Kaffeebohnenmuster und Sockenliebe

Wie ich bereits mehrfach erwähnt hatte, wurde ich vom Sockenvirus erfasst. Eine ganz schlimme Krankheit, kann ich euch sagen. Aber so langsam werden meine Reste knapp.

Nun war ich vor ein paar Wochen auf der Inklusionsmesse in Mainz. Mir war vorher klar, dass ich die Gelegenheit nutzen werden, den tollen Wollladen in Mainz aufzusuchen. Wiesbaden hat da nämlich leider nicht wirklich viel zu bieten.

Weniger sinnvoll ist es, nach Mainz zu wollen, wenn die Busfahrer mal wieder streiken. Wobei dieses Mal ja nur die Mainzer Busfahrer teilweise gestreikt haben. Sehr spaßig war allerdings, dass auf der Webseite der Mainzer Verkehrsbetriebe stand, dass die überrheinischen Linien teilweise fahren würden und dazu die Wiesbadener Verkehrsbetriebe auf ihrer Webseite informieren würden.

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Nun ja, da stand nichts. Also ging ich erst mal davon aus, die Busse fahren. Ich hatte dabei schon im Hinterkopf, ich fahre mit dem Wiesbadener Bus bis zur Haltestelle Landtag und lauf dann halt zur Rheingoldhalle, in der die Inklusionsmesse stattgefunden hat.

Der Wiesbadener Bus nach Mainz kam auch. Hatte groß einen Mainzer Stadtteil dran stehen. Ich war zum Glück so schlau den Busfahrer zu fragen. Dieser Bus fährt nur bis kurz vor Mainz.

Also bin ich halt doch an den Bahnhof gefahren und habe die S-Bahn nach Mainz genommen. Wer sich ein wenig auskennt, der weiß, dass es vom Hauptbahnhof bis zur Rheingoldhalle ein ganzes Stück zu laufen ist. Aber was wollte ich machen.

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Die Messe war interessant, allerdings kleiner als erwartet. Ich wünsche mir sehr, dass solche Veranstaltung noch mehr Menschen, mit nicht-sichtbaren Behinderungen, mehr einbeziehen.

Auf dem Rückweg war ich dann noch in dem genannten Wollladen. Der ist so toll und so schnuckelig. Die Verkäuferin wies mich darauf hin, dass sie auch Wolle vom Wollschaf hat. Das war mir durchaus ein Begriff. Zumindest dem Namen nach. Laut der Verkäuferin dürfen pro Bundesland nur ein Geschäft die Produkte verkaufen. Allerdings muss ich gestehen, um die 25 Euro für ein bisschen Wolle ist in meinem Budget nicht vorgesehen. Aber ich habe sie mal gestreichelt.

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Ich habe ein Knäuel Wolle gekauft. Ja das ist wenig. Aber ich will ja mal wieder nach Mainz. Ein 100 Gramm Knäuel allerdings. Welches ich daheim in 4 Knäuel geteilt habe, um daraus 2 Paar Socken zu stricken. Wobei ich erst später feststellte, dass das Knäuel nur 97 Gramm hatte. Leider habe ich 2 Knäuel je 50 Gramm gewickelt und die anderen beiden Knäuel sind kleiner. Die reichen nie im Leben für ein paar Socken.

Als Muster suchte ich mir das Kaffeebohnenmuster aus. Ich bewundere ja schon lange die Socken einer Freundin und die strickt gerne Kaffeebohnenmuster. Und bei Youtube sah das nicht allzu schwer aus. Im Endeffekt war es leichter, als es ausgesehen hat. Die Wolle reichte für kurze Socken und lies sich wunderbar verstricken. Ich bin total verliebt in diese Socken. Und nun fällt mir ein, ich hatte ja bereits ein paar Socken mit Kaffeebohnenmuster gestrickt und fand die Wolle so „ungewöhnlich“. Bei dieser tollen Wolle passt dieses tolle Muster wunderbar.

