Schokoladen Weihnachtsbäume als kleine Präsent

Ich kann leider keine Weihnachtsgeschenke zeigen – ich nehme an einer Wichtelaktion teil und die Leute kennen meinen Blog. Aber schlauerweise habe ich die Schokoladen Weihnachtsbäume nicht in mein Wichtelpaket gepackt. Ok ich hoffe, dass ich dies nicht getan habe.

Ich habe in der Weihnachtszeit gerne ein Geschenk, welches sich in größerer Menge relativ schnell und preisgünstig herstellen lässt. Bei Schnabelina stieß ich auf die Schokoladen Weihnachtsbäume. Die sind, mit ein wenig Übung, recht fix hergestellt. Beim ersten Versuch verzweifelte ich noch an den Tütchen aus Backpapier.

Ich habe mittlerweile 2 Sorten Kügelchen im Haus – ich habe schlussendlich darauf verzichtet. Die Dingen wollten nicht wie ich.+

schokobaum1schokobaum2

Ich habe mich auch mit nur Gummibärchen als Dekoration zufrieden gegeben. Mir gefallen die kleinen Mitbringsel allerdings recht gut. Ich habe sie in durchsichtiger Folie verpackt und sie kamen bisher super an.

Ein wenig war das auch als Upcycling-Projekt gedacht. Ich dachte mir so, das bereits verwendete Backpapier von meinen Vanillekipferl würde sich wunderbar eignen und würde der Schokolade noch mal eine besondere Note geben. Was ich nicht bedacht habe, dass dieses Backpapier fettig ist und sich deshalb nicht wirklich gut kleben lässt.

Trotz allem bin ich aber ein Fall für den creadienstag.

Werbeanzeigen

Das erste Geschenk

Ich bin noch lange nicht beim ersten Weihnachtsgeschenk angekommen. Erst mal ist die Geburtstagsrunde dran. Nachdem ich schon nichts selbst gemacht habe, habe ich das Geschenk zumindest selbst verpackt. Dieses Mal mit sehr viel Liebe, denn ich hatte Zeit.

Auch wenn das Geschenk für einen Mann ist, habe ich das rosa Geschenkpapier gewählt. Es war die einzige Rolle, an die ich ohne Probleme in meinem momentanen Bastelvorbereitungschaos dran kam.

Dafür habe ich mir Mühe mit dem Verpacken gegeben. Und als Dekoration kamen noch Schleifen drauf. Dieses Mal ein Upcycling-Werk. Irgendwie geht es bei mir ja nicht mehr ohne oder?

Vor vielen, vielen Jahren, als ich dachte, ich als Singlefrau brauche unbedingt einen Weihnachtsbaum, habe den Christbaum damals mit massig selbst gemachten Schleifen geschmückt. Sah Klasse aus. Die Bänder habe ich immer noch und verwende sie nun zum Verzieren von Geschenken.

Und das Geschenkpapier – als ein Freund mit seinem Vater umzog, klagte er mir sein Leid, dass sein Vater Geschenkpapier in allen Farben hat. In einer so großen Menge, dass fraglich ist, wen er alles beschenken möchte. Ich spottete nur, ich würde es gerne nehmen. So kam u.a. dieses Geschenkpapier in meinen Haushalt.

Diverse Freunde haben damit verpackte Geschenke erhalten. Kommentar eines Freundes: MIR hat jemand ein rosa Päckchen geschickt! Ja ihm, der rosa hasst. Gute Nachricht, ich habe heute alle Reste verbraucht!

papageschenk

Das war auf alle Fälle eine prima Übung für Weihnachten – wobei ich kaum Weihnachtsgeschenke verschenken werde.

Damit finde ich mich nun auf den letzten Drücker beim creadienstag ein und auch den Upcycling-November beehre ich mal wieder.

Kartoffelbreiauflauf mit Spitzkohl und Rosenkohl

Ich war die letzte generell sicherlich fleißig, aber irgendwie bekomme ich gerade kein Projekt fertig.

