Auf bunten Socken zum RUMS

Bisher dachte ich, meine Leidenschaft für das selber nähen von Unterhosen aus alten T-Shirts ist an Spleenigkeit nicht mehr zu übertreffen. Nun fand ich aber die Möglichkeit aus Jersey Socken zu nähen. Das musste ich unbedingt ausprobieren.

Die Anleitung ist von Cherry Picking und heißt Sockenliebe.Aufmerksam darauf wurden ich bei Swafing.

Ich liebe diese Socken. Und ich liebe es, wie einfach sie zu nähen sind, wenn man erst mal durch die Anleitung durch gestiegen ist. Ich gestehe allerdings, ich hatte meine Probleme mit der Anleitung. Bis ich irgendwo ein Foto der fertigen Socken fand, die sich nicht gerade in Schuhen befanden und so den entscheidenden Schritt auch endlich nachvollziehen konnte. Deshalb habe ich die einzelnen Schritte mal fotografiert, um die Anleitung besser verständlich zu machen. Mir fällt Nähen nach Bildern irgendwie einfacher.

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Den Stoff des unteren Sockenteils, wie im Schnittmuster angegeben falten und fest stecken

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In der Anleitung wird dazu geraten, dass man das Oberteil dann an den Seiten fest steppt. Ich habe den Teil übersprungen und habe Ober- und Unterteil zusammen gesteckt.

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Genäht habe ich dann von der Oberseite.

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So sehen die Eulensocken von innen aus. Nach dem Ober- und Unterteil zusammen genäht wurden, kann man noch ein Bündchen annähen.

Ich wollte bewusst kurze Socken und habe beim Schnittmuster nur etwa 5 – 10 Zentimeter zugegeben.

Ich habe nun mehrere Paar Socken genäht. Bei manchen haben ich ein Bündchen angenäht, bei manchen habe ich einfach ein faules Bündchen genäht (endlich weiß ich wie das funktioniert) und bei manchen habe ich den Bund des verwendeten T-Shirts einfach verwendet und brauchte mir oben um den Abschluss keine Gedanken machen. Bei meinen allerersten Socken habe ich allerdings den Fehler gemacht und hatte ein Shirt erwischt, bei dem sich der Bund kaum dehnen ließ. Die Socken bekomme ich kaum über die Füße und sie schneiden am Bein ein.

Aber nun mal eine kleine Auswahl meiner Socken:

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Die Eulensocken sind aus einem Kinder T-Shirt, welches mit einem Bund aus farblich passendem Sternchenstoff abgesetzt war. Da habe ich gleich beide Stoffe verwenden können.

Die Socken in Lila sind aus den Armen eines Langarmshirts. Das reichte vollkommen aus.

Und die Socken mit den Pilzen sind aus einem Stoffrest.

Damit verlinke ich mich heute beim RUMS, Upcycling-Juni, Kostenlose Schnittmuster.

 

Sterne statt Streifen – Sternen Top für dem MMM

Ich habe das lange Pfingstwochenende dazu genutzt, unter anderem mal eine Kiste im Bad auszumisten, in der seit Monaten Socken, Tücher und ähnliches landen. Dabei kam auch ein Loop mit Sternen zum Vorschein. Nun ja, blau ist nicht unbedingt meine Farbe, bzw. habe ich an sich passendere Loops und Schals. Aber irgendwie gefiel mir die Farbe. Viel Stoff war auch dran, warum also nicht ein Top daraus nähen?

Ich habe also mein Elchshirt aufgelegt und ein Top zugeschnitten. Nicht bedacht habe ich, oben auch Nahtzugabe zu zugegeben. Deshalb sind die Träger nun eben schmaler. Als ich die Träger und den Ausschnitt fertig hatte, habe ich das gute Stück mal zur Probe angezogen, um zu entscheiden, wie ich es unten haben will. Irgendwie gefiel mir der gepuffte Fall und ich habe einfach an den Seitennähten den Stoff gerafft und fest genäht.

