Socken für Obdachlose 5

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Ich bin weiterhin mit Stricken beschäftigt. Und ja ich schlafe auch irgendwann mal. Allerdings ist mein Fernsehkonsum enorm gestiegen.

In der Strickgruppe, die ich so sehr liebe, wurde nach einem neuen Kal (Knit Along) gefragt. Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon das Muster Jeck ins Auge gefasst und wir haben nun damit einen Kal gemacht.

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Ich habe wieder Reste verarbeitet. Dieses Mal zwei Garne in Grüntönen. Durch die Hebemaschen ergab sich ein sehr schöner Effekt.

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Das Muster ließ sich wirklich einfach und flott runter stricken. Außerdem hat es Spaß gemacht. So viel Spaß, dass ich auf Grundlage des Musters ein neues Muster erstellt habe. Aber davon erzähle ich nächste Woche.

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Die Bumerangferse klappt auch immer besser und ich habe endlich eine Variante für das Bündchen gefunden, welche mir gefällt. Die rechten Maschen stricke ich verschränkt ab, das ergibt ein eher plastisches Muster. Und den Rand mache ich nach einem Video einer Freundin -bzw. einer Abwandlung davon.

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Diese Woche findet man mich bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Upcycling-Juli, Auf den Nadeln, Stricklust, Froh und Kreativ.

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Socken für Obdachlose 3

Mich erreichte ein weiteres Paket mit einer Wollspende. Da musste ich umgehend Wolle aus dem Paket verarbeiten. Mittlerweile habe ich allerdings alle Wollspenden in eine Kiste gepackt. Teilweise schon sortiert, welche Wolle ich zusammen zu Socken verarbeite. Deshalb habe ich nun keinen Überblick mehr darüber, welche Wolle ich verstricke.

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Gestrickt habe ich eine Mischung aus dem Muster, welches ich für diese Socken verwendet hatte. Ich habe zwei Grüntöne verarbeitet, die sehr gut miteinander harmonieren.

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Ich habe natürlich wieder Toe Up gestrickt und eine Bumerangferse gestrickt. Wobei Spitze und Ferse in einer Farbe gestrickt sind und die Streifen der restlichen Socken sonst unterschiedlich breit sind.

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Die Socken sind ein wenig kürzer und die Fußlänge auch eher klein, damit die Wolle reichte. Und auch wenn es auf dem Foto anders wirkt, sie sind gleich lang.

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Einen herzlichen Dank an die Spenderin – ich werde nun eine Zeit lang beschäftigt sein :-)

Die Socken findet man diese Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Upcycling-Juli, Froh und Kreativ, Stricklust.

 

 

Socken für Obdachlose 2

Wie ich bereits letzte Woche erwähnte, stricke ich dieses Jahr Socken für Obdachlose. Aus den Resten der letzten Paar Socken und einer braunen Wolle, ist das nächste Paar Socken entstanden.

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Dieses Mal nur gestreift. Die Wolle wirkt in dem Fall genug. Ok ich wollte es mir für den ersten zweifarbigen Versuch nicht zu schwer machen, gebe ich zu.

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Und wie mittlerweile immer, von den Zehen her gestrickt mit einer Bumerangferse. Die ich nun endlich kann, ohne gleich an den Computer umziehen zu müssen.

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Damit reihe ich mich nun ein bei: Creadienstag, Upcycling-Juni, Auf den Nadeln, Froh und Kreativ, Stricklust.

Sommer Socken

Ich bin momentan wirklich auf dem Sockentrip. Allerdings nicht nur mit den Stricknadeln. Letztens musste auch ein paar alte Shirt geupcycelt werden und die wurden zu Socken.

Das hier war mal ein Top. Nicht mehr ganz mein Stil, als Socken aber durchaus sehr hübsch.

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Im Nachlass meiner Mutter war auch eine bunte Radlerhose. Ich habe sie nie getragen, aber irgendwie immer aufgehoben. Auch hier sind Socken draus geworden.

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Im Winter tragen ich daheim gerne Langarmshirts unter einem warmen Pullover. Am liebsten mit Rollkragen, damit auch der Hals warm bleibt. Die meisten dieser Shirts habe ich früher zum Arbeiten getragen.