Als ich heute mein Abendessen vorbereitet habe, dachte ich so, irgendwie ist das gerade ja auch Upcycling. Ich mache aus Etwas, was eigentlich ein Rest ist, was absolut Neues. Gebe dem Rest ein neues und spannenderes Leben.

Irgendwie liebe ich Kartoffelbrei. Aber nur selbst gemacht. Was aber an sich für meinen Singlehaushalt in keinem Kosten-Nutzen-Verhältnis steht. Die Herstellung dauert seine Zeit, das Saubermachen ist auch nicht ohne. Zumindest finde ich Kartoffelbreireste oft nur schwer zu entfernen. Selbst wenn ich den Topf einweiche. Oder sagen wir aufwendiger als bei vielen anderen Gerichten.

Wobei ich den Herstellungsprozess schon stark minimiere. Und ich koche meistens reichlich Kartoffelbrei und verwerte den am nächsten Tag noch in irgendeiner Form. Als Kartoffelplätzchen oder zur Zeit zu Auflauf.

Nun fanden sich in meinem Kühlschrank auch noch Rosenkohl und Spitzkohl. Und ich ging ans Werk. Ich habe beide Gemüsesorten geputzt und gewaschen und in Streifen geschnitten. Ich werde nie wieder Rosenkohl in Streifen schneiden, denn das nahm kein Ende. Auch Schinken und Zwiebeln habe ich in Streifen geschnitten. Alles zusammen wurde leicht angeschmort. Der Kartoffelbrei wurde in eine Auflaufform gefüllt und dann das Gemüse darauf gegeben und dann kam noch eine Soße aus Sahne, Milch, Eiern, geriebenem Käse und Gewürzen drüber.

Und heute Abend kam der Auflauf für 40-60 Minuten in den Backofen. Er war ausgesprochen lecker und ich werde nun die nächsten Tage ein Abendessen haben. Bei mir ist das Abendessen die Hauptmahlzeit.

So sah mein Auflauf nach dem Backen aus.

auflauf1

auflauf2

Zutaten:

Kartoffelbrei vom Vortag

Spitzkohl

Rosenkohl

Zwiebeln

Schinken

Butter und Öl

Käse

Sahne

Eier

Milch

Gewürze

Zubereitung:

Ich habe meinen Kartoffelbrei gestern gekocht. Einfach Kartoffeln schälen und würfeln und in Salzwasser kochen. Ich gieße das Wasser dann ab, gebe ein wenig Butter dazu und Sahne und nehme dann mein Handrührgerät zur Hilfe – Handrührgerät und nicht den Pürierstab. Mein Brei wird fabelhaft, hat aber durchaus noch Stückchen.

Spitzkohl, Rosenkohl und Zwiebeln putzen. Dann in Streifen schneiden. Den Schinken habe ich auch in schmale Streifchen geschnitten.

Die Zwiebeln in heißem Fett leicht anbräunen. Dann Gemüse und Schinken dazu geben. Mit Salz, Gemüsebrühpulver (ich mache das auch selber) und Pfeffer (ich habe einen Paprikapfeffer zu Hause) würzen. Ich habe noch eine Prise Zucker dazu gegeben, weil der Rosenkohl gerne bitter wird. Nun ein wenig Flüssigkeit zugeben und das ganze gute 20 Minuten vor sich hin schmurgeln lassen. Bei der Flüssigkeitsmenge sollte man aufpassen, sonst wird der Auflauf sehr flüssig.

Eine Auflaufform einfetten und den Kartoffelbrei rein geben. Das gekochte und abgeschmeckte Gemüse auf den Kartoffelbrei geben.

Ich reibe meinen Käse selber. Ich nehme in der Regel Gouda. Dann habe ich noch 4 Eier (die mussten weg), Sahne und Milch dazu gegeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Ich gebe für die Farbe meistens noch eine Prise Paprikapulver dazu, denn ich bin der Meinung, dann bräunt die Käsemasse appetitlicher. Das dann gleichmäßig auf dem Auflauf verteilen.

Ich habe den Auflauf noch ein paar Stunden kalt gestellt und später bei etwa 170 Grad eine knappe Stunde gebacken. Und mein Auflauf war ausgesprochen lecker.

