Wie aus HandyLadeTäschchen Hängeaufbewahrungen wurden

Ich verschenke zu Weihnachten ja gerne Dinge, die man in irgendeiner Form gebrauchen kann. Netter Nippes ist nicht wirklich mein Ding. Außerdem halte ich es meistens so, dass ich was handarbeite, was ich an alle verschenken kann. Oder eben an möglichst viele Menschen verschenken kann.

Ein Smartphone hat mittlerweile fast jeder. Deshalb fiel meine Wahl letztes Jahr auf HandyLadeTäschchen. Ok es gab noch einen anderen Beweggrund, den ich euch aber ein anderes Mal erzähle.

Außerdem ist es in meinem Sinne, wenn ich irgendwas upcyclen kann. An Krawatten kommt man relativ einfach dran. Meine sind mehr oder weniger aus einem Altkleidersack.

Ich habe also fleißig Krawatten aufgetrennt. Immer ein paar zusammen genäht und habe dann mit meinem Schnittmuster ein wenig probiert, wie es am besten passt. Was nicht immer einfach war und ich zwischenzeitlich dann doch noch mal zusammen nähen musste, bevor ich weiter machen konnte.

Zwischenzeitlich habe ich mich mit der Vlieseline rum geärgert, die ich im Haus hatte. Vom Stoffmarkt. Die war halt günstig. Bisher hatte ich mit der Vlieseline auch gute Erfahrungen gemacht. Nun ja, scheinbar hat der Händler die Marke geändert, denn die hielt irgendwie gar nicht gut.

Was aber halt doof ist, wenn einem das an einem Wochenende passiert. Also werkelte ich fröhlich und leicht verärgert weiter.

Ich präsentierte stolz meinen Kolleginnen meine bisherigen HandyLadeTäschchen. Irgendwie haben alle, außer mir, ein Smartphone. Die fanden meine HandyLadeTäschchen auch sehr schön. Nun ja, sie verwenden sie aber mittlerweile anders. Für die Lesebrille zum Beispiel.

Das finde ich eigentlich eine nette Idee. Denn man kann die Täschchen ja wunderbar wo hinhängen und eben was rein machen. Ich kann mir die Täschchen auch wunderbar am Kleiderschrank vorstellen, da hat man ja meistens Schlüssel, wo sie wunderbar dran hängen könnten. Oder auch am Griff der Wohnungstür oder Schranktüren oder oder oder.

So wurden also aus meinen HandyLadeTäschchen Hängeaufbewahrungen. Wobei ich die Täschchen, die ich verschenkt habe, mit einem Zettel dazu verschenkt habe, auf dem ich knapp beschrieb, für was sie eigentlich gedacht sind, aber das man sie eben auch als Hängeaufbewahrung einsetzen kann.

Und wie es so ist, wenn man in Massen arbeitet, dann passieren auch Fehler. Den hier stellte ich erst fest, als ich die Täschchen zeigte. Seht ihr den Fehler auch?

Grundlage für die HandyLadeTäschchen war mal wieder ein von mir umgearbeiteter Schnitt vom Haus mit dem Rosensofa. Mittlerweile habe ich den Schnitt weiter verwandelt. Aber davon berichte ich ein anderes Mal.

Ich reihe mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Froh und Kreativ, Taschen und Täschchen, Happy Recycling

Advertisements

Obadachlosensocken, die keine Obdachlosensocken wurden

Dieser Beitrag enthält Werbung, weil ich verlinke.

Mitte 2018 hatte ich ja begonnen, Socken für Obdachlose zu stricken. Die sind mittlerweile auch bei den Empfängern. Auch wenn es nur 12 Paar waren. Hier ist einer von vielen Berichten zu der Weihnachtsfeier für Obdachlose zu finden.

