Handschuhe für Obdachlose 2

Ein weiteres Paar Handschuhe ist mir von den Nadel gehüpft. Noch bin ich in der Probierphase. Dieses Paar haben ich von den Fingerspitzen her gestrickt. Die Spitze gelingt so eindeutig besser, aber mit einem Muster ist das irgendwie blöd zu stricken.

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Da ich Handschuhe schön dick besser finde, habe ich Sockenwolle doppelt genommen. Ich habe ja noch welche im Vorrat.

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Verstrickt habe ich 4 verschiedene Rottöne. Jeweils zwei pure Rottöne und 2 gemusterte Rottöne. Jeweils gemischt 1 pur und 1 gemustert und dann jede Reihe gewechselt.

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Am Bund habe ich wieder eine Masche rechts verschränkt und eine Masche links im Wechsel gestrickt.

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Für die Daumen habe ich wieder pro Handschuhe 6 Maschen abgekettet und dann wieder zugenommen und dann dort später Maschen für den Daumen aufgenommen. Oben habe ich einfach den Faden durch alle Maschen gezogen. Das klappt bei so wenigen Maschen prima.

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Tragefotos gibt es heute keine. Die Handschuhe sind nämlich für sehr große Männerhände. Der junge Mann, der meine Handschuhe mehr oder weniger regelmäßig anprobieren muss, ist glaube ich auch so schon genervt genug.

Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Froh und Kreativ, Auf den Nadeln, Stricklust und SewLaLa.

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Handschuhe für Obdachlose 1

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Nach dem ich nun eine Woche richtig krank war, kommt das gute Wetter sehr passend zu meiner Gesundungsphase. Also so ganz fit bin ich noch nicht, aber es wird.

Also habe ich mich vorhin warm eingepackt, hab mir meinen aktuellen Roman geschnappt, die Kamera und mein neustes Werk mitgenommen und habe schicke Fotos im Freien gemacht. Mein Buch hatte ich nämlich bald ausgelesen, weil das gabs nur noch ein paar Seiten.

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Fitzek ist ja immer wieder gut und ich bin ein wenig traurig, dass ich schon fertig bin. Ausnahmsweise gab es mal ein Buch in Papierform, weil mein E-Book-Reader, mein PC und die Onlineleihe, bzw. Adobe Digital Editions uns nicht einig werden können. ADE sagt mir ständig, ich sei nicht mit dem Internet verbunden. Nun ja, da ich gerade blogge, bin ich wohl doch verbunden.

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Als ich im Januar meine Socken für Obdachlose abgegeben habe, wurde ich gefragt, ob ich auch Handschuhe stricken könnten. Ich hab mal großherzig und mutig Ja gesagt. Daheim dachte ich so, dass ich persönlich ja Stulpen viel praktischer finden würde. Gerade wenn man auf der Straße lebt, braucht man ja durchaus auch mal die Möglichkeit was greifen zu können.

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Jemand riet mir dann doch zu Handschuhen. Ich habe dann einfach jemand gefragt, von der ich wusste, sie hat Kontakt zur Obdachloseszene hier vor Ort. Sie war beidem gegenüber nicht abgeneigt, schien aber Handschuhe zu bevorzugen.

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Die Stulpen also länger zu machen und aus dem Daumenloch Maschen aufnehmen und einen Daumen stricken, das hatte ich schnell drauf. Und ich habe mich sehr gefreut, als ich feststellte, sie passen!

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Gestrickt habe ich ein Strukturmuster von Feierabendfrickeleien. Das Muster hat es bisher nie zu Socken geschafft. Ich finde aber, auch als Handschuhe macht sich das Muster ganz toll.

Da sich letzte Woche eine Dame beschwert hat, dass sie Tragebilder wünscht, will ich mal nicht so sein.

 

Am Wochenende musste ein Freund meine Handschuhe anprobieren. Ich glaube, ich muss mir mal ein anderes Opfer suchen. Er hat gefühlt doppelt so lange Finger wie meine, trotzdem passten ihm die Handschuhe.

Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Auf den Nadeln, Stricklust, Froh und Kreativ, SewLaLa.

Glitzersocken nur für mich <3

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Im letzten Dezember habe ich mich mit einer lieben Freundin auf dem Weihnachtsmarkt in Mainz getroffen. Mainz ist ja generell in vielen Sachen toller als Wiesbaden. Vor allem der Weihnachtsmarkt ist eher einen Besuch in Mainz wert. Auch wenn ich ja eher der totale Wiesbaden-Freak bin. Am meisten angetan haben es mir auf dem Weihnachtsmarkt in Mainz die Anti-Terror-Poller. Aus Ermangelung eines Smartphones habe ich leider kein Foto gemacht.

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Auf alle Fälle landeten wir auch in dem tollsten Wollgeschäft der Welt. Ok, soo viele Wollgeschäfte kenne ich nicht. In besagtem Wollgeschäft lande ich aber öfters, wenn ich in Mainz bin.

Da waren wir dann nun. Für ortskundige Mainzer, zwischen Karstadt in einer der Seitengassen/anbauten. Erst mal nur schauen. Die wirklich emsigen und gar nicht aufdringlichen Verkäuferinnen sprachen uns dann auch an. Ich sagte gleich, dass ich erst mal nur schauen mag. Sie nickte wissend und wollte sich gerade umdrehen mit den Worten: Falls Sie doch Hilfe brauchen… da meinte ich, mit strahlenstem Lächeln: und streicheln! Die Verkäuferin grinste dann ebenfalls wissend.

