Gut geknöpft – was man aus Fimoresten zaubern kann

Ich wollte ja unbedingt mal was anderes als Nähen machen. Außerdem liebe ich Fimo. Und genügend Fimoreste habe ich an sich auch im Haus. Als ich auf der KreativAll war habe ich auch bewusst Ausstecherle gekauft, mit denen ich Knöpfe machen kann. Ok meine Ausstecherledose habe ich auch noch durchsucht.

Ich habe verschiedene Lilatöne zusammen geknetet, denn mit meinem Lilatick müssen es einfach lila Knöpfe sein. Da ich auch noch reichlich blau hatte, habe ich noch verschiedene Blautöne zusammen geknetet. An sich habe ich keine Farbe verwendet, die einfach aus dem Päckchen kam. Und zum Schluss habe ich die Reste noch zusammen zu weiteren Knöpfen verarbeitet.

Ausgestochen habe ich zwei Größen runde Knöpfe, dann noch Herzen und Fische.

Allerdings hätte ich vorm Backen auf die Backempfehlung achten sollen. Ich habe den Backofen ein wenig hoch eingestellt, deshalb sind die Knöpfe ein wenig dunkel geworden.

Achtung Bilderflut 🙂

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Damit reihe ich mich nun beim creadienstag, Märzherzen, Made4Boys, Made4Girls und Kiddikram (die Knöpfe eignen sich wunderbar für Kinderkleidung) ein.

Willkommen 2017 – Jahr der kreativen Ziele

Irgendwie habe ich Listen für mich entdeckt. Listen mit Zielen, die ich abhaken kann. Und ich habe für 2017 beschlossen, eine nette Liste mit kreativen Zielen abzuarbeiten.

24 x creadienstag – ich möchte gerne mindestens 24 x am creadienstag teilnehmen

24 x Upcycling – ich möchte mindestens 24 Upcycling-Projekte zeigen

12 x Backen – ich möchte dieses Jahr mal wieder mehr backen

12 x Zwischenziele – die Zwischenziele werde ich einmal monatlich zusammen fassen

6 x was anderes machen als Nähen – ich möchte auch mal andere Projekte als Nähen machen

6  x neues versuchen – ich habe so viele Ideen, die ich irgendwie mal umsetzen will. Bzw. habe ich auch noch Schnittmuster hier liegen, die ich unbedingt mal versuchen möchte.

6 x Taschen Sew Along – ich habe bei greenfietsen den Taschen Sew Along 2017 entdeckt. Ich bin zwar kein Taschentyp, nähe sie aber trotzdem gerne. Deshalb möchte ich mindestens 6 x am Taschen Sew Along teilnehmen.

5 x  MeMadeMittwoch – ich will mehr für mich nähen. Als Anreiz möchte ich mindestens 5 x am MMM teilnehmen.

5 x RUMS – auch hier das Ziel mehr für mich zu machen.

Ein Jahr – 100 Ziele. Manches wird sich sicherlich überschneiden. Denn ich neige ja dazu vieles als Upcycling zu machen. Aber wir werden sehen.

Aus dem letzten Jahr habe ich noch ein Upcycling-Projekt zu zeigen. Ich habe eine Zeit lang Dessertgläschen gesammelt. Ich finde die einfach viel zu schade zum Entsorgen. Nun brauche ich aber auch Platz. An sich wollte ich mich im Rahmen des Ausmistens von den Gläschen trennen. Dann fiel mir ein, dass ich auch massig Kerzen habe, die ebenfalls so gut wie keine Verwendung bei mir finden. Ich habe die Kerzen klein gemacht und Schichtweise in die Gläschen gefüllt.

Für dieses Jahr werde ich weiter Gläschen sammeln und Kerzen. Und Konservendosen, um das Wachs zu schmelzen, ebenfalls. Die waren nämlich DAS Problem an der Aktion. Ich entschied mich recht spät die Kerzen als Weihnachtsgeschenke zu machen und lag jedem in den Ohren, ich brauche leere Konservendosen. Die meisten verwenden kaum/keine Konservendosen – ich verwende sehr selten was aus Konservendosen und kannte das Problem also oder die Dosen wurden gerade vorher mit dem Gelben Müll abgeholt.

Dieses Jahr wird das Ganze auch keine solche Sauerei wie letztes Jahr. Ich durfte danach meinen Herd föhnen. Nun weiß ich aber, wie man sich geschickter anstellt. Außerdem habe ich eine Anleitung gefunden, wie man in leere Toilettenpapierrollen Kerzen gießt.

