Obdachlosensocken 10

Ich hatte Anfang August schon Fotos von den Socken gezeigt, die ich heute präsentiere. Damals allerdings noch im Entstehungsprozess.

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Fertig sind die sie schon länger, nur bis hier her haben sie es noch nicht geschafft. Da ich ein wenig im Stress bin, gibt es diese Wochen auch nur Bilder aus meinen eigenen 4 Wänden.

Ich habe mal wieder Hebemaschen gestrickt, die haben es mir angetan. Dieses Mal auch nur eine Sorte Wolle, die von alleine ein tolles Farbenspiel lieferte. Den Bund stricke ich nun immer mit rechts verschränkten Maschen, weil ich finde, das sieht einfach sauberer aus.

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Und damit reihe ich mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Auf den Nadeln, Stricklust, Froh und Kreativ.

 

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12 von 12 in Wiesbaden

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Das schöne Wetter heute musste ich einfach nutzen. Nach einer Runde im Haushalt, schnappte ich mein Fahrrad und fuhr an den Warmen Damm. Eine Parkanlage in Wiesbaden. Ok das Foto ist vom nach Hause kommen, denn mein Tag endete leider anders als geplant.

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Wie immer saß ich auf einer der Wiesen und habe gelesen und gestrickt. Man sieht die Bäume schon braun werden, während es noch um die 30 Grad hat. Irgendwie ein komisches Gefühl – geht es euch auch so?

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Immerhin habe ich an der zweiten Socke die Ferse fertig und kann nun heute Abend am Schaft weiter machen.

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Mein E-Book-Reader durfte auch mit. Momentan lese ich eine Dystopie. Zwar ein Kinderbuch, aber wirklich spannend.

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Ich bekam auch Besuch von Enten – erste eine, dann zwei. Ich hoffe ja sehr, dass ich nicht die Persönlichkeitsrechte der Tiere verletze!

 

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Auf der Heimfahrt musste ich noch an meinem geliebten Weiher vorbei. Leider ist die Wiese dort dieses Jahr sehr unbequem, weswegen ich eine andere Wiese eben vorziehe.

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Überbleibsel der Biennale sind auch noch zu sehen. Zumindest das Rewe-Plakat hätte man ja schon mal entfernen können. Aber nun ja.

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Den Baum bewundere ich schon länger und musste nun einfach ein Foto machen. In Natura sieht der noch toller aus.

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Zurück ging es über die Allee an der Wilhelmstraße.

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Dort konnte ich auch meinen geliebten Weiher noch mal aus einer anderen Perspektive bewundern.

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Auch am Dernsches Gelände kam ich vorbei und konnte Rathaus und Marktkirche noch im Foto festhalten.

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Ich schrieb ja letztens darüber, dass man versucht hat, am Platz der Deutschen Einheit das Westend und die Innenstadt miteinander zu verbinden. Dazu wurde unter anderem dieses Gebäude gebaut. Welches aber eher eine Schranke zwischen Innenstadt und Westend ist.

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Eigentlich wollte ich noch Einkaufen gehen. Leider bin ich mit dem Fahrrad gestürzt. Dem Fahrrad geht es gut, meine Kamera hat den Sturz auch überlebt. Mir geht es auch gut, es ist alles noch dran. Ich befürchte, morgen wird mein Gesicht bunt schillern und meine Handgelenke schmerzen auch leicht. Glücklicherweise passierte das am Platz der Deutschen Einheit und ich war bald daheim. Aber zum Einkaufen hatte ich keine Lust mehr.

Mit diesem Beitrag reihe ich mich bei 12 von 12 bei Draußen nur Kännchen ein.

Socken für Obdachlose 9

Nach dem Trubel die letzten beiden Wochen, kehrt vorerst mal ein wenig Ruhe ein. Somit kann ich mal wieder ein Paar Socken für Obdachlose zeigen.

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Die Wahl fiel dieses Mal auf ein Garn, welches so gar nicht meine Farbkombinationen hat. Orange und Pink finde ich persönlich eine schreckliche Kombination. Zum Glück war es nur ein Restknäuel.