Ich finde, so kann man schnöden und einfachen Kartoffelbrei wunderbar aufwerten.

Da die Idee auf meinen Mist gewachsen ist und ich eindeutig kreativ war, reihe ich mich auf den letzten Drücker beim creadienstag ein. Da ich aus einem Rest was tolles Neues gemacht habe und ich das als Upcycling der anderen Art ansehe, wandere ich auch mal zum Upcycling-November.

 

Stoffmarkt 2016

Ich bin weiterhin mit meiner Häkeldecke beschäftigt. Wobei ich die Woche viele Fäden vernäht habe, neue Sterne gehäkelt habe und so weiter und somit kein großer Fortschritt zu sehen ist.

Außerdem versuche ich gerade meiner Stoffberge Herr zu werden. Da ich in meinem Wohnzimmer sowohl nähe, esse und lebe, sieht es da oft chaotisch aus. Und ich habe ein wenig den Überblick verloren. Wobei mein Bestand ja hauptsächlich aus nicht gekauften Stoffen besteht, da ich ja viel mit gebrauchter Kleidung oder Bettwäsche arbeite. Das Ergebnis sieht bisher nicht schön aus, ist aber praktisch. Vielleicht gibt es davon auch mal Bilder.

Am Wochenende war in Wiesbaden Stoffmarkt. Das genieße ich ja immer. Wobei es so voll war, dass ich es als ungemütlich empfunden habe. Aber immerhin hat es nicht konstant geregnet.

Meine Stoffmarktausbeute ist für meine Verhältnisse relativ groß. Das übliche Päckchen Vlieseline. Dann noch einen Meter Vliesofix und drei Röllchen Garn. Bei Garn bin ich ja vorsichtiger geworden, da meine Nähmaschine Billiggarne sehr ungerne verarbeitet. Und um Kinderstoffe habe ich auch einen Bogen gemacht. So viele Babys wird es in meinem Umfeld nicht mehr geben.

Oben zu sehen zwei Fleece-Stoffe. Ich stehe ja auch Türkis und Lila. Noch dazu waren die wirklich günstig, mit 2 Euro pro Meter. Lila Sterne gehen auch immer und dazu noch ein gestreifter Stoff. Und ich liebe ja Paisley-Muster. Den Stoff gab es leider nicht in Lila, deshalb eben in Türkis. Das gibt auf alle Fälle ein Top. Mit den anderen Stoffen überlege ich noch. Aber ich habe noch reichlich Dinge auf meiner To Do Liste.

stoffmarkt2016

Ich verlink mich damit dann mal beim creadienstag.

25 Jahre Tag der Deutschen Einheit in Frankfurt

Ich bin ja Wiesbadnerin. In diesem Jahr richtet Frankfurt, welches fast um die Ecke ist, die Feierlichkeiten rund um den Tag der Deutschen Einheit aus. So nutzte meine ich die Gelegenheit und besuchte am 2.Oktober, in Begleitung meiner Familie, die Feierlichkeiten. Denn in Frankfurt war ganz schön was los.

Ich habe ein paar Fotos mitgebracht. Wir waren zu sechst unterwegs und da ist es nicht ganz so einfach mal Fotos zu machen, weil irgendwie ständig jeder wo anders hin wollte oder so. Aufregend war es auf alle Fälle. Die Stadt Frankfurt und alle Beteiligten haben sich wirklich sehr viel Mühe gegeben. Was mir noch ein wenig gefehlt hätte, war ein Stadtplan, mit einer Übersicht, wo man alles findet. Ja den findet man im Internet, aber ich erinnere mich an frühere Zeiten, als es solche Helfer immer auf Veranstaltungen gab.

Ich finde den Mauerfall als eine der tollste Ereignisse Deutschlands. Die Freiheit die sich für viele Menschen, die zwar in einem Land mit Deutsch im Namen hatten lebten, ergab, halte ich für sehr wichtig. Und gerade im Anbetracht der momentanen Flüchtlingsströme sollte uns bewusst sein (oder werden) welch wertvolles Gut Freiheit ist!