Im Rahmen der Strickaktion habe ich auch ein sehr schönes Muster gestrickt. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich es gefunden habe und wie es genau heißt. Auf alle Fälle eine freie Anleitung.

grünesocken1

Gestrickt habe ich in zwei Grüntönen. Als die Socken fertig waren, dachte ich nur so, das Muster ist ja schon eng und einem Mann passen die Socken nie im Leben. Aber die Arbeit war eindeutig zu schade zum Auftrennen.

grünesocken2

Ende Dezember fiel mir dann ein, was ich mit den Socken machen kann. Es gab da jemand, die meine Arbeit sehr bewunderte und mich auch immer wieder durch ihr Lob anfeuerte. Eine Frau, mit eindeutig kleinen Füßen. Und deshalb beschloss ich, die Socken an sie zu verschenken.

grünesocken3

Das Gesicht, dass mich dann anstrahlte, sagte mir, das war die richtige Entscheidung. Während wir eine Runde Rummy Kub spielten, vernähte ich noch schnell die Fäden.

grünesocken4

grünesocken5

Für dieses Jahr habe ich mir Stulpen vorgenommen. Nun ja, der erste ist fertig, aber irgendwie wird das nicht wie ich will. Ich glaube, da muss ich noch mal probieren. Hat vielleicht jemand eine gute und einfache Anleitung?

Ich lass mich nun bei folgenden Linkpartys blicken: Creadienstag, Auf den Nadeln, Frau freut sich, Stricklust, Froh und Kreativ.

Mein kreativer Jahresrückblick

Dieser Beitrag enthält Werbung.

Alle Jahre wieder oder so. Nach einem eher stressigem Weihnachtsfest habe ich noch ein wenig Probleme wieder ins Laufen zu kommen. Wobei ich mich Weihnachten damit belohnt habe, mir mal wieder selbst ein Paar Socken zu Stricken. Die sind allerdings noch nicht ganz fertig. Das Fäden vernähen ist nicht unbedingt meine Leidenschaft.

2018 war auch eindeutig mein Socken Jahr. Erst hat mich eine Freundin wieder an die Leidenschaft heran geführt und dann war ich nicht mehr zu bremsen. Da ich alleine gar nicht so viele Socken tragen kann, habe ich irgendwann beschlossen, Socken für einen guten Zweck zu stricken. Ich bedanke mich an dieser Stelle noch mal bei allen, die mir so fleißig Wolle gespendet haben. Die reicht mit Sicherheit auch noch für dieses Jahr.

 

Auch das erste Probenähen habe ich hinter mich gebracht. Das war mal eine neue Erfahrung und es sind einige Stücke nach dem Schnitt Tulipa von Crealie entstanden. Und wie ich gerade feststelle, habe ich noch gar nicht alle gezeigt. Das wird irgendwann noch nachgeholt.

 

Drei Messebesuche fielen 2018 auch an. Unter anderem der alljährliche Stoffmarkt.

 

 

Der Sommer war heiß, sehr heiß und ich verbrachte viel Zeit in Wiesbadenes Grünanlagen. Auch die Biennale fiel in den heißen Sommer und ein Denkmal des türkischen Staatsoerbhauptes erregte die Wiesbadener Gemüter.

 

Das Jahr war außerdem geprägt durch die Wahl des hessischen Landtags im Herbst. Was mir fiele Demonstrationen gegen Rechts einbrachte. Etwas, was ich leider viel zu lange vernachlässigt habe. Und auch hier konnte ich meine Kreativität ausleben. Und unter anderem auch Rock gegen Rechts in Frankfurt besuchen. Inklusive dem kennenlernen zweier Frauen, die ich durch das Internet kenne. Ich winke den beiden hier mal heftigst zu. Das müssen wir unbedingt wiederholen.

 

Leider verstarb auch meine Tante. ich bereue ein wenig, dass wir an sich keinen Kontakt mehr hatten. Aber immerhin habe ich das erste Mal seit Jahren mal Wiesbaden verlassen und war für 2 Tage in München. Auch hier habe ich jemand getroffen, mit dem mich eine Online-Freundschaft verbindet. Auch seine Frau durfte ich endlich mal kennenlernen. Auch den beiden winke ich hiermit mal zu und ich hoffe, wir werden uns irgendwann mal wieder sehen. Ihr habt mir eindeutig einen unvergesslichen Tag beschert.

 

Die Socken für Obdachlose habe ich am Wochenende noch gemessen, mit einem Größenschild versehen, noch zwei Schokoladenkugeln dran gebunden und habe sie gestern der Veranstalterin der Weihnachtsfeier für Obdachlose in Wiesbaden vorbei gebracht. Die Feier findet nämlich am Freitag statt.

sam_7934

Mich findet ihr diese Woche beim 1. Creadienstag 2019.

 

 

 

Hamburg Tasche

Dieser Beitrag enthält unbezahlte und unbeauftragte Werbung.