Leider war es nun heute nicht so warm wie erwartet. Trotzdem konnte mich meine Besucherin vor die Tür locken und wir konnten unterwegs ein Foto machen.

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Und damit bin ich dieses Jahr zum ersten Mal beim MeMadeMittwoch mit dabei, auch wenn es kein gestreiftes Top ist. Und ein Fall für den Upcycling-Juni ist mein Top auch.

Vom Kleid zum Zwergenzelt

Bevor ich das Kleid von letzter Woche nähte, habe ich bereits T-Shirts nach dem Schnitt Zwergenzelt genäht. Der Schnitt hatte es mir einfach angetan. Ausgedruckt hatte ich den Schnitt bereits als es noch kühler war und wollte an sich auch was mit langen Armen daraus nähen. Da es aber nun eindeutig warm wurde, habe ich auf die Arme verzichtet.

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Verwendet habe ich dieses Mal ein Kleid aus dem Altkleidersack. Ein ganz eigenartiges Stück. Mir hat das Muster gefallen. Da die Mutter auch Lila mag, passte der Stoff hier wunderbar. Wobei ich die Rückennaht des Kleides gleich mit eingearbeitet habe.

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Am Ausschnitt habe ich einen Streifen als Art Bund angebracht. Den ich aber bereits anbrachte, als erst eine Schulternaht geschlossen war.

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An den Armen musste ich einfach eine Art Rüschenrand anbringen. Ich mag die Variante, den Abschluss einfach mit einem engen Zickzackstich gedehnt zu umnähen.

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Damit reihe ich mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Upcycling-Juni, Kostenlose Schnittmuster, Kiddikram, Made4Girls.

Vom Zwergenzelt zum Zwergenkleid

Ich hatte ja vor Kurzem für die Tochter einer Freundin genäht. Unter anderem auch das Zwergenzelt von Jona´s Lottchen.  Wobei ich die Arme weg gelassen hatte. Die zwei dabei entstandenen Shirts werde ich allerdings mal wann anders vorstellen.

Besagte Freundin schwärmte mir von einem Mädchenkleid vor. Vorne zwei Taschen, unten Spitze, hinten zum Binden. Auch zwei Schleifchen wurden erwähnt. Ich dachte dabei sofort, dass man doch sicherlich das Zwergenzelt auch zum Kleid umarbeiten kann.

Ein passender Stoff wurde umgehend gefunden. Mir wurde vor Kurzem Bettwäsche in die Hand gedrückt mit dem Hinweis, dass ich doch Lila so sehr mag. Die Bettwäsche hat ein Blumenmuster und war auch noch farblich passend mit einem Karomuster abgesetzt.

Den Schnitt habe ich einfach verlängert.

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Das Band zum Binden habe ich aus dem Karoteil gearbeitet und an den Seiten mit eingenäht.

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Statt Spitze habe ich Rüschen angenäht. Ebenfalls aus dem Karostoff. Die Taschen sind auch aus dem Karostoff. An sich wollte ich auch am Ausschnitt Rüschen anbringen. Den ersten Versuch habe ich mühsam abgetrennt und es dann gelassen.

Ich finde mein Mädchenkleidchen sehr gelungen. Ich hoffe meiner Freundin gefällt es auch.

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Das Kleidchen durfte mit mir einmal quer durch Wiesbaden fahren, weil ich Bilder im Freien machen wollte. Leider ist es dabei ein wenig verknittert.

Ich nehme damit bei folgenden Linkpartys teil: creadienstag, Upcycling-Mai, Kostenlose Schnittmuster, Kiddikram, Made4Girls.

 

 

 

Streifenshirt mit Schleife

Ich habe die Tage für die Tochter einer Freundin genäht.

Das erste Werk war der Schnitt Qutaschkopf. Der Schnitt war wirklich einfach zu nähen. Irgendwie brauchte ich mehr Zeit dazu mich aufzuraffen.