An der Alten Oper hing dazu passend ein Banner mit dem Wort Freiheit.

Auch am alten Römer, den Wahrzeichen Frankfurts, war eine Bühne aufgebaut, wie auch an vielen anderen Stellen in der Frankfurter Innenstadt auch.

Auf den beiden Seiten des Mains waren verschiedene Stände vertreten. Einmal eben die Stände der einzelnen Bundesländer, aber auch Stände verschiedener Hilfsorganisationen und Behörden.

Am Stand der Aktion Mensch waren Teile der Berliner Mauer, die von jugendlichen aus geförderten Projekten gestaltet wurden. Wie dieses Stück hier:

Die einzelnen Bundesländer haben Wahrzeichen ihrer Bundesländer präsentiert.

Wie zum Beispiel des Hermann-Denkmal:

Natürlich war auch eine Miniatur des Kölner Doms zu sehen. Ich mag den Kölner Dom und er ist einer der wenigen nicht hessischen Bauwerke, die ich schon mehrfach live gesehen habe.

Mich fasziniert auch die Wuppertaler Schwebebahn. Alleine wegen ihr würde ich ja Wuppertal mal besuchen.

Für mich ist das Brandenburger Tor ein ganz typisch deutsches Bauwerk. Außerdem eben auch ein Zeichen des Mauerfalls.

Ich liebe ja LILA und die Lila Kuh von Milka hat es mir deshalb durchaus angetan. Was aber Milka nun mit dem Tag der Deutschen Einheit zu tun hat, erschließt sich mir nicht wirklich. Was aber eher zweitrangig ist. Denn die Lila Kuh war auch ein Teil der Feierlichkeiten. Man konnte auch auf das Boot drauf, aber der Hit war es nicht wirklich, gebe ich zu.

Mich hat besonders die Untermainbrücke fasziniert. Dort war ein riesiges Schild angebracht.

Irgendwann setzte Musik ein und das Schild veränderte sich farblich immer wieder. In dem Rahmen kamen dann unter der Brücke auch Jetskis unter der Brücke hervor und fuhren mit den Fahnen der Bundesländer über den Main. Eine absolut geniale Show. Wobei ich eben gelesen habe, dass heute Abend dort im nächtlichen Frankfurt eine richtig Show gemacht wird.

Auf der Bühne an der Alten Oper traten auch verschiedene Stars auf und man konnte ein Konzert, draußen, live und kostenlos genießen. Nun waren wir eigentlich nicht dafür nach Frankfurt gefahren und dachte an sich auch nicht, dass wir wirklich so lange in Frankfurt bleiben. Da wir aber durchaus Interesse an Namika hatten, traten wir den Weg vom Main an die Alte Oper an.

Die Stadt Frankfurt hat von 1994 bis 2004 ein Musikfestival veranstaltet, welches unter The Sound of Frankfurt bekannt war. Damals traten auf vielen Bühnen rund um die Zeil verschiedene Bands und Interpreten auf. Und die Veranstaltungen waren einfach nur genial. Ich habe sie geliebt und finde es schade, dass es SoF nicht mehr gibt. Umso mehr hoffte ich natürlich, ein wenig des damaligen Feelings einfangen zu können.

An der Alten Oper ist klar wenig Platz. Aber aus dem Alter, in dem man direkt an der Bühne stehen muss, sind wir alle schon lange draußen. Und immerhin gibt es ja auch Leinwände. Mir persönlich hat früher das Feeling und die Leinwand immer gereicht, so lange ich die Musik halbwegs hören konnte. Mitten in die Masse musste ich nie.

So sehr weit entfernt von der Bühne standen wir nicht wirklich. Die Moderatorin hatten wir auch ganz gut verstanden. Dann fing Namika irgendwann, mit reichlich Verspätung, endlich an. Und außer das da irgendeine Musik spielte, die man nicht wirklich verstand, hörte man kaum was. Wobei, laut war es durchaus. Aber das da Namika sang, das musste man wissen.