Mein Bruder ist bekennender Hamburgfan. Umso erfreuter war ich, als ich beim Besuch der Kreativ-Messe in Frankfurt einen tollen Hamburg-Stoff erbeuten konnte. Nur was ich genau damit machen wollte, wusste ich noch nicht.

Nun ja, aus dem Großteil des Stoffes wurde ein Einkaufsbeutel für meinen Lieblingsbruder. Die Griffe/Henkel sind aus dem Stoff einer Hose, die ich vor dem Altkleidersack gerettet habe. Ok, ich gestehe, ich habe die Hose mitgenommen, weil ich mit dem Stoff was anderes vor hatte. Aber die passte nun farblich wunderbar zu dem Hamburg-Stoff.

SAM_7850

Mein Bruder hat sich sehr über die Tasche gefreut. Er hat nur kritisiert, dass das Stadion des HSV fehlen würde. Aber ich habe ja noch ein wenig Stoff übrig, von dem es ein Weihnachtsgeschenk geben wird. Ich werde aber vorher den Stoff nach einem Motiv des Stadions untersuchen!

SAM_7848

Meint ihr, ich kann den Stoff reklamieren, falls das Stadion nicht drauf ist? (Die Frage ist nicht ganz Ernst gemeint – ich konnte sie mir aber nicht verkneifen!)

Diese Linkpartys wird die Tasche nun besuchen dürfen: Creadienstag, Upcycling-Dezember, Taschen und Täschchen, Froh und Kreativ.

Genähte Weihnachtsengelchen

Ich verschenke ja eher genähte und gehandarbeitete Kleinigkeiten. Gutscheine und Geldgeschenke wird man zu Weihnachten bei mir eher selten finden. Aber die genähten Weihnachtsengelchen von Aprilkind, die eine Tasche für Gutscheine oder Geschenke haben, haben mir einfach zu gut gefallen. Deshalb sind mir ein paar unter meine Nähmaschine gehüpft.

Deshalb hatte ich bereits auf der Kreativmesse in Frankfurt passende Stoff mitgebracht. Außerdem hatte ich noch mehrere Meter Weihnachtsstoff, der bis vor wenigen Jahren in meinem Lieblingsbastelladen als Schaufensterdeko verwendet wurde. Den habe ich, als das Geschäft geschlossen hat, vor der Mülltonne gerettet.

Der weiße Engel rechts ist aus dem Dekostoff entstanden. Wobei der  Stoff schon sehr rutschig ist und mir von 3 ausgeschnittenen Exemplaren, nur einer gelungen ist. Bei den anderen lief immer irgendwas falsch.

SAM_7847

SAM_7846

Dafür wirken die anderen Stoff auch wirklich hübsch. Ich bin ehrlich gesagt, ja schon ein wenig verliebt.

SAM_7845

SAM_7844

Und ich reihe mich nun bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Upcycling-Dezember und Froh und Kreativ.

 

 

 

LilaWunderSterne im Backchaos

Ich backe für Weihnachten immer viele Plätzchen. Dieses Jahr war ich relativ spät dran. Allerdings möchte ich die Plätzchen auch nicht ewig aufheben. Also passt das zeitlich durchaus.

So stand ich dann vorletzten Samstag gegen Abend in meiner Küche und habe Plätzchenteige, die gekühlt werden müssen, anrühren wollen. Es blieb dann beim Wollen. Ich stellte nämlich bald fest, dass mein Buttervorrat nicht ausreichen wird. Ok ein Päckchen Butter aus meinem Eisfach sah so komisch aus und ich hab sie, wie sie war,entsorgt.

Meine Küchenwaage machte auch nicht wirklich was sie sollte. Zum Glück habe ich noch eine auf Vorrat. Die zwar auch nicht wirklich das machte, was ich wollte, aber im Endeffekt ihren Zweck erfüllt hat.

Nochmal aus dem Haus wollte ich aber nicht mehr wegen der Butter. So habe ich nur einen Teig angerührt. Allerdings auch nur, weil ich Butter und Schokolade schon geschmolzen hatte. Dafür sollte es dann zum Abendessen Kartoffelpüree geben.So habe ich massig Kartoffeln geschält und geschnitten, damit ich am Sonntag aus dem restlichen Kartoffelpüree einen Auflauf machen kann.

