Jeanskissen und Anleitung

Meine Lieblingsnachbarn bekommen zu Weihnachten ja immer was Besonderes. Denn das sind eindeutig tolle Nachbarn. Im letzten Jahr sollten es dann Jeanskissen werden. Bereits 2016 hatte ich andere mit Jeanskissen beglückt. Und wie es für mich typisch ist, fing ich mal wieder viel zu spät damit an. Die Teelichthalter brauchten länger als gedacht und die ganze Coronasituation bremste mich auch irgendwie aus. 2 Tage vor Weihnachten gab ich dann nach und beschloss, ich mache eines der geplanten und teilweise auch bereits begonnenen 5 Kissen, fertig und verschenke das als Symbol. Letzte Woche, pünktlich zu Fasching, konnten nun die restlichen Kissen umziehen.

Nachdem ich nun mehrfach gefragt wurde, wie ich das Muster nähe, habe ich mal ein paar Fotos dabei gemacht und versuche nun meine Technik zu erklären.

Ihr braucht massig 10. Je mehr, desto besser. Möglichst in unterschiedlichen Färbungen, damit gibt es einfach tollere Effekte. Die schneidet ihr in Streifen. Ich schneide bewusst mit dem Fadenlauf und bewusst gegen den Fadenlauf und auch quer zum Fadenlauf, denn auch das bringt Effekte.Außerdem benötigt wird ein Stück Webware. Ich nehme meistens Bettwäsche oder Kissenbezüge. Daraus schneidet ihr 2 Quadrate, die ein wenig größer sind, als ihr das Kissen wollt. Und dann könnt ihr loslegen.

Ich markiere mir mein Stück Stoff durch Knicke in der Mitte. Dort lege ich ein kleines Stück Jeans auf. So das ich die rechte Seite sehen kann. Das ist der Mittelpunkt. Nun nehme ich ein Stück Jeans und nähe das rechts auf rechts auf mein erstes Stück Jeans. (Ich hab die Naht mal etwa mit rot markiert)

Und so sieht das dann aus, wenn ihr den ersten Streifen genäht habt und das Stück Jeans umklappt. Ich streich das nur mit dem Fingernagel glatt. Bei sehr steifen Jeans behelf ich mir da auch mal mit was anderem, aber ein Bügeleisen verwende ich hier nicht.

Nun könnt ihr schon das dritte Jeansstück aufnähen. Ein wenig diagonal und wieder rechts auf rechts. Mag nun ein wenig unsinnig erscheinen, aber wieso warum und was daraus werden könnte, seht ihr später.

Auch hier ein Bild nach der Naht. Wieder nur umgeklappt und glatt gestrichen.

Und schon folgt der 4. Jeansstreifen. Wieder rechts auf rechts.

Und der 5. Streifen folgt auch gleich. Ein Zwischenfoto habe ich nämlich vergessen zu amachen.

So sehen die beiden angenähten Streifen dann aus. Wie ihr seht, habe ich auch lange Streifen und schneide nach dem Annähen ab, was zu viel ist.

Und nun schließen wir mit dem 6. Jeansstück die erste Runde ab. Ich arbeite immer in Runden.

Nun geht es in die zweite Runde. Leider habe ich auch hier das Zwischenbild vergessen. Ich denke aber, es ist zu erkennen, wie ich vorgehe.

Nun macht ihr das wir in der ersten Runde. Quasi immer Paralell zum Streifen den nächsten Streifen aufnähen. Wobei ich nicht paralell arbeite, sondern die neuen Stoffstreifen quer auflege, damit ein wenig Muster entsteht.

Schon ist die zweite Runde fertig und wir starten eine neue Runde.

So näht ihr nun immer weiter, Runde für Runde. Irgendwann klar nicht mehr ganz in der Runde, da man dann ja in die Ecken kommt. Bzw. sind die Streifen bei mir unterschiedlich breit und durch das unterschiedliche Annähen habe ich oft eine Seite bereits fertig genäht und an den anderen Seiten ist noch Platz.

Ich denke aber, man kann verstehen, nach welchem Prinzip ich arbeite. Ich selber habe mir angewöhnt, den ersten Streifen den ich annähe wirklich parallel zur Kante des Trägerstoff anzunähen. Das erleichtert nachher das Verschließen der Wendeöffnung, wenn man nur reine Jeans mit der Hand nähen muss und nicht noch Nähte dazwischen hat.

