T-Shirts ein neues Leben geben

Vor Kurzem habe ich mal einen Teil meiner Stoffvorräte ausgemistet. Dabei fiel mir ein T-Shirt in die Hand. Eines der letzten Geschenke meiner Mutter. Das T-Shirt ist mir mittlerweile zu klein. Es ist verwaschen, der Aufdruck hat sich schon lange zum größten Teil gelöst und so sah es einfach nicht mehr schön aus. Aber irgendwie hänge ich eben an dem T-Shirt.

Irgendwann stieß ich im Internet, keine Ahnung mehr wo genau, auf eine Anleitung, wie man aus T-Shirts Taschen machen kann. Einfach unten den Bund in Streifen schneiden und diese verknoten. Oben den Halsausschnitt und die Arme abschneiden. Da T-Shirts nicht ausfransen können, braucht man sonst nichts mehr machen.

Leider sieht man auf dem Bild nicht wirklich, wie verwaschen das T-Shirt ist.

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Im besagtem Fundus fand sich ein weiteres T-Shirt. Ich fand den Druck total schön. Den Hirsch (leider kein Elch) im bunten Blätterwald. Material 100 Prozent Polyester. Zu klein wäre es mir auch gewesen. Aber mal ehrlich, wer zieht so ein Chemieshirt an? Deshalb musste es irgendwann mal mit, damit ich was Neues daraus mache.

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Folgende Linkpartys werde ich nun besuchen: creadienstag, Upcycling-Februar, Taschen und Täschchen und da es ein Herzensprojekt war bei Herzensangelegenheiten.

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40 Tage 40 Teile – Woche 1

Die erste halbe Woche von 40 Tage 40 Teile ist vor rüber.

Bisher entsorgt wurden:

1 Paar Schuhe – gehen morgen zur Tafel

1 Weihnachtsbärchen – ebenfalls Tafel

1 Hose aus einer Art Plastik – habe ich jemand mitgegeben, die mit behinderten Menschen arbeitet

1 Stück Stoff mit Asterix-Aufdruck – oben genannte Person kennt jemand, der Asterix mag

1 Grillrost für Fisch – ebenfalls bei besagter Person los geworden

1 Billig Digital-Kamera, die seit 17 Jahren oder so in meinem Besitz ist, immer schon irgendwie doof war – die hat demnächst ein Date mit der Müllabfuhr

1 Paar Lieblingsschuhe – ebenfalls entsorgt, in Anbetracht der Tatsache, dass hier gefühlte 100 Paar Schuhe auf eine Anprobe warten

Hinzu kommen:

1 Fleece Jacke – Tafel

Angeregt durch den Beitrag auf Koalaswelt habe ich mal meine Tablettenecke aufgeräumt. Dabei sind diverse leere Blister mal verschwunden. Irgendwie schaffe ich es nie, die gleich zu entsorgen.

 

40 Tage 40 Teile – Fastenzeit-Aktion

Koala´s Welt berichtet auf ihrem Blog von einer Aussortieraktion in der Fastenzeit. #40 Tage 40 Tüten heißt die Aktion. In den 40 Tagen der Fastenzeit möchte sie 40 Tüten Dinge aussortieren.

Bereits im Dezember habe ich eine ähnliche Aktion gestartet und in Form eines umgedrehten Adventskalenders 24 Teile an die Tafel gespendet. Deshalb spricht mich ein Anreiz zum Ausmisten und vorallem Trennen! durchaus aus.

Ganz so strukturiert wie Koala bin ich allerdings nicht. Eventuell hätte das mit mehr Planungszeit besser geklappt. Aber das kann ich mir für 2019 ja vornehmen. Dieses Jahr will ich mich von mindestens 40 Teilen trennen.

Ein Teil wird wieder der Tafel gespendet, andere Sachen andersweitig verschenkt oder an den Mann/Frau gebracht, ein Teil wird bei Ebay zu Geld gemacht und einige Sachen werden sicherlich auch im Müll landen.

Täglich bekomme ich das nicht hin. Deshalb möchte ich zur Orientierung wieder ein bis zweimal die Woche Teile zur Tafel bringen. So das ich am Ende 40 Teile los geworden bin. Ich blogge dazu wieder an den Wochenenden.

