Operation Wildspitz

Schon lange schleiche ich um die Geldbörse Wildspitz drum herum. Denn ich suchte mal ein gewagteres Projekt, bisher nähte ich ja hauptsächlich nach eigener Kreation.

Ich neige ja dazu, mich an neuen Werken mit tollen Stoffen zu versuchen. Was eigentlich immer im Chaos endet. Denn meistens werden die Werke dann doch nicht so toll und mir tut es um den tollen Stoff Leid. Deshalb habe ich mein erstes Wildspitz nun bewusst aus Resten genäht. Der Außenstoff ist ein altes Kopfkissen, zu dem es keinen Bettbezug mehr gibt. Aus dem Hauptteil hatte ich letztens eine Einkaufstasche für mich genäht. Der Innenstoff ist aus einem Bettbezug, zu dem es kein Kopfkissen gab. Hier hatte ich den Hauptstoff bereits zu einer Tasche in Ikea-Taschen-Größe verarbeitet und verschenkt.

Mir fehlt es manchmal ein Vorstellungskraft und die Anleitung fiel mir nicht ganz einfach. Zum Glück gibt es bei Youtube eine Anleitung, die mir weiter geholfen hat. Gleichzeitig lernte ich nun auch noch, wie man einen Reißverschlussfuß verwendet.

Apropos Reißverschluss. Auch hier habe ich upcycelt. Die Reißverschlüsse müssten aus Kinderschlafsäcken sein. Bei dem einen bin ich schon beim raus trennen bald verzweifelt. Ich habe den Schieber nämlich von der Raupe geschoben und habe den dann mühselig wieder drauf gemacht. Nun ja, selbiges passierte mir beim Wildspitz wieder. Also raus trennen, denn ich habe den nicht mehr drauf bekommen. Da ich noch dazu mit sehr kleinen Stichen genäht habe, war ich damit eine halbe Ewigkeit beschäftigt.

Lange Rede, kurzer Sinn… ein paar Einblicke in mein erstes Wildspitz. Für den ersten Versuch nicht schlecht. Allerdings sollte ich das nächste Mal eine festere Vlieseline verwenden. Und die Fäden sollte ich das nächste Mal vorm Fotografieren auch entfernen.

Und da ich kreativ war, kommt der Beitrag nachher noch zu creadienstag.

 

 

 

 

 

 

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WM 2014 – Autokorso

Ich gebe zu, ich mag Fußball nicht sonderlich. Ich gestehe auch, ich habe noch kein einziges Spiel der Weltmeisterschaft 2014 angesehen. Da ich aber nun mal mitten in der Stadt wohne, noch dazu im Dachgeschoss, höre ich jeden Autokorso zur Genüge. Bzw. auch den Fernseher der Kneipe gegenüber.

Letzten Freitag habe ich dann beschlossen, wenn die Deutsche Nationalmannschaft gewinnt, dann sehe ich mir zumindest mal den Autokorso an. Wäre Winter und die Bäume nicht so dich begrünt, könnte ich die Hauptstrecke sogar aus meinem Badezimmerfenster sehen. Da aber nun mal Sommer ist, musste ich mich an den Ort des Geschehens bequemen.

Ich war mal so frei zu fotografieren. Standort rund um den Platz der Deutschen Einheit in Wiesbaden.

Mein eindeutig bestes Bild. Auch wenn das Auto nicht ganz drauf ist.

 

Solche Menschenmengen sieht man Abends nach 20 Uhr dort an sich nicht mehr. Eigentlich sitzen auch keine Fußgänger mitten auf der Kreuzung oder tanzen über dies. Nur ein kleiner Einblick.

 

Die Autos waren natürlich auch umfangreich geschmückt und aus ihnen hingen Menschen 🙂

Und die Fußgänger waren natürlich auch geschmückt 🙂

Morgen Nacht werde ich mir das wohl nicht geben. Unter anderem weil ich keine Ahnung habe, wie ich meine Kamera dazu bringe, Nachts anständige Fotos zu machen. Tipps werden gerne entgegen genommen.

 

Sollte sich jemand auf den Bildern erkennen und möchte gerne unkenntlich gemacht werden, bitte ich um eine kurze Mail an littlesister [at] email . de. Danke 🙂