Nun was soll ich sagen? Mir sind die Kartoffeln angebrannt. Ich habe die obere Schicht zwar noch halbwegs retten können, aber so wirklich toll war das nicht. Damit war mein Küchenwochenende dann auch gelaufen.

Am Montag habe ich mich dann erstmal mit Sanella eingedeckt. Ich hab gleich mal 3 Kilogramm eingepackt. Man weiß ja nie. Im Laufe der Woche landeten dann noch andere Backzutaten im Einkaufswagen. Auch nach dem Motto: Man weiß ja nie!

Am Samstag, es war schon Spätnachmittag, habe ich dann endlich die Teige anrühren wollen. Als ich meine Mehldose anhob, dachte ich nur: Warum ist die so leicht? Nun ja, da ich am Mittwoch schnell Lebkuchen vom Blech gemacht hatte,war nun nicht mehr viel Mehl da.

Da war ich dann erstmal ziemlich gefrustet. So gefrustet, dass ich eben noch Mehl kaufen gegangen bin. Auch hier gleich mal 5 Kilogramm. Mehl braucht Frau ja immer. Als ich am Sonntag dann was aus meinem Küchenschrank kramte, lachte mir noch ein Päckchen Mehl entgegen. Egal, dann hab ich eben 6 Kilogramm Mehl, rede ich mir das nun schön.

Ich habe Sonntag allerdings erst relativ spät begonnen. Und jedes Jahr wieder verteufle ich die Zimtsterne, die eindeutig mein aufwendigstes Weihnachtsgebäck sind. Ok, ich sollte vielleicht einfach mal größere Ausstecherle verwenden.

Heute folgten dann noch ein paar weitere Plätzchen. Ohne große Katastrophen, nix verbrannt, alles lecker.

SAM_7788.JPG

Ihr seht hier: (im Uhrzeigersinn) Zimsterne, Zimtplätzchen, Schneebälle, Schneeflöckchen, Vanillekipferl und in der Mitte Schokoeulen.

Und ich reihe mich nun beim Creadienstag ein.

SuDoKu Kalender Deluxe

Mein Vater liebt SuDoKus. Nachdem er vor ein paar Jahren auch ein SuDoKu to go bekommen hatte, habe ich dieses Jahr noch ein wenig zugelegt und habe einen Kalender mit täglichen SuDoKus und Zitaten gebastelt.

SAM_7689

Verwendet habe ich einen Taschenkalender in DIN A 5. Die SuDoKus habe ich aus einem Buch ausgeschnitten, welches ich aus einem öffentlichen Bücherschrank hatte. Wirklich ansehnlich war das nämlich nicht mehr und ein paar SuDoKus waren auch schon ausgefüllt.

SAM_7693

Aus dem Internet habe ich diverse Zitate und Lebensweisheiten gesucht. Zum Schluss müsste ich um die 35 Seiten mit jeweils 14-18 Zitaten gehabt haben. Die habe ich auch noch unterschiedlich formatiert. Also bunt, verschiedene Schriften und ich habe mit den Schriftgrößen variiert. Die habe ich dann ebenfalls ausgeschnitten.

SAM_7691

Dann habe ich alles eingeklebt. Für jeden Tag ein Zitat und ein SuDoKu. Was ich nicht bedacht hatte, das Buch wird dadurch enorm dick. Zum Glück hatte ich auch noch eine SuDoKu Zeitschrift in einem Ein-Euro-Laden mitgenommen, da waren die Seiten dünner, als in dem SuDoKu Buch.

SAM_7692

Schlussendlich war ich froh, als ich nach mehreren mehrstündigen Klebesessions endlich das Buch fertig hatte. Den Zeitaufwand habe ich nämlich auch überschätzt.

SAM_7690

Wenn ich so was noch mal machen würde, dann würde ich eher dazu tendieren, alles in einem Ringbuch oder Ordner abzuheften. Und ich würde eindeutig mehr Zeit einplanen.

Damit reihe ich mich bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Upcycling-November, Froh und Kreativ.

 

Handyladetäschchen mit Jeans

Dieser Beitrag enthält Werbung.

Ich steige so langsam in die Produktion von Weihnachtsgeschenken ein. Dieses Jahr soll es unter anderem Handyladetäschchen geben. Irgendwie bin ich bald die Einzige, die kein Smartphone hat. Und meine Steckdosen sind alle in Bodennähe. Somit habe ich selbst keinen Bedarf.

