Kreative Ziele 2017 – Monatsrückblick Januar

Irgendwie habe ich Listen für mich entdeckt. Listen mit Zielen, die ich abhaken kann. Und ich habe für 2017 beschlossen, eine nette Liste mit kreativen Zielen abzuarbeiten.

24 x creadienstag – ich möchte gerne mindestens 24 x am creadienstag teilnehmen (5/24)

5x geschafft

24 x Upcycling – ich möchte mindestens 24 Upcycling-Projekte zeigen (5/24)

5x geschafft

12 x Backen – ich möchte dieses Jahr mal wieder mehr backen (1/12)

1x geschafft

12 x Zwischenziele – die Zwischenziele werde ich einmal monatlich zusammen fassen (1/12)

1x geschafft

6 x was anderes machen als Nähen – ich möchte auch mal andere Projekte als Nähen machen

6  x neues versuchen – ich habe so viele Ideen, die ich irgendwie mal umsetzen will. Bzw. habe ich auch noch Schnittmuster hier liegen, die ich unbedingt mal versuchen möchte. (2/6)

2x geschafft

6 x Taschen Sew Along – ich habe bei greenfietsen den Taschen Sew Along 2017 entdeckt. Ich bin zwar kein Taschentyp, nähe sie aber trotzdem gerne. Deshalb möchte ich mindestens 6 x am Taschen Sew Along teilnehmen. (1/6)

1x geschafft

5 x  MeMadeMittwoch – ich will mehr für mich nähen. Als Anreiz möchte ich mindestens 5 x am MMM teilnehmen.

5 x RUMS – auch hier das Ziel mehr für mich zu machen. (1/6)

1x geschafft

Ein Jahr – 100 Ziele. Manches wird sich sicherlich überschneiden. Denn ich neige ja dazu vieles als Upcycling zu machen. Aber wir werden sehen.

Also 16 Ziele erreicht – kein schlechter Schnitt oder?

Dem aufmerksamen Leser dürfte nicht entgangen sein, dass ich mein Backwerk nicht vorgestellt habe. Was ich nun aber erledigen möchte.

Ich auf das Rezept für einen Joghurtkuchen bei Backen mit Leidenschaft gestoßen. Sehr passend war, dass ich reichlich Joghurt im Haus habe. Auch wenn ich einfach irgendeinen Naturjoghurt genommen habe, der die erforderliche Fettstufe eher nicht hatte. Was Chocolatechunks sind, weiß ich nicht wirklich. Aber es lebten noch Schokoladenweihnachtsmänner bei mir, die ich einfach klein gemacht habe und meinem Kuchen zugefügt habe.  Ok das waren mehr als die 100 Gramm und ich habe meine Schokoladenstückchen auch gleich alle in den Teig gerührt.

Ich brauche ja meistens Kuchen, den ich gut transportieren kann. Den Joghurtkuchen habe ich fleißig verteilt. Da kam die Stollendose, die ich unbedingt haben musste, auch wenn ich an sich nie Stollen backe, gerade recht. Ich glaube, ab sofort gibt es mehr Kastenkuchen.

joghurtkuchen2

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Der Kuchen war megalecker und saftig. Selbst das Lob der Herren, die erst ablehnten, weil sie ja keinen Kuchen essen, kam gut bei mir an.

Ich melde mich damit nun beim creadienstag – letzte Woche habe ich dort tatsächlich das Buch über das Buchbinden gewonnen und freue mich riesig. Vielen lieben Dank 🙂

Bei der Rezeptelinkparty schaue ich auch noch vorbei, wenn ich meinen Kuchen schon nicht als Upcycling-Projekt verkaufe.

 

Kalender 2017

Ich gestehe, ich bin hoffnungslos altmodisch. Ich brauche einen Papierkalender zum Mitnehmen. Da lege ich großen Wert drauf. Mittlerweile kaufe ich die in einem Billigladen und nähe mir halt eine schöne Hülle selbst. Für 2016 war das Exemplar auch ohne Hülle ansehnlich, deshalb gab es 2016 keine selbst genähte Hülle.

In diesem Jahr fiel meine Wahl auf einen größeren Taschenkalender. Irgendwie habe ich 2016 unter Platzmangel gelitten.