Leider habe ich vergessen meine Kerzen zu fotografieren, bevor ich sie verschenkt habe. Ganze zwei befinden sich noch in meinem Besitz.

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Auch wenn die Kerzen noch von letztem Jahr sind, zeige ich mich damit nun beim creadienstag und beim Upcycling-Januar.

 

Upcycling – Weihnachten

Bei mir gibt es dieses Jahr (fast) nur geupcycelte Geschenke. Einmal Topflappen, dann Utensilos und die LED-Elche sind weitgehendst auch ein Upcycling-Projekt.

Hier nur ein kleiner Ausschnitt. Die Sachen kamen bisher super an.

Außerdem gibt es noch Plätzchen – wobei ich weit unter der Menge lag, die ich sonst so backe. Zu meinen Bestzeiten lag ich bei 30 Sorten. Wenn noch welche übrig sind und ich lustig bin, reiche ich Bilder nach.

Somit reicht es noch zum Creadienstag und beim Upcycling-Dezember lasse ich mich dann auch noch blicken.

Euch allen ein frohes Weihnachtsfest!

Fimo Magnete

Zum Geburtstag habe ich ein wunderschönes Buch zum Basteln mit Fimo geschenkt bekommen. Da ich nun noch Füllungen für meine Adventskalender brauchte, schnappte ich mir das Buch und meinen Fimovorrat und legte los.

Ok ich gestehe, ich habe dann schlussendlich noch ein paar Teile einfach mit Plätzchenausstechern ausgestochen. Aber so ein bis zwei Figuren sind an das Buch angelehnt.

Das Schwein war mir besonders wichtig, denn das passt nun mal zu einem ehemaligen Metzgermeister. Auf einen Teil der Figuren kam auf die Rückseite ein Magnet und die sollten nun irgendwann Kühlschränke schmücken.

Bei dem Alter meiner Fimobestände, die zum Teil sicherlich 15 Jahre und älter sind, wäre das ja irgendwie auch schon Upcycling genug. Die Magnete habe ich zum Teil von meinem Kühlschrank. Da hingen sie pur rum und warteten seit Jahren um einen sinnvolleren Gebrauch.

Die schlechten Fotos möge man mir verzeihen. Die Kalender musste gefüllt werden, ich war dieses Jahr viel zu spät dran.

Beim Sortieren meiner Plätzchendosen fiel mir ein einzelner Deckel ohne Dose in die Finger. Erst wollte ich den entsorgen. Vor erst dient er als „Aufbewahrung“ für die bereits fertigen Magnete. Aber ich habe an sich vor, an den Rand ein Loch zu machen und eine Kordel durch zu ziehen und den Deckel dann als Mini-Magnetwand zu verschenken. Der Deckel ist zwar weihnachtlich, aber außerhalb der Adventszeit kann man ja die Innenseite nach außen drehen.

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Außerdem habe ich meine Led-Elche perfektioniert. Das ist nun aber sehr eindeutig Upcycling. Einmal die Papierreste und dann hatte ich noch Altbestände an Karton, auf die ich das Tonpapier aufklebte.

Ich habe beschlossen, dass jeder Elch ein wenig anders schaut. Ich male zuerst eh die Augen auf und konnte den Mund dann anpassen.

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Diesen Blogeintrag widme ich E. aus L. Danke für das fabelhafte Buch, welches meine Kreativität angeregt hat und mich mal wieder meine Fimobestände hat minimieren lassen!

Somit darf ich nun zum Creadienstag und zur Upcycling-Linkparty.

Gestatten: Clarence Elch

Auf der Kreativ-Messe Anfang des Monats blieb ich an einem Elch hängen. Genauer gesagt einem Elchkopf auf Pappe, dessen Nase durch ein LED-Teelicht ersetzt war. Die Idee fand ich wirklich herzig. Ich gestehe, mir war die Packung an sich zu teuer.

Das kann ich auch selber, dachte ich mir. Ich habe es mittlerweile bitter bereut, die Bastelpackung nicht gekauft zu haben. So locker und flockig habe ich den Elch nämlich nicht hin bekommen.

Hier mein Prototyp. Ich hatte Sorge, man erkennt nicht, was es ist. Deshalb befragte ich ein paar Leute – bei der zweiten Antwort hatten wir bereits die Lösung. Und eine der Mitraterinnen meinte, der schielt wie Clarence.