Mein abgewandeltes Schnittmuster habe ich mittlerweile modifiziert. Und ich habe einen Nähschritt verändert. Somit ist so ein Handyladetäschchen auch schneller genäht.

Es sei denn, man kämpft recht verzweifelt mit der Vlieseline vom Stoffmarkt. Ich habe mehrere Runden fluchen hinter mir und mein neues Bügeleisen habe ich auch schon abgekratzt.

So landete ich letzte Woche bei Karstadt. Nun habe ich die perfekte Vlieseline. Bei den Massen, die ich brauchen werde, wird das ein teurer Spaß werden. Und Online zahle ich leider nicht viel weniger und habe dann noch die Versandkosten. Ach ja, wir reden hier von Vlieseline H 250.

In dieser Produktionsrunde ist das nicht das erste Ladetäschchen. Allerdings mein erstes, bei dem ich Jeans verarbeitet habe. Ok es sieht aus wie Jeans und war im Sommer eine gern getragene, dünne Jeanshose. Die kam schon gebraucht zu mir, war zwischen den Beinen schon dünn und gab dann auch dort irgendwann den Geist auf.

SAM_7654

Kombiniert habe ich mit einem türkisen Stoff mit Paisleymuster. Den Stoff habe ich auch irgendwie Second Hand mit genommen.

SAM_7653

Geschlossen habe ich das Handyladetäschchen mit einem Kam Snap. Ich habe bei meinen anderen am Sonntag eine Ewigkeit damit zugebracht, passende Knöpfe aus meiner Knopfsammlung, die wirklich riesig ist, zu suchen und anzunähen. Allerdings hätten da Kam Snaps auch nicht wirklich gepasst.

SAM_7652

Diese Woche bin damit bei folgenden Linkpartys zu finden: Creadienstag, Upcycling-November, Froh und Kreativ

 

 

Türkiser Traum im herbstlichen bunt

Beitrag enthält Werbung.

Ich hab nun ja schon mehrfach (Wie ich meinem Schweinehund den Kampf gegen das November-Wetter ansage, November-Wetter Sew-Along Der Zuschnitt und Kreativ Messe ohne neues Shirt) von meinem Plan berichtet, mir auch mal Herbst- und/oder Wintergarderobe zu nähen.

Nun schritt ich zur Tat. Der Stoff war schnell gefunden, ein Schnitt lag auch bereit und ich schnitt mal frisch, fromm, fröhlich, frei zu. Nun ja, die Stoffmenge war ein wenig knapp, so habe ich halt noch ein wenig gebastelt.

SAM_7598

Beim Nähen bemerkte ich irgendwann, an sich schon auf der Zielgeraden, dass das Shirt „komisch“ sitzen wird. Ich vermute mal stark, da spielen knappe Arme und mein Einsatz in Rückenteil eine Rolle.

Da ich aber nun mal an einem Sew Along teilgenommen habe, landete das Teil nicht in der Kiste, auf der steht: Mache ich irgendwann mal fertig oder auch nicht. Ich habe mein Shirt brav fertig genäht. Und auch bereits getragen.

SAM_7608

Ich berichtete ja schon, dass ich den Lagenlook bevorzuge. Also eher mal langärmliges Shirt und Strickjacke trage, statt einem Pullover. Mein erster Gedanke war, als ich die türkise Jacke zu dem Shirt anziehen wollte: Mist, das passt nicht. Beim zweiten hinsehen gefiel mir die Kombi dann aber doch.

SAM_7609

Ich trug das Shirt dann auch sehr bewusst, als ich jemand zum Knipsen dabei hatte. Eigentlich habe ich an dem Tag noch eine wärmere Jacke drüber getragen. Allerdings war es erstaunlich warm. Auch wenn die Umgebung doch sehr herbstlich wirkt.

SAM_7610

Ich habe dieses Mal auf die: Da ist das Vögelchen Geste verzichtet. Wobei – ich vermute eher, die sind dieses Mal nicht geknipst worden. Mein Glück!

SAM_7611

Zum Herumhampeln, drehen und wenden, reichte es trotzdem.

SAM_7613

Und von hinten mussten natürlich auch Fotos gemacht werden.

SAM_7612

Und hier noch ein Bild von meiner Bastlerei an der Passe. Da habe ich ein Stück eingefügt, weil der Stoff nicht reichte.