Verwendet habe ich ein ausgedientes T-Shirt. Den Bund unten konnte ich mit einarbeiten und konnte mir so das Säumen unten ersparen. Als Hingucker habe ich aus dem Stoff noch eine kleine Schleife mit Knopf angenäht. Oben habe ich keinen Bund eingefügt, sondern nur den Stoff umgenäht.

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Meine Freundin war begeistert. Könnte aber auch daran liegen, dass wir beide Lila mögen.

Heute bin ich Gast bei folgenden Linkpartys: creadienstag, Upcycling-Mai, Kostenlose Schnittmuster Linkparty, Kiddikram, Made4Girls.

 

Mini Patchwork Täschlein

Ich hatte letzte Woche Besuch. In meinem Wohnzimmer stehen momentan mehrere meiner kleinen Patchwork Täschlein rum. Die wurden ausgiebig bewundert und ich sehr für meine ordentliche Arbeit gelobt. Das ging eindeutig runter wie Öl.

Meine Besucherin war mit dem Auto da. Wiesbaden Innenstadt und einen Parkplatz finden ist immer Thema für sich. Parkplätze findet man selten und oft sind sie kostenpflichtig. Zumindest tagsüber. Und Nachts sind sie von Anwohnern und Nachtschwärmern belegt.

Nun stand meine Besucherin auf einem Parkplatz mit Parkuhr und hatte kein Kleingeld dabei und musste deshalb nach einer Stunde noch mal runter, um ein weiteres Parkticket zu lösen.

Deshalb dachte ich mir, ich verkleinere mein Täschlein noch mal, verwende aber das selbe Design und dazu passend eben in Lilatönen, weil das eben zu mir passt und nähe für meine Besucherin ein kleines Täschlein, welches demnächst mit ein paar Parkmünzen im Handschuhfach leben könnte.

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Wie man sieht, heute mal Bilder im Freien. Ich habe das schöne Wetter mal in der „neusten“ Grünanlage genossen.

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Zum Größenvergleich habe ich eine 1 Euro Münze dazu gelegt.

Ich habe dieses Mal erst den Reißverschluss ausgewählt. Das Ergebnis ist nicht perfekt. Der Reißverschluss ist ein wenig klein.

Innen habe ich wieder einen Vorhang verwendet. Und ich hatte an sich geplant, dass man an das Band den Schlüssel machen kann und in die Tasche stecken kann. Als ich fertig war und alles mühselig gewendet hatte, fiel mir auf, das Band hätte auf die andere Seite gemusst.

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Gearbeitet habe ich quasi wieder nach einem Utensilo-Schnitt plus Reißverschluss.

Damit reihe ich mich diese Woche beim Creadienstag, dem Upcycling-Mai, Taschen und Täschchen und dem Taschen Sew Along Maiein.

Patchworktäschlein in Blau

Weil immer Lila ja langweilig wird, gab es nun mal ein Patchworktäschlein in Blautönen.

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Gefüttert habe ich dieses Mal mit einer weißen Tischdecke.

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Den Reißverschluss habe ich dieses Mal wieder mit Stoffen an den Enden eingesetzt – sicherlich gibt es dafür einen Fachbegriff, der mir aber gerade nicht geläufig ist.

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Und an der Seite wieder einen Schlaufe.

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Einen Teil der Stoffe kennt ihr sicherlich. Wie z.B. die Tischdecke. Ich bin mir allerdigs nicht mehr sicher, ob ich einen gebrauchten oder neuen Reißverschluss verwendet habe. Ich habe den einfach aus meinem Reißverschlussüberraschungssack gezogen.

Das Täschlein sieht aus wie ein Kulturbeutel nur kleiner und passt deshalb auch zum Monatsmotto des Taschen Sew Along.

Damit melde ich mich nun noch beim creadienstag, Upcycling-Mai, Taschen und Täschchen, Taschen Sew Along Mai.