Endlich perfekte Maschenmarkierer

Seit dem ich Socken Toe Up stricke und die Ferse von Sylvie Rasch verwende, empfinde ich Maschenmarkierer als ein sehr nützliches Utensil. Früher dachte ich immer, so was brauche ich nicht, ich kann ja zählen.

Ich hatte ja schon mal Maschenmarkierer gemacht. Die sich zum Großteil als eher hinderlich heraus stellten. Also mussten Neue her. Da aber mein Bastelladen nun schon über ein Jahr geschlossen hat, brauchte ich ein wenig, um die Zutaten dafür zusammen zu bekommen.

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Draht bekam ich in meinem Holzfachgeschäft. Perlen hatte ich noch zu Hause. Ok ich habe noch eine gebrauchte Kette besorgt, die ich auseinander genommen habe. Und dann konnte es los gehen.

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Irgendwie hat es Spaß gemacht, die Perlen auf den Draht zu fädeln. Die Enden unten hatte ich erst mal nur umgebogen. Für mich wären die Maschenmarkierer so ausreichend gewesen. Allerdings verhakten sich die Enden durchaus mal im Strickwerk.

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Bei meiner Suche im Internet entdeckte ich dann, dass ich ja Quetschperlen auf die Enden machen kann. Es dauerte wieder seine Zeit, bis ich diese im Haus hatte. Am Wochenende wollte ich dann die Maschenmarkierer mit Quetschperlen versehen. Was soll ich sagen? Es war eine Fummlerei, den Draht durch die Quetschperlen zu bekommen. Die Quetschperlen ließen sich auch quetschen, wie es ja an sich angedacht ist. Nur hielten sie nicht wirklich fest.

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So setzte ich mich dann mit meiner Heißklebepistole hin, entfernte die unterste Perle, tauchte den Draht in Heißkleber und steckte die Perle wieder drauf. Als ich dann die Enden abknipste, hatte ich wieder das gleiche Problem, dass ich Drahtenden hatte, die ich verhaken könnten. Also packte ich die Heißklebepistole noch mal aus und tauchte die unterste Perlen in Heißkleber. Nun sind sie kratzfrei und ich voller Freude. Die ersten Erfahrungen habe ich damit schon sammeln können, bevor ich sie kratzfrei gemacht habe.

 

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Und damit reihe ich mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Froh und Kreativ, Upcycling-August.

 

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Eulige Maschen-Markierer

Eine Freundin hatte die Tage Geburtstag und da ich wusste, auch sie denkt darüber nach, ob man Maschenmarkierer nicht selber machen kann, schritt ich noch mal zur Tat. Von dieser Freundin bin ich auch auf den Eulen-Trip gekommen und deshalb liebäugelte ich mit Eulen. Wobei ja Füchse die neuen Eulen sein sollen.

Ich habe dieses Mal gleich den Draht selber gebogen. Einmal eben oben in die Eulen rein und auch die Hänger sind selbst gebogen. Die Eulen sind aus Fimo. Wobei die ungebacken irgendwie hübscher aussahen. Finde ich zumindest.

Als ich die Eulen so aufhängte, dachte ich mir so, es wäre ja passend, wenn es eine Art Mäppchen dazu gibt. Da ich mein Häkelzeug eh liegen hatte, versuchte ich mich daran, einfach den Häkelstern zu vergößern. Das kam dabei raus. Hinten habe ich einen dunklen Fleecestoff aufgenäht. Und in den Häkellappen, der Live irgendwie besser aussieht, als auf den Fotos, habe ich die Maschenmarkierer gesteckt.

Eine Postkarte musste auch noch mit dazu. Da die zwei Scherenmäppchen mit den Herzen von letzter Woche für die Kinder des Geburtstagskindes waren, habe ich die Karte aus dem selben blauen Cord und dem Herzenstoff gemacht.

Und ich reihe mich diese Woche nun wieder bei Creadienstag und dem Upcycling-Dienstag ein.

Maschenmarkierer

In einer netten Community bin ich vor längerem in zwei Handarbeitsgruppen eingeladen worden. Was mich sehr geehrt hat. Ich stricke und häkle ja momentan eher weniger. Dafür haben andere da gerade mehr Spaß dran. So kam es zu einer Diskussion über Maschenmarkierer. Ich habe solche Maschenmarkierer nie benötigt und mir im Fall der Fälle anderes beholfen. Aber gesehen habe ich schon mal welche. Als mir dann die Azubine in meinem Bastelfachgeschäft eine Probepackung Fimo schenkte, kramte ich meine anderen Fimo-Vorräte auch wieder aus und musste das mit den Maschenmarkierern unbedingt ausprobieren.

Ich habe sie dann letzte Woche alle als Geburtstagsgeschenk verschickt. Wenn die Post mal pünktlich wäre, wären sie auch pünktlich gewesen. Aber wie das so ist, wenn man auf einen schnelle Versand hofft….

Gestern kam nun die Mail, in der sich das Geburtstagskind bedankte. Als ich aber dann noch erwähnte, dass ich die selber gemacht habe – sie konnte es gar nicht glauben. Ich finde, das höchste Lob ist immer, wenn jemand nicht glauben kann, dass man etwas nicht einfach gekauft hat.

Lange Rede – hier sind sie. Wie gesagt, die Anhänger sind aus Fimo. Mit Aufhängern habe ich ein wenig operiert und habe sowohl Ohrringhaken genommen, wie auch Gardinenröllchen. Die Ohrringhaken in verschiedenen Ausführungen – zum Einhängen, aber auch zum Schließen.

Ganz eindeutig ein auch ein Upcaycling- Projekt, denn ich habe teilweise wirklich altes Fimo und andere Kntemasse zum Backen benutzt. Und die Ohrringhaken hatte ich zum Großteil auch noch über aus meiner Zeit als junge Erwachsene. Die Gardinenröllchen sind über vom Vorhänge nähen. Deshalb hüpfe ich damit zum Upcycling-Dienstag.

Da die Ausführung auf meiner Idee im Kopf beruht, sind die Maschenmarkierer nun auch ein Fall für Kopfsache.

Und den creadienstag beehre ich nun auch mal wieder.