Eine besonders große Auswahl hatte ich an Langarmshirts in Lila, verwundert das jemand? Eines habe ich nun mal teilweise zu Socken verarbeitet. Sogar das Halsbündchen habe ich für den Bund verwendet.

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Keine Ahnung wo das letzte Shirt her ist. Allerdings fiel es der letzten Aussortieraktion zum Opfer. Aufgrund der tollen Farbe schaffte es aber nur den Weg in meine Upcycling-Kiste. Zu sehen als halbherziges Tragebild – war ne spontane Idee, die so zu knipsen.

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Schnittmuster mal wieder Sockenliebe von Cherry Picking.

Und damit findet ihr mich diese Woche bei: Creadienstag, Upcycling-Juni und Kostenlose Schnittmuster.

Tulipa Top und die passenden Socken

Nach meinem Probeshirt beim Probenähen des Schnittes Tulipa von Crealie, war mir klar, ich muss einen tollen Stoff verwenden. Die Absicht war dieses Mal was ohne Arme, eben der Jahreszeit entsprechend. Außerdem brauchte ich ja für die Kreativ-Messe am letzten Wochenende in Wiesbaden was zum Anziehen :-).

Schlussendlich wurde es ein grüner Jerseystoff mit Totenköpfen. Den habe ich letztes Jahr auf dem Stoffmarkt gekauft. An sich hatte ich beim Kauf was anderes im Kopf. Aber das Shirt ist soo viel toller als das was der Stoff sonst hätte werden sollen.

Ich habe die Armausschnitte einfach umgeklappt und festgenäht. Das Schnittmuster für das Halsbündchen fiel leider meinem Aufräumwahn zum Opfer. Ich dachte mir dann aber, ich kann das ja auch so zu schneiden. Ich habe halt die Weite mal 0,8 gerechnet und das aufgerundet. Allerdings habe ich das Bündchen dann wohl nicht stark genug gedehnt beim Annähen, denn es liegt nicht wirklich an. Allerdings habe ich auch den Halsausschnitt weiter zugeschnitten.

Ich habe den Schnitt außerdem um 5 cm verlängert. Ich mag es generell gerne länger. Ich habe wieder die Schnittvariante mit Passe gewählt, die mir weiterhin sehr gut gefällt.

Passend zu dem Shirt habe ich mir Socken genäht. Nach dem Freebook von Cherry Picking. Die lassen sich eindeutig alleine auch besser knipsen als ich selbst mit Shirt.

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Die Kreativ Messe war nun ja nicht so sehr berauschend. Obwohl ich an sich Stoff kaufen wollte und Sockenwolle von Tausendschön, kam ich mit 2 Stück Stoff und 2 Knäuel Wolle nach Hause. Die Wolle war die gewünschte Menge, aber Stoff hätte es mehr sein können. Aber irgendwie hat mich nichts vom Hocker gehauen oder war mir zu teuer. Ich gebe der Messe mal einen Beginnerbonus und werde mir das im nächsten Jahr noch mal ansehen. Ich hoffe, bis dahin wird sich da mehr präsentieren!

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Und zum Abschluss noch ein Einzelfoto meiner Socken, die ja auf dem anderen Bild von meinen Schuhen fast bedeckt sind.

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Eindrücke von der Messe habe ich keine fotografiert. Dafür aber das neue Rhein-Main-Kongresszenter – ich glaube für mich wird das Ding immer Rhein-Main-Halle heißen. Und von der neu gebauten Halle habe ich irgendwie auch mehr erwartet?

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Damit reihe ich mich diese Woche ein bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Upcycling-Mai, Kostenlose Schnittmuster

 

Shirt Tulipa

Moni von Crealie hat zum Probenähen ihres neuen Schnittes Tulipa aufgerufen. Voller Ehre erhielt ich die Nachricht, dass ich mitnähen darf.

Der Schnitt ist eigentlich für Sommersweat und dünnen Sweat ausgelegt. Mit Sweatshirtstoffen habe ich ehrlich gesagt noch nie gearbeitet. Ich habe zwar den örtlichen Stoffladen aufgesucht, aber mir gefiel natürlich nichts.

Deshalb entschied ich meine erste Tulipa aus Jersey zu nähen. Mir gefiel die Variante mit der Raffung am Rücken am Besten und so wählte ich den Schnitt aus. Ausgedruckt war das fix. Zu fix. Denn typisch Alex habe ich gleich mehrere Varianten des Shirts ausgedruckt und mein Drucker schmeißt mir Ausdrucke immer quer ins Schlafzimmer. Ich habe eine halbe Ewigkeit gebraucht, um alles zu sortieren und zuzuordnen.

