nur, weil ich Butter und Schokolade schon geschmolzen hatte. Dafür sollte es dann zum Abendessen Kartoffelpüree geben.So habe ich massig Kartoffeln geschält und geschnitten, damit ich am Sonntag aus dem restlichen Kartoffelpüree einen Auflauf machen kann.

Nun was soll ich sagen? Mir sind die Kartoffeln angebrannt. Ich habe die obere Schicht zwar noch halbwegs retten können, aber so wirklich toll war das nicht. Damit war mein Küchenwochenende dann auch gelaufen.

Am Montag habe ich mich dann erstmal mit Sanella eingedeckt. Ich hab gleich mal 3 Kilogramm eingepackt. Man weiß ja nie. Im Laufe der Woche landeten dann noch andere Backzutaten im Einkaufswagen. Auch nach dem Motto: Man weiß ja nie!

Am Samstag, es war schon Spätnachmittag, habe ich dann endlich die Teige anrühren wollen. Als ich meine Mehldose anhob, dachte ich nur: Warum ist die so leicht? Nun ja, da ich am Mittwoch schnell Lebkuchen vom Blech gemacht hatte,war nun nicht mehr viel Mehl da.

Da war ich dann erstmal ziemlich gefrustet. So gefrustet, dass ich eben noch Mehl kaufen gegangen bin. Auch hier gleich mal 5 Kilogramm. Mehl braucht Frau ja immer. Als ich am Sonntag dann was aus meinem Küchenschrank kramte, lachte mir noch ein Päckchen Mehl entgegen. Egal, dann hab ich eben 6 Kilogramm Mehl, rede ich mir das nun schön.

Ich habe Sonntag allerdings erst relativ spät begonnen. Und jedes Jahr wieder verteufle ich die Zimtsterne, die eindeutig mein aufwendigstes Weihnachtsgebäck sind. Ok, ich sollte vielleicht einfach mal größere Ausstecherle verwenden.

Heute folgten dann noch ein paar weitere Plätzchen. Ohne große Katastrophen, nix verbrannt, alles lecker.

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Ihr seht hier: (im Uhrzeigersinn) Zimsterne, Zimtplätzchen, Schneebälle, Schneeflöckchen, Vanillekipferl und in der Mitte Schokoeulen.

Und ich reihe mich nun beim Creadienstag ein.

SuDoKu Kalender Deluxe

Mein Vater liebt SuDoKus. Nachdem er vor ein paar Jahren auch ein SuDoKu to go bekommen hatte, habe ich dieses Jahr noch ein wenig zugelegt und habe einen Kalender mit täglichen SuDoKus und Zitaten gebastelt.

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Verwendet habe ich einen Taschenkalender in DIN A 5. Die SuDoKus habe ich aus einem Buch ausgeschnitten, welches ich aus einem öffentlichen Bücherschrank hatte. Wirklich ansehnlich war das nämlich nicht mehr und ein paar SuDoKus waren auch schon ausgefüllt.

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Aus dem Internet habe ich diverse Zitate und Lebensweisheiten gesucht. Zum Schluss müsste ich um die 35 Seiten mit jeweils 14-18 Zitaten gehabt haben. Die habe ich auch noch unterschiedlich formatiert. Also bunt, verschiedene Schriften und ich habe mit den Schriftgrößen variiert. Die habe ich dann ebenfalls ausgeschnitten.

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Dann habe ich alles eingeklebt. Für jeden Tag ein Zitat und ein SuDoKu. Was ich nicht bedacht hatte, das Buch wird dadurch enorm dick. Zum Glück hatte ich auch noch eine SuDoKu Zeitschrift in einem Ein-Euro-Laden mitgenommen, da waren die Seiten dünner, als in dem SuDoKu Buch.

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Schlussendlich war ich froh, als ich nach mehreren mehrstündigen Klebesessions endlich das Buch fertig hatte. Den Zeitaufwand habe ich nämlich auch überschätzt.

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Wenn ich so was noch mal machen würde, dann würde ich eher dazu tendieren, alles in einem Ringbuch oder Ordner abzuheften. Und ich würde eindeutig mehr Zeit einplanen.

Damit reihe ich mich bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Upcycling-November, Froh und Kreativ.