Grüner Drachenschwanz

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Mein zweiter Drachenschwanz ist endlich fertig. Den hatte ich ja eigentlich vor meinem ersten Drachenschwanz begonnen. Da kam halt mein Urlaub dazwischen und ich habe dann erst den lila Drachenschwanz beendet.

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Auch hier habe ich mit Zunahmen und Abnahme gespielt. Der Drachenschwanz ist allerdings auch breiter als mein erster Drachenschwanz. Somit zogen sich die letzten Reihen enorm.

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Auch wenn der grüne Drachenschwanz kürzer als der lila Drachenschwanz wirkt, sind beide fast gleich lang. Nur unterschiedlich breit.

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Verstrickt habe ich verschiedene Grüntöne. Und auch wenn es mir schwer fiel, habe ich keine Wolle zugekauft. Allerdings habe ich immer noch massig grüne Wolle. Aber ich bin auch ein paar kleinerer Reste los.

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Ich habe den fertigen Drachenschwanz natürlich in Kikos Strickcafe gezeigt. Eine der Mitstrickerinnen musste ihn dann unbedingt mal anprobieren, weil sie ihn sooo schön fand. Mehr Lob kann es doch nicht gehen oder?

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Passenderweise ist der Monatsmotto beim Handarbeitsbingo meiner Online-Handarbeitsgruppe Konstrastreich – ich finde, da passt mein Drachenschwanz wunderbar rein.

Und ab spätestens Januar wird eine obdachlose Frau in Wiesbaden diesen Drachenschwanz tragen dürfen.

Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Froh und Kreativ, Auf den Nadeln, Stricklust, Liebste Maschen, SewLaLa, Upcycling-Love.

 

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Hebemaschen gehen immer

In meinem Fundus sind immer noch ein Paar Handschuhe für Obdachlose zu finden, die ich noch nicht gezeigt habe. Auch hier habe ich wieder mit Hebemaschen gearbeitet. Die faszinieren mich eindeutig sehr.

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Verarbeitet habe ich die graublaue Wolle, von der ich so viel hatte. So langsam dürfte sie dann dem Ende zu gehen. Außerdem blaue Reste.

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Ich finde, durch so Kontrastfarben wirken Hebemaschen einfach immer.

Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys;

Creadienstag, Froh und Kreativ, Upcycling-Love, Auf den Nadeln, Stricklust, Liebste Maschen, SewLaLa.

Hebemaschen sehen auch bei Handschuhen gut aus

Als ich im letzten Jahr Socken für Obdachlose strickte, habe ich auch einige Paar mit Hebemaschen gestrickt. Gerade wenn man Wollreste verarbeitet, finde ich das immer eine gute Lösung.

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Ich habe nun mal blaue Wollreste aus meiner nie leer werdenden Kiste gefischt und es entstanden blaue Handschuhe mit Hebemaschen.

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Eigentlich sind die Handschuhe auch schon länger fertig, aber ich hab sie schlicht und einfach vergessen. Leider weiß ich auch nicht mehr, wie viele verschiedene Farben ich verarbeitet habe. Zwei Reste waren es aber mindestens.

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Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Froh und Kreativ, Auf den Nadeln, Stricklust, Liebste Maschen, Upcycling-Love, SewLala

 

 

Die betrunkene Prinzessin zieht zu Obdachlosen

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Ich habe ja schon länger keine Handschuhe mehr gezeigt. Das mit dem Fäden vernähen ist nicht wirklich meins, denn da liegen noch ein paar Handschuhe, bei denen ich nur mal die Fäden vernähen müsste.

Nun ja, meine Prioritäten lagen gerade mal beim Nähen. Nun war ich letzte Woche mit einem Hexenschuss ein wenig gehandicapt und mir stand der Sinn nicht nach Nähen. Aber Stricken geht ja fast immer.

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Da passte es ganz gut, dass in meiner Online-Handarbeitsgruppe gerade zum Sommer-Socken-Kal aufgerufen wurde. Das Muster Betrunkene Prinzessin (zu finden bei Youtube) sollte es werden. Nun ja, nach Socken stand mir nicht der Sinn und so verwurschtelte ich das Muster eben zu Handschuhen.