Wir mussten einer unserer älteren Begleitpersonen erklären, dass die Sängerin auf Deutsch singt, da selbst das unklar war, weil man einfach nichts wirklich verstand/hörte. Wir fanden es alle enttäuschend und sind recht bald wieder gegangen.

Besonders gut gefallen hat mir auch, dass bei den Ständen auch einige Organisationen dabei waren, die sich für Flüchtlinge einsetzen. Infomaterial habe ich reichlich eingepackt und werde mich da die nächsten Tage mal durch kämpfen.

Heute bin ich ehrlich gesagt absolut platt. Allerdings bin ich sonst auch nie so lange unterwegs.

Ich überlege noch, ob ich morgen noch mal alleine nach Frankfurt fahre. Das Tagesticket gilt ja, dank einer Aktion des RMV, das ganze Wochenende. Wenn sich jemand mir anschließen möchte, würde ich mich natürlich freuen.

12 von 12 im September

Den Tag habe ich ganz gemütlich heute Nacht damit begonnen, endlich die Rezession zu Pharmamas Buch Einmal täglich zu veröffentlichen. Was prompt dazu führte, dass ich erst mal Elchi und Buch aus meinem Bett räumen durfte, als ich endlich mal ins Bett wollte.

Die Tage sprach mich eine Freundin an, dass sie am Wochenende umziehen möchte. Ich hatte dazu schon länger meine Hilfe angeboten, nur hatten wir uns gar nicht mehr gesehen und hatten auch keine Kontaktdaten. Also klar bin ich mit dabei. Dachte so, kann man ja schon Donnerstag oder Freitag packen. Was nicht wirklich klappte und wir also heute anfangen wollten. So tappte ich also schon vor 8 Uhr aus dem Haus. Was eindeutig nicht meine Zeit ist und ich so was auch nur in Ausnahmefällen machen. Was aber unbedingt mit musste, war mein Trolley. Ach ja auch Eigenproduktion und wenn ich die Tasche mal wieder gewaschen habe, sollte ich dem mal einen eigenen Eintrag widmen.

Da besagte Freundin ein wenig chaotisch ist – ok noch chaotischer als ich. Das will was heißen. Da ich eh noch einkaufen musste, fragte sie mich, ob ich ihr nicht ein paar Sachen mitbringen könnte. Sie müsste eh zwischendurch „kurz“ nach Mainz, jemand am Bahnhof holen und in ein Dörfchen hinter Mainz bringen und da könnte sie mich auch abladen und mich dann wieder holen. So brachte sie mich mit mittlerweile zwei Trolleys dort hin. Ich hatte die Einkäufe erledigt, als mich die Information ereilte, sie steht im Stau. Da ich aber mit zwei Trolleys und Tasche weder Bus fahren wollte noch weiter laufen wollte, wartete ich geduldig.

Statt weiter zu packen, brachte sie mich erst mal nach Hause und holte mich später, um bei einer weiteren Bekannten noch was abzuholen. Danach lohnte sich packen nicht mehr, weil sie eine halbe Stunde später wieder los musste.

So blieb Zeit, mich meinem Wäscheberg zu widmen. Da aber die Wäsche bei dem komischen Wetter nicht wirklich trocknen wird, wird die zweite Ladung warten müssen.

Da ich aber ehrlich gesagt so erledigt, aber hungrig war, packte ich ein paar Käsewürstchen und Ofenbaguette in den Ofen. Geht schnell und macht keine Arbeit.

An sich wollte ich dann noch in Ruhe eine DVD ansehen. Auf anspruchsvolle Kost hatte ich keine Lust und legte Türkisch für Anfänger ein. Eine nette Serie, mit kurzen Episoden. Kaum saß ich, stellte ich fest, mit der Staffel bin ich fertig und legte die nächste Staffel ein. Dank Stadtbücherei habe ich die nächste Staffel auch schon im Haus gehabt.

Beim Fernsehen habe ich auch gleich noch ein paar auseinander getrennte Jeans in breite Streifen geschnitten, die die Tage zu Taschen verarbeitet werden sollen. Die Schneidematte ist, wie man sieht häufig in Gebrauch. Und „Arbeitstisch“ ist mein Bügelbrett.

