Corona Woche 2 Tag 2 Spüllappen

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Heute ist bereits der 2. Tag der 2. Woche. Ich hab immerhin schon mein Bügelbrett bereit gemacht, damit ich später Stoffe für die Mundschutzaktion bügeln kann.

Aber erst mal mein allmorgendlicher Blick aus dem Fenster.

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Heute zeige ich euch außerdem Spüllappen, die ich bereits letzte Woche genadelt habe. Eine Erinnerung an Zeiten vor Ausgangsbeschränkungen. Pandemie, geschlossenen Geschäften usw. Es kommt mir gerade so unreal vor, dass es mal ein Leben vorher gab.

Beim letzten Besuch in Kikos Strickschulezum wöchentlichen Stricktreff, sprang mich leider Wolle der letzten Lieferung an. Catania Color aus dem Haus Schachmayr. Und die bunten Wolle in Regenbogenfarben sprang mich leider total an. Nur habe ich an sich genügend Spüllappen und eigentlich brauche ich keine neuen. Ich haderte da doch sehr mit mir. Ich meinte dann irgendwann, ob ich nicht Probelappen für den Laden machen darf oder Spüllappen für jemand anderen. Gesagt, getan, ich packte die Wolle zum Verarbeiten ein.

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Ich habe einen Spüllappen gestrickt und einen gehäkelt. Beide habe ich mit einem Rest türkisen Garn umhäkelt und dann noch eine Borte drauf gehäkelt. Wie man vielleicht sieht, sind das sogar 2 verschiedene türkise Garne. Passen aber beide perfekt zu der Catania Wolle oder nicht? Und somit schrumpfte dann auch mein Vorrat an Resten, wenn auch nur minimal.

Ich habe mich ja tatsächlich belesen und kann nun auch Reliefstäbchen. Von vorne und von hinten. Die sehen echt toll aus.speullappen3

Und auch die Rückseite kann sich durchaus sehen lassen, finde ich.

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Bei dem gestrickten Spüllappen habe ich verschiedene Rechts-Links-Muster verwendet. Bei meinen bisherigen Spüllappen habe ich einer Art Perlmuster die besten Erfahrungen gemacht. Generell ist Struktur, die sich durch Rechts-Links-Muster ja automatisch bildet, sehr dienlich beim Spülen.

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Auch hier kann sich die Rückseite durchaus sehen lassen.

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Ich habe den Spüllappen mit Stäbchen in Türkis umhäkelt und dann mit der bunten Wolle noch eine kleine Bordüre angehäkelt.

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Es verwundert sicherlich niemanden, dass ich LILA

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Damit kann ich doch gleich ein paar Kreuze bei meinem Corona Bingo machen :-)

Mich findet ihr damit bei folgenden Linkpartys: Froh und Kreativ, HoT, DvD, Upcycling-Love, Stricklust, CarosFummeley, Auf den Nadeln,

 

 

Magic Pouch – die Erste

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Bereits letzte Woche berichtete ich, dass ich eine Magic Pouch genäht habe. Nun bekommt ihr auch das Ergebnis zu sehen.

Vor ein paar Wochen, beim allwöchentlichen Stricktreff in Kikos Strickschule, zeigte Kiko uns ein Täschchen, welches irgendwie eckig war, rundherum einen Reißverschluss hatte und wenn man es öffnete, war es ein wahres Raumwunder. Schaute dann eine der Strickerinnen an und fragte sie, ob sie so was nähen kann, aber größer als ihres. Wir Beide haben dann erst mal Google und Youtube befragt.

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Zu Hause habe ich dann noch mal am PC gesucht. Ehrlich gesagt, kann ich wesentlich effektiver am PC suchen. Und ich wurde auch mit mehreren Anleitungen fündig. Da wusste ich, ich muss so eins auch nähen. Also besorgte ich erst mal Reißverschlüsse, die relativ lang sein müssen. Ich wurde an Jacken fündig und trennte fleißig Reißverschlüsse raus.