Der Stoff war relativ schnell ausgewählt. Den Stoff mit den Blumen habe ich vor Jahren auf der Kreativ-Messe gekauft. Ok könnte auch schon länger als 10 Jahre her sein. Als Kontraststoff wählte ich einen Sternenstoff. Ich stehe ja auf Sterne und Türkis ist meine zweite Lieblingsfarbe.

Da bei mir ja nichts ohne Upcycling geht, wurde die Hülle innen mit einem Rest Karostoff gefüttert. Geschlossen wird der Kalender mit einem Hutgummi. Ebenfalls aus meiner Restekiste. Der Gummi sitzt noch ein wenig straff, deshalb bilden sich auf der Vorderseite Falten. Wie ich mich kenne, wird mein Kalender bis zum Jahresende aber immer dicker werden.

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Ich bin jetzt schon ganz verliebt in meinen tollen Kalender!

Ich reihe mich damit beim heutigen RUMS ein und auch zum Upcycling-Januar melde ich mich.

Jeansrettung

Ein Bekannter fragte mich, ob ich eine Jeans reparieren könnte. Man(n) erzählte mir was kryptisches ala der Bund ist ab. Ich konnte mir das nicht wirklich vorstellen und sagte einfach mal zu.

So sah die Jeans vorher aus:

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Der Keil hinten wurde nicht von mir eingesetzt. Die Arbeit ist auch nicht besonders toll ausgeführt. War an sich nur logisch, dass der Bund irgendwann abgeht.

Ich steckte den Bund wieder auf die Jeans und nähte dann los. Wobei die Gürtelschlaufen schon hinderlich waren. Aber ich habe halt einmal von vorne genäht (also vom Reißverschluss her) und habe dann die Jeans gewendet und vom Gesäßteil her genäht. So erwischte ich wirklich jedes Stück. Die Nähte alle mehrfach versiegelt. Ich vermute mal, eher wird die die Jeans auseinander fallen, bevor sich der Bund an der Stelle noch mal löst.

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An den Kanten zum eingesetzten Keil habe ich die Nähte noch mal mit einem Zickzackstich extra gesichert. Auch hier bin ich gleich mehrfach drüber. Denn ich befürchte, als nächstes würde sich der Keil aus der Hose lösen.

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Somit habe ich mal wieder eine Jeans vor der Altkleidersammlung gerettet. Wobei man mir besser keine Jeans zur Reparatur in die Hände drückt. Hier liegt noch eine Jeans meines Vaters, an der ich eine Hosentasche erneuern soll. Die hätte ich nun schon mehrfach beinahe klein geschnitten.

Bisher nutzte ich Picmonkey zum Bearbeiten meiner Bilder. Auch wenn die Seite englisch ist, kam ich damit mittlerweile recht gut zurecht. Nun wollen die aber eine kostenpflichtige Mitgliedschaft, die ich eigentlich nicht haben möchte. Kann mir jemand eine Seite oder ein Programm empfehlen, mit der/dem man gut und einfach Bilder bearbeiten kann? Möglichst Deutsch und kostenlos.

Mit der Hose bin ich nun eindeutig ein Fall für FixIt. Aber auch den creadienstag werde ich beehren. Und auch wenn ich nichts neues gemacht habe, sondern etwas gerettet habe, bin ich damit doch sicherlich beim Upcycling-Januar richtig oder nicht?

 

Vom Nähfrust zum Einkaufsbeutel

Ich habe am letzten Wochenende tatsächlich ein wenig Ordnung in mein Wohn-Hobby-Zimmer gebracht. Entsorgt habe ich auch einiges. Vor allem Stoffabfälle. Leider werde ich auch ein neues Nähkästchen brauchen. Ich bin im größten Aufräumwahn gestolpert und prompt auf meinem Nähkästchen gelandet. Zum Glück nur das aus Plastik. Das hat nun ein großes Loch und wird wohl demnächst durch irgendwas anderes ersetzt. Ich tendiere aber eher zu einer Mini.Kommode.

Beim Aufräumen fielen mir auch noch massig halbfertige Stofftaschen in die Finger. Einen habe ich nun fertig gestellt. Die Henkel sind bei diesem Beutel kürzer, als man sie von mir gewohnt ist. Irgendwie reichte da die Bettwäsche wohl nicht mehr. Vielleicht nähe ich mir bei Gelegenheit noch einen längeren Henkel an.