Heute aussortiert:

1 Paar Schuhe – gehen morgen zur Tafel

1 Weihnachtsbärchen – ebenfalls Tafel

1 Hose aus einer Art Plastik – habe ich jemand mitgegeben, die mit behinderten Menschen arbeitet

1 Stück Stoff mit Asterix-Aufdruck – oben genannte Person kennt jemand, der Asterix mag

1 Grillrost für Fisch – ebenfalls bei besagter Person los geworden

1 Billig Digital-Kamera, die seit 17 Jahren oder so in meinem Besitz ist, immer schon irgendwie doof war – die hat demnächst ein Date mit der Müllabfuhr

1 Paar Lieblingsschuhe – ebenfalls entsorgt, in Anbetracht der Tatsache, dass hier gefühlte 100 Paar Schuhe auf eine Anprobe warten

Glitzersocken aus selbstgefärbter Wolle

Eine Freundin von mir färbt Wolle selbst. Ich bewundere diese Kunst ja sehr und bestaune auch immer wieder ihre Fotos, wenn sie ihre Wolle in einer Handarbeitsgruppe veröffentlicht. Ende 2016 durfte ich einen Strang ihrer selbstgefärbten Wolle, in den Farben Lila und Türkis mit Glitzer, auspacken. Die Wolle lag seit dem in Sichtweite und ich habe sie regelmäßig gestreichelt.

Anfang 2018 rief besagte Freundin zu einer Strickrunde in besagter Handarbeitsgruppe auf. Sie schlug dafür das Sockenmuster Cath vor. Das Muster hat mir ehrlich gesagt nicht wirklich gefallen. Nach dem aber die meisten anderen in der Gruppe sich am gemeinsamen Socken stricken beteiligen wollten, war ich doch irgendwie angefixt.

Ich habe früher schon mal Socken gestrickt. Habe das aber irgendwie ganz aufgegeben. Vor allem weil ich die gstrickten Socken anderer viel toller fand als meine. Aber wegen dem Gemeinschaftsgefühl stieg ich also in die gemeinschaftliche Arbeit ein.

Ich zog durch die Stadt um die ultimative Sockenwolle zu kaufen. Aber irgendwie fand ich nichts, von dem ich dachte: Boah die ist es. Also schnappte ich mir beim nächsten Fernsehabend den Strang selbstgefärbter Wolle, zog den über meine Oberschenkel, stellte die Beine an und wickelte die Wolle zu einem Knäuel. Das ging erstaunlich gut. Und de Wolle sah gewickelt noch viel toller aus, als als Strang.

Und dann fing ich an zu Stricken. Ich war sofort wieder drin. Irgendwie verlernt man stricken wohl nicht wirklich oder? Und wisst ihr was? Es hat mir umgehend wieder riesigen Spaß gemacht. Ich habe als ich fertig war, meine Wollvorräte gesichtet um weitere Socken stricken zu können.

Und um meine Socken brauchbar präsentieren zu können, habe ich mir eine Art Sockenbrett selbergemacht. Aus einem Rest Karton. Mehr hatte ich leider nicht mehr im Haus. Demnächst gibt es bessere Sockenbretter aus Karton.

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Und damit verlinke ich mich heute bei folgenden Linkpartys: creadienstag, Liebste Maschen, Upcycling-Februar, Gehäkeltes und Gestricktes, Froh und Kreativ, Auf den Nadeln, Stricklust. 

Diesen Beitrag widme ich meiner Weihnachtswichteloberfee aus D.

Täschlein für Kaugummis

Ich muss, immer wenn ich außer Haus bin, Kaugummi dabei haben. Wenn ich mal keinen einstecken habe, werde ich ganz unruhig.

Ich habe meinen Kaugummivorrat immer in der linken vorderen Tasche meiner Hose. Je nach Sorte fliegen die Kaugummis allerdings einzeln in der Hosentasche rum. Was irgendwie ärgerlich ist. Eine Zeit lang habe ich dann meine Kaugummis in ein kleines Metalldöschen gemacht. Was aber auf Dauer keine so tolle Idee war, weil es ständig beim Gehen komisch in meiner Tasche klimperte.

Ich dachte mir so, in der Art meiner Chipstäschchen, nur größer, wäre doch passend. Irgendwann kam mir dann die Idee, ich könnte Bratschlauch mit einarbeiten, dann ist das Täschchen waschbar und der Stoff trotzdem geschützt.

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Dann fiel mir die Two Colours Aktion ins Auge. Gelb gehört nun so gar nicht in meine Farbwelt. Und bei der Kombination von Schwarz und Gelb denke ich irgendwie immer an Biene Maja. Aber irgendwie hatte ich noch eine Tischdecke aus einem Ikeastoff hier rum liegen, bei der mir das Muster gefallen hatte. Da ist die Farbkombination Schwarz und Gelb auch vertreten.

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Gefüttert habe ich die Tasche mit einem Rest eines Herrenhemdes und einem Stück Bratschlauch. Ich habe noch einen Aufhänger aus einem Lederrest mit eingenäht. So kann ich mein Kaugummitäschchen am Schlüsselbund mitnehmen, wenn ich mal keine Hosentaschen zur Verfügung habe. Geschlossen wird das Täschlein mit einem schwarzen Kam Snap.