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Da fiel mir ein, ich wollte schon immer mal aus diesem komischen Garn Spülschwämme machen. Und da ich schon mal in einem Fachgeschäft war, fragte ich da halt nach. Das Gespräch mit der Verkäuferin war sehr erheiternd, für alle Beteiligten. Ich war recht bald um 3 Knäuel dieser Wolle reicher und 2 Anleitungshefte gab es auch dazu. Auch meine Freundin war kaufwillig. So standen wir dann an der Kasse.

Meine Freundin nur so, dass es ja mal wieder typisch ist, dass meine Wolle LILA ist. Ja, das ist typisch. Und ich meinte nur, dass ich da mittlerweile auch voll zu stehen würde. Während wir also zahlten oder so, stellten wir fest, dass in dem Anleitungsheft auch Einhörner waren. Einhörner sind eindeutig meine neue Leidenschaft und ich war sofort hin und weg.

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Die Verkäuferinnen dort sind wirklich sehr emsig. Denn eine meinte sofort, sie hätten auch Einhornknöpfe. Ich war stark, ich habe NUR einen mitgenommen. In Lila natürlich. Auch den bezahlte ich, bis wir zum Thema Glitzergarn kamen. Nun ja, wir fanden auch da eins mit Lila. Und somit kaufte ich auch dieses noch. Da wusste ich schon, dass das ein Paar Socken nur für mich gibt.

Nun ja Weihnachten war es dann so weit und ich strickte mir aus dem Glitzergarn ein Paar Socken. Vorher allerdings wälzte ich tagelang mein neu erworbenes Sockenmusterbuch. Ok ich habe es bereits auf der Kreativ-Messe erworben. Von Regia zu einem unschlagbaren Preis. Dort sind wirklich viele tolle Muster drin. Ich entschied mich für Zartes Apricot, edle Struktur. Ich wollte ein einfaches Muster, was aber was hermacht.

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Gestrickt habe ich wieder Toe Up mit Bumerangferse und ich habe quasi nur die Strickschrift grob übernommen. Denn statt aus irgendeinem Querfaden habe ich die Masche aus der Masche rechts verschränkt aufgenommen.

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Gestern habe ich nun endlich mal die Fäden vernäht. Und eigentlich wollte ich mit Euch heute eine kleine Fototour machen, weil ja heute der 12. ist. Nun bin ich krank und habe mich gerade mal aufgerafft, einmal um die Ecken zu gehen, eine Apotheke und Rewe anzusteuern und habe eben dort auch Fotos gemacht.

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Ich habe leider keine Ahnung, was das für genau eine Statur ist. Die steht schon länger da und ich weiß auch, wo sie vorher mal stand. Zwischenzeitlich war sie auch mal irgendwie für Pokemon Go wichtig. Leider lassen sich auch im Netz gerade keine Informationen finden.

Gestrickt aus dem Buch Die 100 schönsten Socken aus dem Topp-Verlag. Die Wolle ist aus dem bezaubernden Wollladen in Mainz, von der ich aber leider kein Schild mehr habe.

Ich reihe mich nun bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Auf den Nadeln, Stricklust, Froh und Kreativ, SewLala  –Ich habe ja eindeutig was aus einem Buch gestrickt :-)

Krümelmonstermuffins

Was für ein Wort, für diese kleinen und niedlichen Leckereien. Krümelmonstermuffins. Angelehnt an das Krümelmonster aus der Sesamstraße. Da werden Kindheitserinnerungen wach.

Ich habe für einen Kindergeburtstag gebacken. Ich habe mir selbst als Vorgabe gemacht, dass ich einen Teil meiner Backzutatensammlung los werde. Ich habe mal wieder viel zu viel Backzutaten für meine Weihnachtsbäckerei gekauft. Und es sollte für Kinder geeignet sein.

Da erinnerte ich mich daran, dass ich vor Jahren schon mal Krümelmonstermuffins gebacken hatte. Und die Idee gefiel mir dann auch und ich legte los. Für die Muffins habe ich mein Rezept für Lebkuchen verwendet. Das Lebkuchengewürz habe ich weg gelassen.

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Dann habe ich Kokosraspeln mit blauer Lebensmittelfarbe eingefärbt. Ich hatte tagelang blaue Finger. Ich sollte das nächste Mal wirklich daran denken, Handschuhe anzuziehen. Für dieses Mal kam der Gedanke zu spät.

Als die Muffins ein wenig abgekühlt waren, habe ich Zuckerguss angerührt und den mit blauer Lebensmittelfarbe eingefärbt. Damit habe ich die Muffins einzeln bestrichen und dann in die gefärbten Kokosraspeln gedrückt.

Nachdem ich alle Muffins so bearbeitet hatte, habe ich aus Marzipan kleine Kugeln geformt. Für die kleinen, braunen Punkte habe ich Marzipan mit Kakao eingefärbt und kleine Kugeln geformt und auf die Augen gedrückt. Die Augen habe ich dann mit Zuckerguss auf den Muffins befestigt. Zum Schluss habe ich Kekse klein geschnitten und einen Schlitz in die Muffins geschnitten und die Keksstücke rein gesteckt.

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Da ich reichlich von diesen niedlichen Muffins hatte, habe ich ein paar am nächsten Tag meinen Kolleginnen mitgebracht. Ganz stolz packte ich meine Dose aus. Alle fanden sie niedlich. Meine Chefin packte einen aus, machte ein Foto und meinte dann, das Bild habe ich nun als Whats App Bild. Ein größeres Lob kann es nicht geben oder?

Mich findet ihr die Woche beim Creadienstag, Rezepte-Linkparty und Froh und Kreativ.