Küchentürutensilo oder endlich Ordnung im Tütenchaos

Ich bin ja immer noch dabei, meinen Haushalt zu strukturieren. Besonders angenervt hat mich schon lange mein Chaos bei diversen Tüten.

Als Single fällt ja nicht unbedingt viel Abfall an. So habe ich bis vor wenigen Jahren an sich nur blaue Müllbeutel verwendet und meinen Abfall 1-2 Mal die Woche zur Tonne gebracht. In einer Dachgeschosswohnung ist das keine gute Idee. Deshalb bin ich auf kleinere Beutel umgestiegen. Wobei ich da drei bis vier unterschiedliche Größen verwende. Und eben selten die passende in der Hand hatte. Bisher hingen die meistens in einer Plastiktüte hinter der Küchentür.

Ähnlich ging es mir mit Gefrierbeuteln. Ich habe drei Sorten, die in einer Art Regal in einer Küchenecke liegen. Und wen wundert es, ich hatte nie den passenden Gefrierbeutel zur Hand.

Backpapier brauche ich ständig. Und ich habe auch immer 3 bis viele Rollen davon im Haus. Denn irgendwie verschwinden die Rollen immer und Backpapier ist hier irgendwie ständig in Gebrauch.

Nun wohne ich in einer kleinen Wohnung. Meine Schränke sind voll. Manches brauche ich einfach gut greifbar. Da passte das Thema des Taschen Sew Along für Februar: Ordnungshelfer sehr gut und ich setzte meine Ideen um.

Ziel war, einen Ordnungshelfer zu haben, der wenig Platz weg nimmt. Was bietet sich da besseres an, als einen solchen Ordnungshelfer hinter die Küchentür zu hängen. Kleiderbügel wollte ich auch verwenden. Die erste Idee war nämlich an sich, einfach ein Utensilo zu hängen und oben zwei Schlaufen zu befestigen und die an Türhaken zu hängen. Die Lösung mit den Kleiderbügeln gefällt mir besser. Und der Ordnungshelfer musste waschbar sein.

Das ich Jeans verwende, war schon fast klar. Aber alles aus Jeans, wäre mir zu schwer geworden. Zumindest wenn ich den Ordnungshelfer auch mal waschen möchte. Kürzlich fiel mir eine tolle Tischdecke in die Finger. Die leider fleckig ist. Obwohl ich kaum Tischdecken verwende, hätte mir die nämlich gefallen. So wäre sie allerdings ein Fall für die Altkleidersammlung gewesen.

Ich habe Jeansbeine aneinander genäht. Unten habe ich noch mal an jeder Seite ein Bein angenäht, damit das Utensilo lang genug wird. Nun im nach hinein betrachtet, hätte es auch noch ein Bein länger sein können.

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Aus der Tischdecke nähte ich rechteckige Stücke aufeinander, wendete sie und nähte sie dann an den Jeansstoff. Wobei ich noch Falten in die Taschen machte, damit in die Taschen auch was rein geht.

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Platz für Kleinigkeiten habe ich auch geschaffen. Stifte, Schere, Zollstock und Feuerzeuge fliegen hier immer irgendwo rum. So habe ich da auch mal einen festen Platz für.

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Beim Ausmisten meiner gefühlten hundert Beuteln mit Tüten tauchte auch ein Nikolaussack auf. Den habe ich mit einer Sicherheitsnadel am Utensilo befestigt. Dort kann ich Weihnachtskleinkram sammeln. Wie zum Beispiel die Glöckchen von Lindt Produkten.

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Und oben könnte ich auch gleich noch meine batterielose Taschenlampe mit Drück-Dynamo aufhängen. So finde ich sie beim nächsten Stromausfall schneller.

Ich bin überglücklich mit der Lösung. Sieht toller aus, als ich es erwartet habe.

Ich in diese Woche bei folgenden Linkpartys zu finden:

Creadienstag, Upcycling-Februar, Taschen und Täschchen, Taschen Sew Along Februar.

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Ordnungshelfer – Wäscheklammerhängerchen

Irgendwie stolpert man in diversen Blogs ja immer wieder über Wäscheklammerbeutel. Ich gestehe, ich habe bis vor wenigen Wochen den Sinn nicht wirklich verstanden. Bei mir hängen die Wäscheklammern immer am Wäscheständer und von dort bediene ich mich dann auch immer.

Irgendwie habe ich aber festgestellt, dass es mich annervt, wenn ich ständig die Wäscheklammern zusammen suchen muss oder eben die Wäscheklammern im Weg hängen. Ich benutze Wäscheklammern nämlich nur für Kleinkram. Shirts und ähnliches hänge ich nur über die Leine.

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Da ich ja momentan ein wenig dabei bin, meinen Haushalt mehr zu strukturieren, habe ich mich entschlossen mir auch eine Tasche für meine Wäscheklammern zu nähen. Mir war vorher klar, ich brauche etwas, bei dem ich problemlos an die Wäscheklammern komme. Somit schied eine reine Tasche aus. Das wäre mir zu viel Fummelei.

Als ich mir letztens überlegte, dass ich irgendwie Kleiderbügel sinnvoll verwenden möchte, war zumindest klar, dass ich irgendwie einen Kleiderbügel integrieren muss. Bietet sich ja auch an. Denn mit einem Kleiderbügel kann man einfach alles umhängen. Wobei ich zwei Kleiderständer habe. Einen Turm, den ich immer verwende und einen Flügelwäscheständer, den ich seltener verwende. Irgendwie steht damit mein Badezimmer einfach voll. Somit wird der nur verwendet, wenn ich es ein paar Tage ertragen kann, um das Ding drum herum zu turnen.

Ausgewählt habe ich zwei Kontraststoffe. Ohne Jeans geht ja bei mir nur noch selten was. Ich habe vor Kurzem eine Jeans, in einem auffälligen Blauton, erhalten. Irgendwie passt die zu sonst nichts. Ähnlich ging es mir mit einer türkisen Hose, die ich nur mitgenommen hatte, weil ich den Farbton so toll fand.

 

Ich habe erst mal grob den Untergrund erstellt und dann die Tasche angefertigt. Ziel war es außerdem, dass ich das Wäscheklammerhängerchen auch mal waschen möchte und somit blieb der Unterbau unten offen.

Es mag ein klein wenig groß erscheinen, ich glaube ich brauche dringend mal wieder Wäscheklammern, damit mein Hängerchen ausgefüllter ist.

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Damit reihe ich mich nun in folgende Linkpartys ein:

Upcycling-Februar

Rums – da das Wäscheklammerhängerchen nur für mich ist

Taschen und Täschchen

Taschen Sew Along – Ordnungshelfer