Babyhosen mit Geschichte

Bei meinem vorletzten Nähnachmittag nahm ich die Stoffreste der anderen Damen mit. Da wusste ich bereits, was ich daraus zaubern möchte. Aus den Stoffen einer Oma und der Mutter der Zwillinge nähte ich Babyhosen für die zwei Jungs.

Ok ich habe die Stoffreste nur für die Bündchen und eine Stern- Applikation verwendet, zu mehr reichten die Reste nicht. Der blaue Jersey aus meinem Fundus passte allerdings fabelhaft zu den Stoffresten.

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Genäht habe ich wieder das Freebook Broekje. Dieses Mal in Größe 80. Ich habe allerdings dieses Mal die Seitennaht im Stoffbruch zugeschnitten, da ich von dem blauen Stoff auch nicht mehr ganz so viel auf Vorrat hatte.

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Passte auch gerade, dass die Zwillinge neue blaue Hosen brauchten. Und ich finde es ganz nett, wenn die Beiden nun Hosen tragen, die Bündchen und Applikationen von Shirts ihrer Mutter/Oma haben.

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Durch die verschiedenen Stoffe, gab es zwei ähnliche, aber doch unterschiedliche Hosen.

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Die Beinbündchen haben mich allerdings zum ersten Mal nahe an den Rand des Wahnsinns gebracht. Ständig riss der Faden, rutschte alles Weg usw.

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Und damit reihe ich mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein:

Creadienstag, Upcycling-August, Für Söhne und Kerle, Sew Mini, Kiddikram, Made4Boys und KostenloseSchnittmuster.

 

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Brownie Cookies für den Nähnachmittag

Ich bin mal wieder zu einem Nähnachmittag eingeladen. Da es ja gestern nicht so sehr heiß war, ergab sich für mich die Möglichkeit was aus meiner Küche mit zu bringen. Ich schwankte zwischen Brownies und Cookies. Irgendwie bin ich letztens in einem Blog auf ein Cookie Rezept gestoßen. Ich habe mir das Rezept nur leider nicht abgespeichert. So wurde eben Google mit Cookies und Blog gefüttert und ich stieß dabei auf dieses wundervolle Brownie Cookie Rezept.

Die Cookies sind wirklich schnell gemacht. Das Spülen der „vielen“ schokoladenverschmierten Schüsseln nimmt mehr Zeit in Anspruch.

Lecker sind sie auch geworden und ein Teil meiner Osterschokoladensammlung konnte ich auch gleich verwenden. Und die Cookies nehme ich gleich in einer alten Gebäckdose mit.

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Und somit wandern meine Cookies jetzt nicht nur zum Nähnachmittag, sondern auch zum creadienstag und zur Rezepte Linkparty.

Upcycling mit Retrostoffen

Kennt ihr das? Ihr seht einen Stoff und wisst eigentlich sofort, was ihr daraus zaubern könntet? So ging es mir vor Kurzem mit einem Vorhang, der durchaus in die Wohnung meiner Eltern gehangen haben könnte. Also so Anfang der 70er Jahre. Da sind die Vorhänge zwar nicht her – aber sie dürfen nun in meiner Stoffsammlung leben.

Kommentar meiner Lieblingskollegin: ICH würde mir die nicht aufhängen! – Ich auch nicht. ABER … ich habe da noch einen Stoff mit orangen Äpfeln und zusammen würde das doch sicherlich hübsche Taschen geben.

Das schien auch meiner Kollegin gefallen zu haben. Ok mittlerweile weiß sie, glaube ich zumindest, dass ich da sehr treffsicher was tolles daraus werkeln kann.

Daheim fiel mir ein, dass ich ja noch jemand eine Kosmetiktücherbox versprochen hatte. Irgendwie boten sich die Stoffe hier an. Selbe Generation und so. Und wenn ich schon dabei war, gab es für noch jemanden eine Kosmetiktücherbox – zwar nicht mein Jahrgang, aber ich ahnte vorher, dass ihr die Box gefallen wird. Und schlussendlich wurden auch mal meine Lieblingsnachbarn beglückt.

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Alle drei waren sehr angetan von der Kosmetiktücherbox. Den Satz: Das ist sooo Retro und passt irgendwie, habe ich die Tage deshalb mehrfach verwendet. Ich habe aber von beiden Stoffen noch massig und das wird wohl doch Taschen geben.

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Ich sollte allerdings den roten Stoff vorher mal waschen. Irgendwie scheint der zu Färben. Auf einem Apfelstoff habe ich nämlich irgendwie nach dem Bügeln rote Flecken gehabt.

Und ich wende mich nun dem creadienstag und dem Upcycling-August zu.