Im Schnitt zusammenkleben bin ich auch noch nicht wirklich geübt. Aber ich habe es hinbekommen und war schon mal ganz stolz.

Dann zog ich meine gutgehütete wunderschöne Jerseybettwäsche aus meiner Upcyclingkiste. Bei mir geht ja scheinbar nix ohne Upcycling*g*. Aber die bot sich wirklich an.

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Genäht war das Shirt recht fix. Mit der Anleitung kam ich gut zurecht. Probleme machte mir das Bündchen am Ausschnitt. Mittlerweile weiß ich auch warum. Ich hab die Seiten nicht richtig abgeschnitten. Aber aus Fehlern lernt man ja.

Vor allem die Rückenpasse hat es mir angetan. Und die fällt mir Jersey wirklich toll.

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Die Ärmel habe ich bewusst so lang gelassen, weil ich das einfach mag. Auch wenn es auf den Fotos ein wenig eigenartig aussieht.

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Obwohl der Schnitt für 1,75 m ausgelegt ist und ich nur 1,65 m groß bin, empfinde ich das Shirt für mich persönlich ein wenig kurz. Ich mag es einfach länger. Aber es dürfte kein Problem sein, dass nächste Modell einfach länger zuzuschneiden.

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Alles in allem ein gelungener Schnitt, der auch von mir mit wenig bis mittlerer Erfahrung gut zu nähen war. Für das Zusammenkleben des Schnittmuster sollte man konzentrierter sein, als ich es war.

Bei weiteren Modellen werde ich den Ausschnitt vergrößern. Mir ist der einfach zu eng. Bzw. das Shirt zu hochgeschlossen. An Sommersweat und Konsorten werde ich mich vorerst nicht wagen, da das Shirt mir dann wahrscheinlich zu eng sein wird. Mit dem Jersey passt es so ganz gut. Außerdem gefällt mir der weiche Fall der Rückenpasse.

Beim letzten für mich genähtem Teil, welches ich noch nicht gezeigt habe, denke ich beim Ansehen der Fotos an Deutsche Panzer rollen wieder. Sprich, ich fühle mich wahnsinnig fett darin. Bei der Tulipa finde ich es irgendwie schmeichelnd und ich wirke darauf nicht ganz so fett. Danke Moni :-)

Damit verlinke ich mich nun beim RUMS und dem Upcycling-Mai.

 

Die ganz besondere Jeanskiste

Ende letzten Jahres haben ein paar Frauen und ich beschlossen, dass wir eine gemeinsame Freundin überraschen wollen. Geplant war ein Tuch, welches ihr so gut gefallen hat, ein Wenn Buch und die persönliche Überreichung von ein paar Damen aus der Gruppe.

Da die Beschenkte meine Jeanskiste im Dezember bereits so sehr bewundert hatte, habe ich auch für sie eine Jeanskiste gewerkelt. jeanskistegudrun3

Dieses Mal habe ich auf einer der kurzen Seiten Jeanstaschen befestigt. Die Idee gefiel mir sehr gut. An der Umsetzung sollte ich demnächst noch mal üben.

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Die andere kurze Seite habe ich mit kleinen Stückchen Jeans wild beklebt. Damit es enfach mal ein anderes Design gibt.

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Die Beschenkte hat sich über alle Geschenke sehr gefreut. Sie erzählte mir, dass die Schenkerin mit der Kiste rein kam und darüber ein Mantel war. Wäre der Mantel nicht gewesen, hätte sie sofort die Kiste als mein Werk erkannt. Das geht runter wie Öl.

Diese Woche besuche ich folgende Linkpartys: Creadienstag und Upycling-März.

Minecraft Socken

Wie ich bereits berichtet, hat mich das Sockenfieber erwischt. Ich habe meinen Wollvorrat hervor geholt und gesichtet. Als erstes habe ich alle blaue Wollreste zu einem Knäuel verknüpft. Ich empfehle den Russian Join – eine wundervolle Technik.

Dann habe ich ein Muster gesucht, welches einfach ist, aber toll aussieht. Mich ereilte dabei die Erkenntnis, dass ich rechte und linke Maschen kann und alles andere so halbwegs böhmische Dörfer sind.