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Verarbeitet habe ich drei Reste in Blautönen. Das Muster ließ sich locker flockig leicht runter stricken. Ganz nach meinem Geschmack.

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Mein Hexenschuss ist zwar besser, aber wirklich fit bin ich noch nicht. Da ich aber dringend mal mehr aus dem Haus muss, habe ich gestern Abend noch die Fäden vernäht und zog damit heute los. Ok Aufgabe war unter Anderem auch bei Tedi Wärmepflaster kaufen.

Auf dem Rückweg habe ich dann meine Handschuhe knipsen wollen. Nur die gewählten Büsche wollten nicht wie ich. Wahlweise waren auch die Handschuhe zu schwer oder der Wind zu stark.

Und der Initiatorin des Kals zuliebe, gibt es auch mal wieder Tragefotos. Mit einem Stück Berliner Mauer!

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Passenderweise gibt es seit heute auch eine neue Aufgabe für unser Handarbeitsbingo: Struktur. Da passt mein Beitrag dann wunderbar hin.

Ansonsten findet ihr mich diese Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag (schön das du wieder da bist Anke!), Auf den Nadeln, Stricklust, Liebste Maschen und Froh und Kreativ.

 

Handschuhe für Obdachlose 4

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Und weiter geht es mit Handschuhen für Obdachlose. Dieses Mal mit einem Muster. Ich habe das Muster Hermine gestrickt. Ein einfaches, aber sehr gut wirkendes, rechts-links-Muster.

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Ich habe wieder dünne Garne doppelt genommen und so vier verschiedene Brauntöne verstrickt.

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Am Bund habe ich, wie eigentlich immer, verschränkte rechte Maschen und linke Maschen im Wechsel gestrickt.

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Das Muster habe ich nur oben gestrickt und unten glatt rechts. Die Daumen sind auch in glatt rechts gestrickt.

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Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Froh und Kreativ, Liebste Maschen, Stricklust, SewLaLa

 

Handschuhe für Obdachlose 3

Ich bin weiter am Stricken von Handschuhen für Obdachlose. Beim letzten Paar habe ich ausnahmsweise mal alle Fäden gleich vernäht und deshalb kann ich euch die neuesten vor den anderen zeigen.

Eigentlich hatte ich gestern bereits einen Beutel mit diversen Handarbeiten dabei, um diese zu Fotografieren. Dann war das Wetter blöd und es ergab sich keine Gelegenheit. Nach einer größeren Runde Hausarbeit bin ich heute erst recht spät einkaufen gegangen und habe den Beutel mal auf gut Glück mitgenommen.

Ich blieb auf dem Heimweg dann irgendwo stehen, kramte mein Täschlein und meine Kamera raus und zog auch bereits einen Handschuh an, um den zu knipsen. Und dann blieb ein junges Pärchen hinter mir stehen. Das fand ich dann so doof, dass ich weiter zog.

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Leider war es auch schon ein wenig dunkel. Aber immerhin Tageslicht! und kein elektrisches Licht in meiner kleinen Bude.

Verstrickt habe ich drei verschiedene Wollknäuel. Ein dickes Garn und zwei dünnere Garne, die ich zusammen genommen habe. So sind die Handschuhe schön warm ohne steif zu sein.

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Ich habe dieses Mal ein rechts-links-Muster gestrickt. 2 Reihen je 2 rechts und 2 links und dann zwei Reihen 2 links und 2 rechts. Beim Bund habe ich wieder verschränkte rechte Maschen verwendet.

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Die Handschuhe sind wieder ein wenig größer, als für meine Hände. Männerhände sind doch größer als meine Hände, auch wenn ich nicht gerade damenhafte Händchen habe.

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Und damit reihe ich mich nun bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Froh und Kreativ, Liebste Maschen, Stricklust und SewLaLa.

Handschuhe für Obdachlose 2

Ein weiteres Paar Handschuhe ist mir von den Nadel gehüpft. Noch bin ich in der Probierphase. Dieses Paar haben ich von den Fingerspitzen her gestrickt. Die Spitze gelingt so eindeutig besser, aber mit einem Muster ist das irgendwie blöd zu stricken.

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Da ich Handschuhe schön dick besser finde, habe ich Sockenwolle doppelt genommen. Ich habe ja noch welche im Vorrat.

