Tasche aus Kaffeetüten

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In den letzten Wochen bin ich diversen Kaffeetrinkern auf den Wecker gefallen, ob sie einen Vollautomaten haben. Denn ich wollte die Kaffeetüten haben. Mich reizte es, aus den Tüten eine Tasche zu nähen. Nachdem das Sammeln erst langsam von sich ging, fand sich dann doch jemand, der mir eine größere Menge in die Finger drückte.

So stand ich dann eines Abends in meiner Küche und reinigte die gesammelten Tüten. Dabei entstand dieses Bild, mit dem ich Freunden und Bekannten auf den Wecker ging, in dem ich fragte, was ich wohl damit vorhabe. Die Antworten haben mich auf alle Fälle sehr erheitert. Schon recht bald kamen aber schon jemand auf die Lösung. Man kennt mich halt.

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Am nächsten Tag habe ich meine Sammlung dann erst mal zwischen zwei Bögen Backpapier gebügelt. So werden die Tüten schön steif – ok schön fand ich das irgendwann nicht mehr. Aber so wurde es halt in dem Video gezeigt, nach dem ich arbeiten wollte.

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Innerhalb der nächsten Tage suchte ich passende Tüten zusammen und klebte die mit Tesafilm schon mal zusammen und nähte dann auch den ersten Versuch. Mit dem ich dann so gar nicht glücklich war. Und so lag das angefangene Werk erst mal nur da und ich wartete auf die Erleuchtung.

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Die Erleuchtung kam auch irgendwann und ich schnitt erst mal meinen ersten Versuch wieder auseinander. Ok einen Teil trennte ich auch auf. Dieses mal arbeitete ich dann ein wenig anders, als in den beiden Videos, die ich mir angesehen hatte. So ein wenig eine Mischung aus beiden Videos, gepaart mit eigenen Ideen.

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Voila, da war sie meine Tasche aus Kaffeetüten. Und ich finde sie für den ersten Versuch doch ganz ansprechend. Nicht perfekt, aber ganz hübsch.

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Für die Träger habe ich eine alte Jeans verarbeitet. Ich wollte ja ein komplettes Upcycling-Werk.

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Die Tasche musste ich dann auch unbedingt im Freien fotografieren. Nur war das Wetter irgendwie nie passend. Letzten Freitag war es zwar knackig kalt, aber immerhin regnete es mal nicht. Und ich fragte im Fahrradladen meines Vertrauens, ob ich die Fahrräder mal als Fotokulisse verwenden darf.

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Die Tasche habe ich mittlerweile an die Dame verschenkt, die die meisten Kaffeetüten gesammelt hat. Vorerst widme ich nun erst mal anderen Dingen, bevor ich die restliche leeren Kaffeeüten verarbeiten werde.

Orientiert habe ich mich an Videos von ChezNU-Family bei Youtube. Habe das allerdings ein wenig für mich abgewandelt. Das Material ist relativ steif. Leider habe ich alle vorhandenen Kaffeetüten gnadenlos gebügelt. Wenn es Nachschub gibt, probiere ich es mal ohne Bügeln.

Mich findet ihr diese Woche bei: Creadienstag, Froh und Kreativ, Einachnachhaltigbesserleben, SewLaLa.

 

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Ein neues Leben für Kisten und CDs

Irgendwo stieß ich auf Gegenstände, die mit Stückchen von alten CDs und DVDs beklebt waren. Keine Ahnung mehr wo. Ich vermute in einer Upcycling-Gruppe oder einem Upcycling-Blog.

Nun ja, CDs und DVDs, mit denen ich irgendwas basteln könnte, habe ich massig. Schon früher habe ich mit CDs gebastelt. Aber ich wollte mal was anderes machen. Außerdem finde ich kleben durchaus meditativ.

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Der erste Versuch lief weniger gut. Der Kleber und die Kiste mochten sich nicht unbedingt. Die beklebten Stellen wellten sich total doof. Zum Glück hatte ich aber noch einen anderen Kleber gekauft und damit ging es wesentlich besser.