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Das habe ich mit einem Wollknäuel kombiniert, welches schwarz, grau, weiß und rot gemustert ist. Das harmonierte erstaunlich gut miteinander.

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Wie immer Toe Up und mit Bumerangferse. Dieses Mal mal wieder mit Hebemaschen. Die haben es mir ja irgendwie angetan. So kommt auch das ein wenig ungewöhnliche Garn anders zur Geltung, als wenn ich dieses pur verstrickt hätte.

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Diese Woche bin ich bei folgenden Linkpartys zu finden: Creadienstag, Upcycling-September, Auf den Nadeln, Stricklust, Froh und Kreativ.

Rock gegen Rechts – auch eine Form von #Wirsindmehr

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In Hessen finden dieses Jahr noch Wahlen statt und somit geht es gerade ein wenig rund. Vor ein paar Wochen besuchte ich schon eine Demonstration in Wiesbaden gegen die AfD im Landtag. Da wurden Jugenderinnerungen an die Friedensbewegung Anfang der 90er Jahre wach. Schon damals besuchte ich immer wieder Demonstrationen gegen Rechts.

Das Thema ist nun leider wieder sehr aktuell und es freut mich, dass sich gerade so viele Menschen positionieren. Auf besagter Demo wurde auch auf Rock gegen Rechts am 1.9. in Frankfurt aufmerksam gemacht.

Erster Gedanke: Boah geil, muss ich hin. Die nächsten Tage kam ich eher ins Wanken. Traute ich mir das noch zu? So viele Menschen, so große Stadt? Nach dem es dann in Chemnitz knallte, war mir klar, ich muss nach Frankfurt. In meinen Augen ist jeder Mensch wichtig, der sich in irgendeiner Form klar gegen Rechts zeigt. Und da ist so eine Veranstaltung doch eine klare Botschaft.

So fragte ich mal bei Online-Freunden nach, ob wer Lust hat mit zu gehen. Und so halbspontan entschieden sich zwei sehr nette Frauen mit zu gehen.

Am Donnerstag präparierte ich aber erst mal meinen Rucksack. Irgendwie schoss mir der Gedanke durch den Kopf, dass sich ein Peace Zeichen wunderbar auf meinem schwarzen Rucksack machen würde und nach dem ich tagelang mit der Idee schwanger ging, schritt ich zur Tat.

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Appliziert aus einem Lila Stoff mit Blumen. Das war irgendwann mal eine Bluse, die ich bereits zerkleinert hatte, um den Stoff zu was Neuem zu verarbeiten. Und so ein wenig Flower-Power ist doch durchaus passend oder nicht?

Am Samstag ging es gegen Mittag dann los. Rucksack gepackt, Bus und S-Bahn. Zum Glück kenne ich mich in Frankfurt ein wenig aus und so fand ich den Opernplatz recht einfach. Auch meine Verabredungen kamen bald. Schon irgendwie faszinierend, wir kennen uns seit vielen Jahr aus einer Community, aber ich hatte beide noch nie getroffen und erkannte beide trotzdem sofort.

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Der Opernplatz füllte sich nach und nach immer mehr. Menschen, jeden Alters, verschiedener Nationalitäten waren zu sehen. Und alles ging so friedlich ab. Im eher konservativen Wiesbaden wäre das so wahrscheinlich gar nie möglich. Also friedlich wäre es in Wiesbaden auch gewesen, aber ob man da so viele Generationen zusammen bekommen hätte?

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Das Wetter spielte auch mit. Nicht so heiß, wie die letzten Wochen, aber auch noch nicht so kühl, wie es sonst der September so mit sich bringt. Also wirklich passend. So passend, dass wir nach einem kurzen Abstecher auf das Weinfest in der Fressgass´und einem Besuch der Stände rund um den Opernplatz, dem Konzert auf einer angrenzenden Wiese lauschten.

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Der Opernplatz liegt ja direkt bei den Bank Türmen und ich finde es total schön, wie viel grün in der Gegend doch zu sehen ist. Wobei ich den Opernplatz, mit der Alten Oper und den vielen Altbauten und alten Lampen irgendwie ja schöner finde.