 

Kreative Ziele – Monatsrückblick Juli 2017

Diesen Monat kommt mein Monatsrückblick ein wenig später, ich war andersweitig ziemlich abgelenkt.

Irgendwie habe ich Listen für mich entdeckt. Listen mit Zielen, die ich abhaken kann. Und ich habe für 2017 beschlossen, eine nette Liste mit kreativen Zielen abzuarbeiten.

24x creadienstag – ich möchte gerne mindestens 24 x am creadienstag teilnehmen (28/24)

3x geschafft

24 x Upcycling – ich möchte mindestens 24 Upcycling-Projekte zeigen (31/24)

4x geschafft

12 x Backen – ich möchte dieses Jahr mal wieder mehr backen (4/12)

12 x Zwischenziele – die Zwischenziele werde ich einmal monatlich zusammen fassen (7/12)

1x geschafft

6 x was anderes machen als Nähen – ich möchte auch mal andere Projekte als Nähen machen (2/6)

1x geschafft

6  x neues versuchen – ich habe so viele Ideen, die ich irgendwie mal umsetzen will. Bzw. habe ich auch noch Schnittmuster hier liegen, die ich unbedingt mal versuchen möchte. (15/6)

1x geschafft

6 x Taschen Sew Along – ich habe bei greenfietsen den Taschen Sew Along 2017 entdeckt. Ich bin zwar kein Taschentyp, nähe sie aber trotzdem gerne. Deshalb möchte ich mindestens 6 x am Taschen Sew Along teilnehmen. (6/6)

5 x  MeMadeMittwoch – ich will mehr für mich nähen. Als Anreiz möchte ich mindestens 5 x am MMM teilnehmen. (2/5)

5 x RUMS – auch hier das Ziel mehr für mich zu machen. (4/5)

1x geschafft

Ein Jahr – 100 Ziele. Manches wird sich sicherlich überschneiden. Denn ich neige ja dazu vieles als Upcycling zu machen. Aber wir werden sehen.

10 Ziele geschafft – ich könnte mehr machen 🙂

Und abschließend das Projekt der letzten Tage. Ich bin ja immer noch mit dem Nähen der Lavendelsäckchen beschäftigt. Ich habe nun gute 500 Stück die auf ihre Befüllung warten.

Zwischenzeitlich binde ich ein paar Schleifchen, die nachher an die Lavendelsäckchen kommen sollen. Ich binde die vor, damit ich die nachher in einem Rutsch alle fertig machen kann.

Verwenden werde ich dafür: Obst- und Gemüsenetze, Fliegengitter, Krepppapier (lag meinem Geburtstagspaket bei – Danke Gudrun) und Jerseyreste. Hier seht ihr eine kleine Auswahl:

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Die Lavendelsäckchen werden also ein tolles und vielseitiges Upcycling-Projekt.

Und hier noch der Monat Juli in Bildern:

Und ich reihe mich nun ein beim Creadienstag und dem Upcycling-August.

Wendetaschenparade

Vor Jahren habe ich zu Weihnachten Wendetaschen verschenkt. Die kamen damals sehr gut an. Wobei das noch in einer Zeit war, bevor ich entdeckte, wie toll Upcycling ist. Nun unterhielt ich mich die Tage mit einer der Empfängerinnen, die ihre Tasche immer noch heiß und innig liebt. Deshalb musste ich mich da nun doch nochmal dran wagen.

Als erstes holte ich einen Stoff aus meinem Vorrat, den ich für besondere Zwecke aufgehoben hatte. Ein passender Stoff für die Innentasche fand sich auch sehr schnell.

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Tierisch ging es dann auch weiter. Der Fischestoff gefällt mir ja wegen seiner tollen Farben. Als Innenstoff habe ich einen Stoff mit Kuhfleckenmuster gewählt – so bleibt es tierisch. Wobei ich zwei unterschiedliche Träger angebracht habe.

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Lila darf bei mir nicht fehlen. Von dem Bettbezug, aus dem ich das Mädchenkleid genäht habe, hatte ich noch das Kopfkissen. Außerdem wartete noch ein weiterer Bettbezug in Lilatönen in meiner Restekiste auf seine Verwendung.

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Zum Schluss musste noch was ganz anderes her. Den Stoff mit den Kreisen habe ich irgendwie mal aus einer Restekiste mitgenommen. Der andere Stoff waren mal Vorhänge. In dieser Variante mit lange Trägern.

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Bei allen Taschen habe ich außerdem noch eine Schlaufe angebracht, an die ein Karabiner soll, damit man dort seine Schlüssel befestigen kann.