Als Nachtisch gab es Weinbergpfirsich und Pfirsich. Gleich in handliche Stückchen geschnitten. So mag ich Kernobst am Liebsten. Und so kam ich zumindest zu ein paar Vitaminen.

Und den Tag über begleitet hat mich Harry Potter – ich gebe zu, ich bin schon irgendwie medienorientiert, denn das Buch griff ich mir aus dem Regal, nach dem am letzten Wochenende das Finale im Fernsehen gezeigt wurde. Ist ja nicht so, dass ich das Buch fast auswendig kann und den Text der Filme wahrscheinlich mitsprechen könnte.

Und morgen geht es weiter mit dem Umzug. Auf Fotos vom Umzug, bzw. der gepackten Kiste und Säcke habe ich allerdings verzichtet.

Damit reihe ich mich nun bei 12 von 12 im September bei Draußen nur Kännchen ein.

12 von 12 im Juni

12 von 12 ist eine Aktion von Draußen nur Kännchen, an der ich mich diesen Monat beteiligen möchte.

Heute Vormittag hat mir jemand Stoff geschenkt. Eine Gardine, die in den Haushalt der Schenkerin nicht rein passt und da ich ja lila mag, hat sie ihn mir verehrt, mit dem Hinweis, dass ich endlich meinen Sofaüberwurf mal fertig machen könnte.

Und da ich dabei auch gleich die Ecke aufgeräumt habe, die sich zwischen meine zwei Sofas befindet, fand sich dort auch ein Weihnachtsgeschenk wieder. An sich sollte es an die Wohnungstür. Was ich mit Masking Tape versucht habe. Hielt nur nicht lange. Da ich in meiner Wohnung keine Nägel in die Wand hauen will(darf), musste eben ein anderes Platz her. Der Regler meiner Heizung muss mittlerweile für alles mögliche herhalten, wie man sieht. Die Abdeckung ist im Zuge des Umzuges verschwunden. In meiner alten Wohnung war das Ding nämlich noch komplett. Dann bauten Handwerker das aus, um es zwei Stockwerke höher wieder einzubauen. Und schwupps war die Abdeckung weg.

Heute Nachmittag habe ich mich dann mit dem Besuch des Wilhelmstraßenfest in Wiesbaden belohnt. DAS Straßenfest in Wiesbaden. Früher mal als Kunsthandwerkermarkt gedacht. Heute überwiegen die Fressstände. Leider.

Es war entschieden zu heiß, gebe ich zu und ich habe mir die paar Kunsthandwerkerstände zwar angesehen, aber wirklich angesprochen haben mich nur diese Tierchen.

Ich habe mich irgendwann in den angrenzenden Park gesetzt. Auf dem Weg dort hin, kam ich u.a. an dieser Bühne vorbei.

Auf dem Heimweg fing es an total dunkel zu werden. Hier zu sehen rechts das Wiesbadener Rathaus.

So dunkel ist es gegen 18 Uhr an sich nie bei uns im Hausflur. Vor allem nicht bei mir oben. Btw. ich war froh, als ich die vier Stockwerke oben war.

Meine erste Tat war es dann auch, erst mal die Fenster aufreißen, bevor es anfängt zu regnen. Denn bei Regen kann ich die Fenster schließen, weil sonst hier alles schwimmt.

Den Abend werde ich nun ausklingen lassen mit meinem E-Book-Reader, der bereits im Park mit dabei war. Und ein Film muss auch noch sein. Noch kann ich mich nicht entscheiden. Beides eine Leihgabe der örtlichen Stadtbücherei.

Und das hier ist an sich mein Lieblingsplatz am Warmen Damm. Das Wilhelmstraßenfest findet drum herum statt. Im Hintergrund kann man es erahnen. Wenn die Musik nicht so laut über den Park gedröhnt hätte, wäre die Stelle die Ruheoase schlecht hin gewesen.