Ich entschied mich für das Muster Minecraft. Einfach zu stricken und sieht toll aus. Die Socken habe ich bewusst nicht so lang im Schaft gemacht, denn das sollen Couchsocken werden.

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Die Socken passen an meine Füße, die Schuhe in den Größen 39 – 42 tragen. Auf den Bildern sehen sie wie Kindersocken aus.

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Wie man auf den Bildern ahnen kann, gabs in Wiesbaden heute strahlenden Sonnenschein, aber es ist eisig kalt. Trotzdem habe ich mal Fotos im Freien gemacht.

Damit findet ihr mich die Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Upcycling-Februar,  Liebste Maschen, Gehäkelt und Gestricktes, Froh und Kreativ, Auf den Nadeln,

T-Shirts ein neues Leben geben

Vor Kurzem habe ich mal einen Teil meiner Stoffvorräte ausgemistet. Dabei fiel mir ein T-Shirt in die Hand. Eines der letzten Geschenke meiner Mutter. Das T-Shirt ist mir mittlerweile zu klein. Es ist verwaschen, der Aufdruck hat sich schon lange zum größten Teil gelöst und so sah es einfach nicht mehr schön aus. Aber irgendwie hänge ich eben an dem T-Shirt.

Irgendwann stieß ich im Internet, keine Ahnung mehr wo genau, auf eine Anleitung, wie man aus T-Shirts Taschen machen kann. Einfach unten den Bund in Streifen schneiden und diese verknoten. Oben den Halsausschnitt und die Arme abschneiden. Da T-Shirts nicht ausfransen können, braucht man sonst nichts mehr machen.

Leider sieht man auf dem Bild nicht wirklich, wie verwaschen das T-Shirt ist.

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Im besagtem Fundus fand sich ein weiteres T-Shirt. Ich fand den Druck total schön. Den Hirsch (leider kein Elch) im bunten Blätterwald. Material 100 Prozent Polyester. Zu klein wäre es mir auch gewesen. Aber mal ehrlich, wer zieht so ein Chemieshirt an? Deshalb musste es irgendwann mal mit, damit ich was Neues daraus mache.

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Folgende Linkpartys werde ich nun besuchen: creadienstag, Upcycling-Februar, Taschen und Täschchen und da es ein Herzensprojekt war bei Herzensangelegenheiten.

Täschlein für Kaugummis

Ich muss, immer wenn ich außer Haus bin, Kaugummi dabei haben. Wenn ich mal keinen einstecken habe, werde ich ganz unruhig.

Ich habe meinen Kaugummivorrat immer in der linken vorderen Tasche meiner Hose. Je nach Sorte fliegen die Kaugummis allerdings einzeln in der Hosentasche rum. Was irgendwie ärgerlich ist. Eine Zeit lang habe ich dann meine Kaugummis in ein kleines Metalldöschen gemacht. Was aber auf Dauer keine so tolle Idee war, weil es ständig beim Gehen komisch in meiner Tasche klimperte.

Ich dachte mir so, in der Art meiner Chipstäschchen, nur größer, wäre doch passend. Irgendwann kam mir dann die Idee, ich könnte Bratschlauch mit einarbeiten, dann ist das Täschchen waschbar und der Stoff trotzdem geschützt.

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Dann fiel mir die Two Colours Aktion ins Auge. Gelb gehört nun so gar nicht in meine Farbwelt. Und bei der Kombination von Schwarz und Gelb denke ich irgendwie immer an Biene Maja. Aber irgendwie hatte ich noch eine Tischdecke aus einem Ikeastoff hier rum liegen, bei der mir das Muster gefallen hatte. Da ist die Farbkombination Schwarz und Gelb auch vertreten.

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Gefüttert habe ich die Tasche mit einem Rest eines Herrenhemdes und einem Stück Bratschlauch. Ich habe noch einen Aufhänger aus einem Lederrest mit eingenäht. So kann ich mein Kaugummitäschchen am Schlüsselbund mitnehmen, wenn ich mal keine Hosentaschen zur Verfügung habe. Geschlossen wird das Täschlein mit einem schwarzen Kam Snap.

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Und damit reihe ich mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Upcycling-Januar, Taschen und Täschchen, Alt trifft Neu