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Kartendesign light

Dank Corona und dem momentanen Lockdown, habe ich wenig Anreiz aus dem Haus zu gehen. Um meinen Schweinehund ein wenig Kontra zu geben, habe ich beschlossen, einfach ein paar Leute mir Karten zu beglücken. Bzw. Briefen, da ich vor Weihnachten Porto für Briefe besorgt hatte. So hätte ich dann einen Grund aus dem Haus zu gehen.

Schwieriger an dieser Aufgabe war, mich nicht mit aufwendig bemalten Karten abzulenken. Ich habe noch so viele angefangene Projekt und so viele neue Projekte im Kopf und wollte mich davon nicht auch noch ablenken. Da ich aber noch reichlich Kartenrohlinge habe, gab es einfach schnelle Muster.

Den Anfang mache eine rosa Karte, die ich mit dem Anfangsbuchstaben verzierte.

Weiter ging es mir einer Karte in Grautönen. die für einen Freund ging, der Udo heißt, wie unschwer zu erkennen ist.

Es liegen noch ein paar vorgefertigte Karten auf meinem Tisch, die aber ihren Weg zu den Empfängern noch nicht gefunden haben. Nachdem ich letzte Woche mit kaputten Schuhen im Starkregen unterwegs war, habe ich mich wohl verkühlt und es ist Schonung angesagt.

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Genähte Teelichthalter

Zu Weihnachten 2019 hatte ich ja Teelichthalter gehäkelt. Bereits da kam mir die Idee, ob man die nicht auch nähen könnte. Möglichst mit Jeans für unten und oben irgendwas schickeres. Und dann schob ich die Idee fast das ganze Jahr vor mich her.

Im Herbst drückte mir jemand ein riesiges Theaterkostüm, welches aus vielen verschiedenen tollen Stoffen bestand. Ich habe glaube 2 Abende damit zugebracht, das Kostüm auseinander zu nehmen. Wirklich viel brauchbarer Stoff blieb dann nicht übrig.

Viel schwieriger war es, ein passendes Schnittmuster zu erstellen. Das klappte so gar nicht, wie ich das wollte. Ich hab es dann nach mehreren Versuchen aber doch noch geschafft und bin mit dem Ergebnis auch sehr glücklich.

Im Coronaweihnachtsdurcheinander habe ich zwar reichlich verteilt, auch wenn ich sicherlich um die 100 gemacht hatte, aber Fotos habe ich so gut wie gar keine gemacht. Deshalb müsst ihr euch mit diesen 2 Fotos begnügen.

Verwendet habe ich Stoffe aus meinem Fundus. Zum Großteil geupcycelte Stoffe. Die Rückseite bei allen ist aus Jeans. Die Led Teelichter sind allerdings fast alle neu. Und meine Teelichthalter kamen bei allen Empfängern sehr gut an. Und einen werde ich natürlich selber behalten.

Mein Plan ist bis zum Herbst das Schnittmuster so zu gestalten, dass ich euch eine Anleitung geben kann.

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Masken für Flüchtlinge

Nachdem es im letzten Herbst im Flüchtlingslager Moria gebrannt hatte, habe ich begonnen wieder Masken zu nähen. Wie es dann aber so kam, war ich dann erst mal erkältet und in Coronazeiten ist man dann ein wenig vorsichtiger. So ließ ich Masken erst mal Masken sein. Dann hatte ich keine Lust und keine Zeit und die Masken lagen.

Anfang Januar wurde dann über Facebook wieder mal nach Masken für griechische Flüchtlingslager gesucht. Da packte ich dann die Masken wieder aus und machte die Masken endlich mal fertig. Da in Deutschland ja seit Samstag Alltagsmasken zum größten Teil nicht mehr erlaubt sind, habe ich auch wirklich fast alle Masken eingepackt und nach Berlin geschickt. Von dort aus gehen sie dann weiter nach Griechenland.

Als erstes machte ich aber die Masken fertig, die ich noch vom Frühjahr letzten Jahres übrig hatte.

Dann ging es mit dem anderen Masken weiter. Einmal mit Kindermasken. Teilweise auch mit kindgerechten Motiven.

Dann Masken in mittlerer Größe, für schmale Erwachsenengesichter.

Und dann noch große Masken, für so Dickköpfe wie meinen.

schlussendlich habe ich über 150 Masken versendet.