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Und damit reihe ich mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Upcycling-Januar, Taschen und Täschchen, Alt trifft Neu

Geschenke zur Goldenen Hochzeit

Meine Tante und mein Onkel haben am Wochenende ihre Goldene Hochzeit feiern dürfen. Über die Einladung zu einer kleine Feier habe ich mich sehr gefreut.

Irgendwie ist es aber auch ein komisches Gefühl. Ich erinnere mich noch an die Goldene Hochzeit meiner Großeltern. Irgendwie kam mir da das Hochzeitspaar fürchterlich alt vor. Meine Tante und mein Onkel kommen mir aber gerade nicht wirklich alt vor. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur daran, dass auch ich älter geworden bin? Und der Altersunterschied nicht ganz so groß ist?

Mein Vater durfte das Geschenk besorgen. Ich durfte es dann einpacken. Irgendwie dachte ich, da muss noch was selbst gemachtes von mir dazu. Nur was schenkt man einem Paar zur Goldenen Hochzeit?

Ich habe mich dann entschlossen, mal wieder Herztäschschen zu nähen. Irgendwie passt das ja zum Thema Liebe. Ich habe dieses Mal auch kein reines Upcycling-Objekt gemacht. Für den Außenstoff habe ich Meterware verwendet. Gefüttert sind die Täschchen allerdings mit geupcyceltem weißem Stoff. Die Reißverschlüsse sind auch aus meinem Fundus und die Anhänger sind aus Lederresten. Ich habe die Täschchen an das Geschenk gebunden.

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Zu so einem Anlass braucht es auch eine Karte. Ich habe lange überlegt, wie ich diese gestalte. Nähen, Malen oder wie sonst sollte ich die Karte gestalten? Ich habe mich dann doch für das Nähen entschieden.

Aus einem der Stoffe habe ich ein Herz ausgeschnitten. Dann die Initialen des Brautpaars und die Zahl 50 appliziert.

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Dann das ganze auf eine Karte genäht. Dieses Mal eine Klappkarte und keine Postkarte.

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Und dann habe ich die Grüße via Handlettering in die Karte geschrieben. Ok es war schon sehr spät, sonst wäre das Ergebnis sicherlich noch schöner gewesen.

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Die Feier war sehr schön und ich hoffe sehr, dass sich meine Tante und mein Onkel über das Geschenk gefreut haben.

Ich verlinke mich diese Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Upcycling-Januar, Taschen und Täschchen, Herzensangelegenheiten.

Weihnachtsmitbringsel – Chipstäschchen

Ich liebe es, zu Weihnachten eine Kleinigkeit zu haben, die ich jedem schenken kann, der mir über den Weg läuft. Noch besser ist es, wenn der Gegenstand wenig kostet, schnell hergestellt ist UND es etwas ist, was (fast) jeder brauchen kann.

Dieses Jahr schwebten mir Chipstäschchen vor. Ich habe massig Einkaufswagenchips gekauft. Ok 500 Stück waren recht günstig. Natürlich in Lila <3. Stoff hatte ich daheim. Kam Snaps hatte ich auch daheim.

Ich habe mich eine gefühlte Ewigkeit durch diverse Blogs geklickt, wegen einer Anleitung. Schlussendlich habe ich das Schnittmuster dann doch selber gemacht. Das zweite Schnittmuster passte sofort. Und somit ging es ans Nähen.

Zwischenzeitlich überlegte ich, die Kordel für die Aufhänger auch selbst zu machen. Mir graute es aber vor dem Aufwand. So mussten erst mal Lederreste her halten. Ach ja, Kunstleder schmilzt, wenn man mit dem Bügeleisen dran kommt. Und schlussendlich habe ich mir einen kaputten schwarzen Lederstiefel aus einem Altschuhsack geschnappt und den zerlegt.

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Das sind nur 18 – gemacht habe ich insgesamt sicherlich über 100. Die meisten aus Stoffen aus der Altkleidersammlung. Nur die Kam Snaps sind neu.

Ich überlege nun, dieses Jahr zu Weihnachten welche an die örtliche Tafel zu spenden. Vom Aufwand her machbar. Kostspielig wird in der Größenordnung die Anschaffung der Kam Snaps und der Einkaufswagenchips. Aber mal sehen.

Damit reihe ich mich nun beim Creadienstag ein.

Alt trifft Neu, Taschen und Täschchen und der Upcycling-Januar sind scheinbar noch in der Winterpause 🙂

Die Chipstäschen, die ich beim umgekehrten Adventskalender erwähnte, sind wieder aufgetaucht, auf sehr mysteriöse Weise.