Ich selber bin ja ganz stolz darauf, dass Alex im Westerland fast heutnah sehen konnten. Ich wäre alleine NIE so nah an die Bühne gegangen.

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Viele Fotos habe ich nicht gemacht. Wir waren mehr mit uns und dem Konzert beschäftigt. Deshalb musste ich gestern jemand bitten, doch ein Tragefoto meines Rucksacks zu machen.

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Wie man sehen kann, ist das Denkmal von Erdogan zwischenzeitlich entfernt worden. Ok zwischenzeitlich ist hoch gegriffen. Noch in der Nacht meines letzten Posts musste die Feuerwehr Erdogan entfernen, da es zu Ausschreitungen kam. Ich habe den Schritt ehrlich gesagt sehr begrüßt.

Chemnitz ist leider für eine Besuch bei #Wirsindmehr zu weit entfernt gewesen.

Ich bedanke mich bei meinen beiden netten Begleiterinnen, die den Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Das werden wir sicherlich mal irgendwann wiederholen!

Ein großes Lob an die Veranstalter und allen Beteiligten. Geile Show!

Und somit reihe ich mich ein beim Creadienstag und dem Upcycling-September.

Biennale in Wiesbaden – Ist das Kunst oder kann das weg?

Dieser Beitrag wird unbezahlte Werbung enthalten und ganz viel eigene Meinung.

In Wiesbaden läuft seit dem 23.8. die Biennale. Ehrlich gesagt, verstehe ich den Sinn und Zweck dieser Veranstaltung nicht wirklich, aber es geht in irgendeiner Form um Kunst und somit um das Kreativ sein. Und ich warne euch vor, es kommt eine Bilderflut!

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Thema des Ganzes ist: BAD NEWS. In meinen Augen würde auch was wäre wenn passen. Denn das beschreibt es irgendwie passender. Wobei schlechte Nachrichten auch passt.

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So ist in das Theater ein REWE eingezogen. Wobei man hier auch den Namen nachgenutztes Theater verwendet. Was an sich so viel Aussagen soll wie: Was könnte mit dem Theater passieren, wenn es kein Theater mehr ist. Außerdem gibt es ein Autokino im oder am Theater und ein Pornokino.

In der seit Jahren leerstehenden City-Passage findet auch irgendwas statt. Hier irgendwie passend, da die einstmal ansehnliche Passage eben seit Jahren leer steht und immer mehr zum Schandfleck Wiesbadens wird.

Heute Nacht ging es dann schon durch die Sozialen Medien, dass am Platz der Deutschen Einheit eine goldene Statur von Erdogan stehen würde. Ich hielt das für einen dummen Scherz und die Bilder für gute Fotomontagen. Und würde ich nicht im vierten Stock ohne Aufzug wohnen, wäre ich wohl selber noch mal runter, um nach zu sehen.

Bis ich heute gegen Mittag aus dem Haus bin, war schon klar, es stimmt. Und da ich eh in die Richtung musste und selbst wenn ich nicht in die Richtung gemusst hätte, DAS musste ich mir ansehen.

Da steht er nun, alleine und gülden und umvölkert von Schaulustigen.

Passenderweise hat jemand ein Grablicht und ein Schild mit der Aufschrift Pressefreiheit an das Denkmal gelegt.

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So viele Menschen hab ich dort noch nie gesehen und erst Recht nicht sooo viele Menschen, die Fotos gemacht haben.

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Auch der Verkehr, der dort eh schon durch ein Nadelöhr fährt, wurde in Mitleidenschaft gezogen. Autos in 2. Reihe, aus denen die Fahrer ausstiegen, um sich das Denkmal anzusehen.

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Nach meinem dienstäglichen Sport fuhr ich weiter zum Theater, weil ich mir den REWE unbedingt ansehen musste.

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Außen groß angekündigt muss man erst die Treppen hoch und dann durch die Theaterkollonaden, um zum Eingang zu kommen. Aber riesige Fahnen tragen dazu bei, dass man den Eingang nicht verfehlen kann.

Innen sieht das schon irgendwie faszinierend aus. Das eher barocke Theater und dann die moderne Ladeneinrichtung.

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Wahrscheinlich sind mehr Leute dort um Fotos zu machen, als zum Einkaufen. Was ich auch durchaus verstehen kann.