Gefertigt wurde mein Beutel mal wieder aus Bettwäsche. Ich liebe Bettwäsche zum Nähen. Ok die passt nun auch farblich zu meinem Lilatick.

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Mich findet man diese Woche bei:

creadienstag

Upcycling-Januar

Taschen und Täschchen

Taschen Sew Along Monat Januar

Wenn aus Nählust Nähfrust wird – oder willkommen in Chaoshausen

Bereits als ich den letzten Post geschrieben habe, wusste ich, ich will Babysachen nähen. Statt den bekannten Trotzköpfen sollten nun auch Hosen folgen. Dabei stieß ich auf die Hose Broekje.

Also ausgedruckt, geklebt und dann mittels Kopierpapier den Schnitt in verschiedenen Größen auf Zeitungspapier übertragen. Und noch mal ausgeschnitten. Selbiges machte ich noch für zwei Babyshirts.

Dann sollte die Stoffsuche los gehen. Vor Weihnachten habe ich mein kleines Wohnzimmer, in dem ich Nähe, Esse, Fernsehe, Bastle und so weiter perfekt aufgeräumt. Ok für meine Verhältnisse perfekt. Die Stoffsuche klappte dann auch halbwegs.

Zwischenzeitlich habe ich aber bereits angefangen anderes Werkzeug zu suchen. Ich habe eindeutig zu gut aufgeräumt. Aber egal, weiter geht es mit den Babysachen. Stoffe zugeschnitten und gesteckt. Zwischenzeitlich teilte mir dann meine Kollegin noch mit, dass ich ja nichts aus Nicky nähen soll. Tolle Sachen, denn Nicky hatte ich bereits zugeschnitten. Wie gut, dass ich noch jemand mit baldigem Babynachwuchs kenne.

Gestern beschloss ich dann, dass ich einen schnellen Erfolg brauche. Deshalb machte ich mich zuerst an eine Babyhose. Ich habe es irgendwann aufgegeben und habe beschlossen, ich kann die letzten Nähte auch am Dienstag noch machen. Und dann die tolle Babyhose im Freien fotografieren.

Als ich heute Morgen aufgestanden bin und einen Blick aus meinem Schlafzimmerfenster warf, sah es in etwa so aus. Das Foto ist ein paar Stunden später entstanden. Als ich aufstand, waren die Äste noch dick mit der weißen Pracht belegt.

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Somit schied die Idee, ich knipse im Freien, aus. Ich widmete mich erst meinem Haushalt, um dann in aller Ruhe die Hose fertig zu nähen. Ich war ganz stolz, dass ich im Dezember Nähgarn bei Aldi gekauft hatte. Das sah sooo toll aus. Ansich lasse ich ja mittlerweile die Finger von günstigen Nähgarnen. Aber nun ja….

Ich hatte schon Probleme den Faden einzufädeln. Aber ok, baue ich die Nadel eben aus, fädle ein, baue sie wieder ein. Das habe ich xmal gemacht. Komischerweise sprang mir nämlich ständig der Faden raus. Außerdem hakte die Maschine wie blöd. Das ging so lange gut, bis es einen Knall gab und die Nadel abbrach. Also neue Nadel, neu Einfädeln und so weiter. Und der Faden sprang mir immer nach 2-3 Stichen raus.

Ok, ich sollte wohl doch Markengarn nehmen. So fing ich an mein Nähgarn zu suchen. Im letzten Herbst zog hier eine wunderschöne Kiste ein, in der ich meine Nähgarne sortiert hatte. Die Kiste ist leider absolut nirgends zu finden. Ich habe schlussendlich das tolle Garngeschäft hier in der Nähe besucht.

Mit dem neuen Nähgarn klappte die Näherei viel besser. Ok auch hier brach mir eine weitere Nadel ab. Ich überlege noch, ob meine Maschine doch einen Knall weg hat oder ich die Nadelsorte wechseln sollte.

Fakt ist, die Hose ist endlich fertig. Ich überlege noch, ob die wirklich so aussehen muss? Ganz stolz bin ich allerdings über meine Idee, mit einem Stoffmalstift die Größe rein zu schreiben!

