SuDoKu Kalender Deluxe

Mein Vater liebt SuDoKus. Nachdem er vor ein paar Jahren auch ein SuDoKu to go bekommen hatte, habe ich dieses Jahr noch ein wenig zugelegt und habe einen Kalender mit täglichen SuDoKus und Zitaten gebastelt.

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Verwendet habe ich einen Taschenkalender in DIN A 5. Die SuDoKus habe ich aus einem Buch ausgeschnitten, welches ich aus einem öffentlichen Bücherschrank hatte. Wirklich ansehnlich war das nämlich nicht mehr und ein paar SuDoKus waren auch schon ausgefüllt.

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Aus dem Internet habe ich diverse Zitate und Lebensweisheiten gesucht. Zum Schluss müsste ich um die 35 Seiten mit jeweils 14-18 Zitaten gehabt haben. Die habe ich auch noch unterschiedlich formatiert. Also bunt, verschiedene Schriften und ich habe mit den Schriftgrößen variiert. Die habe ich dann ebenfalls ausgeschnitten.

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Dann habe ich alles eingeklebt. Für jeden Tag ein Zitat und ein SuDoKu. Was ich nicht bedacht hatte, das Buch wird dadurch enorm dick. Zum Glück hatte ich auch noch eine SuDoKu Zeitschrift in einem Ein-Euro-Laden mitgenommen, da waren die Seiten dünner, als in dem SuDoKu Buch.

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Schlussendlich war ich froh, als ich nach mehreren mehrstündigen Klebesessions endlich das Buch fertig hatte. Den Zeitaufwand habe ich nämlich auch überschätzt.

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Wenn ich so was noch mal machen würde, dann würde ich eher dazu tendieren, alles in einem Ringbuch oder Ordner abzuheften. Und ich würde eindeutig mehr Zeit einplanen.

Damit reihe ich mich bei folgenden Linkpartys ein: Creadienstag, Upcycling-November, Froh und Kreativ.

 

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Handyladetäschchen mit Jeans

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Ich steige so langsam in die Produktion von Weihnachtsgeschenken ein. Dieses Jahr soll es unter anderem Handyladetäschchen geben. Irgendwie bin ich bald die Einzige, die kein Smartphone hat. Und meine Steckdosen sind alle in Bodennähe. Somit habe ich selbst keinen Bedarf.

Mein abgewandeltes Schnittmuster habe ich mittlerweile modifiziert. Und ich habe einen Nähschritt verändert. Somit ist so ein Handyladetäschchen auch schneller genäht.

Es sei denn, man kämpft recht verzweifelt mit der Vlieseline vom Stoffmarkt. Ich habe mehrere Runden fluchen hinter mir und mein neues Bügeleisen habe ich auch schon abgekratzt.

So landete ich letzte Woche bei Karstadt. Nun habe ich die perfekte Vlieseline. Bei den Massen, die ich brauchen werde, wird das ein teurer Spaß werden. Und Online zahle ich leider nicht viel weniger und habe dann noch die Versandkosten. Ach ja, wir reden hier von Vlieseline H 250.

In dieser Produktionsrunde ist das nicht das erste Ladetäschchen. Allerdings mein erstes, bei dem ich Jeans verarbeitet habe. Ok es sieht aus wie Jeans und war im Sommer eine gern getragene, dünne Jeanshose. Die kam schon gebraucht zu mir, war zwischen den Beinen schon dünn und gab dann auch dort irgendwann den Geist auf.

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Kombiniert habe ich mit einem türkisen Stoff mit Paisleymuster. Den Stoff habe ich auch irgendwie Second Hand mit genommen.

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Geschlossen habe ich das Handyladetäschchen mit einem Kam Snap. Ich habe bei meinen anderen am Sonntag eine Ewigkeit damit zugebracht, passende Knöpfe aus meiner Knopfsammlung, die wirklich riesig ist, zu suchen und anzunähen. Allerdings hätten da Kam Snaps auch nicht wirklich gepasst.

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Diese Woche bin damit bei folgenden Linkpartys zu finden: Creadienstag, Upcycling-November, Froh und Kreativ

 

 

Türkiser Traum im herbstlichen bunt

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Ich hab nun ja schon mehrfach (Wie ich meinem Schweinehund den Kampf gegen das November-Wetter ansage, November-Wetter Sew-Along Der Zuschnitt und Kreativ Messe ohne neues Shirt) von meinem Plan berichtet, mir auch mal Herbst- und/oder Wintergarderobe zu nähen.

Nun schritt ich zur Tat. Der Stoff war schnell gefunden, ein Schnitt lag auch bereit und ich schnitt mal frisch, fromm, fröhlich, frei zu. Nun ja, die Stoffmenge war ein wenig knapp, so habe ich halt noch ein wenig gebastelt.

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Beim Nähen bemerkte ich irgendwann, an sich schon auf der Zielgeraden, dass das Shirt „komisch“ sitzen wird. Ich vermute mal stark, da spielen knappe Arme und mein Einsatz in Rückenteil eine Rolle.

Da ich aber nun mal an einem Sew Along teilgenommen habe, landete das Teil nicht in der Kiste, auf der steht: Mache ich irgendwann mal fertig oder auch nicht. Ich habe mein Shirt brav fertig genäht. Und auch bereits getragen.