Faszinierend fand ich, wie die Einrichtung in das Theater eingepasst wurde.

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Und auch diverse Elemente das Theaters mit einbezogen wurden.

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Auf dem Heimweg musste ich ja noch mal bei Herrn Erdogan vorbei. Nicht nur ich wurde von der Statur wie magisch angezogen.

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Ob sich die Leute, die sich davor fotografieren lassen, wohl alle im Klaren darüber sind, wer er ist?

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Aber ich die Presse war fleißig rund um das Denkmal beschäftigt, auch am späten Nachmittag noch.

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Und ich zog dann so langsam mal von dannen und „bewunderte“ die Rückseite des Denkmals.

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Tja, ist das Kunst oder kann das weg? um mal meinen Überschrift wieder aufzugreifen. Aufmerksamkeit hat die Aktion auf alle Fälle gefunden. Der Standort könnte auch nicht besser gewählt sein, denn immerhin wurde der Platz in der jetzigen Form mal geschaffen, um das Westend mit der Innenstadt zu verbinden. Ok das hat man definitiv nicht geschafft. Das Westend an sich, heißt bei uns Wiesbadenern Klein Istanbul, ohne das in irgendeiner Form als wertend zu sehen.

Ich selber stehe Erdogan kritisch gegenüber. Denn mir sind Werte wie Freiheit in allen Formen sehr wichtig. Auch in Anbetracht der Vorfälle in Chemnitz die letzten Tage, finde ich es nicht wirklich ratsam, da noch in irgendeiner Form Salz in die Wunden zu streuen.

Ein Denkmal, eines Mannes, der so weit ab von dem deutschen Rechtssystem ist, in Wiesbaden, ist aber definitiv eine Bad News. Somit zwar durchaus passend. Ich selber finde aber, damit wurde eine Grenze überschritten. Aber ich denke, darüber sind viele Wiesbadener gerade nicht immer einer Meinung.

Und ich befürchte, man wird noch weitere Schlechte Nachrichten in den nächsten Tagen sehen.

Aber einen Zweck hat das Denkmal auf alle Fälle erfüllt, man denkt mal nach.

In diesem Sinne, weil kreativ, bin ich beim Creadienstag zu finden.

 

Socken für Obdachlose 8

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Ich bin weiterhin fleißig beim Socken stricken. Ok die letzten Tage habe ich meine Nähmaschine mal wieder raus geholt, um mal was anderes zu machen. Aber noch habe ich fertige Socken, die ich hier noch nicht gezeigt habe.

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Zur montäglichen Fotografierstunde habe ich die Socken natürlich wieder vergessen. So habe ich sie am Dienstag eingepackt, als ich zum Sport bin. Da meine Fahrkartenleiher alle abwesend waren, bin ich vom Sport aus heim gelaufen. Dabei habe ich die Augen offen gehalten, nach einem Platz zum Knipsen.

Wenn ihr also jemand in Wiesbaden, an einer unmöglichen Stelle gesehen habt, die Fotos von Socken gemacht, dann war ich das. Irgendwie blieb ich u.a. bei einer Hecke „hängen“.

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Gestrickt habe ich wieder Toe Up mit Bumerangferse. Und das klappt weiterhin wunderbar.

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Verstrickt habe ich ein blaues Garn und ein buntes Garn. Als Muster habe ich nur rechte Maschen und Hebemaschen gestrickt. Das gefällt mir fast noch besser als mit linken Maschen dazwischen.

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Mich findet man diese Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Upcycling-August, Froh und Kreativ, Stricklust, Auf den Nadeln.

 

Endlich perfekte Maschenmarkierer

Seit dem ich Socken Toe Up stricke und die Ferse von Sylvie Rasch verwende, empfinde ich Maschenmarkierer als ein sehr nützliches Utensil. Früher dachte ich immer, so was brauche ich nicht, ich kann ja zählen.

Ich hatte ja schon mal Maschenmarkierer gemacht. Die sich zum Großteil als eher hinderlich heraus stellten. Also mussten Neue her. Da aber mein Bastelladen nun schon über ein Jahr geschlossen hat, brauchte ich ein wenig, um die Zutaten dafür zusammen zu bekommen.