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Verwendet habe ich einmal eine Kiste, die ich irgendwo vorm Abfall gerettet habe. Oben war sie aus einer Art grünen Stoff. Unten golden. Die Kiste sah auch so schon gut aus. Aber ich brauchte ein Erfolgserlebnis und die Kiste ist sehr stabil.

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Die CDs habe ich ein breite Streifen von unterschiedlicher Länge geschnitten und habe die Stücke relativ ordentlich rund herum oben drauf geklebt.

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Die Seiten habe ich dann mit gleichlangen Streifen gestaltet.

Trotzdem wollte ich noch versuchen, wie es aussieht, wenn man mehr Freestyle klebt. Vor Weihnachten hatte ich von einem Nachbarn alle Kisten mitgenommen, die ich bekommen konnte. Dabei waren auch ein paar kleinere Kistchen mit Deckel.

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Am schwierigsten war das Kleben der Lasche. Aber irgendwie ging auch das.

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Sicherlich würde die Kiste noch besser aussehen, wenn ich sie vorm Bekleben einfarbig angemalt hätte. Da ich aber ein reines Upcycling-Projekt, ohne großen Aufwand wollte, finde ich das Braun der Kiste durchaus passend.

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Da es letzte Woche so tolles Wetter war, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und habe die Kisten eingepackt und mich erst zum Lesen in die Sonne gesetzt und habe dann die Kisten noch geknipst.

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Mir gefallen die Kisten ziemlich gut. Den Nachbar, von dem ich die braune Kiste habe, wollte ich auch schon beglücken. Aber er will keine Kiste. Er findet sie einfach zu schön, als das sie in seiner Werkstatt untergeht.

Diese Woche findet ihr mich bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Einfach nachhaltig Leben.

 

 

HandyLadeTäschchen

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Wie ich bereits letzte Woche erzählte, gab es letzte Weihnachten HandyladeTäschchen oder eben Hängeaufbewahrungen. Wie es dazu kam, erzähle ich euch jetzt.

Ich habe zu Weihnachten 2017 Chipstäschchen verschenkt. So wie ich eben jedes Jahr was selbst gemachtes verschenkte. Die meisten Leute sind begeistert. Besonders erfreut war ich, als ich mit bekam, dass der Sohn meiner Nachbarn besonders begeistert über meine selbst gemachten Kleinigkeiten ist. Nur die Chipstäschchen fand er nicht so sehr dolle. Teenager eben :-)

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Da war da mein Ehrgeiz gepackt. Mir war im Laufe des Jahres 2018 irgendwann klar, es gibt HandyLadeTäschchen. Im Herbst nahm das immer mehr Gestalt an. Nun war nur noch der Punkt zu klären, dass ich dazu auch einen halbwegs coolen Stoff brauchte. Kennt ihr das, man hat fest was im Kopf und bekommt dann das dann einfach nicht? So schwebte mir ein Stoff mit Skulls vor.

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Keine Ahnung, wie oft ich die örtliche Stoffkaufmöglichkeiten aufsuchte. Die Kreativ-Messe stand auch unter dem Zeichen: Ich brauche einen Skulls-Stoff. Wobei ich nirgends wirklich fündig wurde.

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Zwischenzeitlich kämpfte ich bereits mit der Vlieseline aus meinem Vorrat. Ich kaufte dann bei Karstadt Vlieseline, die wesentlich stabiler war, als die, die ich zu Hause hatte. Die hätte ich auch auf Jersey aufbügeln können. Und einen tollen Skulls-Jersey hatte ich noch im Haus. Der mir dafür eigentlich zu schade war.

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So schob ich die Nähaktion immer weiter vor mir weg. Ich nähte erst mal aus Krawatten und schnappte mir auch andere Stoffe, die ich im Vorrat hatte. Und dann bekam ich Reststücke günstig angeboten. Und da fanden sich dann auch Stoffe, die für mein Vorhaben brauchbar waren. Auch wenn es keine Skulls waren.