Das waren definitiv die letzten Masken, die ich genäht habe, irgendwie ist die Lust einfach raus. Wobei ich nicht ausschließe, dass es so ein zwei Menschen gibt, wenn die mich lieb ansehen und fragen, ob ich ihnen noch ein Paar Masken nähen würde, würde ich das wahrscheinlich machen.

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Fußmatte aus Jeans 2

Im Oktober zeigte ich euch eine Fußmatte aus Jeans. Die Schwester der neuen Besitzerin fragte mich dann auch, ob sie auch eine haben kann. Aber bitte in Grautönen.

Es ist gar nicht soo einfach, graue und schwarze Jeans zusammen zu bekommen, wenn man danach sucht. Ich hab es aber trotzdem geschafft, denn in meinem Fundus waren keine mehr.

Das Nähen ging dann recht flott von der Hand. Auf der Rückseite habe ich Stoff eines schwarzen Bettlakens verwendet, welches ich von der Schwester geschenkt bekommen hatte. So schloss sich der Kreis dann irgendwie wieder.

Die neue Besitzerin ist damit auch ganz glücklich. Benötigt wurde sie für die Terrassentür, damit nicht so viel Erde und ähnliches von draußen mit rein geschleppt wird. Als sie mir ein Foto des Bestimmungsortes mit der von mir gefertigten Matte zeigte, wurde mir dann auch klar, warum Grautöne.

Ich finde, die Fußmatte, passt da wirklich super hin. Und ich bin verwundert, wie sehr die Wirkung der Matte sich doch bei verschiedenen Hintergründen verändert.

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Adventsüberraschungen

Hier war es lange ruhig. Ich wische also erst mal die Spinnweben weg.

Die Coronasituation macht mir doch mehr zu schaffen, als ich dachte. So schön das Singleleben sonst ist, zu Coronazeiten, gerade auch wenn mal wieder ein Lockdown ist, ist es schon sehr einsam. Auch Weihnachten und Silvester waren dadurch einsam. Meine Angehörigen und ich haben uns Heilig Abend nur kurz auf dem Friedhof getroffen. Mit Abstand, im Freien, ohne Berührungen.

In meinem letzten Post berichtete ich von meiner blauen Strickdecke. Die Gebote waren recht schnell bei 260 Euro, was mich sehr freute. Dann kam allerdings nichts mehr. Leider hat sich die Person mit dem Gebot von 260 Euro wohl einen Spaß gemacht, denn als ich die Person nach Ablauf der Versteigerung kontaktierte, kam erst mal nichts. In den folgenden Tagen löschte die Person das Gebot und legte das Facebook-Konto erst mal auf Eis.

Da die Decke in der Gruppe Lust auf Wiesbaden versteigert wurde, hat der Admin dann mal in die Runde gefragt, ob wir nicht 26 Personen finden, die jeweils 10 Euro spenden würden, damit mindestens die Private Obdachlosenhilfe die Unterstützung bekommt, die angedacht war. Schlussendlich war die Spendenbereitschaft so groß, dass 680 Euro gespendet wurden. Was auch mich unheimlich stolz gemacht hat, da das ja auch irgendwie eine tolle Anerkennung für meine Decke ist.

Die Decke wurde dann unter allen SpenderInnen ausgelost. Leider habe ich sie bisher immer noch nicht an den Mann oder die Frau bringen können. Irgendwie ist der Wurm drin.

Ich selber bin ein wenig im Weihnachtschaos versunken. Ich mache ja an sich immer ein kleineres Geschenk, welches ich in Massen herstelle und dann vor Weihnachten verteile. Und das war im letzten Jahr ein wenig chaotisch. Was es gab, erzähle ich aber ein anderes Mal.

Eigentlich bekommen ja mein Vater und mein Bruder und seine Frau jedes Jahr einen Adventskalender von mir. Quasi statt Weihnachtsgeschenk. Als ich das angefangen habe, war an sich der Plan, dass ich das Jahr über schon Kleinigkeiten dafür besorge, damit die finanzielle Belastung dann nicht zu hoch wird. Nun ja, 2020 war das erste Jahr, in dem ich das tatsächlich teilweise geschafft hätte. Und dann kam der Lockdown Light und ich hatte auf alle Lust, aber nicht darauf, noch durch die Stadt zu laufen und die restlichen Sachen zu besorgen.