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Verstrickt habe ich 4 verschiedene Rottöne. Jeweils zwei pure Rottöne und 2 gemusterte Rottöne. Jeweils gemischt 1 pur und 1 gemustert und dann jede Reihe gewechselt.

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Am Bund habe ich wieder eine Masche rechts verschränkt und eine Masche links im Wechsel gestrickt.

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Für die Daumen habe ich wieder pro Handschuhe 6 Maschen abgekettet und dann wieder zugenommen und dann dort später Maschen für den Daumen aufgenommen. Oben habe ich einfach den Faden durch alle Maschen gezogen. Das klappt bei so wenigen Maschen prima.

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Tragefotos gibt es heute keine. Die Handschuhe sind nämlich für sehr große Männerhände. Der junge Mann, der meine Handschuhe mehr oder weniger regelmäßig anprobieren muss, ist glaube ich auch so schon genervt genug.

Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Froh und Kreativ, Auf den Nadeln, Stricklust und SewLaLa.

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Nach dem ich nun eine Woche richtig krank war, kommt das gute Wetter sehr passend zu meiner Gesundungsphase. Also so ganz fit bin ich noch nicht, aber es wird.

Also habe ich mich vorhin warm eingepackt, hab mir meinen aktuellen Roman geschnappt, die Kamera und mein neustes Werk mitgenommen und habe schicke Fotos im Freien gemacht. Mein Buch hatte ich nämlich bald ausgelesen, weil das gabs nur noch ein paar Seiten.

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Fitzek ist ja immer wieder gut und ich bin ein wenig traurig, dass ich schon fertig bin. Ausnahmsweise gab es mal ein Buch in Papierform, weil mein E-Book-Reader, mein PC und die Onlineleihe, bzw. Adobe Digital Editions uns nicht einig werden können. ADE sagt mir ständig, ich sei nicht mit dem Internet verbunden. Nun ja, da ich gerade blogge, bin ich wohl doch verbunden.

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Als ich im Januar meine Socken für Obdachlose abgegeben habe, wurde ich gefragt, ob ich auch Handschuhe stricken könnten. Ich hab mal großherzig und mutig Ja gesagt. Daheim dachte ich so, dass ich persönlich ja Stulpen viel praktischer finden würde. Gerade wenn man auf der Straße lebt, braucht man ja durchaus auch mal die Möglichkeit was greifen zu können.

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Jemand riet mir dann doch zu Handschuhen. Ich habe dann einfach jemand gefragt, von der ich wusste, sie hat Kontakt zur Obdachloseszene hier vor Ort. Sie war beidem gegenüber nicht abgeneigt, schien aber Handschuhe zu bevorzugen.

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Die Stulpen also länger zu machen und aus dem Daumenloch Maschen aufnehmen und einen Daumen stricken, das hatte ich schnell drauf. Und ich habe mich sehr gefreut, als ich feststellte, sie passen!

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Gestrickt habe ich ein Strukturmuster von Feierabendfrickeleien. Das Muster hat es bisher nie zu Socken geschafft. Ich finde aber, auch als Handschuhe macht sich das Muster ganz toll.

Da sich letzte Woche eine Dame beschwert hat, dass sie Tragebilder wünscht, will ich mal nicht so sein.

 

Am Wochenende musste ein Freund meine Handschuhe anprobieren. Ich glaube, ich muss mir mal ein anderes Opfer suchen. Er hat gefühlt doppelt so lange Finger wie meine, trotzdem passten ihm die Handschuhe.

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Obadachlosensocken, die keine Obdachlosensocken wurden

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Mitte 2018 hatte ich ja begonnen, Socken für Obdachlose zu stricken. Die sind mittlerweile auch bei den Empfängern. Auch wenn es nur 12 Paar waren. Hier ist einer von vielen Berichten zu der Weihnachtsfeier für Obdachlose zu finden.

Im Rahmen der Strickaktion habe ich auch ein sehr schönes Muster gestrickt. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich es gefunden habe und wie es genau heißt. Auf alle Fälle eine freie Anleitung.

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Gestrickt habe ich in zwei Grüntönen. Als die Socken fertig waren, dachte ich nur so, das Muster ist ja schon eng und einem Mann passen die Socken nie im Leben. Aber die Arbeit war eindeutig zu schade zum Auftrennen.