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So bekamen alle in meinem Umfeld ein HandyLadeTäschchen. Selbst unser jüngster Hausbewohner hat so ein Täschchen. Er hat zwar sicherlich noch kein Smartphone, aber wie ich den kleinen Mann kenne, wird er damit seine Autos durch die Wohnung schleppen. Vielleicht ist das auch nur Wunschdenken?

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Den Schnitt habe ich mittlerweile abgewandelt, so das ich einfachere Abläufe in der Herstellung hatte. Ich überlege noch, eine Anleitung zu schreiben. Habt ihr Interesse daran?

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Und wie man es von mir kennt, habe ich außer den tollen neuen Stoffen auch Stoffreste verarbeitet. Jeans eignet sich da wunderbar, wenn sie nicht so dick sind. Ich habe hier bewusst nach dünnen Jeans und Hemden gesucht. Außerdem habe ich noch alte Hemden, Vorhänge, Kissenbezüge und Hosen verarbeitet.

Ich reihe mich damit diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Froh und Kreativ, Happy Recycling, Taschen und Täschchen, Stoffreste-Linkparty

Wie aus HandyLadeTäschchen Hängeaufbewahrungen wurden

Ich verschenke zu Weihnachten ja gerne Dinge, die man in irgendeiner Form gebrauchen kann. Netter Nippes ist nicht wirklich mein Ding. Außerdem halte ich es meistens so, dass ich was handarbeite, was ich an alle verschenken kann. Oder eben an möglichst viele Menschen verschenken kann.

Ein Smartphone hat mittlerweile fast jeder. Deshalb fiel meine Wahl letztes Jahr auf HandyLadeTäschchen. Ok es gab noch einen anderen Beweggrund, den ich euch aber ein anderes Mal erzähle.

Außerdem ist es in meinem Sinne, wenn ich irgendwas upcyclen kann. An Krawatten kommt man relativ einfach dran. Meine sind mehr oder weniger aus einem Altkleidersack.

Ich habe also fleißig Krawatten aufgetrennt. Immer ein paar zusammen genäht und habe dann mit meinem Schnittmuster ein wenig probiert, wie es am besten passt. Was nicht immer einfach war und ich zwischenzeitlich dann doch noch mal zusammen nähen musste, bevor ich weiter machen konnte.

Zwischenzeitlich habe ich mich mit der Vlieseline rum geärgert, die ich im Haus hatte. Vom Stoffmarkt. Die war halt günstig. Bisher hatte ich mit der Vlieseline auch gute Erfahrungen gemacht. Nun ja, scheinbar hat der Händler die Marke geändert, denn die hielt irgendwie gar nicht gut.

Was aber halt doof ist, wenn einem das an einem Wochenende passiert. Also werkelte ich fröhlich und leicht verärgert weiter.

Ich präsentierte stolz meinen Kolleginnen meine bisherigen HandyLadeTäschchen. Irgendwie haben alle, außer mir, ein Smartphone. Die fanden meine HandyLadeTäschchen auch sehr schön. Nun ja, sie verwenden sie aber mittlerweile anders. Für die Lesebrille zum Beispiel.

Das finde ich eigentlich eine nette Idee. Denn man kann die Täschchen ja wunderbar wo hinhängen und eben was rein machen. Ich kann mir die Täschchen auch wunderbar am Kleiderschrank vorstellen, da hat man ja meistens Schlüssel, wo sie wunderbar dran hängen könnten. Oder auch am Griff der Wohnungstür oder Schranktüren oder oder oder.

So wurden also aus meinen HandyLadeTäschchen Hängeaufbewahrungen. Wobei ich die Täschchen, die ich verschenkt habe, mit einem Zettel dazu verschenkt habe, auf dem ich knapp beschrieb, für was sie eigentlich gedacht sind, aber das man sie eben auch als Hängeaufbewahrung einsetzen kann.

