Sternendecke Nummer 2

Ich hatte ja im letzten Jahr begonnen eine Sternendecke zu häkeln. Leider reicht die Wolle nicht und das Projekt liegt erst mal auf Eis. Da ich aber im Sommer eine Handarbeit brauchte, die sich leicht mit nehmen lässt, habe ich mit einer weiteren Sternendecke begonnen. Dieses Mal in Blautönen, als Weihnachtsgeschenk – die Empfänger mögen blau.

Mit der Sternendecke bin ich nun seit Wochen beschäftigt. Ich habe insgesamt 300 Sterne gehäkelt und umhäkelt. Um mich zu motivieren, wollte ich eigentlich ALLE Teile in meinem Flur ausbreiten und die dann auch sortiert weg packen zum zusammen Nähen.

Nun ja, es passten nicht alle in meinen Flur. Ich habe dann beschlossen, ich nähe die nun so zusammen wie es passt. Ok die auffälligsten Teile, bzw. die, von denen ich am meisten habe, habe ich getrennt gepackt.

Hier ein Teil meiner Sterne zu 20er Stapeln gestapelt.

sternendeckeblau2

Und hier der Versuch alle Teile in meinem Flur auszubreiten.

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Verarbeitet habe ich mal wieder Wollreste. Die Wolle am Rand ist zugekauft. Ein paar Knäuel Wolle habe ich ebenfalls zugekauft. Nun geht es an das zusammen Nähen.

Meine Sternendecke ist diese Woche eindeutig ein Fall für den Upcycling-November und den Creadienstag.

Sternendecke Part 1

Schon seit längerem hat es mir die Decke mit den Sternen angetan, die zur Zeit in einigen Blogs die Runde dreht. Wollreste habe ich massig. Vor Jahren habe ich mal wieder einen Pullover angefangen, den ich zwischenzeitlich schon mal komplett aufgetrennt hatte und neu begonnen hatte. Irgendwie habe ich aber keine Lust mehr auf diesen Pullover. Die Wolle, eine dunkle graue leicht melierte Wolle, würde aber zu so einer Sternendecke passen. Eben weil sich zu dem eher neutralen grau so viel kombinieren lässt.

Ich setzte mich somit mit Häkelnadel und Wolle bestückt an den Computer und ich hab mich mit der Anleitung von Schaubude auseinander gesetzt. Ich arbeite selten nach Anleitung und an manchen Stellen konnte ich auch nicht wirklich folgen. Aber irgendwie wurde eben eine Sechseck draus.

Die letzte Woche stieß ich dann auf die Anleitung für einen anderen Rand bei Schwabus. Der musste dann auch ausprobiert werden. Mit dem Ergebnis, dass ich den nun halb Freestyle mache, weil ich an einer Stelle von Schaubudes Anleitung schon anders arbeite. Aber mir gefällt die Lösung so mittlerweile am Besten. Also eine Kombi aus beiden Anleitungen und meiner Abwandlung. Und ich trennte bei den fertigen Sechsecken dann den Rand eben wieder auf.

Auf dem ersten Bild noch eines mit dem ursprünglichen Rand und auf dem zweiten Bild eben die mit dem für mich endgültigem Rand. Ich möchte an sich auch bei einer Reihe Stäbchen bleiben. Verwendet habe ich verschiedene Wollreste.

Momentan macht mir das Häkeln Spaß. Vorteil an den Sechsecken ist aber eindeutig, man kann sie bei Seite legen und wann anders mal zwischendurch was machen. Deshalb wird das wohl eher ein Jahresprojekt. Und ich werde endlich mal meine Wollreste los.

Mit dem Beitrag reihe ich mich nun bei creadienstag, Upcycling-Dienstag und Häkelliebe ein.