Meinem Vater war das Recht und mein Bruder hatte Verständnis, fand es aber schade. Da mein Bruder seit November endlich auch im Homeoffice ist und er und seine Frau auch unter der Situation leiden, habe ich mich dazu entschlossen, den Beiden zu jedem Avdentswochenende ein kleines Päckchen zu schicken. Immer mit ein wenig Weihnachtsmusik, was zum Essen, was zum Trinken und einer Überraschung.

Passend dazu habe ich jede Woche eine Karte gemalt, um das Päckchen abzurunden. Und die zeige ich Euch nun.

Und um in mein Leben wieder ein wenig Regelmäßigkeit rein zu bringen, werde ich nun wieder wöchentlich bloggen.

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Blaue Strickdecke für die Private Obdachlosenhilfe Wiesbaden

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus oder so. Ich warne gleich mal vor, ich hole nun zu einer längeren Geschichte und Bilderflut aus. Für diejenigen, die nicht so gerne viel Text lesen wollen, beginne ich mit einer Kurzfassung.

Ich habe aus Sockenwollresten eine Decke gestrickt. Und das ganze in Blautönen. Die Decke besteht aus 70 Quadraten, die ich von der Mitte raus gestrickt habe und später mit einem Maschenstich miteinander verbunden habe. Die Decke ist etwa 120 cm x 180 cm groß und wiegt gut 1 Kilo. Sie soll nun für die Private Obdachlosen Hilfe Wiesbaden versteigert werden.

Und nun zur langem Fassung oder wieso warum ich so eine Decke gestrickt habe

Ich habe Anfang der 90er Jahre, während meiner Ausbildung zur Fleischereifachverkäuferin, von meiner Lehrherrin Socken stricken gelernt. In Runden stricken konnte ich bereits, aber die Ferse kannte ich bis dahin noch gar nicht. Bis vor wenigen Jahren habe ich immer mal wieder Socken gestrickt. Aber eigentlich habe ich eher andere Sachen im Handarbeitsbereich gemacht.

Vor ein paar Jahren bildete sich ein kleiner Kreis handarbeitsbegeisterter Menschen im Netz. Nachdem da auch meine Freundin ihre tollen Socken zeigte, beschloss ich, ich stricke nie wieder Socken. Denn soo toll waren meine nie. Dem Vorhaben blieb ich auch eine Zeit lang treu, bis man mich dann doch anfixte. Kommt, lasst uns gemeinsam Socken stricken, hieß der Auftrag, in Strickkreisen auch als KAL (Knit Along) bekannt. Und ich machte einfach mal mit. Und da war es um mich geschehen. Ich stellte fest, wie gut mir Socken stricken bekommt und wie viel Freude ich daran habe.

Es folgte noch das eine oder andere Paar Socken. Nur kenne ich niemand, der selbstgestrickte Socken trägt. Außerdem ist Sockenwolle teuer und ich habe wenig Geld. Da dachte ich mir, ich stricke Socken für Obdachlose. Aus anderen Städten weiß ich, dass es dort durchaus Sockenaktionen für Kältebusse gibt. Ich suchte also noch einer Möglichkeit, wo ich meine Socken innerhalb Wiesbadens an den Mann, bzw. die Frau bringen kann. Bei meinen Recherchen stieß ich bei Facebook auf die Privaten Obdachlosenhilfe.

Wie gesagt, Geld ist knapp bei mir, aber ich habe ja durch Handarbeitsgruppe viele Leute, die immer Wollreste haben. Und so fragte ich mal in die Runde, ob mir jemand Wollreste schicken mag, damit ich daraus Socken für Obdachlose stricken kann. Und seitdem bekomme ich mehrmals im Jahre Wollpakete geschickt.

Im ersten Jahr strickte ich Socken, die dann zwar nicht zur Privaten Obdachlosenhilfe gingen, sondern an Bettina Weiler, die jedes Jahr ein Weihnachtsfest für Obdachlose macht. Im Jahr drauf strickte ich Handschuhe, die ich allerdings noch habe, da ich eine rechtzeitige Abgabe zum Weihnachtsfest nicht geschafft hatte.

Für ein Projekt für dieses Jahr hatte ich mich lange noch nicht entschieden. Fakt ist aber, ich habe bergeweise Wolle. Wobei ich die Wollspenden, in Absprache mit den Spendern, teilweise auch bereits an andere verteilt habe, die ebenfalls wenig Geld haben.

