Infiziert – Rope Bowls

Auf diversen Blogs stolpert man ja bereits seit Wochen über diverse Rope Bowls. Irgendwie gefallen mir die kleinen Körbchen ja sehr gut. Außerdem sicherlich eine gute Möglichkeit Stoffreste los zu werden.

Allem vorweg startete ich dann erst mal die Suche nach geeigneter Kordel. In meinem Holzfachgeschäft gab es nur Kordel, die zu dick war. Die bekommen leider auch keine mehr nach. Mein Bastelgeschäft hat vor wenigen Monaten geschlossen. In einem anderen Bastelgeschäft wurde ich leider nicht fündig. Baumärkte sind hier nur sehr schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Ich gab die Suche schon fast auf.

In einem 1 Euro Laden wurde ich dann fündig. Eine Kordel, 20 Meter, weiß und das alles für 1 Euro. Damit konnte ich nicht viel verlieren. Daheim entschied ich mich für die Farbe blau und umwickelte die 20 Meter Kordel nach und nach. Danach ging es ans Nähen.

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Ich gestehe, ich saß vor dem fertigen Körbchen und dachte nur: Boah ist das geil geworden.

Mir war klar, davon möchte ich mehr nähen. Außerdem sah ich meine Stoffrestesammlung schwinden. Aber irgendwie wollte ich nicht noch Geld in die Kordel stecken. 20 Meter sind mehr eh zu wenig.

So setzte ich mich hin, griff mir eine weiße Tischdecke, riss die in Streifen, nähte die Streifen zusammen, rollte die Streifen dann und umwickelte sie mit meinen Stoffstreifen. Diesmal in Lila.

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Mir gefällt das Ergebnis recht gut. Es wird nicht ganz so „steif“ wie mit Kordel, aber das Körbchen kann sich durchaus sehen lassen. Und es ist vor allem ein kompletten Upcycling-Objekt.

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Das Wickeln macht süchtig. Ich sitze nun seit Tagen mit selbst gedrehter Kordel aus Stoffstreifen mehrerer weißer Tischdecken vorm Fernseher und es macht irgendwie glücklich. Es werden also noch ein paar der Stoffkörbchen folgen.

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Und damit wandere ich nun zum Creadienstag und dem Upcycling-September.

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Heinrich trifft Paris

Meine Schwägerin hatte Geburtstag. Ich schenke ja sehr gerne was Genähtes dazu. Vor Jahren hatte ich ihr mal einen Wendeeinkaufsbeutel genäht. Den trägt sie oft bei sich, auch wenn wir uns zufällig sehen. Ich fand aber, da muss mal was Neues her.

Geplant war an sich ein Einkaufsbeutel. Ich hatte im Kopf auch schon einen Stoff, der ihr sicherlich gefallen würde. Ich habe nun alle Wiesbadener Stoffeinkaufsmöglichkeiten teilweise mehrfach abgeklappert und nichts passendes gefunden.

Mittlerweile tendierte ich dazu, eben eine Tasche aus meinem Fundus zu nehmen. Wobei ich die schönste Tasche aber erst mal an eine sehr liebe Freundin zum Geburtstag verschickt habe.

Beim Surfen fiel ich dann Ende letzter Woche über die Tasche Heinrich von Was Eigenes. Ich dachte sofort: Die ist es. Ich ging gedanklich noch mal meinen Stoffvorrat durch und kam weiter zu dem Ergebnis, da ist DER Stoff für meine Schwägerin nicht mit dabei. Aber immerhin wusste ich, dass ich einen schicken schwarzen Stoff mit Muster für das Innenfutter hatte.

Kurzerhand änderte ich meine Samstagsplanung. Früher aus dem Haus, zu Karstadt und Stoffe anschauen. Danach Vater treffen und Herrn Schulz „bewundern“ und wenn ich bei Karstadt nicht fündig geworden wäre, auf dem Heimweg noch in einem anderen Stoffladen vorbei.

Bei Karstadt fand ich dann einen schönen Stoff mit Eifelturm. Irgendwie passte der und kam mit. Wohlweislich auch gleich 60 Zentimeter. Gurtband hatten die auch und ich nahm gleich mal 2 Meter mit.

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Als ich Nachmittags endlich zum Nähen kam, kam auch bald die Ernüchterung. Der Stoff reicht nicht. Ich habe mich erst mal mit was anderem beschäftigt und mich dann entschloss, eine Seite der Außentasche eben mit dem Parisstoff zu machen und die Rückseite aus einem gestreiften Hemd. Das passte dann auch wunderbar.