Und wie es so ist, wenn man in Massen arbeitet, dann passieren auch Fehler. Den hier stellte ich erst fest, als ich die Täschchen zeigte. Seht ihr den Fehler auch?

Grundlage für die HandyLadeTäschchen war mal wieder ein von mir umgearbeiteter Schnitt vom Haus mit dem Rosensofa. Mittlerweile habe ich den Schnitt weiter verwandelt. Aber davon berichte ich ein anderes Mal.

Ich reihe mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Froh und Kreativ, Taschen und Täschchen, Happy Recycling

Obadachlosensocken, die keine Obdachlosensocken wurden

Dieser Beitrag enthält Werbung, weil ich verlinke.

Mitte 2018 hatte ich ja begonnen, Socken für Obdachlose zu stricken. Die sind mittlerweile auch bei den Empfängern. Auch wenn es nur 12 Paar waren. Hier ist einer von vielen Berichten zu der Weihnachtsfeier für Obdachlose zu finden.

Im Rahmen der Strickaktion habe ich auch ein sehr schönes Muster gestrickt. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich es gefunden habe und wie es genau heißt. Auf alle Fälle eine freie Anleitung.

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Gestrickt habe ich in zwei Grüntönen. Als die Socken fertig waren, dachte ich nur so, das Muster ist ja schon eng und einem Mann passen die Socken nie im Leben. Aber die Arbeit war eindeutig zu schade zum Auftrennen.

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Ende Dezember fiel mir dann ein, was ich mit den Socken machen kann. Es gab da jemand, die meine Arbeit sehr bewunderte und mich auch immer wieder durch ihr Lob anfeuerte. Eine Frau, mit eindeutig kleinen Füßen. Und deshalb beschloss ich, die Socken an sie zu verschenken.

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Das Gesicht, dass mich dann anstrahlte, sagte mir, das war die richtige Entscheidung. Während wir eine Runde Rummy Kub spielten, vernähte ich noch schnell die Fäden.

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Für dieses Jahr habe ich mir Stulpen vorgenommen. Nun ja, der erste ist fertig, aber irgendwie wird das nicht wie ich will. Ich glaube, da muss ich noch mal probieren. Hat vielleicht jemand eine gute und einfache Anleitung?

Ich lass mich nun bei folgenden Linkpartys blicken: Creadienstag, Auf den Nadeln, Frau freut sich, Stricklust, Froh und Kreativ.

Hamburg Tasche

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Mein Bruder ist bekennender Hamburgfan. Umso erfreuter war ich, als ich beim Besuch der Kreativ-Messe in Frankfurt einen tollen Hamburg-Stoff erbeuten konnte. Nur was ich genau damit machen wollte, wusste ich noch nicht.

Nun ja, aus dem Großteil des Stoffes wurde ein Einkaufsbeutel für meinen Lieblingsbruder. Die Griffe/Henkel sind aus dem Stoff einer Hose, die ich vor dem Altkleidersack gerettet habe. Ok, ich gestehe, ich habe die Hose mitgenommen, weil ich mit dem Stoff was anderes vor hatte. Aber die passte nun farblich wunderbar zu dem Hamburg-Stoff.

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Mein Bruder hat sich sehr über die Tasche gefreut. Er hat nur kritisiert, dass das Stadion des HSV fehlen würde. Aber ich habe ja noch ein wenig Stoff übrig, von dem es ein Weihnachtsgeschenk geben wird. Ich werde aber vorher den Stoff nach einem Motiv des Stadions untersuchen!

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Meint ihr, ich kann den Stoff reklamieren, falls das Stadion nicht drauf ist? (Die Frage ist nicht ganz Ernst gemeint – ich konnte sie mir aber nicht verkneifen!)

Diese Linkpartys wird die Tasche nun besuchen dürfen: Creadienstag, Upcycling-Dezember, Taschen und Täschchen, Froh und Kreativ.

