12 von 12 im Juli

Ich war mit einem Freund heute zu einem Termin in Mainz. Dort fiel uns dieser Fahrradschmuck ins Auge.

1fahrrad

Da wir nach dem Termin noch Zeit hatten, zog es uns dann auch in die Mainzer Innenstadt. Begleitet von meinem Worten: Ich muss dir die neue Passage zeigen. Ok so neu ist sie nicht mehr, aber mein Begleiter war seit Jahrzehnten nicht mehr in Mainz.

Auf dem Weg dorthin, kehrten wir auch in einem Ein-Euro-Shop ein. Ich hatte gestern Stoff gekauft, um einen Sitzbezug für einen Bürostuhl zu nähen. Dazu brauche ich auch einen Gummi, den ich unter Hutgummi kenne. Die Menge, die in dem Stoffgeschäft welches ich aufsuchte, vorrätig war, reichte mir allerdings nicht. Ich suchte gestern noch ein zweites Stoffgeschäft auf, welches gar keinen schwarzen Hutgummi im Sortiment hat. Den letzten hatte ich in einem Kurzwarenladen gekauft, war aber mit der Qualität nicht zufrieden. So war ich überglücklich, als ich in dem Ein-Euro-Laden den gesuchten Hutgummi fand.

8gummi

Wir haben was gegessen. Leider habe ich vergessen meine Kamera über die Teller zu halten. Danach wollten wir dann auch wieder Richtung Heimat.

Aber in Bild vom Dom musste sein – wenn auch aus der Ferne.

2dom

Dann Richtung Passage, weil wir ja zum Bus wollten.

3passage

Der Bus Richtung Heimat sollte auch bald kommen.

5bus

Gegenüber der Bushaltestelle befindet sich dieses Denkmal. Wie man sieht, war das Wetter in Mainz da schon nicht mehr so toll. Mein Freund meinte, er hat da auch schon einen Tropfen abbekommen.

4denkmal

Daheim in Wiesbaden musste ich meinem Freund dann auch unbedingt die Story über eine der absurdesten Ampeln Wiesbadens erzählen. Die gezeigte Ampelanlage wurde nämlich erst vor Kurzem dort aufgebaut. Seltsamerweise hinter der Kreuzung. Noch dazu eine Ampel mit Drücker. Bisher kam man da sehr gut ohne Ampel über die Straße. Auch sind mir keine Unfälle dort bekannt. Wenn man auf den Drücker drückt und es ist kein Verkehr, springt die Ampel nicht auf grün. Die wartet brav bis ganz ganz ganz viele Autos kommen und dann darf die Fahrzeugkolonne stoppen.

6ampel

Daheim angekommen, legte ich mir eine Folge Emergency Room ein.

12er

Schnitt meinen Stoff für den Bürostuhlbezug weiter zu. Ach ja, irgendwie bekomme ich die Farbe nicht besser hin. Der Stoff ist schwarz in schwarz gemustert.

9stoff

Genäht habe ich einen Großteil auch schon. Das Lämpchen meiner Nähmaschine ist mal wieder kaputt und ich behelfe mir gerade mit einer Klemmlampe, die ich an meinen Couchtisch geklemmt habe und auf die Nähmaschine ausrichte.

7maschine

Heute Abend werde ich hoffentlich die letzten Sechsecke an meine Decke nähen und die Fäden weiter vernähen.

10decke

Und begleitet hat mich heute, wie an sich immer, mein Rucksack. An dem war die Schnur letztens gerissen und ich habe aus den Resten von Bettwäsche eine Kordel dafür genäht. Was ich mit der restlichen Bettwäsche gemacht habe und warum mein Rucksack heute zu meinem Outfit passte, erzähle ich euch die Tage.

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Damit geht es nun zu 12 von 12 im Juli bei Draußen nur Kännchen.

Außerdem zum Creadienstag – bei dem es heute auch um die Aufnahme in die Knochenspenderdatei geht!

Da eindeutig auch Upcycling-Projekte dabei sind auch zum Upcycling-Juli.

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Powerwoche Tag 5 – Rucksackrettung

Ich liebe ihn wirklich, meinen schwarzen Bundeswehrrucksack. Die Träger musste ich schon reparieren. Ok die sind mehrfach repariert. Nun gab aber auch eine der Aufsatztaschen schon lange ihren Geist auf. Die wurde ganz dünn und es zog sich ein langer Riss über die Tasche.

Ich habe lange überlegt, wie ich das Problem lösen kann. Tasche abtrennen und eine neue Tasche drauf machen, hätte bedeutete: Rucksack auftrennen, Tasche abtrennen, neue Tasche drauf nähen, Rucksack wieder zusammen nähen. Bei der letzten Reparatur der Träger brauchte ich schon drei Nähmaschinennadeln. Das wollte ich mir also nicht antun.

Spontan kam mir die Idee, ich nähe was drüber. Heute fiel mir ein: Jeans ist recht stabil – welch Glück, dass ich einen reichen Vorrat an alten Jeans habe. Als ich anfing, wollte ich nur ein Stück drauf nähen. Dann fiel mir ein, wenn schon denn schon, näh doch eine Tasche drauf.

Tasche gesucht – passt. Umgenäht. Und dann mit der Hand auf die vorhandene Tasche genäht. Ich bin ganz stolz, dass ich mich nur einmal mit der Nadel gestochen habe!

Ich finde es passt – passt auch zu mir. Aber ich glaube zu meinem nächsten Geburtstag schenke ich mir einen neuen Rucksack.

Und ich wandere mit dem Beitrag dann mal zu zepideh und zu Kopfkino