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Draht bekam ich in meinem Holzfachgeschäft. Perlen hatte ich noch zu Hause. Ok ich habe noch eine gebrauchte Kette besorgt, die ich auseinander genommen habe. Und dann konnte es los gehen.

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Irgendwie hat es Spaß gemacht, die Perlen auf den Draht zu fädeln. Die Enden unten hatte ich erst mal nur umgebogen. Für mich wären die Maschenmarkierer so ausreichend gewesen. Allerdings verhakten sich die Enden durchaus mal im Strickwerk.

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Bei meiner Suche im Internet entdeckte ich dann, dass ich ja Quetschperlen auf die Enden machen kann. Es dauerte wieder seine Zeit, bis ich diese im Haus hatte. Am Wochenende wollte ich dann die Maschenmarkierer mit Quetschperlen versehen. Was soll ich sagen? Es war eine Fummlerei, den Draht durch die Quetschperlen zu bekommen. Die Quetschperlen ließen sich auch quetschen, wie es ja an sich angedacht ist. Nur hielten sie nicht wirklich fest.

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So setzte ich mich dann mit meiner Heißklebepistole hin, entfernte die unterste Perle, tauchte den Draht in Heißkleber und steckte die Perle wieder drauf. Als ich dann die Enden abknipste, hatte ich wieder das gleiche Problem, dass ich Drahtenden hatte, die ich verhaken könnten. Also packte ich die Heißklebepistole noch mal aus und tauchte die unterste Perlen in Heißkleber. Nun sind sie kratzfrei und ich voller Freude. Die ersten Erfahrungen habe ich damit schon sammeln können, bevor ich sie kratzfrei gemacht habe.

 

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Und damit reihe ich mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Froh und Kreativ, Upcycling-August.

 

Erschwitzte Verpeiltheiten

Eigentlich, ja eigentlich, ziehe ich alle zwei Wochen Montags los und knipse die 2 bis 3 Paar Socken, die in den letzten 2 Wochen entstanden sind. Am gestrigen Montag wäre mal wieder ein Knipsmontag gewesen.

Obwohl ich gestern eigentlich von meiner Montagsroutine abgewischen bin, packte ich die Socken und die Kamera ein. Die geplanten Aktivitäten hatten sich dann aber geändert und ich landete schlussendlich in einem Wiesbadener Park. Dort bin ich in der letzten Zeit oft, weil es in meiner Dachgeschosswohnung einfach zu warm ist. Meistens nehme ich allerdings das Fahrrad. Da ich aber gestern eh eine Tageskarte für den Bus gekauft hatte, fuhr ich mit dem Bus.

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Ich saß auf einer Parkbank und habe mich in meinen E-Book-Reader vertieft. Bis mir dann einfiel, dass ich ja noch Fotos machen wollte. Zum bewegen hatte ich aufgrund der Hitze wenig Lust. Somit musste die Parkbank herhalten.

Meiner Kamera schien es aber zu heiß zu sein, denn die machte nicht, was ich wollte. Als ich dachte, ich habe alle Bilder im Kasten, zog ich Richtung Heimat weiter. Als ich daheim die Fotos sichtete, stellte ich fest, dass die Kamera wirklich viele Bilder gar nicht gemacht hat.

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Als ich dann heute zum Sport los bin, packte ich schon mal ein Paar Sachen für den Park zusammen, um nach dem Sport Sachen und Fahrrad zu holen. Auch die Kamera packte ich ein, da ich ja noch die Socken noch mal knipsen wollte. Außerdem packte ich mein Strickzeug ein. So stundenlang lesen ist nicht immer mein Ding und stricken kann man auf einer Decke auf einer Wiese genauso gut.

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Das Wetter schien zwar zwischenzeitlich Richtung bewölkt zu tendieren, trotzdem packte ich mein Rad und fuhr in den Park. Immer noch besser als meine Mini Sauna im 4. Stock. Das Wetter klarte später auch auf und ich war froh, mir die Mühe gemacht zu haben.