SuDoKu Kalender Deluxe

Mein Vater liebt SuDoKus. Nachdem er vor ein paar Jahren auch ein SuDoKu to go bekommen hatte, habe ich dieses Jahr noch ein wenig zugelegt und habe einen Kalender mit täglichen SuDoKus und Zitaten gebastelt.

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Verwendet habe ich einen Taschenkalender in DIN A 5. Die SuDoKus habe ich aus einem Buch ausgeschnitten, welches ich aus einem öffentlichen Bücherschrank hatte. Wirklich ansehnlich war das nämlich nicht mehr und ein paar SuDoKus waren auch schon ausgefüllt.

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Aus dem Internet habe ich diverse Zitate und Lebensweisheiten gesucht. Zum Schluss müsste ich um die 35 Seiten mit jeweils 14-18 Zitaten gehabt haben. Die habe ich auch noch unterschiedlich formatiert. Also bunt, verschiedene Schriften und ich habe mit den Schriftgrößen variiert. Die habe ich dann ebenfalls ausgeschnitten.

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Dann habe ich alles eingeklebt. Für jeden Tag ein Zitat und ein SuDoKu. Was ich nicht bedacht hatte, das Buch wird dadurch enorm dick. Zum Glück hatte ich auch noch eine SuDoKu Zeitschrift in einem Ein-Euro-Laden mitgenommen, da waren die Seiten dünner, als in dem SuDoKu Buch.

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Schlussendlich war ich froh, als ich nach mehreren mehrstündigen Klebesessions endlich das Buch fertig hatte. Den Zeitaufwand habe ich nämlich auch überschätzt.

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Wenn ich so was noch mal machen würde, dann würde ich eher dazu tendieren, alles in einem Ringbuch oder Ordner abzuheften. Und ich würde eindeutig mehr Zeit einplanen.

Damit reihe ich mich bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Upcycling-November, Froh und Kreativ.

 

Handyladetäschchen mit Jeans

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Ich steige so langsam in die Produktion von Weihnachtsgeschenken ein. Dieses Jahr soll es unter anderem Handyladetäschchen geben. Irgendwie bin ich bald die Einzige, die kein Smartphone hat. Und meine Steckdosen sind alle in Bodennähe. Somit habe ich selbst keinen Bedarf.

Mein abgewandeltes Schnittmuster habe ich mittlerweile modifiziert. Und ich habe einen Nähschritt verändert. Somit ist so ein Handyladetäschchen auch schneller genäht.

Es sei denn, man kämpft recht verzweifelt mit der Vlieseline vom Stoffmarkt. Ich habe mehrere Runden fluchen hinter mir und mein neues Bügeleisen habe ich auch schon abgekratzt.

So landete ich letzte Woche bei Karstadt. Nun habe ich die perfekte Vlieseline. Bei den Massen, die ich brauchen werde, wird das ein teurer Spaß werden. Und Online zahle ich leider nicht viel weniger und habe dann noch die Versandkosten. Ach ja, wir reden hier von Vlieseline H 250.

In dieser Produktionsrunde ist das nicht das erste Ladetäschchen. Allerdings mein erstes, bei dem ich Jeans verarbeitet habe. Ok es sieht aus wie Jeans und war im Sommer eine gern getragene, dünne Jeanshose. Die kam schon gebraucht zu mir, war zwischen den Beinen schon dünn und gab dann auch dort irgendwann den Geist auf.

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Kombiniert habe ich mit einem türkisen Stoff mit Paisleymuster. Den Stoff habe ich auch irgendwie Second Hand mit genommen.

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Geschlossen habe ich das Handyladetäschchen mit einem Kam Snap. Ich habe bei meinen anderen am Sonntag eine Ewigkeit damit zugebracht, passende Knöpfe aus meiner Knopfsammlung, die wirklich riesig ist, zu suchen und anzunähen. Allerdings hätten da Kam Snaps auch nicht wirklich gepasst.