Ich reihe mich diese Woche bei folgenden Linkpartys ein: creadienstag Upcycling-Juli und Taschen und Täschchen.

Knistertücher für Zwillinge

Ich bin heute zu einem Nähkurs eingeladen. Meine Kollegin wird ihre Tochter und die zwei Zwillingsenkelchen mitbringen. Ich habe mich deshalb an die Nähmaschine gesetzt, um für die beiden Buben was zum Spielen zu Nähen. Ok ich befürchte, ich werde mehr mit Babys bespaßen als mit Nähen beschäftigt sein.

Dafür habe ich einen meiner schönsten Stoffe ausgewählt. Ich finde die blauen Rehe einfach zu niedlich. Auf der Rückseite habe ich Teile zweier Herrenoberteile verwendet. Ich habe bewusst zwei verschiedene gewählt, damit jedes Kind sein eigenes Knistertuch hat.

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In eine Ecke habe ich jeweils noch 2 Glöckchen eingenäht. Die Tücher knistern nun also nicht nur, sondern bimmeln auch noch. Ich gebe zu, selbst ich könnte mich damit ja stundenlang beschäftigen.

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Damit reihe ich mich diese Woche bei folgendes Linkpartys ein: creadienstag, Upcycling-Juli, Made4Boys , SewMini und Kiddikram.

 

 

Warum ich nie wieder aufräume!

Letzte Woche wollte ich eine Gute Besserung Karte machen. Ich habe lange überlegt, wie ich das umsetzen möchte. Erst wollte ich eine Karte nähen. Die warmen Temperaturen und der fehlende zündende Gedanke ließen mich davon Abstand nehmen. Aber ich hatte Lust dazu, mal wieder ein wenig Zentangle zu machen. Papier für eine Karte habe ich ja genügend da. Die war auch fix aus einem großen Bogen Fotokarton zugeschnitten.

Nun sollte es ans Malen gehen. Und hier begann dann mein Chaos. Ich hatte mir im letzten Jahr extra Stifte gekauft. Die waren auch schon mit im Urlaub. Aber egal wo ich suchte, ich konnte die Stifte nicht finden. Obwohl ich fest der Meinung war, sie extra an einen festen Platz gelegt zu haben. Nur waren sie dort nicht.

Ich entschied mich dann eben für einen blauen Stift, den ich mal im Set gekauft hatte. Der war zumindest nicht so dick und deshalb geeignet. Trotzdem ärgerte ich mich weiter darüber, dass ich die tollen Stifte nirgends gefunden hatte. Als die Karte halbfertig war, fiel mir dann ein, wo ich die Stifte hin geräumt habe.

Ich habe seit Längerem eine kleine Schubladenkommode im Wohn-Hobby-Zimmer stehen. Dort habe ich an sich sehr bewusst Dinge eingeräumt. Immerhin suche ich seit dem Einräumen keine Nähmaschinennadeln mehr. Die haben dort nämlich ihren festen Platz bekommen. In einer Schublade sind aber halt auch Stifte. Und dort habe ich die Stifte auch eingeräumt. Ich habe das Bild mittlerweile auch wieder klar vor Augen. Nur nachgeschaut habe ich noch nicht.

Wie es für mich nämlich typisch ist, fing ich Abends vorm Fernseher mit der Aktion an, wohl wissend ich brauche die Karte am nächsten Tag. Da die Karte aber eh schon fast fertig war, brauchte ich nun die tollen Stifte auch nicht mehr.

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Die Gestaltung des Umschlages habe ich dann auf den nächsten Abend verschoben. Da ich die Karte recht groß gestaltet habe, weil einige Leute unterschreiben sollten, fehlte mir noch die zündende Idee.

Die Empfängerin ist eine Liebhaberin meiner Upcycling-Projekte und bewundert meine Ideen immer sehr. Da war es passend, den Umschlag aus Stoff zu nähen. Die Wahl fiel auf einen Vorhang. Ich hab es mir einfach gemacht, das Stoffstück im Bruch zusammen gelegt, die zwei Seiten zugenäht, die Tasche gewendet, den Rand eingeschlagen und gebügelt. Voila – Fertig.

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Die Karte passt dort wunderbar rein und obwohl das wirklich ein einfaches Upcycling ist, sieht die Idee sehr hübsch aus.

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Ich ärgere mich also ein wenig über mich selbst. Da versuche ich nun schon ein Ordnungssystem anzulegen und suche meine Sachen trotzdem noch. Aber ich nehme es gerade mit Humor: Es kann nur besser werden. Die Karte gefällt mir trotzdem sehr gut.

Und damit besuche ich diese Woche den creadienstag und den Upcycling-Juli.