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Stoff fand sich auch bald. Gebrauchte Zierkissenbezüge, die keiner mehr wollte und als Futter einen Baumwollstoff, den mir auch mal jemand als Rest in die Hand gedrückt hatte. Vlieseline hatte ich noch von meiner Nähaktion 2018 im Haus. Auf der Webseite von Springflut ist sowohl ein Schnitt, wie auch eine gut bebilderte Anleitung zu finden. Ich habe mir zwischenzeitlich noch mit Youtube-Videos beholfen, wenn mir was unklar war.

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Zugeschnitten war es dann relativ fix, nachdem ich diverse Knoten im Kopf beseitigt hatte. Genäht war es schnell, ebenfalls nach Beseitigung diverser Knoten.

Ich habe sogar den Reißverschluss noch mal abgesteppt, was ich sonst so gut wie nie mache. Ausnahmsweise habe ich den Reißverschluss teilweise auch erst mal nur einlagig angenäht, was ich noch nie gemacht habe. Ist war ein doppelter Arbeitsschritt, der aber die Arbeit enorm vereinfacht.

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Ich bin superglücklich mit dem Ergebnis. Wobei ich das nächste Mal entweder mehr Vlieseline aufbügle oder was dickeres als Einlage verwenden würde. Die Tasche hat zwar Stand, aber der könnte stabiler sein.

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Die nächste Magic Pouch wird definitiv größer. Ich habe jemand gefunden, die mir das Schnittmuster auf 200 % ausdrucken kann. Wie ich mittlerweile auch weiß, kann man das Schnittmuster einfach verlängern, in dem man es längst teilt. Aber wie man es generell größer bekommt, das weiß ich noch nicht. Dürfte ja aber kein Akt sein. Dieser Knoten löst sich aber einfach nicht.

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In mein Magic Pouch passt wunderbar ein 100 Gramm Knäuel Sockenwolle mit einem Nadelspiel. Schade das ich momentan keine Socken stricke.

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Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Upcycling-Love, Froh und Kreativ, CarosFummeley, HoT, DvD, TaschenParty,

 

 

Gehäkelte Teelichthalter

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Bereits im Sommer hatte ich begonnen Teelichthalter zu häkeln. Das Spannen und Stärken habe ich allerdings dann aufgeschoben und habe erst im Dezember damit begonnen.

Ich habe mich dazu entschieden, mein Bügelbrett dafür zu missbrauchen. Um den Bügelbrettbezug zu schützen, habe ich einen Kittel drüber gelegt. Den habe ich aus einem Altkleidersack, weil die Farben toll waren und das Muster so hässlich, das es schon wieder toll ist. Irgendwas würde ich daraus mal nähen können, dachte ich mir. Aber erst mal habe ich darauf meine Teelichthalter gespannt und fixiert.

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Die Teelichter habe ich dazu in Folie eingewickelt, damit ich sie später noch verwenden kann. Der Kittel steht allerdings von alleine und ich überlege noch, ob ich mich traue ihn zu waschen oder ob ich ihn gleich in einen Altkleidersack stecke.

An sich dachte ich, Sterne feucht machen, spannen, leicht antrocknen lassen, mit Sprühstärke besprühen, würde reichen. Dem war leider nicht so. Ich habe alle Teelichthalter 3-4 Mal besprüht. Also besprüht, trocknen lassen, noch mal besprüht und so weiter.

Bei um die 80 Teelichthaltern und dem Platz für etwa 8-10 auf dem Bügelbrett, war ich damit viele Tage beschäftigt. Und Weihnachten kam dann doch mal wieder schneller als gedacht.

Deshalb nur eine kleine Auswahl an Fotos meiner Werke.

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Verarbeitet habe ich hauptsächlich Wollreste. Ich habe auf der Kreativ-Messe in Frankfurt noch Glitzerbeilaufgarn dazu gekauft, welches zumindest teilweise zum Einsatz kam.