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Zu finden bin ich die Woche bei folgenden Linkpartys: Creadienstag, Stricklust, Auf den Nadeln, Froh und Kreativ

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12 von 12 im Juli

Ich war mit einem Freund heute zu einem Termin in Mainz. Dort fiel uns dieser Fahrradschmuck ins Auge.

1fahrrad

Da wir nach dem Termin noch Zeit hatten, zog es uns dann auch in die Mainzer Innenstadt. Begleitet von meinem Worten: Ich muss dir die neue Passage zeigen. Ok so neu ist sie nicht mehr, aber mein Begleiter war seit Jahrzehnten nicht mehr in Mainz.

Auf dem Weg dorthin, kehrten wir auch in einem Ein-Euro-Shop ein. Ich hatte gestern Stoff gekauft, um einen Sitzbezug für einen Bürostuhl zu nähen. Dazu brauche ich auch einen Gummi, den ich unter Hutgummi kenne. Die Menge, die in dem Stoffgeschäft welches ich aufsuchte, vorrätig war, reichte mir allerdings nicht. Ich suchte gestern noch ein zweites Stoffgeschäft auf, welches gar keinen schwarzen Hutgummi im Sortiment hat. Den letzten hatte ich in einem Kurzwarenladen gekauft, war aber mit der Qualität nicht zufrieden. So war ich überglücklich, als ich in dem Ein-Euro-Laden den gesuchten Hutgummi fand.

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Wir haben was gegessen. Leider habe ich vergessen meine Kamera über die Teller zu halten. Danach wollten wir dann auch wieder Richtung Heimat.

Aber in Bild vom Dom musste sein – wenn auch aus der Ferne.

2dom

Dann Richtung Passage, weil wir ja zum Bus wollten.

3passage

Der Bus Richtung Heimat sollte auch bald kommen.

5bus

Gegenüber der Bushaltestelle befindet sich dieses Denkmal. Wie man sieht, war das Wetter in Mainz da schon nicht mehr so toll. Mein Freund meinte, er hat da auch schon einen Tropfen abbekommen.

4denkmal

Daheim in Wiesbaden musste ich meinem Freund dann auch unbedingt die Story über eine der absurdesten Ampeln Wiesbadens erzählen. Die gezeigte Ampelanlage wurde nämlich erst vor Kurzem dort aufgebaut. Seltsamerweise hinter der Kreuzung. Noch dazu eine Ampel mit Drücker. Bisher kam man da sehr gut ohne Ampel über die Straße. Auch sind mir keine Unfälle dort bekannt. Wenn man auf den Drücker drückt und es ist kein Verkehr, springt die Ampel nicht auf grün. Die wartet brav bis ganz ganz ganz viele Autos kommen und dann darf die Fahrzeugkolonne stoppen.

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Daheim angekommen, legte ich mir eine Folge Emergency Room ein.

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Schnitt meinen Stoff für den Bürostuhlbezug weiter zu. Ach ja, irgendwie bekomme ich die Farbe nicht besser hin. Der Stoff ist schwarz in schwarz gemustert.

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Genäht habe ich einen Großteil auch schon. Das Lämpchen meiner Nähmaschine ist mal wieder kaputt und ich behelfe mir gerade mit einer Klemmlampe, die ich an meinen Couchtisch geklemmt habe und auf die Nähmaschine ausrichte.

7maschine

Heute Abend werde ich hoffentlich die letzten Sechsecke an meine Decke nähen und die Fäden weiter vernähen.

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Und begleitet hat mich heute, wie an sich immer, mein Rucksack. An dem war die Schnur letztens gerissen und ich habe aus den Resten von Bettwäsche eine Kordel dafür genäht. Was ich mit der restlichen Bettwäsche gemacht habe und warum mein Rucksack heute zu meinem Outfit passte, erzähle ich euch die Tage.

14baendel

Damit geht es nun zu 12 von 12 im Juli bei Draußen nur Kännchen.

Außerdem zum Creadienstag – bei dem es heute auch um die Aufnahme in die Knochenspenderdatei geht!

Da eindeutig auch Upcycling-Projekte dabei sind auch zum Upcycling-Juli.