Nähkästchen-Aufräum-Aktion

Ich habe vor über zwanzig Jahren von meiner Mutter ein Nähkästchen zu Weihnachten bekommen. Ich habe es geliebt und liebe es immer noch. Vor wenigen Monaten zog nun noch ein Nähkästchen aus Kunststoff bei mir ein. Aus zweiter Hand, bereits gefüllt. Da ich aber irgendwie nichts mehr gefunden habe, habe ich beide Nähkästchen mal ausgeräumt, gesäubert und neu eingeräumt.

Bei dem Nähkästchen aus Holz war ein Scharnier kaputt und es fehlten zwei Schrauben. Da habe ich in meinem Holzfachgeschäft um Hilfe gebeten und beide Probleme konnten behoben werden.

Ich habe lange überlegt, wie ich die beiden Nähkästchen einräume. Was vorher klar war, dass ich meine Stecknadeln in einer extra Dose habe und auch diverse Nadeln, Sicherheitsnadeln in extra Kästchen besser aufgehoben sind. Sinnvoll erschien mir auch, alles was ich direkt zum Nähen mit der Nähmaschine brauche, in ein Nähkästchen zu räumen.

Da das Nähkästchen aus Holz eben auseinander geschoben wird und ich da mit meinen Nähgarnen nie wirklich glücklich war, habe ich entschieden, alles was Garn und Nähen mit der Nähmaschine betrifft in das Kästchen aus Kunststoff zu räumen. Vor allem auch, weil ich gerne schusselig bin und dem Kunststoffkästchen ein Sturz nicht ganz so arg schadet. Außerdem kann man in dem Kunststoffkästchen eben auch oben die zwei Fächer komplett raus nehmen.

Genau das hielt ich vorher für sinnvoll. Weniger sinnvoll war, als ich es einräumte, alles Garne drin hatte, alle Spulchen drin hatte und dann alles raushob, um schnell was unten rein zu stecken. Ich habe eine halbe Ewigkeit alle Spulchen aufgesammelt. Das passiert mir nun aber hoffentlich nicht mehr.

Somit befinden sich nun im Kunststoffnähkästchen Nähgarne (ich wusste gar nicht, dass ich so viele habe), Spulchen (leider wollen beide Nähmaschine andere Spulchen), Gummibänder, Nähmaschinennadeln und weil es passte auch Stopfzubehör.

Und mir ist natürlich klar, dass Kunststoff nicht wirklich toll ist. Aber es ist aus mindestens zweiter Hand und somit auch Nachhaltig.

Im Holznähkästchen sind an sich nur noch Sachen, die ich nicht ständig brauche. BH-Verlängerungen (die waren bei dem anderen dabei), irgendwelche Bänder und Litze, Dreizackstifte (meine Seidenmalsachen lagern noch auf dem Speicher), kleine Stecknadeln für Artischockentechnik (hab ich vor Jahren mal gemacht, zum Stecken sind sie zu kurz), Stickgarne (ebenfalls aus dem anderen Nähkästchen), Nadelkissen und diverse Perlen, die irgendwie in meinem Nähkästchen gelandet sind. Außerdem Haarklemmchen, um Wachstuch zu stecken.

Da ich damit eindeutig kreativ war creadienstag

Da ich eindeutig Upcycling betrieben habe Upcycling-Dienstag

Und weil ich etwas kaputtes repariert habe Reparieren ist Nachhaltig

Nach dem ich nun eine halbe Ewigkeit mit dem neuen Editor von WordPress rum operiert habe, hoffe ich sehr, dass die Bilder zu sehen sind und die Links funktionieren. Wenn nicht, bitte melden!

Wiesbadener Stoffmarkt 2015

Zum Ostermarkt findet in Wiesbaden auch ein Stoffmarkt statt. Von dem ich mittlerweile ganz begeistert bin. Wie es der Teufel so wollte, bin ich aber seit Samstag so richtig schön erkältet. Trotzdem machte ich mich am Sonntag auf den Weg. Da schlugen dann auch noch Rückenschmerzen zu. Aber wo ein Wille ist und so.

Der Stoffmarkt war, wie erwartet, riesig. Die Auswahl war groß. Da ich erst nach 12 Uhr los bin, der Stoffmarkt aber bereits um 10 Uhr eröffnet hat, waren die Besuchermassen nicht mehr gar so arg hoch. Gedränge gab es, aber man hatte eine Chance an die Stände zu kommen.

