„Ich habe eine Wassermelone getragen!“

Dieser Beitrag könnte unfreiwillige Werbung enthalten, die mir nicht vergütet wird.

Worte, die ich schon immer mal sagen wollte. Als Kind der 70er Jahre, kam Dirty Dancing passend zur Pubertät in die Kinos. Was haben wir den Film geliebt. Der Satz: „Ich habe eine Wassermelone getragen!“, kennt wohl jeder. Ach ja, den Film kann ich nicht mehr sehen :-(.

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Nach dem es die letzten Tage mollig warm war, habe ich mich heute zu einem Besuch im Wiesbadener Kurpark verabredet. Seit Tagen lechze ich nach Wassermelone und nahm den Parkbesuch zum Anlass eine Wassermelone zu kaufen.

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Das Wetter war nun nicht mehr so toll, wie die letzten Tage. Ehrlich gesagt, saßen wir kurz nach dem wir die Fotos gemacht haben, bei strömenden Regen unter einem Baum. Warm war es aber weiterhin und wir ließen uns die Laune nicht verderben.

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Im letzten Sommer habe ich bei einem Nähkurs ein tolles Shirt genäht. Ok die anderen Damen wollten was mit hinten lang und vorne kurz und da stieg ich mit ein. Schwieriger war die Stoffauswahl. Aber das kennt man dort schon von mir *flöt*

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Die Wahl fiel schlussendlich auf einen Stoff mit Meerjungfrauen – ich mag es ja eher ausgefallen. Ein Hilco-Stoff. Das Shirt wurde auch bisher gerne getragen. Ich habe es leider mit einer grünen Bluse zusammen gewaschen und nun hat es einen Grünstich. Was aber vorne kaum auffällt. Aber innen sieht man es.

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Dadurch das das Shirt hinten länger ist, kaschiert es doch ein wenig. Auf den Fotos,  so beim herum hampeln mit der Wassermelone, sieht es teilweise ein wenig unvorteilhaft aus. Ok außerdem habe ich eine bequeme Freizeithose statt Jeans getragen.

Und ich gestehe, das war nun kein Zufall: ich wollte den berühmten Satz endlich mal sagen.

Und damit verewige ich mich nun beim MeMadeMittwoch.

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RUMS – Elchshirt

Eine Kollegin erzählte mir im letzten Jahr von einem Nähkurs, den sie regelmäßig besucht. Klang interessant. Ich kann zwar nähen, habe auch Grundkenntnisse, dank Wahlpflichtfach in der Schule und einer geduldigen Lehrherrin, aber so ein Nähkurs hätte mich ja schon mal gereizt. Als Geburtstagsgeschenk im letzten Sommer bekam ich dann einen Gutschein für einen solchen Nähkurs.

Vor ein paar Wochen war es dann endlich so weit, dass ich mit meiner Kollegin dort einen Kurs besuchte. Ein kleiner Laden in einem Wiesbadener Vorort, in dem eben u.a. auch Nähkurse angeboten werden. Ein wirklich schnuckliger Laden, der so liebevoll eingerichtet ist.

Ergebnis war ein Top. Die Stoffauswahl war Thema für sich. Ich bin da ja schwierig. Aber Elche gehen ja immer – oder ich mache aus allem was ein Geweih hat eben einen Elch. Blau passt auch zu fast allem. Ok eigentlich ist blau nicht wirklich meine Farbe. Aber der Stoff hatte was. Wallende Gewänder sind mir persönlich ja am Liebsten. Die anderen Teilnehmer dachten irgendwie, so schien es mir, dass die Kombination aus dem Stoff nicht wirklich was werden kann. Zum Schluss fanden alle die Kombination sehr passend.

Heute durften mich die Elche das erste Mal außer Haus begleiten. Ich habe extra meine Kamera mitgenommen, um ein paar Fotos von dem Shirt und mir zu machen. Das Wetter war nicht wirklich toll und Selfies machen und ich passen irgendwie auch nicht zusammen. Ich passte irgendwie auf kein Bild. Oder meine Arme waren zu kurz? Oder eine Kombination aus allem.

Da ich leider am Wochenende meinen einzigen großen Spiegel mal wieder in seine Einzelteile zerlegt habe, fiel auch die Option aus. Der Schrank vor meiner Wohnungstür, der zwar nicht mir gehört, aber immerhin einen Spiegel hat – nun ja Dachgeschoss, hinterste Ecke – eindeutig zu dunkel zum Fotos machen.

Deshalb erst mal ein Bild nur von dem Shirt. Dann ein paar verzweifelte Aufnahmen im Freien. Wohlweislich Bilder, auf denen ich zwar bescheuert schaue – ich habe aber auch Aufnahmen, auf denen ich noch bescheuerter aus der Wäsche schaue.

Und zum Abschluss noch ein Bild aus dem Hausflur – dunkel, pixlig und nun ja – aber man sieht das Shirt mal ganz!

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Mir gefällt mein Shirt. Die Bilder gefallen mir weniger – ich nenne es Mut zur Lücke oder künstlerische Freiheit. Wir sind hier ja nicht bei einem Hochglanzmodemagazin und bei Germanys Next Top Model werde ich sicherlich auch nie teilnehmen.

Der Schnitt ist eher Freestyle. Es sitzt auch besser, als es auf den Fotos wirken mag. Für mein Gefühl könnte es ein wenig wallender sein – aber ich bin da ein wenig spleenig mit.

Und damit hopse ich nun zu meinem ersten RUMS!