Und dann kam Corona und viel Zeit. Und mit meinem Projekt Pullover stricken kam ich nicht weiter und Kikos Strickschule war auch geschlossen. Außerdem habe ich immer gerne ein kleineres Projekt, das sich gut mit in den Park nehmen kann. Denn im Sommer verbringe ich meine Zeit gerne am Warmen Damm.

Irgendwann stieß ich auf Quadrate, die von der Mitte aus gestrickt werden. Ich hab dann gegoogelt, bis ich eine Anleitung gefunden habe und habe dann rum probiert. Das bot sich definitiv prima an für meine Sammlung an Wollresten. Ich hatte mich schnell entschieden, dass die Decke in Blautönen sein soll. Die ersten Quadrate habe ich allerdings wieder aufgemacht und habe dann beschlossen, die Wolle doppelt zu nehmen, damit das Projekt halbwegs übersehbar ist.

So strickte ich fleißig vor mich hin. Ein Quadrat nach dem anderen wurde fertig. Die einzelnen Quadrate habe ich allerdings nicht abgekettet, sondern habe nur einen Faden durch die Maschen durch gezogen. Zusammengefügt werden sollten die Quadrate mit einem Maschenstich. Da wurde ich allerdings bei Youtube und Google nicht wirklich glücklich und habe damit dann Hilfe bei Kiko in Kikos Strickschule gesucht und gefunden.

Die entstandenen 70 Quadrate habe ich dann erst in einer Reihe zusammengefügt und dann habe ich die Reihen zu einer Decke zusammengefügt. Den Schritt würde ich definitiv beim nächste Mal anders machen. Lieber kleinere Teile zusammenfügen, statt die recht langen Reihen zusammen zu nähen.

Und irgendwann waren alle Quadrate zu einer Decke zusammengefasst. Nun stand ich vor der Qual der Wahl, wie ich den Abschluss mache. Da ich seit Kurzem total auf I-Cord stehe, war bald klar, dass ich einen I-Cord machen werde. Das zog sich natürlich, aber es sieht einfach toll aus.

Obwohl ich einen Teil der Fäden gleich mit eingestrickt hatte, stand nun das Vernähen gefühlter 1000 Fäden auf dem Plan. Auch das war dann irgendwann mal erledigt.

Die fertige Decke schleppte ich dann zu Kikos Strickschule, damit Kiko sie waschen und spannen kann. An dieser Stelle vielen Dank an Kiko, die mir einmal mit Rat und Tat zur Seite stand, aber auch Wolle spendete und die Decke echt toll spannte.

Danach brachte ich die Decke zu Fynn von Kutzschenbach von den Marketing Bees, der mir die wirklich schönen Fotos machte. An dieser Stelle vielen Dank an Fynn, der sogar auf meine Extrawünsche eingegangen ist!

Die „knallharten“ Fakten

Zusammengefasst habe ich sicherlich 250 Stunden investiert. Die Wolle war alle gespendet. Zum Großteil Reste. Wobei da durchaus auch ganze Knäuel dabei waren, die andere aussortiert hatten. Ich habe keinerlei Wolle dazu gekauft. Die Nadeln hatte ich auch schon. Ich habe nur für eine Strickstunde bei Kiko bezahlt, was ich aber auch als Investition für andere Projekte ansehe. Die Decke wurde von Kiko kostenlos gewaschen und gespannt und Fynn hat die Bilder unentgeltlich für mich gemacht.

Danksagung

Mein Dank geht hier auch an die Leute meiner Online-Handarbeitsgruppe, die Leute des Stricktreffs bei Kiko, die mir Wolle gespendet haben und mich über Wochen motiviert haben, Solveig von Alice im Wunderladen, die mir ebenfalls Wolle gespendet hat, Kiko von Kikos Strickschule, Fynn von Kutzschenbach und Daniela von Kutzschenbach von den Marketing Bees und Andreas Rolle aus der Gruppe Lust auf Wiesbaden bei Facebook, der mich dabei unterstützen wird, die Decke meistbietend zu versteigern. Den Link zur Auktion werde ich noch nachreichen, wenn die Auktion läuft.

Und hier ist der Link zur Auktion.

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KAL Loop aus der Simpy Collection von Tin Kan Knits

Ich weiß nun endlich was Springwolle ist – ok ich kenne Sprindinge an sich schon, bisher konnte ich mich meistens beherrschen. Als allerdings in Kikos Strickschule die neue 6-fach Wolle der Opal Lifestyle Wolle eingetroffen war, musste ein Knäuel einfach mit.