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Ich berichtete ja schon, dass ich den Lagenlook bevorzuge. Also eher mal langärmliges Shirt und Strickjacke trage, statt einem Pullover. Mein erster Gedanke war, als ich die türkise Jacke zu dem Shirt anziehen wollte: Mist, das passt nicht. Beim zweiten hinsehen gefiel mir die Kombi dann aber doch.

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Ich trug das Shirt dann auch sehr bewusst, als ich jemand zum Knipsen dabei hatte. Eigentlich habe ich an dem Tag noch eine wärmere Jacke drüber getragen. Allerdings war es erstaunlich warm. Auch wenn die Umgebung doch sehr herbstlich wirkt.

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Ich habe dieses Mal auf die: Da ist das Vögelchen Geste verzichtet. Wobei – ich vermute eher, die sind dieses Mal nicht geknipst worden. Mein Glück!

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Zum Herumhampeln, drehen und wenden, reichte es trotzdem.

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Und von hinten mussten natürlich auch Fotos gemacht werden.

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Und hier noch ein Bild von meiner Bastlerei an der Passe. Da habe ich ein Stück eingefügt, weil der Stoff nicht reichte.

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Als ich die Bilder gesehen habe, habe ich mich endgültig mit dem Traum in Türkis ausgesöhnt. Es sitzt nicht huntderprozent perfekt, aber ich finde, es steht mir. Als Kurzarmshirt sieht das Shirt Tulipa an mir aber trotzdem besser aus.

Das Finale des November Wetter Sew Along ist zwar erst nächste Woche, aber ich bin halt definitiv schon fertig. Eventuell übermannt es mich noch und ich mache noch eine Applikation auf das Shirt. Aber ein weiteres werde ich vorerst nicht nähen. Dafür fehlt mir die Ruhe und Geduld.

Außerdem muss ich mich nun erst mal dringend um Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke kümmern. Vorhin hatte ich schon ein heißes Date mit einem Altkleidersack – man kann also gespannt sein.

Mich findet ihr diese Woche bei Kuestensocke und SewLaLa.

Kreativ Messe ohne neues Shirt

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Schon länger wusste ich, dass ich 2. November zur Kreativ Messe nach Frankfurt wollte. Da passte ja auch der Sew Along von Küstensocke wunderbar dazu. Denn was selbst gemachtes trägt man doch gerne zu einer kreative Messe oder nicht?

Der Zuschnitt war relativ schnelle erledigt. Die ersten Teile auch relativ fix zusammen genäht. Und dann stockte es. Da ich mir Mühe gebe, nur noch tagsüber zu nähen und nicht mehr Abends vorm Fernseher, standen nicht so viele Nachmittage zur Verfügung.

An einem der Nachmittage bin ich dann lieber demonstrieren gegangen. Das war mir einfach wichtig und war ein grandioses Erlebnis. Danach war ich so platt, dass ich auch am nächsten Tag nur fertig war. Noch dazu habe ich mich am folgenden Nachmittag mit einer Bekannten verquatscht und bin dann Abends vorm Fernseher schon tief und fest eingeschlafen.

Am Sonntag war dann erst mein Haushalt dran und wählen gehen, durfte ich auch noch. Aber ich schaffte es da mal, zwei entscheidende Nähte zu machen. Bei der folgenden Anprobe war ich dann ziemlich frustriert. Irgendwie sind mir die Arme ein wenig knapp und sitzen irgendwie komisch. Ich habe den Ausschnitt aber mal angesteckt. Und dann lag das gute Stück und die Nachmittage, die ich an sich zum Nähen verwenden wollte, gingen mit anderen Dingen vorüber.

Da war irgendwann klar, dieses Shirt werde ich zur Messe nicht tragen. Aber ich hatte ja noch was anderes zur Auswahl.

Die Messe war toll und anstrengend. Ich habe für meine Verhältnisse relativ viel gekauft. Vor allem Stoffe, obwohl ich ja an sich genügend Stoff daheim habe. Da ich aber dieses Jahr tatsächlich weihnachtliche Geschenke brauche, kamen sogar Weihnachtsstoffe mit.

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Besonders toll fand ich den Hamburg Stoff. Mein Bruder schwärmt von Hamburg und ich kann ihm da was passendes draus nähen. Darauf freue ich mich schon.

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Obwohl ich keine Anleitungsbücher kaufen wollte – ein Buch mit Sockenmustern musste mit. Ich war nach der Messe noch frühere Kollegen in dem Frankfurter Bastelgeschäft besuchen. Da stand das Buch auch, aber für den doppelten Preis.

Außerdem hüpfte noch ein wenig Kleinkram in meinen Rucksack. U.a.weil sie eben günstig waren. Aber alles Dinge, die ich brauche. Also eher kein unnützes Zeugs.

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Am Sonntag habe ich dann mein Shirt fertig genäht. Und ich war froh, da nicht vorher dran gegangen zu sein. Beim geplanten Wellenrand unten war ich mehr mit neu einfädeln als nähen beschäftigt.

Das fertige Shirt gibt es wann anders zu sehen. Ich weiß aber, dass ich mit dem Schnitt kein weiteres mehr nähen werde. Für kurze Arme ist es ein super Schnitt. Aber die Arme sind sonst bei mir Thema für sich. Ich brauche also demnächst einen neuen Schnitt. Aber ich befürchte, das wird im Rahmen des Sew Along nichts mehr.

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Heute zu finden beim Creadienstag und Kuestensocke.