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Und damit nicht nur Schlafzimmerfotos zu sehen sind – so sah es hinten raus aus:

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Mein besonderer Gruß geht heute an Nibi, die uns gestern noch ihre Pracht schicken wollte – wir haben nun selber Schnee!

Ich habe also definitiv mein erstes neues Werk dieses Jahr versucht. Ganz zufrieden bin ich mit mir noch nicht. Weiß jemand von euch, ob ich die Hose oben am Bund nicht einfach länger zuschneiden kann, dann einen Saum nähen und einen Gummi einziehen kann?

Ansonsten bin ich diese Woche beim creadienstag, sew-mini,Nähfroschs Linkparty, Kiddikram, Made4Boys zu finden.

Nächstes Wochenende werde ich definitiv dazu nutzen, mein Wohnzimmer mal besser zu sortieren und ich habe mir vorgenommen, mindestens 20 Sachen zu entsorgen.

Willkommen 2017 – Jahr der kreativen Ziele

Irgendwie habe ich Listen für mich entdeckt. Listen mit Zielen, die ich abhaken kann. Und ich habe für 2017 beschlossen, eine nette Liste mit kreativen Zielen abzuarbeiten.

24 x creadienstag – ich möchte gerne mindestens 24 x am creadienstag teilnehmen

24 x Upcycling – ich möchte mindestens 24 Upcycling-Projekte zeigen

12 x Backen – ich möchte dieses Jahr mal wieder mehr backen

12 x Zwischenziele – die Zwischenziele werde ich einmal monatlich zusammen fassen

6 x was anderes machen als Nähen – ich möchte auch mal andere Projekte als Nähen machen

6  x neues versuchen – ich habe so viele Ideen, die ich irgendwie mal umsetzen will. Bzw. habe ich auch noch Schnittmuster hier liegen, die ich unbedingt mal versuchen möchte.

6 x Taschen Sew Along – ich habe bei greenfietsen den Taschen Sew Along 2017 entdeckt. Ich bin zwar kein Taschentyp, nähe sie aber trotzdem gerne. Deshalb möchte ich mindestens 6 x am Taschen Sew Along teilnehmen.

5 x  MeMadeMittwoch – ich will mehr für mich nähen. Als Anreiz möchte ich mindestens 5 x am MMM teilnehmen.

5 x RUMS – auch hier das Ziel mehr für mich zu machen.

Ein Jahr – 100 Ziele. Manches wird sich sicherlich überschneiden. Denn ich neige ja dazu vieles als Upcycling zu machen. Aber wir werden sehen.

Aus dem letzten Jahr habe ich noch ein Upcycling-Projekt zu zeigen. Ich habe eine Zeit lang Dessertgläschen gesammelt. Ich finde die einfach viel zu schade zum Entsorgen. Nun brauche ich aber auch Platz. An sich wollte ich mich im Rahmen des Ausmistens von den Gläschen trennen. Dann fiel mir ein, dass ich auch massig Kerzen habe, die ebenfalls so gut wie keine Verwendung bei mir finden. Ich habe die Kerzen klein gemacht und Schichtweise in die Gläschen gefüllt.

Für dieses Jahr werde ich weiter Gläschen sammeln und Kerzen. Und Konservendosen, um das Wachs zu schmelzen, ebenfalls. Die waren nämlich DAS Problem an der Aktion. Ich entschied mich recht spät die Kerzen als Weihnachtsgeschenke zu machen und lag jedem in den Ohren, ich brauche leere Konservendosen. Die meisten verwenden kaum/keine Konservendosen – ich verwende sehr selten was aus Konservendosen und kannte das Problem also oder die Dosen wurden gerade vorher mit dem Gelben Müll abgeholt.

Dieses Jahr wird das Ganze auch keine solche Sauerei wie letztes Jahr. Ich durfte danach meinen Herd föhnen. Nun weiß ich aber, wie man sich geschickter anstellt. Außerdem habe ich eine Anleitung gefunden, wie man in leere Toilettenpapierrollen Kerzen gießt.

Leider habe ich vergessen meine Kerzen zu fotografieren, bevor ich sie verschenkt habe. Ganze zwei befinden sich noch in meinem Besitz.

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Auch wenn die Kerzen noch von letztem Jahr sind, zeige ich mich damit nun beim creadienstag und beim Upcycling-Januar.