Und nun sehe ich bei folgenden Linkpartys vorbei: Creadienstag, HoT, DvD, Froh und Kreativ, Upcycling-Love, Stricklust, Auf den Nadeln, CarosFummeley

Da ich die Teelichthalter an Weihnachten u.a. als Dankeschön an einige Menschen verschenkt habe, passen sie wunderbar in die Kleine Geschenke Linkparty.

 

 

 

Vom geliebten Sweater zum Rucksack

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Im letzten Herbst bekam ich ein Sweatshirt in die Hand gedrückt. Duuu, Alex, der ist meinem Mann zu klein, aber er mag Kraftwerk so, kannst du daraus einen Beutel machen? Klar kann ich.

Und dann lag das gute Stück erst mal. Immerhin war ich so schlau, als ich in Frankfurt auf dem Weihnachtsmarkt war, in einem Kurzwarenladen, Kordel zu kaufen. Reichlich Kordel, da der Empfänger sehr groß ist.

Ich habe aus dem Sweater alles raus geholt was ging, damit ich nicht einen winzigen Beutel für einen Riesen als Ergebnis habe. Den Bund habe ich oben als Tunnel für die Kordel angenäht. Außerdem habe ich innen noch eine Schlaufe mit angenäht, an der ich einen Karabiner befestigt habe, damit man da mal einen Schlüsselbund dran hängen kann und nicht im ganzen Beutel wühlen muss.

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Nach dem ich die Aufgabe endlich in Angriff genommen hatte, war sie an sich auch recht schnell beendet. Und wie ich mittlerweile weiß, ist der Empfänger restlos begeistert!

Bessere Bilder gibt es leider keine, ich hab das gute Stück bereits im Dezember in meiner eher dunklen Wohnung knipsen müssen.

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Mich findet ihr diese Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Upcycling-Love, Froh und Kreativ, DvD, HoT, NixPlastix,

Shietwetter Sew Along – Unten rum – Haussocken

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Ich bin weiter fleißig mit dem Shietwetter Sew Along zu Gange. Diese Woche ist das Thema unten rum angesagt. Nun ja, ich verweigere ja immer noch, mir eine Hose zu nähen. Schuhe sind mir gerade auch zu aufwendig.

Also lehnt euch zurück, denn nun kommt ein 90er Revival, ein kleiner Blick in meinen Markenfetisch, gepaart mit relativ miesen Bildern, die dem Shietwetter geschuldet sind und *trommelwirbel* – Bekleidung für unten rum.

Fangen wir aber von vorne an. Als ich letztes Jahr aussortierte, fiel mir auch ein Sweatshirt in die Hände, welches an sich noch gut in Schuss war, leider hatte es ein kleines Loch. Ich hab den Sweater geliebt und zum Wegschmeißen war er einfach zu schade. Ich dachte mir da aber so, wäre doch eine Idee, den Schnitt Sockenliebe zu warmen Socken zu machen. Der Benetton Schriftzug quer runter, wäre doch sicherlich ein guter Eyecatcher.

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Bei den letzten genähten Socken, die ich tatsächlich noch nicht gebloggt habe, hatte ich das Schnittmuster erweitert, weil mir die Socken doch ein wenig knapp sitzen. Nun sind sie recht weit. Deshalb dachte ich mir, wenn ich nun Socken aus Sweat nähe, dann müssten die schon passen. Nun ja, sie sind ein wenig arg knapp. Aber sie halten eindeutig warm.

Also habe ich den Schnitt noch mal breiter gemacht. Zwei Sweatshirts, die ich ebenfalls mal sehr gerne angezogen habe, fanden sich auch noch in meinem Upcycling-Haufen. Wegen dem Sisley-Logo hatte ich den Sweater mal gekauft und der musste nun untergebracht werden. Von einem anderen Sweater, den mir mal jemand aus dem Urlaub mitgebracht hatte, habe ich auch diverse prägnante Dinge eingebaut. U.a. habe ich hier den Aufdruck in die Socken gearbeitet und hoffe, dass ich mir dadurch den Einsatz von Socken Stopp sparen kann.