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Ende Dezember fiel mir dann ein, was ich mit den Socken machen kann. Es gab da jemand, die meine Arbeit sehr bewunderte und mich auch immer wieder durch ihr Lob anfeuerte. Eine Frau, mit eindeutig kleinen Füßen. Und deshalb beschloss ich, die Socken an sie zu verschenken.

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Das Gesicht, dass mich dann anstrahlte, sagte mir, das war die richtige Entscheidung. Während wir eine Runde Rummy Kub spielten, vernähte ich noch schnell die Fäden.

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Für dieses Jahr habe ich mir Stulpen vorgenommen. Nun ja, der erste ist fertig, aber irgendwie wird das nicht wie ich will. Ich glaube, da muss ich noch mal probieren. Hat vielleicht jemand eine gute und einfache Anleitung?

Ich lass mich nun bei folgenden Linkpartys blicken: Creadienstag, Auf den Nadeln, Frau freut sich, Stricklust, Froh und Kreativ.

Mein kreativer Jahresrückblick

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Alle Jahre wieder oder so. Nach einem eher stressigem Weihnachtsfest habe ich noch ein wenig Probleme wieder ins Laufen zu kommen. Wobei ich mich Weihnachten damit belohnt habe, mir mal wieder selbst ein Paar Socken zu Stricken. Die sind allerdings noch nicht ganz fertig. Das Fäden vernähen ist nicht unbedingt meine Leidenschaft.

2018 war auch eindeutig mein Socken Jahr. Erst hat mich eine Freundin wieder an die Leidenschaft heran geführt und dann war ich nicht mehr zu bremsen. Da ich alleine gar nicht so viele Socken tragen kann, habe ich irgendwann beschlossen, Socken für einen guten Zweck zu stricken. Ich bedanke mich an dieser Stelle noch mal bei allen, die mir so fleißig Wolle gespendet haben. Die reicht mit Sicherheit auch noch für dieses Jahr.

 

Auch das erste Probenähen habe ich hinter mich gebracht. Das war mal eine neue Erfahrung und es sind einige Stücke nach dem Schnitt Tulipa von Crealie entstanden. Und wie ich gerade feststelle, habe ich noch gar nicht alle gezeigt. Das wird irgendwann noch nachgeholt.

 

Drei Messebesuche fielen 2018 auch an. Unter anderem der alljährliche Stoffmarkt.

 

 

Der Sommer war heiß, sehr heiß und ich verbrachte viel Zeit in Wiesbadenes Grünanlagen. Auch die Biennale fiel in den heißen Sommer und ein Denkmal des türkischen Staatsoerbhauptes erregte die Wiesbadener Gemüter.

 

Das Jahr war außerdem geprägt durch die Wahl des hessischen Landtags im Herbst. Was mir fiele Demonstrationen gegen Rechts einbrachte. Etwas, was ich leider viel zu lange vernachlässigt habe. Und auch hier konnte ich meine Kreativität ausleben. Und unter anderem auch Rock gegen Rechts in Frankfurt besuchen. Inklusive dem kennenlernen zweier Frauen, die ich durch das Internet kenne. Ich winke den beiden hier mal heftigst zu. Das müssen wir unbedingt wiederholen.

 

Leider verstarb auch meine Tante. ich bereue ein wenig, dass wir an sich keinen Kontakt mehr hatten. Aber immerhin habe ich das erste Mal seit Jahren mal Wiesbaden verlassen und war für 2 Tage in München. Auch hier habe ich jemand getroffen, mit dem mich eine Online-Freundschaft verbindet. Auch seine Frau durfte ich endlich mal kennenlernen. Auch den beiden winke ich hiermit mal zu und ich hoffe, wir werden uns irgendwann mal wieder sehen. Ihr habt mir eindeutig einen unvergesslichen Tag beschert.

 

Die Socken für Obdachlose habe ich am Wochenende noch gemessen, mit einem Größenschild versehen, noch zwei Schokoladenkugeln dran gebunden und habe sie gestern der Veranstalterin der Weihnachtsfeier für Obdachlose in Wiesbaden vorbei gebracht. Die Feier findet nämlich am Freitag statt.

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Mich findet ihr diese Woche beim 1. Creadienstag 2019.