Das sind so Momente, in denen ich weiß, dass nicht nur ich älter werden und mich an eigenartige Dinge aus meiner Kindheit erinnere. Kennt ihr denn Clarence auch noch?

Ach ja, Clarence ist auch ein wenig Upcycling – da ich einmal Papierreste verwertet habe und die Rückseite ebenfalls mit Karton verstärkt habe, der sonst mal im Abfall landen würde, weil er einfach nicht mehr wirklich zu gebrauchen ist.

Ich hab leider ein wenig mit dem Klebestift geschmiert und so super genau ist der auch noch nicht – die Herde folgt die nächsten Tage 🙂 Und Aufhänger kommen auch noch dran.

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Mich findet man damit wieder beim Creadienstag und in der Upcycling-Linkliste.

Lucky Strike goes SuDoKu

Leider hat mich eine fette Erkältung letzte Woche dahin gerafft oder so. Ok ich mache nun über 2 Wochen damit rum, aber das schlimmste dürfte vorbei sein.

Vor vielen Jahren, noch im letzten Jahrtausend, hatte Lucky Strike eine Sonderedition an Zigarettendosen.  Die hat meine Mutter irgendwie gehortet. Nun, nach dem Tod meiner Mutter, fing mein Vater vor zwei Jahren an, seine Geschenke in diesen Dosen zu verpacken. Somit haben wir alle eine große Sammlung an den Dosen, da auch unsere Mutter die damals großzügig verschenkt hat. Nun habe ich zumindest mal eine, einem anderen Verwendungszweck zugeführt.

In einer Community, in der ich mich regelmäßig aufhalte, wird auch ein Online-SuDoKu angeboten. Täglich ein neues. Und ich mache das SuDoKu mittlerweile mindestens nicht mehr täglich. Aber eine Freundin in der Community macht sie ebenfalls regelmäßig und ab und an ereilt mich eine interne Mail, ob ich das heutige SuDoKu geschafft habe. Uns verbindet also die SuDoKu-Leidenschaft.

Nun dachte ich mir, besagte Freundin freut sich sicherlich über mehr SuDoKu. In den Zigarettendosen wären die Rätsel ja passend aufgehoben, man kann es mitnehmen und so weiter. So habe ich in Word passende Tabellen angelegt. Leider ist meine schwarze Tintenpatrone leer und ich habe die SuDoKus eben in einer anderen Farben erstellt. Zahlen eingetragen. Ausgedruckt und dann ausgeschnitten. Noch einen Bleistift gekürzt. Voila.

Als ich gestern zur Post bin, habe ich die Zigarettendose-Rätsel-Box im Freien fotografiert. Es war leider ein wenig windig und ich durfte den Blättchen hinterher rennen. Als Grußkarte diente das Deckblatt.

Fotografiert habe ich in Wiesbaden am Platz der Deutschen Einheit. Dort wurde nun Jahre gebaut. Erst das neue Polizeipräsidium (zu sehen rechts im Bild), dann die Großsporthalle (zu sehen links in den Bildern) und als man fertig war, wurde alles noch mal aufgerissen, um eine kleine Grünanlage zu bauen.

Und damit reihe ich mich nun bei creadienstag ein.

Und leider zum letzten Mal beim Upcycling-Dienstag.

Schultüten aus einer anderen Welt

Hier ist es eindeutig zu heiß, um irgendwas sinnvolles zu machen. Ein Dank an eine Dachgeschosswohnung. Ansonsten bin ich weiter mit meinen Sternen beschäftigt, das macht eindeutig süchtig.

Um aber nicht schon wieder weitere Sterne zu präsentieren, habe ich mal meine Fotos durchgesehen. Und ich stieß auch prompt auf unveröffentlichte Fotos.

Die Schultüten sind vor ein paar Jahren entstanden. Die Rohlinge habe ich geschenkt bekommen. Das Design entsprang dann meiner Phantasie, unter Zuhilfenahme eine Bastelbuchs über Außerirdische. Diese Rohlinge mit den Flammen sind nicht gerade toll zu gestalten. Zumindest nicht so, dass es halbwegs kindgerecht ist.

Die Schultüten gingen damals als Spende an die Wiesbadener Tafel. Verwendet habe ich vor allem Reste. Papier und Karton habe ich reichlich. Die Rohlinge sollten an sich auch im Müll landen, bevor ich sie in die Finger bekam.

Damit reihe ich mich nun ein bei Creadienstag, Upcyclingdienstag, Kopfkino, Kiddikram, HandmadeOnTuesday und DienstagsDinge.