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Mit dem Gurtband habe ich ein wenig experimentiert. Die angegebenen 2×50 cm erschienen mir sehr kurz. Da ich aber 2 Meter hatte, habe ich die halt geteilt. Was sich später auch als mein Glück herausstellte. Ich habe das Gurtband nämlich nicht auf die rechte Seite, sondern die linke Seite genäht. Da ich da so oft drüber bin, habe ich das Stück dann einfach abgeschnitten.

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Fazit: Ein supertolles Schnittmuster, welches wirklich einfach und eigentlich schnell zu nähen ist. Ich kann es nur empfehlen.

Die Woche bin ich bei folgenden Linkpartys zu finden: Creadienstag, Upcycling-September, Taschen und Täschchen, Kostenlose Schnittmuster.

Patchwork Topflappen

Ich habe bereits angefangen Weihnachtsgeschenke zu nähen, beziehungsweise bin noch in der Versuchsphase.

Irgendwie dachte ich, das Patchworkmuster, welches ich für meine Kissen und diversen kleinen Täschchen verwendet habe, auch gut für Topflappen geeignet wäre. Ok ich habe außerdem mal meine Stoffrestfitzel sortiert.

Quadratische Topflappen kann ja jeder, dachte ich mir. Außerdem hätte ich bei quadratischen Topflappen das Problem mit der Wendeöffnung. Und über unzählige Lagen noch eine Runde knappkantig drum herum nähen, erschien mir sehr aufwendig.

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Deshalb habe ich nun an einer diagonalen Ecke die Wendeöffnung gemacht und konnte dort mit einer einfachen Naht die Wendeöffnung schließen. Mir gefällt die Form an sich ganz gut. Ich muss allerdings noch mal experimentieren, weil ich starke Probleme hatte die Ecken unter den Nähfuß zu bekommen.

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Ich hab das erste Paar Topflappen auch bereits verschenkt. Es kam beim Empfänger wunderbar an.

Damit husche ich nun zum Creadienstag und zum Upcycling-September.

Babyhosen mit Geschichte

Bei meinem vorletzten Nähnachmittag nahm ich die Stoffreste der anderen Damen mit. Da wusste ich bereits, was ich daraus zaubern möchte. Aus den Stoffen einer Oma und der Mutter der Zwillinge nähte ich Babyhosen für die zwei Jungs.

Ok ich habe die Stoffreste nur für die Bündchen und eine Stern- Applikation verwendet, zu mehr reichten die Reste nicht. Der blaue Jersey aus meinem Fundus passte allerdings fabelhaft zu den Stoffresten.

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Genäht habe ich wieder das Freebook Broekje. Dieses Mal in Größe 80. Ich habe allerdings dieses Mal die Seitennaht im Stoffbruch zugeschnitten, da ich von dem blauen Stoff auch nicht mehr ganz so viel auf Vorrat hatte.

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Passte auch gerade, dass die Zwillinge neue blaue Hosen brauchten. Und ich finde es ganz nett, wenn die Beiden nun Hosen tragen, die Bündchen und Applikationen von Shirts ihrer Mutter/Oma haben.

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Durch die verschiedenen Stoffe, gab es zwei ähnliche, aber doch unterschiedliche Hosen.

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Die Beinbündchen haben mich allerdings zum ersten Mal nahe an den Rand des Wahnsinns gebracht. Ständig riss der Faden, rutschte alles Weg usw.

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Und damit reihe ich mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein:

Creadienstag, Upcycling-August, Für Söhne und Kerle, Sew Mini, Kiddikram, Made4Boys und KostenloseSchnittmuster.

 

Brownie Cookies für den Nähnachmittag

Ich bin mal wieder zu einem Nähnachmittag eingeladen. Da es ja gestern nicht so sehr heiß war, ergab sich für mich die Möglichkeit was aus meiner Küche mit zu bringen. Ich schwankte zwischen Brownies und Cookies. Irgendwie bin ich letztens in einem Blog auf ein Cookie Rezept gestoßen. Ich habe mir das Rezept nur leider nicht abgespeichert. So wurde eben Google mit Cookies und Blog gefüttert und ich stieß dabei auf dieses wundervolle Brownie Cookie Rezept.

Die Cookies sind wirklich schnell gemacht. Das Spülen der „vielen“ schokoladenverschmierten Schüsseln nimmt mehr Zeit in Anspruch.

Lecker sind sie auch geworden und ein Teil meiner Osterschokoladensammlung konnte ich auch gleich verwenden. Und die Cookies nehme ich gleich in einer alten Gebäckdose mit.

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Und somit wandern meine Cookies jetzt nicht nur zum Nähnachmittag, sondern auch zum creadienstag und zur Rezepte Linkparty.