Die passen nun zwar, sind aber teilweise ein wenig weit. U.a. an den Zehen. Ich wollte da aber nichts mehr weg nehmen, da ich dann immer schauen muss, welches der rechte und welches der linke Socke ist.

Der einfachheitshalber habe ich oben nichts umgenäht. Sweat franst ja nicht aus. Ich werde die Socken oder eher Hausschuhe nun die nächste Zeit testen. Eventuell kommt dann noch Socken Stopp auf die Sohlen.

Und bevor sich nun jemand fragt, wie ich mit den Socken in Schuhe kommen möchte: Möchte ich gar nicht. Die Grundidee war, daheim warme Füße zu haben. Meine selbst gestrickten Socken sind mir da doch ein wenig zu schade. Und ich konnte die Sweater auch nicht einfach entsorgen, denn dazu hab ich sie zu sehr geliebt. Und alle Sweatshirts sind aus den 90er Jahren. Das Benetton und das Sisley-Sweatshirt dürfte ich ziemlich zum Anfang der 90er Jahre erstanden haben.

Geknipst, entsprechend dem heutigen Shietwetter, leider drinne. Deshalb sind die Fotos heute nicht wirklich der Hit. Außerdem lassen sich die Socken definitiv nur schwer knipsen. Sie passen besser, als es auf den Bildern aussieht. Eventuell kann ich oben noch ein paar Zentimeter abschneiden, das entscheide ich aber erst nach diversen Tragetests.

Und ich besuche nun folgende Linkpartys: Creadienstag, ShietwetterSewAlong, Upcycling-Love, Froh und Kreativ, SewLaLa.

 

Upcycling – aus 3 doofen mach 1 tolles Teil

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Wie bereits angekündigt, nehme ich am Shietwetter Sew Along teil. Das erste Ziel war ein Oberteil. Wie bereits angekündigt, habe ich hier ein Shirt, welches zu kurz war, mit anderen Shirts verändert. So wurde aus einem Kleidungsstück fürs Sofa was straßentaugliches.

2017 habe ich mir ein Geburtstagsshirt genäht. Klar Sterne und Lila – genau mein Ding. Aber irgendwie fühlte ich mich damit nicht wohl, weil es vorne so kurz war. So habe ich es beim Ausmisten im Frühjahr auf meinen Verarbeitungsstapel genäht und habe mit Socken geliebäugelt.

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Auf dem Stoffmarkt im Frühjahr 2018 habe ich u.a. einen dunkelgrauen Jersey mit silbernen Flamingos ergattert. Ich liebäugelte an sich damit, daraus Socken oder Schlüpfer zu machen. Nun ja, bis ich den Stoff jemand zeigte, die ganz pikiert meinte, der ist dafür zu schade, der sollte ein sichtbares Kleiderstück werden. So verbrachte ich Ostern 2018 mit dem Buch von Klimperklein und besagtem Stoff. Kombiniert hatte ich das mit Lila Jersey – ok ich vermute, dass war Sommerjersey oder so.

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Da es absehbar war, dass mir der Schnitt von Klimperklein ein wenig knapp sein könnte, habe ich eben weiter zugeschnitten. Dann passte der Ausschnitt nicht mehr. Da habe ich getrickst. Aber wirklich wohl habe ich mich mit dem fertigen Shirt nicht gefühlt. Es saß unmöglich und war viel zu warm für ein Top. So hing es seit der Frühjahrräumaktion am Kleiderschrank und ich überlegte, was ich damit machen soll.