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Und es war herrlich. So ruhig, relativ grün, nicht ganz so arg heiß. Also so richtig schön beschaulich. Bis Polizisten, in voller Montur, den Park betraten und die nächste Stunde mit einer Gruppe Jugendlicher zu Gange war. Irgendwie fühlte ich mich wie beim Dementoren-Überfall in Little Whinging.

Was aber auch irgendwie passte, weil ich ein Buch von Robert Galbraith auf dem Reader habe. Rowling hat unter dem Pseudonym Robert Galbraith eine Krimireihe geschrieben, die es mir gerade angetan hat.

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Als mir dann einfiel, dass ich ja die Socken noch knipsen wollte, waren die Polizisten schon lange wieder weg. Leider habe ich in einem Anfall von erschwitzter Verpeiltheit die Socken daheim vergessen. Aber ich hatte ja mein Strickzeug dabei und kann so mindestens ein Bild der folgenden Socken zeigen. Näheres zu den Socken gibt es dann in ein paar Wochen mal. Dafür gibt es heute ein paar Bilder von meiner geliebten Wiese, auf der ich im Sommer oft zu finden bin.

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Und damit reihe ich mich nun bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Stricklust, Froh und Kreativ.

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In meinem Muster Peter ist ein weiteres Paar Socken entstanden. Dieses Mal mit dickeren Nadeln, dickerer Wolle und nur 15 Maschen pro Nadeln.

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Ich hatte so Wolle, die grün und schwarz und grau gemustert war. Wieder ein Rest, wie sollte es auch anders sein. In meiner Kiste fand sich ein Restknäuel Wolle, welches grau aussah. Prima, dachte ich mir, die passen nun wirklich super zusammen.

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Beim Stricken stellte sich dann aber schnell heraus, die Wolle ist eher blaugrau statt reingrau und eben auch mehr blau, statt grau. Aber im Gesamtergebnis finde ich sie doch ganz ansprechend oder nicht?

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Dank dicker Nadeln und dicker Wolle war das Paar auch super schnell fertig. Sicherlich lag es aber auch an der Wolle, die sich wirklich toll stricken ließ.

Gestrickt wurde wieder Toe Up, mit Bumerangferse. Die Strickschrift für das Muster findet sich im letzten Beitrag.

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Ich bin damit diese Woche bei folgenden Linkpartys zu finden: Creadienstag, Upcycling-Juli, Stricklust, Froh und Kreativ, Auf den Nadeln.

Socken für Obdachlose 6 + Strickschrift

Ich erzähle sicherlich nichts Neues, wenn ich davon berichte, dass ich immer noch Socken stricke. Gerade bei dem Wetter empfinde ich das durchaus als angenehm, Abends vorm Fernseher zu Stricken. Da braucht man sich recht wenig bewegen.

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Angelehnt an das Muster Jeck habe ich ein neues Strickmuster entworfen. Die Strickschrift findet ihr am Ende des Beitrages.

Ich habe wieder mit 2 Resten gearbeitet. Einer roten Wolle und einer bunten Wolle, die mit der roten Wolle harmonierte.

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Wobei ich in den Reihen mit der bunten Wolle, Maschen mit der roten Wolle abgehoben habe. Klingt irgendwie fürchterlich, ergibt sich aber aus der Strickschrift.

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Wie immer wieder Toe Up und mit Bumerangferse und einem Bund aus verschränkten rechten Maschen.

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Bei den hier gezeigten Socken habe ich mit 16 Maschen pro Nadel gearbeitet. Es wird quasi eine Reihe Muster gestrickt und dann eine Reihe rechts gestrickt. Deshalb geht das Stricken an sich relativ flott.

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Das Muster lässt sich auch mit 15 Maschen pro Nadel stricken. Die Socken dazu zeige ich nächste Woche.

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Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Socken in den Kommentaren verlinkt, wenn ihr mein Muster nachstrickt. Falls noch Fragen offen sind, stehe ich natürlich auch zur Verfügung.

Ich habe das Muster Peter genannt. Es muss ja schon einen Namen haben oder?

Und damit reihe ich mich die Woche ein beim Creadienstag, Upcycling-Juli, Froh und Kreativ, Auf den Nadeln, Stricklust.