Nur habe ich wissentlich noch nie 6-fach Wolle verstrickt. Da bat es sich dann an, dass Kiko in ihrer Ravelry-Gruppe einen KAL gestartet hatte. Über den KAL wurde sich dann auch bei unserem allwöchentlichen Online- Stricktreff ausgetauscht. Klang auch nicht sooo schwer. 3 Nadel glatt und 1 Nadel kraus.

So schritt ich dann auch zur Tat. Mal was einfaches, was einfach mal schnell geht. Ich strickte fleißig das Bündchen und legte dann los: 3 Nadeln rechte Maschen und 1 Nadel linke Maschen. Und zum Abschluss noch mal Bündchen.

Der Loop war wirklich fix fertig und ich habe ihn heute zum ersten Mal probegetragen.

Schlauerweise habe ich den Llop bereits letzte Woche in Kikos Strickcafe geknipst. Zusammen mit Kikos Loop. Und Kiko entdeckte auch sofort den Fehler, den ich gemacht hatte. In der Anleitung, in die ich natürlich nie rein gesehen habe, wird das Muster in einer Runde als linke Maschen gestrickt und in der nächsten Runde als rechte Maschen.

Mir selber fällt der Fehler ja nicht wirklich auf. Und die Farbe passt definitiv zu mir.

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Strickdecke in Rottönen

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich dieses Jahr an größeren Projekten arbeite. Das erste dieser Projekte ist fertig und davon werde ich nächste Woche ausführlich berichten. Momentan ist es nämlich zum Waschen und Spannen außer Haus.

Derweil habe ich bereits mit dem nächsten Großprojekt begonnen. Einer Strickdecke in Rot – und Orangetönen. Wenn die fertig ist, soll sie für einen guten Zweck versteigert werden.

Ich stricke nun also fleißig aus Restewolle Quadrate. Aus der Mitte heraus. Statt die Quadrate abzuketten, ziehe ich einen Faden durch und die Quadrate werden dann später im Maschenstich aneinander genäht.

Für dieses Projekt zeige ich mehr oder weniger regelmäßig den Fortschritt auf meinem Instagram- Account.

Die ersten 10 Quadrate habe ich bereits gezeigt und ich habe beschlossen, hier alle 10 Quadrate von meinem Fortschritt zu berichten.

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Fußmatte aus Jeans

Hier ist es stiller geworden. Ich bin mit zwei größeren Projekten beschäftigt. Und zwischendurch habe ich noch Masken für Griechenland genäht. Wobei die Arbeit daran ruht, weil ich zwischenzeitlich auch noch gekränkelt habe.

Vor Kurzem führte mir eine Bekannte ihre Tonwerkstatt vor. Ich gestehe, darum beneide ich sie, denn die ist echt toll. Vor ihrem Atelier hatte sie vor Kurzem neues Laminat (oder so) verlegt. In einer dunklen Farbe. Ihr ahnt es sicherlich schon – es gibt nette Fußabdrücke, wenn sie ihr Atelier verlässt.

Ich so: Leg doch eine Fußmatte innen vor die Tür. Wurde als eindeutig gute Idee bezeichnet. Und in mir brodelte mein Upcyclingherz. Ein paar Tage später bat ich darum, eine Fußmatte nähen zu dürfen. Aus Jeans. Ich erntete erst mal ungläubige und skeptische Blicke. So ist das halt, wenn man mich noch nicht soo sehr lange kennt und meine Exzesse mit Jeans noch nicht kennt.

So schritt ich also ans Werk. Jeans war schnell organisiert und auch andere Stoffe sind zur Genüge vorhanden.

In dem für mich üblichen Muster auf ein Stück Stoff genähte Streifen. Das geht mir mittlerweile recht flott von der Hand.

Und dann noch eine Rückseite angenäht und dabei die Ecke abgerundet. Die letzte kleine Naht an der Wendeöffnung habe ich dann wieder per Hand geschlossen.

Mir gefällt die Fußmatte ganz gut. Durch die Struktur, die sich durch das Muster ergibt, müsste sie sich prima als Fußmatte eignen. Die Empfängerin wird sie wo anders als in ihrer Werkstatt nutzen und kommentierte die Matte schon mit: Alex, die ist doch viel zu schade als Fußmatte!

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