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Als ich nun letztens mal meine Kleidungsstücke für daheim sortierte, fiel mir u.a. ein Langarmshirt in die Hände, welches ich mal Second Hand irgendwo mitgenommen habe. Klar es ist LILA. Und ich steh total auf Polokragen. Aber ich hab es nicht wirklich gerne angezogen, weil es einfach ein wenig kurz war.

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Von dem Shirt wollte ich das Oberteil erhalten und auch die Ärmel sollten bleiben. Unten sollte es einmal länger werden und ich mag es unten gerne weiter. Also war war in Richtung A-Linie geplant. Also Umfang des Shirts gemessen. Erst wollte ich 6 trapezförmige Keile einsetzen, stellte dann aber fest, dafür reicht der Stoff des Sternenshirts nicht. Also habe ich aus dem Sternenshirt 2 Teile zugeschnitten und aus dem Flamingostoff ebenfalls 2 Teile. Diese habe ich alle zusammen genäht.

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Bei einem Ärmel habe ich die Naht aufgetrennt und mit Resten der Sternenstoffe Negativapplikationen gemacht. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren. Für das nächste Mal wäre es sicherlich sinnvoller, erst das Shirt zu probieren, damit die Sterne nicht sonst wo hängen.

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Auf der Brust waren Glitzersteinchen. Die machten das Shirt sehr altbacken und so habe ich auch hier noch eine Negativapplikation eingefügt.

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Nach dem die Applikationen an ihrem Platz waren, die Naht des Ärmels wieder zu war, habe ich meinen „Rock“ an das abgeschnittene Oberteil genäht. Unten hatte ich noch gar nichts begradigt und habe das Shirt erst mal angezogen. Die Länge passte und ich habe nun eher Freestyle unten umgeklappt und fest genäht und dann erst den überschüssigen Stoff weg geschnitten.

Heute war ich in Mainz und war Cafe trinken. Da ich somit eine Fotografin hatte, musste das Shirt bis heute fertig sein. Das habe ich geschafft. Leider regnete es total. Meine Begleitung meinte schon, ob wir bei dem Wetter wirklich Fotos machen wollen. Ja, ich brauch die heute, meinte ich nur. Nun ja, bis wir das Cafe verließen, hat sich auch der Regen verzogen. Schön war das Wetter immer noch nicht. Die Fotos finde ich allerdings gelungen.

Und damit reihe ich mich nun ein beim Freutag und beim Shietwetter Sew Along  und bei Upcycling-Love darf ich auch nicht fehlen.

Ach ja, ich bin total verliebt <3

Shietwetter Sew Along 2019 – Ich mache mit!

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Nachdem ich nun eine Woche krank im Bett verbracht habe, bzw. auf dem Sofa strickend und häkelnd, will ich mal wieder kreativer und aktiver werden. Schon lange warte ich auf einen Sew Along für den Herbst, damit ich mir endlich mal ein paar neue Oberteile nähe oder so. Da passt der Shietwetter Sew Along 2019 von Naehkaeschtle ja wunderbar rein.

Ich habe außerdem in den letzten Wochen festgestellt, dass ich zu wenig nähe, zu wenig Upcycling mache und zu wenig Sachen repariere. Passenderweise habe ich letztens das Fach mit den Oberteilen für zu Hause sortiert und ausgemistet. Da fiel mir auch ein lila Langarmshirt in die Finger, welches an sich noch super aussieht, aber irgendwie zu kurz ist. Klar sieht mich daheim niemand, aber es zieht so am Bauch, wenn ich was bauchfreies trage :-).

Bereits im Frühjahr hatte ich ein paar Sachen in lila aussortiert, die ich zu was Neuem umarbeiten wollte. Passt doch wunderbar, denn nun kann ich das bauchfreie Shirt ändern und dann ist es auch auf der Straße und vor Publikum wieder tragbar.

Heute entdeckte ich nun einen Herbst Sew Along, der wunderbar zu meinem Schweinehund passt und ihn hoffentlich animiert, mal mehr an die Nähmaschine zu gehen.

