Schon wieder Wahlwochenende

In Wiesbaden stand dieses Wochenende die Stichwahl zur Oberbürgermeisterwahl an. Deshalb zog ich auch heute, wie bereits vor 3 Wochen los.

Aber eigentlich begann mein Wochenende bereits am Freitag. Am Freitag und Samstag war in Wiesbaden das größte Straßenfest der Stadt – das Wilhelmstraßenfest oder auch Theatrium. Dort gehe ich gerne bereits am Freitag Nachmittag hin, um in Ruhe den Kunsthandwerkermarkt dort zu besuchen.

Es war ein sehr heißes Wetter angekündigt und so zog ich leicht mit einem Top bekleidet los. So sonnig war das Wetter dann allerdings nicht und teilweise war es ein wenig kühl. Ok teilweise war es auch sehr schwül.

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Der Kunsthandwerkermarkt war dieses Jahr, zu meinem Leidwesen, sehr dünn. Ich erinnere mich noch an frühere Jahre, als auf beiden Seiten der Wilhelmstraße Stände zu finden waren. In den letzten Jahren ist der Kunsthandwerkermarkt auf dem Bowling Green vorm Kurhaus. Anfangs waren da auch eher weniger Aussteller, aber in den letzten Jahren waren dort wesentlich mehr Stände zu bewundern.

Vorm Kurhaus deshalb nur ein Foto das Kurhauses und ein Selfie – das musste einfach sein.

Einen Blick auf die Gastronomie der Ente und des Nassauer Hofes.

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Und dann die Wilhelmstraße in die andere Richtung.

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Ich habe mir an zwei Bühnen einen Teil der Aufführungen angesehen – also nicht ewig, aber ein wenig länger, als nur mal einen Blick drauf zu werfen. Fotos gibt es davon aber nicht, da ich in ziemlicher Entfernung zu den Bühnen stand.

Auf dem Heimweg erhaschte ich aber noch einen Blick auf die brasilianischen Tänzer – die bringen an sich immer Stimmung.

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Und eine Riesenspieß musste ich auch unbedingt noch haben. Der gehört für mich einfach dazu. Auch wenn die Warteschlange mal wieder lang war.

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Auf dem Heimweg kam ich noch an einem Fest auf dem Quartiersplatz vorbei. Da war irgendwie mehr los, als auf dem Theatrium und die Stimmung war auch besser.

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Am Samstag feierte die Wiesbadener Tafel ihr 20jähriges Bestehen und lud deshalb zu einer langen Tafel mitten in der Stadt ein. Mit Musik und  kleinem Rahmenprogramm konnte da jeder auch eine warme Mahlzeit bekommen. Auch für Obst und Süßigkeiten war gesorgt und die ESWE (örtlicher Energieversorger) bot einen Wasserstand an.

Dort hatte ich mich mit Freunden und meinem Vater verabredet.Auf dem Weg dort hin, rechnete ich allerdings mit viel Regen, denn es war total schwarz am Himmel.

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Hier ein Eindruck der Veranstaltung. Das Essen war sehr lecker und die Leute der Tafel sind auch immer sehr nett.

Ein Wiesbadener Künstler bemalt Birkenholzlöffel, die er zugunsten der Wiesbadener Tafel verkauft. Ich finde die Löffel einfach toll und ich bin ja ein wenig neidisch, da ich ja auch gerne mal so nen Löffel bemalen würde.

Ihr könnte die Löffel bei ihm erwerben und damit die Wiesbadener Tafel unterstützen: Löffelgeschichten

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Sehr geehrt fühlte ich mich, als ich auf einem Plakat, mit Fotos aller ehrenamtlichen Helfer auch mein Bild entdeckte.

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Heute stand dann die Stichwahl an. Damit ich aus dem Haus gehe, wählte ich auch direkt und nicht schon im Vorfeld.

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Und danach genoss ich noch die nicht wirklich vorhandene Sonne und strickte dabei.

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Und ein Selfie musste auch heute sein. Smartphones sind wirklich ein tolles Spielzeug.

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Zum Abschluss gabs dann noch ein Eis. An dem Platz ist, sehr zu meiner Freude, nämlich nun ein Waffelhaus, die auch Eis haben. Leider fand ich das Eis nicht wirklich toll. Könnte aber auch daran gelegen haben, dass dort alles in wenig chaotisch war und die Verkäuferin mit dem Portionierer vorher in einem eklig aussehendem Eis war.

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Und immerhin lief ich dann eine andere Straße Richtung Heimat und ersparte mir die Enge der doofen Baustelle.

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Und damit reihe ich mich nun wieder bei Wochenende in Bildern ein.

12 von 12 im Juni

12 von 12 ist eine Aktion von Draußen nur Kännchen, an der ich mich diesen Monat beteiligen möchte.

Heute Vormittag hat mir jemand Stoff geschenkt. Eine Gardine, die in den Haushalt der Schenkerin nicht rein passt und da ich ja lila mag, hat sie ihn mir verehrt, mit dem Hinweis, dass ich endlich meinen Sofaüberwurf mal fertig machen könnte.

Und da ich dabei auch gleich die Ecke aufgeräumt habe, die sich zwischen meine zwei Sofas befindet, fand sich dort auch ein Weihnachtsgeschenk wieder. An sich sollte es an die Wohnungstür. Was ich mit Masking Tape versucht habe. Hielt nur nicht lange. Da ich in meiner Wohnung keine Nägel in die Wand hauen will(darf), musste eben ein anderes Platz her. Der Regler meiner Heizung muss mittlerweile für alles mögliche herhalten, wie man sieht. Die Abdeckung ist im Zuge des Umzuges verschwunden. In meiner alten Wohnung war das Ding nämlich noch komplett. Dann bauten Handwerker das aus, um es zwei Stockwerke höher wieder einzubauen. Und schwupps war die Abdeckung weg.

Heute Nachmittag habe ich mich dann mit dem Besuch des Wilhelmstraßenfest in Wiesbaden belohnt. DAS Straßenfest in Wiesbaden. Früher mal als Kunsthandwerkermarkt gedacht. Heute überwiegen die Fressstände. Leider.

Es war entschieden zu heiß, gebe ich zu und ich habe mir die paar Kunsthandwerkerstände zwar angesehen, aber wirklich angesprochen haben mich nur diese Tierchen.

Ich habe mich irgendwann in den angrenzenden Park gesetzt. Auf dem Weg dort hin, kam ich u.a. an dieser Bühne vorbei.

Auf dem Heimweg fing es an total dunkel zu werden. Hier zu sehen rechts das Wiesbadener Rathaus.

So dunkel ist es gegen 18 Uhr an sich nie bei uns im Hausflur. Vor allem nicht bei mir oben. Btw. ich war froh, als ich die vier Stockwerke oben war.

Meine erste Tat war es dann auch, erst mal die Fenster aufreißen, bevor es anfängt zu regnen. Denn bei Regen kann ich die Fenster schließen, weil sonst hier alles schwimmt.

Den Abend werde ich nun ausklingen lassen mit meinem E-Book-Reader, der bereits im Park mit dabei war. Und ein Film muss auch noch sein. Noch kann ich mich nicht entscheiden. Beides eine Leihgabe der örtlichen Stadtbücherei.

Und das hier ist an sich mein Lieblingsplatz am Warmen Damm. Das Wilhelmstraßenfest findet drum herum statt. Im Hintergrund kann man es erahnen. Wenn die Musik nicht so laut über den Park gedröhnt hätte, wäre die Stelle die Ruheoase schlecht hin gewesen.