Ich habe ja an sich Stoffvorräte und gerade auch kein wirkliches Projekt geplant. Somit musste mich Stoff anspringen. Ich bräuchte zwar noch Stoff für meinen Sofaüberwurf, aber da würde ich gerne bei Resten bleiben.

Die Eve Pantys sind mittlerweile auch probegetragen. Ich finde sie sitzen gut. Ich wurde gefragt, ob sie hinten in den Pobbes rutschen. Ein wenig schon. Allerdings empfand ich das nicht so unangenehm wie bei Strings teilweise. Im großen und ganzen habe ich die Unterhose nicht gespürt.

Ich denke aber, der Zwickel könnte ein wenig breiter sein. Dann würde die Unterhose auch nicht mehr hinten rein rutschen. Ich habe nun mal den Schnitt ein wenig verbreitert. Und oben auch gleich 2 Zentimeter mehr eingeplant.

Das Thema Unterhosen nähen gefällt mir also, so habe ich auch bewusst einen Jersey dafür gekauft. In Lila mit Sterne. Damit ich nicht nur Unterhosen aus Altkleidern habe. Wobei ich dafür auch schon einen ganzen Stapel liegen habe.

Eine Freundin bekommt ein Baby und ich darf grundsätzlich gerne was nähen, aber bitte nicht in blau. Als ich den süßen Stoff mit den Rehen sah – nun ja, der war soooo süß und so. Da wird die Mama mit Leben können, denke ich. Nur noch keine Ahnung, was ich nähen werde. Immerhin habe ich passende Bündchenware mitgenommen, um mich evt. an etwas von Schnabelina zu wagen.

Und aus dem Stoff mit den Füchsen wird ein Wildspitz.

Nun hoffe ich sehr, bald wieder fit zu sein, um meine Gedanken alle umsetzen zu können. Und mein Sofaüberwurf wartet ja auch noch und ich brauche bis spätestens Montag noch ein Ostergeschenk.

Hier meine Stoffmarktausbeute:

Deshalb heute nur mit creativen Plänen zu creadienstag.

WM 2014 – Autokorso

Ich gebe zu, ich mag Fußball nicht sonderlich. Ich gestehe auch, ich habe noch kein einziges Spiel der Weltmeisterschaft 2014 angesehen. Da ich aber nun mal mitten in der Stadt wohne, noch dazu im Dachgeschoss, höre ich jeden Autokorso zur Genüge. Bzw. auch den Fernseher der Kneipe gegenüber.

Letzten Freitag habe ich dann beschlossen, wenn die Deutsche Nationalmannschaft gewinnt, dann sehe ich mir zumindest mal den Autokorso an. Wäre Winter und die Bäume nicht so dich begrünt, könnte ich die Hauptstrecke sogar aus meinem Badezimmerfenster sehen. Da aber nun mal Sommer ist, musste ich mich an den Ort des Geschehens bequemen.

Ich war mal so frei zu fotografieren. Standort rund um den Platz der Deutschen Einheit in Wiesbaden.

Mein eindeutig bestes Bild. Auch wenn das Auto nicht ganz drauf ist.

 

Solche Menschenmengen sieht man Abends nach 20 Uhr dort an sich nicht mehr. Eigentlich sitzen auch keine Fußgänger mitten auf der Kreuzung oder tanzen über dies. Nur ein kleiner Einblick.

 

Die Autos waren natürlich auch umfangreich geschmückt und aus ihnen hingen Menschen :-)

Und die Fußgänger waren natürlich auch geschmückt :-)

Morgen Nacht werde ich mir das wohl nicht geben. Unter anderem weil ich keine Ahnung habe, wie ich meine Kamera dazu bringe, Nachts anständige Fotos zu machen. Tipps werden gerne entgegen genommen.

 

Sollte sich jemand auf den Bildern erkennen und möchte gerne unkenntlich gemacht werden, bitte ich um eine kurze Mail an littlesister [at] email . de. Danke :-)