Upcycling mit Retrostoffen

Kennt ihr das? Ihr seht einen Stoff und wisst eigentlich sofort, was ihr daraus zaubern könntet? So ging es mir vor Kurzem mit einem Vorhang, der durchaus in die Wohnung meiner Eltern gehangen haben könnte. Also so Anfang der 70er Jahre. Da sind die Vorhänge zwar nicht her – aber sie dürfen nun in meiner Stoffsammlung leben.

Kommentar meiner Lieblingskollegin: ICH würde mir die nicht aufhängen! – Ich auch nicht. ABER … ich habe da noch einen Stoff mit orangen Äpfeln und zusammen würde das doch sicherlich hübsche Taschen geben.

Das schien auch meiner Kollegin gefallen zu haben. Ok mittlerweile weiß sie, glaube ich zumindest, dass ich da sehr treffsicher was tolles daraus werkeln kann.

Daheim fiel mir ein, dass ich ja noch jemand eine Kosmetiktücherbox versprochen hatte. Irgendwie boten sich die Stoffe hier an. Selbe Generation und so. Und wenn ich schon dabei war, gab es für noch jemanden eine Kosmetiktücherbox – zwar nicht mein Jahrgang, aber ich ahnte vorher, dass ihr die Box gefallen wird. Und schlussendlich wurden auch mal meine Lieblingsnachbarn beglückt.

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Alle drei waren sehr angetan von der Kosmetiktücherbox. Den Satz: Das ist sooo Retro und passt irgendwie, habe ich die Tage deshalb mehrfach verwendet. Ich habe aber von beiden Stoffen noch massig und das wird wohl doch Taschen geben.

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Ich sollte allerdings den roten Stoff vorher mal waschen. Irgendwie scheint der zu Färben. Auf einem Apfelstoff habe ich nämlich irgendwie nach dem Bügeln rote Flecken gehabt.

Und ich wende mich nun dem creadienstag und dem Upcycling-August zu.

 

Kreative Ziele – Monatsrückblick Juli 2017

Diesen Monat kommt mein Monatsrückblick ein wenig später, ich war andersweitig ziemlich abgelenkt.

Irgendwie habe ich Listen für mich entdeckt. Listen mit Zielen, die ich abhaken kann. Und ich habe für 2017 beschlossen, eine nette Liste mit kreativen Zielen abzuarbeiten.

24x creadienstag – ich möchte gerne mindestens 24 x am creadienstag teilnehmen (28/24)

3x geschafft

24 x Upcycling – ich möchte mindestens 24 Upcycling-Projekte zeigen (31/24)

4x geschafft

12 x Backen – ich möchte dieses Jahr mal wieder mehr backen (4/12)

12 x Zwischenziele – die Zwischenziele werde ich einmal monatlich zusammen fassen (7/12)

1x geschafft

6 x was anderes machen als Nähen – ich möchte auch mal andere Projekte als Nähen machen (2/6)

1x geschafft

6  x neues versuchen – ich habe so viele Ideen, die ich irgendwie mal umsetzen will. Bzw. habe ich auch noch Schnittmuster hier liegen, die ich unbedingt mal versuchen möchte. (15/6)

1x geschafft

6 x Taschen Sew Along – ich habe bei greenfietsen den Taschen Sew Along 2017 entdeckt. Ich bin zwar kein Taschentyp, nähe sie aber trotzdem gerne. Deshalb möchte ich mindestens 6 x am Taschen Sew Along teilnehmen. (6/6)

5 x  MeMadeMittwoch – ich will mehr für mich nähen. Als Anreiz möchte ich mindestens 5 x am MMM teilnehmen. (2/5)

5 x RUMS – auch hier das Ziel mehr für mich zu machen. (4/5)

1x geschafft

Ein Jahr – 100 Ziele. Manches wird sich sicherlich überschneiden. Denn ich neige ja dazu vieles als Upcycling zu machen. Aber wir werden sehen.

10 Ziele geschafft – ich könnte mehr machen 🙂

Und abschließend das Projekt der letzten Tage. Ich bin ja immer noch mit dem Nähen der Lavendelsäckchen beschäftigt. Ich habe nun gute 500 Stück die auf ihre Befüllung warten.

Zwischenzeitlich binde ich ein paar Schleifchen, die nachher an die Lavendelsäckchen kommen sollen. Ich binde die vor, damit ich die nachher in einem Rutsch alle fertig machen kann.

Verwenden werde ich dafür: Obst- und Gemüsenetze, Fliegengitter, Krepppapier (lag meinem Geburtstagspaket bei – Danke Gudrun) und Jerseyreste. Hier seht ihr eine kleine Auswahl:

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Die Lavendelsäckchen werden also ein tolles und vielseitiges Upcycling-Projekt.

Und hier noch der Monat Juli in Bildern:

Und ich reihe mich nun ein beim Creadienstag und dem Upcycling-August.