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Diese Woche bin damit bei folgenden Linkpartys zu finden: Creadienstag, Upcycling-November, Froh und Kreativ

 

 

Sommerkleid oder so

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Ich lebe ja in einer sehr schönen und vor allem schlecht isolierten Dachgeschosswohnung. Im Sommer ist es hier tierisch heiß. Am liebsten würde man dann im Evakostüm durch die Wohnung laufen, was aber nicht immer geht, wenn man den Nachbarn gegenüber schon in die Fenster sehen kann und man ja auch nie weiß, wer spontan vor der Tür steht.

Irgendwann trug ich mal ein relativ langes Top und hatte die Hose ausgezogen und bemerkte dann, dass so ein Kleid durchaus angenehm daheim zu tragen ist. Deshalb beschloss ich dieses Jahr, mir ein paar einfache Kleidchen aus Jersey für daheim zu nähen.

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Da mir am Schnitt Tulipa von Crealie ja die Passe so gut gefallen hatte, dachte ich mir, die würde doch auch vorne gut aussehen. Dann fiel mir eine Jerseybettwäsche aus einer Restekiste in die Hände, die ich nun zerschnitten habe. Allerdings eben das Rückenteil mit Passe zweimal.

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Den Ausschnitt habe ich dann später angepasst und nur umgenäht. Unten kam ein Rüschensaum dran.

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Ich habe das Shirt genau einmal außer Haus getragen und das war zum Fotos machen. Der Stoff ist eben doch schon sehr verwaschen. Außerdem sind die Armausschnitte sehr tief, dadurch das ich das Rückenteil vorne auch verwendet habe.

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Daheim wurde es im Sommer wirklich häufig getragen, denn es trägt sich wirklich angenehm und luftig. Die Länge passt, wobei ein paar Zentimeter mehr auch nicht geschadet hätten.

Beim Fotografieren habe ich der Fotografin nonstop erzählen wollen WO das Vögelchen ist. Manchmal bin ich eben einfach nur kindisch.

Der Schnitt Tulipa, den ich probenähen durfte, ist somit also nicht nur für Sweatshirts und Sweatstoff geeignet, sondern lässt sich auch zu einem luftigen Jerseykleidung verarbeiten.

Wenn man die Fotos so sieht, kann man irgendwie noch gar nicht wirklich glauben, dass der Sommer schon rum sein soll. Ich habe die dicken Sachen auf alle Fälle schon ausgepackt und trage sie auch schon. Geht es euch auch so?

Und nun wende ich mich noch folgenden Linkpartys zu: Creadienstag, Upcycling-Oktober, Froh und Kreativ.

Socken für Obdachlose 12

Diese Woche zeige ich euch ein paar Socken, die schon länger fast fertig in meiner Handarbeitsecke lagen. Ich habe 5 verschiedene Wollreste verwendet und drückte mich nun ein paar Wochen vor dem Vernähen der vielen Fäden.

Ich hatte die Wolle vorher extra gewogen und von jeder Sorte 2 gleich schwere Knäuel gewickelt. Nun ja, so ganz ging das leider nicht auf. Das nächste Mal werde ich die Wolle messen, wenn ich Reste in der Menge verarbeiten möchte.

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Vom Muster her einfach nur gestreift. Ich finde, durch die verschiedenen Brauntöne wirken die Socken lebendig genug.

Natürlich wieder von den Zehen her und mit einer Bumerangferse.

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Ich habe extra gestern Abend die Zähne zusammen gebissen und die Fäden vernäht, damit ich das Paar endlich mal fotografieren und zeigen kann. Ich habe die Socken und die Kamera auch eingepackt, als ich heute Nachmittag zum Sport bin. Bei strömendem Regen brauche ich aber leider keine Fotos im Freien machen.

Und nun husche ich zu folgenden Linkpartys: Creadienstag, Upcycling-Oktober, Stricklust, Froh und Kreativ.