SAM_7614

Als ich die Bilder gesehen habe, habe ich mich endgültig mit dem Traum in Türkis ausgesöhnt. Es sitzt nicht huntderprozent perfekt, aber ich finde, es steht mir. Als Kurzarmshirt sieht das Shirt Tulipa an mir aber trotzdem besser aus.

Das Finale des November Wetter Sew Along ist zwar erst nächste Woche, aber ich bin halt definitiv schon fertig. Eventuell übermannt es mich noch und ich mache noch eine Applikation auf das Shirt. Aber ein weiteres werde ich vorerst nicht nähen. Dafür fehlt mir die Ruhe und Geduld.

Außerdem muss ich mich nun erst mal dringend um Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke kümmern. Vorhin hatte ich schon ein heißes Date mit einem Altkleidersack – man kann also gespannt sein.

Mich findet ihr diese Woche bei Kuestensocke und SewLaLa.

Kreativ Messe ohne neues Shirt

Der Beitrag enthält Werbung.

Schon länger wusste ich, dass ich 2. November zur Kreativ Messe nach Frankfurt wollte. Da passte ja auch der Sew Along von Küstensocke wunderbar dazu. Denn was selbst gemachtes trägt man doch gerne zu einer kreative Messe oder nicht?

Der Zuschnitt war relativ schnelle erledigt. Die ersten Teile auch relativ fix zusammen genäht. Und dann stockte es. Da ich mir Mühe gebe, nur noch tagsüber zu nähen und nicht mehr Abends vorm Fernseher, standen nicht so viele Nachmittage zur Verfügung.

An einem der Nachmittage bin ich dann lieber demonstrieren gegangen. Das war mir einfach wichtig und war ein grandioses Erlebnis. Danach war ich so platt, dass ich auch am nächsten Tag nur fertig war. Noch dazu habe ich mich am folgenden Nachmittag mit einer Bekannten verquatscht und bin dann Abends vorm Fernseher schon tief und fest eingeschlafen.

Am Sonntag war dann erst mein Haushalt dran und wählen gehen, durfte ich auch noch. Aber ich schaffte es da mal, zwei entscheidende Nähte zu machen. Bei der folgenden Anprobe war ich dann ziemlich frustriert. Irgendwie sind mir die Arme ein wenig knapp und sitzen irgendwie komisch. Ich habe den Ausschnitt aber mal angesteckt. Und dann lag das gute Stück und die Nachmittage, die ich an sich zum Nähen verwenden wollte, gingen mit anderen Dingen vorüber.

Da war irgendwann klar, dieses Shirt werde ich zur Messe nicht tragen. Aber ich hatte ja noch was anderes zur Auswahl.

Die Messe war toll und anstrengend. Ich habe für meine Verhältnisse relativ viel gekauft. Vor allem Stoffe, obwohl ich ja an sich genügend Stoff daheim habe. Da ich aber dieses Jahr tatsächlich weihnachtliche Geschenke brauche, kamen sogar Weihnachtsstoffe mit.

SAM_7616

Besonders toll fand ich den Hamburg Stoff. Mein Bruder schwärmt von Hamburg und ich kann ihm da was passendes draus nähen. Darauf freue ich mich schon.

SAM_7617

Obwohl ich keine Anleitungsbücher kaufen wollte – ein Buch mit Sockenmustern musste mit. Ich war nach der Messe noch frühere Kollegen in dem Frankfurter Bastelgeschäft besuchen. Da stand das Buch auch, aber für den doppelten Preis.

Außerdem hüpfte noch ein wenig Kleinkram in meinen Rucksack. U.a.weil sie eben günstig waren. Aber alles Dinge, die ich brauche. Also eher kein unnützes Zeugs.

SAM_7619

Am Sonntag habe ich dann mein Shirt fertig genäht. Und ich war froh, da nicht vorher dran gegangen zu sein. Beim geplanten Wellenrand unten war ich mehr mit neu einfädeln als nähen beschäftigt.

Das fertige Shirt gibt es wann anders zu sehen. Ich weiß aber, dass ich mit dem Schnitt kein weiteres mehr nähen werde. Für kurze Arme ist es ein super Schnitt. Aber die Arme sind sonst bei mir Thema für sich. Ich brauche also demnächst einen neuen Schnitt. Aber ich befürchte, das wird im Rahmen des Sew Along nichts mehr.

logo_sewalong

Heute zu finden beim Creadienstag und Kuestensocke.