Vorgegeben ist:

ab 24.9.2019 “Ich mache mit!” – Ideensammlung
ab 01.10.2019 “Oben rum” – Shirts, Pullis, Cardigan, Jäckchen, …
ab 08.10.2019 “Unten rum” – Hosen, Schuhe, …
ab 15.10.2019 “Dabei und drumherum” – Accessoires, Mützen, Schal, Taschen, …
ab 22.10.2019 “Drüber” – Jacken, Mäntel, …

Oberteil ist klar. Und ich habe noch mehr Stoffe hier liegen, die ich zu Oberteilen verarbeiten wollte.

Unten rum? Eine Hose werde ich definitiv nicht nähen. Socken vielleicht. Wobei ich die ja aus Jersey mache und das so langsam zu kalt zum Tragen wird. Da ich aber im Winter immer zwei Paar Socken übereinander anziehe, würde das eventuell doch passen. Immerhin wären die Socken schön bunt und somit würden sie ein wenig Farbe in den tristen Herbst bringen.

Beim Dabei und Drumherum habe ich nun weniger Probleme, denn ich muss dringend an der Produktion von Handschuhen weiter machen. Was dann auch wieder zum Bingothema: Ufo beenden, passen würden. Ich habe nämlich vor Wochen ein Paar Handschuhe angefangen.

Drüber – tja, drüber. Das wird ein Problem. Ich bin mir ganz sicher, dass ich weder eine Jacke, noch einen Mantel nähen werde. Meine momentane Jacke hat allerdings kleinere Reparaturarbeiten von Nöten. Da es keine Vorgabe gibt, dass man was Neues machen soll, könnte mein Schweinehund mal die Jacke reparieren.

Ich befürchte zwar, ich werde nicht im Zeitplan liegen, aber das dürfte ja kein Problem sein. Wobei so ein wenig Druck von außen, den ich mir dann selber mache (ja sehr widersprüchlich) sicherlich gut für mich und meinen Schweinehund ist.

Das ist dann mal meine Bekundung einer Teilnahme und ein buntes Potpourri an Ideen.

Mich findet ihr dann diese Woche hier: Creadienstag, Shietwetter Sew Along

 

Reparatur eines Einkaufskorbs

Vor Kurzem trat eine Bekannte mit ihrem Einkaufskorb auf mich zu. Der Korb hat zwei Arten Henkel, einmal in kurz und einmal in lang und die kurzen Henkel waren dabei sich aufzulösen. Duuu, Alex, kannst du das reparieren?

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Der erste trockene Kommentar meinerseits war, dann nimm doch die langen Träger. Ja, aber ab und zu sind die kurzen Träger auch praktisch.

Ok – also zweite Idee, wir machen Lederbänder dran. Daheim haderte ich dann mit der Idee. Der Gedanke, da nun vier Nähte mit der Hand machen zu müssen, hat mich nicht gerade erheitert. Durch die Nähmaschine würde ich das nur schwer durch bekommen, dachte ich mir.

Aber ich wäre ja nicht Alex, wenn mir nicht noch andere Optionen einfallen würden. Irgendwann lächelte mich der blaue Stoff mit weißen Punkten an, den ich vorm Altkleidersack, aufgrund seiner Schlichtheit, gerettet habe. Der würde doch wunderbar zu dem Korb passen, dachte ich mir.

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Also habe ich die Besitzerin des Einkaufskorbs gefragt, ob ich auch blauen Stoff nehmen darf. Trockener Kommentar: Alex, du machst das schon! Das geht, ehrlich gesagt, runter wie Öl. Man drückt mir was in die Hand und lässt mich machen, weil man einschätzen kann, dass man was brauchbares zurück bekommt.

