MeMadeMittwoch mit Tulipa in Lila

Dieser Beitrag enthält Werbung. Die Meinung ist meine eigene.

Ich durfte für Crealie ihr Shirt Tulipa probenähen. Dabei sind bereits mehrere Shirts entstanden. Eines mit Totenköpfen und eines aus Bettwäsche. Wie ich eben fest gestellt habe, habe ich doch tatsächlich zwei weitere hier noch gar nicht gezeigt. Das sollte ich demnächst dringend nachholen.

Seit ein paar Tagen kann man den Schnitt nun auch kaufen. Für knappe 10 Euro bekommt man einen Schnitt mit wirklich vielen Variationen, der noch dazu sehr wandelbar ist. Für mich war wichtig, dass er auch in großen Größen erhältlich ist. Der finale Schnitt ist außerdem länger, was mir entgegenkommt.

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Als ich vor Kurzem zu einer Beerdigung nach München gefahren bin, brauchte ich dringend noch ein Oberteil. Ok, es hätte sich sicherlich was passendes in meinem Schrank gefunden, aber ich wollte mir was schickes nähen, wenn man schon mal die ganze Verwandtschaft sehen wird.

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Im Frühsommer hatte ich mir einen Stoff in einem dunklen Lilaton gekauft. An sich sollte der ein Jäckchen werden. Da ich aber die Idee, mir Jäckchen zu nähen beerdigt habe, passte der Stoff nun wunderbar zu meinem Ansinnen. Dachte ich zumindest vor dem Nähen noch.

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Meine Wahl fiel natürlich auf den Schnitt Tulipa. Wieder mit Passe hinten, da mir das echt gut gefällt. Ich habe den Schnitt allerdings  unten erweitert, so das er schön weit fällt. Außerdem habe ich meinen Schnitt noch verlängert. Das finale Schnitt, der mir da noch nicht vorlag, ist aber schon länger ausgelegt. Wahrscheinlich ist er aber immer noch ein Stück kürzer, als hier auf den Bildern.

Die Ärmel hatte ich bereits für ein anderes Shirt verändert und die passten hier auch wunderbar dazu. Den Halsausschnitt habe ich dann nur umgeschlagen und fest genäht, statt ein Bündchen anzunähen. Unten habe ich das Shirt ein wenig zipfelig zugeschnitten.

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Zugeschnitten war das Shirt schnell. Das Nähen war dann Thema für sich. So viel habe ich schon lange nicht mehr trennen müssen. Der Stoff ist nämlich sehr rutschig. Im Endprodukt gefällt mir aber der weiche Fall sehr gut.

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Zur Beerdigung habe ich natürlich andere Schuhe getragen. Außerdem hatte ich selbst genähte Socken an, die ich aus einer Radlerhose meiner verstorbenen Mutter genäht hatte. Ich fand es einen passenden Anlass, da meine Mutter so auch bei der Beerdigung ihrer Schwester mit dabei war.

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Wie man sieht, habe ich auch meine Haarfarbe dem Outfit angepasst. Ich wollte nicht halbgrau auf der Beerdigung erscheinen.

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Ich bin ziemlich verliebt in das Shirt. Auch wenn es mal nicht gemustert und bunt ist, wie es sonst mein Stil ist.

Auf der Beerdigung war es richtig heiß und ich war froh, dass ich keine langen Arme gewählt hatte. Die hier zu sehenden Fotos sind in Wiesbaden entstanden. Am wahrscheinlich letzten wirklich warmen Tag für 2018.

Ein großes Lob an dieser Stelle an meine Fotografin – eindeutig die besten Bilder, die wir je gemacht haben.

Ich kann an dieser Stelle den Schnitt nur empfehlen. Die Anleitung ist super beschrieben und sogar ich, die bisher wenig nach festen Schnittmustern selbst genäht hat, kam damit prima zurecht. Der Schnitt ist sehr vielfältig und hat verschiedene Wandlungen zu bieten. Und er lässt sich sehr gut und vielfältig variieren.

Und ich reihe mich nun beim MeMadeMittwoch am Tag der Deutschen Einheit ein.

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