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Ich habe also einen Schlauch aus dem blauen Stoff genäht und gewendet. Die alten Henkel habe ich abgeschnitten. Dabei stellte sich heraus, dass bereits wunderbare Löcher im Korb waren, durch die ich meine Schläuche stecken konnte. Die Schläuche habe ich an den Enden vorher wieder aufgetrennt und habe so einen saubereren Abschluss hinbekommen, da ich nun nur die Ende zusammen nähen brauchte und die Wendeöffnung schließen brauchte. Die ich ausnahmsweise mit der Maschine verschlossen habe.

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Und als ich fertig war, stellte ich fest, dass ich nicht die beiden zugeschnittenen Henkel rein gefriemelt hatte, sondern einmal den Henkel und einmal den Rest des Schlauchs. Also habe ich einen Henkel wieder abgemacht.

Mir gefällt das Ergebnis sehr. Der blaue Stoff passt auch einfach prima zu dem Korb und lockert auch ein wenig auf. Die Besitzerin ist auch glücklich. Und auch wenn ich sonst kein Korbfan bin, der gefällt mir mittlerweile richtig gut!

Und mich findet ihr nun bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Upcycling-Love, Reparieren ist Nachhaltig, Froh und KreativSewLaLa,  Reparieren von 12 bis 12

Roter Drachenschwanz

Der Drachenschwanzvirus hat mich voll erwischt. Aus vielen roten Wollresten ist ein weiterer Drachenschwanz entstanden. Den dann hoffentlich auch eine obdachlose Frau tragen wird.

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Ich habe allerdings mal wieder die Zunahmen und Abnahmen variiert, wie sollte es anders sein.

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So bin ich wieder ein paar kleinere Reste los geworden.

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Und ich hatte dieses Mal auch nichts das Verlangen, noch Wolle nach zu kaufen.

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Der Drachenschwanz ging recht flott von der Nadel. Nur das Fäden vernähen dauerte. Wobei ich ja den Russian Join verwende und somit kaum lose Fäden hatte.

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Geplant ist irgendwann noch ein Drachenschwanz in Blautönen. Aber ich habe nun erst mal die Produktion von Weihnachtsgeschenken begonnen. Dazu vielleicht nächste Woche mehr.

Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Upcycling-Love, Froh und Kreativ, Auf den Nadeln, SewLala, Stricklust.

Grüner Drachenschwanz

Der Beitrag enthält nicht beauftragte und unbezahlte Werbung.

Mein zweiter Drachenschwanz ist endlich fertig. Den hatte ich ja eigentlich vor meinem ersten Drachenschwanz begonnen. Da kam halt mein Urlaub dazwischen und ich habe dann erst den lila Drachenschwanz beendet.

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Auch hier habe ich mit Zunahmen und Abnahme gespielt. Der Drachenschwanz ist allerdings auch breiter als mein erster Drachenschwanz. Somit zogen sich die letzten Reihen enorm.

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Auch wenn der grüne Drachenschwanz kürzer als der lila Drachenschwanz wirkt, sind beide fast gleich lang. Nur unterschiedlich breit.

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Verstrickt habe ich verschiedene Grüntöne. Und auch wenn es mir schwer fiel, habe ich keine Wolle zugekauft. Allerdings habe ich immer noch massig grüne Wolle. Aber ich bin auch ein paar kleinerer Reste los.

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Ich habe den fertigen Drachenschwanz natürlich in Kikos Strickcafe gezeigt. Eine der Mitstrickerinnen musste ihn dann unbedingt mal anprobieren, weil sie ihn sooo schön fand. Mehr Lob kann es doch nicht gehen oder?

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Passenderweise ist der Monatsmotto beim Handarbeitsbingo meiner Online-Handarbeitsgruppe Konstrastreich – ich finde, da passt mein Drachenschwanz wunderbar rein.

Und ab spätestens Januar wird eine obdachlose Frau in Wiesbaden diesen Drachenschwanz tragen dürfen.

Mich findet ihr die Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Froh und Kreativ, Auf den Nadeln, Stricklust, Liebste Maschen, SewLaLa, Upcycling-Love.